Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Mord an Moslem-Eritreer durch Moslem-Eritreer in Dresden: Deutsche Medien nehmen das heikle Thema sofort aus den Schlagzeilen, damit es möglichst rasch in Vergessenheit gerät. Keinerlei Entschuldigung von Politikern, Parteien, Organisationen etc. wegen perverser Diffamierung der Bewohner von Dresden/Ostdeutschland im Mord-Kontext. “Vertreter des muslimischen Zentrums aus Dresden sprechen von Bahray als “erstem Pegida-Opfer”. ARD-Tagesschau am 15.1.2015. Sebnitz-Methode von Medien im Dresdner Mordfall angewendet.

Freitag, 23. Januar 2015 von Klaus Hart

Wird Grönemeyer zu den Lügen von Pegida-Gegnern zum Fall des ermordeten Eritreers, sowie der Medienkampagne gegen Dresdner/Ostdeutsche Stellung nehmen – und auch zur Tatsache, daß Pediga-Gegner mit dem Mörder durch Dresden demonstrierten – ungeachtet allgemein bekannter Vorwürfe in Bezug auf die Täterschaft?

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/23/eine-anfrage-des-bundestagsvizepraesidenten-johannes-singhammer-ergibt-zurzeit-leben-600-000-abgelehnte-asylbewerber-in-deutschland-cicero-wer-die-kosten-traegt/

Deutschlands betuchte “Flüchtlinge”:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/16/deutschlands-betuchte-fluechtlinge-laut-illustrierte-der-spiegel-kostete-die-mittelmeer-ueberfahrt-den-eritraeer-khaled-1600-dollar-danach-die-zugfahrt-von-sizilien-bis-deutschland-4000/

Rache für Khaled Idris Bahray!!!

Antifa in die Offensive!

Die kontinuierliche monatelange Hetze von Pegida und anderen Rassist*innen hat sich nun in die Tat umgewandelt. Khaled Idris Bahray (20) aus Eritrea wurde ermordet. Dem kaltblütigen feigen Mord vorausgegangen sind etliche Bedrohungen und Anfeindungen, in dem Gebiet in dem Khaled wohnte. Anwohner*innen, Freund*innen und Mitbewohner*innen berichteten, das eben jene migrantisch aussehnden vorallem Montags nach den Pegida-Demonstrationen von den Rassisten*innen angepöbelt und beschimpft wurden. Auf die Straße traute sich Montags niemand von den Migranten*innen.

Nun forderte die andauernde Stimmungsmache ihr erstes Todesopfer in Dresden. Es wurde berichtet das Kahled blutüberströmt am Dienstagmorgen vor seiner Hintertür im offenen Hof gefunden wurde.Die Bullen versuchten zunächst diesen Mord zu vertuschen, in dem sie öffentlich berichteten dass Kahled verstorben ist ohne Fremdeinwirkung!. Nach steigenden öffentlichen Interesse und Kontakt mit den Mitbewohner*innen mussten die Bullen ihre Aussage zurück ziehen.
Polizeipräsident Kroll berichtete das Kahled durch Messerstiche tödlich verletzt wurde: „Nach jetzigem Befund legen wir uns darauf fest, dass ein Messerstich ursächlich für die Verletzung verantwortlich ist. Wir schließen aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Es ist ein Tötungsdelikt. Von vorsätzlichem Handeln ist auszugehen.“ so Kroll.„Wir sahen nur das Blut an seinem Hals und der Schulter, es sah schlimm aus“, sagte ein Mitbewohner gegenüber der Zeitung. „Die Menschen hier begegnen uns feindlich, es spricht Hass aus ihren Augen, wir trauen uns nicht mehr nach draußen, wir brauchen Schutz“, zitiert die Zeitung einen der Geflüchteten.Refugees und Migranten leiden in Dresden zunehmends unter der rassistischen Bedrohung! Kaum eine Woche vergeht in der es nicht zu Übergriffen kommt.

Dieser Mord ist nicht mehr hinnehmbar. Zulange haben wir die Rassisten Hetzen lassen.
Es heißt jetzt aktiv zu werden! Auf der Straße! Den Rassistischen Terror zurückzuschlagen und die Rassisten da anzugreifen wo sie auftauchen. Das sind wir jenen zahlreichen Migranten und Geflüchteten schuldig die unter dem rassistischen Terror von Staat und Nazis zu leiden haben!

Wir sind traurig und wütend zu gleich. Unsere vollste Anteilnahme richtet sich an die Angehörigen und Freunde von Khaled.

