Sonntag, 13. November 2011 von Klaus Hart
Wie es hieß, setzen sich dann die Banditenchefs und ihre Gangs rechtzeitig ab, um in nicht „erstürmten“ Favelas ihre Geschäfte fortzusetzen.
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/01/rio-de-janeiro-schweine-fressen-getotete-auf-banditen-verliesen-slums-in-panzerwagen-bestochener-polizisten-massiver-raub-durch-beamte-und-soldaten-laut-berichten-der-folha-de-sao-paulo/
Im Europa-Mainstream werden die Absichtserklärungen der brasilianischen Autoritäten zu Rocinha wie üblich für bare Münze genommen.

Ausriß, 28.August 2011.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/
Wie Vertreter der katholischen Kirche Brasiliens im Website-Interview betonten, war es nicht leicht, für den vom ZDF am 27-November live übertragenen Gottesdienst in Sao Paulo eine geeignete Favela zu finden, weil unter den in Frage kommenden Slums zahlreiche in der Hand des organisierten Verbrechens sind, die Sicherheitsprobleme zu groß für einen Freiluft-Gottesdienst mit deutschen kirchlichen Würdenträgern wären. Rio de Janeiro zählt über 1000 Slums, Sao Paulo über 2000. Unter der Lula-Rousseff-Regierung wurde die Slumbevölkerung Brasiliens nicht aus dem Terrorregime der hochgerüsteten Banditenkommandos befreit – entsprechende Statistiken und Studien über Mord und andere schwere Verbrechen sind sehr aussagekräftig.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/13/brasilien-rio-de-janeiro-polizei-ersturmt-besetzt-erneut-die-favela-rocinha-der-drogenhandel-so-bewohner-gegenuber-den-landesmedien-geht-ungehindert-weiter/

Zeitungsfoto aus Rio, Ausriß: Ermordeter in Favela neben Ziege.
Rio de Janeiro: “Wo sind die Waffen und die Banditen?”, fragt Qualitätszeitung “O Globo”. Rückzug mit Guerrilhataktik offenbar wie immer gelungen. Gute Geschäftsbedingungen derzeit im Mega-Slum Rocinha nahe der Nobel-und Eliteviertel, laut Landesmedien. Hochlukrativer Medienzirkus. “Richtervereinigung für Demokratie” verurteilt Militäreinsatz. ThyssenKrupp und Rios prima Klima. Rasche Banditenrückkehr in “Complexo do Alemao”… **
Mainstream-Medienzirkus und unbequeme Favela-Realitäten:
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/
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