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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Werte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>&#8222;Was gut ist, stellen wir groß heraus, was schlecht ist, verstecken wir.&#8220; Rubens Ricupero, brasilianischer Politiker &#8211; Ex-Finanzminister, Karrierediplomat, Vertreter Brasiliens in UNO-Organisationen. Gesichter Brasiliens.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;O escandalo da parabolica foi resultado de uma transmissáo televisiva vazada em 1 de setembro de 1994, de uma conversa entre o embaixador Rubens Ricupero, entáo ministro da Fazenda do Brasil, e o jornalista da Rede Globo Carlos Monforte, seu cunhado, afirmando que &#8222;o que é bom a gente fatura, o que é ruim a [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/rubensricupero.jpg" alt="rubensricupero.jpg" /></p>
<p><strong>&#8222;O </strong><strong>escandalo da parabolica foi resultado de uma transmissáo televisiva vazada em 1 de setembro de 1994, de uma conversa entre o embaixador <a title="Rubens Ricupero" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Rubens_Ricupero">Rubens Ricupero</a>, entáo ministro da Fazenda do Brasil, e o jornalista da <a title="Rede Globo" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Rede_Globo">Rede Globo</a> <a title="Carlos Monforte" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Carlos_Monforte">Carlos Monforte</a>, seu cunhado, afirmando que &#8222;o que é bom a gente fatura, o que é ruim a gente esconde&#8220;, enquanto se preparavam para entrar no ar ao vivo no <a title="Jornal da Globo" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Jornal_da_Globo">Jornal da Globo</a> daquele dia, por meio do canal privativo de satélite da Rede Globo, acessÃ­vel pelos lares com antena parabÃ³lica. A gravaçáo dessa conversa foi feita e amplamente divulgada nos telejornais do dia seguinte.&#8220; (Wikipedia)</strong></p>
<p><a href="http://www.rubensricupero.com/bio.htm">http://www.rubensricupero.com/bio.htm</a></p>
<p><strong>Wahltricks in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/wahltricks-in-brasilien-beifall-fur-uno-generalsekretar-in-new-york-wird-in-pr-spot-als-drohnender-applaus-fur-lula-ausgegeben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><span id="more-3675"></span></p>
<p><strong>&#8222;Kommunikationsminister Sergio Motta, Unternehmer und enger Freund des Staatschefs Fernando Henrique Cardoso enthüllt unfreiwillig, daß entgegen den offiziellen Verlautbarungen in der neuen Regierung Uneinigkeit über den Kurs in der Privatisierungs-und Sozialpolitik besteht. Laut den Qualitätszeitungen betont Motta im Gebäude des Fernsehsenders TVE in Rio de Janeiro während einer vertraulichen Unterhaltung, daß der brasilianische Staat entprivatisiert werden müsse.Â  Gemäß den ohne Wissen Mottas angefertigten MitschnittenÂ  sagt der Minister, das Militärregime habe einen Staat aufgebaut, damit dieser nur der Wirtschaft diene; der Staat sei regelrecht privatisiert worden.Â  Motta war sich der Brisanz seiner Worte bewußt und fragte wiederholt nach, ob sichergestellt sei, daß das Gespräch nicht mitgehört bzw. ausgestrahlt werde. Letzteres war im Präsidentschaftswahlkampf von 1994 dem damaligen Finanzminister Rubens Ricupero unterlaufen&#8230;&#8220; </strong></p>
<p><strong>zitiert aus &#8222;Gangster, Favelados, Bischöfe &#8211; Sozialreportagen aus Brasilien.&#8220; Â Brasilienkunde-Verlag der Franziskaner in Mettingen, 1997.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/12/torturasemfimcapa.jpg" alt="torturasemfimcapa.jpg" /></p>
<p><strong>Glückszahl und Flugzeugunglück:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/gobellepraneu1.jpg" alt="gobellepraneu1.jpg" /></p>
<p><strong>Weltweit höchste Dichte der mittelalterlichen Elendskrankheit Lepra in Brasilien. Deutscher Lepraexperte Manfred Göbel.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/atherino2009.jpg" alt="atherino2009.jpg" /></p>
<p><strong>Atherino 2009.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten oder zu vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen Gemeinschaft schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung und geht deshalb seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher, entwaffnender Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt, dass sie völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und habe bereits wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter, eingeleitet. Doch auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der österreichische Pfarrer Günther Zgubic, der die bischöfliche Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet, vermissen seit Jahren deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich ist Lateinamerikas größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner von Deutschland, und die Regierung in Berlin spricht gerne von den “gemeinsamen Werten”, die beide Staaten verbinden würden. Mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt zum ersten Mal endlich ein hochrangiger deutscher Politiker in der Hauptstadt Brasilia die Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die wohlklingenden Versprechungen, die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bei seinem Amtsantritt 2003 verkündet hat: “Er hat öffentlich erklärt, dass er Folter und andere grausame, unmenschliche Praktiken nicht mehr duldet.” Leere Worte aus Brasilia, denn nach Informationen von Zgubic existiert die Folter in allen Varianten, um Geständnisse zu erzwingen: “Es werden Elektroschocks eingesetzt, man presst den Kopf unter Wasser. Auf allen Polizeiwachen Brasiliens werden Häftlinge gefoltert”, meint Zgubic.</strong></p>
<p><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke bestätigt. “Stehen Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche Folterpraxis beim Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste? Wieso wird nicht stärker kritisiert, dass die Regierung alle internationalen Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent umzusetzen? Wir merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte von Europa entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert. Paulo Vannuchi, Leiter des Staatssekretariats für Menschenrechte in Brasilia, hatte in der Zeitung “Folha de São Paulo” betont, dass das brasilianische Strafgesetz die ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch aber täglich außergerichtliche Exekutionen stattfinden würden. Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt bei der bischöflichen Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass selbst nach offiziellen Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz verbüßter Strafe illegal weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis 1985) weisen zudem auf die fatalen Folgen der nicht bewältigten Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal die Öffnung der Geheimarchive aus der Zeit der Diktatur sei unter Lula veranlasst worden, kritisiert Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São Paulo. Die Straflosigkeit inspiriert seiner Meinung nach jene Staatsfunktionäre, die heute im Polizeiapparat und im Gefängnissystem “Folter und Ausrottung” betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen ­Zuständen wohl kaum etwas ändern.</strong></p>
<p><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<h3>ai-Journal Dezember 1996</h3>
<h2>Die “Hölle auf Erden”</h2>
<p><strong>BRASILIEN</strong></p>
<p><strong>Die “Hölle auf Erden”</strong></p>
<p><strong>Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkündete Amnestie entspannte die Situation nicht.</strong></p>
<p><strong>Eine mittelalterlich anmutende Gefangenenzelle in Rios Stadtteil Realengo: Jeder der mehreren Dutzend Insassen hat laut Gesetz Anspruch auf mindestens acht Quadratmeter &#8211; hier ist es nicht mal ein einziger. Geschlafen wird deshalb in Schichten. Während ein Teil der Gefangenen auf feuchtem Boden liegt, schlafen die anderen in Hängematten, die an den Gitterstäben befestigt sind. In einer Zelle im Stadtteil Bangu ein ähnliches Bild: 35 fast nackte, schwitzende Männer auf nur sechzehn Quadratmetern bei beißendem Fäkaliengeruch und nächtlichem Besuch von Ratten. Die psychische Spannung ist fast mit Händen greifbar. Neun von zehn Gefangenen haben Furunkel, in der heißesten Jahreszeit herrschen bis zu 60 Grad. Dann fallen täglich etwa 20 Insassen ohnmächtig um, werden von den Wärtern herausgezerrt und durch andere ersetzt.</strong></p>
<p>Um aus dieser Hölle herauszukommen und in eine weniger überfüllte Zelle verlegt zu werden, bestechen Häftlinge ihre Aufseher mit bis zu umgerechnet 5.000 Mark. Es gibt brasilianische Gefängnisse, in denen die Insassen das nötige Geld sammeln, um dann die Begünstigten auszulosen. In Bangu kommen die notwendigen “Real” von der Familie oder Verbrechersyndikaten &#8211; je unerträglicher die Hitze, desto höher die Preise auf diesem Schwarzmarkt. Einmal am Tag gibt es schlechtes Essen; die Lebensmittelpakete der Angehörigen werden gewöhnlich nicht ausgehändigt.</p>
<p><strong>Folter ist üblich. Ein Anwalt beschreibt einen Fall von 1996: “Polizisten mit Kapuzen mißhandelten 116 Gefangene, unter anderem mit Elektroschocks. Alle wiesen Blutergüsse auf, wurden zudem zu sexuellen Handlungen gezwungen.” Fast täglich werden Fälle zu Tode gefolterter, erschlagener Häftlinge bekannt &#8211; die politisch Verantwortlichen bleiben meist passiv. Nur wenige Intellektuelle protestieren, die Gesellschaft scheint sich an die grauenvollen Zustände gewöhnt zu haben.</strong></p>
