Papst Benedikt hat laut Medienberichten in Mexiko scharf kritisiert, daß in dem Land Menschen durch Macht und Gewalt unterworfen würden. Viele litten unter Armut, Korruption und auch häuslicher Gewalt sowie der Kriminalität.
Aus den vorliegenden Presseberichten ging indessen nicht hervor, ob der Papst die mexikanische Regierung scharf kritisierte, weil sie die in Gesetz und Verfassung verankerten Rechte der Mexikaner auf Leben, Bewegungsfreiheit, körperliche Unversehrheit und öffentliche Sicherheit nicht garantiert. Auch in Mexiko sind Ungezählte der vom organisierten Verbrechen ausgeübten Diktatur unterworfen, erleiden sadistische Verbrechen, darunter außergerichtliche Exekutionen, wie man sie auch aus Brasilien kennt.
Die Lage in Mexiko weist viele Parallelen zur Situation in Brasilien auf, das der Papst im nächsten Jahr besucht. Mexiko liegt auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung nur auf Platz 57, Brasilien sogar weit abgeschlagen nur auf Platz 84, mit der weltweit höchsten Zahl an Morden. Die sehr hohe Zahl an Inhaftierten spricht Bände.
Reporter ohne Grenzen zur Pressefreiheit in Brasilien:
Pressefreiheit in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/brasiliens-medien-berichten-in-groser-aufmachung-uber-den-absturz-auf-dem-pressefreiheit-ranking-von-reporter-ohne-grenzen-warum-brasilien-aus-mitteleuropa-soviel-lob-erhalt/
Morde an systemkritischen Journalisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/
Brasiliens Gefangene, Lage in den Haftanstalten, ungehörte Appelle der brasilianischen Menschenrechtsaktivisten: