Laut Landesmedien erreicht das Handelsdefizit für 2013 bereits 6,15 Milliarden Dollar, im April lag es bei rund einer Milliarde Dollar. Große Probleme habe Brasilien bei der Wettbewerbsfähigkeit von Industrieprodukten. Vom Vorjahresmonat April bis Ende April 2013 seien die brasilianischen Exporte um rund 4,2 % zurückgegangen, bei Flugzeugen(EMBRAER) sogar um 35 %.
Brasiliens Ölförderung sank laut offiziellen Angaben im März gegenüber Februar 2013 um 8,2 %
Wie führende brasilianische Wirtschaftsexperten analysierten, sei die schlechte Lage des staatlichen Ölkonzern PETROBRAS ein Hinweis auf verfehlte Wirtschaftspolitik. Die Regierung zerstöre die Fundamente der brasilianischen Wirtschaft. Die Investitionen stagnierten, die staatliche Entwicklungsbank BNDES habe nie zuvor soviele Fehler gemacht. Infrastruktur und Transportsektor funktionierten schlecht. Der generelle Verlust an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zeige sich deutlich im Außenhandel. Brasilien habe Marktanteile in seinen wichtigsten Abnehmerländern verloren, darunter China, USA, Europäische Union und Argentinien. Die Industrie befinde sich nach wie vor in einer schwierigen Lage. Die Teuerung verringere das Realeinkommen der Familien, die zudem hoch verschuldet seien.
Unterdessen gehen die Massenentlassungen in der Industrie weiter: Die Mabe-Fabrik in Itu bei Sao Paulo entließ Anfang Mai rd. 1200 Beschäftigte.
Laut Kirchenangaben liegt Brasiliens Jugendarbeitslosigkeit derzeit bei rund 20 Prozent.
Eike Batista:

« „Age of criminal responsibility and a negligent state“. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe und Yoani-Sanchez-Kritiker Frei Betto. Daten und Fakten zu Brasiliens Bildungswesen unter Lula-Rousseff. – Yoani Sanchez sagt kurzfristig Auftritt vor Studenten im Giga-Institut von Genf ab – keine Gründe genannt. Kurzfristige Absagen auch für Auftritte in Brasilien und Argentinien. Yoani Sanchez für 8. Mai 2013 in Berlin angekündigt. „Damen in Weiß“ für Beibehaltung der US-Wirtschaftsblockade.(Miami Herald) „CUBA – Ladies in White leader wants U.S. to maintain hard-line on Cuba.“ »
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