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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Carlos Lupi</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Brasiliens endlose Korruptionskrise: Präsidentin Rousseffs Arbeitsminister Carlos Lupi offenbar vor Entlassung, laut Landesmedien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/brasiliens-korruptionskrise-prasidentin-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-offenbar-vor-entlassung-laut-landesmedien/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Korruptionskrise.]]></category>
		<category><![CDATA[Carlos Lupi]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Enthüllungsserie der Landesmedien zeigt, hatte Staatschefin Dilma Rousseff offenkundig auch im Falle von Carlos Lupi sich einen wegen verschiedenster Machenschaften ungeeigneten Minister zum engen Mitarbeiter gewählt. Den Qualitätsmedien zufolge hatte Lupi in den letzten Tagen zu seiner Verteidigung die Unwahrheit gesagt. Lupi führt die populistische Partei PDT, der auch Dilma Rousseff lange Zeit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die Enthüllungsserie der Landesmedien zeigt, hatte Staatschefin Dilma Rousseff offenkundig auch im Falle von Carlos Lupi sich einen wegen verschiedenster Machenschaften ungeeigneten Minister zum engen Mitarbeiter gewählt. Den Qualitätsmedien zufolge hatte Lupi in den letzten Tagen zu seiner Verteidigung die Unwahrheit gesagt. Lupi führt die populistische Partei PDT, der auch Dilma Rousseff lange Zeit angehörte &#8211; Parteichef Leonel Brizola war bis zu seinem Tode Vizepräsident der Sozialistischen Internationale SI. </strong></p>
<p><strong>Laut Landesmedien sind zahlreiche sogenannte Nicht-Regierungs-Organisationen in Wahrheit regierungsabhängig, erhalten öffentliche Gelder, agieren illegal. Die Finanzierung solcher verdächtiger NGO sei Regierungspraxis geworden, heißt es. </strong> <strong>Immer wieder wurden in Brasilien NGO entdeckt, die in Slums mit dem Geld europäischer Spender fragwürdige &#8222;Entwicklungsprojekte&#8220; realisieren, die vom organisierten Verbrechen, deren Banditenkommandos beaufsichtigt, sogar genutzt werden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-korruptionskrise-lob-fur-prasidentin-rousseffs-haltung-aus-europa-kritik-indessen-aus-ihrem-eigenen-land-keine-eigenstandigen-ermittlungen-gegen-korrupte-keine-bestrafung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-korruptionskrise-lob-fur-prasidentin-rousseffs-haltung-aus-europa-kritik-indessen-aus-ihrem-eigenen-land-keine-eigenstandigen-ermittlungen-gegen-korrupte-keine-bestrafung/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/angelidilmagiftpolitik.JPG" alt="angelidilmagiftpolitik.JPG" /></p>
<p>Ausriß</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseff-jetzt-arbeitsminister-carlos-lupi-durch-medienenthullungen-schwer-belastet-rousseffs-bemerkenswerte-mitarbeiterauswahl/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseff-jetzt-arbeitsminister-carlos-lupi-durch-medienenthullungen-schwer-belastet-rousseffs-bemerkenswerte-mitarbeiterauswahl/</strong></a></p>
<p><strong>Wegen ihres Regierungsstils, der Mitarbeiterauswahl hatte Rousseff aus Europa sehr viel Lob erhalten.</strong></p>
<h2>“Favela. Four Decades of Living on the Edge  in Rio de Janeiro. Janice Perlmann.” Brasiliens Demokratiebegriff unter  Lula-Rousseff und der Terror gegen die Slumbewohner. “Es wird immer noch  sehr viel gefoltert.” Deutsche Gefangenenseelsorgerin Petra Pfaller.  Adveniat. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11532" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-11534"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag"> </a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/rocinhafavelacapa.JPG" alt="rocinhafavelacapa.JPG" /></p>
<p>Favela Rocinha.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasilien-die-rocinha-besetzung-der-trailer-zum-rio-filmhit-tropa-de-elite-2-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasilien-die-rocinha-besetzung-der-trailer-zum-rio-filmhit-tropa-de-elite-2-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>O Globo schreibt über den in Rio de Janeiro vielen persönlich   bekannten Banditenboß Nem von Rocinha, der über ein Jahrzehnt   unbehelligt gelassen wurde, mit der Polizei kooperierte, erst kürzlich   verhaftet wurde:”Es handelt sich um einen Totschläger, der mordete und   zu morden befahl, der folterte, mißhandelte, vergewaltigte, raubte und   mit Drogen handelte &#8211; über ein Jahrzehnt lang.” Dessen Terror über   Rocinha wurde indessen von den Autoritäten zugelassen, die Verhaftung   bis jetzt aufgeschoben, beklagen nicht nur die Medien. Was   Banditenkommandos unter Führung solcher Bosse in den Favelas von Rio de   Janeiro, in der größten Demokratie Lateinamerikas,  anrichten, zeigt  die  vielen sehr unbequeme Fotoserie(Brasiliens Zeitungen &#8211; eine  Fundgrube  für Medieninteressierte) überaus anschaulich.</strong> <strong>Deutlich   wird zudem, was für einen Demokratiebegriff die politisch   Verantwortlichen haben, was sie unter Demokratie in einem Armenviertel,  unter Bürgerrechten für Favelados  verstehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/adveniat-aktionseroffnung-in-armenviertel-von-sao-paulo-favela-cachoeirinha-zdf-live-ubertragung-gottesdienst-zelebriert-von-kardinal-odilo-scherer-erzbischof-von-sao-paulo-dem-vorsitzenden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/09/adveniat-aktionseroffnung-in-armenviertel-von-sao-paulo-favela-cachoeirinha-zdf-live-ubertragung-gottesdienst-zelebriert-von-kardinal-odilo-scherer-erzbischof-von-sao-paulo-dem-vorsitzenden/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Kirche stellt in diesen Tagen  angesichts  der nach wie vor grauenhaften Lage der Elends-und  Armenviertel klar, daß  es unter der Regierung des inzwischen laut  Landesmedien zum  Dollar-Millionär aufgestiegenen Lula entgegen der  Regierungspropaganda  keineswegs zu einer signifikanten Verbesserung der  sozialen Situation  gekommen sei. Davon sei man noch weit entfernt. Die  Lage in den Slums,  in den entsetzlichen Gefängnisse, in die man  zuallererst Arme pferche,  spreche Bände, betonen Menschenrechtspriester  im Website-Interview.  “Brasilia, die Teilstaatsregierungen, deren  Politiker wollen große,  teure Bauten, wie beispielsweise ein  Fußballstadion für die WM, eine  Stadtautobahn, weil die privaten  Baufirmen dann deren Wahlkampagnen  finanzieren.