Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Ostukraine-Gefangenenaustausch 2019 – brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi wieder frei. ”Die Europäische Union ist eine Diktatur von Mafias, die die lokale Kultur zerstören”.

https://deutsch.rt.com/europa/96268-gefangenenaustausch-in-ostukraine/

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/06/er-wurde-gefoltert-der-fall-des-brasilianers-rafael-lusvarghi-der-auf-der-seite-der-antinazistischen-streitkraefte-der-ostukraine-kaempfte-ukrainisches-gericht-verurteilt-ihn-zu-13-jahren-haft/

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/02/brasilianischer-menschenrechtsaktivist-rafael-lusvarghi-2015-waehrend-waffenstillstand-durch-ukrainische-streitkraefte-verwundet-laut-medienberichten-in-brasilien-und-russland-lusvarghi-kaempft-in-i/

“Brasileiro é arrastado pelas ruas de Kiev após ser preso por terrorismo”:https://globoplay.globo.com/v/6733040/,

 http://voicesevas.ru/

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Ausriß. Brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi 2014 als Mitglied der internationalen Brigaden an der Südfront in der Ostukraine.

 

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2016/06/24/brexit-2016-die-europaeische-union-ist-eine-diktatur-von-mafias-die-die-lokale-kultur-zerstoeren-rafael-lusvarghi-brasilianischer-menschenrechtsaktivist-in-der-ostukraine/

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/30/russen-in-deutschland-schicken-hilfsguter-in-die-ostukraine/

Ukraine und Manipulationsmethoden:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/

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Rafael Lusvarghi, mit freiem Oberkörper,  bei Anti-WM-Demonstration in Sao Paulo, am Tage seiner Verhaftung, der eine 45-tägige Einkerkerung folgte.  Die Demonstration gehörte zu den eindrücklichsten während der Geldfußball-WM.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/27/brasilianischer-anti-wm-demonstrant-jetzt-bei-antinazistischen-regierungsgegnern-der-ostukraine-laut-landesmedien/

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Brasilien – strategischer Partner der Merkel-GroKo…http://www.hart-brasilientexte.de/2019/12/13/venezuela-2019-wieso-berichten-deutsche-staats-und-mainstreammedien-nichts-mehr-noch-unlaengst-war-venezuela-jeden-abend-topthema-der-zwangsfinanzierten-ard-tagesschau-wurde-der-eindruck-erweckt/

Hintergrundtexte:

