Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasilien, Gefängnishorror unter Lula: UNO-Menschenrechtskommission in Genf befaßt sich erstmals mit gegen Gesetz und Verfassung verstoßenden Haftbedingungen im Teilstaat Espirito Santo. Dossier mit Fotos von Zerstückelten. Günter Nooke, Oded Grajew. Deutscher Außenminister Guido Westerwelle besucht Brasilien. www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf

Montag, 08. März 2010 von Klaus Hart

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle weilt in dieser Woche für mehrere Tage in Brasilien, besucht neben der Hauptstadt Brasilia auch Sao Paulo und Rio de Janeiro. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/08/berlin-wirbt-um-brasilien-financial-times-deutschland-besuch-von-ausenminister-guido-westerwelle-gunter-nooke-unsagliche-folterpraxis-in-brasilien/

„Die Kerker von Hartung erscheinen vor der UNO: http://oglobo.globo.com/pais/noblat/posts/2010/03/07/as-masmorras-de-hartung-aparecerao-na-onu-272212.asp

CONECTAS-Foto-Dokument anklicken: http://www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf

Espirito-Santo-Gouverneur Paulo Hartung gehört zu Staatschef Lulas wichtigstem Bündnispartner, der Partei PMDB.

Lula, Hartung, Espirito Santo: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/lulas-rede-auf-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstagen-2009-in-vitoria-zeitdokument-die-rolle-einer-regierung-ist-die-einer-mutter/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/

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(Fotos übermittelt von Menschenrechtsaktivisten aus Espirito Santo)

Fotos anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/gefangnis-horror-in-vitoria-espirito-santo-expertenkommission-des-nationalrats-fur-justiz-schockiert-nao-havia-banheiro-os-menores-eram-obrigados-a-defecar-e-urinar-dentro-do-conteiner/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/12/gefangnishorror-und-systemkritiker-in-brasilien-menschenrechtsverteidiger-prangern-vor-uno-in-genf-morddrohungen-mangelnden-staatlichen-schutz-an-hiperviolencia-extreme-gewalt-in-gefangnissen/

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„In Brasilien Maschinen und Ausrüstungen zu produzieren, ist 36,27 Prozent teurer als in Deutschland – beim gleichen Produkt.“ Mario Bernardini, Wirtschaftsexperte der Industrievereinigung Abimaq. „Custo Brasil“.

Montag, 08. März 2010 von Klaus Hart

Joao do Morro & Pé da Serra, zwei Preziosen der Caipira-Musik, in Sao Paulos Jardim da Luz. Gesichter Brasiliens. „Canarinho Prisioneiro“. Grande Montreal!

Sonntag, 07. März 2010 von Klaus Hart

Inezita Barroso(verstorben 2015) – „Marvada Pinga“, anklicken, Klassiker der Caipira-Musik Brasiliens. „Canarinho Prisioneiro“. Joao do Morro & Pé da Serra, zwei Preziosen der Caipira-Musik in Sao Paulo.

Sonntag, 07. März 2010 von Klaus Hart

http://www.youtube.com/watch?v=kviqmtPXjsg

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Inezita Barroso, Star der Musica Caipira Brasiliens, Virada Cultural Sao Paulo. Inezita Barroso lebt in Sao Paulos Viertel Santa Cecilia.

Joao do Morro & Pé da Serra, Kontakt-Telefon zum Anmieten: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jardim-da-luz-sao-paulo-am-wochenende-brasiliens-groster-treffpunkt-der-seelenvollsten-sertaneja-duos/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/10/pena-branca-gestorben-video-anklicken/

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Brasilianerinnen in der Politik:“Sie rauben genauso, lügen genauso, sind genauso scheinheilig und zynisch wie die Männer. Mensalao-Skandale, Tricks und Betrügereien jeder Größenordnung – Politikerinnen sind überall tief verwickelt!“ Brasilianische Historikerin Mary del Priore, 57, zum Internationalen Frauentag. Folgen der Schönheitsdiktatur.

