Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

In Berlin 2015 totgeschlagener Jude Yosi Damari. „Berlin-Mitte: Polizei schweigt weiter zu Leichenfund in Kirche. Auch zwei Tage nach dem Fund einer Leiche in der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche unweit des Roten Rathauses gibt die Polizei keinerlei Informationen …“ Entscheidender Hinweis auf staatliche Verschweigetaktik im politisch hochbrisanten Fall des in Berlin totgeschlagenen Juden – Tagesspiegel-Information jedoch nicht mehr anklickbar. Anders als im Fall des in Dresden ermordeten Moslem-Eritreers Khaled kein Aufschrei von Politikern, Parteien, Organisationen, keinerlei Mahnwache, Demonstration etc…

Donnerstag, 09. April 2015 von Klaus Hart

Der sadistisch totgeschlagene Jude und der Albaner – derzeit natürlich kein Thema in der ZEIT und anderen Mainstream-Medien. Ist Ihr Lieblingsmedium etwa eine Ausnahme? Immer noch kein offizielles Mahnmal für den in Berlin 2015 ermordeten Juden Yosi Damari:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/die-einstige-reichshauptstadt-von-adolf-hitler-immer-noch-kein-offizielles-mahnmal-fuer-den-ostern-2015-sadistisch-totgeschlagenen-juden-yosi-damari-am-tatort-erinnert-bisher-fast-nichts-an-das-ver/

YosiDamariTatort1

YosiDamariRotesRathausBlick

Rotes Rathaus Berlin – freier Blick zum Tatort, laut Anwohnern.

“Der rätselhafte Mord am jungen Israeli nahe dem Alexanderplatz erschüttert jüdische Gemeinden in aller Welt…Mehrere Tage hielten die Mord-Ermittler Einzelheiten über den mysteriösen Ruinen-Fall von der Littenstraße (Mitte) geheim.”(Berliner Kurier)

  • www.tagesspiegel.de/berlin/polizei…/berlin-mitte-pol… -
     

    Auch zwei Tage nach dem Fund einer Leiche in der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche unweit des Roten Rathauses gibt die Polizei keinerlei Informationen …

Tagesspiegel-Reporter weisen in der nunmehr abrufbaren Textversion vom 8.4. 2015 indessen auf Widersprüchlichkeiten, Unstimmiges:

„Ansonsten gaben sich die Ermittler ausgesprochen zugeknöpft. Ursprünglich hatte es sogar geheißen, der Mann habe keine Papiere bei sich gehabt. Nicht einmal zum Alter des Toten wird eine Schätzung genannt. Kurz nach der Tat hatte die Polizei getwittert, dass ein „junger Mann“ gefunden worden sein soll. Dieser Tweet wurde später wieder gelöscht. Angeblich soll er falsch gewesen sein.“

Außerordentlich bemerkenswert ist, daß eine staatliche Behörde wie die Polizei im politisch hochbrisanten Fall des in der deutschen Hauptstadt totgeschlagenen Juden gemäß den Medienberichten offenkundig Falschmeldungen bzw. Lügen verbreitet -Das Opfer hatte keine Papiere bei sich.”(Bild-Zeitung). Gerade angesichts der für den Ostermontag anstehenden Kundgebungen und Protestdemonstrationen, angesichts der innenpolitischen Diskussion wäre diese Information bereits am Ostersonntag bzw. Ostermontag sehr wichtig gewesen. Somit ist von einer beabsichtigten Vertuschung auszugehen – die deutsche Öffentlichkeit sollte über mehrere Tage offenkundig nicht erfahren, daß der in Berlin Ermordete ein Jude war. Vertuschungsaktionen dieser Art lassen sich inzwischen tagtäglich in deutschen Mainstreammedien relativ leicht entdecken. Entsprechend gering ist der Prozentsatz von Medienkonsumenten geworden, die deutsche Mainstreammedien noch für glaubwürdig halten. Alles Beschriebene kann so – oder ganz anders gewesen sein.

Auffällig – in der derzeitigen Tröglitz-Kampagneberichterstattung des deutschen Mainstreams fehlt jeder Hinweis auf den Fall des in der deutschen Hauptstadt Berlin erschlagenen Juden – daß derartiges inzwischen wieder möglich ist.

…According to the consul, the suspect who is wanted by police is not Israeli, and most likely not German either.