<p><strong>Pervertieren statt resozialisieren</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international oder “Human Rights Watch” prangern die Zustände in den brasilianischen Haftanstalten an &#8211; und auch die Gefangenenseelsorge der Katholischen Kirche läßt nicht locker. Padre Geraldo Mauzeroll von der “Pastoral Carceraria” im Teilstaat Sao Paulo gegenüber dem ai-Journal: “Wer ins Gefängnis kommt, wird pervertiert, wird angesehen und behandelt wie ein Tier &#8211; niemand ist an einer Besserung oder Resozialisierung interessiert. Die Gesellschaft rächt sich an ihnen, läßt sie intellektuell, spirituell, moralisch und kulturell und nicht selten sogar physisch sterben.” Mauzeroll hört in Polizeiwachen und Gefängnissen sehr häufig den Ausspruch: “Nur ein toter Häftling ist ein guter Häftling!” Der Padre geht seit 1973 in die “Presidios” &#8211; was er täglich sieht, sind Bilder wie aus Horrorfilmen: Tuberkulose grassiert, über die Gesichter Todkranker laufen Ameisen. Häftlinge verfaulen buchstäblich in Zellen. Die Gefängnisärzte sind selbst kriminell, weil sie Kranke bewußt </strong></p>
<p><strong>nicht behandeln, sondern sterben lassen. Sie werden aber nie zur Rechenschaft gezogen. Kriminell handeln auch Richter und Staatsanwälte, die über Folter und alle anderen Menschenrechtsverletzungen detailliert informiert sind, jedoch nicht eingreifen.</strong></p>
<p><strong>Das Gefängnispersonal verkauft Lebensmittel, die für Häftlinge bestimmt sind und ermöglicht Rauschgifthandel und -konsum hinter Gitterstäben. Ein Gefängnisdirektor: “Drogen müssen dort drin sein, damit die Gefangenen ruhig bleiben.”</strong></p>
<p><strong>Erzwungenes Schweigen, Morddrohungen</strong></p>
<p><strong>Ein dunkles Kapitel ist auch die sexuelle Gewalt, von Aufsehern sogar gefördert. Mauzeroll zum ai-Journal: “Wird ein wegen Vergewaltigung Verurteilter eingeliefert, stecken die Wärter ihn in bestimmte Massenzellen, damit er dort von 15 oder 20 Häftlingen vergewaltigt wird. Dies ist Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr schnell.” Nach amtlichen Angaben infizierten sich bereits mehr als 20 Prozent aller Inhaftierten mit dem HIV-Virus &#8211; ein Großteil der rund 150.000 brasilianischen Gefangenen hat homosexuellen Verkehr, gewöhnlich ungeschützt. </strong></p>
<p><strong>Vitor Carreiro teilte in Rio de Janeiro jahrelang eine Zelle mit 47 Gefangenen. Er ist von Aids gezeichnet und sagt: “Alle Welt weiß, daß die Frau des Gefangenen der andere Gefangene ist.” Promiskuität ist der Alltag: José Ferreira da Silva, HIV-positiv, berichtet von vier festen und acht gelegentlichen Partnern &#8211; keiner benutzt Präservative. </strong></p>
<p><strong>Padre Mauzeroll drückt sich im Gegensatz zu vielen “politisch korrekten” Landsleuten nicht um unbequeme und unangenehme Wahrheiten. Er hat keine Probleme, die von den Autoritäten gerne versteckten und verdrängten Probleme offen anzusprechen. “Wer über die Zustände redet und informiert, stirbt”, lautet eine andere Regel. Berufskiller erledigen das &#8211; Mauzeroll weiß, daß auch sein Leben in Gefahr ist. Dennoch klagt er offen die soziale Ordnung Brasiliens an: “Diese ist schuld an der Situation.” </strong></p>
<p><strong>Gemäß einer neuen Studie der Vereinten Nationen lebt heute fast die Hälfte der 150 Millionen Brasilianer in verhältnismäßig entwickelten Gebieten. “Wenn in Sao Paulo und Rio de Janeiro die Lage in den Gefängnissen bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu bedenken, “wie muß sie dann erst in den stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens sein?”</strong></p>
<p><strong> Amnestie nur Kosmetik</strong></p>
<p><strong>Die Rechtsanwältin Zoraide Fernandez weist darauf hin, daß Häftlinge nach verbüßter Strafe oft noch jahrelang gefangengehalten werden. 1995 waren es allein in Rio mindestens 560.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso verkündete im April die, wie es offiziell hieß, größte Amnestie in der Geschichte des Landes: Etwa zehn Prozent der Gefangenen sollten freikommen. Wie die Gefängnisbehörden inzwischen einräumten, werden beispielsweise im Teilstaat Rio de Janeiro nur wenig mehr als ein Prozent amnestiert. Die 511 Gefängnisse bieten Platz für höchstens 60.000 Personen, sind aber nach jüngsten offiziellen Angaben mit 148.760 Häftlingen belegt &#8211; das sind 15 Prozent mehr als 1994. Notwendig, so hieß es, sei der Bau von 145 zusätzlichen Haftanstalten. Die Lage in der Metropole Sao Paulo ist den Angaben zufolge am dramatischsten. Eine Besserung ist nicht in Sicht: Per Haftbefehl suchte man allein 1996 rund 275.000 Straftäter.</strong></p>
<p><strong>Rund 95 Prozent der Häftlinge sind Arme, 96 Prozent sind männlich und etwa drei Viertel Voll- und Halbanalphabeten. Der typische Gefangene, so eine Studie, ist dunkelhäutig und jünger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut Statistik zu mindestens drei großen Häftlingsrevolten, die meisten werden allerdings der Öffentlichkeit verschwiegen. Eine Ausnahme bildet lediglich der südliche, relativ hochentwickelte Teilstaat Rio Grande do Sul &#8211; nur dort soll es auch keine irregulär festgehaltenen Häftlinge geben.</strong></p>
<p><strong>Wärter und Spezialeinheiten gehen gewöhnlich äußerst brutal gegen meuternde Häftlinge vor: 1992 wurden im berüchtigten Gefängnis “Carandiru” von Sao Paulo mindestens 111 Insassen erschossen. Die politisch Verantwortlichen und die direkt Beteiligten blieben bisher straffrei. In “Carandiru” ereignete sich auch Ende Oktober wieder eine Revolte: 670 Gefangene nahmen 27 Wärter als Geiseln und forderten die Verlegung in eine andere Haftanstalt. Fünf Häftlinge versuchten währenddessen in einem Müllwagen zu fliehen, vier von ihnen wurden von Militärpolizisten erschossen.<br />
Klaus Hart<br />
Der Autor ist freier Korrespondent in Rio de Janeiro</strong></p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet. Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn auch das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte Wirkung gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und erhalten dort politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage” Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während der Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen häufen sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine “Wildwest-Zulage”, die Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger anreizt. …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>1</strong><a title="Gehe zu Seite 2" href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block">2</a><a title="nächste Seite" href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block">nächste Seite</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In kaum einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden” Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkünde …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002 | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor allem in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale Leben kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de Janeiro häufen sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999 | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In den Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror zum Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben hier ihr Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli 1999: In Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000 | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999 | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998 | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der Diktatur von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner an Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in Rio de Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden – nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum in Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so lukrativ funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges Basilio nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist besser organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während die Polizei desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere Beamte ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in Paraisopolis einen Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und sind unter Streß und Hochspannung, wenn sie in einen Slum hineinmüssen. Aber Willkür rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener kleinen Minderheit von Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die Polizei bei Razzien permanent Grundrechte der völlig unschuldigen Bewohnermehrheit, was weder die Kirche noch Amnesty International hinnimmt. Tim Cahill ist wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie berichten von Folterungen, ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei der Verfolgung von Gangstern, die in das Gassengewirr und Menschengewimmel des Slums flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in den Arm geschossen, eine Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen, fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen, argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt – Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln, während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt dies, vor Ort noch intensiver zu recherchieren und Menschenrechtsverletzungen permanent anzuprangern. Die Situation Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi, Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,  muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen, besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren. Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide Seiten zu sehen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<h1>Klaus Hart: Gangster, Favelados, Bischöfe. Sozialreportagen aus Brasilien. Brasilienkunde-Verlag Mettingen, 307 Seiten.</h1>
