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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; neoliberaler Artenschutz</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Der Honig-Skandal &#8211; seit über einem Jahrzehnt politisch korrekt unter den Teppich gekehrt: Pestizidrückstände wegen grüner Umweltpolitik, Gentech-Reste in Lateinamerika-Honig. Welche Umwelt-und Landwirtschaftsminister sind politisch verantwortlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 11:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[++ Weitergeleitet durch DNR Redaktionsbüro Fachverteiler (s.u.) ++ http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/766033 Aachener Nachrichten &#8211; 02.01.2009 Honig enthält oft gentechnisch veränderte Bestandteile Frankfurt/Main (dpa). Honig ist nicht immer ein reines Naturprodukt. Vor allem Ware aus Südamerika enthält laut einem Test der Zeitschrift Â«Öko-TestÂ» oft Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen. Wie die in Frankfurt erscheinende Zeitschrift (Ausgabe 1/2009) berichtet, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>++ Weitergeleitet durch DNR Redaktionsbüro Fachverteiler (s.u.) ++</p>
<p><a href="http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/766033">http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/766033</a></p>
<p>Aachener Nachrichten &#8211; 02.01.2009</p>
<p>Honig enthält oft gentechnisch veränderte Bestandteile</p>
<p><span id="more-1547"></span></p>
<p>Frankfurt/Main (dpa). Honig ist nicht immer ein reines Naturprodukt. Vor allem Ware aus Südamerika enthält laut einem Test der Zeitschrift Â«Öko-TestÂ» oft Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen.</p>
<p>Wie die in Frankfurt erscheinende Zeitschrift (Ausgabe 1/2009) berichtet, handelt es sich in erster Linie um Pollen der Gen-Soja-Sorte Â«Roundup Ready SojaÂ». Viel davon wachse in Mittel- und Südamerika, wo ein Großteil der Welthonigernte hergestellt wird.</p>
<p>Â«Öko-TestÂ» rät, zu Produkten aus Deutschland, Südosteuropa oder dem fairen Handel zu greifen, die dem Test zufolge gentechnikfrei waren. Untersucht wurden 18 herkömmliche Honige und sechs Rapshonige.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><a href="http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Verbraucher/2009/01/2009.-Was-kommt-“-Gen-Soja-und-200901011843.html">http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Verbraucher/2009/01/2009.-Was-kommt-%E2%80%93-Gen-Soja-und-200901011843.html</a></p>
<p>Leipziger Internet-Zeitung &#8211; 02.01.2009</p>
<p>2009. Was kommt? &#8211; Gen-Soja und Gen-Raps in den Honig</p>
<p>Die schmelzende Schar der Imker in Deutschland wird das neue Heft &#8222;Öko-Test&#8220;, das heute in den Handel kommt, freuen und ärgern zugleich. Denn erstmals hat Öko-Test 24 Honige aus dem Einzelhandel auch nach einem neuen Kriterium untersucht: Wieviel genmanimulierte Pollen sind drin?</p>
<p>&#8222;Honig mit Gen-Soja und Gen-Raps&#8220; heißt die Titelgeschichte im Januar-Heft, die &#8211; so der Bonner Imker Klaus Maresch &#8211; belege, &#8222;dass der Verbraucher eben nicht mehr die Wahlfreiheit hat, die die CDU-Agrar- und Verbraucherschutzpolitik suggeriert.&#8220;</p>
<p>Öko-Test hat die 24 Honige aus dem Einzelhandel neben den üblichen Qualitätskriterien wie kalt geschleudert, Geschmack und Enzymaktivität erstmalig auch auf Anteile von genmanipulierten Pollen untersucht. Fast 50 Prozent der getesteten Honige, vor allem solche aus Südamerika und Kanada, fielen dabei durch Gen-Soja- und Gen-Raps-Pollen auf.</p>
<p>Prima, könnte der Käufer denken. Kauf ich mir doch ein Produkt aus heimischen Regionen. Aber Pustekuchen. Klaus Maresch: &#8222;Von besonderem Interesse ist zusätzlich, dass fast nur deutsche Honige Probleme mit Pestizidrückständen hatten. Die Imkerverbände in Deutschland fordern schon lange, insbesondere vor dem Hintergrund der Bienenverluste, eine Neubewertung der Pestizide und ein Verbot beispielsweise von Saatgutbeizmitteln. Ginge es nach den Imkern, würde der ökologische Landbau gesetzlich festgeschrieben.&#8220;</p>
<p>Öko-Test gibt den deutschen Konsumenten den Rat, sich bei den regionalen Imkern mit Honig zu versorgen, da die kleinbäuerlichen Strukturen, wie sie in der Imkerei in Deutschland vorherrschten, ein Garant dafür seien, dass der deutsche Honig noch am ehesten frei bleibe von Anteilen an genmanipulierten Pollen.</p>
<p>Allerdings hat es auch in Deutschland schon den ersten Fall gegeben, dass ein Imker in Bayern seine Honigernte aufgrund von Anteilen von MON810-Pollen vernichtete. &#8222;Und wie es mit dem Honig in Brandenburg aussieht, wo auf sehr viel größeren Flächen Gen-Mais angebaut wird, dessen Pollen auch im Honig landen können, das hat noch niemand untersucht&#8220;, sagt Maresch.</p>
<p>Und nicht nur Brandenburg hat dieses Problem, auch Sachsen, in dem in den letzten Jahren etliche Versuchsfelder für genmanipulierten Mais genehmigt wurden. Was in der Folge heißt, dass Imker ihre Bienenhäuser im Umkreis von mindestens drei Kilometern besser nicht aufstellen sollten, wenn sie genmanipulierte Pollen nicht im Honig haben wollen. Da Bienen aber auch bis zu 10 Kilometer ausschwärmen, ist der zu meidende Radius wohl eben so groß.</p>
<p>Imker, die Bio-Honig produzieren wollen, haben immer weniger Chancen, noch einen Ort zu finden, an dem sie ihre Stöcke aufstellen können, denn auch der exzessive Gebrauch von Pestiziden in der deutschen Landwirtschaft und das Verschwinden blühender Wiesen und Feldraine nimmt Bienen ihre Lebens- und Imkern ihre Arbeitsgrundlage.</p>
<p>Bei der Novellierung des europäischen Gentechnikgesetzes 2004 wurden die Imker ganz einfach vergessen. Für die Agrarminister der EU spielen sie augenscheinlich keine Rolle mehr. 80 Prozent des Honigs werden mittlerweile importiert. So billig importiert, dass heimische Imker in der Regel die Imkerei nur noch als Hobby betreiben können.</p>
<p>Informationen rund ums Thema findet man unter:<br />
<a href="http://www.honighaeuschen.de/">www.honighaeuschen.de</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/beeindruckende-erfolge-neoliberaler-umweltpolitik-seit-den-neunziger-jahren-auch-in-europa-werden-ehemals-haufige-vogelarten-immer-seltener/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/beeindruckende-erfolge-neoliberaler-umweltpolitik-seit-den-neunziger-jahren-auch-in-europa-werden-ehemals-haufige-vogelarten-immer-seltener/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/index.php?s=Jagd+Vogelmord">http://www.hart-brasilientexte.de/index.php?s=Jagd+Vogelmord</a></p>
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		</item>
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		<title>Seeadler und neoliberale Umweltpolitik in Deutschland: Tod durch Windkraftwerke, &#8222;Jäger&#8220;-Bleischrot&#8230; &#8222;Jäger&#8220; und Autokonzerne.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/seeadler-und-neoliberale-umweltpolitik-in-deutschland-tod-durch-windkraftwerke-jager-bleischrot/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 13:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alibi-Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberaler Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Seeadler]]></category>

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		<description><![CDATA[ http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181 Jäger &#8211; anerkannte Naturschützer? Nein, nur auf dem geduldigen Â Â Â Â  Papier! Â Â Â Â  MK AfD und Windkraftwerke, Energiewende-Bluff: “Das EEG und die Energiewende gefährden die Stromversorgung. Sie treiben technisch bedingt den Strompreis hoch. Windenergieanlagen zerstören das Bild unserer Kulturlandschaften und sind für Vögel eine tödliche Gefahr.” (AfD-Leitantrag 2016) AfD weist auf Verschwendung vieler Milliarden Euro [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181"> http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181</a></p>
<p>Jäger &#8211; anerkannte Naturschützer? Nein, nur auf dem geduldigen<br />
Â Â Â Â  Papier!</p>
<p>Â Â Â Â  MK</p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD und Windkraftwerke, Energiewende-Bluff: “Das EEG und die Energiewende gefährden die Stromversorgung. Sie treiben technisch bedingt den Strompreis hoch. Windenergieanlagen zerstören das Bild unserer Kulturlandschaften und sind für Vögel eine tödliche Gefahr.” (AfD-Leitantrag 2016) AfD weist auf Verschwendung vieler Milliarden Euro an Steuergeldern für sinnlose, umweltfeindliche Windkraftwerke. Gesteuerter Mainstream verschweigt bisher noch die brisante AfD-Positionierung. Fehlende Forderung an Umweltverbrecher nach Wiedergutmachung der durch Windkraftwerke in Natur und Heimat angerichteten Zerstörungen. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=69560&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/afd-und-windkraftwerke/" rel="tag">afd und windkraftwerke</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/energiewende-bluff-2016/" rel="tag">energiewende-bluff 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AfDWindkraftLeitantrag16.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-69561" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/AfDWindkraftLeitantrag16.jpg" alt="???????????????????????????????" width="923" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/30/der-energiewende-bluff-2016-uraltbekanntes-selbst-von-der-bildzeitung-energie-irrsinnwarum-wir-mehr-fuer-strom-zahlen-den-wir-nicht-nutzen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/30/der-energiewende-bluff-2016-uraltbekanntes-selbst-von-der-bildzeitung-energie-irrsinnwarum-wir-mehr-fuer-strom-zahlen-den-wir-nicht-nutzen/</a></p>
<p><strong>Windkraftwerke und Folgen für Heimat und Natur – Textsammlung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/enegiewende-bluff-2016-in-deutschland-die-tricks-in-thueringen-bi-thalebra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/enegiewende-bluff-2016-in-deutschland-die-tricks-in-thueringen-bi-thalebra/</a></p>
<p><strong>Wie weit die Perversität der Umweltverbrecher Deutschlands geht – sogar Störche vernichtet:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/vor-allem-seltene-vogelarten-von-windkraft-bedroht-3satbestatigung-aller-warnenden-naturschutzer-voraussagen-aus-den-neunziger-jahren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/vor-allem-seltene-vogelarten-von-windkraft-bedroht-3satbestatigung-aller-warnenden-naturschutzer-voraussagen-aus-den-neunziger-jahren/</a></p>