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/10/slum-in-sao-paulo-auch-wegen-der-meist-grauenhaften-hygienischen-verhaltnisse-haben-lepra-tbc-denguefieber-etc-in-den-brasilianischen-elendsvierteln-gute-ausbreitungsbedingungen-in-sao-paulo-jahr/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/10/slum-in-sao-paulo-auch-wegen-der-meist-grauenhaften-hygienischen-verhaltnisse-haben-lepra-tbc-denguefieber-etc-in-den-brasilianischen-elendsvierteln-gute-ausbreitungsbedingungen-in-sao-paulo-jahr/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-slum-terrorunsere-kleinen-iraks-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-blamabler-panzereinsatz-direkt-neben-rios-nobelvierteln-o-gato-e-o-rato/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/15/brasiliens-slum-terrorunsere-kleinen-iraks-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-blamabler-panzereinsatz-direkt-neben-rios-nobelvierteln-o-gato-e-o-rato/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/14/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-rio-de-janeiros-sicherheitschef-verneint-weitere-slumbesetzungen-fur-2011-damit-bleiben-zahllose-rio-bewohner-dem-banditenterror-weiter-ausgeliefert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/14/brasiliens-gravierende-menschenrechtslage-rio-de-janeiros-sicherheitschef-verneint-weitere-slumbesetzungen-fur-2011-damit-bleiben-zahllose-rio-bewohner-dem-banditenterror-weiter-ausgeliefert/</strong></a></p>
<p><strong>Website-Quelle:</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Murilo_de_Carvalho"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Murilo_de_Carvalho</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasilienes-wird-immer-noch-sehr-viel-gefoltertdeutsche-petra-pfaller-aus-der-katholischen-gefangenenseelsorge-brasiliens-2011-uber-die-menschenrechtslage-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><strong>Demokratiebegriff und Folter:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html"><strong>http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>“Brasilien versinkt im Sumpf der Korruption.” Die Welt <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11379" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-korruptionskrise/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html"><strong>http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/%20%20Der%20R%C3%BCcktritt%20Silvas%20zeigt,%20dass%20erhebliche%20Teile%20der%20Regierung%20Rousseff%20korrupt%20sind.%20Sie%20regiert%20seit%20Anfang%20Januar%20und%20hat%20mit%20Silva%20den%20sechsten%20Minister%20ihres%20Kabinetts%20verloren."> </a></p>
<p><strong>“Der Rücktritt Silvas zeigt, dass erhebliche Teile der  Regierung Rousseff  korrupt sind. Sie regiert seit Anfang Januar und hat  mit Silva den sechsten  Minister ihres Kabinetts verloren.”</strong></p>
<p><strong>Im europäischen Mainstream wird die Situation indessen so   dargestellt, als ob ausgerechnet von Dilma Rousseff die Initiative gegen   die Korruption ausgeht.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-spezialdemokratie-und-der-sechste-entlassene-minister-im-ersten-rousseff-amtsjahr-in-einer-parlamentarischen-demokratie-ware-bereits-das-ganze-ministerkabinett-gefallen-vielleicht-sogar-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-spezialdemokratie-und-der-sechste-entlassene-minister-im-ersten-rousseff-amtsjahr-in-einer-parlamentarischen-demokratie-ware-bereits-das-ganze-ministerkabinett-gefallen-vielleicht-sogar-d/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/paloccidilmarenda.JPG" alt="paloccidilmarenda.JPG" /></p>
<p><strong>Rousseff mit ihrem Lieblingsminister Antonio Palocci, Chef    des Zivilkabinetts &#8211; er mußte wegen der Medienenthüllungen als erster  entlassen werden. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseffhatte-die-presse-nicht-aufgeschrien-ware-die-ministermannschaft-von-dilmalula-weiter-intakt-kommentare-der-brasilianischen-qualitatsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseffhatte-die-presse-nicht-aufgeschrien-ware-die-ministermannschaft-von-dilmalula-weiter-intakt-kommentare-der-brasilianischen-qualitatsmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/24/brasilien-und-korruption-regierung-stark-verargert-uber-neue-einstufung-durch-transparency-international-politische-farce/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/24/brasilien-und-korruption-regierung-stark-verargert-uber-neue-einstufung-durch-transparency-international-politische-farce/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Bildungswesen unter Lula-Rousseff:  “Hälfte der Kinder im  5. Schuljahr noch Analphabet.”  Wirtschaftszeitschrift Exame. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11372" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-bildungswesen/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/blogs/aqui-no-brasil/2011/10/27/metade-das-criancas-chega-analfabeta-ao-5%C2%BA-ano/"><strong>http://exame.abril.com.br/blogs/aqui-no-brasil/2011/10/27/metade-das-criancas-chega-analfabeta-ao-5%C2%BA-ano/</strong></a></p>
<p><strong>Laut einer Studie der Headhunter-Consultingfirma Heldrick   &amp;   Struggles geraten Brasiliens Studenten wegen der schlechten     Schulausbildung ins Hintertreffen:”Eine schwache Grundschulbildung führt     zu einer armseligen Mittelschulbildung und zu einer nur leidlichen     Hochschulbildung.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-aldo-rebelo-neuer-sportminister/" rel="bookmark">Brasiliens Korruptionskrise: Aldo Rebelo neuer Sportminister. Was Brasiliens investigative Qualitätsmedien bewirken.</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/</strong></a></p>
<p><strong>Die Ministerwechsel:</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens andere Medienlandschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>Während Brasiliens Qualitätsmedien kontinuierlich über den   Bruch der internationalen Anti-Folter-Konvention in Lateinamerikas   größter Demokratie berichten, sind derartige Faktenberichte im   europäischen Mainstream unerwünscht, werden teilweise gezielt   verhindert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</strong></a></p>
<p><strong>Libyen-Berichterstattung in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/libyen-intervention-und-mord-an-gaddafi-brasiliens-qualitatszeitungen-vergleichen-mit-der-ermordung-des-kongo-staatschefs-patrice-lumumba/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/libyen-intervention-und-mord-an-gaddafi-brasiliens-qualitatszeitungen-vergleichen-mit-der-ermordung-des-kongo-staatschefs-patrice-lumumba/</strong></a><br />
