
Montag, 27. August 2012 von Klaus Hart **
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Aktionen, die bei den ausländischen Unterstützern und Sympathisanten offensichtlich hervorragend ankamen:
“Die meisten oppositionell gesinnten und gut informierten Russen wollten offenbar nicht für „Pussy Riot“ auf die Straße gehen. Massenproteste gab es nur im Ausland, wie hier Hamburg.
Die 22 Jahre alte ehemalige Philosophiestudentin Nadjeschda Tolokonnikowa, die als Ikone der Russischen Revolution, als Heldin gezeichnet wird, ist seit Jahren Mitglied der russischen Aktionskunstszene. Mit der Gruppe „Woina“ veranstalteten sie, ihr Mann Pjotr Wersilow und einige andere im Frühjahr 2008 eine Gruppensex-Orgie im Moskauer Museum für Biologie. Tolokonnikowa war damals im neunten Monat schwanger – der Gruppensex machte sie und die anderen auf einen Schlag in ganz Russland bekannt.
Man stelle sich das in Ländern wie Libyen und Syrien angewendete Schema etwa für Deutschland vor: Vom Ausland kommen Waffenlieferungen über die Grenze, für Gruppierungen, die laut Medienberichten gegen die Regierung sind…
Brasiliens führender katholischer Befreiungstheologe Frei Betto über den Sturz von Regierungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/
www.youtube.com/watch?v=JXTHKUoWE6E
4 dias atrás – Vídeo enviado por ZeitgeistExplorateur
SYRIEN: DIE ANDERE BERICHTERSTATTUNG Die junge Russin Anastasia Popowa hat mit Mut und …
www.youtube.com/watch?v=09CBiiDlCzg
3 dias atrás – Vídeo enviado por ArmenianHolocaust
Eine Dokumentation über den Konflikt in Syrien, den Verlusten an Menschenleben und das Ausmaß der …
www.youtube.com/watch?v=09CBiiDlCzg…youtube…
3 dias atrás – Vídeo enviado por ArmenianHolocaust
(18+) ACHTUNG NICHT JUGENDFREI! BILDMATERIAL ENTÄHLT GEWALTSZENEN Eine …
Deutschlandradio Kultur: Die Selbstfesselung – Zum Zustand der demokratischen Kultur. Von Paul-Hermann Gruner
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/769853/
…Angefangen hat es mit der sprachpolizeilichen Selbstfesselung. Politisch korrekte Sprache kann in der Regel Genus und Sexus, also grammatisches und natürliches Geschlecht, nicht auseinanderhalten. So bezeichnete die Feministin Hannelore Mabry nichtfeministische Frauen einst auch als Arschlöcherinnen. Viele wollen die Welt seitdem mit Sprache verbessern.
Billiger Antidiskriminierungseifer ersetzte auf diese Weise zum Beispiel das Attest „geistig behindert“ durch „anders begabt“ und die Diagnose „blind“ durch „visuell herausgefordert“. Mitunter wähnt man sich eher in einer Comedy-Show als im realen Diskurs. Es wirkt also eine Sprachpolizei, die einfache Wahrheiten verschleiert oder kosmetisch verändern will. Damit sind wir schon mitten drin im Übergang von der Sprach- zur Denkpolizei. Und die arbeitet mit Einschüchterung statt mit Vernunft.
Inzwischen hört die demokratische Gemeinschaft gerne auf die Handlungspolizei. Eine Art Weiterentwicklung des Opportunitätsprinzips. Wenn Ralph Giordano Ablehnendes anmerkt über den Bau einer Großmoschee in Köln, muss er sich in zig Interviews rechtfertigen, dass er dies sagen könne – geradezu müssen dürfe -, obwohl er keiner rechtsnationalen Partei angehöre. Ein typischer Fall, denn das Thema des islamischen Glaubensauftritts in Deutschland ist ebenso interessant und diskursreif wie das Thema Jugendkriminalität und Migration, das gerade dann angemessen zu thematisieren ist, wenn man Integration leben will. Ohne Diagnose keine Therapie.
Aber die Hegemonie des politisch Korrekten zieht immer öfter um attraktive Felder der geistigen Auseinandersetzung ein rotweißrotes Flatterband und erklärt sie im Folgenden zum Tabu. So endet der Kreuzzug für Anstand in Mundverboten und Stillstand. Auszusprechen, was ist, gilt gegenüber schwierigen, hypersensiblen oder gewaltbereiten Gruppen gar als peinlich und aufrührerisch.
Nun zeigt der Niederländer Geert Wilders ein einfaches 16-Minuten-Filmchen, das ohne Zweifel ein schneidig-sarkastisches Bild vom Islam zeichnet, verkürzend und karikierend. Und es regnet Kritik von allen Seiten. Aber Wilders erdreistet sich nichts Fiktionales, sondern montiert Bilder aus Nachrichtensendungen und dokumentiert einfach mal, wie Hände abgehackt oder Homosexuelle öffentlich gehängt werden. Wenn eine solche Kritik des gelebten Islam in unseren Demokratien nur noch unter strafandrohenden Protesten möglich ist, dann klopft die Selbstfesselung der künstlerischen Freiheit, der intellektuellen Rauflust im Namen der Aufklärung und im Gedenken an die Menschen, die für diesen religiösen Extremismus geopfert werden, an der Tür. Ganz egal, wie ästhetisch simpel oder schlecht das Filmchen nun ist – es darf sein…