<p><a title="storch3.jpg" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/storch3.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/storch3.jpg" alt="storch3.jpg" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, nur theoretisch per Naturschutzgesetz geschützter Storch unter Windkraftwerk.</strong></p>
</div>
<p><span id="more-1357"></span></p>
<p>Â Â Â Â  &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>aus: Tezett, Leer,Â  04. Dez. 2008</p>
<p>Deutsches Wappentier stirbt an Bleivergiftung<br />
Seeadler frisst mit Schrot durchsiebte Gänse</p>
<p>„Aus den Niederlanden und Ostfriesland kommende Gänse sind damit<br />
belastet.&#8220;</p>
<p>KREIS LEER (hsz) Der Seeadler ziert das Wappen der Bundesrepublik<br />
Deutschland.Â  Zwar gilt der größte mitteleueuropäische Greifvogel<br />
derzeit nicht mehr als vom Aussterben bedroht. Ein Phänomen bereitet<br />
Vogelschützem aber Sorge: „Vornehmlich in Ost- Deutschland gibt es<br />
relativ viele Funde von toten Seeadlern, die überwiegend an<br />
Bleivergiftungen gestorben sind&#8220;, sagt Helmut Kruckenberg aus Verden,<br />
Sprecher der Deutschen Omithologen-Gesellschaft (DOG). Todfunde habe<br />
es auch im Bereich des Dollarts gegeben. Kruckenberg verweist auf eine<br />
aktuelle Studie des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung<br />
(IZW), das mehr als 350 Gänse lebend geröntgt hat. Ergebnis: Mehr als<br />
35 Prozent der Saatgänse und mehr als 20 Prozent der Blessgänse tragen<br />
Bleischrot in sich. Ein Drittel der Jungvögel ist betroffen.<br />
Kruckenberg: „Sie leiden lebenslang an einer latenten Bleivergiftung.&#8220;<br />
Das Sterben der Seeadler lasse sich darauf zurückführen, weil die mit<br />
Schrot durchsiebten Gänse zur Beute der Greifvögel zählten. „Auch aus<br />
den Niederlanden und Ostfriesland nach Ostdeutschland kommende Gänse<br />
sind damit belastet&#8220;, sagt Kruckenberg. Er vermutet, „dass Jäger zu<br />
hoch schießen&#8220;. Schrot streue. Zudem bestehe die Gefahr der<br />
Verwechslung von geschützten und nicht geschützten Gänsen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>aus dem Archiv: Berliner Zeitung, 31. Januar 2005</p>
<p>Bleierne Adler<br />
Das Brandenburger Wappentier wird von Schwermetall bedroht / Ursache<br />
ist das Schrot der Jäger<br />
Jens Blankennagel</p>
<p>WOBLITZ. Der Adler, Brandenburgs Wappentier, soll eine große Zukunft<br />
haben &#8211; selbst wenn das Land irgendwann mit Berlin fusioniert. Im so<br />
genannten Neugliederungsstaatsvertrag beider Länder von 1995 heißt es<br />
in Artikel 2: &#8222;Das Landeswappen zeigt einen goldbewehrten roten<br />
Adler&#8220;. Der schwarze Berliner Bär soll dann klein auf des Adlers<br />
silbernem Brustschild prangen.</p>
<p>Doch die Zukunft des lebendigen Vorbilds &#8211; des Seeadlers &#8211; ist<br />
ungewiss. Einst war der größte deutsche Greifvogel akut vom Aussterben<br />
bedroht, weil Pestizide die Eier des Vogels zerstörten. Inzwischen<br />
leben wieder 100 Brutpaare an märkischen Gewässern &#8211; immerhin ein<br />
Viertel des gesamten deutschen Bestandes. Doch noch immer steht er auf<br />
der Roten Liste der bedrohten Arten. Wie so oft ist der Mensch auch<br />
heute noch die größte Gefahr für diesen majestätischen Vogel: Zum<br />
einen wurden in den vergangenen zwei Jahren 13 Seeadler von<br />
Rotorblättern der überall aufgestellten Windräder zerstückelt. Zum<br />
anderen starben nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) 32 der tot<br />
oder verletzt aufgefundenen Vögel an einer Bleivergiftung.</p>
<p>Tierarzt kann nicht mehr helfen</p>
<p>&#8222;Seit drei Jahren stagniert die Population der Seeadler, auch wegen<br />
der vielen Vergiftungen&#8220;, sagt Rainer Altenkamp, Geschäftsführer des<br />
Greifvogelschutzvereins Aquila in Woblitz (Oberhavel). In der dortigen<br />
Naturschutzstation starben im vorigen Jahr sechs Adler an der<br />
Vergiftung, zwei stammten laut ihrer Beringung aus Brandenburg, drei<br />
aus Mecklenburg-Vorpommern, einer aus Schleswig-Holstein. &#8222;Seeadler<br />
fressen gerade im Winter viel Aas&#8220;, sagt Altenkamp. Oft sind es Enten<br />
und Gänse, die von Jägern zwar angeschossen, aber dann nicht gefunden<br />
wurden. Seeadler fraßen die Tiere. &#8222;Sie können mit ihrer starken<br />
Magensäure nicht nur Knochen verdauen, sondern auch Blei auflösen.&#8220;</p>
<p>Durch das Blei wird das Nervensystem der Tiere gestört. &#8222;Sie können<br />
nicht mehr richtig sehen und fliegen dann auch gegen Bäume&#8220;, sagt der<br />
Tierschützer. Bei starker Vergiftung lösen sich die roten<br />
Blutkörperchen auf und die Adler ersticken. &#8222;Es ist entsetzlicher Tod,<br />
er dauert bis zu zwei Tage, kein Tierarzt kann da noch helfen.&#8220;</p>
<p>Doch nicht nur das Bleischrot für die Vogeljagd ist gefährlich,<br />
sondern auch die großen Bleigeschosse für die Jagd auf Rehe und<br />
Hirsche. Die Innereien dieser Tiere &#8211; oft mit Bleisplittern übersät &#8211;<br />
entfernen die Jäger bereits im Wald und die Adler fressen sie. &#8222;Wir<br />
fordern ein generelles Bleimunitionsverbot in Brandenburg&#8220;, sagt<br />
Altenkamp.</p>
<p>Bereits 1995 hat die Bundesrepublik ein Abkommen zum Schutz von<br />
Wasserzugvögeln unterschrieben, doch nur fünf Länder haben Bleischrot<br />
für die Wasservogeljagd verboten. Brandenburg gehört nicht zu ihnen.<br />
&#8222;Wegen der vielen vergifteten Seeadler soll als kurzfristige Reaktion<br />
noch vor Beginn der nächsten Jagdsaison im August Bleischrot in allen<br />
Brandenburger Vogelschutzgebieten verboten werden&#8220;, sagt Hans-Joachim<br />
Mader, Abteilungsleiter Naturschutz im Umweltministerium. Das seien<br />
immerhin 22 Prozent der Landesfläche.</p>
<p>&#8222;Das ist positiv&#8220;, sagt Nabu-Geschäftsführer Wolfgang Mädlow. &#8222;Doch<br />
die einzige sinnvolle Lösung wäre ein Totalverbot aller<br />
Schrotmunition.&#8220; Dies plant das Land jedoch noch nicht, da erst der<br />
wissenschaftliche Nachweis erbracht werden soll, dass auch die<br />
Bleikugeln zur Reh- und Hirschjagd für die Seeadler gefährlich sind.</p>
<p>Keine alternative Munition</p>
<p>&#8222;Diese Gefahr ist für mich eher ein Märchen&#8220;, sagt der Chef des<br />
Landesjagdverbandes Wolfgang Betee. Jäger würden die entnommenen<br />
Innereien von erschossenen Tieren nicht etwa im Wald liegen lassen, so<br />
dass Greifvögel sie finden können, sondern vergraben. &#8222;Es ist schade<br />
um jeden Seeadler, der stirbt. Aber die Population ist so groß wie<br />
nie&#8220;, sagt Betee. Der Jagdverband hat sich bereits 1993 verpflichtet,<br />
kein Bleischrot mehr für die Vogeljagd in Feuchtgebieten einzusetzen.<br />
Betee vermutet, dass erkrankte Seeadler zuvor Tiere fraßen, die sich<br />
durch ihr Futter selbst vergiftet hatten: zum Beispiel durch Pflanzen,<br />
die von jahrzehntelangen Bleiausstößen der Industrie oder durch Reste<br />
von verbleitem Benzin kontaminiert waren. Ein Totalverbot aller<br />
Bleimunition sei derzeit unmöglich, sagt Betee. Denn in Europa gebe es<br />
keine Munition, die vergleichbare ballistische Eigenschaften wie<br />
Schrotgeschosse haben. Außerdem müssten sich viele Jäger für andere<br />
Munition neue Waffen kaufen.</p>
<p>Tierschützer Altenkamp widerspricht. Ein totaler Bleiverzicht sei<br />
möglich. &#8222;In Jagdzeitschriften wird immer wieder über alternative<br />
Munition berichtet. Es gibt also keinen Grund mehr, giftige<br />
Schwermetalle für die Jagd zu verwenden.&#8220;</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
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<p>Â Â Â  Anmerkung: Also im Weihnachtsurlaub schnell noch den Jagdschein<br />
Â Â Â  machen, damit das neue Fahrzeug lodengrün-privilegiert günstig brummt!</p>
<p>Â Â Â  MK</p>
<p>Â Â Â  ____</p>
<p>Aus:Â  <a href="http://www.niedersaechsischer-jaeger.de/">www.niedersaechsischer-jaeger.de</a>, 07. Dez. 2008</p>
<p>Sonderaktionen der Autohersteller<br />
Erhöhte Rabatte</p>
<p>Zum Jahresschluss legen Mitsubishi, Citroen und Opel (beim Privatkauf)<br />
mit ihren Nachlässen noch einmal kräftig eins drauf. Bei Mitsubishi<br />
bekommen LJV-Mitglieder bis zum 31. Dezember 2008 beim Kauf eines<br />
L200, Pajero oder Outlanders jetzt einen Rabatt von 20 %, nochmals 5 %<br />
mehr als bisher!</p>
<p>Citroen gewährt auf alle Rahmenvertrags-Modelle bis zum Jahresende<br />
zusätzlich zum regulären Nachlass bis zu 6 % Rabatt. Bei diesen<br />
Herstellern bekommen LJV-Mitglieder den Jäger-Rabatt:<br />
Alfa Romeo (18 %), Citroen (15 bis 30 %), Chevrolet (12&#8211;26 %),<br />
Daihatsu (15&#8211;17 %), Fiat (20 %), Fiat-Transporter (18 bis 23 %),<br />
Hyundai (16 %), Kia (17 %), Lancia (20 %), Mazda (14&#8211;15 %, nur<br />
gewerbliche Zulassung!), Mitsubishi (15 %), Nissan (Neukauf: 15&#8211;19 %;<br />
Leasing: 19&#8211;23 %), Opel (gewerbliche Zulassung 11&#8211;25 %, private<br />
Zulassung 11&#8211;18 %), Renault (18&#8211;28 %), Saab (13&#8211;24 %), Ssang Yong<br />
(15 %) und Suzuki (15 %).</p>
<p>Beim Kauf eines Land Rovers ist der Abrufschein Verhandlungsbasis für<br />
Nachlässe. Um Vergünstigungen beim Autohändler in Anspruch nehmen zu<br />
können, muss beim Vertragsabschluss mit einem Abrufschein seine<br />
Mitgliedschaft im Jagdverband nachweisen. Den Schein erhält man bei<br />
der Geschäftsstelle seines zuständigen Landesjagdverbandes.</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
Â Â Â Â Â  D-26427 Esens-Holtgast/Ostfriesland<br />
Â Â Â Â Â  Tel: +49 (0)4971 947265<br />
Â Â Â Â Â  Fax: +49 (0)3212-1003511<br />
Â Â Â Â Â  <a href="mailto:Post@Wattenpresse.de">mailto:Post@Wattenpresse.de</a><br />
Â Â Â Â Â  <a href="http://www.wattenrat.de/">www.Wattenrat.de</a></p>
