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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Greenaction</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Sklavenarbeit in Brasilien unter Lula-Rousseff, Sklavenarbeit und Ethanolexport in Länder wie Deutschland &#8211; der französische Menschenrechtsanwalt Frei Xavier Plassat mit aktueller Analyse. Barack Obama in Brasilien. Katholische Nachrichtenagentur ADITAL. Greenaction.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 19:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&#38;cod=54766 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/e-10-woruber-jetzt-in-der-offentlichen-diskussion-ganz-gezielt-nicht-geredet-diskutiert-wird-ethanol-aus-brasilien-und-die-folgen-fur-umwelt-natur-menschen/ Anti-Sklaverei-Anwalt Plassat in Brasilien. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/ Greenaction:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/ Bolivianer in Brasilien, Sklavenarbeit &#8211; Hintergrund: In Lateinamerikas größter Demokratie gibt es laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf immerhin noch bis zu 40000 Sklavenarbeiter. Doch auch in Lateinamerikas führender Wirtschaftsmetropole Sao Paulo existiert laut KirchenangabenÂ eine besonders perfide Form der Sklavenarbeit. Â Im Zentrum der Megacity, nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=54766">http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&amp;cod=54766</a></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/plassat.jpg" alt="plassat.jpg" /></p>
<p><strong>Anti-Sklaverei-Anwalt Plassat in Brasilien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/e-10-woruber-jetzt-in-der-offentlichen-diskussion-ganz-gezielt-nicht-geredet-diskutiert-wird-ethanol-aus-brasilien-und-die-folgen-fur-umwelt-natur-menschen/"></a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><span id="more-8974"></span></p>
<p><strong>Bolivianer in Brasilien, Sklavenarbeit &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<p><font size="3"><strong>In Lateinamerikas größter Demokratie gibt es  laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf  immerhin noch bis zu 40000 Sklavenarbeiter. Doch auch in Lateinamerikas  führender Wirtschaftsmetropole Sao Paulo existiert laut  KirchenangabenÂ eine besonders perfide Form der Sklavenarbeit.</strong></font></p>
<p><font size="3">Â Im Zentrum der Megacity, nur wenige Fußminuten von  Bankenpalästen und der lateinamerikanischen Leitbörse entfernt, kommt  man an mehrgeschossigen Gebäuden vorbei, die von außen wie normale  Wohnhäuser aussehen. Doch fast alle Appartements sind vollgestopft mit  Industrie-Nähmaschinen, an denen Frauen und Männer aus Bolivien von  morgens bis spät in die Nacht Hosen und Shorts, Blusen und Hemden nähen.  Über hunderttausend solcher Textilarbeiter sind es in ganz Sao Paulo,  doch auf den Straßen trifft man relativ selten einmal einen Bolivianer.  Luiz Bassegio leitet die Migrantenseelsorge der brasilianischen  Bischofskonferenz und kennt die Hintergründe sehr genau: ”Diese  Bolivianer waren in ihrer Heimat arbeitslos, stammen aus den Slums von  La Paz oder aus dem bitterarmen Hinterland, Â wurden von gerissenen  Anwerbern hierhergeschleust, haben keine Aufenthaltspapiere, schuften 16  bis 18 Stunden täglich ohne Arbeitsvertrag in etwa dreitausend  illegalen Textilfabriken, in denen sie auch schlafen. Sie werden dort  regelrecht eingesperrt, kriegen schlechtes Essen, haben höchstens den  Sonntag frei. Das sind sklavenähnliche Bedingungen!”</font><font size="3">Um  das Honorar für die Anwerber zurückzuzahlen, bekommen die Bolivianer  gewöhnlich ein halbes Jahr und länger überhaupt keinen Lohn “ man nimmt  ihnen den Paß oder sonstige Ausweise ab, hindert sie selbst mit Gewalt  daran, die Fabrik zu verlassen. Wer aufmuckt, dem wird angedroht, ihn  bei der brasilianischen Fremdenpolizei anzuzeigen. Pedro ging es  so:”Mein Boß hat mir die Papiere weggenommen, mich eingesperrt “ aber  ich habe es geschafft, bin geflüchtet.”</font><font size="3">Abeiterinnen  werden häufig vergewaltigt. Von zehn Fällen klarer  Menschenrechtsverletzungen betreffen sechs stets Frauen. Die Bolivianer  sind Analphabeten oder haben nur geringste Schulbildung, sprechen meist  kein Portugiesisch. Die Besitzer der Fabriquetas, wie man hier sagt,  sind Brasilianer, Koreaner “ doch größtenteils ebenfalls Bolivianer, die  eine Marktlücke entdeckten: Durch ihr Ausbeutungssystem unterbieten sie  die Preise brasilianischer Hersteller und selbst Chinas bei weitem,  beliefern gewinnbringend sogar große Textilkaufhäuser und Boutiquen.  Luiz Bassegio:”Auch Ketten wie C &amp; A und andere Multis nehmen viel  Ware ab!”</font><font size="3">Ein Bolivianer, der beispielsweise  schicke, modische Shorts herstellt, arbeitet daran pro Stück etwa zwei  Stunden “ und bekommt dafür dann umgerechnet allerhöchsten 45 Cents.  Theoretisch. Denn im Migrantenzentrum der katholischen Kirche ist die  häufigste Klage der Bolivianer, daß Fabriqueta-Besitzer überhaupt nichts  zahlten, die Arbeiter nach einiger Zeit feuerten “ und aus Bolivien  neue anheuerten. Ein Mutter mit drei Kindern hatte aufgemuckt, landete  sofort auf der Straße “ und berichtete, was eigentlich mit den vielen  bolivianischen Kindern wird:”Zur Schule gehen sie alle nicht, werden  neben den Nähmaschinen angebunden, damit sie nicht stören, oder in ein  Zimmer gesperrt.” </font><font size="3">Wie kann die Kirche diesen  Arbeitern helfen? ”Wir sind in einer schwierigen Lage”, sagt  Migrantenseelsorger Bassegio. „Die meisten dieser Textilfabriken sind  zwar illegal, doch die staatlichen Aufsichtsbehörden würden nur bei  einer Anzeige reagieren. Die Arbeiter ohne Aufenthaltserlaubnis haben  natürlich Angst, die Polizei zu rufen. Würden wir von der Kirche Anzeige  erstatten, verlören all die Bolivianer ihre Arbeit, flögen auf die  Straße. Das kommt daher natürlich nicht in Frage.” Die behördliche  Kontrolle ist zudem eher ein schlechter Witz. Wird doch einmal ein  Fabriqueta-Boß gestellt, droht man ihm hohe Bußgelder und sogar die  Ausweisung an, wenn er nicht binnen zehn Tagen ordentliche Dokumente,  auch die Arbeitspapiere der Näherinnen und Näher, vorlegt. Gemäß einer  Staatsanwältin passiert dennoch nichts:”Innerhalb der zehn Tage wird die  Fabrik kurzerhand an einen unbekannten Ort verlegt.” Und Sao Paulo ist  eben riesig, dort leben 24 Millionen Menschen. Seelsorger Bassegio hat  daher sehr bizarre Probleme zu lösen, wird gelegentlich zum Detektiv, um  die bolivianischen Sklavenarbeiter zu unterstützen:”Wir versuchen  möglichst vielen von ihnen klarzumachen, daß sie aufgrund bilateraler  Abkommen durchaus Rechte haben. In unserem Migrantenzentrum haben wir  bereits elftausend Bolivianern dabei geholfen, eine Aufenthalts-und  Arbeitserlaubnis zu bekommen, haben mit ihnen die nötigen Formulare  ausgefüllt, verlangte Dokumente besorgt. Die meisten wissen, daß das  geht, haben aber Angst, es zu versuchen.” </font><font size="3">Nötig  ist beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis aus Bolivien “ aber  wie das beschaffen, wenn man in der Fabrik eingesperrt ist, zudem gar  kein Geld für eine Reise nach Bolivien hätte? „Die Bosse wollen  natürlich verhindern, daß ihre Arbeiter sich Rechte erwerben, solche  Dokumente haben.” </font><font size="3">Brasiliens Kirche hält für mehr  als absurd, daß ausgerechnet in Lateinamerikas reichster Stadt noch  diese Art von Sklavenarbeit existiert “ und unter den Augen des Staates  immer mehr Bolivianer in dunklen, muffigen Hinterhoffabriken voller  Ratten und Schaben an Tuberkulose und tödlichem Denguefieber erkranken.  Migrantenseelsorger Bassegio: „Brasilia muß endlich handeln. Die Kirche  macht deshalb Druck auf die Regierung, die offenbar nicht weiß, wie sie  mit diesen vielen Bolivianern umgehen soll. Alle zurückschicken? Wir  meinen “ hier geht es um universelle Bürgerrechte. Keine einzige  Gewerkschaft nimmt sich der Bolivianer an. Bei unserer Arbeit bekommen  wir Hilfe von den deutschen Katholiken, von Misereor und Adveniat “  dafür sind wir sehr dankbar!”</font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font><font size="3">Â </font></p>
<p><font size="3">Die brasilianische Presse hat auf den Fall der  Brasilianerin Paula Oliveira mit scharfen Kommentaren  reagiert.Â Â Â Â ”Wir sind alle Paula”, schrieb die größte  Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, für die Attacke derÂ  drei Männer  gegen die brasilianische Anwältin gebe es nur eine Erklärung:  Fremdenfeindlichkeit. Die Zeitung schreibt weiter von Risiken für  ausländische Touristen in den brasilianischen Großstädten, von jungen  bewaffneten Straßenräubern überfallen zu werden. “Manchmal sterben  einer, zwei oder drei. Die Gewalt ist chronisch.”</font></p>
<p><font size="3">Der Vater von Paula Oliveira reagierte laut “Estado de  Sao Paulo” empört auf das Mißtrauen der schweizerischen Polizei:”Sie  wollen das Opfer in die Schuldige verwandeln. Das ist die Taktik der  nazistischen Miliz. Die Umstände des Falles sind nicht klar, weil die  Polizei nicht ermittelt.” Die Qualitätszeitung veröffentlicht einen  Leserbrief, der eine Parallele zum derzeitigen Aufsehen um die  barbarischen Aufnahmeriten an den brasilianischen Universitäten zieht,  bei denen Gewalt gegen Frauen angewendet wird. “Irgendein Unterschied?  In Europa mobilisiert der Fall die Generalkonsulin Brasiliens in Zürich.  Wird es hier, eines Tages, einen Bildungsminister geben, der ein für  alle mal drastisch gegen die gewaltsamen Aufnahmeriten vorgeht?”</font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/proteste-gegen-barack-obama-auch-in-chile-geplant-meldet-brasilien-katholische-nachrichtenagentur-adital/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/proteste-gegen-barack-obama-auch-in-chile-geplant-meldet-brasilien-katholische-nachrichtenagentur-adital/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/brascri-in-der-schweiz-und-in-brasilien-hilfe-fur-kinder-jugendliche-und-familien-des-tropenlandes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/brascri-in-der-schweiz-und-in-brasilien-hilfe-fur-kinder-jugendliche-und-familien-des-tropenlandes/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/</a><br />
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		<item>
		<title>Brasilien: Vielgelobte Niedrigpreise für &#8222;Biosprit&#8220; im Herstellerland längst vorbei &#8211; derzeit Ethanol nur in abgelegenem Teilstaat Mato Grosso vorteilhaft, laut Landesmedien. Greenaction, Greenpeace.</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 12:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in Europa häufig gelobte Niedrigpreis für das in Brasilien an den Tankstellen verkaufte Ethanol ist in der Praxis seit langem kaum noch anzutreffen. Wegen des niedrigeren Wirkungsgrades, des höheren Kraftstoffverbrauches als bei herkömmlichem Benzin verzichten Brasiliens Autofahrer massenhaft immer wieder auf den trotz erwiesener Umweltfeindlichkeit als &#8222;Biosprit&#8220; bezeichneten Kraftstoff. Laut Landesmedien ist derzeit nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der in Europa häufig gelobte Niedrigpreis für das in Brasilien an den Tankstellen verkaufte Ethanol ist in der Praxis seit langem kaum noch anzutreffen. Wegen des niedrigeren Wirkungsgrades, des höheren Kraftstoffverbrauches als bei herkömmlichem Benzin verzichten Brasiliens Autofahrer massenhaft immer wieder auf den trotz erwiesener Umweltfeindlichkeit als &#8222;Biosprit&#8220; bezeichneten Kraftstoff. Laut Landesmedien ist derzeit nur im entlegenen Teilstaat Mato Grosso das Tanken von Ethanol aus Zuckerrohr vorteilhaft. Im Großraum der Autostadt Sao Paulo haben sich die Preise von &#8222;Biosprit&#8220; und Benzin stark angenähert.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Was an brasilianischem &#8222;Biosprit&#8220; so &#8222;Bio&#8220; ist : Massenhaftes Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte &#8211; massenhafte Erzeugung von Dioxin und klimaschädlichen Gasen &#8211; daher die häufig zu beobachtende Sprachregelung &#8222;Biosprit&#8220;&#8230;  </strong></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-8929"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
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<p><strong>Beschönigte Umweltkatastrophen:</strong>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/15/barack-obama-redet-kommenden-sonntag-auf-protest-platz-von-rio-de-janeiro-in-cinelandia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/15/barack-obama-redet-kommenden-sonntag-auf-protest-platz-von-rio-de-janeiro-in-cinelandia/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/</a><br />
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		<title>Brasiliens Atommeiler-Pläne und Norbert Suchaneks Anti-Atom-Filmfestival in Rio de Janeiro. Greenaction, Greenpeace.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/brasiliens-atomkraft-plane-und-norbert-suchaneks-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 18:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Norbert Suchanek]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Staatschefin führt die Atompolitik ihres Landes seit dem  Amtsantritt 2003 als Energieministerin &#8211; entsprechend viel Lob erhält  ihre Politik aus Mitteleuropa. </strong></p>
<p><strong>“Willkommen bei der AREVA NP GmbH<br />
</strong></p>
<p><strong>AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das  weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in  Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um  den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen  sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung  leisten.”(Zitat Firmenwebsite)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/greenangra3.JPG" alt="greenangra3.JPG" /></p>
