http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,825688,00.html
Der Freitag – Weißer Schnee am Zuckerhut: http://www.freitag.de/2000/48/00481001.htm
Die Szenen sind in vielen brasilianischen Städten nicht neu, sondern besonders seit dem Start der Lula-Regierung 2003 so gut wie jedermann bekannt. Massenhafter Drogenkonsum hat in Brasilien seit langem Tradition, Fotos langer Schlangen von Drogenkonsumenten an den Verkaufspunkten der Slums von Rio de Janeiro sind seit den 80er Jahren bekannt – lediglich die Crack-Wachstumsbranche ist neu hinzugekommen, richtet sich mit Billigstpreisen vor allem an die Verelendeten, Verarmten, an denen Konjunkturauf-und -abschwünge vorübergehen. Brasiliens Eliten, Autoritäten werden von den Entwicklungen keineswegs unvorbereitet getroffen – wie brasilianische Experten seit sehr langer Zeit betonen, seien Politik und organisiertes Verbrechen liiert. Eliten, Autoritäen praktizieren längst ihre „Antworten“ – Spielfilme wie „Tropa de Elite „(1 + 2) haben sehr didaktisch auch dem deutschen Publikum vorgeführt, wie die Dinge in Brasilien politisch, sozial, wirtschaftlich strukturiert sind. Von einem ernstzunehmenden Kampf gegen die Drogenmafia kann, wie auch diese Filme zeigen (Tropa de Elite 1 war 2008 Berlinale-Sieger), gar keine Rede sein. Infantil politisch korrekt wird natürlich auch stets die Rolle Boliviens unter Evo Morales ausgeblendet.
Brasiliens Crack-Epidemie zählt zu den folgenreichsten Resultaten der Lula-Rousseff-Regierungszeit. Auffällig ist, daß besonders die einfachen Menschen des Landes, ob in Dörfern des Hinterlands oder in großen Städten, bei Gesprächen fast sofort auf die gewachsene Sozialstrukturen zerstörende Wirkung der Crack-Epidemie hinweisen.
Politisch korrekt wird auch systematisch die tatsächliche Lage in den brasilianischen Slums unterschlagen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:
Brasilien und Manipulationsmethoden:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/
Crack ist keine typische Droge der brasilianischen Mittelschicht, sondern wird hauptsächlich von den am meisten Verelendeten konsumiert. Interessant ist, daß stets verschwiegen wird, wievielen Menschen die geförderte Wachstumsbranche Crack bereits das Leben gekostet hat, wieviele Crack-Konsumenten bereits als „Nichtindentifizierbare“ in den allseits bekannten Massengräbern endeten.
Systematische Morde an Crack-Süchtigen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/18/brasiliens-umgang-mit-dem-drogenproblem-ermordung-von-suchtigen-landesweit-gangige-praxis-laut-slum-geistlichen/
Ausriß.
Immer mehr Crack-süchtige Schwangere in der offenen Crackszene Brasiliens. Nicht wenige Crack-Babies sind Resultat von gängiger Kinderprostitution in der Crackszene – auffällig, wieviele Minderjährige sich feilbieten, um Crack kaufen zu können. Crack-Mädchen bieten sich lautstark an: “A minha bucetinha nao é caro nao!”
Laut der größten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” “ertrinkt Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die gewalttätigste Region der Welt, viel mehr als Afrika.” Zu Brasilien heißt es im April 2012:”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt mordet.” Die Rate sei höher als etwa in Afghanistan.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
“Cracolandia” – Wandbild in Sao Paulo.
http://www.kleinezeitung.at/magazin/reise/2986281/brasilien.story
Hintergrund: