Laut Justizangaben kann sich allein die Vernehmung der von den Angeklagten aufgebotenen Zeugen bis 1014 hinziehen. 2015 würden die Straftaten verjähren. Einer der Hauptangeklagten, Lula-Intimus und Ex-Zivilkabinettschef Josè Dirceu, hat alleine 40 Zeugen benannt. Laut Staatsanwälten wird es in Brasilien weiter Mensalao geben.
Ein französischer Fotograf, den die Leiden der Slumbewohner nicht kalt lassen, realisiert derzeit am City-Slum“Morro da Providencia“ eine interessante Installation – möglicherweise inspiriert von der Fotoausstellung von Rogerio Reis in Paris über die Scheiterhaufen, „Microondas“ von Rio de Janeiro. Zu sehen sind auch die Augenpartien von Angehörigen der drei jungen Männern, die kürzlich von Militäreinheiten  zwecks Folterung und Ermordung einem Banditenkommando übergeben worden waren. Rio hat weit mehr Einwohner als ganz Bolivien, annähernd soviele Einwohner wie Kuba.
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20080814/not_imp223493,0.php
„Seit 2008 unterhält das rasant gewachsene georgische Militär einen eigenen, flächendeckend ausstrahlenden Fernsehsender Sakartwelo. Zwischen täglichen Militärnachrichten, Dokumentarfilmen zur Kriegsführung und der Glorifizierung georgischer Soldaten als Nationalhelden lief dort auch eine Werbekampagne für die georgische Armee. Im Werbespot sah man georgische Jugendliche bei ihrer Einschreibung in die Armee durch die Tore einer Kaserne marschieren. Dieses Bild wurde mit einem Zitat überschrieben: «Ein und für alle Mal müssen wir begreifen, dass wir die verlorenen Territorien niemals zurückgewinnen werden, weder durch das zur Formalität gewordene Gebet noch durch die Hoffnung auf die Liga der Nationen, sondern einzig und allein nur durch die Kraft der Waffe. Adolf Hitler, 1932.»
Zitat aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 14. August 2008.
Der brasilianische Dirigent und Komponist John Neschling hat bekanntgegeben, daß er entgegen seinen ursprünglichen Absichten die Arbeit mit dem Sinfonieorchester OSESP aufgibt, seinen Vertrag über das Jahr 2010 hinaus nicht verlängert. Zu den Gründen zählte Neschling in Medieninterviews  Einmischungen, Druck und Attacken seitens der Regierung des Teilstaates Sao Paulo unter Gouverneur José Serra.
Adital – No dia 18 de julho do corrente ano visitei em Sáo Paulo meu antigo mestre, o Cardeal Paulo Evaristo Arns. Encontrei um sábio bÃblico, carregado de dias, mas cheio de vida e de lucidez intelectual. Sobre a mesa estavam vários livros abertos, seus amigos de predileçáo: os textos de Sáo Jerônimo, de Sáo Joáo Crisóstomo, da Didaqué e outros.
Julia Franck, aber auch Ilija Trojanow, Ulrich Peltzer, Antje Ravic Strubel, Bas Böttcher, Dalibor Makovic, Perikles Monioudis und Robert Menasse  sind Gäste der Buchbiennale Sao Paulo und einer Literatur-und Filmwoche des dortigen Goetheinstituts. Brasiliens Verlag „Nova Fronteira“ bringt den Roman „Die Mittagsfrau“ mit dem portugiesischen Titel „A mulher do meio-dia“ heraus.
Biennale-Hintergrund von 2006: http://www.ila-bonn.de/brasilientexte/2006/buchbiennalesaopaulo.htm
 ”Estou muito feliz em fazer um show aqui à s margens do Sáo Francisco. Esse rio tem muita energia. Porque assinei a luta contra a transposiçáo do Sáo Francisco fui perseguida e tive shows cancelados.
Laut Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ nimmt die Welt mit „Zynismus“ die anmaßenden moralischen Kritiken Bushs an den Kriegshandlungen zwischen Rußland, Georgien und Ossetien zur Kenntnis – so als ob es sich bei Bush nicht um den Invasor und Zerstörer des Irak, den Besetzer Afghanistans und auch noch den Bedroher des Iran handelte.