Die brasilianische Regierungspartei (PT) von Staatschef Lula hat in Sao Paulo auf einer Kundgebung und einem Protestmarsch ihre jüngsten offiziellen Positionen gegenüber den Militäraktionen Israels bekräftigt, die als „Staatsterrorismus“ klassifiziert und mit der Hitler-Wehrmacht verglichen worden waren. Führer der Regierungspartei, darunter Abgeordnete sowie der Sekretär für internationale Beziehungen, Valter Pomar, demonstrierten gemeinsam mit Organisationen und Politikern der arabischen, islamischen Gemeinde Brasiliens, Anhängern von Hamas und Hizbollah, geistlichen islamischen Würdenträgern, dem linken Spektrum zugeordneten Parteien sowie Sozialbewegungen wie der Landlosenbewegung MST.
http://www.bpb.de/themen/YYCLMJ,0,Antisemitismus_und_Antizionismus_in_der_Charta_der_Hamas.html
SWR-Sao Paulo-Reportage: http://go.podcast.de/episode/148407/SWR2_Wissen_25_Die_brasilianische_Megacity_Sao_Paulo
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/15/osesp-silvesterkonzert-aus-sao-paulo-auf-arte-nicht-
verpassen/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/20/aquarela-do-brasil-ary-barroso-platz-5-der-100-besten/
Der Dirigent und Komponist John Neschling, der seit 1996Â Sao Paulos drittklassiges Sinfonieorchester OSESPÂ rasch zum besten ganz Lateinamerikas entwickelte, hat gegenüber der Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ die Gründe für seinen nicht beabsichtigten Weggang erläutert. Bereits 2007 habe ihm der Bankier Pedro Moreira Salles, Vizepräsident des OSESP-Aufsichtsrates, mitgeteilt, daß die 2008 anstehende Vertragsverlängerung aus politischen Gründen nicht möglich sei.
An einer Ampelkreuzung läuft sie wie irre hin und her, bettelt Autofahrer, Passanten an um Geld für Crack, stammelt Unverständliches oder schimpft „Filho da Puta“, „Puta que pariu“. Viele von Crack Gezeichnete torkeln ähnlich herum. Eine Straßenkreuzung, an der Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene massenhaft Crack konsumieren, ist ganz in der Nähe. „Das sind Lulas Landeskinder, Gringo“, kommentiert der Besitzer einer offenen Straßenkneipe ironisch.
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013