Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens katholische Slum-Priester – Wirken unter ständiger Lebensgefahr. “Nicht alle Padres sind bereit, in die Hangslums von Rio de Janeiro hinaufzusteigen, weil dort das Risiko besteht, ermordet zu werden.” Erika Gloria, Favela-Pastoral in Rio. Brasiliens gravierende Menschenrechtslage.

Mittwoch, 07. März 2012 von Klaus Hart

“Da sein, wo gelitten wird”:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/

Rio de Janeiros Erzbischof Orani Joao Tempesta war während einer Fahrt durch eine von paramilitärischen Milizen beherrschte Favela des Strand-Stadtteils Barra da Tijuca bereits einmal darauf angewiesen, daß die Milizen ihre Waffen senkten und ihn passieren ließen.

Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/07/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-und-der-internationale-frauentag-2012-menschenrechts-ngo-und-kirche-des-nordost-teilstaats-ceara-debattieren-uber-folter-heute/

Kindersoldaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/

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Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha, Sao Paulo.  “Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will – also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder – aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen – aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal. Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien. Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer – das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ – oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.”

Hintergrund:

Banditendiktatur über Brasiliens Slumbewohner nützt Regierung und Eliten, verhindert Kampf für Menschenrechte

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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