Es ist Zeit an dynamisches aktives Zeichen zu setzen. Es gilt sich in großen Gruppen zusammenzuschließen und gegen eben jene vorzugehen die das Leben verachten und Menschen zu zweiter Klasse degradieren wollen.

Khaled Idris Bahrays Tot ist ein weiterer schmerzhafter Höhepunkt, doch vergessen wir nicht all die Anderen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Passes täglich Schikanen und Übergriffen ausgeliefert sind.
Rassisten und Staat angreifen! Überall!

PS.: Am Montag werden sich die Rassisten von Pegida wieder treffen. Genau jenes Umfeld die Khaleds Mord zu verantworten haben.
Es heißt offensiv gegen die Teilnehmenden dieses Aufzugs vorzugehen. Kommt Montag nach Dresden um Khaled zu sühnen.

Ausriß Dresdner Morgenpost:

ERSTES FOTO! DIESER MANN BRACHTE KHALED UM

Hassan S. (26, geblendet) ließ sich von Journalisten fotografieren, stellte sich als Opfer dar.

 

 

Dresden – Der gewaltsame Tod vonKhaled Idris Bahray (20) bewegt weiter ganz Deutschland. Jetzt ist der Täter geschnappt und täglich kommen neue Fakten zu der Gewalttat ans Tageslicht. MOPO24 auf Spurensuche.

Wer ist der Täter?

Er heißt Hassan S., ist 26 Jahre alt und stammt wie das Opfer Khaled aus dem ostafrikanischen Eritrea. Seit Donnerstag, 22. Januar sitzt Hassan S. in Untersuchungshaft in der JVA Dresden. Polizisten hatten ihn am Morgen in der Wohnung verhaftet. Sie kamen ihm auf die Spur, weil sie die Tatwaffe (ein Messer) mit seinen DNA-Spuren gefunden hatten.

Der Test dauerte etwas – aber nach nur neun Tagen stand zweifelsfrei fest, dass Hassan der Hauptverdächtige ist.

Was ist zur Tat bekannt?

Gleich nach der Verhaftung gestand Hassan S. gegenüber den Ermittlern vor Ort. Stunden später beschloss er, wieder zu schweigen. Die bisherigen Aussagen könnten dennoch vor Gericht verwendet werden.

Allerdings ist die Rekonstruktion des Mordabends schwierig. Fakt ist: Beide, also Hassan und Khaled, teilten sich ein Zimmer in der Wohnung im zweiten des Stock des Plattenbaus im Stadtteil Leubnitz-Neuostra. Ein kleines Zimmer, mit zwei Betten, alles auf rund 15 Quadratmetern.

Das Motiv ist noch nicht klar

Am Montagabend (12. Januar) sollen beide zwischen 20 und 21 Uhr die Wohnung – die sie mit fünf weiteren jungen Männern aus Eritrea bewohnen – verlassen haben. Sie gingen in den Hof des Wohnblocks. „Es sieht aktuell so aus, als ob dort der Streit zwischen Täter und Opfer eskaliert ist“, so Staatsanwalt Jan Hille.

„Es ging wohl darum, wer wann was in der Küche machen darf – eigentlich Banalitäten“, so Staatsanwalt Hille. Aber ob das stimmt, was der Täter sagt? Ermittler berichten MOPO24, dass hinter allen noch Beziehungsprobleme und Eifersucht stehen sollen.

Der Täter tarnte sich als Opfer

Nach der Tat sprach Hassan S. mit vielen Journalisten, die die Wohnung besuchten. Seine Aussagen prägten auch wesentlich das Bild der verängstigten Asylbewerber. Zur FAZ sagte er beispielsweise: „Ob wir nun hier wohnen, oder ein paar Straßen weiter, das macht keinen Unterschied. Dresden ist Dresden. Wir wollen hier alle einfach nur weg, egal wohin, Hauptsache weg aus dieser Stadt.“

Die Zeitung zitierte ihn als „einen der engsten Freunde des Toten“.

Was droht Hassan S.?

