Schöne Bilder von Seeadlern und Rotmilanen, die sonst für das Naturparadies Brandenburg werben, bekamen die 25 Interessierten am Montagabend im Brandenburger Fontane-Klub nicht zu sehen. Die Fachgruppe für Ornithologie im Nabu-Kreisverband zeigte Fotos von Fledermäusen, Sing- und Greifvögeln, die den Windrädern im Land zum Opfer gefallen sind.
Tobias Dürr, seit 20 Jahren staatlicher Vogelschutzwart in Brandenburg, stellte Zwischenergebnisse einer seit 2002 laufenden Studie zum Thema Vogelschlag an Windrädern vor. Nach stichprobenartigen Funden, die schon 2001 etwa an Anlagen bei Prützke, Netzen und Michelsdorf gemacht wurden, sollten systematisch wissenschaftlich verwertbare Daten aus dem ganzen Bundesland erhoben werden. Dadurch soll ermittelt werden, welche Bestände der Vogel- und Fledermausarten besonders von den Windkraftanlagen in Mitleidenschaft gezogen werden. „Es gibt Arten, etwa Kraniche und verschiedene Gänse, die den Rädern ausweichen. Viele andere zeigen dieses Verhalten jedoch nicht“, befand Dürr. Vor allem der große Abendsegler, Mäusebussarde, Rotmilane und viele Singvögel erkennen die Anlagen nicht als Gefahr und fallen ihnen zum Opfer. (Märkische Allgemeine)
Einfach mal nachschauen, welche Alibi-Umweltverbände bestenfalls lediglich Alibi-Kritik an der Tötung seltener Tiere durch Windkraftwerke üben, sich indessen von Anfang an für den Zubau der Landschaften mit solchen Industrieanlagen stark machten…