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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; neoliberaler &#8222;Artenschutz&#8220; in Deutschland</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Wilderei und Tierquälerei in NRW. Jagdpächter als Täter.  Komitee gegen den Vogelmord.e.V. Neoliberaler &#8222;Artenschutz&#8220; in Deutschland: &#8222;Offenbar pfeifen viele Jäger im Rheinland auf das Gesetz und töten gewohnheitsmäßig geschützte Arten.&#8220; (Fast jedermann seit Jahrzehnten bekannt, besonders den Bundesumweltministern). Kükenvergasung.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/21/wilderei-und-tierqualerei-in-nrw-jagdpachter-als-tater-komitee-gegen-den-vogelmordev-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-offenbar-pfeifen-viele-jager-im-rheinland-auf-das-gesetz-und/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 17:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[JÃ¤ger]]></category>
		<category><![CDATA[KÃ¼kenvergasung]]></category>
		<category><![CDATA[Komitee gegen den Vogelmord]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberaler "Artenschutz" in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wilderei]]></category>

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		<description><![CDATA[Großeinsatz gegen Wilderei und Tierquälerei in NRW Polizei durchsucht Jagdreviere &#8211; 28 illegale Fallen entdeckt Pressemeldung 20.01.2009 Düsseldorf. Bei einer Kontrolle von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen hat ein Großaufgebot von Polizei und Vogelschützern in den letzten fünf Tagen zahlreiche Umweltstraftaten und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt. Aktivisten des Bonner Komitees gegen den Vogelmord hatten nach Hinweisen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Großeinsatz gegen Wilderei und Tierquälerei in NRW<br />
Polizei durchsucht Jagdreviere &#8211; 28 illegale Fallen entdeckt</strong><br />
<span id="more-1677"></span></p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Pressemeldung 20.01.2009</p>
<p>Düsseldorf. Bei einer Kontrolle von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen hat ein Großaufgebot von Polizei und Vogelschützern in den letzten fünf Tagen zahlreiche Umweltstraftaten und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt. Aktivisten des Bonner Komitees gegen den Vogelmord hatten nach Hinweisen in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen, Kleve, Wesel, Borken, Neuss und Düren zahlreiche illegale Tierfallen sowie vergiftete, gefangene und geschossene Vögel geschützter Arten entdeckt. Insgesamt wurden 6 Strafverfahren eingeleitet und 28 illegale Fallen für den Fang von Vögeln und Säugetieren beschlagnahmt oder bei den zuständigen Jagdbehörden zur Anzeige gebracht. Weiterhin wurden bei der Aktion 8 tote und ein frisch gefangener Greifvogel sowie zwei mit Schrot geschossene Reiher entdeckt.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/img/leer.gif" height="12" width="1" /></p>
<table cellPadding="0" cellSpacing="0" border="0" align="left" width="308">
<tr>
<td><img border="0" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/content/images/3e08882691a9d99277373326e3ae7f90.jpg" alt="Barbarastein8.jpg" height="211" width="300" /></td>
<td><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/img/leer.gif" height="1" width="8" /></td>
</tr>
<tr>
<td align="center">Mit illegalem Tellereisen gefangener Mäusebussard am Gut Barbarastein bei Dormagen (Rhein-Kreis Neuss)</td>
<td><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/img/leer.gif" height="1" width="8" /></td>
</tr>
</table>
<p>„Die Verstöße haben eine unglaubliche Dimension. Offenbar pfeifen viele Jäger im Rheinland auf das Gesetz und töten gewohnheitsmäßig geschützte Arten”, fasst Komiteepräsident Heinz Schwarze die Funde zusammen. Laut Komitee waren seit Donnerstag 20 Vogelschützer und mehr als 12 Polizeibeamte in 7 verschiedenen Landkreisen im Einsatz.</p>
