Teilstaat Sao Paulo Mitte März 2016: Mindestens 900 Schwangere mit Zika-Verdacht.
Laut Landesmedien wurden bereits mehrere Fälle registriert, in denen Mütter ihre von Schädelmißbildung gezeichneten Babys in Hospitälern zurückließen – und verschwanden. Gesundheitsbehörden haben wegen dieser Problematik bereits Dringlichkeitssitzungen anberaumt.
Unterdessen erinnern Brasiliens Landesmedien an die sich auch unter Schwangeren rasch ausbreitende Geschlechtskrankheit Syphilis, die später beim Neugeborenen ebenfalls u.a. zu Schädelmißbildung, aber auch zu Blindheit, Geisteskrankheit führt. Der Olympia-Teilstaat Rio de Janeiro ist laut neuesten Statistiken die Region mit den meisten Syphilis-Fällen bei Schwangeren. 2008 seien nicht einmal 10000 Fälle amtlich registriert worden, 2014 bereits rund 30000. Üblich sei, daß sich Frauen in festen Beziehungen vor der Schwangerschaft mit Syphilis infizierten. Vor dem Hintergrund der gravierenden Gewalt-und Gesundheitssituation hatte die Stadt Köln unter SPD-OB Roter eine Städtepartnerschaft mit Rio de Janero vereinbart.
Obdachlose Kinder auf Sperrmüll-Matratzen – häufig Opfer von Überträger-Moskitos:

Obdachloser, barfuß, stark abgemagert und geschwächt, bei Apriltemperatur 2016 von 15 Grad, ohne Hemd, in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. Die Erfahrung zeigt, daß Menschen dieses Elendsstadiums rasch Opfer einer Unterkühlung oder irrationaler Gewalt werden, diese gar ein Auto überrollt. Wegen des sehr schwachen Immunsystems sind Straßenbewohner besonders anfällig für tödliche Krankheiten, gängige Epidemien.
Mangels Ausweispapieren, fehlender staatlicher Bemühungen um eine Identifikation werden tote Verelendete dann gewöhnlich in Massengräber geworfen. Der Mann sieht täglich, wie Madames ihre wohlgenährten, exzellent gepflegten Hunde an ihm vorbeiführen – er kann als Mensch nicht erwarten, wenigstens annähernd so gut behandelt zu werden wie ein Hund. Sozialdarwinismus pur, neoliberale Herzenskälte allerorten.
http://das-blaettchen.de/2010/08/brasiliens-massengraeber-2172.html
“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi
Jurandir Freire Costa, „Nicht-Menschen“, ethisch-moralische Schizophrenie: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/
Slum in Sao Paulo – hervorragende Ausbreitungsbedingungen für Krankheits-und Seuchenüberträger aller Art, darunter Ratten und Fiebermoskitos. Hinzu kommt der Hochrisiko-Lebensstil der Bevölkerung – wegen geltender Zensurbestimmungen ist das Thema im Kontext der Asylantendebatte für den deutschsprachigen Mainstream tabu.
Hintergrund von 2011(!):
Menschenschlange vor Gesundheitsposten in Sao Paulo – Ausriß. Wie es heißt, stehen 6.30 Uhr frühs bereits fast 300 Leute in der Schlange, um einen Arzttermin im öffentlichen Gesundheitswesen der reichsten Stadt Lateinamerikas zu ergattern. Der Arztbesuch, ob beim Gynäkologen oder beim Kinderarzt, sei dann indessen erst nach mehr als einem Monat möglich. Wie unter Staatschef Lula, dessen Chefministerin des Zivilkabinetts just die jetzige Präsidentin Dilma Rousseff war, ist das öffentliche Gesundheitswesen der achtgrößten Wirtschaftsnation laut Experteneinschätzung weiter schlecht bis katastrophal, sterben laut Kirchenangaben sogar Kranke in den Warteschlangen der Hospitäler und Kliniken. In Rio de Janeiro droht eine weitere Epidemie des tödlichen Dengue-Fiebers. Derzeit diskutiert die Regierung über neue Steuern und Abgaben, um fehlende Gesundheits-Gelder zu beschaffen. Opposition und Unternehmerschaft betonen, daß Mittel auch wegen der überbordenden Staats-Korruption fehlen. Die Rousseff-Regierung steckt seit Monaten in einer tiefen Korruptionskrise.(2011)
Brasilien-Daten:http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Zu den Manipulationstricks europäischer Mainstreammedien gehörte bisher , pflichtgemäß die Lula-Rousseff Regierung zu loben, die gravierende Menschenrechtslage, die grauenhaften Zustände im Gesundheitsbereich jedoch systematisch zu verschweigen. Nur für entpolitisierte Deppen kommen die Nachrichten über die Zika-Virusepidemie in Brasilien jetzt überraschend. Gemäß den Berichterstattungsvorschriften müssen auch derzeit leere Absichtserklärungen von Staatschefin Rousseff in deutsche Medien durchgeschaltet werden. So ist in deutschen Lügenmedien immer wieder von einer Offensive gegen die Überträgermoskitos die Rede, obwohl die Faktenlage dem widerspricht. In peinlichen Reportagen wird Rousseff Blabla wiedergegeben – von der Hauptverantwortung der Lula-Rousseff-Regierung für die prekäre Lage ist indessen keine Rede. Was weiter den Zensurvorschriften an Information zum Opfer fällt: Kein Wort über die übrigen gefährlichen Epidemien im Lande, kein Wort über den Ausschluß der Slum-Banditenhochburgen von der Moskito-Bekämpfung, kein Wort über massenhaft in Brasilien eingesetzte Pestizide, die nationale Experten als Verursacher von Mikrozephalie ansehen. Kein Wort über die jahrzehntelange systematische Vernichtung natürlicher Feinde der Überträgermücken – was deren Vermehrung stark begünstigte. Geradezu lächerlich wirken Medienberichte, in denen im Kontext der Zika-Bekämpfung von einer Vermeidung von Wasserpfützen die Rede ist – durch jahreszeitlich bedingte tropische Regenfälle bilden sich tagtäglich solche Pfützen – gut für die Moskito-Vermehrung. Daß Hintergrundinformationen über Brasiliens grauenhafte Gesundheitssituation nicht veröffentlicht werden dürfen, versteht sich von selbst: Die Behindertenrate – darunter wegen Mikrozephalie – ist in Brasilien seit Jahrzehnten um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Natürlich darf in deutschen Medienberichten nicht auf die kubanischen Ärzte in Brasilien verwiesen werden, die sich angesichts der gravierenden Gesundheitspolitik-Fehler der Rousseff-Regierung tagtäglich nur noch an den Kopf fassen. Schließlich zählt Kuba nicht zufällig zu jenen Ländern, in denen es Epidemien wie in Brasilien nicht gibt.
Merkel, Steinmeier, Gauck, andere hochrangige deutsche Politiker haben bei offiziellen Staatsbesuchen in Brasilia stets darauf verzichtet, den strategischen Partner auf jetzt für mehr Mitteleuropäer offenbar gewordene gravierende Menschenrechtsverletzungen auch im Gesundheitsbereich hinzuweisen.
Merkel bei Rousseff 2015 – keinerlei Kritik an Menschenrechtslage:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-kurioser-personenkult-in-mitteleuropaeischen-medien-um-lula-und-dilma-rousseff-inzwischen-verstummt-damit-jahrelang-beauftragte-medienfunktionaere-und-politiker-schweigen-neuerdings-a/