<p>Â Â Â Â Â</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/seeadler-und-neoliberale-umweltpolitik-in-deutschland-tod-durch-windkraftwerke-jager-bleischrot/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Offizieller Artenschutz in Deutschland &#8211; Beispiel Rotmilan, NABU-Vogel des Jahres 2000. Tobias Dürr und Windkraftwerke.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Stubbe]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberaler Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rotmilan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/ http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181 &#8222;Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Rotmilan: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes lebt hierzulande, zwei Drittel davon konzentrieren sich in den östlichen Bundesländern. Dort droht ihm auch die größte Gefahr: Durch die Übernahme westlicher Anbaumethoden sank die Zahl der Rotmilane in Ostdeutschland im letzten Jahrzehnt drastisch um 25 Prozent.&#8220;(NABU-Mitteilung von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/</a></p>
<p><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181">http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181</a></p>
<p><strong>&#8222;Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Rotmilan: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes lebt hierzulande, zwei Drittel davon konzentrieren sich in den östlichen Bundesländern. Dort droht ihm auch die größte Gefahr: Durch die Übernahme westlicher Anbaumethoden sank die Zahl der Rotmilane in Ostdeutschland im letzten Jahrzehnt drastisch um 25 Prozent.&#8220;(NABU-Mitteilung von 2000)</strong></p>
<p><strong>Wie es in der neuen Artenschutzpolitik der Bundesregierung  erfolgreich  weiterging &#8211; ein NABU-Bericht von 2007.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</a></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Böse “Blaublütige”/DIE ZEIT</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Klaus Hart</strong></div>
<div class="metadata"><strong>24. Februar 2000, 13:00 Uhr<span class="metadata__source encoded-date">Quelle: DIE ZEIT, 09/2000</span></strong></div>
</div>
<div class="article-body article-body--article">
<section id="seite-1" class="article-page">
<p class="paragraph article__item"><strong>Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten – und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig – also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.</strong></p>
<p class="paragraph article__item"><strong>Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern – weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont…</strong></p>
</section>
</div>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><strong>Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</strong></a></p>
<p><span id="more-590"></span></p>
<p>&#8222;Harzvorland: Windkraft kontra Rotmilane<br />
Dramatischer Rückgang der Brutpaare im Hakel</p>
<table border="0" width="220" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><!--wieder ein MD Aufruf-->Â<br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/id/1.gif" alt="" width="1" height="3" /></td>
<td><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/id/1.gif" alt="" width="6" height="1" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Da die Zahl der genehmigten Windkraftanlagen im Harzvorland als weltweit bedeutendstem Dichtezentrum des Rotmilans immer weiter steigt, hat der NABU Sachsen-Anhalt nun formell Beschwerde bei der EU-Kommission wegen Verstoßes gegen europäisches Naturschutzrecht eingereicht.</p>
<p>Im Zentrum des Interesses steht das Vogelschutzgebiet Hakel. Die auffällige Dichte an seltenen Greifvogelarten wie Schreiadler, Schwarzmilan, Wespenbussard und der Aufsehen erregende Nachweis des Zwergadlers Mitte der 90er Jahre machten das Gebiet weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Allein in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hakel drehen sich bereits zwölf Windkraftanlagen, das zehnfache ist derzeit im nördlichen Harzvorland an Neuanlagen geplant. Der NABU ist sich bewusst, dass die Windräder nur eine von vielen Gefahrenquellen für die Greifvögel in dieser Region darstellen. Doch es kann nicht sein, dass man einerseits die Brutvorkommen in den Vogelschutzgebieten sichern und Nahrungsgebiete attraktiv gestalten will und andererseits vermeidbare Gefahrenquellen in den Nahrungs- und Überwinterungsgebieten des unmittelbaren Umlands zulässt.</p>
<p><strong>1984 brüteten im 1300 Hektar großen Hakelwald noch 120 Paare des Rotmilans. Die fruchtbaren Bördeböden in der Umgebung beherbergten damals viele Beutetiere, vor allem Feldhamster, und boten somit den Greifen einen reich gedeckten Tisch. Dies hat sich gravierend geändert “ im letzten Jahr lebten hier nur noch ein Dutzend Rotmilanpaare.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Ermittlungen gegen die Schuldigen des Umweltverbrechens gemäß geltenden Gesetzen wurden interessanterweiseÂ noch nicht aufgenommen.</strong></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a></p>
<p><strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong></p>
<p><strong>Tobias Dürr: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p><strong>Renommierte Artenschutzexperten Ostdeutschlands betonten 2011 im Website-Interview, beim Rotmilan seien nach dem Anschluß von 1990 nur Rückgänge zu verzeichnen. 2011 habe es im Hakel gerade drei erfolgreiche Rotmilanbruten gegeben. Zu den Gründen allgemeinen Artenrückgangs zähle die naturfeindliche neue Landwirtschaft, die u.a. die letzten Hecken vernichte, den Boden auslauge, viel mehr Agrargifte einsetze als vor dem Anschluß. Nicht zufällig nehme selbst der Bestand an Feldlerchen ab. Windkraftanlagen werden gerade bei Greifvögeln als wesentlicher Faktor des Artenrückgangs genannt, Fledermäuse würden ebenfalls in großer Zahl Opfer dieser Industrieanlagen. &#8222;Als die Windkraftbetreiber mitkriegten, daß da Leute die Kollisionsopfer beobachteten und aufsammelten, schickten sie eigene Leute los, die rasch getötete Vögel und Fledermäuse einsammeln mußten.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Ich war schockiert nach der Wende, als ich in einer einzigen Ackerfurche von 1,2 Kilometern Tausende und Abertausende vergifteter Laufkäfer entdeckte.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Gerade bei Insekten sei offenbar das sehr niedrige Biodiversitätsniveau der westlichen Bundesländer bereits erreicht worden, hieß es von den Experten weiter. &#8222;Jenen, die heute Biologie studieren, fällt der enorme Artenrückgang bei Insekten, darunter Schmetterlingen, garnicht mehr auf. Studentengruppen bemerken bei Exkursionen überhaupt nicht mehr, daß heute über Wiesen keine Schmetterlinge mehr flattern, kaum noch eine Hummel zu sehen ist. Diese jungen Menschen kennen bereits keine reiche Artenvielfalt mehr.&#8220;  Die Vernichtung derArtenvielfalt falle zudem auch deshalb nicht mehr auf, weil u.a. von den Medien nicht mehr darauf hingewiesen werde. Im Uni-Fach Biologie gebe es heute kaum noch die Ausbildung zur Artenkenntnis. &#8222;Die Abnahme des Bestandes an Insekten , darunter Bienen und Schmetterlingen, ist von Jahr zu Jahr gravierender und müßte erwachsenen Ostdeutschen eigentlich auffallen, die noch eine andere Artenvielfalt kannten.&#8220;</strong></p>
<p><strong> Die Experten geben nur noch sehr ungern Interviews:&#8220;Meist erscheinen dann Dinge im Text, die man garnicht gesagt hatte.&#8220; Auch bei Naturschutz-Gutachten zeige sich viel Korruption und Manipulation. &#8222;Die Gutachter wollen finanziell über die Runden kommen &#8211; und wenns denen an die Existenz geht, verbiegen sie sich eben. Und wer sich nicht verbiegt, wird beruflich ausradiert.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Öko-Parteien, Öko-Verbände betrieben nur Alibi-Politik:&#8220;Diese Verbände machen ein bißchen Show &#8211; weiter kommt da nichts, halt amerikanische Verhältnisse.&#8220; Auch im Naturpark Hainich habe der Greifvogelbestand deutlich abgenommen. &#8222;Die Wende brachte einen enormen Rückfall im Naturschutz &#8211; viel Medienrummel, doch wenig Substanz.  Wenn eine Windkraftanlage in einen bestimmten sensiblen Bereich gebaut werden soll, wird dies durchgedrückt mit allen Mitteln &#8211; Proteste, gesetzliche Bestimmungen führen zu nichts &#8211; die Wirtschaft setzt sich über alles hinweg.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Viele Greifvögel würden an den neuen Schnellstraßen und Autobahnen getötet, da man dort als sogenannte Ausgleichsmaßnahme nahe den Fahrspuren Sitzkrücken aufstelle. Wolle der Greifvogel dann überfahrene Tiere packen, werde er überfahren. &#8222;Hirnrissiger gehts nimmer &#8211; Anleitung zum Tod. Greifvögel sind von der Evolution nicht auf den Umgang mit der hohen Schnelligkeit von Fahrzeugen vorbereitet worden, verschätzen sich daher, werden getötet.&#8220; Kritisiert wird von den Experten zudem, daß nach dem Anschluß die Wälder für den Verkehr geöffnet wurden. &#8222;Im Hakel wird abgeholzt, daß es einem schlecht wird &#8211; gleich nach der Wende wurden die stärksten Stämme herausgeschlagen &#8211; die neuen Förster von heute erzählen unglaublichen Schwachsinn über Natur und Artenvielfalt. Im Naturschutz sitzen heute nur zu oft reine Bürokraten an den Schalthebeln, echte Schreibtischtäter, denen es nur darum geht, ihren Posten zu behalten. Die wissen garnicht mehr, was draußen in der Natur vor sich geht, lassen sich von CDU-Landräten die Arbeit diktieren, gehen jeglicher Konfrontation aus dem Weg. Aus Angst vor Sanktionen, Entlassung will niemand von diesen Leuten mehr eine Entscheidung fällen. Vorauseilender Gehorsam, Feigheit dominiert, obwohl das Risiko für den Einzelnen oft garnicht so hoch ist. Viele wehren sich nicht mal als Rentner. Die Leute werden von den Medien eingelullt, auf Konsum gedrillt. Die Resultate sind im Bildungswesen sehr deutlich &#8211; entsprechend niedrig ist das Niveau der Studenten an den Universitäten. Der Niveauverlust an den Unis ist enorm &#8211; da gibt es Promovierte, die keine Seite ohne weniger als drei Rechtschreibfehler hinbekommen. Wir hatten andere Werte als diese nachrückenden Generationen. Auf heute übliche Konkurrenz-Kämpfe haben wir von damals schlichtweg keine Lust, das widert uns an. Es gab Selbstmorde von Professoren, die gemobbt wurden.&#8220;</strong></p>