<p>Am Sonntag wurden in einem Gehege für Jagdfasane in der Nähe des <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/index.php?gut_barbarastein">Gutes Barbarastein (Rhein-Kreis Neuss)</a> 4 illegal aufgestellte Tellereisen und zwei große Fallen zum Fang von Greifvögeln und Krähen entdeckt. Direkt neben den Fallen stellte die Polizei die Kadaver von 2 Habichten und 2 Mäusebussarden sicher, die dort teilweise verscharrt worden waren. Ein lebender Mäusebussard, der sich in einem der Tellereisen gefangen hatte, wurde umgehend in eine Tierklinik gebracht. Während Polizeibeamte den Sachverhalt vor Ort aufnahmen, erschien der Jagdpächter am Tatort und bestätigte, dass es sich um seine Fanggeräte handele. Gegen den Mann wurde seitens der Polizei ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und wegen Tierquälerei eingeleitet. Das Komitee gegen den Vogelmord hat wegen der Vorfälle am Gut Barbarastein zusätzlich Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erstattet.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/img/leer.gif" height="12" width="1" /></p>
<p>Ebenfalls am Sonntag meldete eine Zeugin dem Komitee drei frisch tote Mäusebussarde, die in der Nähe von Geilenkirchen (Kreis Heinsberg) neben einer offensichtlich vergifteten Ködertaube gefunden wurden. Die Kadaver wurden dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld zur weiteren Analyse übergeben. Beim Tatort handelt es sich um ein Feldgehölz, in dem bereits vor zwei Jahren vergiftete Greifvögel gefunden wurden. Bei Heinsberg wurden an einem Luderplatz für Füchse und Wildschweine die Reste von zwei mit Schrot geschossenen Graureihern gefunden. In beiden Fällen haben die Vogelschützer Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Aachen erstattet.</p>
<p>Bereits am Mittwoch entdeckten die Vogelschützer zwei riesige Vogel- und drei illegal errichtete Säugetierfallen in einem <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/index.php?bergweg">Jagdrevier bei Alpen (Kreis Wesel)</a>. Zuvor wurde in diesem Jagdrevier bereits eine Vogelfalle mit einer lebenden Brieftaube als Köder entdeckt. Beamte der Polizei Xanten dokumentierten die Verstöße und veranlassten anschließend den Abtransport der Fallen durch den Bauhof des Kreises Wesel. Die Staatsanwaltschaft Kleve leitete ein Strafverfahren ein.</p>
<p>Bei Issum (Kreis Wesel) befreiten die Tierschützer eine Hauskatze, die in einer illegal aufgestellten Durchlauffalle gefangen war. Weitere illegale Fallen dieses Typs wurden bei Großbüllesheim (Kreis Euskirchen), Linnich (Kreis Düren) und nördlich von Heinsberg gefunden.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p>Das Aufstellen von Tellereisen und Vogelfallen ist in NRW streng verboten und stellt einen Verstoß gegen das Jagdgesetz dar. Das Fangen und Töten von Greifvögeln kann laut Â§66 Bundesnaturschutzgesetz mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden.</p>
<p>V.i.S.d.P.: Axel Hirschfeld, Komitee gegen den Vogelmord, Auf dem Dransdorfer Berg 98, 53121 Bonn, Tel. 0228/665521 oder 0179/4803805</p>
<p><a href="http://www.komitee.de/">http://www.komitee.de/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/seeadler-und-neoliberale-umweltpolitik-in-deutschland-tod-durch-windkraftwerke-jager-bleischrot/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/seeadler-und-neoliberale-umweltpolitik-in-deutschland-tod-durch-windkraftwerke-jager-bleischrot/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/14/birds-an-wind-turbines-in-california-windkraftwerke-die-viele-seltene-vom-aussterben-bedrohte-tiere-zerfetzen-sind-sehr-umweltfreundlich-betonen-politiker-sogenannte-naturschutzverbande-und-medi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/14/birds-an-wind-turbines-in-california-windkraftwerke-die-viele-seltene-vom-aussterben-bedrohte-tiere-zerfetzen-sind-sehr-umweltfreundlich-betonen-politiker-sogenannte-naturschutzverbande-und-medi/</a></p>
<p>Kükenvergasung: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/mannliche-kuken-werden-in-deutschland-weiterhin-erstickt-vergast-und-zerschreddert-tierschutzerproteste-erfolglos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/mannliche-kuken-werden-in-deutschland-weiterhin-erstickt-vergast-und-zerschreddert-tierschutzerproteste-erfolglos/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschützte Tiere killen &#8211; neoliberaler &#8222;Artenschutz&#8220; in Deutschland. Wer sind die politisch Verantwortlichen in Berlin? Bonner Artenschutzkonferenz &#8211; pure Alibiveranstaltung. Kükenvergasung.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 13:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberaler "Artenschutz" in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wattenrat Ostfriesland]]></category>