Deutschlands merkwürdige Sonderbeziehungen zu Brasilien

1953 geht das allererste deutsche Bundesverdienstkreuz der Spitzenklasse, die nur an Staatschefs verliehene „Sonderstufe des Großkreuzes“, ausgerechnet an den berüchtigten brasilianischen Ex-Diktator Getulio Vargas. Bundeskanzler Konrad Adenauer und Bundespräsident Theodor Heuss festigen damals zielstrebig die Beziehungen zu den USA und Westeuropa, hätten durchaus einen dortigen Politiker  für außerordentliche Verdienste ehren können. Indessen wird Getulio Vargas aus dem fernen Tropenlande vorgezogen – ganz offensichtlich aus wohlerwogenen Gründen. Vargas und seine preußisch-deutsch geprägten Militärs sind nach 1945 regelrecht scharf darauf, möglichst viele hohe Nazis, Kriegsverbrecher wie belastete Fachleute aufzunehmen, von ihren Kenntnissen zu profitieren, sie auf guten, lukrativen Posten unterzubringen, auch in den Massenmedien mitmischen zu lassen. Während der blutigen lateinamerikanischen Militärdiktaturen sind deutsche Kriegsverbrecher länderübergreifend beim Verfolgen und Ermorden von Oppositionellen mit federführend. „Die hohen Nazis haben allein jüdisches Vermögen im Schätzwert von dreihundert Millionen Dollar nach Brasilien gebracht“, sagt Sao Paulos Rabbiner Henry Sobel, „das Tropenland am Zuckerhut erschien ihnen geradezu als Paradies!“ Mit dem vielen Geld, dazu einem Teil des legendären Schatzes der SS, hätten sie nicht nur extrem rechte Organisationen finanziert, sondern auch Grundbesitz und Firmen gekauft. Josef Mengele, der als KZ-Arzt von Auschwitz gleich an der Eisenbahnrampe Hunderttausende für die sofortige Vergasung bestimmt, lebt bis zu seinem Tode unbehelligt in Südbrasilien, hält unter den Augen Bonns engste Kontakte zu Altnazis und SS-Größen in Deutschland und Österreich. Franz Stangl, Kommandant des KZ Treblinka, verantwortlich für den Mord an etwa neunhunderttausend Juden, lebt sechzehn Jahre lang unbehelligt in Sao Paulo, bekommt von VW do Brasil einen guten Job, wird erst 1967 an Deutschland ausgeliefert, stirbt ein Jahr darauf im Gefängnis. Gustav Wagner, KZ-Chef von Sobibor, wo rund 250000 Juden umkamen, ist in Sao Paulo, wegen der enormen teutonischen Wirtschaftskapazitäten auch „größte deutsche Industriestadt“ genannt, ebenfalls hoch willkommen. Gleiches gilt für Herbert Cukurs, den Massenmörder von Riga. Er wird sogar von Sao Paulos Polizei beschützt, hat Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. 1950, drei Jahre vor der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Getulio Vargas, sagen Cukurs brasilianische Generäle und Generalmajore, mit denen er eng befreundet ist:“Du hast einen einzigen Fehler begangen – du hättest alle Juden töten sollen.“ Zu dieser Zeit ist in Bonn längst Hans Globke, der als Referent für Staatsangehörigkeitsfragen im Reichsinnenministerium den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen der Nazis verfaßte und antijüdische Gesetze mitformulierte, Adenauers rechte Hand, enger Vertrauter – von 1953 bis 1963 sogar Staatssekretär. Getulio Vargas ist seit dem Beginn der Nazizeit sein Mann: 1930 kommt Vargas durch einen Putsch an die Macht, wird es unter ihm in Brasilien Mode, Söhnen den amtlichen Vornamen Hitler zu geben. Auf Hitlers, gar Eichmanns, trifft man bis heute – im Telefonbuch von Sao Paulo steht allen Ernstes ein „Himmler Hitler Göring Ferreira Santos“. Brasiliens führende Antisemitismus-Expertin Maria Luiza Tucci Carneiro, Professorin an der Uni Sao Paulo: „Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete. Per Geheimdekret verbot Vargas Einreisevisa für bedrohte, verfolgte Juden – der sichere Tod für viele von ihnen in den Konzentrationslagern. Die Vargas-Regierung ist mitschuldig an nazistischer Ausrottung, an der Judenvernichtung. Vargas förderte die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien, ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten.“ In keinem Land außerhalb Deutschlands hat die NSDAP mehr Mitglieder als in Brasilien. Auch an den deutschen Schulen grüßt man „Heil Hitler“, singt bei Aufmärschen der Ortsgruppen Rio und Sao Paulo alle gängigen SA-und SS-Lieder.  Nach Filinto Müller, dem berüchtigten Chef und Oberfolterer der politischen Polizei von Getulio Vargas, sind bis heute Schulen, Plätze, Straßen und sogar ein Plenarsaal im Nationalkongreß benannt. Erst 1942 bricht Diktator Vargas mit Nazideutschland, um nicht auf der Verliererseite zu stehen – auch auf Druck der USA. Doch schon 1949, nur vier Jahre nach Kriegsende, werden wiederum Einreisevisa für Juden per Geheimdekret verboten. Das offizielle Argument: Es handele sich um Überlebende der KZs, also psychisch gestörte Leute, an denen Brasilien kein Interesse haben könne. Während des zweiten Weltkrieges gehen ungezählte Deutsch-Brasilianer heim ins Reich, um in Wehrmacht, SS mitzukämpfen, führende Positionen zu besetzen. Ein Nicht-Deutschstämmiger ist sogar Aufseher im KZ Auschwitz, nimmt als SS-Unterscharführer an den entsetzlichen Verbrechen teil. Nach 1945 kehren alle Belasteten problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurück – erst heute, wo es zu spät ist, will man die Kriegsverbrecher unter den Rückkehrern ermitteln. Leonel Brizola, bis zu seinem Tode 2004 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale, gehört neben vielen namhaften Intellektuellen zu den Vargas-Glorifizierern, nennt den Diktator stets seinen politischen Mentor, bezeichnet Willy Brandt als persönlichen Freund.

Tucci Carneiro, die den Klassiker „ O Antisemitismo na Era Vargas“ schrieb, wirft den brasilianischen Regierungen vor, ab1946 nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben. Dafür sind die alten und neuen Nazis, die alte und neue Rechte dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der inzwischen zehntgrößten Wirtschaftsnation. Jenes bis heute in Deutschland kultivierte Klischeebild vom fröhlichen, aufstrebenden Zukunftsland Brasilien wird nach Goebbels-Manier unter Diktator Vargas produziert.

Gemäß brasilianischen Qualitätszeitungen belegen Dokumente, daß Multis wie VW und Mercedes-Benz nach 1964 mit der politischen Diktaturpolizei DOPS kooperierten. Diese Firmen hätten Namen oder andere Angaben über Gewerkschafter und Streikende an DOPS weitergegeben oder nachgefragt, ob gegen bestimmte Arbeitskräfte, die man einstellen wolle, „etwas vorliegt“.

Brasilien hat enorme internationale Wettbewerbsnachteile, weil in dem riesigen Flächenstaat von der 24-fachen Größe Deutschlands bis heute Exportwaren zu den Häfen über tausende Kilometer per LKW transportiert werden müssen, das überregionale Schienennetz seit den 50er Jahren nicht mehr ausgebaut, sondern zielstrebig vernichtet wurde. Selbst zwischen den Millionen-Metropolen Rio und Sao Paulo wurde der ökologischere, sehr preiswerte Personen-Bahnverkehr eingestellt, ist man heute fast durchweg auf unbequeme, teure und stinkende Busse mit nervendem Zwangsfernsehen angewiesen. Wer hatte von dieser diktierten Verkehrspolitik immense Vorteile, zog daraus riesigen Profit? Experten weisen ironisch auf die Marken der allermeisten LKW und Busse – Mercedes-Benz und VW. Die Bahn-Konkurrenz sei ausgeschaltet worden.

Wie wäre das in Deutschland – von Hamburg bis München oder Berlin nur in Bussen, die ein Mehrfaches an CO2 ausstoßen als die Bahn?

Zu den deutsch-brasilianischen Sonderbeziehungen zählt natürlich auch die Menschenrechtsfrage: Einen so netten, entgegenkommenden Partner setzt man wegen alltäglicher Folter und Todesschwadronen, wegen Massakern und Sklavenarbeit, Terror und Gewalt gegen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten natürlich nicht unter Druck, droht ihm auch keinerlei Sanktionen an. Amnesty International und Brasiliens Kirche hatten von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer jüngsten Lateinamerika-Visite deutliche Worte zur gravierenden Menschenrechtslage angemahnt. Die fielen nicht, wie bei vorangegangenen Politikervisiten aus Deutschland – kirchliche brasilianische Menschenrechtsaktivisten äußerten sich deshalb tief enttäuscht. Wie zuvor unter Rot-Grün, wurde beim Merkelbesuch der umstrittene deutsch-brasilianische Atomvertrag indessen erneut verlängert, garantierte Berlin laut Angaben Brasilias den Bau eines weiteren Atomkraftwerks bei Rio. Das Nuklearabkommen war 1975 mit dem Militärregime geschlossen worden – Bundeskanzler Helmut Schmidts Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnete, Siemens-KWU  – jetzt im Boot mit der französischen AKW-Industrie –  sollte die Atommeiler errichten. Unweit des Bauplatzes, so Zeitzeugen, werden damals politische Häftlinge lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, im fernen Amazonien hoch über der Wildnis aus Helikoptern gestoßen. Viele Greueltaten bleiben im Dunkeln, weil auch unter dem jetzigen Staatschef Luis Inacio Lula da Silva die wichtigsten Dokumente der Diktaturzeit geheim bleiben. 1979, als die Foltergeneräle regieren, läßt der damalige Gewerkschaftsführer Lula durch seine teilweise Bewunderung für Adolf Hitler aufhorchen:“Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen…Was ich bewundere, ist die Veranlagung, Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.“ Brasilianische Konzernchefs und Multimillionäre betonen regelmäßig, daß Lula niemals ein Linker war. Das nicht-linke politische Spektrum befindet sich gerade in Brasilien, dem Testlaboratorium des Neoliberalismus, in einer besonders komfortablen Situation. „Hier gibt es keine linke Organisation – soetwas ist hier nicht verwurzelt“, sagt der renommierte Sozialwissenschaftler Claudio Abramo aus Sao Paulo, Exekutivdirektor der Anti-Korruptions-NGO „Transparencia Brasil“. „Und ein gesellschaftliches Segment, das eine linke Partei tragen könnte, existiert auch nicht. Wir sind ein unterentwickeltes Land.“

Zensurpeitsche „politische Korrektheit“

Ausgewogene Faktenberichterstattung über eine immer komplexere Welt  wird in Europa durch Vorschriften scheinheiliger political Correctness zunehmend verhindert

 

Unlängst weilte der brasilianische Indioführer Davi Kopenawa Yanomami in Berlin, um von der deutschen Regierung die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 zu fordern. Diese bestimmt unter anderem, daß die sozialen, kulturellen, religiösen und geistigen Werte, Bräuche und Gepflogenheiten der Indiostämme anzuerkennen und zu schützen sind. Zu den Stammestraditionen zählen das Töten von Kindern, der sogenannte Infantizid, aber auch Sex mit Kindern, wie all jene Journalisten, die über die Visite des Indioführers berichteten, natürlich genau wissen. In Berlin hatten die Medienvertreter daher die einmalige Chance, sich von einem der angesehensten lateinamerikanischen Indio-Politiker sozusagen aus erster Hand über derartige Gebräuche und Gepflogenheiten informieren zu lassen. Wir alle haben gesehen, wie es ausgegangen ist: Wegen der Vorschriften politischer Korrektheit wurden journalistische Informationspflichten verletzt, erfuhr die deutsche Öffentlichkeit nichts über die komplexe soziokulturelle Problematik. Jene Fakten, die fehlten, stammten aus dem ellenlangen Tabu-Kodex politischer Korrektheit, gegen den nur in Ausnahmefällen verstoßen wird.

Natürlich hätte man Davi Kopenawa Yanomami in den vielen Interviews nach brasilianischen Medizinerangaben fragen müssen, denen zufolge etwa 2004 mindestens 98 Yanomami-Kinder von den eigenen Müttern per Infantizid umgebracht worden sind. Zu den Methoden zählen das Erschlagen, Ersticken, lebendige Eingraben. Auch über den Geschlechtsverkehr mit Kindern gibt es  zahlreiche gutfundierte anthropologische und soziologische Studien. Davi Kopenawa Yanomami hätte daher ruhig einmal aus seiner Sicht erläutern können, wieso zahlreiche Indiomädchen schon von acht, neun Jahren an sexuell aktiv sind. Schließlich vertritt man dazu beispielsweise in Deutschland, auch vom Gesetzgeber her, ganz bestimmte Positionen. Die Medizinerin Ana Lucia Salazar von der Indianerorganisation Coiab sagte mir: „Bei Stämmen, wie den Yanomami läuft es so – ab der ersten Menstruation werden die Mädchen von den Männern als tauglich für Sex angesehen und dafür ausgewählt. Gewöhnlich werden die Indianerinnen mit zehn, zwölf Jahren schwanger und leben dann mit jemandem zusammen.“ 2006 hatte ein Apurinà-Mädchen Amazoniens mit nur neun Jahren ein Kind geboren – der Vater war ein erwachsener Indio. Die Medizinerin nennt derart frühen Sex schädlich für die Gesundheit, die Persönlichkeitsentwicklung der Indiomädchen. „Aber die Indianer sehen es eben nicht so, für sie ist das gar nicht zu früh.“ Indioführer lehnen ab, daß das brasilianische Kinderschutzstatut auf die Stämme angewendet wird, fordern Ausnahmeregelungen.

Laut Medizinerin Ana Lucia Salazar wird der Infantizid auch bei den Yanomami praktiziert. “Für sie ist es ein Akt der Liebe zum Kind. Die Indios sehen es so: Wenn ein Kind mit Geburtsfehlern, mit Behinderungen zur Welt kommt, wird es leiden, auch später als Erwachsener, wird es diskriminiert, wird es eben Gesundheitsprobleme haben.“

Edgar Rodrigues, selbst ein Indio und zudem Administrator der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI in Amazonien nennt die Kindstötung bei den Stämmen etwas Natürliches: “Ein Kind mit Behinderungen, mit Mängeln würde aus deren Sicht nicht für die Arbeit hier auf der Erde nützen, hätte nicht alle Potenzen für den Dienst an der Gemeinschaft. Und damit dieser Mensch eben nicht das ganze Leben leidet, praktizieren sie diese frühe Euthanasie. Sie ist nicht nur bei den Yanomami, sondern auch bei anderen Stämmen Amazoniens üblich.“

Stichwort Euthanasie – auch deshalb hätte es reichlich Interviews mit Davi Kopenawa Yanomami geben müssen. Machistische Indio-Väter akzeptieren nicht selten nur die Geburt eines Jungen. Dies heißt: Wenn die Ehefrau statt des gewünschten Jungen hintereinander vier Mädchen zur Welt bringt, erst die fünfte Geburt einen Jungen ergibt, fallen eben die Mädchen durchweg dem Infantizid zum Opfer. Kinder  alleinstehender Mütter werden häufig ebenfalls getötet.  Denn diese, heißt es, hätten beim Aufwachsen keinen gesellschaftlichen Platz im Stamm.

Weitere eigentlich notwendige Fragen aus dem Tabu-Katalog: Hat der immer wieder beklagte Rückgang der Indiobevölkerung etwa auch mit dem Infantizid zu tun?  Herrscht bei den häufig von Macho-Gewalt geprägten Stämmen meist ein deutlicher Männerüberschuß, weil die Männer gewöhnlich den besten, wertvollsten Teil der Nahrung für sich beanspruchen, Indiofrauen daher anfälliger für Krankheiten sind, eine höhere Todesrate haben? Ein FUNAI-Anthropologe sagte mir: „In Brasilien ist niemand machistischer als die Indianer.“

Und der Kannibalismus – gab es ihn tatsächlich noch bis in die sechziger Jahre? Indios nennen sich gewöhnlich Naturschützer, jegliche Naturzerstörung sei ihnen fremd. Lügen daher enommierter brasilianische Umweltexperten, die just das Gegenteil konstatieren, Indiostämme als Umweltzerstörer beschreiben? Praktizieren Indianer tatsächlich bis heute Feuerjagd, treiben sich das Wild mit Flammenwänden zu, wobei das Feuer oft außer Kontrolle gerät, ganze Reservatsflächen vernichtet?

All diese Fakten sind seit Jahrzehnten bestens bekannt, werden indessen just wegen der Vorschriften politischer Korrektheit unterdrückt. Ich erlebe dieses unwürdige Theater als Brasilienkorrespondent seit meinem Start von 1986 in Rio. Über die allermeisten soziokulturellen Tatbestände in Ländern der Dritten Welt – und nicht nur dort – ist so gut wie keine Berichterstattung möglich – nur ganz, ganz langsam zeichnet sich Besserung ab. Weil sich die Leute eben nicht ewig für dumm verkaufen lassen.  Man muß sich nur überlegen, wie lange es dauerte, bis über die seit Jahrhunderten genau bekannte Genitalverstümmelung endlich in deutschen Medien geschrieben werden durfte.

Mit meiner Kritik könnte ich mich gut hinter Bestsellerautor und Starkolumnist Joao Ubaldo Ribeiro verstecken, der die Dinge ganz genauso beurteilt. Hier in Brasilien kämpft der nach Paulo Coelho in Deutschland am meisten gelesene Schriftsteller des Tropenlandes beharrlich und höchst originell gegen die Zensurpeitsche „politische Korrektheit“. Das Kuriose – ganz politisch korrekt wird selbst in Deutschland Ubaldos Widerstand gegen political correctness fast durchweg verschwiegen. Als Brasilia für den öffentlichen Sprachgebrauch einen ganzen Katalog auch in Deutschland bestens bekannter politisch korrekter Begriffe durchdrücken wollte, ging Ubaldo auf die Barrikaden, scharte andere Empörte aus der Kulturszene um sich, bis die Regierung das absurde Projekt fallen ließ. „Wir können dieses totalitäre, autoritäre, idiotische Delirium“ dieses Begriffskatalogs nicht akzeptieren, schrieb er in einem Manifest. Fast in jeder seiner vielgelesenen Wochenkolumnen mehrerer großer Qualitätszeitungen macht er sich über die gefährlichen Dummheiten des „politicamente correto“ lustig, weist auf die Rolle der Indios bei der Naturzerstörung, die Beteiligung der Schwarzen am Sklavenhandel, den so gut wie nie recherchierten weiblichen Sextourismus, geißelt die brasilianische „Kultur der Unehrlichkeit und Scheinheiligkeit“. In Deutschland wird Staatschef Lula politisch korrekt zumeist als linker Ex-Arbeiterführer und Hoffnungsträger definiert – Ubaldo nennt ihn ironisch „Nosso Guia“, unser Führer, „einen Mörder von Träumen und Hoffnungen“. „Politisch korrekt“ unterschlugen die allermeisten deutschen Medien jenes berühmte Hitler-Zitat Lulas, das beträchtliche Sympathien für den Naziführer offenbart. Denn dann wäre es aus mit der Links-Einordnung.