<ins><ins></ins></ins></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/brasiliens-korruptionskrise-prasidentin-rousseffs-arbeitsminister-carlos-lupi-offenbar-vor-entlassung-laut-landesmedien/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Korruptionskrise unter Dilma Rousseff: Jetzt Arbeitsminister Carlos Lupi durch Medienenthüllungen schwer belastet. Rousseffs bemerkenswerte Mitarbeiterauswahl.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Korruptionskrise.]]></category>
		<category><![CDATA[Carlos Lupi]]></category>
		<category><![CDATA[Dilma Rousseff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseff-jetzt-arbeitsminister-carlos-lupi-durch-medienenthullungen-schwer-belastet-rousseffs-bemerkenswerte-mitarbeiterauswahl/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.estadao.com.br/noticias/nacional,oposicao-defende-saida-de-carlos-lupi-do-ministerio,795370,0.htm Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und das “Marketing-Wunder”: “Präsidentin erscheint als Kommandant einer ethischen Säuberung.”(Landesmedien) “A corrupcao aumentou monumentalmente.”(Bolivar Lamounier) “Dilma , a gerente omissa.”(Rolf Kuntz) “Malufaram.” ** http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/ Laut Landesmedien wurde bisher nicht ein einziger der wegen Korruptionsanzeigen entlassenen Minister und anderen Regierungsfunktionäre durch Ermittlungen staatlicher Organe ertappt. Alle bisherigen fünf gefeuerten Minister, hieß es, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.estadao.com.br/noticias/nacional,oposicao-defende-saida-de-carlos-lupi-do-ministerio,795370,0.htm"><strong>http://www.estadao.com.br/noticias/nacional,oposicao-defende-saida-de-carlos-lupi-do-ministerio,795370,0.htm</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und  das “Marketing-Wunder”: “Präsidentin erscheint als Kommandant einer  ethischen Säuberung.”(Landesmedien) “A corrupcao aumentou  monumentalmente.”(Bolivar Lamounier) “Dilma , a gerente omissa.”(Rolf  Kuntz) “Malufaram.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11439" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><span id="more-11458"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Laut Landesmedien wurde bisher nicht ein einziger  der wegen Korruptionsanzeigen entlassenen Minister und anderen  Regierungsfunktionäre durch Ermittlungen staatlicher Organe ertappt.  Alle bisherigen fünf gefeuerten Minister, hieß es, wurden wegen  Medien-Enthüllungen entfernt. Indessen sei der Staatspräsidentin das  Marketing-Wunder gelungen, als Kommandant einer ethischen Säuberung zu  erscheinen. Diese Version war auch erfolgreich in europäische Medien  durchgeschaltet worden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>In den Analysen der brasilianischen Qualitätszeitungen werden  nunmehr Fragen gestellt: Wieso haben die zahlreichen staatlichen  Kontrollorgane nichts von den Verfehlungen höchster Amtsträger bemerkt &#8211;  wurden erst durch das Lesen von Landeszeitungen auf die Fälle  aufmerksam? Wenn jene Kontrollorgane von nichts wußten &#8211; wofür dient  dann dieser sehr teure Kontrollapparat überhaupt? Und sollten die  Kontrollorgane doch von allem gewußt haben &#8211; wieso kamen diese  Informationen nicht zur Präsidentin Rousseff? Und sollten die  Informationen doch zur Präsidentin gelangt sein &#8211; wieso konnten die  Beschuldigten überhaupt für solche hohen Ämter nominiert werden und  entsprechend illegal agieren? Eine Hypothese laute daher Inkompetenz.  Eine zweite, Toleranz gegenüber schlechtem Gebrauch von öffentlichen  Mitteln.  “Oder noch schlechter &#8211; beides.”</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der  sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung,  ethische  Politik.“  </strong></p>
<p><strong>Lula &#8211; YouTube: </strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WZ6BRIWDqTg"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=WZ6BRIWDqTg</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/angelifamiliamuda.JPG" alt="angelifamiliamuda.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Geradezu über den grünen Klee gelobt wurden in Europa das  Administrationstalent, die Administrationskompetenz von Dilma Rousseff,  die Fähigkeit zur Auswahl bestgeeigneter Fachleute für höchste Posten,  die indessen aus der Lula-Zeit sehr gut bekannt war, nicht zuletzt im  Zusammenhang mit Erenicegate. Rousseffs Regierungskabinett wurde trotz  der bekannten Anschuldigungen gegen zahlreiche Minister als “kompetent”,  die Regierungsarbeit als positiv eingestuft. Nur ausnahmsweise gibt es  kritische Stimmen. </strong></p>
<p><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html"><strong>http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Korruptionskrise unter Dilma  Rousseff:”Hätte die Presse  nicht aufgeschrien, wäre die  Ministermannschaft von Dilma/Lula weiter  intakt.” Kommentare der  brasilianischen Qualitätsmedien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11370" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Erinnert wird daran, daß Lula seinen ersten  größeren Skandal  erst am Ende des zweiten Amtsjahrs erlebte, danach habe  es ein bis  zwei Korruptionsskandale pro Jahr gegeben. Derzeit, unter  Dilma  Rousseff, ereigneten sich die Skandale im Durchschnitt etwa alle  50  Tage. </strong></p>
<p><strong>Im europäischen Mainstream wird die Situation indessen so    dargestellt, als ob ausgerechnet von Dilma Rousseff die Initiative gegen    die Korruption ausgeht.  </strong></p>
<p><strong>Brasiliens Qualitätsmedien, darunter das führende    Nachrichtenmagazin “Veja” und auch die FIFA reagieren angesichts  der   Korruptionskrise in der Rousseff-Regierung entsprechend &#8211; vor allem  die   gut fundierten Enthüllungen von “Veja” lassen die bis nach Europa    durchgeschaltete Auslands-und Arbeiterpartei-Propaganda nur zu oft sehr    lächerlich erscheinen.  Vor allem das Nachrichtenmagazin “Veja” war  es,   das mit investigativem Journalismus alter Schule Präsidentin  Rousseff   angesichts öffentlichen Drucks keine andere Wahl mehr ließ,  als zuvor   stark gestützte Minister zu entlassen.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/24/brasilien-und-korruption-regierung-stark-verargert-uber-neue-einstufung-durch-transparency-international-politische-farce/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/24/brasilien-und-korruption-regierung-stark-verargert-uber-neue-einstufung-durch-transparency-international-politische-farce/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Nicht zufällig hat die Staatschefin wegen ihres Regierungsstils viel Lob aus Mitteleuropa erhalten.</strong></p>