<h2>Massenhafte Vernichtung theoretisch streng geschützter Fledermäuse durch Windkraftwerke in Deutschland. Wattenrat Ostfriesland zu Uralt-Fakten, bestätigt durch eine neue Studie. Umweltfreundlichkeit &#8211; die Neudefinition eines Begriffs. (”umweltfreundliche Windräder”) ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16161">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fledermaus-vernichtung-durch-windkraftwerke-in-deutschl/" rel="tag">fledermaus-vernichtung durch windkraftwerke in deutschl</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolfgang-sauerbier/" rel="tag">wolfgang sauerbier</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</a></p>
<p>16. August 2013</p>
<h1>Windenergie und Fledermäuse: Massentod für das Investitionsklima</h1>
<h2></h2>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" alt="" width="575" height="373" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p>Von Januar 2007 bis Dezember 2009 untersuchten Wissenschaftler der Universität Hannover – Institut für Umweltplanung &#8211;  das Tötungsrisiko von Fledermäusen in dem Forschungsprojekt <a title="Forschungsvorhaben Fledermäuse-Windkraftanlagen" href="http://www.umwelt.uni-hannover.de/219.html?&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[showUid]=68&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[backpid]=90&amp;cHash=83df935b74">„Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen“</a>. Einer der Kooperationspartner des Projektes war der Windkraftanlagenhersteller Enercon aus Aurich.</p>
<p>Gefördert wurde das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln des Bundesumweltministeriums mit 1,1 Millionen Euro. An insgesamt 84 (vierundachtzig) bundesweit ausgewählten Windkraftanlagen- von derzeit mehr als 23.000 in Deutschland – wurden Fledermausaktivitäten und -verluste ermittelt und modellhaft fledermausfreundliche Betriebsalgorithmen zur Reduzierung des Schlagrisikos entwickelt. Ganz nebenbei: Das Institut der Universität Hannover geht in seiner Projektbeschreibung tatsächlich davon aus, dass Windkraftanlagen einen Einfluss auf das Wetter und damit in der Folge auch auf das Klima und die “globale Erwärmung” haben, obwohl seit mehr als zehn Jahren keine messbare Erwärmung mehr festgestellt wird und die Temperaturen sinken.</p>
<blockquote><p><strong>Auszug aus der Projektbeschreibung:</strong></p>
<p><strong>Hintergrund und Ziel des Vorhabens:</strong><br />
<strong>Angesichts der globalen Erwärmung ist schon vor Jahren das politische Ziel formuliert worden, den weiteren Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu begrenzen. In Deutschland wurde daher schon 1991 eine gesetzlich gesicherte Einspeisevergütungen geführt, mit der Elektrizitätsversorgungsunternehmen verpflichten werden elektrische Energie aus regenerativen Quellen abzunehmen. Das hieraus resultierende günstige Investitionsklima hat dazu geführt, dass Deutschland heute das Land mit der größten installierten Windenergieleistung weltweit ist. Trotzdem sind weitere Anstrengungen im Klimaschutz notwendig um die bislang formulierten Ziele zu erreichen. In der Folge wird die Bedeutung der regenerativen Energien – auch der Windenergie – weiter zunehmen und ihr Ausbau weiter voranschreiten. Seit einigen Jahren ist jedoch bekannt, dass Fledermäuse auch in Deutschland an bestimmten Standorten an Windkraftanlagen verunglücken. Zuvor war dieses Phänomen aus den USA und anderen Ländern bekannt geworden. Mittlerweile wurden von den 24 in Deutschland vorkommenden Arten 13 Arten als Schlagopfer unter hiesigen Windkraftanlagen gefunden. Nach dem aktuellen Kenntnisstand scheinen fünf Arten, auf die 90 % aller bisher gefundenen verunglückten Tiere entfallen, besonders betroffen zu sein (Dürr 2007). Auf der anderen Seite genießen Fledermäuse europa- und bundesweit (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG bzw. Bundesnaturschutzgesetz) einen strengen Schutz. Sie gehören zu den streng geschützten Arten, die – neben anderen Verboten – nicht getötet werden dürfen. […]</strong></p></blockquote>
<p>Das Ergebnis: Es wurden dramatisch hohe Verluste an einzelnen Anlagen festgestellt, durchschnittlich mehr als neun – nach anderen Zahlen der Universität Hannover durchschnittlich 12 – und bis zu 57 tote Tiere je Anlage zwischen Juli und September eines Jahres. Hochgerechnet (durchschnittlich 9,5 Fledermäuse x 23.300 Windkraftanlagen) kommt man bei der Anzahl von Windkraftanlagen in Deutschland auf fast eine Viertelmillion getötete, aber streng geschützte Fledermäuse, pro Jahr! Die Fledermäuse kommen entweder durch den direkten Rotorkontakt ums Leben oder werden durch das Barotrauma getötet, das durch den enormen Luftdruckunterschied vor und hinter dem Rotor die inneren Organe der Tiere zerfetzt. Auch für Fledermäuse gilt ein Tötungsverbot nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz. Vermutlich ist die Zahl der getöteten Tiere noch wesentlich höher, da als Erfassungszeitraum nur die Monate Juli bis September vorliegen, Fledermäuse aber schon von April bis in den Oktober hinein aktiv sind. Fledermäuse, die durch die Rotoren weit in angrenzende Getreide- oder Maisfelder geschleudert werden, werden ohnehin kaum gefunden.</p>
<table width="678">
<tbody>
<tr>
<td>
<blockquote><p><strong>§ 44 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten</strong></p>
<p><strong>(1) Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,[…]</strong></p></blockquote>
</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die untersuchten 84 Anlagen wurden nicht öffentlich bekannt gemacht. Es wurde vereinbart, die Anlagenstandorte aufgrund der Ergebnisse nicht bekanntzugeben, aus Rücksicht auf mögliche Ertragseinbußen für die Windkraftbetreiber, obwohl das Projekt mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde.</p>
<p>Die <a title="EGE" href="http://www.egeeulen.de/inhalt/nachrichten.php">Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE)</a> hat diesen Skandal öffentlich gemacht. Dem Vernehmen nach hat die EGE auch versucht, die großen Umweltverbände NABU und BUND mit ins Boot zu holen. Diese Naturschutzverbände reagierten aber gar nicht. Das Bundesumweltministerium hat angeblich keine Kenntnis von den untersuchten Anlagenstandorten und antwortete nicht mehr auf ein Schreiben der EGE. Nachfolgend veröffentlichen wir den Text von der Webseite der Eulenfreunde ungekürzt mit deren freundlicher Genehmigung:</p>
<p><strong>Das Verschleiern und Vertuschen von Fakten hat Methode in Deutschland – nicht nur beim Doping im Sport, Ausspähen der Bürger oder Spenden an Parteien. Die Verschleierung von Daten ist auch Geschäftsvereinbarung des mit 1,1 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Forschungsvorhabens der Universität Hannover. Das Forschungsvorhaben dient fraglos dem besseren Schutz von Fledermäusen, die in besorgniserregend hoher Zahl an den Anlagen ums Leben kommen. Den Ergebnissen des Forschungsvorhabens zufolge sterben an den 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland eine Viertelmillion Fledermäuse in einem einzigen Sommer.</strong></p>
<p><strong>Dem Forschungsvorhaben haftet indessen ein Makel an: Damit die Betreiber der für das Forschungsvorhaben zufällig ausgewählten Anlagen nicht nachträglich mit Betriebsbeschränkungen konfrontiert werden können und vor Gewinneinbußen geschützt sind, hat ihnen die Universität Hannover mit Billigung des BMU Diskretion zugesichert. Die Anlagenstandorte werden nicht bekanntgemacht.</strong></p>
<p><strong>Die EGE hatte dieses Gebaren kritisiert und sich mehrfach (zuletzt am 22.07.2013) an das BMU gewandt, es möge den im Rahmen des Forschungsvorhabens bekanntgewordenen hohen Verlusten nachgehen und für die betreffenden Einzelanlagen die Festlegung befristeter Abschaltzeiten veranlassen. Nachdem eine Antwort des BMU ausgeblieben ist, wendet sich die EGE in einer Presseinformation an die Medien. <a href="http://www.egeeulen.de/files/ege_presseinfo_15082013.pdf">Klicken Sie bitte hier</a> (pdf-Datei, ca. 140 KB), wenn Sie die Presseinformation lesen möchten.</strong></p>
<p>—</p>
<p><em><strong>#edit 19. August:</strong></em> Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am 17., 18. und 19. August bundesweit ausführlich über den von der EGE berichteten Skandal:</p>
<blockquote><p><strong>Spiegel online, 19. August 2013</strong></p>
<h2><strong><a title="SPON_Fledermäuse_WKA_19Aug2013" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/windkraft-tausende-fledermaeuse-sterben-an-windraedern-in-deutschland-a-917385.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=">Hochrechnung: Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern</a></strong></h2>
<p><strong>Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim. […] “Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillion Fledermäuse”, warnt die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), die auch für die fliegenden Säugetiere kämpft. […] </strong>B<strong>risant auch: Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Studie mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Der Vorwurf der EGE lautet nun, dass der Bund Steuergeld für ein Projekt ausgebe, bei dem herauskomme, dass untersuchte Windanlagen womöglich nur mit neuen Auflagen gesetzeskonform sind. […] Bislang hatte das Bundesumweltministerium stets bestritten, dass Windräder eine erhebliche Bedrohung für Vögel wären. Ein BMU-Sprecher weist nun darauf hin, dass seine Behörde die Daten nicht habe. “Gleichwohl nehmen wir das Thema des Kollisionsrisikos von Fledermäusen mit Windkraftanlagen sehr ernst.” […]</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier1.jpg" alt="wolfgangsauerbier1.jpg" /></p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke &#8211; wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse &#8211; die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”  </strong></p>
<p><a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/">http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml">http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.fmthuer.de/">http://www.fmthuer.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <strong>Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning &amp; David Petrat</strong></p></blockquote>
<p><strong>Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit</strong><br />
<strong>Sondershausen, 2010</strong><br />
<strong>76 Seiten, 82 Abb.</strong><br />
Erhältlich über</p>
<p>Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen<br />
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de</p>
<p>Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen<br />
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier2.jpg" alt="wolfgangsauerbier2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/fledermausewkadurr1.jpg" alt="fledermausewkadurr1.jpg" /></p>
<p><strong>Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" alt="wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" /></p>
<p><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Vernichtung von Fledermäusen aus Skandinavien in Deutschland ebenfalls Hinweis auf gewachsene neoliberale Herzenskälte bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidern und Akteuren Deutschlands:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.  </strong></p>
<h2>”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.  Wie das Umweltministerium den Begriff der Ungefährlichkeit völlig neu definiert.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke &#8211; nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft… </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<blockquote><p> <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html">http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html</a></p></blockquote>
<blockquote><p>2007:  Über den Schutzstatus der Fledermäuse und dessen Bedeutung</p></blockquote>
<p>in Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren</p>
<p>von</p>
<p>Rechtsanwalt Dr. Christian-W. Otto1<br />
Potsdam/Berlin</p>
<p>1. Einleitung<br />
Fledermäuse und ihre Lebensräume werden zunehmend bedroht. Bei Errichtung, Änderung oder Abbruch baulicher Anlagen ebenso wie bei der Abholzung von Bäumen können die Wochenstuben der Fledermäuse zerstört oder ihre Lebens-und Jagdräume vernichtet werden. Ohne daß bislang abschließend geklärt werden konnte, warum und wie Fledermäuse durch Windenergieanlagen getötet werden, läßt sich doch inzwischen der Fledermausschlag an Windkraftanlagen als verbreitetes Phänomen nachweisen [2]. Deshalb ist die Zulässigkeit von genehmigungspflichtigen Bauvorhaben, insbesondere von Windkraftanlagen, auch danach zu beurteilen, ob die rechtlich geschützten Belange der Fledermäuse der Erteilung einer Genehmigung oder der Aufstellung eines Bebauungsplans entgegenstehen. Im Folgenden wird deshalb zunächst der Schutzstatus der Fledermäuse bestimmt. Sodann wird die Bedeutung dieses Schutzstatus’ für die Bauleitplanung oder die Erteilung einer Bau-oder immissionsschutzrechtlichen Genehmigung dargelegt.</p>
<p>2. Der Schutzstatus der Fledermaus nach Europäischem Gemeinschaftsrecht<br />
Das Artenschutzrecht im Europäischen Gemeinschaftsrecht kennt grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze zum Schutz von Tierarten. Zum einen setzt es auf die Ausweisung von Schutzräumen nach der Vogelschutzrichtlinie bzw. der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie &#8211; FFH-RL &#8211; [3]. In diesen Schutzgebieten sind die Lebensräume der Tiere vor Eingriffen geschützt. Nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL muß in den besonderen Schutzgebieten die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der Arten sowie Störungen von Arten vermieden werden, sofern solche Störungen sich im Hinblick auf die Ziele dieser Richtlinie erheblich auswirken können.</p>
<p>Danben setzt das Europäische Recht in Art. 12 FFH-RL auf das Verbot bestimmter schädigender Handlungen für solche Tierarten, die in Anhang der FFH-RL genannt sind. Da alle Arten von Fledermäusen in Anhang IV Buchstabe a der FFH-RL aufgelistet sind [4], sind Fledermäuse Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, die nach Art. 12 FFH-RL einen strengen Schutz genießen. Jedoch gilt das Schutzsystem des Art. 12 FFH-RL nicht uneingeschränkt. Nach Art. 16 FFH-Richtlinie ist eine Störung der Art bzw. eine Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- und Ruhestätten unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.</p>
<p>Dieser strenge Schutz bestimmter Tierarten wird von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch den Erlaß entsprechender gesetzlicher Regelungen garantiert. In der Bundesrepublik sind die die Regelungen in §§ 42 ff. und § 62 BNatSchG sowie auf Länderebene die entsprechenden Regelungen in den Landesnaturschutzgesetzen.</p>
<p>3. Der Schutz von Fledermäusen nach nationalem Recht<br />
a) Schutzstatus<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte Arten. Fledermäuse sind darüber hinaus auch nach § 10 Abs. 2 Nr. 11 b BNatSchG streng geschützte Arten, da sie als besonders geschützte Arten in Anhang IV FFH-RL aufgeführt sind. Bei der Anwendung des Bundesnaturschutzgesetzes gelten für Fledermäuse die Vorschriften über besonders geschützte Arten und über streng geschützte Arten.</p>
<p>Der Schutz der Fledermäuse in besonderen Schutzgebieten &#8211; FFH-Gebieten &#8211; wird bereits über die Verschlechterungsverbote nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL bzw. § 34 BNatSchG und das Vorsorgeprinzip nach Art 6 Abs. 3 FFH-RL gewährleistet [5]. Dort sind Windkraftanlagen regelmäßig unzulässig. Außerhalb dieser Gebiete greifen die artenschutzrechtlichen Verbote des § 42 BNatSchG bzw. Art. 12 FFH-RL, so daß dieses Schutzregime im Mittelpunkt dieses Beitrags steht.</p>
<p>b) Artenschutzrechtliche Verbote nach nationalem Recht<br />
Nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten, zu denen alle Fledermausarten gehören, nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Nicht zu den Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten gehören die Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse. In diesen greift jedoch das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen, die ein besonderes großes Kollisionspotential für Vögel und Fledermäuse besitzen, unzulässig sein können [6]. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts ist der durch § 42 BNatSchG vermittelte Schutz der Tierarten nicht populationsbezogen, sondern individuumbezogen. Jedes einzelne Individuum wird also geschützt [7].</p>
<p>Von besonderer Relevanz sind bei Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen das Verletzungs- und Tötungsverbot sowie das Verbot, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten zu stören. Störungen können physische Zerstörung aber auch durch Einwirkungen infolge Lärms, Luftschadstoffen, Verschattungen, Vibrationen sein. Eine Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten in diesem Sinne ist deshalb bereits dann anzunehmen, wenn die Scheuchwirkung durch den Betrieb der Windkraftanlagen zur Aufgabe der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten führt. Unzulässig ist es auch, Großbäume zu entfernen, wenn dadurch die im Gehölz vorhandener Sommerquartiere der betroffenen Fledermausarten endgültig verloren gehen. Denn dies stellt eine Zerstörung von Wohnstätten im Sinne der Vorschrift dar [8]. Dem steht nicht entgegen, dass sich die Fledermausarten typischerweise nur während ihrer Aktivitätsphase im Gehölz aufhalten und während ihrer Winterstarre andere Wohnstätten aufsuchen. Auch wenn das Gehölz den Tieren nicht ganzjährig als Schlaf- und Ruheplatz dient, handelt es sich um einen regelmäßigen Aufenthaltsort während eines beträchtlichen Teil des Jahres, der in den Schutzbereich des § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG fällt. Ebenso werden die von § 42 Abs. 1 Nr. 1 geschützten Nist- und Brutstätten nicht typischerweise während des gesamten Jahres genutzt werden [9].</p>
<p>Die Verbote in § 42 Ab. 1 Nr. 1 BNatSchG, das Tötungs-/Verletzungsverbot und das Störungsverbot, sind jedoch von unterschiedlicher Schutzqualität. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Tötungs-/Verletzungsverbot nur die absichtliche Tötung erfaßt. Die unabsichtliche Tötung ist also nicht durch § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verboten. Absicht in diesem Sinne liegt vor, wenn der Handlungserfolg erkannt und die Handlung dennoch vorgenommen wird [10]. Deshalb ist die Errichtung einer Windkraftanlage etwa in einem Jagdgebiet der Fledermäuse, wo es zwangsläufig zu Kollisionen kommen muß, wegen eines Verstoßes gegen das Tötungs-/Verletzungsverbotes mit § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG unvereinbar.</p>
<p>Hingegen umfaßt das Störungsverbot nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG jede, also auch die nicht absichtliche Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten. Diese Auslegung ist nach der entsprechenden Regelung in Art. 12 Abs. 1 lit. d) FFH-Richtlinie zwingend, die den Schutz &#8211; anders als bei anderen unzulässigen Handlungen &#8211; nicht auf die absichtliche Beschädigung oder Vernichtung von Ruhestätten beschränkt [11]. In der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist anerkannt, daß die Zerstörung von Wohnstätten verboten ist, wenn die Zerstörung zwar nicht das Ziel des Eingriffs darstellt, wenn dies aber in Kenntnis und im Bewußtsein dieses Erfolges erfolgt [12].</p>
<p>c) Ausnahmen von den artenschutzrechtlichen Verboten<br />
Ausnahmsweise ist eine Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermäuse jedoch zulässig, wenn die Voraussetzungen nach § 62 Abs. 1 BNatSchG vorliegen. Durch § 62 Abs. 1 BNatSchG wird die die Ausnahmeregelung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie nicht nur umgesetzt, sondern auch in das deutsche Recht inkorporiert. Nach § 62 Abs. 1 BNatSchG darf von den Verboten des § 42 auf Antrag Befreiung gewährt werden, wenn</p>
<p>1. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall</p>
<p>a) zu einer nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Abweichung mit den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu vereinbaren ist oder<br />
b) zu einer nicht gewollten Beeinträchtigung von Natur und Landschaft führen würde oder</p>
<p>2. überwiegende Gründe des Gemeinwohls die Befreiung erfordern [13] und die Artikel 12, 13 und 16 der FFH-Richtlinie oder die Artikel 5 bis 7 und 9 der Vogelschutzrichtlinie [14] nicht entgegenstehen. Bei diesen Ausnahmevoraussetzungen handelt es sich um strikte rechtliche Schranken für die Planungs- und Genehmigungsverfahren, die auch im Wege der fachplanerischen Abwägung nicht überwunden werden können [15].</p>