Bei einer Verurteilung wegen Totschlags drohen bis zu 15 Jahre Haft. Dass der Täter in seine Heimat Eritrea ausgeliefert wird, scheint ausgeschlossen. Die Haft wird er daher in Deutschland verbüßen. Mopo

…das heißt, wir müssen die Verantwortung für Menschen, wie Khaled Idris Bahray, die in dieser Gesellschaft keine Stimme haben, übernehmen.
Es liegt an uns, ihnen eine Stimme zu geben, für eine lückenlose Aufklärung seines Mordes zu kämpfen und dafür einzutreten das sie bald selber ihrer Stimme erheben können. Es liegt an uns, der Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass Rassismus und dieses kapitalistische System tötet. Es liegt an uns, jeden Tag diesem rassistischen Staat und seinen Behörden zu zeigen, dass sie das Problem sind.

Am Ende dieser Geschichte steht ein toter Mensch, welcher seit seiner Kindheit auf der Flucht war und leider nie die Freiheit fand, welche er sich wünschte. In ein paar Jahren wird ein Platz oder eine Straße nach ihm benannt werden – das System, aus welchem Grund, Khaled Idris Bahray am 12. Januar 2015 in Dresden ermordet wurde, wird dann leider immer noch bestehen.
Aus Trauer wird Wut.
(Dresden, im Januar 2015)(Internetmeldung)

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/23/vertreter-des-muslimischen-zentrums-aus-dresden-sprechen-von-bahray-als-erstem-pegida-opfer-tagesschau-am-15-1-2015-wie-die-westdeutsche-leipziger-volkszeitung-ueber-d/

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/23/dresden-2015-immer-noch-keine-medienberichte-ueber-deutschlandweite-spontankundgebungen-mahnwachen-protestmaersche-lichterketten-etc-wegen-der-gemaess-denkvorschriften-natuerlich-falschen-polizei/

Die Nazi-DDR: http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/22/die-nazi-ddr-illustrierte-der-spiegel-was-alles-fehlt/

Eritreer ermordet Eritreer in Dresden – ob sich wohl hochbezahlte Kommunikationswissenschaftler Deutschlands ausnahmsweise angesichts der Brisanz trauen, die von deutschen Medien im Mord-Kontext angewendeten Manipulationsmethoden zu untersuchen? Viele Medien wenden erfolgreich die bekannte Sebnitz-Methode an. („Neonazis ertränken Kind“. Bild-Zeitung –  taz Berlin: 24. 11. 2000: „Badeunfall erweist sich als rassistischer Mord“)

 „Neonazis ertränken Kind

Kleiner Joseph – Gegen 50 Neonazis hatte er keine Chance. Es passierte am helllichten Tag in einem belebten Freibad. 50 Neonazis überfielen den kleinen Joseph (6). Schlugen ihn, folterten ihn mit einem Elektroschocker, dann warfen sie ihn ins Schwimmbecken, ertränkten ihn. Fast 300 Besucher waren an jenem Tag im “Spaßbad” im sächsischen Sebnitz. Viele hörten seine Hilferufe, keiner half. […] Etwa 50 Mann, in Springerstiefeln, mit Tätowierungen. Johlend zerrten sie ihn zum Schwimmbecken, johlend ertränkten sie das Kind.“

„Mehrere Jugendliche zerrten Joseph mit Gewalt von seinem Liegeplatz an der Hecke zum Imbiss des Freibades. Dort wartete die restliche Gruppe an der Theke. Joseph weinte und versuchte, sich loszureißen. ‘Du Ausländerschwein’, wurde der Sechsjährige angeschrieen. Dann hielt ihn einer fest, sein Mund wurde aufgerissen und ein Mädchen goss ihm eine Flüssigkeit in den Mund. Joseph versuchte zu entfliehen. Er hielt sich krampfhaft an Wasserhähnen fest, die aus dem flachen Wasser ragten. Er war wackelig auf den Beinen. Er heulte wieder. Dann gingen alle Jugendlichen vom Imbiss wieder zu ihm und lösten ihm einzeln mit Gewalt die Finger von der Stange. Sie trugen ihn in ein Handtuch gewickelt zum tiefen Teil des Beckens. Dort schrie eine junge Frau: ‘Na, macht’s endlich, schmeißt ihn schon rein. Scheiß Ausländer.’ Die Jugendlichen taten dies. Zwei sprangen hinterher und hopsten auf seinem Rücken herum. Ungefähr zehn Minuten.“

„Der Kanzler empfing Josephs Mutter ausdrücklich als Vorsitzender der SPD.“ Hamburger Wochenblatt Die Zeit

Illustrierte Der Spiegel, Zitate zu Sebnitz-Vorgängen – Parallelen zu Dresden-Fall offenkundig – Politiker und Pressemeute sprechen sogar mit dem Mörder…:

Wie diesmal der Vorwurf lautet: 

“Vertreter des muslimischen Zentrums aus Dresden sprechen von Bahray als “erstem Pegida-Opfer”. ARD-Tagesschau am 15.1.2015.