<h2>Brasiliens Korruptionskrise: Aldo Rebelo neuer Sportminister. Was Brasiliens investigative Qualitätsmedien bewirken. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11349" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-korruptionskrise/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/</strong></a></p>
<p><strong>Die Ministerwechsel:</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens andere Medienlandschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>Während Brasiliens Qualitätsmedien kontinuierlich über den    Bruch der internationalen Anti-Folter-Konvention in Lateinamerikas    größter Demokratie berichten, sind derartige Faktenberichte im    europäischen Mainstream unerwünscht, werden teilweise gezielt    verhindert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<h2>Brasilien:”Paramilitärische Milizen breiten  sich immer mehr im Land   aus.”(O Globo) Menschenrechtslage in  Lateinamerikas größter   Demokratie. Amnesty International, Tim Cahill.  Menschenrechtsbilanz der   Lula-Rousseff-Regierung. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11395" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tim-cahill/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Wie es hieß, agieren sie in mindestens 11  Teilstaaten: Sao   Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais, Espirito Santo,  Alagoas, Ceará,   Mato Grosso do Sul, Pará, Piauí, Bahia. </strong></p>
<p><a href="http://www.brasiliennachrichten.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=87&amp;Itemid=17"><strong>http://www.brasiliennachrichten.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=87&amp;Itemid=17</strong></a></p>
<p><strong>Der Spielfilm “Tropa de Elite 2? zeigt anschaulich, wieviel    politische Macht diese Milizen in der größten Demokratie Lateinamerikas    besitzen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/tropa2scheiterhaufen.JPG" alt="tropa2scheiterhaufen.JPG" /></p>
<p><strong>Paramilitärische Milizen und Scheiterhaufen: Die    Scheiterhaufenpraxis in Kölns neuer Partnerstadt &#8211; die    Scheiterhaufenszene aus “Tropa de Elite 2?.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>In der Amtszeit Lulas fiel die Ausbreitung der Milizen    besonders ins Auge &#8211; entsprechend viel Lob für die Regierungspolitik kam    aus Mitteleuropa.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" alt="traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Zeitung und Fotos von Gewaltopfern:</strong></p>
<p><a href="http://plantaodepolicia.blogspot.com/"><strong>http://plantaodepolicia.blogspot.com/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<h2>“Brasilien versinkt im Sumpf der Korruption.” Die Welt <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11379" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-korruptionskrise/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html"><strong>http://de.nachrichten.yahoo.com/brasilien-versinkt-im-sumpf-der-korruption-145908306.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/%20%20Der%20R%C3%BCcktritt%20Silvas%20zeigt,%20dass%20erhebliche%20Teile%20der%20Regierung%20Rousseff%20korrupt%20sind.%20Sie%20regiert%20seit%20Anfang%20Januar%20und%20hat%20mit%20Silva%20den%20sechsten%20Minister%20ihres%20Kabinetts%20verloren."> </a></p>
<p><strong>“Der Rücktritt Silvas zeigt, dass erhebliche Teile der     Regierung Rousseff  korrupt sind. Sie regiert seit Anfang Januar und hat     mit Silva den sechsten  Minister ihres Kabinetts verloren.”</strong></p>
<p><strong>Im europäischen Mainstream wird die Situation indessen so    dargestellt, als ob ausgerechnet von Dilma Rousseff die Initiative gegen    die Korruption ausgeht. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-spezialdemokratie-und-der-sechste-entlassene-minister-im-ersten-rousseff-amtsjahr-in-einer-parlamentarischen-demokratie-ware-bereits-das-ganze-ministerkabinett-gefallen-vielleicht-sogar-d/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-spezialdemokratie-und-der-sechste-entlassene-minister-im-ersten-rousseff-amtsjahr-in-einer-parlamentarischen-demokratie-ware-bereits-das-ganze-ministerkabinett-gefallen-vielleicht-sogar-d/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/paloccidilmarenda.JPG" alt="paloccidilmarenda.JPG" /></p>
<p><strong>Rousseff mit ihrem Lieblingsminister Antonio Palocci, Chef       des Zivilkabinetts &#8211; er mußte wegen der Medienenthüllungen als erster     entlassen werden. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseffhatte-die-presse-nicht-aufgeschrien-ware-die-ministermannschaft-von-dilmalula-weiter-intakt-kommentare-der-brasilianischen-qualitatsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/brasiliens-korruptionskrise-unter-dilma-rousseffhatte-die-presse-nicht-aufgeschrien-ware-die-ministermannschaft-von-dilmalula-weiter-intakt-kommentare-der-brasilianischen-qualitatsmedien/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Bildungswesen unter Lula-Rousseff:  “Hälfte der Kinder im     5. Schuljahr noch Analphabet.”  Wirtschaftszeitschrift Exame. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11372" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-bildungswesen/" rel="tag"> </a></p>
<p><a href="http://exame.abril.com.br/blogs/aqui-no-brasil/2011/10/27/metade-das-criancas-chega-analfabeta-ao-5%C2%BA-ano/"><strong>http://exame.abril.com.br/blogs/aqui-no-brasil/2011/10/27/metade-das-criancas-chega-analfabeta-ao-5%C2%BA-ano/</strong></a></p>
<p><strong>Laut einer Studie der Headhunter-Consultingfirma Heldrick      &amp;   Struggles geraten Brasiliens Studenten wegen der schlechten        Schulausbildung ins Hintertreffen:”Eine schwache Grundschulbildung   führt      zu einer armseligen Mittelschulbildung und zu einer nur   leidlichen      Hochschulbildung.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/02/brasiliens-hochschulen-und-universitaten-back-to-school-us-studentin-flora-thomson-de-veaux-sorgt-mit-uraltbekannten-feststellungen-fur-aufregung-im-tropenland-deutsche-profs-sprachen-schon-in/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-aldo-rebelo-neuer-sportminister/" rel="bookmark">Brasiliens Korruptionskrise: Aldo Rebelo neuer Sportminister. Was Brasiliens investigative Qualitätsmedien bewirken.</a></h2>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/10/governo-anuncia-aldo-rebelo-como-novo-ministro-do-esporte.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasiliens-korruptionskrise-und-minister-entlassungendilma-gelang-vermutlich-ein-weltrekordfolha-de-sao-paulo-seit-juni-der-sechste-minister-des-kabinetts-von-staatschefin-rousseff-entfernt/</strong></a></p>
<p><strong>Die Ministerwechsel:</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html"><strong>http://g1.globo.com/politica/noticia/2011/08/mudancas-no-ministerio-de-dilma.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens andere Medienlandschaft:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/brasilien-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-regierung-ignoriert-die-halfte-der-sklaverei-anzeigen-von-der-bischoflichen-bodenpastoral-cpt-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/matices-medien-staat-und-gesellschaft-in-lateinamerika-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>Während Brasiliens Qualitätsmedien kontinuierlich über den      Bruch der internationalen Anti-Folter-Konvention in Lateinamerikas      größter Demokratie berichten, sind derartige Faktenberichte im      europäischen Mainstream unerwünscht, werden teilweise gezielt      verhindert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>“Fantastischer Realismus”: </strong></p>
<p><a href="http://archiv.woxx.lu/0700-0799/710-719/719/719p5.pdf"><strong>http://archiv.woxx.lu/0700-0799/710-719/719/719p5.pdf</strong></a></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten    oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen    Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung    und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,    entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,    dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,    eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der    österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche    Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren    deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas    größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,    und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen   Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem    Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt    zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der    Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die    wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva    bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich  erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken  nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke    bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche    Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?    Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle    internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent    umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.    Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in    Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das    brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis    1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten    Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus    der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert    Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit    inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im    Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”    betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum    etwas ändern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<p><strong>Amnesty International 2010:</strong></p>
<h4>Polizei und Sicherheitskräfte</h4>
<p><strong>Im gesamten Land gab es anhaltende Berichte über den    exzessiven  Einsatz von Gewalt, außergerichtliche Hinrichtungen und    Folterungen  durch Polizeikräfte. Bewohner von Favelas (Elendsvierteln)    oder armen  Gemeinden, die häufig von bewaffneten Banden kontrolliert    wurden, waren  Opfer von militärisch durchgeführten Razzien der  Polizei.   Die Polizisten  an vorderster Front waren ebenfalls großer  Gefahr   ausgesetzt, und viele  kamen im Dienst ums Leben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Einige Bundesstaaten führten eigenständige    Projekte zur Verbesserung  der öffentlichen Sicherheit ein, die    unterschiedliche Erfolge  verzeichneten. Die Befriedungseinheiten der    Polizei (Unidades de  Policiamento Pacificadores) in Rio de Janeiro und    der Lebenspakt (Pacto  Pela Vida) in Pernambuco nahmen jeweils für  sich   in Anspruch, die  Kriminalitätsrate reduziert und mehr Sicherheit  in   sozialen Randgebieten  geschaffen zu haben. Diese Initiativen  wurden von   einigen Bereichen der  Gesellschaft als mögliche  Alternative zu   vorherigen repressiven und  missbräuchlichen  Polizeipraktiken begrüßt,   auch wenn sich einige  Bewohner von  Gebieten, in denen diese Projekte   durchgeführt wurden, über   Diskriminierung beklagten. Außerhalb der   Reichweite der Projekte   begingen Polizeikräfte auch weiterhin   umfassende Verstöße.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Behörden fuhren fort, von der Polizei    begangene Tötungen unter  Tod nach “Widerstand gegen die Staatsgewalt”    zu erfassen, obwohl sie  damit den Empfehlungen des    UN-Sonderberichterstatters über  außergerichtliche, summarische oder    willkürliche Hinrichtungen sowie dem  dritten nationalen Programm zur    Förderung der Menschenrechte  zuwiderhandelten. Hunderte von Tötungen    wurden nicht angemessen  untersucht, und nur in Ausnahmefällen kam es zu    strafrechtlichen  Maßnahmen. Nach einer Untersuchung des ans    Ministerium für Öffentliche  Sicherheit von Rio de Janeiro    angegliederten Instituts für öffentliche  Sicherheit wurden zwischen    Januar 1998 und September 2009 im Bundesstaat  Rio de Janeiro 10216    Personen bei Vorfällen getötet, die als Tod nach  “Widerstand gegen die    Staatsgewalt” registriert wurden. In Rio de  Janeiro wurden 2009    insgesamt 1048 Menschen, die vermeintlichen  “Widerstand gegen die    Staatsgewalt” geleistet hatten, getötet. In São  Paulo lag diese Zahl    bei 543 Personen, was im Vergleich zu 2008 eine  Zunahme von 36%    darstellte, während Tötungen durch die Militärpolizei um  41% zugenommen    hatten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>In São Paulo ließ die Regierung des    Bundesstaats weitere massive  Einsätze mit erhöhter    Sicherheitskräftepräsenz in Favelas durchführen.  Dabei wurden die    Viertel für einen Zeitraum von 90 Tagen mit  militärischem Vorgehen    besetzt, bevor die Polizei wieder abrückte.  Bewohner der Gemeinde    Paraisópolis in São Paulo berichteten über  Folterungen, exzessiven    Einsatz von Gewalt, Einschüchterungsversuche,  willkürliche und    missbräuchliche Durchsuchungen, Erpressung und  Diebstahl durch    Polizeibeamte bei einem dieser Einsätze im Februar.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Oktober kamen in Rio de Janeiro drei    Polizeibeamte ums Leben, als  ein Polizeihubschrauber bei einer    Auseinandersetzung zwischen  rivalisierenden Drogenbanden abgeschossen    wurde. Bandenmitglieder  begannen, Busse anzuzünden und Anwohner aus    ihren Häusern zu vertreiben,  um die Polizei von ihrem Angriff auf eine    rivalisierende Bande  abzulenken. Dabei kam es zum Abschuss des    Hubschraubers. Die Polizei  führte eine Reihe von Einsätzen durch, die    von einem ranghöheren Beamten  als “Vergeltung” bezeichnet und bei  denen   mehr als 40 Personen getötet  wurden. Darunter befanden sich  eine   24-jährige Frau, die mit ihrem elf  Monate alten Baby im Arm von  einer   verirrten Kugel getroffen wurde,  sowie ein 15-jähriger Junge,  der   Berichten zufolge von der Polizei  erschossen wurde, als er den  Müll   nach draußen brachte.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Bewohner der Favelas Acari und Maré in Rio    berichteten, dass  Schulkinder auf dem Heimweg von der Schule   regelmäßig  durch gewalttätige  Polizeieinsätze gefährdet wurden, so   dass Schulen  schließen mussten.  Des Weiteren gab es Meldungen über   Folter,  Einschüchterungsversuche,  illegale und willkürliche   Durchsuchungen,  Erpressung und Diebstahl. Die  Polizei soll in Maré   zudem ein  gepanzertes Fahrzeug, einen sogenannten  caveirão   (Riesenschädel), an  Drogenhändler vermietet haben, die in    Gebietsstreitigkeiten verwickelt  waren.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Milizen</strong></h4>
<p><strong> </strong><strong>Die Verbreitung von Milizen &#8211; bewaffnete    paramilitärische Gruppen,  die größtenteils aus Polizei- und    Ordnungskräften außer Dienst bestehen &#8211;  war so hoch, dass sie einer    wissenschaftlichen Studie zufolge mehr  Favelas von Rio de Janeiro unter    ihrer Kontrolle hatten als die  Drogenbanden. Die Milizen, die ihre    Macht in den Vierteln zur Erzielung  politischer und ökonomischer    Vorteile missbrauchten, gefährdeten das  Leben Tausender Bewohner und    auch die Institutionen des Staats. Richter,  Staatsanwälte,    Polizeibeamte und ein Abgeordneter des Bundesstaats  wurden von den    Milizen wiederholt mit dem Tod bedroht. Die staatlichen  Behörden    führten eine Reihe von Einsätzen gegen die Milizen durch, wobei  es zu    einigen Festnahmen kam. Der Vorsitzende des für die Untersuchung  der    Milizenaktivitäten zuständigen parlamentarischen Ausschusses     kritisierte jedoch weiterhin das Versagen sowohl der städtischen     Behörden als auch der Bundesbehörden bei der Umsetzung der Empfehlungen     des Ausschusses zur Bekämpfung der weiteren Zunahme der Milizen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Folter und Haftbedingungen</strong></h4>
<p><strong> </strong><strong>Nach wie vor waren Häftlinge grausamen,    unmenschlichen oder  erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde    als gängige  Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung  und   Erpressung  eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten  blieb   ein  ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen  durch   Banden  führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den  Häftlingen. Das   Fehlen  unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes  Maß an  Korruption  sorgten  für eine weitere Verfestigung der  Gewaltprobleme im  Straf- und   Jugendstrafvollzug. Ende 2009 waren noch  keine Maßnahmen  für die   Umsetzung des Fakultativprotokolls zum  UN-Übereinkommen gegen  Folter   eingesetzt worden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Einige der härtesten Haftbedingungen wurden    auch weiterhin aus dem  Bundesstaat Espírito Santo gemeldet. Es lagen    Berichte über Folterungen  sowie extreme Überfüllung und den Einsatz   von  Schiffscontainern  (”Mikrowellen” genannt) als Zellen vor.  Weiteren   Berichten zufolge kam  es zu Verstümmelungen von Häftlingen  durch   Mitgefangene. Auf massiven  Druck durch lokale  Menschenrechtsgruppen und   nationale und  bundesstaatliche  Kontrollorgane wurden einige   Bauprojekte im  Justizvollzug  eingeleitet. Im März wurde ein   widerrechtliches Verbot von   Kontrollbesuchen in Gefängnissen   aufgehoben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Dezember verabschiedete der    Interamerikanische Gerichtshof für  Menschenrechte nach Hinweisen auf    Folterungen und versuchten Mord im  Gefängnis Urso Branco im Bundesstaat    Rondônia eine neue Resolution &#8211; die  siebte seit 2002 -, in der die    brasilianische Regierung aufgefordert  wurde, die Sicherheit der dort    einsitzenden Gefangenen zu gewährleisten.  Eine Entscheidung über eine    Petition, in der der Generalstaatsanwalt im  Oktober 2008 das  Eingreifen   der Bundesbehörden gefordert hatte, war  Ende 2009 noch vor  dem   Obersten Gerichtshof anhängig.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/060?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Endstation Carandiru</a></strong>01.04.2006     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Endstation Carandiru Ein     brasilianisches Gericht spricht den Offizier frei, der das größte     efängnismassaker in der Geschichte des Landes zu verantworten hat. Von     Klaus Hart Ein Gericht in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São     Paulo hat im Februar eine mehrfach lebenslängliche Gefängnisst …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/107?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Menschenrechtler besorgt über Terror von rechts</a></strong>01.11.2000     | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Menschenrechtler besorgt über     Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao Silvèrio     Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der nationalen     Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando Cardoso     aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen vorzugehen, um die     derzeiti …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kolumne: Kopf unter Wasser</a></strong>04.06.2009 | Amnesty Journal Artikel | Kolumne zum Thema “Folter in Brasilien”.</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser?destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/066?