NOTA PÚBLICA “ CNBB Norte II, CPT Pará e demais entidades
 CULTURA DE IMPUNIDADE MARCA VIOLÊNCIA NO CAMPO NO PARÃ
Fazendeiro mandante do assassinato de irmá Dorothy Stang é absolvido.”Como foi que se transformou em prostituta a cidade fiel, possuÃda pelo direito? Nela, quem morava era a justiça, agora sáo os assassinos. Is. 1, 21
O mundo assistiu perplexo a mais um caso de impunidade no Pará. Vitalmiro Bastos de Moura, conhecido como Bida, foi absolvido pelo tribunal do júri, em Belém do Pará.
„Im brasilianischen Entwicklungsmodell für die Landwirtschaft, das auf Großgrundbesitz und Export-Monokulturen basiert, ist die Gewalt wichtiger Bestandteil“, hat Moacyr Grecchi, Erzbischof von Porto Velho, Hauptstadt des Amazonasteilstaates Rondonia, erklärt. Urwald werde illegal und irrational vernichtet, um noch mehr Zuckerrohr und Soja anzubauen, die Rinderzucht auszuweiten. Die Bodenverteilung in Rondonia sei pervers, Großgrundbesitzer eigneten sich massiv Staatsland an.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?sid=5f05c34ee14c980c1172224203df95e2&em_cnt=1331079
Zur bevorstehenden UNO-Naturschutzkonferenz in Bonn können von deutscher Seite beachtliche Resultate spezieller Umweltschutzpolitik unter den Ministern Töpfer, Merkel, Trittin und Gabriel vorgestellt werden.
Die Umweltminister Deutschlands und Brasiliens, Sigmar Gabriel und Marina Silva, kündigten Ende April 2008 die Unterzeichnung eines deutsch-brasilianischen bilateralen Energieabkommens noch im Mai dieses Jahres, anläßlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel in Brasilien, an. Der Bundesumweltminister zeigte sich angetan von den brasilianischen Beteuerungen, „nur 1 Prozent der Ackerfläche“ Brasiliens werde für Ethanolkraftstoffanbau genutzt, und „bestehende Kriterien“ würden die „Nachhaltigkeit“ brasilianischen Ethanols gewährleisten. „Von dem, was ich gehört habe, können wir am Import festhalten“, sagte Gabriel, und ergänzte, man müsse den Brasilianern die „Chance geben, uns durch Zertifikate zu beweisen, dass es machbar ist“. Soziale Bewegungen und Organisationen Brasiliens laufen gegen die Äußerungen der beiden Umweltminister und das geplante Abkommen Sturm.
 Liebe Brasilien-Freundinnen und Freunde,
seit gestern, Dienstag, ist doch tatsächlich der Fazendeiro Vitalmiro Bastos de Moura der  als Auftraggeber an der Ermordung der 74-jährigen Nonne Dorothy Stang verurteilt wurde, wieder in Freiheit. Ursprünglich war er im Juli 2007 als Auftraggeber zu 30 Jahren Haft verurteilt worden! Der Pistoleiro Rayfran Sales wird jetzt als Alleinschuldiger weiterhin im Gefängnis bleiben.Bitte schreibt Protestbriefe an untenstehende Adresse (Justiz-und Menschenrechtsministerium vom Bundesstaat Pará) bzw. sendet Fax an folgende Adresse.
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(Rio-Scheiterhaufen-Szene aus Berlinale-Sieger „Tropa de Elite“)
Landesmedien setzen Standard&Poors-Höherstufung(Investment Grade) mit Folter, Scheiterhaufen, Morden an Menschenrechtlern sowie der Rückstufung beim Bildungsniveau in Beziehung. „Verdeckte Diktatur“.
In Brasilien hat Empörung ausgelöst, daß der als Auftraggeber des Mordes an der katholischen Urwaldmissionarin Dorothy Stang zu 30 Jahren verurteilte Großfarmer Vitalmiro Moura in einem Berufungsverfahren freigesprochen worden ist. Menschenrechtsorganisationen und die brasilianische Anwaltsvereinigung OAB nannten die von einem Geschworenengericht in der Amazonas-Großstadt Belem gefällte Entscheidung falsch und absurd. David Stang, Bruder der 2005 von dem Berufskiller Rayfran Sales in Anapu erschossenen Missionarin, zeigte sich in Belem entsetzt. Er wolle weiterhin für die Bestrafung aller Täter und Hintermänner kämpfen. „Der Ablauf des Verfahrens ist typisch für die Region – so läuft es hier Tag für Tag.“
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/781386/
„Die Diskussion um Biosprit geht weiter.“
Hintergrund:
”Falschinformationen aus erster Hand – Umweltjournalist Norbert Suchanek zur wichtigen Reise des deutschen Umweltministers Sigmar Gabriel nach Brasilien, weltgrößter Ethanolexporteur. **
Braun vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brasilien:“Unter Präsident Lula und seinem Vorgänger Cardoso hat sich Brasilien mit einer sozialdemokratischen Politik der Mitte auf den richtigen Weg gemacht. …Wir sollten unsere Chancen in Lateinamerika stärker nutzen, sonst orientiert sich Lateinamerika noch mehr an Nordamerika.“
Laut Braun ist die deutsche Industrie im Großraum von Sao Paulo mit etwa 1200 Firmen vertreten.
Hintergrund:
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/
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