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		<description><![CDATA[  &#8211; Wattenpresse &#8211;   Pressedienst des Wattenrates Ost-Friesland http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/mannliche-kuken-werden-in-deutschland-weiterhin-erstickt-vergast-und-zerschreddert-tierschutzerproteste-erfolglos/ Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/ Ostfriesische Nachrichten, Aurich, 19. Jan. 2009 „Vernichtende&#8220; Bilanz nach Gänsewacht an der Ems Â Naturschützer kritisieren Abschuss geschützter Arten Von Hans-Christian Wöste dpa Emden. Dichter Nebel liegt über dem Ufer der Ems, die Sichtweite liegt unter 50 Metern. Nervös irren ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>  &#8211; Wattenpresse &#8211;   Pressedienst des Wattenrates Ost-Friesland</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/mannliche-kuken-werden-in-deutschland-weiterhin-erstickt-vergast-und-zerschreddert-tierschutzerproteste-erfolglos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/11/mannliche-kuken-werden-in-deutschland-weiterhin-erstickt-vergast-und-zerschreddert-tierschutzerproteste-erfolglos/</a></p>
<p><strong>Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</strong></a></p>
<p><span id="more-1668"></span></p>
<p>Ostfriesische Nachrichten, Aurich, 19. Jan. 2009</p>
<p>„Vernichtende&#8220; Bilanz nach Gänsewacht an der Ems<br />
Â Naturschützer kritisieren Abschuss geschützter Arten</p>
<p>Von Hans-Christian Wöste</p>
<p>dpa Emden. Dichter Nebel liegt über dem Ufer der Ems, die Sichtweite<br />
liegt unter 50 Metern. Nervös irren ein paar Gänsetrupps durch die<br />
Salzwiesen. Plötzlich peitschen Schüsse auf: Jäger feuern aus einem<br />
Versteck auf die Vögel. Voller Panik heben diese laut schreiend ab und<br />
versuchen hektisch, auf sichere Höhe zu kommen. Kurz darauf beginnt am<br />
nächsten Landeplatz auf der anderen Flussseite eine wilde Schießerei<br />
-die Jagd geht weiter. „Nur eine von vielen illegalen Aktionen&#8220;,<br />
empört sich Eilert Voß aus Emden. Denn bei schlechter Sicht seien<br />
genaue Schüsse und das Erkennen geschützter Gänsearten nicht möglich.<br />
Voß und andere ehrenamtliche und verbandsunabhängige Vogelschützer<br />
sind in einer landesweiten „Gänse-wacht&#8220; engagiert. Von Anfang<br />
November bis zum 15. Januar haben sie Verstöße gegen neu eingeführte<br />
Jagdzeiten für Bless-, Saat-, Ringel-und Nilgänse sowie ausgeweitete<br />
Zeiten auf Grau- und Kanadagänse überwacht. Bei diesen Winter-Safaris<br />
mit heißem Tee, warmer Wäsche und starken Feldstechern gab es<br />
vielerorts Probleme: an der Elbe, am Dümmer und vor allem in<br />
Ostfriesland. Dort überwintern riesige Scharen von arktischen<br />
Gänsearten.<br />
Jeden Morgen und Abend können Zuschauer an der Ems gratis ein<br />
grandioses Naturschauspiel erleben, wenn sich Gänsescharen formieren<br />
und zu ihren Futter- oder Schlafplätzen ziehen. Genau dann lauern die<br />
größten Gefahren: Beim Starten oder Landen werden die Tiere in<br />
geringer Höhe zur leichten Beute für Jäger. Die Liste der<br />
registrierten „Kollateralschäden&#8220; ist lang. Angeschossene Tiere<br />
bleiben flügellahm zurück. „Ganze Schicksalsgemeinschaften<br />
verkrüppelter Gänse vegetieren seit Monaten und Jahren in den<br />
Salzwiesen. Diese Invaliden erreichen ihre Brutheimat, die nordische<br />
Tundra, nie mehr&#8220;, sagt Voß, der auch bei den regionalen<br />
Naturschützern vom „Wattenrat&#8220; aktiv ist.</p>
<p>„Die Chance auf Fehlschüsse, etwa bei geschützten Zwerggänsen, ist so<br />
gering wie ein Treffer beim Lotto&#8220;, hatte noch vor Kurzem Claas<br />
Janssen von der Jägerschaft Aurich behauptet. Die „private<br />
Gänsepolizei&#8220; lehnte er als „Denunziantentum&#8220; ab &#8211; und veröffentlichte<br />
intern eine Liste mit den Namen von Vogelschützern.</p>
<p>Der NABU zog jetzt eine „vernichtende Bilanz&#8220; der Gänsewächter:<br />
„Abschüsse von geschützten Arten, verbotene Nachtjagden und massive<br />
Schonzeitvergehen auch in Vogelschutzgebieten&#8220; werden aufgelistet. Es<br />
gab mehrere Anzeigen gegen Jäger, einige Fälle werden noch untersucht.<br />
„Viele Jäger können oder wollen sich offenbar nicht an geltendes Recht<br />
halten&#8220;, rügt NABU-Landeschef Holger Buschmann. Wenn eine Gänsejagd<br />
ohne Gesetzesverstöße nicht durchführbar sei, dann müsse diese eben<br />
gänzlich untersagt werden.</p>
<p>Der NABU fordert daneben einen finanziellen Ausgleich für betroffene<br />
Landwirte und einen landesweiten Jagdstopp für Gänse. Dann würden sich<br />
diese gleichmäßiger verteilen. „Die Jagd taugt nicht zur<br />
Schadensverminderung&#8220;, ist sich Buschmann sicher, „die Gänse werden<br />
nur scheu, fliegen herum und fressen anschließend nur noch mehr.&#8220;<br />
Tonnenweise rieselt zudem bundesweit Bleischrot in Gewässer und lässt<br />
unter anderem Seeadler verenden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Weser Kurier, Bremen, 19. Januar 2009</p>
<p>REGIONALPRESSE &#8211;Â  19.01.2009</p>
<p>Weser Kurier, 18.01.2009<br />
Safari im Winter<br />
Vogelschützer überwachen Gänsejäger &#8211; und stellen viele Verstöße fest<br />
Von Hans-Christian Wöste</p>
<p>EMDEN HANNOVER. Dichter Nebel liegt über dem Ufer der Ems, die<br />
Sichtweite liegt unter 50 Metern. Nervös irren ein paar Gänsetrupps<br />
durch die Salzwiesen. Plötzlich peitschen Schüsse auf: Jäger feuern<br />
aus einem Versteck auf die großen Vögel. Voller Panik heben diese laut<br />
schreiend ab und versuchen hektisch, auf sichere Höhe zu kommen. Kurz<br />
darauf beginnt am nächsten Landeplatz auf der anderen Flussseite eine<br />
wilde Schießerei &#8211; die Jagd geht weiter.<br />
„ Nur eine von vielen illegalen Aktionen&#8220;, empört sich Eilert Voß aus<br />
Emden. Denn bei schlechter Sicht seien genaue Schüsse und das Erkennen<br />
geschützter Gänsearten nicht möglich. Voß und andere ehrenamtliche und<br />
verbandsunabhängige Vogelschützer sind in einer landesweiten<br />
„Gänsewacht&#8220; engagiert. Von Anfang November bis zum 15. Januar haben<br />
sie Verstöße gegen neu eingeführte Jagdzeiten für Bless-, Saat-,<br />
Ringel- und Nilgänse sowie ausgeweitete Zeiten auf Grau- und<br />
Kanadagänse überwacht. Bei diesen Winter-Safaris mit heißem Tee und<br />
starken Feldstechern gab es vielerorts Probleme: an der Elbe, am<br />
Dümmer und vor allem in Ostfriesland. Dort überwintern riesige Scharen<br />
von arktischen Gänsearten.</p>
<p>Jeden Morgen und Abend können Zuschauer an der Ems ein grandioses<br />
Naturschauspiel erleben, wenn sich Gänsescharen formieren und zu ihren<br />
Futter- oder Schlafplätzen ziehen. Genau dann lauern die größten<br />
Gefahren: Beim Starten oder Landen werden die Tiere in geringer Höhe<br />
zur leichten Beute für Jäger. Die Liste der re-0strierten<br />
„Kollateralschäden&#8220; ist lang. Angeschossene Tiere bleiben flügellahm<br />
zurück. „Ganze Schicksalsgemeinschaften verkrüppelter Gänse vegetieren<br />
seit Monaten und Jahren in den Salzwiesen. Diese Invaliden erreichen<br />
ihre Brutheimat, die nordische Tundra, nie mehr&#8220;, sagt Voß, der auch<br />
beim „Wattenrat&#8220; aktiv ist.</p>
<p>„Die Chance auf Fehlschüsse, etwa bei geschützten Zwerggänsen, ist so<br />
gering wie ein Treffer beim Lotto&#8220;, hatte noch vor kurzem Claas<br />
Janssen von der Jägerschaft Aurich behauptet. Die „private<br />
Gänsepolizei&#8220; lehnte er als „Denunziantentum&#8220; ab &#8211; und veröffentlichte<br />
intern eine Liste mit den Namen von Vogelschützern.</p>
<p>Der NABU zog jetzt eine „vernichtende Bilanz&#8220; der Gänsewächter:<br />
„Abschüsse von geschützten Arten, verbotene Nachtjagden und massive<br />
Schonzeitvergehen auch in Vogelschutzgebieten&#8220; heißt es darin. Es gab<br />
mehrere Anzeigen gegen Jäger, einige Fälle werden noch untersucht.<br />
