Hintergrund:
tags: brasilien, lula, menschenrechte, rio de janeiro, verirrte kugeln
Merkwürdig, daß europäische Medien derzeit vor allem die Gewaltwelle in Mexiko herausstellen, obwohl die Lage in Brasilien weit dramatischer ist. Während allein in Rio de Janeiro seit 2007 laut NGO-Angaben rund 25 000 Menschen getötet wurden, waren es in ganz Mexiko seit 2006 etwa 28000 Morde. In Brasilien werden jährlich über 55000 Menschen liquidiert.

Ausriß, Protestaktion an der Copacabana.
http://odia.terra.com.br/portal/rio/html/2010/9/sobreviventes_ameacados_pelo_abandono_109522.html
„Berlin wirbt um Brasilien“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/08/berlin-wirbt-um-brasilien-financial-times-deutschland-besuch-von-ausenminister-guido-westerwelle-gunter-nooke-unsagliche-folterpraxis-in-brasilien/
« „Bye-bye Brasil“ – der berühmte Spielfilm. Globo-Reporterteam fährt drei Jahrzehnte später die Route ab. – „Guido Westerwelle war gestern.“ Der Spiegel. Westerwelle in Brasilien – keinerlei Kritik an gravierenden Menschenrechtsverletzungen(systematische Folter, häufige Morde an Homosexuellen, Todesschwadronen, Liquidierung von Menschenrechtsaktivisten, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit etc.), keinerlei Treffen mit Systemkritikern, Bürgerrechtlern, kirchlichen Menschenrechtsaktivisten, etwa der Gefangenenseelsorge… Joachim Gauck in Brasilien 2013. »
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