<p>Greenpeace contra Angra 3.</p>
<p><strong>Hintergrund von 2006: </strong></p>
<p><strong> Lulas Lob der Atomenergie</strong></p>
<p><strong>“Atomkraft sauber und sicher”<br />
Einweihung der Urananreichungsfabrik bei Rio de Janeiro</strong></p>
<p><strong><br />
</strong><span id="more-8906"></span><strong> Unmittelbar vor der Einweihung erster Produktionsanlagen der bereits  seit langem versuchsweise produzierenden Urananreicherungsfabrik in  Resende bei Rio hat Staatschef Lulas neuer Wissenschafts-und  Technologie-Minister Sergio Rezende in Brasiliens Medien die Bedeutung  der Atomenergie betont. Diese werde in diesem Jahrhundert eine wichtige  Rolle spielen, da erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie  zur Ersetzung fossiler Brennstoffe nicht taugten. „Atomenergie erweist  sich als Alternative – fähig dazu, den Bedarf selbst in großen  Dimensionen zu decken, in sauberer und sicherer Weise. Die Regierung von  Präsident Lula unterstützt mit Festigkeit das brasilianische  Atomprogramm.“<br />
Dem Minister zufolge soll die Urananreicherungsfabrik neben den beiden  bei Rio de Janeiro bestehenden Atomkraftwerken Angra I und Angra II auch  das dort im Bau befindliche Angra III versorgen. Die Fertigstellung des  vom Windkraft-und Atomkonzern Siemens begonnenen Atomkraftwerks bis  2013 sei fest eingeplant, die Bauarbeiten dürften noch dieses Jahr  starten. Geplant seien sieben weitere AKW. Für Brasilien sei die  Selbstversorgung mit angereichertem Uran strategisch wichtig. Das  Tropenland verfüge über die sechstgrößten Uranvorräte der Welt – jedoch  sei erst auf 30 Prozent des Territoriums überhaupt nach Uran gesucht  worden. Gemäß früheren Ankündigungen soll angereichertes Uran auch  exportiert werden. Rezende betonte, daß Brasiliens Atomprogramm,  eingeschlossen die Urananreicherung, von der Internationalen  Atomenergiebehörde autorisiert worden sei.<br />
Wegen des Streits um die Urananreicherung im Iran zog es Lula dem  Vernehmen nach entgegen früheren Plänen vor, die offizielle Einweihung  in Resende am 5. Mai besser nicht selbst vorzunehmen, sondern seinem  Technologieminister Rezende zu überlassen. Dieser erklärte dabei, es sei  nicht zu befürchten, daß sich Brasiliens öffentliche Meinung gegen die  Fertigstellung von Angra III wende. Die Krise um die Gaslieferungen aus  Bolivien hätten die Argumente der Gegner geschwächt. “Atomenergie hat am  wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/annetteschavanrezende.jpg" alt="annetteschavanrezende.jpg" /></p>
<p><strong>Brasiliens Forschungsminister Sergio Rezende und die deutsche Amtskollegin Annette Schavan in Sao Paulo. </strong></p>
<p><strong>2004: Neue AKW, Uranexport, Ausbildung von Nuklearfachleuten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die Lula-Regierung sieht die Atomkraft international wieder  im Aufschwung und will davon profitieren &#8211; durch den Export  angereicherten Urans, die Montage von Atomreaktoren im Ausland. In  Brasilien stehen bereits zwei Atommeiler. Nun sollen ein von Siemens-KWU  begonnenes Atomkraftwerk fertiggebaut und vier weitere Meiler errichtet  werden. Die technologische Kooperation mit dem weltweit führenden  deutsch-französischen Atomkonzern Framatome wurde bereits intensiviert.  Entsprechende ausführliche Berichte der sich auf Regierungsquellen  berufenden Qualitätszeitung „O Globo“ sind von Brasilia nicht dementiert  worden, womöglich, um die Reaktion der öffentlichen Meinung zu testen.  Bereits lange vor den Präsidentschaftswahlen von 2002 war bekannt, daß  Lula und die Spitze der Arbeiterpartei PT die Nutzung der Atomkraft  keineswegs prinzipiell ablehnen. Und jetzt, nach rund zweijähriger  Amtszeit, fallen in der dreizehnten Wirtschaftsnation offenbar die  ersten Entscheidungen. Lulas Technologieminister Eduardo Campos von der  Sozialistischen Partei ging vor die Presse, erklärte die Phase des  Abwartens, Beobachtens, Sondierens für beendet. Brasiliens ziviles  Atomprogramm sei wiederaufgenommen worden, erlebe eine neue Konjunktur,  habe für die Regierung Priorität. “Brasilien braucht gut ausgebildete  Kernkraftfachleute, entsprechende technische Kapazitäten. Und die  bekommen wir nur, wenn wir unser Atomprogramm in allen Bereichen  fortsetzen. Das Programm sah sieben Atomkraftwerke vor – vier davon im  Nordosten des Landes. Denn diese Region litt am meisten unter unserer  letzten Energiekrise – als vor drei Jahren im ganzen Lande Strom  fehlte.“<br />
Und diese vier Atommeiler sollen in den nächsten Jahren entstehen. Zwei  davon bis 2010, mit einer Leistung von 1300 Megawatt, genau so viel wie  das von Siemens-KWU errichtete Atomkraftwerk Angra zwei des Biblis-Typs  in einer Atlantikbucht bei Rio de Janeiro, das seit vier Jahren Strom  liefert. Inzwischen hat Siemens-KWU den Kernenergiebereich mit dem  staatlichen französischen Konzern Framatome fusioniert – beide  Unternehmen halten sich zu den neuen brasilianischen Atomprojekten noch  bedeckt. Doch das Technologieministerium erklärte auf Anfrage, daß  derzeit tatsächlich über neue Atomkraftwerke beraten werde. Aber  vorrangig gehe es um den Fertigbau von Angra drei. Schließlich habe man  dafür seit den achtziger Jahren schon eine Menge Ausrüstungen gekauft.<br />
Sie stammen von Siemens-KWU, sind abgesichert mit Hermesbürgschaft und  werden am Bauplatz in jener Atlantikbucht gleich neben den Meilern Angra  eins und zwei gelagert. Angra eins war vom nordamerikanischen  Unternehmen Westinghouse errichtet worden und braucht eine  Generalüberholung, Modernisierung. Dabei schlägt Brasilien derzeit zwei  Fliegen mit einer Klappe. Um künftig auch außerhalb des Landes  Atomreaktoren montieren zu können, kooperieren die brasilianischen  Staatsunternehmen Eletronuclear und Nuclep mit Framatome.<br />
„Wenn Nuclep weiß, wie Atomreaktoren errichtet werden, kann es dann  natürlich auf diesem Markt mitkonkurrieren“, hieß es aus dem  Technologieministerium. Der Atom-und Windkraftkonzern Siemens sowie die  Bundesregierung halten sich bei der nuklearen Zusammenarbeit mit  Brasilien strikt an das von Helmut Schmidt 1975 mit den Generälen der  Militärdiktatur geschlossene Atomabkommen, außerdem an den  Atomwaffensperrvertrag. So hatte Rot-Grün auf der New Yorker  Überprüfungskonferenz dieses Vertrags , ohne durchaus mögliche  Gegenvoten Joseph Fischers, folgenden Text des Abschlußdokuments  unterzeichnet:“Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen  Atomenergienutzung und nuklearer Techniken an“, heißt es da, „und ihren  Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu  erreichen sowie generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der  Menschheit zu verbessern.“ Atomenergie sei daher überall auf dem Erdball  zu fördern. Auch Trittin hat sich davon nie distanziert.<br />
Laut Minister Campos setzt man in der ganzen Welt wieder auf die  Atomkraft, werde sich ihr Anteil an der Stromerzeugung in den nächsten  zehn bis fünfzehn Jahren von derzeit siebzehn auf 25 Prozent erhöhen. In  Frankreich liegt er bereits bei 75 Prozent. Brasilien möchte da nicht  abseits stehen und zudem am Geschäft mit angereichertem Uran  profitieren, dessen Weltumsatz derzeit bei jährlich über sechs  Milliarden Euro liegt.<br />
–Konflikt wegen Uranfabrik bei Rio—<br />
Gerade hat in Resende bei Rio de Janeiro eine von den Militärs  entwickelte Anreicherungsfabrik den Betrieb aufgenommen, die zunächst  nur die eigenen Reaktoren mit Kernbrennstoff versorgen soll. Brasilien  besitzt die sechstgrößten Uranreserven der Erde &#8211; doch weil bisher nur  auf einem Viertel der Landesfläche nach dem edlen Rohstoff gesucht  wurde, geht die Regierung von weit größeren Vorkommen aus. Und möchte  künftig besonders den wichtigen Wirtschaftspartner China, der bis zu  dreißig Atomkraftwerke plant, mit angereichertem Uran beliefern. Eine  enge atomare Zusammenarbeit hatte Lula im Mai während seines  Chinabesuchs vereinbart.<br />
Indessen steht Brasiliens Atompolitik international weiter im Zwielicht,  weil die Lula-Regierung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO  nach wie vor keine lückenlose Kontrolle der Anreicherungsfabrik erlaubt.  Dort könnte selbst laut brasilianischen Angaben auch atomwaffenfähiges  Uran hergestellt werden. Brasilia dementiert derartige Absichten. Der  Atomwaffensperrvertrag werde natürlich eingehalten.<br />
Mehr als zehnmal waren Inspektoren der Wiener UNO-Behörde bereits in  Resende – doch auch bei der jüngsten Visite im Oktober wurde ihnen nicht  einmal ein Blick auf die wichtigsten Anlagenteile, vor allem die  Zentrifugen, erlaubt.<br />
“Die mit sehr hohen Kosten entwickelte Anreicherungsmethode“, so ließ  die Regierung mehrfach offiziell erklären, „wird auf jeden Fall  geheimgehalten. „Brasiliens Zentrifugen arbeiten weit energiesparender,  mit höherer Lebensdauer als die anderer Länder – der Schutz solcher  Industriegeheimnisse ist daher vordringlich. Schließlich handelt es sich  um einen wirtschaftlich so wichtigen Bereich wie die Energieerzeugung.“<br />
In den USA und Europa befürchtet man indessen, daß ein gefährlicher  Präzedenzfall entstünde, falls die IAEO Brasiliens Haltung akzeptiert.  Denn dann könnten Länder wie der Iran ebenfalls auf eingeschränkten  Kontrollen ihrer Anreicherungsfabriken bestehen.<br />
Rückenwind bekommt Brasilia jedenfalls von der Presse des eigenen  Landes, besonders vom führenden Medienkonzern „Globo“, der sogar  nationalistische Töne anschlägt.<br />
“Logisch, daß wir keine Atombombe bauen wollen, um sie etwa auf  Argentinien zu werfen“, betont Globo-Starkommentator Arnaldo Jabor in  Radio und Fernsehen. „Doch am wissenschaftlichen Fortschritt wollen wir  teilhaben. Hinter dem ganzen Streit um die Inspektionen steckt doch nur  der Wunsch des Auslands, unsere Industrie rückständig zu halten, unsere  Technologie zu überwachen – wir erleiden eine deutliche geopolitische  Diskriminierung – man will von Brasilien politischen Gehorsam. Doch wir  zeigen ihnen nicht alles &#8211; Brasilien macht es genau richtig. “<br />
Selbst angesehene Atomphysiker wie Rogerio Cerqueira Leite nennen es  extrem intelligent und opportun, die Inspektoren nicht in den  sensibelsten Abschnitt der Urananreicherungsanlage zu lassen.<br />
Doch Öl ins Feuer goß jetzt die angesehene Wissenschaftszeitschrift  „Science“ aus den USA, derzufolge Brasilien dank der neuen  Anreicherungsanlage von Resende in der Lage sei, jährlich sechs  Atomsprengköpfe herzustellen. Dafür gebe es derzeit zwar keine  Anzeichen, doch könnte das Tropenland ja künftig seine Politik ändern.  Denn unvergessen ist das geheime Atomprogramm der Militärs aus der  Diktaturzeit, das Atomtestgelände in Amazonien. Und unvergessen sind  auch Äußerungen von Staatschef Lulas erstem Wissenschafts-und  Technologieminister Roberto Amaral zugunsten des Baus einer Atombombe.  Brasilien, so Amaral letztes Jahr, müsse die nötigen Kenntnisse besitzen  – für den Fall, daß sich die Weltlage ändere. Minister Amarals  Nachfolger Eduardo Campos wies die Angaben der Zeitschrift „Science“ auf  der Stelle als falsch und leichtfertig zurück, ebenso den Verdacht, daß  Brasilien die wahre Herkunft seiner Uranzentrifugen verschleiern wolle.  Denn die Science-Autoren schlossen nicht aus, daß Brasilien in Wahrheit  Zentrifugen des europäischen Anreicherungskonsortiums Urenco kopierte,  über deutsche Fachleute an die Technologie herangekommen war.</strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/03/nach-dem-beben-3981.html">http://das-blaettchen.de/2011/03/nach-dem-beben-3981.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><strong>Greenpeace, Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/brasiliens-arbeitslosenrate-allen-ernstes-per-umfrage-in-einer-beschrankten-zahl-von-haushalten-ermittelt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/brasiliens-arbeitslosenrate-allen-ernstes-per-umfrage-in-einer-beschrankten-zahl-von-haushalten-ermittelt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rio+20. &#8222;Samba im Autotank und hungrige Zeiten&#8220;. Greenaction zitiert aus Website-Text über umwelt-und menschenfeindliche Ethanol-und Zuckererzeugung in Brasilien. Neue deutsche &#8222;Umweltpolitik&#8220; in Brasilien. Greenpeace in Amazonien. Deutsch-brasilianische Atom-Kooperation.</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 18:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch-brasilianische Atom-Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Greenaction]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.greenaction.de/beitrag/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten">http://www.greenaction.de/beitrag/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten</a></p>
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<p><strong>Greenaction: &#8222;Mit einer neuen Verordnung zu Bio-Kraftstoffen wollten Deutschland und die EU Sprit umweltfreundlicher machen. Doch der so genannte E10-Sprit, für den 10 Prozent Ethanol dem Benzin beigemischt werden, hat sein Ziel weit verfehlt. Denn Ethanol wird aus Lebensmitteln hergestellt und zudem aus fernen Ländern wie beispielsweise Brasilien importiert. Dort hungern Menschen. Auf ihren Äckern wachsen Pflanzen für deutsche Autotanks statt für ihre Ernährung.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Motto:</strong>  <strong>“Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln &#8211; die Resultate sprechen Bände. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/23/gen-pflanzen-anbau-nimmt-weltweit-am-schnellsten-in-brasilien-zu-laut-neuer-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/23/gen-pflanzen-anbau-nimmt-weltweit-am-schnellsten-in-brasilien-zu-laut-neuer-studie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/canabrandkind.JPG" alt="canabrandkind.JPG" /></p>
