Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

“Verdacht auf Brandstiftung: Scheune von Neonazi-Gegnern in Jamel brennt ab”. Illustrierte DER SPIEGEL im August 2015 in großer Online-Aufmachung wie andere Medien – die in deutschen Redaktion befolgte Sebnitz-Khaled-Methode. Von Tröglitz hört man nichts mehr, seit die Polizei zwangsläufig nicht mehr nur in Richtung Rechts ermittelt…Glaubwürdigkeit deutscher Medien nicht zufällig auf Tiefpunkt, enorme Auflagenverluste.

Donnerstag, 13. August 2015 von Klaus Hart

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jamel-scheune-von-rechtsextremismus-gegnern-brennt-ab-a-1047926.html

FAZ: Verdacht auf Anschlag: Brand vernichtet Scheune von Neonazi-Gegnern

Wie im Falle Sebnitz, Khaled, Tröglitz wird der Verdacht sofort massiv und in großer Aufmachung in eine bestimmte Richtung gelenkt – geht die Sache dummerweise anders aus, wird es ein Fall fürs Kleingedruckte und künftig u.a. bei Bränden, die in Asylantenheimen nicht von Angehörigen bestimmter politischer Richtungen gelegt wurden, nicht mehr dran erinnert.

Der Fall Tröglitz – auf einmal Medien-Schweigen nach Bekanntwerden anderer Fakten:

“Allerdings werde auch erwogen, dass die Tat von Personen begangen worden sein könnte, deren Ziel es war, genau dieses politische Spektrum zu diskreditieren.” MDR bereits im April 2015

4. April: Brand in geplanter Flüchtlingsunterkunft/MDR

Der Brandanschlag zu Ostern sorgt für Entsetzen.

Am Ostersamstag wird ein Feuer in der geplanten Asylbewerber-Unterkunft in der Thälmann-Straße gelegt. Die Staatsanwaltschaft spricht von einer “besonders schweren Brandstiftung”. Zwei Menschen wohnen in dem Haus, sie können sich retten.

Noch am selben Tag demonstrieren 300 Menschen in Tröglitz gegen Ausländerhass und Gewalt. Unter den Demonstranten ist Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, der sichtlich wütend ist. Zitat MDR

MDR:

Tröglitzer Brandanschlag : Fremdenhass oder doch was ganz anderes?

In der Nacht auf den 4. April in Tröglitz (Burgenlandkreis): Der gesamte Dachstuhl des Mehrfamilienhauses brannte aus. Zwei Mieter des ansonsten leerstehenden Hauses konnten sich unverletzt retten. Eigentlich sollten Asylbewerber im Haus untergebracht werden. Schon zuvor war Tröglitz in die Schlagzeilen geraten: Es gab Proteste gegen die Flüchtlingsunterbringung, der Bürgermeister trat zurück, der Landrat bekam Morddrohungen. Die Polizei ging bei dem Brandanschlag zunächst von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus…Allerdings wurde nun bekannt, dass auch eine andere Tatversion geprüft wird. Denn bei dem Eigentümer des Tröglitzer Mehrfamilienhauses, Volker B., hat es nicht zum ersten Mal gebrannt. Das Landeskriminalamt hält sich zu den Ermittlungen bedeckt. Auch bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Halle betont Oberstaatsanwalt Klaus Wiechmann, dass es sich im Fall der Brandstiftung in Tröglitz um ein laufendes Ermittlungsverfahren handle: “Aus ermittlungstaktischen Erwägungen können wir keine weiteren Auskünfte erteilen. Ich kann Ihnen aber bestätigen, dass im Rahmen der Ermittlungen auch etwaige Zusammenhänge mit anderen Brandsachen geprüft werden.” Nach Angaben der “Bild”-Zeitung brannte bereits 2006 die Villa von Volker B. ab – kurz bevor er mit seiner Familie dort ausziehen wollte. Nur rund zwei Jahre später folgte der nächste Brand in dem Gebäude. Die Polizei nahm damals Ermittlungen wegen Brandstiftung auf. Und nun 2015 in Tröglitz der dritte Brand in einem Haus von Volker B. – Stellt sich die Frage, ob nicht Fremdenhass, sondern eventuell Versicherungsbetrug hinter dem Feuer stecken.

Offenbar war die Vorgeschichte des Hauseigentümers in der Region schon bekannt. So bestätigte eine Sprecherin des Burgenlandkreises gegenüber MDR INFO: Man habe über die Ermittlungen in diese Richtung Bescheid gewusst, auch in Tröglitz selbst soll dies schon lange ein Gesprächsthema gewesen sein. Doch noch steht nicht fest, was tatsächlich in der Nacht auf den 4. April 2015 in Tröglitz geschehen ist. Die Ermittlungen laufen weiter…

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Ausriß. “Bei  einem muslimischen Balkaner fehlt der Medienmeute jeder Beissreflex, obwohl  Nazi-Nostalgie und Antisemitismus vor allem im Kosovo notorisch sind. Gleich nach der Abspaltung der Provinz von Serbien durch die NATO-Bombenangriffe 1999 wurden die Juden dort ebenso vertrieben wie die Mehrheit der orthorthodoxen Christen. Aber einen Albaner als Judenmörder an die große Glocke zu hängen, verbietet sich für BRD-Politiker und ihre Journaille, denn dann stünde auch die aktuelle Asylpolitik in der Kritik: Skipetaren stellen nämlich derzeit die größte Gruppe unter den Flüchtlingen in Deutschland…Damit die Empörung nicht um sich greift, mußte an den Tröglitzern ein Exempel statuiert und die Nazi-Keule herausgeholt werden. Der Judenmord aber wird als bloßer Kriminalfall ohne politisches Motiv abgehakt, so wie ansonsten jeder Mord an einem Deutschen. Ist das nicht irre?” (Jürgen Elsässer zu den antisemitischen, antichristlichen Motiven der NATO-Bombenangriffe)

Der sadistisch totgeschlagene Jude und der Albaner –  Thema in der ZEIT und anderen Mainstream-Medien?  Immer noch kein offizielles Mahnmal für den in Berlin 2015 ermordeten Juden Yosi Damari:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/die-einstige-reichshauptstadt-von-adolf-hitler-immer-noch-kein-offizielles-mahnmal-fuer-den-ostern-2015-sadistisch-totgeschlagenen-juden-yosi-damari-am-tatort-erinnert-bisher-fast-nichts-an-das-ver/

 

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Rotes Rathaus Berlin – freier Blick zum Tatort, laut Anwohnern.

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    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

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