„Viele Jäger können oder wollen sich offenbar nicht an geltendes Recht<br />
halten&#8220;, kritisiert NABU-Landeschef Holger Buschmann. Wenn eine<br />
Gänsejagd ohne Gesetzesverstöße nicht durchführbar sei, dann müsse<br />
diese eben ganz untersagt werden. Der NABU fordert daneben einen<br />
finanziellen Ausgleich für betroffene Landwirte und einen landesweiten<br />
Jagdstopp für Gänse. Dann würden sich diese gleichmäßiger verteilen.<br />
„Die Jagd taugt nicht zur Schadensverminderung&#8220;, ist sich Buschmann<br />
sicher, „die Gänse werden nur scheu, fhegen herum und fressen<br />
anschließend nur noch mehr.&#8220; Tonnenweise rieselt zudem bundesweit<br />
Bleischrot in Gewässer und lässt unter anderem Seeadler verenden.</p>
<p>Auch Helmut Kruckenberg, Gänse-Experte eines europäischen<br />
Forschungsprogramms, aus Verden sieht den Staat in hoher<br />
Verantwortung: „Die Gänsewächter übernehmen eigentlich die<br />
Kontrollarbeit für die Behörden.&#8220;</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
Â Â Â Â Â  D-26427 Esens-Holtgast/Ostfriesland<br />
Â Â Â Â Â  Tel: +49 (0)4971 947265<br />
Â Â Â Â Â  Fax: +49 (0)3212-1003511<br />
Â Â Â Â Â  <a href="mailto:Post@Wattenpresse.de">mailto:Post@Wattenpresse.de</a><br />
Â Â Â Â Â  <a href="http://www.wattenrat.de/">www.Wattenrat.de</a></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Immer noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. An den Resultaten lassen sich die tatsächlichen Ziele sogenannter internationaler Umwelt-und Artenschutzkonferenzen erkennen, auf denen sich Naturvernichter und Öko-Zyniker tummeln &#8211; überall Abbau, Vernichtung der Artenvielfalt sichtbar, spürbar. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien.  Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des  theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden &#8211; wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen &#8211; Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.</strong></p>
<p><strong>Bereits 2009 hatte die Lokalpresse von einem Rotmilan berichtet, der im Windpark Tralau durch eine Anlage getötet worden ist.</strong></p>
<p><a href="http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html">http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html</a></p>
<p><strong>Greenpeace:  ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><strong>“Wenn die Natur unter die Räder kommt” &#8211; Nachrichtenmagazin FOCUS 2013</strong></p>
<p>158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder &#8211; als besonders gefährdert gilt der Rote Milan &#8211; noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.</p>
<p>305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet &#8211; den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.<br />
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad &#8211; für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. <img src="http://wilfriedheck.tripod.com/Focus.39-2013.jpg" hspace="5" alt="wenn die Natur unter die Räder kommt" /></p>
<p>Wenn die Natur unter die Räder kommt &#8211; ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”</p>
<p>Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…<br />
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde &#8211; Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. &#8211; Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht &#8211; pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013</p>
<p>(zitiert aus Website von Wilfried Heck)</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/uhuwkakl1.jpg" alt="uhuwkakl1.jpg" /></p>
<p><strong>“Grüne” Energieerzeugung, “sauberer” Strom. Zerfetzter Uhu unter deutscher Windkraftanlage &#8211; Beweis für deren “Umweltfreundlichkeit”? Einfach mal nachschauen, welche deutschen Parteien  im Wahlkampf 2013 das heikle, gefährliche Thema unter den Tisch kehren…Bisher noch keine Stellungnahme zuständiger politischer und wirtschaftlicher Akteure.</strong></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" height="373" width="575" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><!--adsense--></p>
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