Samstag, 06. März 2010 von Klaus Hart

„Die Brasilianerinnen sind apathisch, Machisten und Sklaven der Schönheitsdikatur. Sie fördern den Machismus, indem Mütter Söhne in Schutz nehmen, die Gewalt gegen Frauen anwenden und nicht zulassen, daß ihre Söhne aufwaschen oder das Zimmer aufräumen. Wir haben eine grobe Entwertung von Errungenschaften der Frauen – durch diese selber.“

„Größerer Hintern, größere Brüste“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/13/die-brasilianerinnen-bezahlen-immer-mehr-um-grosere-bruste-und-einen-groseren-hintern-zu-erlangen-schonheitsoperationen-und-schonheitsdiktatur/

Ob Dilma Rousseff dieses Jahr zur Staatspräsidentin gewählt werde oder nicht, sei egal.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/8-jahre-lula-regierung-die-ministerinnen-riege-veranderungen-bei-geschlechterungleichheit-und-frauenrechten/

http://www.istoe.com.br/assuntos/entrevista/detalhe/54698_O+ESPELHO+E+A+NOVA+SUBMISSAO+FEMININA+

 2008 ergibt eine brasilianische Studie, daß besonders in der Unterschicht sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird. Geld, finanzieller Nutzen spielt in Beziehungen eine auffällig große Rolle.

Lula feuert weitere Ministerin: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/feuert-lula-sicherheitshalber-seine-schwer-angeschlagene-zivilkabinettsminister-erenice-guerra-miriam-belchior-als-nachfolgerin-genannt/

Schönheitsdiktatur: http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%FCche.html

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Propaganda in Sao Paulo.

Unterschichtsfrauen – Mittel-und Oberschichtsfrauen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/05/hausangestellte-in-brasilien-relikt-der-sklavenzeit-neueste-daten-in-teilstaaten-wie-maranhao-bekommen-hausbedienstete-monatlich-umgerechnet-etwa-40-euro-der-offizielle-mindestlohn-ist-de-facto-a/

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„Brasilianer beherrschen Schlachthöfe der Welt“ – Handelsblatt. Greenpeace zu Förderung von Urwald vernichtenden Fleischunternehmen. Schüler in Buchkirchen/Österreich. John Stanmeyer – Amazonasbrände-Fotos.

Samstag, 06. März 2010 von Klaus Hart

Brasilien: Politisch gezielt betriebene Zerstörung des Schienenverkehrs. Erneuter Ausbau der LKW-und Bus-Produktion. Ineffizienter Güter-und Personentransport auf Straßen auch ökologisch verheerend in Brasilien. Sojaexport nach Europa und wachsender LKW-Verkehr, Kritik der Logistikexperten.

Samstag, 06. März 2010 von Klaus Hart

Die Lula-Rousseff-Regierung fördert gemäß brasilianischen Quellen auch dieses neue Automulti-Projekt mit staatlichen Geldern. Daimler-Benz erhalte für den Ausbau der Produktionskapazitäten von der Nationalbank für ökonomische und soziale Entwicklung(BNDES)  1,2 Milliarden Real. In auffälligem Kontrast dazu steht der fehlende Wiederausbau des weit effizienteren und umweltfreundlicheren Bahntransports. Ein Blick auf den Zustand des Verkehrs in Millionenstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro spricht in diesem Kontext Bände über die Umwelt-Philosophie der Lula-Rousseff-Regierung.

In der Tat wurden besonders unter der Regierung von Lula und Dilma Rousseff die Interessen der Autoindustrie sehr gut bedient. Wie vor der WM von 2012 von Transportexperten konstatiert wurde, hat Sao Paulo inzwischen nur 71 Kilometer Metro, Mexiko;City dagegen ueber 200 Kilometer, Seoul fast 400 Kilometer, London 408 Kilometer. Es gibt weder Schnellbahnen wie etwa in Berlin, noch ein Radwegenetz, um den Verkehr mit PKW absolut zu bevorzugen.

