Klaus Hart Brasilientexte

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“Vandalen beschmieren Holocaust-Gedenkstätte in Odessa mit Nazi-Symbolik”. Interessante Sprachregelungen.

Vandalen beschmieren Holocaust-Gedenkstätte in Odessa mit Nazi-Symbolik

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Holocaust-Gedenkstätte in Odessa

Holocaust-Gedenkstätte in Odessa

© flickr.com/ basykes

15:33 09/04/2014

KIEW, 09. April (RIA Novosti).

Unbekannte haben in der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa eine Holocaust-Gedenkstätte und sowie zahlreiche jüdische Gräber auf einem Friedhof mit faschistischen Symbolen beschmiert.

Wie die Nachrichtenagentur Unian unter Verweis auf die Polizei meldete, haben Unbekannte mit weißer Farbe Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole auf das Holocaust-Denkmal auf dem Tolbuchin-Platz geschmiert.

Auf dem Friedhof Tairowskoje malten Vandalen Hakenkreuze auf Dutzende jüdische Gräber und hinterließen Aufschriften „Rechter Sektor“ und „Es lebe die Ukraine “. Die Behörden ermitteln wegen „Rowdytums“.

Interessante Sprachregelungen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/29/ukraine-2014-interessante-sprachregelungen-bewaffnete-die-auf-dem-maidan-polizisten-erschiesen-sind-demonstranten-demonstranten-regierungsgegner-die-keine-polizisten-erschiesen-jedoch-die/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/30/ukraine-krise-rechter-sektor-stellt-bataillon-fur-einsatz-im-osten-auf-hintergrund-nazistisches-in-deutschland-verbotenes-symbol-wolfsangel-als-armbinde-deutsche-medien-verschweigen-dies/

wolfsangelarmbindetv.jpg

Ausriß, TV-Foto – Rechtsextremist,  Nazi-Armbinde mit Wolfsangel – in Deutschland verboten – am 29.4.2014 mitten in Kiew. Deutsche Medien verschweigen diesen Fakt systematisch. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/30/ukraine-2014-neuester-manipulationstrick-rechtsextremisten-demonstrieren-in-kiew-offen-mit-in-deutschland-verbotenen-nazisymbolen-wie-der-wolfsangel-doch-deutsche-medien-bezeichnen-die-neonazis-le/

Peter Scholl-Latour:   ”Die Tatsache, dass führende Politiker des Westens der Swoboda-Partei einen Heiligenschein ausstellten, obwohl die sich nachträglich auf jene ukrainischen Partisanentruppen beruft, die während des Zweiten Weltkrieges brutal gegen Russen, Polen und Juden vorgingen und nur gelegentlich gegen die deutsche Besatzung kämpften, zeigt, dass der westlichen Politik jegliches historische Gespür abhanden gekommen ist.”

Ungehinderte SS-Verherrlichung 2014 in der Ukraine – keinerlei Proteste etwa aus Berlin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/28/ukraine-2014-der-neonazi-aufmarsch-der-ss-verherrlicher-video-anklicken-kurios-deutsche-medien-deutsche-tv-teams-erneut-nicht-vor-ort-wie-bei-vielen-derartigen-aufmarschen-zuvor/

Wertvorstellungen – Angela Merkel und Freundin Timoschenko(”Russen abschlachten”):  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/weiter-warten-auf-merkel-positionierung-zu-ihrer-freundin-timoschenko-bisher-nur-2-satze-armselig-oberflachliche-alibi-kritik-von-regierungssprecher-%E2%80%9Egewaltbilder-gewaltphantasien-liegen-we/

Die Website des “Rechten Sektors”:  http://vk.com/public62043361

rechtersektorkreml.jpg

Ausriß, Website “Rechter Sektor”.

Ukraine-Berichterstattung: Beschwerde beim NDR-Rundfunkrat

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(30.04.2014/hg)

Anlässlich der Berichterstattung über die Festnahme von NATO-Militärbeobachtern durch Aufständische in der Ukraine hat der ehemalige Tagesschau-Redakteur, Publizist und Autor Volker Bräutigam eine Beschwerde beim Rundfunkrat desNDR eingereicht. Darin stellt Bräutigam fest, dass der Norddeutsche Rundfunk – wie auch andere öffentlich-rechtliche Sender – den Tatsachen widersprechend behauptet, die Gefangenen seien Teilnehmer einer OSZE-Mission gewesen. Dabei hatte der Vizechef des OSZE-Krisenpräventions-Zentrums, Claus Neukirch, bereits am Tag der Gefangennahme (25.04.) erklärt, die Militärbeobachter hätten nicht im Auftrag der OSZE gehandelt. Die NATO-Angehörigen seien auf Einladung der Regierung in Kiew im Land gewesen. Basis ihres Einsatzes sei das Wiener Dokument von 2011, das der Rüstungskontrolle dient. (1)

Ungeachtet dieser Tatsache habe der NDR noch am 29. April fälschlicherweise von einer OSZE-Mission gesprochen. In seiner Beschwerde  (vollständiges Dokument s.w.u.) führt Bräutigam zudem aus, warum der Einsatz selbst von dem Wiener Dokument nicht gedeckt sei. Der Publizist sieht in der Berichterstattung einen Verstoß gegen die Bestimmungen des NDR-Staatsvertrages, insbesondere gegen den darin formulierten Programmauftrag („objektiver und umfassender Überblick“), die Programmgrundsätze („internationale Verständigung fördern, für die Friedenssicherung eintreten“) sowie die Programmgestaltung („zur Wahrheit verpflichtet“, „sachlich und umfassend zu unterrichten“).

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 30. April 2014 um 21:05 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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