Kuba wird für andere Tourismusdestinationen, darunter in Süd-und Nordamerika, ein zunehmend wichtigerer Konkurrent. 2014 reisten laut amtlichen Angaben erstmals mehr als 3 Millionen ausländische Touristen ein, 2015 bereit über 3,5 Millionen. Wegen der NATO-USA-Kriegspolitik kommen viele frühere Tourismusdestinationen nicht mehr in Frage, wird daher Kuba zusätzlich interessanter – zumal dort Gewaltkriminalität, Massaker wie in den USA undenkbar sind.
Kuba-Systemvergleich:
Verständlich, daß daher auch in deutschsprachigen Mainstream-Medien der gesteuerte Kalte Krieg gegen den islamismusfreien, anti-neoliberalen Nationalstaat auch auf den deutschsprachigen Reiseseiten wie üblich weitergeht. Bizarre Falschbehauptungen, Lügen werden nahezu täglich lanciert. So wird dreist behauptet, das Buchen eines Hotelzimmers in Kuba sei derzeit für Ausländer sehr schwierig. Just das Gegenteil ist der Fall – nie zuvor war es beispielsweise von Deutschland aus so einfach, beispielsweise über die verschiedensten Internet-Buchungssysteme aus der stark gewachsenen Auswahl von Hotels verschiedenster Preisklassen sowie der häufig sehr komfortablen Privatzimmer das Passende herauszusuchen – ob in Havanna oder irgendwo im Hinterland Kubas.
Nordamerikaner sind entgegen den Mainstream-Angaben nach wie vor keineswegs häufig in Kuba anzutreffen – verglichen mit Destinationen in Deutschland, Italien, Spanien existiert in Kuba glücklicherweise noch kein Massentourismus – selbst wenn dies in Mainstreammedien behauptet wird. Selbst in die von Havanna am weitesten entfernten Städte, darunter Santiago de Cuba, gelangt man 2016 weit unkomplizierter, preisgünstiger als noch in den Jahren zuvor. Nach wie vor wird selbst in deutschsprachiger Reiseliteratur der Eindruck erweckt, Kuba habe nach wie vor nur eine einzige Busgesellschaft für Ausländer – Viazul. Seit Jahren existieren indessen bereits mehrere andere Busunternehmen, die dieselben Routen, darunter nach Santiago de Cuba anbieten. Ein Ticket für einen bestimmten Tag zu kaufen, ist daher heute ein Kinderspiel – nur Oberdeppen drücken sich weiter in Büros und Busbahnhöfen von Viazul herum.
Frech und dreist wird zudem verschwiegen, daß man beispielsweise die Strecke von Havanna nach Santiago de Chile oder andere entfernte Städte sogar im modernen Taxi gemeinsam mit drei, vier weiteren Touristen bewältigen kann – zu einem Preis, der pro Kopf nicht selten genauso hoch wie der des Bustickets ist, gelegentlich sogar darunter. Mit dem Taxi und einem Englisch, gar Deutsch sprechenden Taxifahrer die Strecke zurückzulegen, nach Belieben hier und da anzuhalten, untouristische kubanische Restaurants auszuprobieren, eröffnet zudem die Möglichkeit intensiver Gespräche über Land und Leute, Politik, Soziales, Kultur, Landesprobleme aller Art.
Hotels beispielsweise der Melia-Kette stets rasch ausgebucht? Die Erfahrung vor Ort zeigt, daß es sich um baren Unsinn, Erfindungen handelt – ob Melia oder andere Ketten an den schönsten Stränden des Landes – selbst in der Hochsaison bekommt man Zimmer ohne Vorbuchung. Und kaum ist man wieder zuhause, hat man vom Hotel in der Mailbox die Bitte, doch freundlicherweise Werbung für die Unterkunft zu machen, sie anderen zu empfehlen – wären Kubas Hotels so rappelvoll, hätten sie derartige Marketingmethoden garnicht nicht nötig.
Von hohen Preisen für kubanische Hotelzimmer kann ebenfalls keine Rede sein, wie dreist behauptet wird – das Preis-Leistungsverhältnis ist zumeist ausgezeichnet. Eine europäische Managerin einer ausländischen Kuba-Hotelkette sagte im Website-Gespräch, im Grunde seien die meisten kubanischen Hotel-und Resort-Zimmer angesichts des Gebotenen viel zu billig. Gerade die All-Inclusive-Hotels in Kuba seien geradezu ein Schnäppchen.

Was derzeit deutschen Touristen in Kuba auffällt: Viel weniger Polizeipräsenz als in Deutschland, doch um ein Vielfaches mehr öffentliche Sicherheit als zuhause…

Polizei in Kuba – keine Pappkameraden wie vielerorts in Deutschland…

Fiebermückenbekämpfer in Kuba Januar 2015 – keine Zika-und Dengue-Epidemien. Die verwendeten Sprühgeräte sind zu einem großen Teil vom deutschen Hersteller STIHL. Deutsche Medien dürfen offenkundig weiterhin nicht berichten, daß es in Kuba keine Dengue-oder Zika-Epidemie gibt. Auf entsprechenden Weltkarten der Epidemieländer fehlt stets der Hinweis auf Kuba…
Tropische Kletterfrösche als effiziente Moskitovertilger – im auffällig ökologischen Kuba überall zu finden, darunter an Hotels wie hier – in Brasilien natürlich weitgehend ausgerottet. Kuba hat daher jene Epidemien nicht, die in Brasilien häufig sind, siehe Zika, Dengue etc…
Hatte SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel bei seiner Kuba-Reise 2016 nachgefragt, wieso Kuba nicht solche grauenhaften Epidemien kennt wie der von der Gabriel-Merkel-Regierung hochgelobte strategische Partner Brasilien?http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/14/blamabel-erfolglose-kuba-reise-von-spd-vizekanzler-sigmar-gabriel-2016-keinerlei-wirtschaftsvereinbarungen-nur-hoefliches-interesse-der-kubanischen-regierung-fuer-den-exotischen-staatsgast-auch-an/
Der Politschauspieler und das kubanische CDR-Mitglied – Google-Ausriß.