Der brasilianische Staatsanwalt Ubiratan Cazetta hat langjährige Vorwürfe der katholischen Bischofskonferenz(CNBB) bestätigt, wonach bei der Zerstörung Amazoniens massiv Sklavenarbeiter eingesetzt würden. Cazetta sagte , überall dort, wo das Agrobusiness seine Anbau-und Weideflächen zügig erweitere, seien Sklavenarbeiter anzutreffen.
„Wirtschaftsentwicklung“ bedeutet Kahlschlag, Brandrodungen, Mord
Der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler hat Geldgier und das Streben nach raschem Profit für die nach wie vor ungehinderte Zerstörung der Amazonas-Urwälder verantwortlich gemacht. Die zahlreichen Warnungen der brasilianischen Kirche vor den Folgen dieses Umweltverbrechens hätten unglücklicherweise nicht die erhoffte Wirkung, erklärte Kräutler gegenüber der Presse. Wirtschaftliche Entwicklung Amazoniens sei gleichbedeutend mit Kahlschlag, Brandrodungen und Mord. Großgrundbesitzer hätten schlichtweg befohlen, Riesenflächen abzuholzen, um damit wirtschaftliche Aktivität zu demonstrieren und somit gewaltige „Entwicklungskredite“ einheimsen zu können.
AMAZONIA[1] , AN ECOCIDE FORESEEN Frei Betto* ”There is no sugar cane growing in Amazonia. We do not know of any such project in that region either recently or already established affirmed Reinhold Stephanes, the Minister for Agriculture, as he responded to the official rumour that sugar cane plantations are being kept a distance away from the forest. (O Globo 29th July 2007) Official data reveals that the planting of sugar cane advances through Amazonia in spite of the federal government™s denial. (more…)