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ganz normales Vorgehen : Ein Fall von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit</a></strong>01.05.2001     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Ganz normales Vorgehen Ein  Fall    von Folter beschäftigt die brasilianische Öffentlichkeit. Er  markiert    jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall schien klar:  Der  23-jährige   Bauarbeiter Alexandre de Oliveira aus Bom Jardim de  Minas,  einem Ort   etwa 200 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt,  hatte s …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sklavenarbeit nimmt wieder zu</a></strong>01.02.2002     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN SKLAVENARBEIT NIMMT WIEDER ZU     Erst im Jahre 1888 hat Brasilien die Sklaverei offiziell abgeschafft,     doch es gibt sie bis heute. Vor allem im Norden und Nordosten wird  sie    von etlichen Großgrundbesitzern in modifizierter Form  weitergeführt.    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Morde an  Landgewerkschaftern …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/013?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/009?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Kein Ende des Mordens in Sicht</a></strong>01.04.1997     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Kein Ende des Mordens in Sicht    In  Brasilien sind auch zehn Jahre nach Ende der Diktatur    Todesschwadronen  aktiv. Die Opfer sind Kinder, Jugendliche, Arme,    Menschenrechtler oder  politische Gegner &#8211; die Gewalt nimmt zu. An einem    Februarnachmittag  geschieht in Rio de Janeiro wieder einmal das, was    …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/247?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Folter bleibt alltäglich</a></strong>01.11.2001     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Folter bleibt alltäglich In     Brasilien hat die Regierung eine Kampagne gegen die Folter gestartet.     Menschenrechtler sind eher skeptisch, was den Erfolg betrifft. Denn  auch    das Anti-Folter-Gesetz von 1997 hat bisher nicht die gewünschte    Wirkung  gehabt. Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht, drasti …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/033?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Sicherheitskräfte treiben Menschenrechtler in Exil</a></strong>01.10.2000     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Sicherheitskräfte treiben     Menschenrechtler ins Exil Der brasilianische Staatschef Cardoso ist     stolz auf seine Menschenrechtspolitik. Doch engagierte Menschenrechtler     und verfolgte Homosexuelle fliehen ins Ausland und  erhalten dort     politisches Asyl. Wer sich in Brasilien für die Rechte von Minderh …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Brasilien: Schießen mit “Wildwest-Zulage”</a></strong>01.02.1998     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Schießen mit “Wildwest-Zulage”     Die Militärpolizei Brasiliens ist heute gewalttätiger als während  der    Diktatur. Massaker an Häftlingen, Straßenkindern und Landlosen  häufen    sich. Menschenrechtler protestieren gegen eine  “Wildwest-Zulage”, die    Ermordungen belohnt und zum Töten Unschuldiger  anreizt.   …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/046?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>1</strong><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="Gehe zu Seite 2">2</a><a href="http://www.amnesty.de/suche?page=1&amp;words=Klaus+Hart&amp;search_x=0&amp;search_y=0&amp;form_id=ai_search_form_block" title="nächste Seite">nächste Seite</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Geld oder Gewehre: Mit Hilfe einer Kampagne versucht die Regierung Waffen abzukaufen</a></strong>01.09.2004     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Brasilianisches Roulette In   kaum   einem anderen Land der Welt sterben so viele Einwohner durch     Schusswaffen wie in Brasilien. Jetzt versucht die Regierung, die     privaten Revolver und Gewehre einzusammeln. Was soll ich noch mit den     Schießeisen – in meinem Alter“, sagt die 89-jährige Zulmira de Oli …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1996/deu05/062?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Die “Hölle auf Erden”</a></strong>01.12.1996     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN Die “Hölle auf Erden”  Revolten,    Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig  überfüllten    brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die  zehntgrößte    Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die  man eher in    Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April  verkünde …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2002/deu05/101?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Staat im Staate</a></strong>01.10.2002     | Amnesty Journal Artikel | BRASILIEN STAAT IM STAATE In Brasilien     haben sich einflussreiche Verbrechersyndikate entwickelt, die vor  allem    in den Favelas, den Elendsvierteln der Großstädte das soziale  Leben    kontrollieren. In den über achthundert Favelas von Rio de  Janeiro häufen    sich Szenen wie diese: Mehrere Dutzend schwer bewaff …</p>
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<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Ungesühnte Gewaltexzesse</a></strong>01.09.1999     | Amnesty Journal Artikel | Brasilien Ungesühnte Gewaltexzesse In  den    Armenvierteln der brasilianischen Großstädte gehört der Terror  zum    Alltag. Bewaffnete Banden, Paramilitärs und die Polizei treiben  hier ihr    Unwesen. Der Staat schaut zu. Rio de Janeiro, Ende Juli  1999: In    Sichtweite des Rathauses und einer Polizeikaserne, ganz in …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/199?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.11.2000     | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Menschenrechtler     besorgt über Terror von rechts Der brasilianische Schriftsteller Joao     Silvèrio Trevisan, 56, Pionier und intellektueller Kopf der  nationalen    Schwulenbewegung, hat die Regierung von Präsident Fernando  Cardoso    aufgefordert, rigoros gegen rechtsextreme Gruppen  vorzugehen,  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/177?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1999     | Amnesty Journal Artikel | Nachrichten Brasilien/Deutschland Keine     Schelte für Präsident Cardoso Menschenrechtler hatten sich vor dem     Deutschland-Besuch des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique     Cardoso gefragt, was diesmal wohl anders sein würde. Kam Cardoso zu     Bundeskanzler Kohl an den Rhein, schlugen ihm Freundlichkeiten und  …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/110?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Nachrichten</a></strong>01.06.1998     | Amnesty Journal Artikel | NACHRICHTEN Brasilien Ein Folterer macht     Karriere Ricardo Fayad ist heute Brigadegeneral &#8211; während der  Diktatur    von 1964 bis 1985 hatte er sich als ausgebildeter Mediziner  an    Folterungen politischer Gefangener beteiligt. In einer Kaserne in  Rio de    Janeiro bestimmte er die Methoden: Celia Manes erhielt im …</p>