„…Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, der schon am Freitag mit einem Hubschrauber eingeflogen war, um die Familie zu trösten, besucht den Gottesdienst in der Sebnitzer Peter-Pauls-Kirche und zündet für den toten Joseph eine Kerze an. Seine Ehefrau Ingrid trägt ein schwarzes Hütchen.

27. NOVEMBER 2000

„Grausige Gewissheit: Joseph wurde ermordet“

BERLINER MORGENPOST

Die „FAZ“ fordert auf Seite eins die Übernahme des Falls durch Bundesbehörden: „Den örtlichen Behörden ist nicht zu trauen.“

24. NOVEMBER 2000

„Badeunfall erweist sich als rassistischer Mord“

TAGESZEITUNG

Aus dem Westen kommt der Vorschlag: „Mauer hoch, eine Hälfte der Zone als Parkplatz, der Rest als Müllhalde und Ossi-Knast.“ – „Deutschland könnte so schön sein ohne Ossis.“ Der Osten funkt zurück: „Alles nur Hetze der westdeutschen Medien gegen die ehemalige DDR“ – „Ihr seid alle herzlose Schweine.“

25. NOVEMBER 2000

„Die ganze Gruppe lachte und guckte zu“

FRANKFURTER ALLGEMEINE

Der Skandal erreicht seinen Höhepunkt. Das Land vergisst den Konjunktiv. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber: „Diese Tat geht mir so unter die Haut wie kaum ein anderes Ereignis und entsetzt mich zutiefst. Genauso dieses Wegschauen und Nichthandeln so vieler.“ Der Berliner „Tagesspiegel“ schreibt, was vielen durch den Kopf geht: „In einem Land, in dem ein Sechsjähriger von politisch motivierten Gewalttätern ermordet werden kann, weil Menschen nicht eingreifen, möchte man nicht leben.“

Spätabends ist Renate Kantelberg-Abdulla zu Gast in Erich Böhmes Talkshow. Sie sagt, es gebe in Sebnitz ein Haus, in dem „Arier gezüchtet werden“.

Biedenkopf warnt am Morgen Kanzler Schröder telefonisch vor einer Begegnung mit der Apothekerin. Gleichzeitig klagt er, dass Schröder doch vor der Verabredung besser ihn, Kurt Biedenkopf, gefragt hätte. Nanu, wundert sich da der Kanzler laut, sollte der Herr Professor Biedenkopf noch in den Kategorien des einstigen Königreichs denken, wo ein sächsisches Landeskind für ein Gespräch in Berlin die Erlaubnis des Potentaten benötigte?

Die Abdullas betreten das Willy-Brandt-Haus durch die Tiefgarage und werden mit dem Lift direkt ins Büro des SPD-Vorsitzenden gebracht. Während Schröder mit der Genossin parliert, verkündet Oberstaatsanwalt Bogner die Aufhebung der Haftbefehle.

Die Familie Abdulla ist in der sächsischen Landesvertretung in Berlin untergebracht.“

Der Spiegel im Sebnitz-Fazit zur „Lügenpresse“:“Auf der Strecke geblieben ist die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Meinung und der Ermittlungsbehörden.“

Wie der Eritreer-Fall von Dresden zeigt, sind Deutschlands Medien weiter gut gefüllt mit Medienfunktionären, die nach wie vor die Sebnitz-Taktik anwenden.

Sebnitz-Chronik:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17976118.html

Hamburger Wochenblatt „Die Zeit“: „Dass der Fall Joseph sich womöglich niemals wird klären lassen, ist auch dem mangelnden Arbeitseifer der Ermittlungsbehörden zuzuschreiben.“

Pressemeute in Sebnitz – und bei Eritreern der Mord-Adresse von Dresden:“Renate Kantelberg begleitet die italienische Reporterin ins Wohnzimmer zwei Stockwerke über der Apotheke. Dort hocken seit Stunden Journalisten, die sich „einarbeiten sollen“ in die bereitgestellten Akten. Im Kinderzimmer nebenan schlummert eine Tontechnikerin aus Leipzig im Sessel vor dem tonlosen Fernseher, und wartende Reporter blättern gelangweilt in Dianas Fotoalbum.“ 