<p>Da durch § 62 Abs. 1 BNatSchG die unmittelbare Geltung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie vorgeschrieben ist, kommt es entscheidend darauf an, ob die gemeinschaftsrechtlichen Ausnahmevoraussetzungen erfüllt sind. Nach Art. 16 FFH-RL darf es im Rahmen der Verwirklichung des Gesamtvorhabens “keine andere zufriedenstellende Lösung“ geben, die den Erhalt der geschützten Tiere an dem Standort des Vorhabens ermöglicht, die Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermausarten also unverändert erhalten bleiben [16]. Gemeint ist damit die Prüfung von Alternativen. Diese können eine Änderung des Standortes, den Verzicht auf einzelne Standorte aber auch Beschränkungen im Betriebsumfang (Nutzungsbeschränkungen) umfassen.</p>
<p>Zudem muß, wie der Verweis in § 42 Abs. 1 BNatSchG auf Art. 16 FFH-RL deutlich macht, das Vorhaben im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit liegen oder aus anderen zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art oder positiver Folgen für die Umwelt erforderlich sein [17]. Zwingende Gründe liegen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts jedenfalls dann vor, wenn eine Enteignung zulässig wäre [18]. Regelmäßig wird die Errichtung eines Windparks nicht von überwiegenden Gründen des Gemeinwohls gerechtfertigt, weil das öffentliche Interesse an dem Ausbau von Anlagen der Erneuerbaren Energien nicht auf die Errichtung einzelner Windkraftanlagen an einem konkreten Standort gebunden ist. Auch überwiegen die Belange des Naturschutzes regelmäßig dem wirtschaftlichen Interesse des Windfarmbetreibers. Windkraftanlagen sind insoweit keine Infrastruktureinrichtungen wie Straßen oder Flughäfen.</p>
<p>4. Artenschutzrechtliche Anforderungen an Planung- und Genehmigungsverfahren<br />
Aus den Verboten nach § 42 Abs. 1 BNatSchG ergeben sich für die Fachplanungs- und Genehmigungsverfahren besondere Anforderungen an die Ermittlung und Bewertung der Belange der Fledermäuse [19]. Dazu gehört unbedingt die vollständige Erstellung des Abwägungsmaterials, das der Bewertung der Belange von Natur und Landschaft zugrunde zu legen ist. Dies umfaßt eine Bestandsaufnahme des Lebensraumes von Tieren und Pflanzen und eine sachkundige Auswertung derselben und der Eingriffsfolgen sowie eine Zusammenstellung möglicher Ausgleichsmaßnahmen [20]. Erforderlich ist dabei die standortgerechte Ist-Aufnahme der vorfindlichen Tierbestände im Plangebiet und dem betroffenen Nahbarbereich [21]. Die Kartierung der faunistischen einschließlich der ornithologischen Bestandsergebnisse, insbesondere auch der Fledermauspopulationen ist erforderlich, damit die planaufstellende Behörde sie bei ihrer Abwägung der Belange des Naturschutzes berücksichtigen kann [22]. Zu prüfen ist insbesondere, welche Bedeutung Winter- oder Sommerquartiere im konkreten Gebiet für die ansässigen Fledermausarten und deren Population haben, ob dies also als Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG einzustufen sind. Dazu gehört auch die Feststellung, ob etwa ihr zielgerichteter Wegfall in der Natur, z. B. durch die Fällung von Bäumen, eine absichtliche Störung nach Art. 12 Abs. 1 b FFH-Richtlinie darstellt. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob es durch den Betrieb der Windkraftanlagen zu einer, wenn auch nur unabsichtlichen Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten im Sinne von Art 12 Abs. 1 d) FFH-RL oder wegen der erkennbaren Kollisionsgefahr zu einem Verstoß gegen das Verletzungs-/Tötungsverbotes kommen wird.</p>
<p>Stellt sich bei dieser Prüfung heraus, daß es zu einer verbotenen Verletzung-/Tötung der Individuen oder zu einer Störung der Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten kommen kann, ist zu prüfen, ob eine alternative Verwirklichung des Vorhabens möglich ist. Der Zweck der Regelung sowie die weiteren Tatbestandsmerkmale des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie machen deutlich, daß diese Frage nicht allein im Hinblick auf die Zielsetzung des Gesamtvorhabens (Betrieb einer Windfarm an einem bestimmten Standort) zu beurteilen ist, sondern auch im Hinblick auf die konkrete, den artenschutzrechtlichen Eingriff auslösende Maßnahme bei der Verwirklichung des vorgesehen Vorhabens. Denn der Erhalt von artenschutzrelevanten Fortpflanzungs- oder Ruhestätten kann typischerweise auch einzelne Betriebsweisen eines Vorhabens betreffen, die die Verwirklichung des Gesamtvorhabens nicht in Frage stellen. Deshalb ist zu prüfen, ob Einzelheiten in der Betriebsweise den artenschutzrechtlichen Zielsetzungen Rechnung tragen. Dazu gehören im Hinblick auf den Schutz der Fledermäuse insbesondere die Bestimmung von Abschaltzeiten von Windkraftanlagen. Ist eine alternative Lösung nicht möglich, ist zu prüfen, ob zwingende Gründe des überwiegenden Interesses einschließlich wirtschaftlicher Art das Vorhaben angesichts der Betroffenheit der besonders geschützten Fledermausarten rechtfertigen [23]. Dies ist bei öffentlichen Infrastrukturvorhaben oftmals [24], bei Windkraftanlagen regelmäßig nicht der Fall.</p>
<p>Ist das Vorhaben danach gem. § 42 BNatSchG ausnahmsweise zulässig, sind in der genehmigungsrechtlichen und planungsrechtlichen Abwägung schließlich diese europarechtlichen Vorgaben des Naturschutzes bzw. Artenschutzes mit einzubeziehen. Kollidiert das geplante Vorhaben am vorgesehenen Standort mit dem Belang des Fledermausschutzes und ist diese Kollision unvermeidbar, ist eine Abwägung zwischen dem privilegierten Vorhaben und dem berührten Belang der Fledermäuse durchzuführen. In diese Abwägung ist sowohl die Privilegierung mit dem gebotenen Gewicht einzustellen [25] als auch der berührte öffentliche Belang entsprechend seiner allgemeinen Bedeutung und konkreten Beeinträchtigung zu gewichten. Bei der Gewichtung des Belanges des Fledermausschutzes im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung sind in erster Linie die Schutzwürdigkeit der Fledermäuse und des betroffenen Lebensraumes sowie die Intensität und die Auswirkungen des Eingriffes zu berücksichtigen. Dabei ist für die Bewertung der Schutzwürdigkeit der Fledermäuse auf deren Schutzstatus nach § 10 Abs. 2 Nr. 10 und 11 BNatSchG in Verbindung mit Anhang IV der FFH-RL maßgebend. Insbesondere folgt daraus, dass bei der Frage der Gewichtung der jeweiligen Belange dem Artenschutz im Hinblick auf die Fledermausarten, die von gemeinschaftlichem Interesse sind, ein hohes Gewicht zukommt [26]. Je schutzwürdiger danach die Fledermäuse und deren durch das Vorhaben beeinträchtigter Lebensräume sind, umso geringere Anforderungen sind an die Schwere des Eingriffs und an die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung des geschützten Bestandes und dessen Lebensraum zu stellen [27].</p>
<p>5. Artenschutzrechtliche Besonderheiten bei der Bauleitplanung<br />
Die Bauleitplanung unterliegt den gleichen Voraussetzungen, die auch für die Genehmigungs- und Fachplanung gelten. Von den Verboten des § 42 BNatSchG ist auch die Bauleitplanung nach § 43 Abs. 4 BNatSchG nicht freigestellt ist. Die Verbote sind auch im Rahmen der Bauleitplanung abwägungsfest. Von ihnen kann nur unter den Voraussetzungen des § 62 BNatSchG befreit werden. Gleichfalls genießen die Belange besonders oder streng geschützter Tierarten aufgrund ihres Schutzstatus ein entsprechend großes Gewicht [28].</p>
<p>In der Bauleitplanung sind artenschutzrelevante Eingriffe nicht auf der Grundlage der Ausnahmeregelung in § 43 Abs. 4 BNatSchG in Verbindung mit § 19 BNatSchG zulässig. Die Verbote des § 42 BNatSchG werden durch diese Regelungen nicht aufgehoben. Von § 43 Abs. 4 BNatSchG wird nämlich gerade nicht der Fall erfaßt, daß die Zulassung des Vorhabens erstmals durch den Bebauungsplan erfolgen soll [29]. Angesichts des Wortlauts des § 43 Abs. 4 BNatSchG hat der Europäische Gerichtshof zudem in seinem Urteil vom 10. Januar 2006 [30] u. a. die Feststellung getroffen, dass § 43 Abs. 4 BNatSchG keinen rechtlichen Rahmen vorsehe, der mit der durch Art. 16 FFH-Richtlinie eingeführten Ausnahmeregelung in Einklang stehe [31]. § 43 Abs. 4 BNatSchG ist deshalb in der Planung nicht anwendbar [32]. In Planungsverfahren ist folglich § 42 in Verbindung mit § 62 BNatSchG in Übereinstimmung mit Art. 16 FFH-RL anzuwenden [33].</p>
<p>Bei der Prüfung von Alternativen im Sinne von Art. 16 FFH-RL ist in der Bauleitplanung zu berücksichtigen, daß die Belange von Vögeln und Fledermäusen häufig nicht durch die Existenz der Windkraftanlagen an einzelnen Standorten, sondern durch deren Betrieb gestört wird. Deshalb sind in der Bauleitplanung zunächst Festsetzungen zu prüfen, die einen mit den Anforderungen des Artenschutzes vereinbaren Betrieb bestimmen. Auf diese Weise können nicht nur ungeeignete Standorte von einer Bebauung freigehalten und diesen eine artenschutzverträgliche Nutzung zugewiesen werden. Die Ermächtigungsgrundlage in § 9 Abs. 2 BauGB erlaubt es auch, die Nutzungsdauer von Anlagen so zu bestimmen, daß der Betrieb der Anlagen in Zeiträumen, in denen die Fledermäuse gestört werden können, unzulässig ist. Gem. § 9 Abs. 2 BauGB darf die Nutzungsdauer sogar in nach Tagen bestimmte Zeiträume festgesetzt werden [34] Zulässig, wenn auch umstritten [35] ist es, Festsetzungen über die Zulässigkeit zu bestimmten Tageszeiten zu treffen [36].</p>
<p>Auch kann das schutzbedürftige Verhalten der Fledermäuse als besondere Umstände nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB zur Festsetzung von Betriebsbeschränkungen führen. Alternativ können auf der Grundlage von § 9 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit den Grünordnungsplänen, z. B. § 6 BbgNatSchG, Festsetzungen über Maßnahmen des Naturschutzes zur Vermeidung von Beeinträchtigungen von Natur und zum Schutz bestimmter Teile von Natur erlassen werden. Maßnahmen in diesem Sinne können auch Betriebsbeschränkungen sein. Ergänzend können derartige Betriebsbeschränkungen auch durch städtebauliche Verträge vereinbart werden. Jedenfalls sind die zum Schutz der Fledermäuse erforderlichen Beschränkungen in die Begründung des Bebauungsplans zu beschreiben. Wenn der Betrieb der Windkraftanlagen planerisch jedoch nicht gesteuert werden kann und auch die Befreiungsvoraussetzungen nach § 62 BNatSchG iVm. Art. 16 FFH-RL nicht vorliegen, muß auf die Festsetzung von Standorten verzichtet werden.</p>
