Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Ukraine-Krise – Rüstungsindustrie vorhersehbar als Hauptprofiteur: “RÜSTUNGSAKTIEN. Plötzlich voll im Trend. Der Krieg in der Ukraine verschafft Rüstungsaktien ein eindrucksvolles Comeback. Dank kräftig erhöhter Verteidigungsausgaben könnten den Favoriten der Branche nun sogar ein langjähriges Wachstum bevorstehen.” Wirtschaftswoche, 28.2. 2022. Jüdischer Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:“Die Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege führen.” Wie die Scholz-Regierung mit Steuergeldern auf Druck der Machteliten den Kriegsindustriellen die Taschen füllt. “Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise”.

Montag, 28. Februar 2022 von Klaus Hart

https://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/ruestungsaktien-ploetzlich-voll-im-trend/28114348.html

AsowBataillon

Ausriß. Ukrainisches Asow-Bataillon posiert mit Hakenkreuzfahne, NATO-Fahne, Hitlergruß – Warten auf Positionierung von Baerbock-Scholz.

Ausriß brasilianische Qualitätszeitung “O Globo”, Rio de Janeiro: “Ukrainische Armee fesselt Plünderer an Pfosten”. Exército ucraniano amarra saqueadores seminus a postes

Os três homens acusados de roubar casas em Irpin e que foram exibidos na entrada da cidade no sábado Foto: YAN Boechat

Ausriß O Globo, Stadt Irpin.

Profiting from war

By Luo Jie | China Daily | Updated: 2022-03-03 08:04    

Ausriß.

Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise/Luxemburger Wort

Europa rüstet auf. Die Aktien einiger Rüstungskonzerne schießen durch die Decke.

(Bloomberg) – Die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, nach jahrelanger Zurückhaltung die Militärausgaben massiv zu erhöhen, wird das Wachstum der europäischen Verteidigungsindustrie nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine weiter ankurbeln. Aktien deutscher Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall AG und Hensoldt AG schossen am Montag zur Eröffnung in die Höhe. 

Deutschland wird 100 Milliarden Euro in ein Sondervermögen zur Modernisierung der Bundeswehr einstellen, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag in einer Rede vor dem Bundestag. Ab 2024 werde Deutschland jährlich mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben. Damit würden NATO-Verpflichtungen eingehalten, die von unterschiedlichen Bundesregierungen immer wieder verfehlt wurden.

Kurssprung bei den Rüstungsfirmen

Der Schritt gibt den Rüstungsunternehmen der Region Auftrieb, die bereits letzte Woche nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts einen Kurssprung verzeichneten, der Besorgnis über eine mögliche Ausweitung der russischen Offensive auf andere Länder schürte. Knappe Militärbudgets haben den Verteidigungssektor jahrelang belastet, bis die Aufträge im Zuge der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 erheblich zunahmen.

Rheinmetall waren am Montag in Frankfurt stark gesucht und stiegen um nie dagewesene 49 Prozent auf einen Rekordwert von 160 Euro. Die Airbus-Elektronik-Ausgründung Hensoldt legte sogar 89 Prozent zu auf bis zu 28 Euro.

Deutschland hat über Jahre hinweg Forderungen nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben zurückgewiesen, was dazu geführt hat, dass die Streitkräfte auf breiter Front mit der Aufrechterhaltung von Schlüsselkompetenzen zu kämpfen haben. Bedeutende Teile der Verteidigungsausrüstung, darunter Kampfflugzeuge, Panzer und U-Boote, sind aufgrund von Reparaturen und Problemen bei der Ersatzteilbeschaffung nicht einsatzfähig.

Einem Bericht des Magazins Der Spiegel zufolge hat Deutschland die Zahl seiner Kampfpanzer seit 1989 von rund 5.000 auf 300 und die Zahl seiner Kampfflugzeuge von mehr als 700 auf 230 reduziert. Heeresinspekteur Alfons Mais schrieb in der vergangenen Woche auf Linkedin, das Heer stehe „mehr oder weniger blank da.”

Europäische Kooperation

Die Rüstungsunternehmen könnten auch von einer möglichen Änderung der deutschen Exportbestimmungen profitieren. Am Samstag stimmte Deutschland zusammen mit anderen Ländern der Lieferung von Rüstungsgütern in die Ukraine zu und brach damit mit der traditionellen Regel, keine deutschen Waffen in Konfliktgebiete zu liefern.


Am Sonntag drängte Scholz auf europäische Zusammenarbeit, um die Fähigkeit Europas zu stärken, sich gegen Risiken wie Cyberangriffe zu verteidigen und technologisch wettbewerbsfähig zu bleiben. Es sei ihm wichtig, „dass wir die nächste Generation von Kampfflugzeugen und Panzern gemeinsam mit europäischen Partnern – und insbesondere Frankreich – hier in Europa bauen”, so Scholz. „Diese Projekte haben oberste Priorität für uns.”

Die Verträge für das so genannte Eurodrone-Projekt, eine Kooperation zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, seien in der vergangenen Woche unterzeichnet worden, sagte er. Luxemburger Wort

“AUFRÜSTUNG

Europas Rüstungsindustrie ist die Gewinnerin der Zeitenwende”. CAPITAL. 

…Besonders deutlich zeigt sich der Wertgewinn der Aktie bei dem größten Lieferant von Hauptwaffensystemen der Bundesrepublik, dem Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall. Diese lag bei Börsenschluss am Freitag (25.02.2022) noch bei 107 Euro, am Montagvormittag erreichte sie dann in der Spitze einen Wert von 142,05 und damit einen Anstieg von rund einem Viertel sowie den höchsten Aktienwert des Unternehmens in über zehn Jahren…Frankfurter Rundschau, 1.3. 2022

 

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»Für ein gebildetes Volk« Grajew beim Interview in Sao Paulo.

Dann wird Oded Grajew bitter: »Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege machen – 95 Prozent des weltweiten Waffenhandels werden von Herstellerländern getragen, die dem UNO-Sicherheitsrat angehören!« Dass sich Politik und Politiker ökonomischer Macht unterwerfen, nennt er ein Krebsgeschwür, das zum Ende der Menschheit führen könne.https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/fuer-ein-gebildetes-volk/

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Ausriß, bei Terrorattacke  ermordeter Mann der Ostukraine.

“Die 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr führen die Schuldenbremse ad absurdum”. Handelsblatt, 1.3. 2022

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Ausriß Der Spiegel 2022: “Wenn Russland und China noch enger zusammenrücken, haben wir schlechte Karten.”

China says no to financial sanctions on Russia

By Jiang Xueqing | chinadaily.com.cn | Updated: 2022-03-02 19:05

China will not impose financial sanctions on Russia and will continue to have normal economic, trade and financial exchanges with the parties concerned, Guo Shuqing, chairman of the China Banking and Insurance Regulatory Commission, said on Wednesday.

“We disapprove of imposing financial sanctions on Russia, especially unilateral sanctions, as they don’t work well and don’t have much legal basis,” Guo said at a news conference held by the State Council Information Office.

“The sanctions’ economic and financial impact on China is not significant for now and requires further observation. But we believe the overall impact will not be huge because the Chinese economy and finance demonstrate tremendous stability and strong resilience,” he said.

(more…)

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