<p><strong>Kind schlägt Zuckerrohr in Brasilien &#8211; auf zuvor abgebrannter Plantage, Zeitungsausriß. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><span id="more-8841"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/zuckerrohrschwarzgoias.JPG" alt="zuckerrohrschwarzgoias.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohrarbeiter auf abgefackelter Fläche in Brasilien. Bislang viel Lob aus Mitteleuropa für derartigen &#8222;Biosprit&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/die-probleme-mit-dem-ethanol-taz-berlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/die-probleme-mit-dem-ethanol-taz-berlin/</a></p>
<p><strong>Deutsche &#8222;Umweltpolitik&#8220; in Brasilien:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/</a></p>
<p><strong>Deutsch-brasilianische Nuklearkooperation:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/03/brasilia-unter-dilma-rousseff-betont-strategische-bedeutung-der-eigenen-uranvorkommen-grosenordnung-wie-australien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/02/brasiliens-rousseff-regierung-will-etwa-50-atomkraftwerke-bauen-anti-atom-filmfestival-in-rio-de-janeiro-und-sao-paulo-von-norbert-suchanek-organisiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/deutsche-milliardenburgschaft-fur-brasilianisches-atomkraftwerk-angra-3-unweit-des-thyssenkrupp-stahlwerks-proteste-von-urgewald-deutsche-umweltpolitik-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/deutsche-milliardenburgschaft-fur-brasilianisches-atomkraftwerk-angra-3-unweit-des-thyssenkrupp-stahlwerks-proteste-von-urgewald-deutsche-umweltpolitik-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/</a></p>
<p><strong>Greenpeace in Amazonien:</strong>  <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1247712/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1247712/</a></p>
<p><strong>Greenpeace-Kritik und Dilma Rousseff:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/31/nach-greenpeace-kritik-sagt-dilma-rousseff-kurzfristig-grose-einweihungsfeier-fur-kohlekraftwerk-ab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/31/nach-greenpeace-kritik-sagt-dilma-rousseff-kurzfristig-grose-einweihungsfeier-fur-kohlekraftwerk-ab/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/dilma-rousseff-verspricht-auf-siegeskundgebung-als-staatsprasidentin-nicht-zuzulassen-das-die-kinder-und-jugendlichen-zu-opfern-von-crack-und-gewalt-werden-crack-und-damit-verbundene-gewalt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/dilma-rousseff-verspricht-auf-siegeskundgebung-als-staatsprasidentin-nicht-zuzulassen-das-die-kinder-und-jugendlichen-zu-opfern-von-crack-und-gewalt-werden-crack-und-damit-verbundene-gewalt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1421022/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1421022/</a></p>
<p><strong>Brasilianische Protestsongs: </strong></p>
<p><strong>Paralamas do Sucesso:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE">http://www.youtube.com/watch?v=sI4ZF2qEzpE</a></p>
<p><strong>Bezerra da Silva:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI">http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI</a></p>
<p><strong>Legiao Urbana: </strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel">http://www.youtube.com/watch?v=zy2-b8Ze90A&amp;feature=fvwrel</a></p>
<p><strong>Rita Lee:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU">http://www.youtube.com/watch?v=XTPV8cJoqSU</a></p>
<p><strong>Cazuza:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU">http://www.youtube.com/watch?v=NkNv2BflaSU</a></p>
<p><strong>Capital Inicial:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI">http://www.youtube.com/watch?v=5xShbngQdaI</a></p>
<p><strong>Titas:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ">http://www.youtube.com/watch?v=0LXil87V6jQ</a></p>
<p><strong>Biquini Cavadao:</strong>  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE">http://www.youtube.com/watch?v=lR4GeUpk-LE</a></p>
<p><strong>Raul Seixas:</strong>  <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ">https://www.youtube.com/watch?v=S2cWf8lrQAQ</a><br />
<!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die Probleme mit dem Ethanol&#8220;. taz Berlin. Abnehmendes Lob für Lula-Rousseff-Politik. Greenaction über Hunger in Brasilien&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 18:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&#38;dig=2011%2F03%2F12%2Fa0154&#38;cHash=7defe07b3d &#8222;Sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse, Verdrängung von Kleinbauern und Ureinwohnern von ihrem Land, Zerstörung wertvoller Ökosysteme durch Monokulturen, Bedrohung von Quellgebieten: Diese und andere Folgen des Ethanolbooms in Brasilien werden von einheimischen Aktivisten, NGOs und Regierungsfunktionären seit vielen Jahren angeprangert. Doch Verbesserungen gibt es kaum, denn die Agrarlobby beherrscht Regierung, Parlament und Medien. Die Zucker- und Ethanolproduktion [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F03%2F12%2Fa0154&amp;cHash=7defe07b3d">http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F03%2F12%2Fa0154&amp;cHash=7defe07b3d</a></p>
<p><strong>&#8222;Sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse, Verdrängung von Kleinbauern und Ureinwohnern von ihrem Land, Zerstörung wertvoller Ökosysteme durch Monokulturen, Bedrohung von Quellgebieten: Diese und andere Folgen des Ethanolbooms in Brasilien werden von einheimischen Aktivisten, NGOs und Regierungsfunktionären seit vielen Jahren angeprangert. Doch Verbesserungen gibt es kaum, denn die Agrarlobby beherrscht Regierung, Parlament und Medien. </strong></p>
<p><strong>Die Zucker- und Ethanolproduktion wird massiv von den Steuerzahlern subventioniert: In der achtjährigen Amtszeit von Luiz Inácio Lula da Silva erhielten die Zuckerbarone von der staatlichen Entwicklungsbank BNDES günstige Kredite in Höhe von umgerechnet 122 Milliarden Euro, ein Viertel davon allein im letzten Jahr. Seit 2005 wurden 150 neue Fabriken gebaut, die Anbaufläche weitete sich auf 8 Millionen Hektar aus.&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/e-10-woruber-jetzt-in-der-offentlichen-diskussion-ganz-gezielt-nicht-geredet-diskutiert-wird-ethanol-aus-brasilien-und-die-folgen-fur-umwelt-natur-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/09/e-10-woruber-jetzt-in-der-offentlichen-diskussion-ganz-gezielt-nicht-geredet-diskutiert-wird-ethanol-aus-brasilien-und-die-folgen-fur-umwelt-natur-menschen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><strong>Greenaction:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</a></p>
<h4 class="artikel">BRASILIEN</h4>
<h1>Gauck: Von Brasilien lernen</h1>
<p class="intro"><strong>Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013</strong></p>
<h1>Gauck sieht Kolumbien und Brasilien “auf gutem Wege”/Deutschlandradio Kultur</h1>
<p><strong>“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><strong>Brasilien und Manipulationsmethoden:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/</a></p>
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		<item>
		<title>Gen-Pflanzen-Anbau nimmt weltweit am schnellsten in Brasilien zu, laut neuer Studie. Bischof Kräutler zur Lage in Amazonien unter Lula-Rousseff. Greenaction.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/23/gen-pflanzen-anbau-nimmt-weltweit-am-schnellsten-in-brasilien-zu-laut-neuer-studie/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Landesmedien unter Berufung auf die ISAAA-Studie melden, wurden 2010 gegenüber 2009 fast 20 Prozent mehr Gen-Pflanzen angebaut,  vor allem Soja, Mais und Baumwolle. 2009 lag noch Argentinien an erster Stelle beim Zuwachs. In Brasilien wurden, wie es hieß, 2010 auf 17,8 Millionen Hektar Gen-Soja angebaut. Sergio Leitao, Greenpeace-Experte in Sao Paulo, hat die Ausweitung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Landesmedien unter Berufung auf die ISAAA-Studie melden, wurden 2010 gegenüber 2009 fast 20 Prozent mehr Gen-Pflanzen angebaut,  vor allem Soja, Mais und Baumwolle. 2009 lag noch Argentinien an erster Stelle beim Zuwachs. In Brasilien wurden, wie es hieß, 2010 auf 17,8 Millionen Hektar Gen-Soja angebaut. Sergio Leitao, Greenpeace-Experte in Sao Paulo, hat die Ausweitung scharf kritisiert &#8211; Landwirte, die gentechnisch nicht verändertes Saatgut nutzen wollten, hätten bereits Schwierigkeiten, dies zu beschaffen &#8211; denn vier große Multis kontrollierten in Brasilien die Menge des angebotenen Saatguts für Gen-Pflanzen und herkömmliche Pflanzen. Wegen der zunehmend größeren Anbauflächen für Gen-Kulturen nähmen resistente Schädlinge zu.</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-ho</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.katholisch1.tv/index.php/kath1/Programm/Special-Archiv/Alternativer_Nobelpreis_fuer_Kraeutler">http://www.katholisch1.tv/index.php/kath1/Programm/Special-Archiv/Alternativer_Nobelpreis_fuer_Kraeutler</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rio+20.Brasiliens über 1000 Giftsprühflugzeuge &#8211; der Umwelthorror. Monokulturen von Soja, Mais, Kaffee, Zitrusfrüchten, Bananen und Getreide aus der Luft eingenebelt. Energische Proteste von Umweltorganisationen. &#8222;Pestizid-Rekord&#8220;. Gigantische Bienenvernichtung wie in Europa, Deutschland. &#8222;Das neue Natursterben&#8220;. (Wirtschaftswoche-Chef Roland Tichy) Greenaction.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 20:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Giftsprüh-Flugzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Greenaction]]></category>

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		<description><![CDATA[http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010 Laut Landesmedien wuchsen die Agrarflugunternehmen 2010 um 8 Prozent, wird die Flotte der Giftsprühflugzeuge zügig vergrößert. Der ungehemmte Gifteinsatz hat ebenso wie in Europa, Ländern wie Deutschland, eine gigantische Bienenvernichtung bewirkt, zudem generell die Artenvielfalt spürbar verringert. Aus Europa bekommt Brasiliens Agrobusiness wegen der herausgestellten &#8222;Effizienz&#8220; und der niedrigen Produktionskosten sehr viel Lob &#8211; ebenso [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010">http://porkworld.com.br/noticias/post/aviacao-agricola-cresce-8-em-2010</a></p>
<p><strong>Laut Landesmedien wuchsen die Agrarflugunternehmen 2010 um 8 Prozent, wird die Flotte der Giftsprühflugzeuge zügig vergrößert. Der ungehemmte Gifteinsatz hat ebenso wie in Europa, Ländern wie Deutschland, eine gigantische Bienenvernichtung bewirkt, zudem generell die Artenvielfalt spürbar verringert.</strong> <strong>Aus Europa bekommt Brasiliens Agrobusiness wegen der herausgestellten &#8222;Effizienz&#8220; und der niedrigen Produktionskosten sehr viel Lob &#8211; ebenso die Lula-Rousseff-Regierung wegen ihrer Umweltpolitik.</strong></p>
<p><strong>Das Motto ist längst international bekannt:</strong>  <strong>“Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln &#8211; die Resultate sprechen Bände. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/</a></p>
<p><strong>Deutschlands Öko-Bluffer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></p>
<p><strong>Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/agronegciovenenomst.JPG" alt="agronegciovenenomst.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Giftspritzer in Deutschland.</strong></p>
<p><strong>“Neben dem Anbau von Monokulturen rollt eine Lawine von chemischen Eingriffen über unsere Felder&#8230; Raps ist ein Farbtupfer in der Landschaft, aber biologisch tot, zudem stark mit Agrargiften gespritzt. Wenn man durch die Weinberge des Rheinlandes fährt, sieht man eine gewachsene Kulturlandschaft. Aber wo ist da Biodiversität? Über die Weinberge gehen riesige Spritzgänge drüber &#8211;  die Bodenfauna ist daher gleich null, die Vogelfauna auf ein Minimum reduziert.” (Michael und Annegret Stubbe, Uni Halle)</strong></p>
<p><span id="more-8571"></span></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe, Halle: „Ich bemerke jedes Jahr, daß Arten auf einmal fehlen in der Natur. Das ist verheerend! Wir haben als Kinder noch riesige Maikäferschwärme erlebt, Maikäfer dienten sogar als Schweinefutter. Wenn man dies heute berichtet, wird es für Jägerlatein gehalten, erscheint unvorstellbar. Man muß hundertprozentig davon ausgehen, daß der Agrargifteinsatz nach der politischen Wende deutlich erhöht wurde. Insektizide beispielsweise wurden in der DDR relativ wenig eingesetzt – nach der Wende wurden sie über Ostdeutschland geradezu lawinenartig herübergewälzt. Allein in den Agrarregionen der DDR war die Biodiversität, in erster Linie die Bodenfauna, etwa zehnfach höher als auf westdeutschen Gefilden – dazu existieren wissenschaftliche Untersuchungen.  Nach der Wende haben sich innerhalb weniger Jahre spürbare Veränderungen vollzogen. Früher gab es  selbst nachts eine vielfältige Insektenwelt zu beobachten, Nachtschmetterlinge und Käfer der verschiedensten Gattungen – das ist heute fast alles weg! Bei Exkursionen mit Studenten freue ich mich geradezu, wenn ich denen mal einen Tagfalter zeigen kann. Das ist verheerend! Zwar wird viel von Biodiversität gesprochen, auch von der Regierung – doch ist das alles Schall und Rauch, wenn man zu solchen Konzeptionen nicht die nötigen Mittel bereitstellt.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Der starke Rückgang der Sperlinge könnte darauf zurückzuführen sein, daß diese Vögel vergiftete Insekten gefressen haben &#8211; der Gifteinsatz hat erheblich zugenommen, man riecht es überall. Entsprechende Untersuchungen fehlen &#8211; man möchte solche Studien nicht&#8230; Auffällig, wieviele Jungvögel an Nahrungsmangel sterben &#8211; wesentlich eine Folge der neuen Gift-Landwirtschaft. Wir haben heute Monokulturen, Agrarsteppen, die vor 1990 unvorstellbar waren &#8211; die Fruchtfolge wurde abgeschafft. Überspitzt gesagt, haben Bauern heute doch fast nur noch die Giftpritze und den Mähdrescher! Die spritzen ja schon Gifte, wenn noch garnichts gewachsen ist. Zu den Ergebnissen zählt, daß Mäuse seltener werden, die u.a. die Hauptnahrung für Eulen und Käuze sind &#8211; was zu katastrophalem Nachwuchsrückgang bei solchen Arten führt. Fast alle Eulen sind betroffen, auch die Greifvögel, ob Turmfalke, Rotmilan , Raubwürger oder Mäusebussard. Viele brüten garnicht, ziehen aus ihrer Stammregion weg, bleiben weg. Es fehlt einfach die früher vorhandene Nahrung. Der massive Rapsanbau ist eine absolute Katastrophe für den Naturschutz, da gerade Vögel nicht mehr an Nahrung herankommen, auch die Lerchen beispielsweise, die stark zurückgehen &#8211; genauso die Kiebitze. Denen oben in den Regierungsstellen ist das alles bestens bekannt. Der Rückgang der Sperlinge ist extrem &#8211; vermutlich liegt es an vergifteten Insekten.&#8220; (Ostdeutsche Umweltexperten)</strong></p>
<p><strong>Bundesamt für Naturschutz: </strong></p>
<p><strong>“Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat:</strong></p>
<li><strong>Bundesamt für Naturschutz präsentiert die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens:</strong></li>
<p><strong><strong>Bonn, 14.12.2001</strong>: Große Teile der ostdeutschen Agrarlandschaft weisen im Vergleich zu Westdeutschland immer noch eine relativ hohe Biotop- und Artenvielfalt auf. Dies belegt ein vom Bundesamt für Naturschutz (<abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>) in Auftrag gegebenes Forschungsvorhaben. Es wird allerdings auch deutlich, dass gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten- und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist&#8230;</strong></p>
<p><strong>Auch wenn der vorgegebene finanzielle Rahmen nur eine exemplarische Untersuchung ermöglichte und eine Reihe wichtiger Primär-Daten zu den Bewirtschaftungsweisen in Ostdeutschland im Zuge der Umstrukturierung der Landwirtschaft Anfang der 90er Jahre verloren gegangen sind, können einige der dokumentierten Unterschiede in den Bewirtschaftungsweisen mit der auch heute noch existierenden größeren Artenvielfalt und den höheren Individuenzahlen der Tier- und Pflanzenwelt in der intensiv genutzten Agrarlandschaft Ostdeutschlands in Zusammenhang gebracht werden…&#8220;</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/09/vogelkundler-uwe-westphal-und-die-folgen-grun-rot-schwarzer-naturschutzpolitik-was-bewirkten-alibi-umweltorganisationen-in-welchem-teil-deutschlands-war-vor-1990-die-artenvielfalt-am-hochsten/</a></strong></p>
<p><strong>Auf die Idee, beispielsweise einen Gifteinsatzstopp durchzusetzen, bis sich die Bestände von Schmetterlingen und Maikäfern wieder erholt haben, kommen die Alibi-Umweltschutzverbände und sogenannten Öko-Parteien natürlich nicht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/oko-protest-in-der-city-sao-paulos/</a></p>
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<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier. Hintergrund von 2008</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure Nahrungsmittel und Misere in Brasilien – für volle Auto-Tanks in europäischen Staaten wie Deutschland? Die katholische Kirche des Tropenlandes hat jetzt an die deutschen Gläubigen appelliert, zu den unmenschlichen Bedingungen bei der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol aus Zuckerrohr nicht zu schweigen. Padre Antonio Garcia Peres, Generalsekretär der brasilianischen Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte, die deutschen Kirchen müßten die Öffentlichkeit über die gravierenden Hintergründe und Folgen der Ethanolproduktion aufklären, vor allem brutale Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern. Padre Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mitten in einer traditionellen Landwirtschaftsregion. „Die Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den fruchtbarsten der Erde – deshalb wurden hier früher alle wichtigen Grundnahrungsmittel, von Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut. Wenn ich mich jetzt umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur Ethanolerzeugung. Es ist der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier hat diesen absolut verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man entlarven!“ Durch die Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung stark reduziert, erhöhten sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo, Brasiliens größter Stadt, seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr nährstoffhaltiges Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf Monaten um 168 Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden Ethanolexporten  auch nach Deutschland  werde all diese negative Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines Provinzpadres, der die Welt, die neuen Zeiten nicht mehr versteht? Schließlich rühmt auch Deutschlands Wirtschaft jenes Ethanol als „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich, fortschrittlich. Padre Peres ist längst gefragter Experte, reist häufig in europäische Länder, wird von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie von der UNO regelmäßig konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die Erzeugung von Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ – Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten Hunger-und Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen, nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen, nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen. Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“ Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im Teilstaate Sao Paulo mit seinen deutschen Auto-Multis von VW bis Mercedes-Benz europäische, darunter deutsche Investoren Milliarden Euro in die Ethanolerzeugung stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht diesen wunderschönen Diskurs von der sozialen Verpflichtung des Eigentums, vom Wert des human factor – vergißt das aber in Brasilien?“, fragt er ironisch. Und richtet auch an die Investoren einen Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche Superprofite schauen, sondern müssen hier beim Respektieren von Menschenrechtsnormen und Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit Menschenleben darf man nicht spielen – Investoren sollten sich nicht zu Komplizen skandalöser Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr reichster , ökonomisch führender Teilstaat. „Und dennoch verdeckte Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen Plantagen verdienen monatlich allerhöchstens umgerechnet etwa 300 Euro. Wer als Zuckerrohrschneider mit dem schweren Haumesser pro Tag nicht mindestens acht Tonnen schafft, fliegt raus. Immer mehr Arbeiter nehmen deshalb harte Drogen wie Crack, um durchzuhalten, die körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind bitterarme, häufig schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende Kilometer entfernten Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie die am Ende des Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den Zuckerrohrplantagen liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte Süßwasservorkommen. „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres entfernt, fordert in Amazonien der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler sogar einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen, kritisiert den Ethanolboom ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird erschossen“, sagt Kräutler zu den vielen Morden an Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten, die sich den Vernichtern der Schöpfung in den Weg stellten. Der Bischof selbst überlebte Attentate, ist von Mord bedroht, wird rund um die Uhr durch Polizisten bewacht. Daß man in Europa meist so gleichgültig gegenüber den Zuständen in Lateinamerika ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig zu sagen, damit habe ich nichts zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt. Wir tragen auch Verantwortung für andere Teile der Welt und die Menschen, die dort leben. Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für diese Völker, die heute im Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch Aufgabe der Kirche. Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche Politiker, deutsche Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die Ethanolproduktion schädige Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien wachse gar kein Zuckerrohr, nur viel weiter südlich – und Brasiliens Staatschef Lula sagt das auch. Der französische Menschenrechtsanwalt und Franziskaner Xavier Plassat, der in Brasilien die Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz leitet, widerspricht  diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die Unwahrheit. Lula sagte all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer Zuckerrohrplantage in Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit worden sind! Ein alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit Jahren Zuckerrohr angebaut wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu einer Wunderheilersekte zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem europäische Politiker nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig erzeugt, europäische Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import würden bereits erfüllt? „Allein der massive Einsatz von Sklavenarbeitern bei der Ethanolerzeugung beweist, daß von Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“, betont Padre Antonio Canuto, Generalsekretär der bischöflichen Landpastoral (CPT). „Wenn unsere Ministerin Marina Silva der deutschen Seite erklärt, daß die Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes noch der Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto Malvezzi, Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist gerade von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt im Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1>Fünf Schritte zurück</h1>
<h2>NGOs protestieren gegen die Schlußdokumente der &#8222;Rio + 5&#8243;-Konferenz</h2>
<p><strong>Vom  13.-19.3. tagte der Earth Council unter dem Titel &#8222;Rio+5&#8243; in Rio de  Janeiro. Eingeladen waren dazu VertreterInnen von NGOs,  Privatwirtschaft, Gewerkschaften, Frauen, indigenen Völkern,  Landwirtschaft, Wissenschaft sowie von Regierungen und  UN-Organisationen. Die Konferenz diente der Vorbereitung der  Sondergeneralversammlung der UNO, die im Juni 1997 in New York  stattfinden und die Umsetzung der Rio-Beschlüsse von 1992 unter die Lupe  nehmen wird.</strong></p>
<p><strong>Am Ende der internationalen Konferenz, die eine  Woche lang am Zuckerhut über Fortschritte und Rückschläge seit dem  UN-Umweltgipfel von 1992 beriet, kam es zum Eklat: Vor Weltbankberater  Maurice Strong, der die damalige wie die jetzige Veranstaltung leitete,  protestierten NGO-VertreterInnen lautstark gegen die Schlußdokumente und  zerrissen sie.<br />
Die Papiere enthielten die offiziellen Empfehlungen für die Vereinten  Nationen &#8211; erarbeitet in einjährigen Konsultationen mit Regierungen,  Unternehmen, Banken, Experten und den NGOs und verfeinert auf der  &#8222;Rio+5&#8243;-Konferenz. Die regierungsunabhängigen Organisationen und selbst  der Vertreter der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika betonten,  die Empfehlungen seien zu allgemein, zudem oberflächlich und die  hochinteressanten Workshop-Resultate von &#8222;Rio+5&#8243; habe man schlichtweg  unterschlagen.<br />
Liszt Vieira, Präsident des Instituts für Ökologie und Entwicklung und  einer der führenden Unweltexperten Brasiliens kommentierte: &#8222;Die Kritik  am Welthandel, an Marktwirtschaft, Globalisierung und zerstörerischer  Landwirtschaft tauchte in den Schlußdokumenten nicht mehr auf. In den  Workshops dominierten die Positionen der Zivilgesellschaft und der NGOs &#8211;  in den Empfehlungen dagegen jene von Maurice Strong, den Regierungen  und Unternehmern. `Rio+5` endete schlecht.&#8220; Laut Vieira mußte Strong  jedoch nachgeben und die Dokumente zurückziehen, was für die gewachsene  Stärke der Zivilgesellschaft und der regierungsunabhängigen  Organisationen spreche.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ignoranz der Presse</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Auf dem Gipfel 1992 standen Staatschefs und Minister im Rampenlicht &#8211;  aus ihren Versprechen und Absichtserklärungen schlossen viele, daß auf  dem Erdball nun unwiderruflich die Ära der nachhaltigen Entwicklung  begonnen habe. Selbst Strong mußte nunmehr auf der &#8222;Rio+5&#8243;-Konferenz  einräumen, daß die Regierungen im Gegensatz zu den NGOs ihre Zusagen von  damals nicht einhielten. So steht Gastgeberland Brasilien  weiterhin an  der Spitze der waldvernichtenden Staaten. </strong>   <strong><br />