Bahias Uni-Prof, Anthropologe und Machismus-Experte Roberto Albergaria Der kritisiert offen Pseudo-Feministinnen, zudem europäische, auch deutsche Sextouristinnen. „Wenn ich in Bahia solche Dinge analysiere, schreiben das die Zeitungen nicht, halten solche Informationen für unbequem. Journalisten sind zudem meist Frauen, die Nichtregierungsorganisationen haben viel Kontrolle und Macht über die Medien, da geht nur  politisch Korrektes durch. Das ist doch eine Kultur der Scheinheiligkeit. Man tut so, als seien alle Menschen auf der Welt gleich, als gebe es keine kulturellen Unterschiede. Doch in Wirklichkeit existieren diese Verschiedenheiten eben doch.“ Ubaldo und Albergaria dürfen in brasilianischen Medien viel mehr als ich in vielen deutschsprachigen, hätten jenen Indioführer Davi Kopenawa Yanomami frei von der Leber weg  natürlich all das gefragt, was sich deutsche Journalisten wegen der Vorschriften politischer Korrektheit nicht – oder nicht mehr –  trauen. Als unlängst durchweg nur Frauen auf Entscheiderposten – von der Polizistin, bis zur Richterin und der Gouverneurin – verantwortlich dafür waren, daß eine junge Frau ganz absichtlich in eine total überfüllte Männerzelle gesperrt und massenhaft sexuell mißbraucht wurde, nahmen dies brasilianische Qualitätsmedien als weiteren Beweis dafür, daß Frauen in Machtpositionen eben weder besser noch schlechter als Männer seien – schlichtweg gleich. Wie es aussieht, verfährt man in dieser Frage in Deutschland noch politisch korrekt, wertet die Besetzung von Ministerposten mit Frauen, beispielsweise in Brasilien, als großen Fortschritt. Wenn die Entscheiderinnen dann aber – nicht anders als Männer – Riesenmist bauen, herrscht Schweigen im Walde. Nur selten verrät mal ein Entscheider, daß dieser oder jene Fakt unterbleibe, damit nicht der Eindruck entstehe, man dresche auf jemanden oder sogar ganze Bevölkerungsgruppen ein,  habe gar was gegen Indianer. Ein kindisches Argument. Lächerlich, wenn mir Redakteurinnen aus Texten beispielsweise herausstreichen, daß in Brasilien sehr viele einen Mörder persönlich kennen, da jährlich über 50000 Morde verübt, aber nicht einmal fünf Prozent der Täter gefaßt und verurteilt werden. Gelegentlich hat man den Eindruck, in manchen Redaktionen sitzen ganze PR-Kolonnen der Auslandspropaganda mancher Länder und passen auf, daß nichts wirklich Abträgliches durchrutscht. Ich werde den Verdacht nicht los, daß sich hinter dem vorgegebenen Gutmenschentum jener Verfechter politischer Korrektheit lediglich wirtschaftliche, gar politische Interessen verstecken. Wer der boomenden Tourismusbranche zuarbeitet, möglichst viel Reiseliteratur verkaufen will,  möchte vielleicht nicht so gerne, daß jene, die sich an der Copacabana aalen sollen,  vorher erfahren, daß unweit davon in den Hanglums Bürgerrechtler auf dem Scheiterhaufen verkohlen. Wie ich in Berlinale-Kritiken über den brasilianischen Film „Tropa de Elite“ las, wurden Brasiliens Slum-Realitäten entsprechend politisch korrekt geschönt, die markante Scheiterhaufen-Szene gar nicht erwähnt.

Und wer sein Geld mit teils hochsubventionierten Ausstellungen, mit Propaganda über bestimmte Minoritäten dieser Erde verdient, gar mit Billigstarbeitskräften Handel treibt, hat natürlich kein Interesse daran, wenn teils sehr problematische, wenig schmeichelhafte soziokulturelle Fakten bekannt werden. Auf dem weltweiten NGO-Markt kann man sich heute relativ leicht eine Organisation einkaufen, die als effiziente Pressure Group dafür sorgt, daß bestimmte politisch inkorrekte Informationen in den großen meinungsbildenden Medien unterbleiben. Wie schrieb doch Kollege Joao Ubaldo Ribeiro:“Heute wird von allen Seiten und im Namen aller Interessen gelogen.“ Dank Political Correctness haben abweichende Positionen im Sinne des berühmten Ausspruchs von Rosa Luxemburg über die Freiheit des Andersdenkenden nur noch wenig Chancen.

Brasilien

„Wir sterben alle vor Schande!“

Medien und Regierung des Tropenlandes blamieren sich wegen einer angeblich von Schweizer Neonazis attackierten Brasilianerin geradezu spektakulär. Doch politische Hintergründe werden versteckt.