<p>6. Zusammenfassung<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) und Nr. 11 BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte und als streng geschützte Arten. In Planungs- und Genehmigungsverfahren gelten die artenschutzrechtlichen Verbote nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG. Von diesen darf nur unter den strengen Voraussetzungen des § 62 BNatSchG in Verbindung mit Art. 16 FFH-RL befreit werden. In Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse greift das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen unzulässig sind. Für Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten (Wochenstuben) gilt ein auch unabsichtliche Störungen erfassendes Verbot.</p>
<p>1<br />
Der Autor ist Partner der Kanzlei Thur Fülling Otto in 10719 Berlin, Meinekestraße 26.<br />
2<br />
Vgl. hierzu: Institut für Tierökologie und Naturbildung im Auftrag des Landratsamtes Bautzen, “Gutachterliche Stellungnahme zum Einfluss von Windenergieanlagen auf Fledermäuse“ m.w.N. und die aus Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierte und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich betreute Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU “Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und der Fledermäuse“ ( http://www.nabu.de/m05/m05 -03/03410.html).</p>
<p>3<br />
Vgl. Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. September 2003.</p>
<p>4<br />
alle Arten Microchiroptera; das sind alle in Europa verbreiteten Fledermausarten.</p>
<p>5<br />
Vgl. dazu Sobotta, ZUR 2006, 353 ff.</p>
<p>6<br />
Vgl. auch Nr. 12 der Tierökologischen Abstandskriterien des Landes Brandenburg und 4.4 der Empfehlungen zur Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege bei Entscheidungen über Standorte für Windenergieanlagen der Arbeitsgruppe Naturschutz und Windenergie des Niedersächsischen Landkreistages vom 1.10. 2004.</p>
<p>7<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 563.</p>
<p>8<br />
Vgl. OVG Hamburg, NuR 2006, 459 &#8211; 464.</p>
<p>9<br />
Vgl. z.B. Gassner/Bendomier-Kahle/Schmidt-Räntsch, BNatSchG, 2. A., § 42 Rn. 7; Schumacher/Fischer-Hüftle, a.a.O., § 42 Rn. 14.</p>
<p>10<br />
Vgl. Gellermann, NuR 2003, 385; Fischer-Hüftle, NuR 2005, 768, 770; EuGH, NuR 2004, 596 (Caretta); VGH Kassel, NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.; Schlußantrag Kokott in: Rs C-221/04 Rdnr. 49.</p>
<p>11<br />
Vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung EuGH, U. v. 4. 7. 2006 &#8211; C-212/04 -, NJW 2006, 2465.</p>
<p>12<br />
Vgl. EuGH, NUR 2004, 596 (Caretta) ferner U. v. 17. 9. 1987 &#8211; E 1987, 3503 ff.; Gellermann, Artenschutz in der Fachplanung und der kommunalen Bauleitplanung, NuR 2003, 385, 388; so Louis, NuR 2004, 557, 559; VGH Kassel NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.</p>
<p>13<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld); BVerwG, NVwZ 2006 1161 (Ortsumgehung Stendal).</p>
<p>14<br />
79/409/EWG.</p>
<p>15<br />
Vgl. BVerwG, Urt. v. 1.4.2004, BVerwGE 120, S. 276, 288 zur Vogelschutz-Richtlinie</p>
<p>16<br />
Vgl. OVG Münster, U. v. 13.07.2006 &#8211; 20 D 80/05.AK</p>
<p>17<br />
Vgl. dazu auch Wrase, NuR 2004, 356 ff. m. w. N.</p>
<p>18<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld).</p>
<p>19<br />
Dazu auch Vogt, ZUR 2006, 21 ff.</p>
<p>20<br />
Vgl. VGH Kassel, U. vom 31. 5. 2001 &#8211; 3 N 4010/97.</p>
<p>21<br />
Vgl. VGH Kassel, NuR 1995, 147.</p>
<p>22<br />
Vgl. VGH Kassel in den Urteilen vom 24. November 2003 &#8211; 3 N 1080/03 &#8211; und 25. 2. 2004 &#8211; 3 N 1699/03 -; VG Dresden U. v. 2. 6. 2003 &#8211; 7 K 253/02 -; BVerwG, B. v. 3. 6. 2004 &#8211; 4 BN 25.04.</p>
<p>23<br />
Vgl. VG Koblenz, ZfB 2006, 209-211.</p>
<p>24<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161.</p>
<p>25<br />
BVerwGE 68, 311 in NVwZ 1984, 367.</p>
<p>26<br />
Vgl. VG Gera, RdL 2006, 63-65.</p>
<p>27<br />
Vgl. VG Stuttgart, NuR 2005, 673-675; OVG Koblenz, NuR 2006, 520 ff.</p>
<p>28<br />
Vgl. Louis/Wolf, NuR 2002, 455, 460.</p>
<p>29<br />
zur unzureichenden inhaltlichen Umsetzung des Art. 16 FFH-Richtlinie durch § 43 Abs. 4 BNatSchG, vgl. z.B. Louis, Artenschutz in der Fachplanung, NuR 2004, S. 557, 559.</p>
<p>30<br />
Rs. C-98/03.</p>
<p>31<br />
S. a. VG Koblenz, ZfB 2006, 209 &#8211; 211.</p>
<p>32<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161; Vogt, ZUR 2006, 21, 24.</p>
<p>33<br />
Ebenso Nr. 2 der LANA-Hinweise.</p>
<p>34<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k;Battis/Otto, UPR 2006, 165 ff.</p>
<p>35<br />
Ablehnend Kuschnerus, Der sachgerechte Bebauungsplan, Rn. 660.</p>
<p>36<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k.</p>
<p><strong> ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.</strong></p>
<p><strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/</a></strong></p>
<h2>“Autobahn-Pelikan von Windrad zerteilt” (Bild) Warum Windkraftwerke heute laut strengen Berichterstattungsvorschriften als “umweltfreundlich” bezeichnet werden müssen. “Bewahrung der Schöpfung &#8211; nein, danke…” Uhus, Fledermäuse… <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=15000">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-in-deutschland-pelikan-getotet-2013/" rel="tag">windkraftwerke in deutschland-pelikan getötet 2013</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Wenn 2013 in Deutschland bei Schwegenheim(Rheinland-Pfalz) ein streng geschützter Pelikan von einem Windkraftwerk  getötet wird, ist dies gemäß heute in deutschen Medien geltenden Vorschriften ein klarer Beweis, daß Windkraftwerke zutiefst umweltfreundlich sind. Vor über einem Jahrzehnt hätte sich womöglich noch eine Bevölkerungsmehrheit an den Kopf gegriffen, wäre einer solchen Logik nicht gefolgt. Inzwischen, dank entsprechender Gehirnwäsche, sind noch ganz andere Absurdidäten möglich &#8211; siehe Energiewende-Bluff, siehe Soja-Bluff…</strong></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkabilddiesel13.jpg" alt="wkabilddiesel13.jpg" /></p>
<p><strong>Bildzeitung, 2013.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkadieselbild2.jpg" alt="wkadieselbild2.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>Anmerkung:</p>
<p>Mit den Ostfriesen kann man es ja machen: Man nehme den<br />
Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Leer-Wittmund, einen pensionierten<br />
Landrat aus Wittmund und einen Geschäftsführer eines universitären<br />
Zentrums für Windenergieforschung, das auf Drittmittel z.B. vom<br />
Bundesumweltministerium angewiesen ist, um existenzfähig zu sein, und<br />
erzähle der staunenden Leserschaft das Märchen von den “Investitionen<br />
in diese Branche”, die “auf jeden Fall ein lohnenswertes Geschäft”<br />
sein solle. Es fehle den erneuerbaren Energien aber noch eine Lobby<br />
wie der Atomindustrie, so der Herr Geschäftsführer von “ForWind”.<br />
Irgendwie muss dieser windige Klüngel übersehen haben, dass das<br />
Offshore-Geschäft erheblich stockt: Zurückhaltung der Banken und<br />
Investoren, BARD-Emden notleidend, BARD- Insolvenz in der<br />
Fundamentefertigung, keine Netzanbindung, bei Riffgat drehen<br />
Dieselgeneratoren die Propeller. Und vor allem die Unwägbarkeiten beim<br />
Erneuerbare Energien Gesetz EEG), der Zwangsabgabe für alle<br />
Stromkunden, das der eigentliche Motor für die hochsubventionierte<br />
Windbranche ist. Der Präsident des Bundeskartellamtes und der Chef der<br />
Deutschen Energieagentur forderten kürzlich im Handelsblatt eine<br />
grundlegende Änderung des EEG, das mit der Rundumsorglosversicherung<br />
der Windmacher zu Lasten der Stromkunden Schluss machen soll, damit<br />
die Strompreise nicht weiter durch die Decke gehen, man solle den<br />
Strom gefälligst selbst vermarkten. Dazu kommt auch, dass auch der<br />
Offshore-Strom nicht grundlastfähig ist, aber enorme Strommengen zur<br />
falschen Zeit völlig unregelmäßig ins Netz eingespeist werden, die dem<br />
Verbraucher nichts nützen und deshalb an der Börse zu Minuspreisen<br />
verschenkt werden; auch auf See weht der Wind unregelmäßig, das weiß<br />
jeder Segler. Die hohen Wartungskosten der Offshore-Anlagen mit<br />
Schiffs- und Hubschrauberinfrastruktur verteuern das Geschäft weiter<br />
enorm. Und die erwähnte Atomlobby ist längst umgestiegen zur<br />
Windlobby. Die großen Energieversorger, die vorher mit Atomstrom<br />
handelten, sind jetzt im Windgeschäft tätig; fragt sich nur, wie lange<br />
noch. Und ausgerechnet in Wittmund bietet man die letzten Reserven<br />
auf, um das angeschlagene Offshore-Geschäft schönzureden, damit die<br />
Forschungsmittel weiter fließen.Wer´s glaubt…</p>
<p>—-</p>
<p>Anzeiger für Harlingerland, Wittmund/NDS,<br />
Veröffentlicht: 29.08.2013<br />
<a href="http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125">http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125</a></p>
<p>„Wir müssen den Wind genau verstehen lernen“<br />
„ForWind“ kommt bei der Erforschung von Offshore voran –<br />
Investitionen sollten sich auf jeden Fall lohnen<br />
WITTMUND<br />
|<br />
WJA</p>
<p>„ForWind“-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth, in die Mitte genommen<br />
von Heinz Feldmann (links) und Henning Schultz. Die beiden Botschafter<br />
der Oldenburger Universitätsgesellschaft luden Barth zu einem Vortrag<br />
ein.   © WILKO JANßEN</p>
<p>Die Nordsee ist weltweit eine der besten Standorte für Offshore-Parks.</p>
<p>Forschung und Industrie verfolgen oft unterschiedliche Interessen,<br />
bestes Beispiel ist dafür momentan die Diskussion um die<br />
Offshore-Windparks. Während die Industrie diese Projekte langsam aus<br />
dem Auge zu verlieren scheint und die Politik offensichtlich die<br />
Weichen falsch gestellt hat, gibt es bei den für die Erforschung<br />
dieser Technik Verantwortlichen eine Hochstimmung. Dies wurde in den<br />
Ausführungen von Dr. Stephan Barth aus Jever, Geschäftsführer von<br />
„ForWind“, vor 60 Interessierten in der Wittmunder Sparkasse deutlich.<br />
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten Henning Schultz und Heinz<br />