Die internationalen NGOs veranstalteten 1992 etwa dreißig Kilomenter vom  eigentlichen Umweltgipfel entfernt, ihren Alternativgipfel &#8222;Global  Forum&#8220;, wurden von den Medien belächelt, kaum ernstgenommen. Auf der  &#8222;Rio + 5&#8243;-Konferenz waren die &#8222;Regierungsunabhängigen&#8220; stark vertreten,  sie mußten daher gehört werden. Indessen fuhren die großen privaten  Weltmedien ebenso wie die Presse Brasiliens einen sehr ähnlichen Kurs  wie 1992: Gerade bei den komplexen Diskussionen und der Vorstellung der  Workshopberichte waren ReporterInnen und marktbeherrschende  internationale Nachrichtenagenturen nicht präsent, wurde somit nichts  übermittelt. Damit entstand auch bei der europäischen Presse der  Eindruck, &#8222;Rio+5&#8243; sei ein unwichtiges, uninteressantes Ereignis. Volle  Pressekkonferenzen hatten nur Prominente wie Michail Gorbatschow oder  Weltbankpräsident James Wolfensohn, die indessen nur hinlänglich  Bekanntes äußerten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Der Gang in die falsche Richtung</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Standpunkte der NGOs lassen sich wie folgt zusammenfassen:  Umweltschonende, nachhaltige Entwicklung auf dem Erdball wird ihrer  Ansicht nach durch die heute vorherrschenden globalen  Wirtschaftsstrukturen keineswegs gefördert, sondern vielmehr verhindert.  In der Dritten Welt getätigte Investitionen bedeuteten eine Art neuer  Kolonialisierung und schafften vor Ort ein Machtungleichgewicht. Dies  insbesondere dadurch, daß sich die Industrien über die lokale  Bevölkerung hinwegsetzten und die multinationalen Unternehmen über ihre  weltweiten Aktivitäten nicht ausreichend Rechenschaft ablegten. </strong>   <strong><br />
Zwar würden die regierungsunabhängigen Organisationen mittlerweile von  Regierungen und der Wirtschaft tatsächlich mehr konsultiert, doch ihre  Vorschläge und Projektideen dann oft nicht im geringsten berücksichtigt.  Globale Entscheidungen, wie beispielsweise die durch die  Welthandelsorganisation (WHO) getroffenen, führten in die falsche  Richtung: Den Lebens-, Konsum-, und Produktionsstil des Nordens zu  globalisieren sei ökologisch nicht tragbar. Pervers sei deshalb, von den  Ländern des Südens zu verlangen, ihn zu kopieren &#8211; letztlich nur mit  dem Zweck, dem Norden neue Absatzmärkte zu verschaffen. Den Regierungen  fehle es schließlich am politischen Willen und Interesse, das ökologisch  Notwendige zu tun.<br />
Als Beweis letzterer These diente zuletzt eine Äußerung des bei den  Regierungen der Ersten Welt hochangesehenen brasilianischen Staatschefs  Fernando Henrique Cardoso: Vor den über 500 KonferenzteilnehmerInnen  erklärte er, man sei durch Satellitenaufnahmen über Abholzung und  Brandrodung in Amazonien detailliert informiert. Indessen sehe sich die  brasilianische Regierung einfach nicht in der Lage, diese zu stoppen.  Der Umweltaktivist Vieira bemerkte dazu nur, diese Äußerung werde  Cardoso noch &#8222;teuer zu stehen kommen&#8220;.<br />
Denn nicht nur Brasiliens NGOs halten Cardosos Argument für unsinnig,  wonach in den Amazonasregionen der Staat fast nicht präsent sei und die  Kontrollinstanzen unfähig seien, den Gesetzen Achtung zu verschaffen.  Vielmehr sind in den betreffenden Teilstaaten politische Bündnispartner  des Staatschefs am Ruder, die Interessen von Großgrundbesitzern und  Holzfirmen vertreten. An Streitkräften, Polizei und Justiz,  Umweltschutzbehörden sowie an  Finanzmitteln fehlt es nicht. Brasilien  ist schließlich die zehntgrößte Wirtschaftsnation und das Land gilt bei  Investoren als großer Wachstumsmarkt &#8211; deutsche multinationale  Unternehmen erbringen etwa 15 Prozent der gesamten Industrieproduktion.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Draußen das Terrorregime</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im noblen Sheraton-Hotel machte sich die Konferenz im Umweltkontext auch  für die Menschenrechte stark. Nachhaltige Entwicklung und  Menschenrechte seien untrennbar miteinander verbunden. Draußen, in den  angrenzenden Slums, wurden sie unterdessen auf barbarische Weise  verletzt: Todesschwadrone und das organisierte Verbrechen hielten ihr  Terrorregime aufrecht. An jedem Konferenztag berichteten die Zeitungen  darüber &#8211; zum Teil mit Großfotos über Geköpfte und lebendig Verbrannte.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rio+20. &#8222;Pestizid-Rekord in Brasilien: Eine Million Tonnen versprüht&#8220;. Umwelt-und Gesundheitspolitik unter Lula-Rousseff. &#8222;Agrobusiness ist Gift&#8220;. Wer sind die Gift-Produzenten? Die Rolle von Marina Silva. Protest gegen Belo Monte. Greenaction.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 10:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[http://amerika21.de/meldung/2011/02/23060/eine-tonne-pestitide &#8222;Brasilien ist seit 2008 der weltgrößte Verbraucher von Agrargiften. Umwelt- und Verbraucherschützer warnen seit Jahren vor dem ungebremsten Anstieg bei Pflanzenschutzmitteln vor allem im Agrobusiness. Neuesten Zahlen der Nationalen Behörde für Gesundheitsüberwachung (Agência Nacional de Vigilância Sanitária) zufolge, weisen 15 Prozent der in Brasilien konsumierten Nahrungsmittel gesundheitsgefährdende Werte bei Rückständen von Pflanzenschutzmitteln auf. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://amerika21.de/meldung/2011/02/23060/eine-tonne-pestitide">http://amerika21.de/meldung/2011/02/23060/eine-tonne-pestitide</a></p>
<p><strong>&#8222;Brasilien ist seit 2008 der weltgrößte Verbraucher von Agrargiften. Umwelt- und Verbraucherschützer warnen seit Jahren vor dem ungebremsten Anstieg bei Pflanzenschutzmitteln vor allem im Agrobusiness. Neuesten Zahlen der Nationalen Behörde für Gesundheitsüberwachung (Agência Nacional de Vigilância Sanitária) zufolge, weisen 15 Prozent der in Brasilien konsumierten Nahrungsmittel gesundheitsgefährdende Werte bei Rückständen von Pflanzenschutzmitteln auf.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</a></p>
<p><strong>Laut UNO ist Brasilien mittlerweile das Hauptziel von im Ausland verbotenen Pestiziden geworden. Allein zehn in den USA und Europa verbotene Produktgruppen von Agrargiften werden in Brasilien frei verkauft und in der Landwirtschaft großflächig angewendet.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Wer länger in Brasilien lebt, könnte bemerkt haben, daß der Bestand an Vögeln seit den 80er Jahren stark abgenommen hat.  Die Gründe liegen auf der Hand. Auch in Regionen Deutschlands, die lange von übelsten Agrargiften verschont geblieben waren, ist seit den neunziger Jahren eine gravierende Abnahme u.a. von Vogelarten und Insekten zu beobachten.Das Motto ist international bekannt: </strong><strong>“Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln &#8211; die Resultate sprechen Bände. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</a></p>
<p><strong>&#8222;Umweltministerin&#8220; Marina Silva: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/11/grunen-politikerin-marina-silva-und-die-savannenvernichtung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/11/grunen-politikerin-marina-silva-und-die-savannenvernichtung-in-brasilien/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/agronegciovenenomst.JPG" alt="agronegciovenenomst.JPG" /></p>
<p><strong>Ähnlich wie in Deutschland hat der steigende Gifteinsatz in der &#8222;Landwirtschaft&#8220; zu einer beispiellosen Vernichtung von Tieren  und Insekten geführt &#8211; der spürbare Rückgang von Sing-und Greifvögeln ist nur ein Indiz für eine fehlende Umweltpolitik.</strong></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><span id="more-8536"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/01/schriftsteller-und-daad-stipendiat-joao-ubaldo-ribeiro-uber-lula-die-neue-monarchie-europaer-bankiers-grosunternehmeno-presidente-que-nos-temos-e-que-eles-pediram-a-deus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/01/schriftsteller-und-daad-stipendiat-joao-ubaldo-ribeiro-uber-lula-die-neue-monarchie-europaer-bankiers-grosunternehmeno-presidente-que-nos-temos-e-que-eles-pediram-a-deus/</a></p>
<p><strong>Protest gegen geplantes Wasserkraftwerk &#8222;Belo Monte&#8220;:</strong> <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2011/02/23096/protest-belo-monte">http://amerika21.de/nachrichten/2011/02/23096/protest-belo-monte</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/durre-in-amazonasgebiet-beschleunigt-klimawandel-die-folgen-der-lula-rousseff-umweltpolitik/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/durre-in-amazonasgebiet-beschleunigt-klimawandel-die-folgen-der-lula-rousseff-umweltpolitik/</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne Woche in Berlin und skrupellose Naturvernichtung in stark vertretenen Agrarexportstaaten wie Brasilien. &#8222;Viele leben und leiden wie ihre Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr&#8220;. (Der Spiegel) Greenaction. Warum sich der kirchliche Umweltaktivist Francelmo selbst verbrannte&#8230;E 10 und Hintergründe. Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 22:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Brasilien aus sind verschiedenste Protestaktionen anläßlich der Grünen Woche wahrnehmbar &#8211; von Protesten gegen die extrem umweltfeindliche Produktion von Agrarprodukten, die massenhaft auch nach Deutschland geliefert werden, ist indessen nichts bekannt. Dabei stehen in Tagesspiegel und Spiegel interessante Informationen darüber, wie es beispielsweise bei der Zucker-und Ethanolproduktion in Brasilien zugeht &#8211; ganz zu schweigen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Brasilien aus sind verschiedenste Protestaktionen anläßlich der Grünen Woche wahrnehmbar &#8211; von Protesten gegen die extrem umweltfeindliche Produktion von Agrarprodukten, die massenhaft auch nach Deutschland geliefert werden, ist indessen nichts bekannt. Dabei stehen in Tagesspiegel und Spiegel interessante Informationen darüber, wie es beispielsweise bei der Zucker-und Ethanolproduktion in Brasilien zugeht &#8211; ganz zu schweigen vom gigantischen Einsatz von Agrargiften in Brasilien, mit den bekannten Folgen. Brasilien steigerte seine Zuckerexporte 2010 um fünfzig Prozent, laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><strong>Trittin-Rede zu “Biosprit”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/</strong></a></p>
<p><strong>Die Grünen und der “Biosprit”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/</a></strong></p>
<p><strong>Energiewende-Bluff nach gleichem Muster:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-und-reaktionen-misereor-begrust-vorstos-niebels-hunger-menschenrechte-erfolgreiche-neue-rechte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Brasilianische Umweltstiftung &#8222;SOS Mata Atlantica&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß.</strong> <strong>Dioxin freigesetzt in rauhen Mengen, von klimaschädlichen Gasen ganz zu schweigen&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohrplantage 2011 bei Penedo, Nordostbrasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><strong>“Dioxin zählt zu den Emissionen beim Abbrennen der Zuckerrohrplantagen vor der Ernte. Seit der Kolonialzeit, seit 1500 gehört das Abbrennen zur Zuckerrohrwirtschaft und wird als völlig normal betrachtet. Alle möglichen Vorteile der Produktion des Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abbrennen aufgehoben. Man braucht nur auf den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenmonoxid zu schauen &#8211; all dies ist gravierend…Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao Paulo  voll von Leuten, die wegen der gelegten Plantagenbrände Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Und die Tiere in diesen Regionen können vor den Bränden nicht flüchten &#8211; die verbrennen alle lebendig! Der brasilianische Staat dürfte das nicht auch noch finanzieren, ausgerechnet diese Unternehmen mit Geldern ausstatten! Sogar die Entwicklungsbank der Regierung gibt solchen Abfackel-Firmen viele Mittel!” Mario Mantovani, Präsident der renommierten Umweltstiftung &#8222;SOS Mata Atlantica&#8220; im Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL mit einer Serie von Texten zur Ethanolproblematik:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-8329"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in Umweltfragen werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter Politiker, schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir, wie das Schiff untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den Süden werden genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die Regierung unterstützt das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung ist unempfindlich, gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß wie ein Teilstaat – und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco wird umgeleitet, statt ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens Umweltministerin Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an – die Resultate von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien genauso wie in Sao Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln sollen, daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen es wie im Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei Alibi-Erklärungen – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht, unterlassen. Wie es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt, die Artenentwicklung und den Schutz der Landschaften dank des „Engagements“ dieser teils hoch gesponserten Alibi-Organisationen steht, zeigen die Fakten überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist auch Francelmo in Europa so gut wie unbekannt, wird sein Name, sein Protest in der Diskussion um „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten erwähnt. „Menschen ernähren, nicht Autos“, fordern hunderte Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen EU-Verzicht auf Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen von Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe statt Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><strong>Wie Brasilien Export-Rindfleisch produziert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/andremuggiatigreenpeace.jpg" alt="andremuggiatigreenpeace.jpg" /></p>