An einer vielfrequentierten Bahnstation Zürichs attackieren drei Schweizer Neonazis mitten im Feierabendverkehr die 26-jährige Brasilianerin Paula O., foltern sie grausam in Schnee und Kälte. Zwei halten die Anwältin fest, der dritte ritzt ihr mit dem Messer gleich mehrfach die Initialen der Schweizerischen Volkspartei(SVP) akkurat auf Bauch und Schenkel. Dann lassen die Neonazis, leicht erkennbar an ihren eintätowierten Hakenkreuzen, das Opfer halbnackt, hilflos im Schnee liegen und flüchten. Die Brasilianerin schleppt sich auf die Bahnhofstoilette und erleidet eine Fehlgeburt – sie erwartete Zwillinge. Die verstörte Frau wird ins Universitätsspital gebracht. Darf das alles wahr sein, was da Paula O.´s Vater, nicht einmal sie selbst, empört aus Zürich verkündet, zumal die sofort auf Hochtouren ermittelnde Polizei weder Zeugen noch Schweizer mit eintätowierten Hakenkreuzen auftreiben kann? Sämtliche Medien Brasiliens, dazu Staatschef Lula und sein Außenminister Celso Amorim haben an der Februar-Geschichte nicht den geringsten Zweifel, gehen sofort auf die Barrikaden. Lula äußert sich gegenüber der Schweizer Regierung entsetzt über die „fremdenfeindliche Gewalt“, fordert von Bern energische Ermittlungen, die Attacke werde nicht hingenommen. Brasilia kündigt an, den Fall vor die UNO zu bringen – laut Menschenrechtsminister Paulo Vannuchi weist das „Verbrechen“ sogar auf den „Horror des Holocaust“. Nun schüren Brasiliens Medien, deren Chefkommentatoren, regelrecht patriotische Wut auf die Schweiz. Als einziger warnt der jüdische Publizist und Medienexperte Alberto Dines seine Landsleute ironisch: Bevor sie auf die Straße gingen und den militärischen Einmarsch in die Schweiz verlangten, sollten sie doch erst einmal die Klärung des Sachverhalts abwarten. Vergebens. So wird  als unverschämt bewertet, daß Behörden und Medien der Schweiz nicht sofort bereit sind, Paula O. hundertprozentig Glauben zu schenken, sie gar anzweifeln. Schlimmer noch, es gebe Hinweise dafür, daß die „lokalen Machthaber“ mit den Kriminellen unter einer Decke steckten, dröhnt ein Nachrichtenmagazin. Der Faschismus sei im Kern der europäischen Gesellschaft wieder da, auch das Alpenland von einer Welle des Fremdenhasses erfaßt. Für durchaus möglich gilt, daß die Schweiz in Komplizenschaft mit den „Nazi-Folterern“ Straffreiheit walten lasse. Und dies würde regelrecht dazu einladen, die „Barbarei“, das „Attentat“ von Zürich, diesen „Horror in der Schweiz“ zu wiederholen. Der SVP-Vizepräsident Christoph Blocher wird sogar in die Nähe von Politikern wie Jean-Marie Le Pen gerückt, die sich, wie es allen Ernstes heißt, von „nazistischen Legenden“ angezogen fühlten. Doch dann stellen die Züricher Ärzte fest, daß Paulo O. garnicht schwanger war. Sie gesteht schließlich vor der Polizei – alles erfunden. An diesem Tage titelt Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ noch bombastisch:“Wir sind alle Paula.“ Erst drei Tage später dann Selbstkritik:“Wir sterben alle vor Schande – was für eine Blamage!“ Groß angekündigte Protestdemos der  Schweizer Brasilianergemeinde werden abgeblasen. Im Tropenland kippen die Leserkommentare jäh ins andere Extrem. Aus Wut auf die Schweiz wird Wut auf die Zustände in Brasilien, auf Regierung und Medien. „Ihr habt uns angelogen und das Land blamiert“, lauten noch die harmlosesten Stimmen. „Ein weiteres Mal haben wir der Welt das Gesicht unseres Landes und unseres Volkes gezeigt – als Gauner, Lügner und Schamlose.“ Eine hohe Wiedergutmachungssumme lockte – dies sei Tatmotiv der gerissenen Anwältin gewesen. Just von Bern aus bewertet der brasilianische Korrespondent Rui Martins für die medienkritische Institution „Observatorio da Imprensa“ in Sao Paulo, daß es sich bei der Affäre um den größten Reinfall, die größte Blamage in der Geschichte des brasilianischen Journalismus handele. Eine verantwortungslose Presse habe das Land mobilisiert, Staatschef Lula beinahe einen diplomatischen Zwischenfall provoziert. Auch Martins weist auf Brasiliens führenden Medienkonzern Globo, der den Fall Paula O. vor allem über sein TV-Programm gigantisch aufbläst – und alle anderen Medien beinahe unisono mitziehen, selbst auf ein Minimum unbedingt nötiger Recherchen verzichten. Brasiliens Medien wird daher explizit vorgeworfen, kein Berufsethos zu besitzen, einfach draufloszubehaupten, Angaben nicht zu überprüfen. Manche Kritiker analysieren psychologisch –  „wirre-verrückte“ Anklagen mancher Journalisten gegen Regierung und Volk der Schweiz sowie der Versuch, Paula O. zur Märtyrerin aufzubauen, seien der Beweis für niedriges Selbstwertgefühl und Minderwertigkeitskomplexe, für eine Art Haßliebe und viele Vorurteile gegenüber diesem Land. Laut Medienexperte Alberto Dines ist die brasilianische Journalistenausbildung derzeit entsetzlich schlecht, rücken daher immer mehr nichtqualifizierte Leute in die Redaktionen ein und drücken das Niveau tiefer und tiefer.  Brasiliens „Industria jornalistica“ schütze sich bei Fehlleistungen durch einen „Vorhang des Schweigens“ – wegen des Falles Paula O. stehe sie erstmals in der internationalen Kritik. In der Tat suchen sich Medien und Regierung befremdlich ungeschickt aus der Affäre zu ziehen. Zwar wird der Anwältin derzeit in Zürich wegen Irreführung von Polizei und Justiz der Prozeß gemacht, doch die Horde der brasilianischen Sonderkorrespondenten ist wieder abgereist, der Fall wird fast ausnahmslos mit Schweigen übergangen. Aufmerksame, politisch interessierte Brasilianer stellen Fragen über Fragen, doch selbst Leserbriefspalten sind ihnen jetzt versperrt. Paula O. gesteht, wie die Presse berichtet, in Anwesenheit der brasilianischen Generalkonsulin. Dennoch täuschen Medien und Regierung der Öffentlichkeit noch tagelang vor, davon nichts zu wissen. Ganze vier Tage nach dem Geständnis bringt es ein Regierungssprecher  fertig, eine formelle Entschuldigung Staatschef Lulas bei der Schweiz anzukündigen, falls Paula O. doch nicht von Neonazis attackiert worden sei. Leserzuschriften, die diese Entschuldigung einfordern, werden längst nicht mehr veröffentlicht. Brasilianische Kommunikationsexperten erläutern, daß anders als beispielsweise in Deutschland und der Schweiz Politik und Medien sehr stark verquickt sind, viele Politiker gleichzeitig Medienunternehmer sind. Zudem ist der Anteil von Regierungs-und Staatsanzeigen um ein Vielfaches – und geradezu überraschend höher als in Mitteleuropa, was zu offenkundigen Abhängigkeiten führt. Noch Tage nach dem Geständnis bietet Brasiliens Außenministerium der Anwältin Hilfe an, um sie sofort, und noch vor Prozeßbeginn, aus der Schweiz zurückzuholen. Das dürfte Bern als Affront verstanden haben, worauf man der Brasilianerin den Paß abnimmt, die Ausreise untersagt. Journalistisch richtig spannend wäre zudem die Frage, wieso ausgerechnet hohe Politiker einer mit Diktaturaktivisten durchsetzten Rechtspartei durch Druck auf die Regierung, speziell das Außenministerium die politischen Attacken gegen die Schweiz auslösen konnten. Der mit Paula O.´s Vater eng befreundete Marco Maciel beispielsweise war Vize-Staatschef in der Vorgängerregierung Lulas, ist heute Kongreßsenator. „Le Monde Diplomatique“ nennt ihn eine „Stütze der Militärdiktatur“, „einen gewieften Fuchs, der mit allen Wassern des politischen Ränkespiels gewaschen ist.“ Indessen – auch dazu derzeit vielsagendes Schweigen im brasilianischen Blätterwald. Der Imageschaden Brasiliens in der Schweiz ist daher Fakt.

Zu einer  schmerzhaften Zweit-Blamage führen schweizerische Anmerkungen über Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhaß in lateinamerikanischen Ländern wie Brasilien. Daß „Xenofobia“ auch zuhause existiere, weisen brasilianische Medien zurück und „vergessen“ dabei im Eifer patriotischer Empörung glatt eigene Veröffentlichungen. „Lateinamerikaner sind akzentuiert ausländerfeindlich“, titelt immerhin sogar die Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“über eine entsprechende Studie. „Brasilien ist das rassistischste Land der Erde“, betont kein geringerer als Mauricio Pestana, Herausgeber der einzigen nationalen Schwarzenzeitschrift „Raça Brasil“.

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 29. Dezember 2019 um 21:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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