<p align="left"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/GangsterFaveladosBisch%C3%B6fe.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119810" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/GangsterFaveladosBisch%C3%B6fe-715x1024.jpg" alt="GangsterFaveladosBischöfe" width="715" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Fernando Lugo, die Witzfigur &#8211; Lateinamerika lacht über Paraguays &#8222;Obermacho&#8220; und Ex-Bischof: &#8222;O Macho que sai com todas.&#8220; Hit im TV-Video zum Anklicken. Vorwurf an Lugo, trotz des von ihm vorhersehbaren Schadens für die Kirche sein Bischofsamt nicht niedergelegt zu haben.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/24/fernando-lugo-die-witzfigur-lateinamerika-lacht-uber-paraguays-obermacho-und-ex-bischof-o-macho-que-sai-com-todas-hit-im-tv-video-zum-anklicken-zuvor-viel-personenkult-um-lugo-auch-in-eu/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 19:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Â http://g1.globo.com/Noticias/Mundo/0,,MUL1097256-5602,00-MUSICA+COM+SATIRA+SOBRE+PATERNIDADE+DE+LUGO+VIRA+HIT.html Mudou meu paÃ­s, ou melhor, mudou de fraldas; Cada coisa que acontece, um menino aparece; Por isso, a cachorrada, disse um parlamentar; PensarÃ¡ trÃªs vezes antes de mandar a mulher se confessar; Lugaucho tem coraçáo, mas náo usou camisinha; Lugaucho tem coraçáo, a mudança chegou assim. &#8222;Lugo &#8211; Frucht des Machismus von Paraguay&#8230;Etwa 80 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Â <a href="http://g1.globo.com/Noticias/Mundo/0,,MUL1097256-5602,00-MUSICA+COM+SATIRA+SOBRE+PATERNIDADE+DE+LUGO+VIRA+HIT.html">http://g1.globo.com/Noticias/Mundo/0,,MUL1097256-5602,00-MUSICA+COM+SATIRA+SOBRE+PATERNIDADE+DE+LUGO+VIRA+HIT.html</a></em></p>
<p><em>Mudou meu paÃ­s, ou melhor, mudou de fraldas;<br />
Cada coisa que acontece, um menino aparece;<br />
Por isso, a cachorrada, disse um parlamentar;<br />
PensarÃ¡ trÃªs vezes antes de mandar a mulher se confessar;<br />
Lugaucho tem coraçáo, mas náo usou camisinha;<br />
Lugaucho tem coraçáo, a mudança chegou assim.</em></p>
<p><em>&#8222;<strong>Lugo &#8211; Frucht des Machismus von Paraguay&#8230;Etwa 80 Prozent der Frauen des Landes wurden Opfer von sexuellem Mißbrauch&#8230;Sieben von zehn Kindern werden nur von der Mutter bei den Behörden registriert&#8230;&#8220;</strong></em></p>
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		<title>Schülermotivation in Brasilien: Lustlosigkeit, Desinteresse ist Hauptgrund für vorzeitigen Schulabgang.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 16:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
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		<description><![CDATA[In Brasilien wächst gemäß Expertenangaben die Zahl von Jugendlichen, die schlichtweg nichts tun, weder lernen noch arbeiten. Wie aus einer Studie der Getulio-Vargas-Stiftung&#8220; hervorgeht, sind Desinteresse und Lustlosigkeit der Hauptgrund für vorzeitigen Schulabgang in der Altersgruppe zwischen 15 und 17 Jahren. Unter den Betreffenden gaben danach 45, 1 Prozent an, die Schule verlassen zu haben, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Brasilien wächst gemäß Expertenangaben die Zahl von Jugendlichen, die schlichtweg nichts tun, weder lernen noch arbeiten. Wie aus einer Studie der Getulio-Vargas-Stiftung&#8220; hervorgeht, sind Desinteresse und Lustlosigkeit der Hauptgrund für vorzeitigen Schulabgang in der Altersgruppe zwischen 15 und 17 Jahren. Unter den Betreffenden gaben danach 45, 1 Prozent an, die Schule verlassen zu haben, weil sie halt nicht mehr lernen wollten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><span id="more-1779"></span>Vor allem in Brasiliens Armutsregionen an den Peripherien der Großstädte  fällt die große Zahl von Kindern und Jugendlichen auf, die schlichtweg die Zeit totschlagen, rumhängen. Doch auch Universitäten und Sprachkurse sind von diesem Trend betroffen. Nicht selten beginnen beispielsweise in Sao Paul bis zu 30 Erwachsene aus beruflichen Gründen einen Englischkurs, bleibt indessen nach einiger Zeit nur noch ein einziger Schüler übrig. Ähnlich leeren sich auch Fakultätshörsäle.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/brasiliens-asiatische-minderheit-kultur-und-werte-als-faktor-des-erfolgs-vor-hundert-jahren-kamen-die-ersten-japaner-ins-land/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/27/brasiliens-asiatische-minderheit-kultur-und-werte-als-faktor-des-erfolgs-vor-hundert-jahren-kamen-die-ersten-japaner-ins-land/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/03/unesco-daten-deutliche-verschlechterung-des-brasilianischen-schulniveaus-unter-lula-fabrica-de-analfabetos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/03/unesco-daten-deutliche-verschlechterung-des-brasilianischen-schulniveaus-unter-lula-fabrica-de-analfabetos/</a></p>
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		<title>Spendenklau in Blumenau, Südbrasilien &#8211; Soldaten und Freiwillige. Nationale Empörung. &#8222;Que pais é este, em que se rouba flagelado?&#8220; &#8222;Tem coisa boa. Vou levar este aqui pro meu guri.&#8220; &#8222;Was mache ich mit diesen BHs hier? Einen kriegt meine Mutter, den anderen meine Freundin.&#8220; Raub europäischer Sachspenden in Brasilien seit Jahrzehnten üblich.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/spendenklau-in-blumenau-soldaten-und-freiwillige-tem-coisa-boa-vou-levar-este-aqui-pro-meu-guri/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 10:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ganz offene Klauen von Sachspenden des In-und Auslands in der Katastrophenregion von Blumenau im südlichen Teilstaat Santa Catarina, bei dem sich viele der Täter sogar problemlos filmen ließen,  hat sehr viele Brasilianer empört und perplex gemacht. Das brasilianische Fernsehen zeigte, wie freiwillige Helfer, Soldaten und nicht betroffene Mittelschichtler unter den Augen der Verantwortlichen in Depots der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ganz offene Klauen von Sachspenden des In-und Auslands in der Katastrophenregion von Blumenau im südlichen Teilstaat Santa Catarina, bei dem sich viele der Täter sogar problemlos filmen ließen,  hat sehr viele Brasilianer empört und perplex gemacht. <font face="Arial">Das brasilianische Fernsehen zeigte, wie freiwillige Helfer, Soldaten und nicht betroffene Mittelschichtler unter den Augen der Verantwortlichen in Depots der besonders von Erdrutschen heimgesuchten Stadt Blumenau systematisch hochwertige Kleidung, Schuhe und andere Gegenstände sowie Lebensmittelspenden aussuchten. Alles wurde dann in große Rucksäcke, Supermarktkarren sowie in den Kofferraum von Autos verstaut und ungehindert abtransportiert. </font></strong></p>
<p><font face="Arial"><strong><span id="more-1408"></span>Spendenräuber ließen sich sogar beim Anprobieren von Sportschuhen  und Textilien filmen. Mittelschichtsfrauen erläuterten skrupellos, mit welchen Hilfsgütern sie die eigenen Kinder beschenken wollten. Ein Soldat sagte: &#8222;Was mache ich mit diesen BHs hier? Einen kriegt meine Mutter, den anderen meine Freundin.&#8220;</strong></font></p>
<p><strong> &#8222;Was ist das für ein Land, in dem man Obdachlose bestiehlt&#8220;, titelt die Qualitätszeitung &#8222;O Globo&#8220; und führt eine Leser-und Expertendiskussion über ethische Grenzen,  Werte und Landesmentalität. Ethik-Uni-Professor Roberto Romano:&#8220;Seit 1500 ist brasilianische Tradition, aus allem Vorteil zu ziehen. &#8220; Schlechte Beispiele, vorgegeben von Politikern, Richtern und Unternehmern, ließen das Gefühl entstehen, daß alles erlaubt sei. PUC-Psychologieprofessorin Ana Bock aus Sao Paulo fragt:&#8220;Wann brechen wir diesen Zyklus? Es besteht das Risiko, daß solches Verhalten zur Epidemie wird.&#8220; Was soll man von einem Land des am meisten Gerissenen, des am meisten Gaunerhaften erwarten, wo man sich am besten steht, indem man auf andere tritt, hieß es weiter.</strong></p>
<p><strong>Zilda Arns, Präsidentin der bischöflichen Kinderpastoral, nannte sich beschämt angesichts der skandalösen Spendendiebstähle. Spenden kommen auch aus Ländern wie Deutschland. Befürchtet wird, daß der Spendenklau bei jenen schlecht ankommen wird, die regelmäßig nationale und internationale Hilfsaktionen unterstützen. Daß große Teile von Spendengeldern aus Europa für manche sogenannten NGO-Sozialprojekte in Brasilien immer wieder in privaten Taschen landen, für privaten Autokauf, für private Wohnungsrenovierungen etc. zweckentfremdet werden, ein beträchtlicher Teil der brasilianischen NGO unehrlich agiert, ist ein alter Hut, längst bekannt, wird zudem immer wieder in brasilianischen Medien ausführlich beschrieben. Immer wieder wurde zudem nachgewiesen, wie NGO-Sozialprojekte in Slums mit dem organisierten Verbrechen zusammenarbeiten &#8211; der Berlinale-Sieger &#8222;Tropa de Elite&#8220; zeigt dies erstmals exemplarisch.</strong></p>
<p><strong>Laut Zeitzeugen ist der Raub von Sachspenden aus Europa in Brasilien seit Jahrzehnten üblich. So ist aus Nordostteilstaaten wie Ceará bekannt, daß bei der Ankunft von Kleiderspenden aus europäischen Ländern wie Deutschland erst einmal Betuchte sich die besten Stücke aussuchen. &#8222;Erst sind immer die Dondocas aus der gehobenen Mittelschicht über die Spenden drübergegangen, für uns blieben dann nur noch die schlechten, teils zerrissenen Sachen&#8220;, schildert eine heute vierzigjährige ehemalige Slumbewohnerin des Nordostens Szenen aus ihrer Kindheit.</strong></p>
<p><strong>Aus einem Hintergrundtext über Rio-NGO:&#8220;Als aus einem Projektgebäude ein Videogerät gestohlen wurde, drohten die sich einmischenden Gangster damit, so lange Menschen zu erschießen, bis der Apparat wieder auftaucht. Dies war erst nach dem achten Toten der Fall.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Brasilianer im In-und Ausland diskutieren häufig über teils bizarre Fälle von Fehlverhalten, Ethik und Moral: So hatte eine Südbrasilianerin ihren Freundinnen als Ziel der eigenen Lebensplanung erklärt, in eine Großstadt zu ziehen, sich als Hausangestellte in einer möglichst gutbetuchten Familie zu verdingen, sich dort von einem der Männer schwängern zu lassen, auf dem Klagewege eine möglichst hohe Alimentenzahlung zu erreichen und künftig davon gut zu leben. Die Südbrasilianerin setzte den Plan zügig um, ließ sich vom Sohn der betreffenden Familie schwängern, brauchte allerdings für den Erfolg der Klage etwa fünf Jahre. Denn während mehrerer Verfahren Â gelang es der Familie, per Bestechung immer wieder den Vaterschaftstest fälschen zu lassen. Die Südbrasilianerin, ihrer Sache sicher, betrieb die Klage indessen ausdauernd bis zum Erfolg. &#8222;Jetzt habe ich für immer ausgesorgt.&#8220; Brasilianer und Brasilianerinnen erklärten dazu, Kinder dürften nicht nur Mittel zum Zweck sein und wiesen auf den hohen Prozentsatz brasilianischer Kinder, die nicht geplant, keine Wunschkinder seien, sowie auf die hohe Rate von Kindesmißhandlungen durch Eltern.</strong></p>
<p><strong>Eine in einer deutschen Großstadt lebende Dunkelhäutige sagte im Interview, nicht wenige deutsche Männer &#8222;levavam tanto na cabeca&#8220; von Brasilianerinnen, daß sie inzwischen deutliche Distanz wahrten. Die hohe Zahl brasilianischer Prostituierten in Deutschland schade zudem dem Ruf der brasilianischen Frauen. Eine in Deutschland tätige Prostituierte wies diese Auffassung scharf zurück. Brasilianische Sexarbeiterinnen stärkten vielmehr das positive Image von den sinnlichen, sexy Frauen Brasiliens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/21/somos-todos-ladroessind-wir-alle-diebe-joao-ubaldo-ribeiro-daad-stipendiat-uber-spendenklau-in-blumenau-und-andere-soziokulturelle-aspekte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/21/somos-todos-ladroessind-wir-alle-diebe-joao-ubaldo-ribeiro-daad-stipendiat-uber-spendenklau-in-blumenau-und-andere-soziokulturelle-aspekte/</a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL923951-5598,00-EXERCITO+VAI+INVESTIGAR+MILITARES+SUSPEITOS+DE+FURTO+DE+DONATIVOS+EM+SC.html">http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL923951-5598,00-EXERCITO+VAI+INVESTIGAR+MILITARES+SUSPEITOS+DE+FURTO+DE+DONATIVOS+EM+SC.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/03/hochwasserkatastrophe-in-brasilien-katholische-kirche-gibt-politischen-verantwortlichen-die-schuld-stadtkosmetik-illegale-bebauung-waldvernichtung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/03/hochwasserkatastrophe-in-brasilien-katholische-kirche-gibt-politischen-verantwortlichen-die-schuld-stadtkosmetik-illegale-bebauung-waldvernichtung/</a></p>
<p><a href="http://www.estadao.com.br/cidades/not_cid294289,0.htm">http://www.estadao.com.br/cidades/not_cid294289,0.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/siemens-der-bestechung-in-brasilien-verdachtigt-melden-brasilianische-medien-sehr-gunstiges-neoliberales-korruptionsklima-in-brasilien-laut-transparency-international/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/siemens-der-bestechung-in-brasilien-verdachtigt-melden-brasilianische-medien-sehr-gunstiges-neoliberales-korruptionsklima-in-brasilien-laut-transparency-international/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/</a></p>
<p>Schönheitsdiktatur: <a href="http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widersprüche.html">http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html</a></p>
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		<title>Geächtete Streubomben: Lula-Regierung tritt Osloer Abkommen nicht bei.</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 12:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lula-Regierung schließt sich nicht jenen über hundert Staaten an, die das Osloer Abkommen zum Verbot von menschenverachtenden Streubomben bzw. von Streumunition unterzeichnet haben. Laut brasilianischen Presseberichten gehört Brasilien zu den Produzenten von Streubomben. Wie es hieß, wird erwartet, daß die USA unter Barack Obama dem Abkommen beitreten werden, so daß Brasilien dann in Amerika [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lula-Regierung schließt sich nicht jenen über hundert Staaten an, die das Osloer Abkommen zum Verbot von menschenverachtenden Streubomben bzw. von Streumunition unterzeichnet haben. Laut brasilianischen Presseberichten gehört Brasilien zu den Produzenten von Streubomben. Wie es hieß, wird erwartet, daß die USA unter Barack Obama dem Abkommen beitreten werden, so daß Brasilien dann in Amerika der einzige Hersteller wäre.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,594310,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,594310,00.html</a></p>
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		<title>Brasilien: Lulas vielgelobte neoliberale Umweltpolitik &#8211; neue Zahlen.</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geradezu pflichteifrig haben auch deutschsprachige Medien jede PR-Absichtserklärung der Lula-Regierung willig verbreitet, wonach der Kampf gegen die Amazonaszerstörung aber nun wirklich konsequent und mit aller Härte geführt werden solle. Dabei waren die tatsächlichen Absichten Brasilias im Umweltschutz schon vor der Wahl Lulas klar. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1638141_Zerstoerung-geht-ungebremst-weiter.html http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/brasiliens-umweltministerin-marina-silva-bittet-um-entlassung-meldet-presse-kurz-vor-eintreffen-angela-merkels/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geradezu pflichteifrig haben auch deutschsprachige Medien jede PR-Absichtserklärung der Lula-Regierung willig verbreitet, wonach der Kampf gegen die Amazonaszerstörung aber nun wirklich konsequent und mit aller Härte geführt werden solle. Dabei waren die tatsächlichen Absichten Brasilias im Umweltschutz schon vor der Wahl Lulas klar.</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1638141_Zerstoerung-geht-ungebremst-weiter.html">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1638141_Zerstoerung-geht-ungebremst-weiter.html</a></p>
<p><span id="more-1314"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/brasiliens-umweltministerin-marina-silva-bittet-um-entlassung-meldet-presse-kurz-vor-eintreffen-angela-merkels/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/brasiliens-umweltministerin-marina-silva-bittet-um-entlassung-meldet-presse-kurz-vor-eintreffen-angela-merkels/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/offizielle-statistiken-brasiliens-und-ihre-kritiker-beispiel-mordrate/</a></p>
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		<title>Brasilien: Lehrer sein in Rio de Janeiro. Aus den öffentlichen Schulen nichts Neues. Benedita da Silva, wie Marina Silva in &#8222;Assembleia de Deus&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/lehrer-sein-in-rio-de-janeiro-aus-den-offentlichen-schulen-nichts-neues/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 22:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Â http://g1.globo.com/Noticias/Rio/0,,MUL868543-5606,00-ESCOLA+PUBLICA+EM+AREA+DE+RISCO+VIRA+ENTREPOSTO+DO+TRAFICO+DIZ+SINDICATO.html Schulgewalt in Brasilien &#8211; Schießereien, Drogen, Waffen(2002) Das Erfurter Schulmassaker war den brasilianischen Medien nur eine kleine Notiz wert &#8211; schließlich ist in dem Tropenland der Schulalltag seit Jahrzehnten von extremer Gewalt geprägt. Neueste Studien, darunter von der Unesco, belegen, daß dadurch die Schüler-und Lehrerleistungen dramatisch absinken. Allein in der Zehn-Millionen-Stadt Rio de Janeiro [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Â <a href="http://g1.globo.com/Noticias/Rio/0,,MUL868543-5606,00-ESCOLA+PUBLICA+EM+AREA+DE+RISCO+VIRA+ENTREPOSTO+DO+TRAFICO+DIZ+SINDICATO.html">http://g1.globo.com/Noticias/Rio/0,,MUL868543-5606,00-ESCOLA+PUBLICA+EM+AREA+DE+RISCO+VIRA+ENTREPOSTO+DO+TRAFICO+DIZ+SINDICATO.html</a></p>
