Angesichts „fortdauernden Massenelends, der krassen Sozialkontraste im größten lateinamerikanischen Staat“, so Bischof Valentini, sei der Einsatz von Steuergeldern für derartige militärische Zwecke wie der Aufbau einer Atom-U-Boot-Flotte falsch und absurd.Â
Oded Grajew:“Hier haben wir es mit einem Teil der Elite zu tun, der bestimmte Wirtschaftsinteressen vertritt und auf öffentliche Gelder schielt. Denn wenn man Atom-U-Boote baut, müssen viele Dinge angekauft werden, müssen Mittel fließen.“
Laut brasilianischen Presseberichten wird die Lula-Regierung kurz vor Weihnachten einen Nationalen Plan der Verteidigung verkünden, der die Förderung des Nuklearsektors vorsieht, ein Atom-U-Boot-Programm zur Priorität erklärt. Mit Frankreich solle in diesem Sinne eine entsprechende Partnerschaft während des bevorstehenden Sarkozy-Besuchs vereinbart werden, darunter der Kauf von französischen Atom-U-Booten.
A crise, a fome e a produçáo de alimentos
Adital – Na década de 60 havia no mundo 80 milhões de pessoas que passavam fome todos os dias. Estávamos no auge do capitalismo industrial e do avanço das empresas transnacionais que se expandiam por toda parte para dominar mercado, controlar matérias-primas e explorar a máo-de-obra barata nos paÃses periféricos.
„Um desvio etico abortou o Fome Zero, anulou o seu carater emancipatorio e o reduziu ao programa Bolsa Familia, meramente compensatorio: a fome de poder. Manter os beneficiarios na dependencia permanente do governo traz votos.
Hunger-Schwarzer und Obama-Besuch: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/lula-regierung-plant-uber-50-atomkraftwerke/
Brasiliens CARITAS-Präsident, Bischof Demetrio Valentini, hat im Website-Exklusivinterview betont, daß Hunger und fehlende Lebensmittel auch fünf Jahre nach dem Start des Regierungsprogramms „Bolsa Familia“ in der zehntgrößten Wirtschaftsnation, die zu den führenden Lebensmittelexporteuren zählt, Alltagsnormalität seien.

Dom Demetrio Valentini, Protestdemonstration.
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
http://www.nordrhein-westfalen.de/Presseservice/redenDokumente/04_2008/081029MP.php
Jean Ziegler, Schweiz: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/1616315_Tribunal-fuer-Spekulanten.html
Versteckt in einem wenig gesehenen, mitternächtlichen  Informationsprogramm von TV Globo, wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihrer Brasilienreise von dem investigativen, sozialkritischen Reporter William Waack im Interview auf ansonsten unerwähnte Tatbestände direkt angesprochen. William Waack:“Die Reise von Angela Merkel nach Brasilien ist eine Übung in politischem Ausgleich. Die Kanzlerin vermeidet Kritik am Agro-Treibstoff-Programm Brasiliens, welches sie selbst positiv findet und das der Stolz Präsident Lulas ist. Aber sie kann auch nicht Kritiken aus Deutschland und Europa ignorieren, die die Produktion von Ethanol mit Sklavenarbeit, die Agrotreibstoffe mit dem Hunger in der Welt und der Abholzung Amazoniens assoziieren.“