„Ein Mann von Bild steckt den Kopf herein. „Ihre Frau hat einen Termin beim Bundeskanzler!“ Saad Abdulla nickt strahlend: „Danke.“ – „Tja“, sagt der Bild-Reporter, „so ist das bei vier Million Auflage.“

„“Wir müssen noch zu Günther Jauch“, ruft sie in den Flur, wo ihre Mutter einer Journalistenschar die Hintertür aufschließt, „die von Jauch müssen vorher noch Bilder machen.“

 

„Die linke Szene der Sächsischen Schweiz ruft zur Spontandemonstration auf dem Sebnitzer Markt.“

“ Und wieder schleicht Getuschel durch die winkligen Gassen. Ein Junge sagt, er „weiß, dass die Zeugen gekauft“ wurden. Woher? Von seinen Eltern. Eine freundliche Alte fragt sich, warum die Kantelbergs solche Lügen verbreiteten. „Ich weiß ja nicht, was sie für einen Glauben hat“, sagt sie. „Aber er ist, glaube ich, Muslim. Vielleicht ist das da so üblich?“

Parallelen zu Dresden – die Rolle der Kirchenfunktionäre: „Am Sonntag findet in der Sebnitzer Hauptkirche ein ökumenischer Fürbittgottesdienst statt. Ein Zeichen soll gesetzt werden. Hunderte Polizisten sind angereist und der Ministerpräsident mit Gattin. Die Bänke sind voll wie sonst nur zu Weihnachten. Der Superintendent betet für Wahrheit und Gerechtigkeit: „Wir bitten Gott um Hilfe für diese Stadt.“

“ In Berlin wartet die Talkshow von Erich Böhme.Polizei eskortiert. Dort wird sie wieder ihre Sicht der Dinge schildern. Alle Studiogäste werden tief betroffen sein, einer spricht sie mit „Frau Sebnitz“ an. Die Sendung wird am nächsten Morgen Stadtgespräch sein. „Sie“ habe „wieder Scheiß erzählt“, wird es heißen.“

„Dass 50 Neonazis am helllichten Tag ein Kind ersäufen und eine ganze Stadt es drei Jahre lang totschweigt, das kann sich nicht einmal die örtliche Antifa vorstellen, die den Rechten sonst alles zutraut. Als es zuerst in der Zeitung stand, glaubten es alle. Nur die Sebnitzer nicht.“

Eritreer-Mord:

Zahlreiche Ostdeutsche hatten  angesichts der Tatbeschreibung auf einen solchen Tathergang geschlossen, dies laut geäußert. Daher kam dieser Tathergang natürlich für Medien, Politiker, Organisationen, Gutmenschenszene etc. absolut nicht in Frage. 

Die Leiche wurde von einer ostdeutschen Nachbarin frühmorgens gefunden:”Weshalb die Mitbewohner des 20-Jährigen nicht selbst und viel früher Alarm geschlagen haben, nachdem Khaled Idris Bahray vom Einkauf nicht zurückgekommen ist, ist unbekannt.” LVZ

“Der aus Eritrea stammende Flüchtling war am vergangenen Montagabend, während Pegida durch Dresden marschierte, durch Messerstiche getötet worden.” Tagesspiegel

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/23/messerstecherei-fluechtlingsheim-wieviele-eintraege-google-bei-diesem-eingabewort-verzeichnet/

KhaledRassismustötet

Ausriß. “Rassismus tötet immer wieder”. Wer aus Sicht der Pegida-Gegner den Mord an dem Moslem-Eritreer von Dresden begangen hat. 

“Der Rassismus hier macht uns platt”

Eritreer, darunter der Mörder, bei Protestmarsch dabei:  “Die an der Spitze marschierenden Eritreer fragten immer wieder laut und eindringlich: „Who killed Khaled?“ (Wer hat Khaled umgebracht?). Außerdem riefen sie „Ich bin Khaled“, „No space for Racism“ (kein Platz für Rassismus) und „Walk together“ (gemeinsam laufen).” LVZ

Die Top-Recherche von ARD-Tagesschau – die sogar mit dem Mörder sprach, ohne angesichts allgemein bekannter existierender Vorwürfe indessen entsprechende Fragen zu stellen. Warum wurde nicht investigativ nachgefragt – Vorschriften?: 

Die Mitbewohner von Bahray berichten, gegen 22 Uhr habe es noch zwei Mal lange an der Tür geklingelt. Sie hätten nicht aufgemacht, weil in den Wochen zuvor immer wieder bei ihnen geklingelt worden sei, mitten in der Nacht, um drei oder vier Uhr morgens. Sie hätten Angst gehabt, sagen sie, erzählen von rassistischen Übergriffen…” Die Top-Recherche von ARD-Tagesschau zum Tathergang.