Feldmann, ihres Zeichens Botschafter der Universitätsgesellschaft<br />
Oldenburg.</p>
<p>Und die Universitäten Oldenburg, Hannover sowie mittlerweile auch<br />
Bremen haben ihre Windenergieforschung in dem Zentrum „ForWind“<br />
zusammengefasst. Seit zehn Jahren wird dort nun an inzwischen 14<br />
verschiedenen Standorten geforscht und gelehrt. Der Hauptsitz von<br />
„ForWind“ ist die Universität Oldenburg , ein zentrales Thema ist die<br />
Nutzung der Offshore-Windenergie. „Eine Windmühle beinhaltet ein<br />
extrem kompliziertes System mit viel Elektronik“, stimmte Barth die<br />
Besucher denn auch gleich entsprechend ein. Außerdem sei Wind eine<br />
fluktuelle Energiequelle und müsse weiter erforscht werden, damit die<br />
Energiewende gelingen könne. So seien die Off-shore-Windparks<br />
komplexen Windströmungen ausgesetzt. Es gelte noch, den optimalen<br />
Abstand der Anlagen zueinander herauszufinden. Barth nannte übrigens<br />
einen entscheidenden Vorteil von Offshore- gegenüber<br />
Onshore-Windmühlen: „An Land reibt sich der Wind stark an dem Boden<br />
und an Bauten, dadurch entsteht ein turbulenterer Windkanal als auf<br />
hoher See.“</p>
<p>Überhaupt machten die Eigenschaften des Windes es den Menschen<br />
schwer, ihn rentabel zu nutzen. Schließlich wechsele der Wind ständig<br />
seine Richtung und Geschwindigkeit. „Wir müssen den Wind genau<br />
verstehen lernen“, war somit eine Schlussfolgerung des<br />
Geschäftsführers. Bei Offshore-Anlagen komme die Problematik der<br />
Tragstrukturen hinzu. So seien bei einer Wassertiefe von 40 Metern<br />
dreibeinige Träger notwendig, bei einer Wassertiefe von über 50 Metern<br />
müssten es sogar schwimmende Windenergieanlagen sein. Der sich<br />
momentan in der Diskussion befindliche Offshore-Windpark Riffgat stehe<br />
übrigens „nur“ 20 Meter über den Meeresgrund.</p>
<p>Überhaupt nicht verstehen kann der Jeveraner die mittlerweile<br />
aufgekommene Skepsis gegenüber der Offshore-Technik. So stellten<br />
während der sich anschließenden Diskussion einige Teilnehmer die<br />
Rentabilität von Offshore in Frage und forderten vielmehr eine<br />
verstärkte Erforschung der Energiespeicherung. Dem entgegnete Barth:<br />
„Wenn On-shore und Offshore erst richtig laufen, ergänzen sich die<br />
beiden Techniken wunderbar und man braucht kaum noch<br />
Speicherkapazitäten.“ Die Bevölkerung vergesse leicht, dass sich die<br />
Windenergieforschung durch eine schnell ansteigende Lernkurve<br />
auszeichne. Eine Windmühle sei außerdem eine kompliziertere Maschine<br />
als ein Flugzeug. Zwar gebe es auch in der Speicherforschung enorme<br />
Fortschritte, aber noch nicht für große Kapazitäten.</p>
<p>Des Weiteren brach der Geschäftsführer eine Lanze für die Nordsee als<br />
Standort für Offshore-Windparks, da es hier eine optimale Wassertiefe<br />
gebe. Außerdem wehe ein ausreichend starker Wind, ohne dass<br />
Extremwindsituationen vorlägen. Die Ostsee sei dagegen zu klein und<br />
von einer starken Schifffahrtsnutzung geprägt. Standorte in Richtung<br />
des Äquators hätten mit tropischen Winden zu kämpfen. Die Nordsee sei<br />
somit eine der weltweit besten Standorte für Offshore-Windparks.<br />
Barths Fazit: „ Hier entsteht ein Multimilliarden-Euro-Markt direkt<br />
vor unserer Haustür.“ Investitionen in diese Branche sind auf jeden<br />
Fall ein lohnenswertes Geschäft. Den erneuerbaren Energien fehle aber<br />
noch eine Lobby wie der Atomindustrie.</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Übermittelt vom Wattenrat® Ost-Friesland<br />
Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/tagesspiegelwendenatur1999.jpg" alt="tagesspiegelwendenatur1999.jpg" /></p>
<p><strong>Tagesspiegel, Berlin 1999: “Die Natur verlor bei der Wende”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten. Bundesamt für Naturschutz 2001: “Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt”. “…gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”</strong></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Immer noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. An den Resultaten lassen sich die tatsächlichen Ziele sogenannter internationaler Umwelt-und Artenschutzkonferenzen erkennen, auf denen sich Naturvernichter und Öko-Zyniker tummeln &#8211; überall Abbau, Vernichtung der Artenvielfalt sichtbar, spürbar. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien.  Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des  theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden &#8211; wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen &#8211; Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.</strong></p>
<p><strong>Bereits 2009 hatte die Lokalpresse von einem Rotmilan berichtet, der im Windpark Tralau durch eine Anlage getötet worden ist.</strong></p>
<p><a href="http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html">http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html</a></p>
<p><strong>Greenpeace:  ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><strong>Das Hauptverbreitungsgebiet des Rotmilans liegt in Sachsen-Anhalt. Daher war zu erwarten, daß nach dem Anschluß von 1990 alles vermieden würde, was dem Lebensraum, der Bestandsdichte des Rotmilans vor allem in dieser Region schaden könnte. Indessen geschah just das Gegenteil &#8211; ausgerechnet Windkraftwerke, die nachgewiesen besonders viele Rotmilane töten, wurden von den politisch Verantwortlichen gezielt  &#8211; und pervers &#8211; in Gebieten mit sehr guten Rotmilan-Lebensräumen errichtet. Außerdem veränderte man auch andere, für den Rotmilan wichtige Faktoren. Die offenkundig beabsichtigten Resultate ließen nicht lange auf sich warten, wie aus einschlägigen Expertenstudien hervorgeht. </strong></p>
<p><strong> ”Erst mit der Wiedervereinigung und der damit zusammenhängenden Veränderung in der Landwirtschaft gingen die Bestandszahlen vor allem in Ostdeutschland erheblich zurück. Besonders im Verbreitungszentrum, im nordöstlichen Harzvorland in Sachsen- Anhalt war eine Abnahme von 50 % zu verzeichnen (MAMMEN et al. 2006).”</strong></p>
<p><strong>Gelegentlich ist zudem auffällig kurz und ohne Erläuterung von “wendebedingten” Veränderungen in der Landwirtschaft Ostdeutschlands die Rede.</strong></p>
<p><a href="http://www.rotmilanprojekt.de/seite15.html">http://www.rotmilanprojekt.de/seite15.html</a></p>
<p><a href="http://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/rotmilan_leitfaden_d.pdf">http://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/rotmilan_leitfaden_d.pdf</a></p>
<p><strong>Studie Querfurter Platte: </strong> <a href="http://oekotop-halle.de/pubs/RotmilanWindkraft2006.pdf">http://oekotop-halle.de/pubs/RotmilanWindkraft2006.pdf</a></p>
<p><strong>Offiziell war behauptet worden, durch den Anschluß von 1990 werde sich die Natur-und Artensituation in Ostdeutschland sehr stark verbessern. Indessen wurden die u.a. für den starken Rückgang der Rotmilan-Population politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, obwohl nahezu jedermann bestens bekannt,  bis heute nicht bestraft, wurden zudem keinerlei Schritte unternommen, um die vor dem Anschluß existierende Bestandsdichte wieder zu erreichen. Das spricht Bände, auch über die spektakuläre Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><strong>“Wenn die Natur unter die Räder kommt” &#8211; Nachrichtenmagazin FOCUS 2013</strong></p>
<p>158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder &#8211; als besonders gefährdert gilt der Rote Milan &#8211; noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.</p>
<p>305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet &#8211; den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.<br />
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad &#8211; für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. <img src="http://wilfriedheck.tripod.com/Focus.39-2013.jpg" alt="wenn die Natur unter die Räder kommt" hspace="5" /></p>
<p>Wenn die Natur unter die Räder kommt &#8211; ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”</p>
<p>Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…<br />
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde &#8211; Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. &#8211; Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht &#8211; pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013</p>
<p>(zitiert aus Website von Wilfried Heck)</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/uhuwkakl1.jpg" alt="uhuwkakl1.jpg" /></p>
<p><strong>“Grüne” Energieerzeugung, “sauberer” Strom. Zerfetzter Uhu unter deutscher Windkraftanlage &#8211; Beweis für deren “Umweltfreundlichkeit”? Einfach mal nachschauen, welche deutschen Parteien  im Wahlkampf 2013 das heikle, gefährliche Thema unter den Tisch kehren…Bisher noch keine Stellungnahme zuständiger politischer und wirtschaftlicher Akteure.</strong></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" alt="" width="575" height="373" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<h2>Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermeier in Rio de Janeiro, Oktober 2013, während der Straßenproteste:”Am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist.”(O Globo) “Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16604">**</a></h2>
<p>tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-rio-de-janeiro/" rel="tag">schaubühne-regisseur thomas ostermeier-rio de janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/strasenproteste-brasilien/" rel="tag">straßenproteste-brasilien</a></p>
<p><strong> Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt das Herausfinden, wer die Spielregeln bestimmt &#8211; Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.”   </strong><a href="http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5">http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5</a></p>
<p><strong>Ostermeier kündigte an, 2014 zwei Stücke in Rio de Janeiro aufzuführen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/storchwka2.jpg" alt="storchwka2.jpg" /></p>
<p><strong>Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: Website von Wilfried Heck)</strong></p>
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