<p><strong>Greenpeace-Experte Andre Muggiati beim Website-Interview in Manaus/Amazonien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><strong>“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren &#8211; die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:</strong></p>
<p><strong>“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen. </strong></p>
<p><strong>In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt &#8211; in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien, Sao Paulo, Naturwunder Wespe – brazilian wasps, cockroach wasp: Juwelwespe(Vespa Joia, Ampulex compressa) nutzt tropische Schabe(Barata) als Nahrung für Nachwuchs – betäubt mit Nervengift, läßt sich die Barata bis zum beabsichtigten Ort der Eiablage führen. Weil in Brasilien extrem massiv Agrargifte eingesetzt werden, gibt es bei weitem nicht mehr genug nützliche Wespen, die Zika-Fiebermücken oder als eklig empfundene Tropenschaben vernichten. Fiebermücken, Baratas haben sich daher entsprechend stark ausgebreitet, übertragen verschiedenste Krankheiten. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61425&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-vespa-joia-ampulex-compressa/" rel="tag">brasilien &#8211; vespa joia &#8211; ampulex compressa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brazil-wasp/" rel="tag">brazil wasp</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cockroach-wasp/" rel="tag">cockroach wasp</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturwunder-wespe/" rel="tag">naturwunder wespe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wasps-in-brazil/" rel="tag">wasps in brazil</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61426" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="857" /></a></p>
<p><strong>Betäubt durch Nervengift der Wespe, läßt sich die Barata widerstandslos bis zum versteckten Ort der Eiablage führen.</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo">https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo</a></p>
<p><strong>Laut wissenschaftlicher Fachliteratur legt die weibliche Wespe ein Ei in der lebenden Barata ab – die Larve schlüpft, während das Herz der Barata noch arbeitet. Nach mehreren Wochen kriecht die neue Wespe aus der Barata – und fliegt davon. </strong></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe">https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html</a></p>
<p><strong>Brasiliens Regierung unternimmt gemeinsam mit der Landeselite alles, um das natürlich Gleichgewicht zu zerstören – die Zika-und Dengue-Epidemien, damit entstehende Kosten für die Gesellschaft, weisen auf die vorhergesagten Resultate dieser Elitenpolitik</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61430" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Zuerst attackiert die Wespe die Barata, um ihr das Nervengift zu injizieren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61567" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15-621x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="621" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61568" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="897" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dann wartet die Wespe ein paar Minuten ab, bis das Nervengift wirkt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61434" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="854" /></a></p>
<p><strong>Daraufhin macht sich die Wespe mit der Barata auf den Weg.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61437" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg" alt="???????????????????????????????" width="901" height="768" /></a></p>
<p><strong>Bis zum Ort der Eiablage sind etwa fünf Meter zurückzulegen, ist ein vielbegangener Weg zu überqueren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61439" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg" alt="???????????????????????????????" width="899" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61443" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="809" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61445" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg" alt="???????????????????????????????" width="984" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9-1024x642.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="642" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10-1024x729.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="729" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61501" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="935" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><strong>Der ganze Vorgang dauerte etwa eine halbe Stunde.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> <img src="http://i.colnect.net/images/b/2196/310/Ampulex-compressa.jpg" alt="" /></h2>
<p><img src="http://www.asahi-net.or.jp/~ch2m-nitu/jpg/helena3.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61546" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg" alt="VespaJoia12" width="768" height="911" /></a></p>
<p><strong>Zum Schluß wird die Höhlung noch von außen mit organischen Materialien gegen Eindringliche verschlossen.</strong></p>
<div class="materia-titulo">
<h1 class="entry-title">Vespa que transforma barata em zumbi faz ‘planejamento familiar’, diz estudo/Zitat O Globo</h1>
<p>Inseto escolhe presas maiores para botar dois ovos em vez de um.<br />
Pesquisadores brasileiros estudaram ‘vida doméstica’ do parasitóide.</p>
</div>
<div class="materia-assinatura-letra">
<div class="materia-assinatura">
<p class="vcard author"><strong class="fn">Reinaldo José Lopes</strong><span class="adr"><span class="locality">Do G1, em São Paulo</span></span></p>
</div>
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<div id="materia-letra" class="materia-conteudo entry-content">
<div class="materia-mascara midia-largura-192">
<div class="materia-foto">
<h4>A vespa Ampulex compressa (Foto: Divulgação)</h4>
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<p>Esqueça os manjados Pinky e Cérebro: se tiver de escolher um animal de laboratório capaz de dominar o mundo, prefira a vespa <em>Ampulex compressa</em>. A sorte da humanidade é que o bicho, por enquanto, só “aprendeu” a transformar baratas em zumbis. Pesquisadores brasileiros acabam de descobrir que o bicho é ainda mais maquiavélico do que os cientistas imaginavam. Além de manipular as pobres baratas para que elas sejam devoradas vivas, a vespa também faz planejamento familiar: quando a presa é grande, ela coloca dois ovos (que vão dar origem a machos) nela, em vez de um só, como de costume.<br />
“Ou ela sabe, de alguma forma, quais tipos de ovos vão ser botados, ou ela é capaz de controlar o acesso à bolsa de esperma que carrega”, conta o biólogo Eduardo Gonçalves Paterson Fox, da Unesp (Universidade Estadual Paulista) de Rio Claro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fox e seus colegas conseguiram montar uma colônia do inseto fabricante de zumbis por pura sorte – um exemplar da espécie invadiu o laboratório deles no Instituto de Biofísica Carlos Chagas Filho, na UFRJ (Universidade Federal do Rio de Janeiro) e foi capturado. Como se tratava de uma fêmea, o único indivíduo logo gerou muitos, porque os ovos não-fecundados da vespa dão origem a machos. Os resultados serão publicados numa edição futura da revista científica “Entomological News”.<br />
Ninguém sabe muito bem a região natal da <em>A. compressa</em>, mas o bicho conseguiu colonizar quase todas as áreas onde existem baratas, incluindo, é claro, o Brasil. A vespa ainda não foi muito estudada, mas o pouco que se sabe dela é suficiente para deixar qualquer um de boca aberta. “A primeira coisa que ela faz quando se aproxima de uma barata é dar duas ferroadas, embora às vezes ela ataque uma vez só”, diz Fox.</p>
<p class="materia-intertitulo"><strong>Direto no cérebro</strong></p>
<p>A segunda ferroada acerta com precisão a área do cérebro da barata responsável por seu reflexo de fuga. Com isso, a presa se torna uma espécie de morto-vivo, incapaz de ir a qualquer lugar por vontade própria. Logo depois, a vespa também corta as antenas da barata e começa a sugar sua hemolinfa (o sangue do inseto). Mas o pior ainda está por vir.<br />
“Ela põe seu ovo no ‘sovaco’ da presa, num lugar que a barata não consegue alcançar mordendo. A larva que sai do ovo também suga um pouco de sangue, até abrir um buraco. Aí ela entra no corpo da barata e vai ‘varrendo’ os órgãos. Só sobra o exoesqueleto [a ‘casca’ da barata], que fica até translúcido”, explica o biólogo da Unesp. Estudando a colônia, eles descobriram que a vespa escolhe baratas grandalhonas para botar ovos que darão origem a machos “anões”.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h4>A larva da vespa pronta para começar a devorar os órgãos internos da barata (Foto: Divulgação)</h4>
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</div>
<p>Parece ser uma estratégia esperta de aproveitamento de recursos, porque esses machos têm quase a metade do tamanho de fêmeas normais. Diante de uma baratona, dependendo de suas necessidades reprodutivas, a mãe pode gerar uma fêmea grande ou dois machos nanicos. “Não sabemos se o comportamento pode ser influenciado pela abundância de baratas que nós damos para as vespas em cativeiro”, ressalta Fox.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sob outros aspectos, a <em>A. compressa</em> também assusta. Segundo o biólogo, o animal tem excelente visão, embora não seja muito agressivo com humanos que a tratarem com respeito. “Os olhos são bem grandes, e dava para ver que o bicho estava olhando para mim de longe, assim que eu entrava no laboratório”, conta Fox. Já as baratas, apesar do veneno potente da vespa, não são apenas vítimas indefesas. Os pesquisadores presenciaram fortes “coices” dados pelas baratas para tentar evitar o destino de zumbi, além de mordidas e outras estratégias de evasão.<br />
Entender o inseto manipulador está longe de ser mera curiosidade mórbida. Como seu veneno consegue manipular de forma precisa os neurônios da presa, não é nem um pouco improvável que, no futuro, os cientistas o usem como base para remédios contra doenças do cérebro – como o mal de Parkinson, que está ligado a uma disfunção nas células cerebrais que controlam os movimentos do corpo. Zitat O Globo</p>
</div>
<p>—</p>
<p><strong>In neoliberalen Ländern wie Deutschland wird von Staat und Regierung u.a. durch natur-und umweltfeindliche Windkraftwerke, ungebremsten Agrargifteinsatz etc.  alles getan, um den einstigen Insektenreichtum zu vernichten. Windkraftwerke verwandeln zur Freude perverser Autoritäten Unmassen von nützlichen Insekten zu Matsch.</strong></p>
<p><strong>Was perverse Umweltverbrecher in Politik und Wirtschaft Deutschlands ganz besonders freut – zumal eine abgestumpfte(teils verblödete)</strong> <strong>Bevölkerung nicht einmal reagiert:</strong></p>
<p><b>“Insekten locken Fledermäuse in den Tod</b></p>
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</figure>
<p><strong>Fledermäuse, die meist nachts fliegen, scheinen auf ganz andere Weise durch die Windkraftwerke gefährdet. Studien zeigen, dass Insekten fressende Arten besonders oft in die Anlagen fliegen. Wegen des Luftverkehrs werden die Türme nachts durch rote Blinklichter markiert, außerdem strahlen die Rotorblätter Reibungswärme ab. Beides lockt Insekten in großem Maß an. Nachtaktive Käfer, Mücken oder Nachtfalter besitzen zwar eine enorme Anzahl von Ommatidien (Einzelaugen) und sehen selbst bei Mondlicht noch farbig, aber sie erkennen die Gefahr nicht. Die Folgen sind erheblich. Gustave Corten und Herman Veldkamp vom Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) entdeckten, dass sich auf den Rotoren eine regelrechte Kruste aus zerplatzten Insekten bildet, welche die Leistung der Windräder um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Die Fledermäuse wiederum folgen ihrer Jagdbeute und geraten so an die Windkraftwerke.” Zitat Spektrum.de</strong></p>
<p><strong>In   Ländern wie Deutschland kennt jedermann u.a. die Namen der perversen politisch verantwortlichen Umweltverbrecher aus dem Fernsehen und anderen Medien.</strong></p>
<p><strong>Textsammlung Windkraft: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Dengue-und Zika-Epidemie 2016: Natürliche Feinde(Predatoren) von übertragenden Fiebermücken wie Aedes Aegypti, darunter Wespen wie “Polybia scutellaris”, werden dank kollektiver Stupidität erbittert in besonders von Dengue und Zika betroffenen Städten und Dörfern bekämpft. “Umweltbewußtsein gleich Null”. Deutscher Mainstream weiter mit dümmlichem, realitätsfremdem Agitprop über Brasiliens Epidemie-Situation – problemloses Durchschalten brasilianischer Regierungspropaganda in deutsche Medien. Brasilien – strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61124&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bem-te-vi/" rel="tag">bem-te-vi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-uebertraegermuecken-von-dengue-und-zika-wespen-als-praedatoren-2016/" rel="tag">brasilien – überträgermücken von dengue und zika – wespen als prädatoren 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61137" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1-768x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>Polybia scutellaris, Sao Paulo 2016.</p>