“Am Montagabend habe sich Bahray noch einmal die Schuhe angezogen und im “Netto” Zigaretten holen wollen, erzählen die Freunde. Sein Telefon habe er in der Wohnung gelassen, nur ganz kurz wollte er weg sein. Der Supermarkt liegt nicht einmal 100 Meter entfernt. Man sieht ihn aus dem Fenster der Wohnung. Doch Bahray kam nicht zurück. Die Mitbewohner riefen seine Freunde an, die in Asylunterkünften am anderen Ende der Stadt untergebracht sind, doch auch dort war er nicht angekommen. Am nächsten Morgen fand eine Nachbarin seine Leiche im Hof. Blutüberströmt, sagt einer der Freunde: “Er lag auf dem Rücken, und Blut lief ihm aus der Nase und aus dem Mund.”

Die Polizei vermutet, dass der Fundort nicht der Tatort war. Hat Bahray sich also dort hingeschleppt und versucht, durch den Hintereingang in die Wohnung zu kommen? Ist er sterbend oder tot dort abgelegt worden? Niemand, so scheint es, hat etwas beobachtet oder wahrgenommen…Andrea Hübner von der Opferberatung RAA Sachsen hält die Befürchtungen für berechtigt, dass in der momentanen Stimmung die Hemmschwelle sinkt, Hetze in die Tat umzusetzen.”

LenaKampfTagesschau1

LenaKampfTagesschau2

IN DIESER GRUPPE DEMONSTRIERT KHALEDS MÖRDER MIT!”Dresdner Morgenpost

“Er sprach mit Journalisten

Besonders schlimm ist es, dass der Täter noch mit Redakteuren, u.a. der “Tagesschau”, gesprochen hatte. Er sagte: “Wir haben solche Angst.“ Vor allem wegen der PEGIDA-Bewegung trauten sie sich nun nicht mehr auf die Straße. Das Zitat wurde von vielen Medien aufgenommen.”

OB Orosz besuchte den Täter

Dramatisch: Als die Dresdner OB Helma Orosz (61, CDU) am Donnerstag, 15. Januar, drei Tage nach der Tat, die Wohnung des Opfers besuchte, war auch der Mörder anwesend!

Auch bei der Demonstration für Khaled, die am Samstag, 17. Januar, durch die Dresdner Innenstadt zog, war der Täter dabei. Hielt ein übergroßes Foto des Opfers in die Luft… Laut Spiegel Online seien bei der Obduktion außerdem erhebliche Mengen Drogen im Körper gefunden worden.”

Deutschlands soziokulturelle Dekadenz, kuriose Realitäts-und Wahrnehmungsverweigerung, Faktenabstinzenz: Alle palavern, mutmaßen über Islam und Islamismus, doch so gut wie alle weigern sich strikt, einfach einmal in ein islamisches Land wie Pakistan zu fliegen und dort vor Ort im Alltag, in den Familien die islamische Leitkultur zu studieren, u.a. mit Steinigern und islamischen Fanatikern zu sprechen. Sehr lehrreich sind auch Wanderungen entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze – wer sie bereits unternahm, weiß, wovon hier die Rede ist.

 Offenkundig – in deutschen Medien ist verboten, über gravierende Aspekte von Mentalität, soziokulturellen Faktoren zu berichten. Auffällig ist, daß deutsche Autoritäten keinerlei geförderte Studienreisen in typische islamische Länder wie Afghanistan oder Pakistan anbieten – wer sich dort auch nur einige Wochen aufhielt, hat einen sehr guten Eindruck darüber bekommen, was nunmehr auch in Deutschland massiv in Landes-und Alltagskultur übernommen werden soll. Etwa in Pakistan u.a. einer Steinigung durch Jugendgruppen entgangen zu sein, wirkt ausgesprochen prägend, ebenso die Rettung unverschleierter mitteleuropäischer Frauen vor angreifenden fanatischen Horden. Anthropologisch Interessierte verwiesen in Bezug auf Afghanistan und Pakistan immer wieder auf den Umstand, daß extrem strenggläubige Moslems das mafiöse Geschäft mit harten Drogen auf allen Aktionsebenen managen, auch bewaffnet.

 

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

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