<p><strong>Schulgewalt in Brasilien &#8211; Schießereien, Drogen, Waffen(2002)</strong></p>
<p><strong>Das Erfurter Schulmassaker war den brasilianischen Medien nur eine kleine Notiz wert &#8211; schließlich ist in dem Tropenland der Schulalltag seit Jahrzehnten von extremer Gewalt geprägt.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1302"></span> Neueste Studien, darunter von der Unesco, belegen, daß dadurch die Schüler-und Lehrerleistungen dramatisch absinken. Allein in der Zehn-Millionen-Stadt Rio de Janeiro haben danach weit über die Hälfte der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Lehrkräfte direkt miterlebt, wie auf dem Schulgelände Feuerwaffen zum Einsatz kamen, sogar Schießereien ausbrachen. Immer wieder werden Lehrer, und sogar Direktoren ermordet, erzwingen Schüler mit vorgehaltenem Revolver bessere Noten oder die Versetzung. An immerhin über zehn Prozent der städtischen Schulen Brasiliens ist es normal, daß Schüler eine Feuerwaffe unterm Hemd, im Ranzen oder Rucksack dabeihaben. Siebzig Prozent derer, die illegal einen Revolver besitzen, nahmen ihn bereits mit zum Unterricht. Millionen von brasilianischen Jugendlichen besitzen Waffen &#8211; ein Großteil produziert in der Ersten Welt, in Europa, überall in Brasilien auf dem Schwarzmarkt leicht zu erwerben. Fünfundfünfzig Prozent der Schüler, so die Unesco-Studie, wissen, wo man nahe der Schule illegal Waffen kaufen kann. Ein Lehrer in Sao Paulo, drittgrößte Stadt der Welt:&#8220;Es gibt Schüler, die verkaufen schon morgens um acht Crack auf dem Schulhof &#8211; wer seine Schulden nicht bezahlt, kann von ihnen gleich dort erschossen werden.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Pisa-Studie und Gewalt -</strong></p>
<p><strong>Entsprechend gespannt ist das Klima an den Schulen, betont die Unesco-Expertin Mirian Abramovay:&#8220;Die Lehrer haben sehr viel Angst, das Verhältnis zu den Schülern ist von Mißtrauen geprägt, niemand vertraut in niemanden.&#8220; In Sao Paulo wurde bereits über die Hälfte der Lehrer gewaltsam attackiert. Resultat: Angeschossen, oder auf anderere Weise verletzt, fehlen sie häufig, wechseln konstant die Schule, und fallen entsprechend viele Stunden aus. Eine hohe Motivation und Leistungsbereitschaft ist von den Lehrern, zudem extrem schlecht bezahlt, daher schwerlich zu erwarten. Gleiches gilt, wie die Unesco konstatierte, für die Schüler. Etwa die Hälfte hat gravierende Lernprobleme, kann sich nicht konzentrieren, ist hochnervös, fühlt sich in der Schule ständig unsicher, bedroht, bleibt dem Unterricht deshalb häufig fern. Ein Großteil bleibt bis zu viermal sitzen, kommt bestenfalls bis zur vierten, fünften Klasse. Bei der jüngsten Pisa-Studie war Brasilien das Schlußlicht &#8211; für die Fachleute vor allem Ergebnis des gewaltgeprägten Schulalltags. Daß soviel geschossen, aber auch so oft zum Messer gegriffen wird, liegt zudem am hohen, gewaltstimulierenden Drogenkonsum &#8211; immerhin an mindestens einem Drittel aller öffentlichen Schulen. An über zwanzig Prozent sind Rauschgifthändler aktiv.</strong></p>
<p><strong>Schulen im Kugelhagel</strong></p>
<p><strong>Hinzu kommt das mehr als komplizierte Umfeld &#8211; fast täglich sind brasilianische Schulen im Kugelhagel rivalisierender Banditenmilizen, dringen Kindersoldaten des organisierten Verbrechens, bewaffnet mit Nato-Mpis, in die Schulgebäude ein &#8211; etwa um eine bessere Schußposition zu haben. Gerade in diesen Tagen wieder Normalität in der einstigen Traumstadt am Zuckerhut. Gab es in den Slums die ganze Nacht über Feuergefechte, flogen sogar Granaten, ist mit den Schülern tags darauf nichts anzufangen, klagen die Lehrer &#8211; denn alle sind total übermüdet, machten kein Auge zu. Pro Jahr werden in Brasilien selbst gemäß den geschönten offiziellen Angaben weit über vierzigtausend Menschen ermordet &#8211; bei einer nur etwa doppelt so großen Bevölkerungszahl wie in Deutschland &#8211; die allermeisten Opfer sind zwischen fünfzehn und 24 Jahren alt. Doch ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht, die Mordraten steigen vielmehr weiter an. Im derzeitigen Präsidentschafts-und Gouverneurswahlkampf wird das Thema wieder einmal populistisch ausgeschlachtet &#8211; schlägt erneut die Stunde der Demagogen.</strong></p>
<p><strong>Umstrittene linkspopulistische Rio-Gouverneurin</strong></p>
<p><strong>Weil besonders in Rio de Janeiro derzeit die Lage wieder einmal außer Kontrolle ist, bot die Mitte-Rechts-Regierung in Brasilia der dortigen Gouverneurin Benedita da Silva den Einsatz von Armeeeinheiten an. Doch die umstrittene Linkspopulistin von der Arbeiterpartei PT, aktives Mitglied einer Sektenkirche, und politisch hauptverantwortlich für die bürgerkriegsähnlichen Zustände, lehnte vorhersehbar ab &#8211; der Truppeneinsatz bedeutete schließlich ein Schwäche-Eingeständnis, würde ihrem Image erheblich schaden. Indessen &#8211; die in manchen linksalternativen deutschen Gazetten hochgelobte schwarze Gouverneurin findet nichts dabei, daß die rund 800 Rio- Slums von politisch einflußreichen Banditenmilizen der global vernetzten Verbrechersyndikate neofeudal beherrscht werden , täglich Menschen geköpft, in Stücke gehackt, lebendig verbrannt werden, die rund zwei Millionen Bewohner jeglicher Basis-Menschenrechte beraubt sind. Benedita da Silva stört nicht, daß die Banditenkommandos über ganze Stadtgebiete immer wieder nächtliche Ausgangssperren verhängen &#8211; wer sich nicht daran hält, wird zur Abschreckung erschossen. Sogar auf der berühmten Avenida Atlantica von Copacabana, einst wichtigste Touristenmeile, verstreuten Gangster unlängst Leichenteile. Jetzt bestätigte es auch die Unesco &#8211; in Rio ist das Leben weit gefährlicher als etwa in Palästina, Israel &#8211; kommen dort monatlich nur ein Sechstel so viele durch Gewalt um wie am Zuckerhut.</strong></p>
<p><strong>Politische Verantwortung des Staatschefs &#8211; Berliner Ehrendoktor</strong></p>
<p><strong>Im Oktober wird in der elftgrößten Wirtschaftsnation Brasilien &#8211; Hauptempfänger deutschen Kapitals in der Dritten Welt &#8211; ein neuer Staatschef gewählt &#8211; die Amtszeit des jetzigen, FU-Berlin-Ehrendoktor Fernando Henrique Cardoso, war für das Land gerade in Bezug auf Menschenrechte, eine Katastrophe. Weil Cardoso den Status quo in den Slums nicht antastete, dem organisierten Verbrechen, eng mit der Politik verquickt, weiter freien Lauf ließ, wurden in nur acht Regierungsjahren weit über dreihunderttausend Brasilianer Opfer politischer oder krimineller Gewalt, spricht selbst die Kirche von &#8222;unerklärtem Bürgerkrieg&#8220; &#8211; Folterungen, Blutbäder sind weiter Normalität. &#8222;Socialdemocrata&#8220; Cardoso geht auch als neuer Rekordhalter bei der Amazonasvernichtung in die Geschichte ein. Rot-grüne Ethik kennt man inzwischen zur Genüge &#8211; nur folgerichtig, daß Schröder, Fischer, Trittin, Roth &amp; Co. den brasilianischen Staatschef und seinen Anhang hofieren, Cardoso gar als &#8222;fortschrittlichen Präsidenten&#8220; rühmen, dessen Menschenrechts-und Umweltpolitik loben. Kanzler Schröder legte sogar Wert darauf, mit Cardoso die Expo zu eröffnen, ihn zur Konferenz &#8222;Modernes Regieren im 21.Jahrhundert&#8220; an die Spree zu holen. Kein Zweifel &#8211; der Großgrundbesitzer und Berliner Ehrendoktor kann den politischen Eliten der Ersten Welt viele nützliche Ratschläge geben, wie man neoliberale Konzepte brutal durchsetzt und dennoch recht problemlos an der Macht bleibt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-cieps-von-oscar-niemeyer-immer-wieder-von-banditenkommandos-genutzt-waffen-und-drogenlager-feste/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-cieps-von-oscar-niemeyer-immer-wieder-von-banditenkommandos-genutzt-waffen-und-drogenlager-feste/</a>Â</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Trotz Bolsa Familia weiter Hunger und Unterernährung in Brasilien.&#8220; Bischof Demetrio Valentini, Präsident der brasilianischen CARITAS.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/13/trotz-bolsa-familia-weiter-hunger-und-unterernahrung-in-brasilien-bischof-demetrio-valentini-prasident-der-brasilianischen-caritas/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 18:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof Demetrio Valentini]]></category>
		<category><![CDATA[Bolsa Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Bahlmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Brasiliens CARITAS-Präsident, Bischof Demetrio Valentini, hat im Website-Exklusivinterview betont, daß Hunger und fehlende Lebensmittel auch fünf Jahre nach dem Start des Regierungsprogramms &#8222;Bolsa Familia&#8220; in der zehntgrößten Wirtschaftsnation, die zu den führenden Lebensmittelexporteuren zählt, Alltagsnormalität seien.  Dom Demetrio Valentini, Protestdemonstration. &#8222;&#8230;das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.&#8220;  BDI 2011 &#8222;Bolsa [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brasiliens CARITAS-Präsident, Bischof Demetrio Valentini, hat im Website-Exklusivinterview betont, daß Hunger und fehlende Lebensmittel auch fünf Jahre nach dem Start des Regierungsprogramms &#8222;Bolsa Familia&#8220; in der zehntgrößten Wirtschaftsnation, die zu den führenden Lebensmittelexporteuren zählt, Alltagsnormalität seien.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/demetriovalentinikl.jpg" alt="demetriovalentinikl.jpg" /></p>