<p><strong>Wer sich angesichts der aktuellen Dengue-und Zika-Epidemie  in Großstädten wie Sao Paulo oder Rio de Janeiro ein bißchen mit Natur auskennt und beobachtet, wie an Fenster oder Hauswand ein Wespennest entsteht, freut sich außerordentlich. Denn bestimmte Wespenarten, darunter die nicht stechende Polybia scutellaris, jagen und fressen mit besonderer Vorliebe just die gefährlichen Fiebermücken. Das Resultat ist innerhalb von Tagen zu spüren. Wurde man bisher täglich von zehn und mehr Moskitos gestochen(und hoffte, es mögen keine Überträgermücken sein), ist damit auf einmal Schluß. Denn die Wespen patrouillieren sozusagen vor den angesichts der Tropenhitze fast stets geöffneten Fenstern und greifen sich die Moskitos, machen sich zudem auch über andere Kleininsekten, deren Eier und Larven her. Ins Zimmer verfliegt sich beispielsweise eine Polybia scutellaris nur höchst selten – und findet stets sehr rasch wieder den Weg nach draußen.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Fachleute haben gegenüber der Website diese Vorgehensweise der Wespenart bestätigt – Polybia scutellaris könnte bei der Vernichtung von Überträgermücken eine wichtige Rolle spielen, wenn nicht der gigantische Einsatz von Agrargiften dies derzeit verhindern würde. Die Moskito-Ausbreitung sei auch gefördert worden, weil man andere natürliche Feinde, darunter Frösche, Kröten, bestimmte Fischarten in Brasilien massiv vernichtet habe. Politisch verantwortlich seien dafür Staat und Regierung. Über den Zika-Virus, dessen Wirkung würden derzeit viele  falsche Informationen verbreitet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61264" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3-1024x478.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="478" /></a></p>
<p><strong>Naturwunder Wespenstaat.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Kollektive Stupidität sorgt indessen in Brasilien dafür, daß man mit jenen Wespen keineswegs entsprechend pfleglich umgeht, die Ansiedlung von Wespennestern fördert – vielmehr werden diese Moskito-Vertilger erbittert bekämpft. Kaum hat man sich gefreut, daß der Bau des Wespennestes am Appartementfenster gut vorankommt, steht schon eine typisch brasilianische Hausverwalterin vor der Tür und fragt an, ob die bereits informierte Feuerwehr das Wespennest nebst Wespen nunmehr vernichten könne. Wendet man ein, daß die Wespen sehr nützlich und zudem für den Menschen völlig ungefährlich seien, eine Vernichtung garnicht in Frage komme, wird man erwartungsgemäß für verrückt – und Schlimmeres – erklärt. Wespen wie Polybia scutellaris siedeln sich gerne in Städten und Dörfern an – nur wird das von Brasilianern, wie die Erfahrung zeigt, lediglich in absoluten Ausnahmefällen als Vorteil gesehen – auch nicht angesichts der Dengue-und Zika-Epidemie. Unterbelichtete Landesmedien kommen garnicht auf die Idee, in den tagtäglichen Epidemie-Reportagen wenigstens gelegentlich darauf hinzuweisen, daß man sich der Fiebermücken keineswegs nur mit Giftstoffen, sondern auch mit Predatorenarten, darunter Wespen,  entledigen kann. Was der massive Agrargifteinsatz bisher bereits in Brasilien angerichtet hat, ist allgemein bekannt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/</a></p>
<p><strong>Sprühflugzeuge: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/</a></p>
<p><strong>Tote Landschaften: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/</a></p>
<p><strong>“Es gibt kein Umweltbewußtsein in Brasilien”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61139" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2-1024x667.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="667" /></a></p>
<p><a href="http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf">http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf</a></p>
<header><span class="post-byline"><span class="author">Paulo Roberto Volkmann</span> </span><span class="post-meta"><span class="bullet time-ago-bullet">•</span> <a class="time-ago" title="domingo, 25 de outubro de 2015 09:46" href="http://www.insetologia.com.br/2013/06/camoatins-em-minas-gerais.html#comment-2325775361">há 4 meses</a></span></header>
<div class="post-body-inner">
<div class="post-message-container">
<div class="publisher-anchor-color">
<div class="post-message " dir="auto">
<p>Meus Caros, internautas, (curiosos em relação as Vespas<br />
o camoatim, ou camotinho, como é chamado aqui nos pagos gaúchos, não é agressivo, não pica, o que eles fazem é se meter no meio dos cabelos onde ficam enroscados.<br />
Existem inúmeras vespas do gênero Polybia (vejam no “doutor” GOOGLE);inclusive existe um estudo/pesquisa em andamento sobre a ação “anticancerígena” do veneno destas polybias.<br />
A maioria das Vespas (marimbondos), abelhas tem ferrão com vesícula de veneno que é usado pelo inseto como “defesa” defesa da colmeia, pois aquela vespa que picar alguém ou um animal ao perder o ferrão com a vesícula de veneno morre!<br />
Nenhuma (em princípio) é agressiva, o que ocorre é que o insetos tem de defender sua existência.<br />
Existem casos de reações alérgica que podem ser de leves a potencialmente graves. Em geral a primeira vez que a pessoa é picada a reação é menor, o problema são as picadas posteriores que podem ser mais “perigosas”.<br />
Paulo R Volkmann – médico</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/">http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/</a></p>
<p><strong>Fiebermückenvertilger Bem-te-vi:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61172" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="771" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61230" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="818" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/choleralapa.jpg" alt="choleralapa.jpg" /></p>
<p><strong>Cholera-Warnung in Rio de Janeiros Stadtteil Lapa. “Cholera. Sei vorsichtig. Habe keine Angst.”</strong></p>
<p><strong>Cholera in Brasilien, US-Hinterhof, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung – Cholera-Bakterien 2015 erstmals in Hauptstadt Brasilia registriert:</strong><a href="http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml">http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml</a></p>
<p><strong>Brüderlichkeitskampagne 2016 der katholischen Kirche Brasiliens – und Cholera:</strong></p>
<p><strong>“O acesso ao saneamento promove a inclusão social e a garantia dos principais instrumentos de proteção da qualidade dos recursos hídricos e dos inibidores de doenças, como cólera, febre amarela, chikungunya, dengue, diarreia, bem como para evitar a proliferação do vírus Zika”.</strong></p>
<p><strong>Slumwachstum und Fiebermücken:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in der Kate.”</h2>
<p><strong>“Die Favela ist ein Zukunftsmodell”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/</a></p>
<p><strong>“Ihr seid auf dem richtigen Weg”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Epidemien 2016 und der Faktor vorsätzliche Natur-und Umweltzerstörung – Moskito-Ausbreitung “gefördert” – Moskito-Vertilger bekämpft:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61215" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg" alt="??????????" width="852" height="768" /></a></p>
<p><strong>Tropische Kletterfrösche als effiziente Moskitovertilger – im auffallend ökologischen, artenreichen Kuba überall zu finden, darunter an Hotels wie hier – in Brasilien natürlich weitgehend ausgerottet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61174" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1-1024x865.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="865" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61176" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1-1024x583.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="583" /></a></p>
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<p>Periquitos.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61179" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1-1024x718.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="718" /></a>Sabiá laranjeira – <i>Turdus rufiventris</i></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1 class="red">Krankes System/bpb</h1>
<h2 class="red"><i>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien</i></h2>
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<div class="article_info_right"><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?p=0#bio0">Klaus Hart</a></div>
<p><b><i>29.5.2014</i></b></p>
</div>
<p><b>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien ist ineffizient und schlecht. Nur wer es sich leisten kann, geht zum Arzt. Oder gleich zum Schönheitschirurgen. In kaum einem anderen Land werden mehr kosmetische Operationen vorgenommen</b></p>
<div class="article_image_full"><a id="fancybox-0" class="fancybox" href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?type=galerie&amp;show=image&amp;i=185899"><img title="Krankenhaus in Rio de Janeiro (©  picture alliance / landov )" src="http://www.bpb.de/cache/images/9/185899-1x1-article620.jpg?C3DDC" alt="Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro." width="620" height="620" /></a>Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. (© picture alliance / landov )</div>
<p>Widersprüchlicher geht es kaum: Tagtäglich geißeln die Medien in Brasilien die katastrophalen Zustände in den Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen des Landes, wo auffällig schlecht ausgebildete Ärzte und Pfleger unter desolaten Bedingungen arbeiten. Gleichzeitig ist die Presse voll von Werbung für teure plastische Chirurgie in Privatkliniken, die ein realitätsfremdes Schönheitsideal propagieren.</p>
<p>Die gesundheitliche Situation der Brasilianer hat sich laut Meinung vieler Experten in den letzten Jahren verschlechtert. Das Tropenland rangiert im Index für Menschliche Entwicklung der Vereinten Nationen derzeit nur auf Platz 85 von 187. Doch trotz unvergleichlich niedrigerer Durchschnittseinkommen liegt Brasilien bei der Zahl der Schönheitsoperationen gleich hinter den USA. Noch 2009 lag die Zahl der Eingriffe bei über 1.200 täglich; wobei die offiziellen Zahlen hier gewiss nicht vollständig sind. 2014 sind es bereits mehr als 1.700 Operationen täglich. Anders als in den USA entfallen wegen der extremen Einkommensunterschiede in Brasilien die allermeisten Operationen auf nur etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung, also auf die Mittel-und Oberschicht.</p>
<p>Die höchsten Steigerungsraten verzeichneten in den letzten Jahren Povergrößerungen. Noch 2008 unterzogen sich nur einige tausend Frauen in Brasilien dieser aufwendigen Operation. Inzwischen sind es jährlich bereits über 20.000, in den USA hingegen keine 6.000. “Anders als in Europa zeigen unsere Frauen nach dem Eingriff jedermann, was die Schönheitschirurgie an ihren Körpern verändert hat”, so Dr. Luiz Carlos Martins, Präsident des Brasilianischen Verbandes für plastische und ästhetische Chirurgie. “Das ist kurios und gehört zur brasilianischen Kultur. Jede Kultur besitzt ein vorherrschendes ästhetisches Charakteristikum. Im sehr kosmopolitischen Brasilien gibt es viele Frauen mit einem größeren Gesäß. Doch die vielen Spanisch-und Italienischstämmigen Brasilianerinnen und Asiatinnen sehen eben anders aus.” Eine Povergrößerung kostet je nach Schwierigkeitsgrad zwischen 3.000 und 10.000 US-Dollar.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer in Brasilien als hässlich gilt, bekommt schwer einen Job</h2>
<p>Sein Kollege Dr. Persio de Freitas geht noch einen Schritt weiter und fordert Brasiliens “Ditadura da Beleza”, die Schönheitsdiktatur, heraus. “Von den Medien in Brasilien wird Druck ausgeübt, schön zu sein. Wer brasilianische Telenovelas anschaut, könnte denken, in unserem Land gibt es nur Menschen, die einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen. Doch das ist die Minderheit.” Wer in Brasilien nicht den vorgestanzten Schönheitsnormen entspricht, leidet unter Minderwertigkeitskomplexen, so Dr. Freitas.</p>
<p>Längst sind auch die brasilianischen Männer betroffen. “Die jüngeren Manager meinen, im Beruf sei heute ein frischeres Erscheinungsbild nötig. Durch eine plastische Operation wird man auf dem Markt besser akzeptiert. Daher nimmt besonders in den Chefetagen in Brasilien die Nachfrage deutlich zu”, erläutert Dr. Freitas.</p>
<p>Valcinir Bedin, Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin in Sao Paulo, attackiert die Auswüchse der plastischen Chirurgie ebenfalls. “Wichtige Grundwerte wie Wissen, Können und berufliche Kompetenz gelten als zweitrangig gegenüber etwas so Vergänglichem wie dem äußeren Erscheinungsbild. Auf dem Arbeitsmarkt sind die professionellen Fähigkeiten eines Bewerbers nur zweitwichtig. Wer nicht den vorgegebenen ästhetischen Normen entspricht, gar als hässlich eingestuft wird, bekommt keine Arbeit.”</p>
<p>90 Prozent der 50-jährigen Mittelschichtsfrauen Brasiliens haben mindestens eine “cirurgia plàstica” hinter sich. Immer mehr Unterschichtsfrauen versuchen, es ihnen gleichzutun und liefern sich Billig-Pfuschern aus. Die Resultate zeigen alljährlich Rios Karnevalsfotografen: völlig deformierte Brüste und Hinterteile, vergrößert durch Einspritzen von gefährlichen Substanzen wie Metacryl.</p>
<p>Kopfzerbrechen macht den Verbänden der Schönheitschirurgen ein weiteres Phänomen: Seit 2010 haben sich die Eingriffe bei Minderjährigen mehr als verdoppelt. Heute wollen bereits Mädchen unter 16 Jahren größere Brüste. Da sich der Körper noch in der Wachstumsphase befinde, raten seriöse Ärzte von solchen Operationen ab. Es mangelt an allem: Medikamente, Ärzte, Hygiene</p>