“He was seen walking around with the victim all of Saturday, including during the evening, and now he has disappeared. The police isn’t sure if he’s the killer but they suspect he’s involved. The investigation is advancing, but the police is still missing the motive,” Siso said…i24news.tv, Israel

Von besonderer symbolischer Bedeutung ist, daß der Jude nur wenige Meter vor dem “Landgericht Berlin – Amtsgericht Berlin-Mitte” sowie dem “Anwaltsgericht Berlin” sadistisch totgeschlagen wurde – zudem in unmittelbarer Nähe des Berliner Rathauses – Hinweis auf die allgemeine soziokulturelle und politische Dekadenz der deutschen Hauptstadt. Bislang erinnern weder ein Gedenkstein noch eine Gedenkplakette an den Mord an dem Juden Yosi Damari – im Kontext geförderter Judenfeindlichkeit in der einstigen Reichshauptstadt des Naziregimes.

JudeKlosterkircheBildkeinePapiere

“Opfer trug keine Papiere bei sich”. Lüge am 5.4. 2015 von Bild-Zeitung und anderen Medien veröffentlicht, offenkundig unter Berufung auf die staatliche Polizei. Ausriß. Was von als Fakt hingestellten Angaben deutscher Mainstream-Medien heutzutage zu halten ist…

JudeKlosterkircheBerlZeitungAusweispapiere

„Ausweispapiere wurden bei ihm nicht gefunden.“ Lüge, in der Berliner Zeitung abgedruckt am 6.4. 2015

Wie es die Märkische Allgemeine hindreht – toter Jude angeblich erst am Ostermontag aufgefunden, obwohl es am Ostersonntag war: „Der ermordete Israeli, der am Ostermontag in einer Kirchenruine in Berlin Mitte gefunden wurde..“

 

Selbst die ARD-Tagesschau berichtet auch am 9.4. 2015 immer noch nicht über den Fall des in der früheren Nazi-Reichshauptstadt totgeschlagenen Juden, viele andere große deutsche Medien verfahren genauso. Die FAZ bringt über den Mord vom Ostersonnabend erst am Donnerstag danach einen kurzen Bericht.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/toter-mit-israelischem-pass-in-berlin-mitte-gefunden-13529176.html

 

Angesichts dieser gelenkten Informationspolitik über den politisch brisanten Mordfall stehen alle künftigen Mitteilungen von Staat und Medien zu dem Mord unter dem Vorbehalt vermutlicher Unglaubwürdigkeit, ist mit üblichen Manipulationen zu rechnen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/09/der-in-berlin-2015-totgeschlagene-jude-bereits-ostersonntag-mit-israelischem-pass-aufgefunden-immer-mehr-bemerkenswerte-widersprueche-in-offiziellen-mitteilungen-von-polizei-und-medien-offenba/

YosiDamariDieZeit15

Ausriß, 9.4. 2015. Welche Themen angesichts der medialen Aufregung über den Dachstuhlbrand von Tröglitz einfach „untergehen“.

Wie die Öffentlichkeit reagierte, als der Ausländer Khaled in Dresden ermordet wurde – bemerkenswerte Unterschiede zum Fall des ermordeten Ausländers Yosi Damari:

KhaledRassismustötet

Ausriß. “Rassismus tötet immer wieder”. Wer aus Sicht der Pegida-Gegner den Mord an dem Moslem-Eritreer von Dresden begangen hat.

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/11/mordfaelle-nemzow-in-moskau-moslem-eritreer-khaled-in-dresden-ard-tagesschau-weissscheinbar-stets-besser-als-die-ermittlungsbehoerden-wer-die-tatsaechlichen-taeter-sind/

KhaledDeutschlandDuMörder15

 

“Deutschland du Mörder.”Auch auf einer Demonstration in der deutschen Hauptstadt Berlin wurde 2015 klargestellt, daß als Mörder des Moslem-Eritreers Khaled unter keinen Umständen ein anderer Moslem-Eritreer in Frage kommt. Ausriß.

Satiriker Dr. Alfons Proebstl auf Pegida-Kundgebung in Dresden 2015, Ostermontag nach dem Mord an Yosi Damari: “Wenn die zornigen jungen Männer `Juden ins Gas`rufen – weit und breit keine Gegendemo…”

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