<p><strong> Dom Demetrio Valentini, Protestdemonstration.</strong></p>
<p><strong>&#8222;&#8230;das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.&#8220;  BDI 2011</strong></p>
<p><span id="more-1210"></span>&#8222;Bolsa Familia allein reicht eben nicht, wir brauchen eine andere Sozialpolitik. Denn die soziale Ungleichheit nimmt zu, ebenso die Einkommenskonzentration. Wenn wir in die Landregionen gehen, treffen wir sogar auf Landarbeiter, die wie Sklaven gehalten werden &#8211; und die Hunger leiden. Extreme Misere finden wir zudem an den Slumperipherien der brasilianischen Städte &#8211; und natürlich schlimmsten Hunger. In Brasiliens Städten steigt derzeit die Arbeitslosigkeit, was vor allem die Menschen in den Slums trifft. Und das heißt auch &#8211; die Leute dort haben noch weniger zu essen.&#8220;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/elitenkandidat-lula-erfullt-erwartungenjeden-tag-164-neue-millionare-der-zuwachs-an-superreichen-ist-atemberaubend-handelsblatt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/elitenkandidat-lula-erfullt-erwartungenjeden-tag-164-neue-millionare-der-zuwachs-an-superreichen-ist-atemberaubend-handelsblatt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/leben-einer-sklavin-120-jahre-nach-der-abschaffung-der-sklaverei-in-brasilien-o-globo-berichtet-uber-kinder-als-sklavenarbeiter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/13/leben-einer-sklavin-120-jahre-nach-der-abschaffung-der-sklaverei-in-brasilien-o-globo-berichtet-uber-kinder-als-sklavenarbeiter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p>&#8222;Bolsa Familia&#8220; habe unbestreitbare Verdienste &#8211; durch diese Hilfe hätten Millionen von Brasilianern zum ersten Mal etwas von der Präsenz des Staates gespürt.</p>
<p>Bischof Valentini kritisierte die Hochzinspolitik der Lula-Regierung. Dies sei ein neues Instrument der Einkommenskonzentration, was gewöhnlich nicht wahrgenommen werde.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/13/in-brasilien-leiden-noch-sehr-viele-familien-hunger-trotz-bolsa-familia-franziskanerpriester-johannes-bahlmann-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/13/in-brasilien-leiden-noch-sehr-viele-familien-hunger-trotz-bolsa-familia-franziskanerpriester-johannes-bahlmann-in-sao-paulo/</a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Brasilien: Die Milliardäre und die Hungernden(2011)</strong></p>
<p><strong>Kirche empört über starke Zunahme der Superreichen angesichts von Massenelend</strong></p>
<p><strong>Die Zahl der Milliardäre des Tropenlands ist laut neuester Forbes-Statistik  auf 30 angestiegen – 2010 waren es noch 18. Platz acht der Weltrangliste belegt Unternehmer Eike Batista aus Rio, mit 30 Milliarden US-Dollar. Der Reichtum der brasilianischen Milliardäre sei dreimal so groß wie das Bruttosozialprodukt des entwickelten Nachbarlands Uruguay. Bankiers und Börsianer feiern den Zuwachs bei Brasiliens Superreichen als Beweis wirtschaftlichen Aufwärtstrends – die Kirche des größten katholischen Landes äußert dagegen Empörung, weist auf Hunger, Misere und rasch wachsende Elendsviertel. „Die Milliardärsstatistik zeigt, daß sich unter der Regierung von Präsident Lula an der grauenhaft ungerechten Einkommensverteilung, dem Begünstigen der ohnehin Privilegierten nichts geändert hat“, sagt Frei José Francisco, Leiter des Franziskaner-Sozialwerks von Sao Paulo. „Die neue Präsidentin Dilma Rousseff fährt diesen Kurs weiter, tut nichts gegen Einkommenskonzentration in den Händen weniger – trotz soviel Hunger und Massenelend. Nur bei sozialer Ungleichheit ist Brasilien Weltspitze.“ Der Franziskaner hat Riesenprobleme, Spender und Förderer für die zahlreichen Sozialprojekte der Megacity zu finden, ob für Straßenkinder oder obdachlose Familien. „Mit einem Quentchen des Gelds der Milliardäre könnte ich einen Großteil meiner Finanzierungsnöte beheben, müßte nicht sogar deutsche Hilfswerke wie Misereor und Adveniat um Mittel bitten. Denn Brasiliens Reiche geben nur, wenn es ihnen Profit, Status und Steuererleichterungen bringt. Wer aber wie wir mit echter Sozialarbeit jene Strukturen in Frage stellt, die Elend und Hunger schaffen, kriegt keinen Centavo.“ </strong></p>
<p><strong>Hedwig Knist aus der Diözese Mainz leitet in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo die Obdachlosengemeinde und ist über die Milliardärsstatistik ebenfalls aufgebracht, kennt die unpatriotische Knickrigkeit der brasilianischen Superreichen nur zu gut. „Gäben die was ab, müßte ich derzeit nicht das deutsche Generalkonsulat um Gelder für ein Projekt anbetteln, das ausschließlich Brasilianern zugute kommt,  könnte ich dem Heer der Straßenbewohner viel besser helfen. Das Anti-Hunger-Programm der Regierung holt die Menschen nicht aus dem Elend, Brasiliens Sozialkontraste werden nicht geringer – die Reichen indessen immer reicher. Die Milliardärsstatistik beweist es drastisch-provozierend.“ </strong></p>
<p><strong>Priester Aecio Cordeiro da Silva betreut in Sao Paulo 13 der über 2000 Slums und erinnert daran, daß Brasiliens Parlamentsmitglieder ein Durchschnittsvermögen von umgerechnet einer Million Euro besitzen und sich erst kürzlich eine 60-prozentige Diätenerhöhung genehmigten. „Dennoch votierten sie jetzt für eine Mindestlohn-Anhebung auf rund 248 Euro brutto, deutlich unterhalb der Teuerungsrate – sowas ist doch skandalös, wie die Milliardärsstatistik! Es gibt weiter Hunger – das Gesundheitswesen ist so grauenhaft, daß Menschen in den Warteschlangen der Hospitäler sterben. Gerade ersuche ich einen Italiener um Geld für ein Projekt, das Jugendliche vor dem Abrutschen in die Drogenkriminalität bewahren soll – denn wir können nicht mal die Stromrechnung aufbringen.“</strong></p>
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		<title>&#8222;City of Men&#8220; &#8211; Brasilianischer Film über Rio-Favelas und dortige &#8222;Realwirtschaft&#8220;. Kino-Zeit.</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 12:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Slumstrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.kino-zeit.de/video_dvd/artikel/10712_city-of-men.html Vorgänger &#8222;City of God&#8220; und Paulo Lins: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag21.html http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/31/kinderprostitution-unter-der-lula-regierungha-casos-de-meninas-de-56-anos-que-se-vendem-por-1-real-1-real-umgerechnet-etwa-38-cents/ Trailer von Berlinale-Gewinner &#8222;Tropa de Elite&#8220;: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/04/tropa-de-elite-elite-squad-trailer-englisch/ http://www.tropadeeliteofilme.com.br/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kino-zeit.de/video_dvd/artikel/10712_city-of-men.html">http://www.kino-zeit.de/video_dvd/artikel/10712_city-of-men.html</a></p>
<p><strong>Vorgänger &#8222;City of God&#8220; und Paulo Lins:</strong></p>
<p><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag21.html">http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag21.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/31/kinderprostitution-unter-der-lula-regierungha-casos-de-meninas-de-56-anos-que-se-vendem-por-1-real-1-real-umgerechnet-etwa-38-cents/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/31/kinderprostitution-unter-der-lula-regierungha-casos-de-meninas-de-56-anos-que-se-vendem-por-1-real-1-real-umgerechnet-etwa-38-cents/</a></p>
<p>Trailer von Berlinale-Gewinner &#8222;Tropa de Elite&#8220;: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/04/tropa-de-elite-elite-squad-trailer-englisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/04/tropa-de-elite-elite-squad-trailer-englisch/</a></p>
<p><a href="http://www.tropadeeliteofilme.com.br/">http://www.tropadeeliteofilme.com.br/</a></p>
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		<title>Hitler, Adolf Hitler, Adolfo Hitler anrufen? Brasiliens Internet-Telefonlisten haben unzählige Nummern parat.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/02/hitler-anrufen-telefonnummern-anklicken-brasiliens-internet-telefonlisten-haben-unzahlige-nummern-parat/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 21:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Hitler]]></category>
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		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazismus]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.telelistas.net/Â  aufrufen, rechts in der Rubrik &#8222;Nome&#8220; den Namen &#8222;Hitler&#8220;  eintippen, darunter auf &#8222;Buscar&#8220; klicken &#8211; und schon ist eine lange Hitler-Liste zu sehen. Man kann die einzelnen brasilianischen Teilstaaten durchgehen, deren Kürzel anklicken. Beispiel &#8211; eine öffentliche Schule, benannt nach einem Abgeordneten des amtlichen Vornamens Hitler. Escola Estadual de 1. e 2. Graus Deputado [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telelistas.net/">http://www.telelistas.net/</a>Â  aufrufen, rechts in der Rubrik &#8222;Nome&#8220; den Namen &#8222;Hitler&#8220;  eintippen, darunter auf &#8222;Buscar&#8220; klicken &#8211; und schon ist eine lange Hitler-Liste zu sehen. Man kann die einzelnen brasilianischen Teilstaaten durchgehen, deren Kürzel anklicken.</p>