<p>Aber die meisten Brasilianer könnten nie im Leben das Geld für eine Operation aufbringen. Fast täglich sterben Menschen in der Warteschlange vor den heruntergekommenen öffentlichen Krankenhäusern. “Das Gesundheitswesen für die einfachen Leute wird total vernachlässigt,” so der Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin. “Das stürzt mich als Schönheitschirurg in einen inneren Konflikt. Ich fühle mich nichtig, albern, belanglos – weil ich nur mit Leuten zu tun habe, die sich um alberne, belanglose Dinge sorgen.”</p>
<p>Brasiliens Qualitätsmedien berichten tagtäglich haarsträubende Dinge aus den öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, und zwar keineswegs nur solchen, die in den stark unterentwickelten Regionen im Norden und Nordosten Brasiliens liegen, sondern auch in den führenden Wirtschaftsmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo: Kranke warten dort monatelang auf einen Arzttermin, gar jahrelang auf die vorgesehene Operation. In den Notaufnahmen liegen die Schwerverletzten in Gestank und Hitze oft tagelang auf den Klinikböden. Vielerorts fehlt es an Medikamenten und medizinischem Material, so dass sich die Ärzte bei Knochenbrüchen manchmal mit Pappkartons als Schienen behelfen müssen. Aber oft mangelt es allein schon am Personal. Verletzte mit Schusswunden werden in den Notaufnahmen abgewiesen, weil kein Arzt verfügbar ist.</p>
<p>Hinzukommt die schlechte Ausbildung vieler Ärzte. 2014 kamen Untersuchungen in Sao Paulo zu dem Ergebnis, dass 59 Prozent der frisch ausgebildeten Diplom-Mediziner nicht über das nötige Basiswissen verfügen. So wussten beispielsweise 64 Prozent nicht, dass länger andauernder Husten ein Hinweis auf Tuberkulose sein kann, eine in Brasilien sehr häufige Krankheit.</p>
<p>Über die Hälfte der Brasilianer ist heute übergewichtig bis fettleibig, und damit besonders gefährdet, an Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes und Krebs zu erkranken. Brust-und Gebärmutterkrebs nehmen laut neuesten Statistiken in Brasilien “dramatisch zu”. Aids ist in Brasilien nach wie vor eine Epidemie und keineswegs unter Kontrolle. Brasilien wurde aus jener Ländergruppe herabgestuft, die Aids-Infizierte am besten betreut. Statt der bisher gegenüber der WHO versprochenen Lepra-Eliminierung zielt die Regierung jetzt nur noch auf die “Kontrolle” der mittelalterlichen Krankheit. Weltweit hat das Tropenland nach wie vor die höchste Lepradichte, mit jährlich über 30.000 neu registrierten Fällen, bei hoher Dunkelziffer. Selbst in Lateinamerikas reichster Großstadt Sao Paulo ist Lepra angesichts von über 2.500 Slums ein Problem, ebenso wie Tuberkulose und Malaria.</p>
<p>Im Hinblick auf Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 warnen europäische Tropenmediziner auch vor dem tückischen Dengue-Fieber, das durch Moskitostiche übertragen wird und tödlich sein kann. 2013 erkrankten rund 1,5 Millionen Brasilianer daran, laut Weltgesundheitsorganisation starben mehr als 500. Dass sich Moskitos so stark ausbreiten können, liegt auch an den schlechten hygienischen Zuständen im Land. So unterliegen beispielsweise über 50 Prozent des in Brasilien erzeugten und verkauften Fleisches keinerlei Lebensmittelkontrollen. Ein Beispiel von vielen: In der Millionenstadt Fortaleza im Nordosten Brasiliens hat der 74-jährige Carlos Oliveira schwere Kreislaufprobleme. Die Familie bringt ihn, da Krankenwagen fehlen, mit dem PKW eines Nachbarn in die Klinik. Dort drängen sich bereits mehrere hundert Patienten auf den Korridoren. Oliveira wird von Krankenpflegern auf eine Trage gepackt – mit der Auskunft, dass es derzeit leider keine behandelnden Ärzte gibt. Nach vier Tagen raten die Pfleger der Familie, Oliveira wieder mit nach Hause zunehmen. Die Familie folgt dem Rat. Zwei Tage später ist der Mann tot.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer Geld hat, kann die ärztliche Behandlung vor Gericht durchsetzen</h2>
<p>Die Familie gehört zur brasilianischen Unterschicht und verfügt weder über das Wissen noch die finanziellen Mittel gegen das Krankenhaus Klage vor Gericht einzureichen. Wer dies kann, hat in Brasilien die Möglichkeit, die medizinische Behandlung juristisch zu erzwingen. Wer damit durchkommt, auf diese Weise nur zu oft sein eigenes Leben oder das seiner Familienangehörigen rettet, schadet indessen all jenen Menschen, die seit langem auf die Behandlung warten. Und das in einem Land, das die höchsten Gewalt- und Mordraten der Welt aufweist. Schwerbewaffneten Banden überfallen und rauben in Brasilien sogar Hospitäler und deren Patienten aus. Dass Gewalt und Verbrechen auch psychisch krank machen kann, betätigt die Weltgesundheitsorganisation. Über 20 Prozent der brasilianischen Bevölkerung sind laut Expertenstudien körperlich oder geistig behindert, in Ländern wie Deutschland ist es nur etwa 1 Prozent. Angesichts dieser Misere im Gesundheitssystem sind viele Brasilianer über die Milliardenausgaben für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympische Sommerspiele 2016 empört. Das ist einer der Gründe für die Bürgerproteste überall im Land. Bereits 2010 gab ihnen sogar José Temporao, Brasiliens Gesundheitsminister von 2007 bis 2010, Recht, als er sagte: “Unser Modell des Gesundheitswesens funktioniert nicht. Es garantiert in den Krankenhäusern keine Qualität. Es darf doch nicht eineinhalb Jahre dauern, bis ich einen Termin beim Neurochirurgen bekomme. Mehr Mittel sind notwendig.”</p>
<p>Angesichts dieser Lage hat brasilianische Regierung begonnen ausländische Ärzte anzuwerben. Anfang 2014 teilte Staatspräsidentin Dilma Rousseff mit, dass bereits über 7.000 kubanische Mediziner in Brasilien praktizieren, vor allem in Slums der Großstädte und anderen Armutsregionen. Noch in diesem Jahr sollen weitere 6.000 Ärzte hinzukommen. Das ist vielleicht ein Anfang, um die gröbsten Missstände im brasilianischen Gesundheitssystem zu beseitigen.</p>
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</blockquote>
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		<title>Deutsche Milliardenbürgschaft für brasilianisches Atomkraftwerk Angra 3, unweit des ThyssenKrupp-Stahlwerks? Proteste von Urgewald. Deutsche Umweltpolitik im Ausland. Brasilia plant über 50 AKW. Weltsozialforum 2010. Greenaction.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/deutsche-milliardenburgschaft-fur-brasilianisches-atomkraftwerk-angra-3-unweit-des-thyssenkrupp-stahlwerks-proteste-von-urgewald-deutsche-umweltpolitik-im-ausland/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[EILAKTION! Protest gegen Milliarden-Bürgschaft für brasilianisches AKW Wird der Haushaltsausschuss im Bundestag am kommenden Mittwoch eine Bürgschaft von mindestens 1,5 Mrd. für das brasilianische AKW Angra 3 durchwinken? Diese Aktion ist extrem eilig! Bitte beteiligt euch &#8211; schnell und zahlreich! &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen, obwohl die Zeit knapp ist, haben wir wie immer eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EILAKTION!</strong></p>
<p><strong>Protest gegen Milliarden-Bürgschaft für brasilianisches AKW</strong></p>
<p><strong>Wird der Haushaltsausschuss im Bundestag am kommenden Mittwoch eine Bürgschaft von mindestens 1,5 Mrd. für das brasilianische AKW Angra 3 durchwinken?</strong></p>
<p>Diese Aktion ist extrem eilig! Bitte beteiligt euch &#8211; schnell und zahlreich!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen,</p>
<p>obwohl die Zeit knapp ist, haben wir wie immer eine Chance gemeinsam etwas zu erreichen: Denn nicht alle Mitglieder des Haushaltsausschusses finden staatliche Bürgschaften für alte Atomtechnologie eine gute Idee&#8230; Urgewald hat in den letzten Tagen mit Mitgliedern des Haushaltsausschusses gesprochen und auf die vielen Probleme hingewiesen. Wir wollen erreichen, dass kommende Woche im Bundestag mindestens kritische Fragen gestellt werden und dass Exportförderung für Atomtechnologie ein öffentliches Thema wird.</p>
<p><strong>Greenaction:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></p>
<p><span id="more-4338"></span></p>
<p>Etappensieg nach der Wahl</p>
<p>Nach der Wahl geschah erst einmal nicht, was viele befürchtet hatten: die direkte Verlängerung von AKW-Laufzeiten. Die atomkritische Stimmung soll sich nicht negativ auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auswirken und deshalb herrscht Zurückhaltung beim Atomthema. Aber die Klientel will bedient werden und deshalb versucht Schwarz-Gelb, still und heimlich und vor allem schnell eine Bürgschaft für das brasilianische AKW Angra 3 durchzuwinken.</p>
<p>Areva/Siemens &#8211; die Hoteliers der Atombranche?</p>
<p>Areva/Siemens hat gleich nach der Wahl einen Antrag für eine Exportbürgschaft über mindestens 1,5 Milliarden Euro gestellt. So sollen Fakten geschaffen werden: weg mit dem seit neun Jahren gültigen Atomausschlusskriterium bei der Exportförderung und her mit der dicken Bürgschaft. Für ein Atomkraftwerk, das im einzigen Erdbebengebiet Brasiliens gebaut werden soll. Es gibt keine hinreichenden Pläne für die Entsorgung des radioaktiven Abfalls und von einer unabhängigen Atomaufsicht kann keine Rede sein. Schon der Vorgängerreaktor Angra 2 hat Brasilien tief in die Schulden gestürzt. Die zuständigen Ministerien sehen jedoch keine Probleme und wollen die Bürgschaft kommenden Mittwoch durch den Haushaltsausschuss des Bundestages winken.</p>
<p>&#8222;Heimlich still und leise&#8220; wird nicht klappen! Wir wollen zeigen, dass die Öffentlichkeit die Atompolitik der Regierung bei der Exportförderung mitbekommt und kritisiert. Diese Aktion unterstützt auch unsere brasilianischen Kollegen beim Kampf gegen das Atomkraftwerk.</p>
<p>Deshalb bitten wir Euch: schreibt eine Protest-E-Mail oder einen Brief an Mitglieder im Haushaltsausschuss, denn die müssen sich kommenden Mittwoch mit der Bürgschaft befassen und sollen unsere Kritik hören.</p>
<p>Tausend Dank!</p>
<p>Heffa Schücking &amp; das urgewald-Team</p>
<p>P.S. Bitte empfehlt die Aktion schnell weiter; siehe auch unter: <a href="http://null/www.urgewald.de"><u><font color="#0000ff" size="2"><font color="#0000ff" size="2">www.urgewald.de</font></font></u></a></p>
<p><font size="2">=======================================================================&lt;/ã€€</font><font size="2">Hier unser Textvorschlag für eine Protest-E-Mail:</font><font size="2">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</font><font size="2">Sehr geehrte Ausschussvorsitzende Frau Merkel,</font><font size="2">sehr geehrte Frau Flach,</font><font size="2">sehr geehrter Herr Barthle, sehr geehrter Herr Luther,</font></p>
<p><font size="2">in Kürze wird sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit einem Bürgschaftsantrag der Firma Areva/Siemens für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien befassen. Der in Angra geplante Atomreaktor wurde vor 30 Jahren geplant und genügt nicht mehr heutigen Sicherheitsanforderungen. Hinzu kommt, dass der Reaktor in einem Erdbebengebiet gebaut werden soll. Es erscheint mir zudem unverantwortlich, ein ökonomisch fragwürdiges Atomgeschäft in einem Land zu verbürgen, das sich bis heute weigert, das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag zu unterschreiben. Als Bürger und Steuerzahler kann ich nicht einsehen, dass ein solch kontroverses Geschäft mit Mitteln des Bundeshaushalts verbürgt wird.</font></p>
<p><font size="2">Ich möchte deshalb Sie und die anderen Ausschussmitglieder eindringlich bitten, sich gegen eine Bürgschaftsübernahme im Fall Angra auszusprechen.</font></p>
<p><font size="2">Mit freundlichen Grüßen</font></p>
<p><font size="2">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</font></p>
<p><font size="2">E-Mail-Adressen:</font></p>
<p><font size="2">petra.merkel@bundestag.de</font></p>
<p><font size="2">ulrike.flach@bundestag.de</font></p>
<p><font size="2">norbert.barthle@bundestag.de</font></p>
<p><font size="2">michael.luther@bundestag.de</font></p>
<p><font size="2">Petra Merkel &#8211; Vorsitzende des Haushaltsausschusses</font></p>
<p><font size="2">Ulrike Flach &#8211; Ausschussmitglied für die FDP</font></p>
<p><font size="2">Norbert Barthle &#8211; Ausschussmitglied für die CDU/CSU</font></p>
<p><font size="2">Michael Luther &#8211; Ausschussmitglied für die CDU/CSU</font></p>
<p><font size="2">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</font></p>
<p><font size="2">&#8211;</font></p>
<p><font size="2">Heffa Schücking</font></p>
<p><font size="2">Urgewald e.V.</font></p>
<p><font size="2">Von-Galen-Straße 4</font></p>
<p><font size="2">D-48336 Sassenberg</font></p>
<p><font size="2">Tel. +49 (0)2583-1031</font></p>
<p><font size="2">Fax +49-2583-4220</font></p>
<p><font size="2">Mobil +49-160-96761436</font></p>
<p><font size="2"><a href="http://www.urgewald.de/"><u><font color="#0000ff" size="2"><font color="#0000ff" size="2">http://www.urgewald.de</font></font></u></a></font></p>
<p><font size="2"><strong>Hintergrund:</strong></font></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/" title="Warum Kopenhagen scheiterte">Hart-Brasilientexte: Warum Kopenhagen scheiterte</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">Hart-Brasilientexte: Thyssenkrupp neues Stahlwerk erhöht den co2 Ausstoß von Rio de janeiro um 763 Prozent</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">Hart-Brasilientexte: </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/">Thyssenkrupp in Rio de Janeiro neues Stahlwerk wird immer teurer</a></p>
<p><font size="2"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/</a></font></p>
<p><font size="2"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/lula-superstar-suddeutsche-zeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/lula-superstar-suddeutsche-zeitung/</a></font></p>
<p><font size="2"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/</a></font><br />
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