Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Birds and Wind Turbines in California. Windkraftwerke, die auch viele seltene, vom Aussterben bedrohte Tiere zerfetzen, sind sehr umweltfreundlich, betonen Politiker, sogenannte Naturschutzverbände und Medien in Deutschland. YouTube und WKA von Altamount.

http://es.youtube.com/watch?v=RtgBWNKwBkE&feature=related

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/26/noch-ein-uralter-hut-seit-den-neunziger-jahren-bestens-bekannt-windkraftwerke-toten-vom-aussterben-bedrohte-fledermause/

 http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/20/wattenrat-ostfriesland-uber-naturschutz-und-auslastungsgrad-von-windkraftanlagen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/26/beeindruckende-erfolge-neoliberaler-umweltpolitik-seit-den-neunziger-jahren-auch-in-europa-werden-ehemals-haufige-vogelarten-immer-seltener/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/09/deutschlandradio-kultur-zu-den-auswirkungen-offizieller-umweltpolitik-unter-topfer-merkel-trittin-und-gabriel/#more-479

– Wattenpresse -             Â
      Pressedienst des Wattenrates Ost-Friesland
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    Bitte beachten: Die Fax-Nummer hat sich geändert!
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    Anmerkung: Die “Solarhauptstadt” Freiburg war ohne Strom, auch die
    zahlreichen Solardächer konnten nichts ersetzen, im Gegenteil, bei
    Netzspannungsausfall funktionieren weder Solar- noch
    Windkraftwerke. Das wünscht man sich zur Demonstration doch auch
    mal für Ostfriesland: Stromausfall bei bestem Wind trotz hunderter
    Windkraftanlagen, nur so ließe sich wohl der Windwahn anschaulich
    begreifen.

    Dipl.Ing. Wilfried Heck www.wilfriedheck.de  hat´s kommentiert:

” In der Solarhauptstadt Freiburg war heute der Strom ausgefallen.

Über die abgeschaltete Stadt und was dabei so alles passiert, darüber
berichtet die Badische Zeitung. Auch zu diversen Fragen zum
Stromausfall gibt es da Auskunft. Grund für eine Abschaltung gibt es
immer wieder mal, wie z.B. ein Blitzeinschlag auf Mallorca, aktuell im
Stern berichtet. Aber vielleicht sollte man sich einige Fragen auch
selber mal beantworten bzw. die Mühe dazu machen. Zum Beispiel, woher
denn der Strom an einem 13. November kömmt, wenn es mal nicht so
klares Wetter gibt, wie es dort heute war. Aber konnten die vielen
Freiburger Solarstromplatten überhaupt Strom in ein Netz speisen,
welches ‘tot’ ist? Natürlich nicht, denn im Einzelfall sind sie nicht
leistungsstark genug und schalten deshalb automatisch ab. Sie dürfen
auch nicht, weil die zentrale Schaltwarte muß Netzabschnitte
spannungsfrei schalten können – bei Arbeiten daran etc. Im Klartext:
Netzspannung weg – sämtliche EEG-Anlagen schalten ebenso unverzüglich
aus,  Blackout im Plusenergiehaus.”

MK

—-

Badische Zeitung, 14. Nov. 2008, Freiburg

Stromausfall: Die abgeschaltete Stadt

Genau um 10.44 Uhr gingen gestern in Freiburg die Lichter und
Computer aus. Ein Stromausfall legte weite Teile der Stadt lahm,
darunter auch das Zentrum rund um den Bertoldsbrunnen. Bis zu einer
Dreiviertelstunde dauerte es, bis die Energie wieder zurückkam.

Geschäfte machten dicht, die Polizei fuhr sicherheitshalber Streife,
Menschen blieben in Aufzügen stecken, die meisten Straßenbahnen
blieben stehen, Ampeln fielen aus. Menschen kamen nicht zu Schaden,
aber die Wirtschaft durchaus. Ursache des Stromausfalls war ein
Spannungsabfall im Netz der EnBW.

Der neue Freiburger Feuerwehrchef Ralf-Jörg Hohloch berief sofort den
kleinen Krisenstab ein, um die Information der Bevölkerung zu
koordinieren. Die freiwilligen Abteilungen in den Stadtteilen wurden
in erhöhte Bereitschaft versetzt. Niemand konnte schließlich
abschätzen, wie lange der Strom wegbleiben würde. Nicht zufrieden ist
Hohloch mit der Kommunikation zwischen Behörden und Energieversorger
Badenova. “Da muss es Gespräche geben.”

Den Vorwurf weist Badenova-Sprecher Erich Möck zurück. Nach nur 16
Minuten sei die Feuerwehr informiert worden. Schneller gehe es nicht,
da sich die Verbundwarte von Badenova erst ein Bild vom Umfang der
Störung machen müsse. “Und die Informationen sollten ja ein Mindestmaß
an Qualität haben”, sagt Möck.

Vom Stromausfall betroffen waren knapp 70 000 Einwohner “ und
zusätzlich natürlich die Unternehmen. “Das war der größte Stromausfall
seit langem”, sagt der Badenova-Sprecher. Dass es gestern die
Innenstadt erwischt hat, ist ebenfalls äußerst selten. Im März 2002
blieb eine Minute lang der Strom weg. Der letzte längere Stromausfall
war im Jahr 1997.

Lahm gelegt war auch eine Stunde lang die Straßenbahn mit Ausnahme
der Linie 1 (Littenweiler “ Landwasser). Die Verkehrs-AG setzte
kurzerhand Busse ein. Der Stromausfall knipste auch 70 Prozent der
Ampeln aus. Doch die Autofahrer erwiesen sich als umsichtig. Der
Polizei jedenfalls wurde in dieser Zeit kein einziger Unfall gemeldet.
Weil die Alarmanlagen von zum Beispiel Banken und Geschäften außer
Gefecht waren, rückten zahlreiche Streifen in die Innenstadt aus, um
Präsenz zu zeigen. “Gelegenheit macht bekanntlich Diebe”, sagt
Polizeisprecher Ulrich Brecht. Der Einsatz war offensichtlich
erfolgreich. Eine Straftat wurde nicht angezeigt.

Der Auslöser für den 45-minütigen Blackout ist klar: ein deutlicher
Abfall der Netzspannung (siehe Info-Box). Laut Energiekonzern EnBW,
der den Strom an die Freiburger Badenova-AG verkauft, handelte es sich
um “übliche Spannungsabweichungen”. Dieser Darstellung tritt Badenova
entgegen. Rudolf Gebert, seit 13 Jahren in der Verbundwarte an der
Ferdinand-Weiß-Straße im Stadtteil Stühlinger, hat so einen
Spannungsabfall noch nie gesehen.

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 14. November 2008 um 20:25 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Naturschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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