<p>Beispiel &#8211; eine öffentliche Schule, benannt nach einem Abgeordneten des amtlichen Vornamens Hitler.</p>
<h1>Escola Estadual de 1. e 2. Graus Deputado Hitler Sansáo</h1>
<hr />
<p><strong>Atividade(s):</strong> <a title="Nome da atividade" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#">Escolas PÃºblicas</a></p>
<h2><img src="http://img.telelistas.net/img/bullet2_infoplus.gif" alt="" align="absMiddle" />Contato</h2>
<p>Av José Antonio Faria, s/n<br />
Centro &#8211; Porto Estrela &#8211; MT</p>
<p>Tel: (65) 3384-1147</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /></p>
<p>Sao Paulo, Ibirapuera-Park</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuzbadrio1.jpg" alt="hakenkreuzbadrio1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Baden zwischen Hakenkreuzen &#8211; Schwimmbecken in Rio de Janeiro &#8211; weiter existent.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-1142"></span></p>
<p>Hintergrund:</p>
<p><a href="http://www.ila-bonn.de/brasilientexte/hitler.htm">http://www.ila-bonn.de/brasilientexte/hitler.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/adolf-hitler-als-amtlicher-vorname-auch-in-den-usa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/adolf-hitler-als-amtlicher-vorname-auch-in-den-usa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/brasilien-und-antisemitismus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/brasilien-und-antisemitismus/</a></p>
<p><strong>Hintergrundtext:</strong></p>
<p><strong>Deutschlands merkwürdige Sonderbeziehungen zu Brasilien</strong></p>
<p><strong>1953 geht das allererste deutsche Bundesverdienstkreuz der Spitzenklasse, die nur an Staatschefs verliehene „Sonderstufe des Großkreuzes“, ausgerechnet an den berüchtigten brasilianischen Ex-Diktator Getulio Vargas. Bundeskanzler Konrad Adenauer und Bundespräsident Theodor Heuss festigen damals zielstrebig die Beziehungen zu den USA und Westeuropa, hätten durchaus einen dortigen Politiker  für außerordentliche Verdienste ehren können. Indessen wird Getulio Vargas aus dem fernen Tropenlande vorgezogen – ganz offensichtlich aus wohlerwogenen Gründen. Vargas und seine preußisch-deutsch geprägten Militärs sind nach 1945 regelrecht scharf darauf, möglichst viele hohe Nazis, Kriegsverbrecher wie belastete Fachleute aufzunehmen, von ihren Kenntnissen zu profitieren, sie auf guten, lukrativen Posten unterzubringen, auch in den Massenmedien mitmischen zu lassen. Während der blutigen lateinamerikanischen Militärdiktaturen sind deutsche Kriegsverbrecher länderübergreifend beim Verfolgen und Ermorden von Oppositionellen mit federführend. „Die hohen Nazis haben allein jüdisches Vermögen im Schätzwert von dreihundert Millionen Dollar nach Brasilien gebracht“, sagt Sao Paulos Rabbiner Henry Sobel, „das Tropenland am Zuckerhut erschien ihnen geradezu als Paradies!“ Mit dem vielen Geld, dazu einem Teil des legendären Schatzes der SS, hätten sie nicht nur extrem rechte Organisationen finanziert, sondern auch Grundbesitz und Firmen gekauft. Josef Mengele, der als KZ-Arzt von Auschwitz gleich an der Eisenbahnrampe Hunderttausende für die sofortige Vergasung bestimmt, lebt bis zu seinem Tode unbehelligt in Südbrasilien, hält unter den Augen Bonns engste Kontakte zu Altnazis und SS-Größen in Deutschland und Österreich. Franz Stangl, Kommandant des KZ Treblinka, verantwortlich für den Mord an etwa neunhunderttausend Juden, lebt sechzehn Jahre lang unbehelligt in Sao Paulo, bekommt von VW do Brasil einen guten Job, wird erst 1967 an Deutschland ausgeliefert, stirbt ein Jahr darauf im Gefängnis. Gustav Wagner, KZ-Chef von Sobibor, wo rund 250000 Juden umkamen, ist in Sao Paulo, wegen der enormen teutonischen Wirtschaftskapazitäten auch „größte deutsche Industriestadt“ genannt, ebenfalls hoch willkommen. Gleiches gilt für Herbert Cukurs, den Massenmörder von Riga. Er wird sogar von Sao Paulos Polizei beschützt, hat Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. 1950, drei Jahre vor der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Getulio Vargas, sagen Cukurs brasilianische Generäle und Generalmajore, mit denen er eng befreundet ist:“Du hast einen einzigen Fehler begangen – du hättest alle Juden töten sollen.“ Zu dieser Zeit ist in Bonn längst Hans Globke, der als Referent für Staatsangehörigkeitsfragen im Reichsinnenministerium den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen der Nazis verfaßte und antijüdische Gesetze mitformulierte, Adenauers rechte Hand, enger Vertrauter – von 1953 bis 1963 sogar Staatssekretär. Getulio Vargas ist seit dem Beginn der Nazizeit sein Mann: 1930 kommt Vargas durch einen Putsch an die Macht, wird es unter ihm in Brasilien Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben. Auf Hitlers, gar Eichmanns, trifft man bis heute – im Telefonbuch von Sao Paulo steht allen Ernstes ein „Himmler Hitler Göring Ferreira Santos“. Brasiliens führende Antisemitismus-Expertin Maria Luiza Tucci Carneiro, Professorin an der Uni Sao Paulo: „Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete. Per Geheimdekret verbot Vargas Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden – der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. Die Vargas-Regierung ist mitschuldig an nazistischer Ausrottung, an der Judenvernichtung. Vargas förderte die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien, ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten.“ In keinem Land außerhalb Deutschlands hat die NSDAP mehr Mitglieder als in Brasilien. Auch an den deutschen Schulen grüßt man „Heil Hitler“, singt bei Aufmärschen der Ortsgruppen Rio und Sao Paulo alle gängigen SA-und SS-Lieder.  Nach Filinto Müller, dem berüchtigten Chef und Oberfolterer der politischen Polizei von Getulio Vargas, sind bis heute Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Erst 1942 bricht Diktator Vargas mit Nazideutschland, um nicht auf der Verliererseite zu stehen – auch auf Druck der USA. Doch schon 1949, nur vier Jahre nach Kriegsende, werden wiederum Einreisevisa für Juden per Geheimdekret verboten. Das offizielle Argument: Es handele sich um Überlebende der KZs, also psychisch gestörte Leute, an denen Brasilien kein Interesse haben könne. Während des zweiten Weltkrieges gehen ungezählte Deutsch-Brasilianer heim ins Reich, um in Wehrmacht, SS mitzukämpfen, führende Positionen zu besetzen. Ein Nicht-Deutschstämmiger ist sogar Aufseher im KZ Auschwitz, nimmt als SS-Unterscharführer an den entsetzlichen Verbrechen teil. Nach 1945 kehren alle Belasteten problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurück &#8211; erst heute, wo es zu spät ist, will man die Kriegsverbrecher unter den Rückkehrern ermitteln. Leonel Brizola, bis zu seinem Tode 2004 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, gehört neben vielen namhaften Intellektuellen zu den Vargas-Glorifizierern, nennt den Diktator stets seinen politischen Mentor, bezeichnet Willy Brandt als persönlichen Freund.</strong></p>
<p><strong>Tucci Carneiro, die den Klassiker „ O Antisemitismo na Era Vargas“ schrieb, wirft den brasilianischen Regierungen vor, ab1946 nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben. Dafür sind die alten und neuen Nazis, die alte und neue Rechte dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der inzwischen zehntgrößten Wirtschaftsnation. Jenes bis heute in Deutschland kultivierte Klischeebild vom fröhlichen, aufstrebenden Zukunftsland Brasilien wird nach Goebbels-Manier unter Diktator Vargas produziert.</strong></p>
<p><strong>Gemäß brasilianischen Qualitätszeitungen belegen Dokumente, daß Multis wie VW und Mercedes-Benz nach 1964 mit der politischen Diktaturpolizei DOPS kooperierten. Diese Firmen hätten Namen oder andere Angaben über Gewerkschafter und Streikende an DOPS weitergegeben oder nachgefragt, ob gegen bestimmte Arbeitskräfte, die man einstellen wolle, „etwas vorliegt“.</strong></p>
<p><strong>Brasilien hat enorme internationale Wettbewerbsnachteile, weil in dem riesigen Flächenstaat von der 24-fachen Größe Deutschlands bis heute Exportwaren zu den Häfen über tausende Kilometer per LKW transportiert werden müssen, das überregionale Schienennetz seit den 50er Jahren nicht mehr ausgebaut, sondern zielstrebig vernichtet wurde. Selbst zwischen den Millionen-Metropolen Rio und Sao Paulo wurde der ökologischere, sehr preiswerte Personen-Bahnverkehr eingestellt, ist man heute fast durchweg auf unbequeme, teure und stinkende Busse mit nervendem Zwangsfernsehen angewiesen. Wer hatte von dieser diktierten Verkehrspolitik immense Vorteile, zog daraus riesigen Profit? Experten weisen ironisch auf die Marken der allermeisten LKW und Busse – Mercedes-Benz und VW. Die Bahn-Konkurrenz sei ausgeschaltet worden.</strong></p>
<p><strong>Wie wäre das in Deutschland – von Hamburg bis München oder Berlin nur in Bussen, die ein Mehrfaches an CO2 ausstoßen als die Bahn?</strong></p>