Bemerkenswert sind die kritischen Analysen der brasilianischen Logistikexperten, die seit Jahrzehnten auf die immensen wirtschaftlich-sozialen Kosten einer solchen Infrastrukturpolitik verweisen.

2012 führte zu öffentlichen Diskussionen, daß die Dauerstaus auf den Fernstraßen zu den Stränden bei Sao Paulo ständig zunähmen, die Fahrt statt der früher ein bis zwei Stunden inzwischen bis zu sieben Stunden dauere. Von nicht wenigen Brasilianern wird dies auf die unter Lula-Rousseff verfolgte Verkehrspolitik zurückgeführt, die zwecks Begünstigung der Automultis den ökologischen, preisgünstigen Schienen-Nahverkehr, der der Bevölkerungsmehrheit dienen würde,   zielgerichtet benachteilige. In den Informationsradios wurde 2012 von Brasilianern  auf den Bahn-und S-Bahn-Verkehr in Mitteleuropa als nachahmenswertes Beispiel verwiesen. Hätte Brasilien ein solches Verkehrssystem, käme es nicht zu den immer absurderen Staus, die mit enormer Luftvergiftung, viel höherem Kraftstoffverbrauch und Streß verbunden seien. Indessen existierte bereits ein relativ gut ausgebautes Schienennetz in Brasilien, konnte man sogar von Sao Paulo mit dem Zug an die Küste fahren, gab es Bahnstrecken entlang der Küste. Indessen wurden diese Zugverbindungen von interessierter Seite aus den bekannten Gründen gestoppt, zerstört. In diesem Zusammenhang werden stets Lulas sehr gute Beziehungen zu den Automultis betont. 

4160 Verkehrstote 2009 in Deutschland offiziell – Brasilien zum Vergleich: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/in-brasilien-taglich-etwa-100-verkehrstote-weltweit-groste-opferzahl-uma-guerra-nas-estradas-brasileiras/

Experte Washington Novaes: http://ecourbana.wordpress.com/2009/07/19/esse-insano-mundo-do-nosso-transporte/

Allein der Stopp des Personen-Zugverkehrs zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro hatte den multinationalen Busherstellern Brasiliens geradezu märchenhafte Zusatzprofite beschert – den Reisenden aber gravierende Verschlechterungen. Zudem nahm die Umweltvergiftung stark zu. Entsprechend groß ist das entsprechende Lob für Brasilias Politik aus Europa. Während man in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz alle wichtigen Städte mit dem Zug erreicht, ist dies im Flächenland Brasilien nur per Bus oder Flugzeug möglich, früher bestehende Zugverbindungen sogar zwischen Provinzhauptstädten wurden aus offensichtlichen Gründen gekappt.

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Straßenbahn in Manaus – natürlich abgeschafft.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/08/berlin-wirbt-um-brasilien-financial-times-deutschland-besuch-von-ausenminister-guido-westerwelle-gunter-nooke-unsagliche-folterpraxis-in-brasilien/

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Brasilien, Bildhauer Abelardo da Hora – Ausstellung in Sao Paulo wird abgebaut.

Samstag, 06. März 2010 von Klaus Hart

Brasilien: Xavier Plassat, französischer Dominikaneranwalt, über Sklavenarbeit unter Lula, Bilanz 2009.

Freitag, 05. März 2010 von Klaus Hart

Oscar Niemeyer: Neuestes Werk, der Regierungssitz des Teilstaats Minas Gerais, ist urbanistisch ein „Desaster“, urteilt Architekt Fernando Serapiao in der „Folha de Sao Paulo“. Scharfe Kritik an Niemeyers Architektur.

Freitag, 05. März 2010 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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