<p><strong>Zu den deutsch-brasilianischen Sonderbeziehungen zählt natürlich auch die Menschenrechtsfrage: Einen so netten, entgegenkommenden Partner setzt man wegen alltäglicher Folter und Todesschwadronen, wegen Massakern und Sklavenarbeit, Terror und Gewalt gegen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten natürlich nicht unter Druck, droht ihm auch keinerlei Sanktionen an. Amnesty International und Brasiliens Kirche hatten von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer jüngsten Lateinamerika-Visite deutliche Worte zur gravierenden Menschenrechtslage angemahnt. Die fielen nicht, wie bei vorangegangenen Politikervisiten aus Deutschland – kirchliche brasilianische Menschenrechtsaktivisten äußerten sich deshalb tief enttäuscht. Wie zuvor unter Rot-Grün, wurde beim Merkelbesuch der umstrittene deutsch-brasilianische Atomvertrag indessen erneut verlängert, garantierte Berlin laut Angaben Brasilias den Bau eines weiteren Atomkraftwerks bei Rio. Das Nuklearabkommen war 1975 mit dem Militärregime geschlossen worden – Bundeskanzler Helmut Schmidts Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnete, Siemens-KWU  &#8211; jetzt im Boot mit der französischen AKW-Industrie &#8211;  sollte die Atommeiler errichten. Unweit des Bauplatzes, so Zeitzeugen, werden damals politische Häftlinge lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, im fernen Amazonien hoch über der Wildnis aus Helikoptern gestoßen. Viele Greueltaten bleiben im Dunkeln, weil auch unter dem jetzigen Staatschef Luis Inacio Lula da Silva die wichtigsten Dokumente der Diktaturzeit geheim bleiben. 1979, als die Foltergeneräle regieren, läßt der damalige Gewerkschaftsführer Lula durch seine teilweise Bewunderung für Adolf Hitler aufhorchen:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen&#8230;Was ich bewundere, ist die Veranlagung, Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“ Brasilianische Konzernchefs und Multimillionäre betonen regelmäßig, daß Lula niemals ein Linker war. Das nicht-linke politische Spektrum befindet sich gerade in Brasilien, dem Testlaboratorium des Neoliberalismus, in einer besonders komfortablen Situation. „Hier gibt es keine linke Organisation – soetwas ist hier nicht verwurzelt“, sagt der renommierte Sozialwissenschaftler Claudio Abramo aus Sao Paulo, Exekutivdirektor der Anti-Korruptions-NGO „Transparencia Brasil“. „Und ein gesellschaftliches Segment, das eine linke Partei tragen könnte, existiert auch nicht. Wir sind ein unterentwickeltes Land.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a title="Rio im Rückblick von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 18.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26309/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">18.08.2016 [ Ausg. 33 ] </span><strong>Rio im Rückblick</strong> von Klaus Hart / Was von den Olympischen Sommerspielen 2016 in Erinnerung bleiben wird … mehr</a></p>
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<p><a title="Das Trio von Rio von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26213/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.08.2016 [ Ausg. 31 ] </span><strong>Das Trio von Rio</strong> von Klaus Hart / Drei jüdische Funktionäre stehen an der Spitze des Organisationskomitees … mehr</a></p>
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<p><a title="Schabbat am Zuckerhut von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26212/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.08.2016 [ Ausg. 31 ] </span><strong>Schabbat am Zuckerhut</strong> von Klaus Hart / Wie sich die Gemeinde von Rio de Janeiro den Gästen und Teilnehmern der Olympischen Spiele öffnet … mehr</a></p>
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<p><a title="São Paulo, adeus! von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 23.06.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25856/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">23.06.2016 [ Ausg. 25 ] </span><strong>São Paulo, adeus!</strong> von Klaus Hart / Viele Juden fühlen sich nicht mehr sicher und wandern nach Israel aus … mehr</a></p>
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<p><a style="color: #bb0000;text-decoration: none;border-bottom: 1px solid #eeeeee" title="Rio reibungslos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 02.06.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25683/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">02.06.2016 [ Ausg. 22 ] </span><strong>Rio reibungslos </strong>von Klaus Hart / Ein israelisches Unternehmen sorgt für die Sicherheit des Sportereignisses … mehr</a></p>
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<p><a title="Neue Christen, alte Geschichte von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 21.04.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25272/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">21.04.2016 [ Ausg. 16 ] </span><strong>Neue Christen, alte Geschichte</strong> von Klaus Hart / Die Bnei Anusim drängt es zu den Wurzeln ihrer Vorfahren. Nun bringen sie erstmals eine eigene Haggada heraus … mehr</a></p>
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<p><a title="Vorsicht, Mücken! von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 17.03.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24959/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">17.03.2016 [ Ausg. 11 ] </span><strong>Vorsicht, Mücken!</strong> von Klaus Hart / Die Dengue- und Zika-Epidemie veranlasst die jüdische Gemeinde zu noch mehr Prävention … mehr</a></p>
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<p><a title="»Politisch korrekter Antisemitismus« von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.02.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24590/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.02.2016 [ Ausg. 05 ] </span><strong>»Politisch korrekter Antisemitismus«</strong> von Klaus Hart / 200 Professoren fordern, Israel zu boykottieren. Die jüdische Gemeinde übt scharfe Kritik … mehr</a></p>
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<p><a title="Salomos Tempel in São Paulo von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 19.02.2015" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21539/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">19.02.2015 [ Ausg. 08 ] </span><strong>Salomos Tempel in São Paulo</strong> von Klaus Hart / Evangelikale Christen haben das Jerusalemer Heiligtum nachgebaut … mehr</a></p>
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<p><a title="Vorname Göring von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 26.06.2014" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19504/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">26.06.2014 [ Ausg. 26 ] </span><strong>Vorname Göring</strong> von Klaus Hart / Nazis und ihre Symbole sind bis heute sehr beliebt im Land … mehr</a></p>
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<p><a title="Fünf Etagen Geschichte von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 10.10.2013" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17232/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">10.10.2013 [ Ausg. 41 ] </span><strong>Fünf Etagen Geschichte</strong> von Klaus Hart / In São Paulo soll bis 2015 in einer ehemaligen Synagoge ein jüdisches Museum entstehen … mehr</a></p>
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<p><a title="Vorbild mit Kratzern von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 08.09.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">08.09.2011 [ Ausg. 36 ] </span><strong>Vorbild mit Kratzern</strong> von Klaus Hart / Viele in São Paulo bewundern die jüdische Gemeinde. Doch intern gibt es dort Streit und Sorgen … mehr</a></p>
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<p><a title="»Für ein gebildetes Volk« von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 28.07.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10916/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">28.07.2011 [ Ausg. 30 ] </span><strong>»Für ein gebildetes Volk«</strong> von Klaus Hart / Der Unternehmer Oded Grajew hat das Weltsozialforum aufgebaut … mehr</a></p>
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<p><a title="Eine halbe Stunde gegen den Hass von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 10.03.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">10.03.2011 [ Ausg. 10 ] </span><strong>Eine halbe Stunde gegen den Hass</strong> von Klaus Hart / Das wöchentliche Fernsehprogramm »Mosaico« möchte über Antizionismus aufklären … mehr</a></p>
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<p><a title="Diktator auf Tropentour von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 29.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5446/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">29.10.2009 [ Ausg. 44 ] </span><strong>Diktator auf Tropentour</strong> von Klaus Hart / brasilien Die jüdische Gemeinde protestiert gegen den Staatsbesuch von Irans Präsident Ahmadinedschad … mehr</a></p>
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<p><a title="Projekt »Hand reichen«  von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 22.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1683/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">22.10.2009 [ Ausg. 43 ] </span><strong>Projekt »Hand reichen« </strong>von Klaus Hart / Die jüdische Gemeinde São Paulos versucht, der Wirtschaftskrise mit Solidarität zu trotzen … mehr</a></p>
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