<p><a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1998/deu05/029?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fpage%3D1%26words%3DKlaus%2BHart%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block">Weiterlesen</a></p>
<p><strong>„Die Lula-Regierung war bei den Menschenrechten eine Enttäuschung“(2009)</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, über    fortdauernde Folter, Todesschwadronen, paramilitärische Milizen und    Sklavenarbeit in Lateinamerikas größter Demokratie.</strong></p>
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<p><strong>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist    hier garnichts. Der Slum zählt zu den über 2000 in der reichsten    südamerikanischen Megacity und grenzt an ein Viertel der Wohlhabenden –    nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements    direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum  in   Holz-und Backsteinkaten rund 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und    Müllgestank hausen. Dabei gibt es an der fernen Peripherie weit    grauenhaftere Slums. Auch für die Kirche ist an Scheinheiligkeit nicht    zu überbieten, daß der von bewaffneten Gangstern gemanagte Drogenhandel    in Paraisopolis nur dank der reichen Großkunden von nebenan so  lukrativ   funktioniert. Der junge schwarze Slumpriester Luciano Borges  Basilio   nimmt kein Blatt vor den Mund:“Das organisierte Verbrechen ist  besser   organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser, während  die Polizei   desorganisiert ist.“ In Brasilien werden täglich mehrere  Beamte   ermordet. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in  Paraisopolis einen   Bauchschuß – die Beamten haben ja auch Familie und  sind unter Streß und   Hochspannung, wenn sie in einen Slum  hineinmüssen. Aber Willkür   rechtfertigt das nicht.“  Anstatt jener  kleinen Minderheit von   Kriminellen das Handwerk zu legen, verletzt die  Polizei bei Razzien   permanent Grundrechte der völlig unschuldigen  Bewohnermehrheit, was   weder die Kirche noch Amnesty International  hinnimmt. Tim Cahill ist   wiederholt vor Ort, spricht mit Zeugen. Sie  berichten von Folterungen,   ungerechtfertigtem Schußwaffengebrauch: Bei  der Verfolgung von   Gangstern, die in das Gassengewirr und  Menschengewimmel des Slums   flüchten, wird ein neunmonatiges Baby in  den Arm geschossen, eine   Sechzehnjährige an den Brüsten verwundet. </strong></p>
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<p><strong>Journal: Bewohner berichten, daß Elektroschocks zu den    gängigsten polizeilichen Foltermethoden in Paraisopolis gehören. Die    Beamten behandeln uns wie Tiere, lautet ein Vorwurf. </strong></p>
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<p><strong> Cahill: Die brasilianische Regierung hat zwar die    Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier vor Ort sehen,    fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen. Bei    Folter-Anzeigen wird gewöhnlich garnicht ermittelt. Die Polizei ist    landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet    Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Und ein beträchtlicher    Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie    Wegwerf-Bevölkerung behandelt. Paraisopolis ist dafür ein Beispiel. Es    fehlt die Verantwortung des Staates für diese Menschen. Öffentliche    Sicherheit muß für alle Brasilianer garantiert werden – die armen    Schichten darf man nicht einfach davon ausschließen.“</strong></p>
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<p><strong>Journal: „Öffentliche Sicherheit“ ist in Brasilien vor allem    Aufgabe der Militärpolizei – Relikt der Militärdiktatur. Weil    Diktaturverbrecher, Folterer von einst nicht bestraft werden, fördert    dies heutige Polizeigewalt und ermuntert die Folterer zum Weitermachen,    argumentieren selbst frühere politische Gefangene.</strong></p>
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<p><strong>Cahill: Das ist in der Tat ein zentraler Punkt –    Straffreiheit in Bezug auf Vergangenes stärkt die heutige Politik der    Straflosigkeit. Das wird weithin akzeptiert. Ich war in vielen    Polizeiwachen und Gefängnissen Brasiliens, habe hohe Amtsträger des    Sicherheitsapparats getroffen. Da fand ich immer Leute mit ganz direkter    Beziehung zu den Diktaturverbrechen. Das Ausmaß der Gewalt, die    alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im heutigen Brasilien sind Erbe    der Diktaturvergangenheit. Amnesty macht Druck auf Brasilia, auf    Staatschef Lula, die Diktaturverbrechen zu bestrafen und die    Geheimarchive des Militärregimes endlich zu öffnen. Brasilien ist bei    der Vergangenheitsbewältigung deutlich hinter den anderen    lateinamerikanischen Staaten zurück. Das ist gravierend. </strong></p>
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<p><strong>Journal: Die Lula-Regierung hatte der UNO, den    Menschenrechtsorganisationen 2003, zu Beginn der ersten Amtszeit    versprochen, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen    einzuhalten. Doch nach wie vor werden in Brasilien sogar Menschen auf    Scheiterhaufen lebendig verbrannt.  Hielt Brasilia denn Wort?</strong></p>
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<p><strong>Cahill: Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab    große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs    – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter    gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor    grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und    Sklavenarbeit. Es fehlt der Regierung ganz klar politischer Wille. Echte    Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen    verhindert. Die paramilitärischen Milizen haben Macht, üben    wirtschaftliche Kontrolle aus – daraus wird politische Macht, eine reale    Bedrohung im heutigen Brasilien.“</strong></p>
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<p><strong>Journal: In der Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Staat    mehrere Hangslums besetzt, gemäß überschwenglichen europäischen    Presseberichten die Verbrecherkommandos vertrieben und die Lage der    Bewohner deutlich verbessert. Sind das nicht gute Beispiele, die auf    positive Änderungen hindeuten?</strong></p>
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<p><strong>Cahill: Es handelt sich bei diesen Slums lediglich um Inseln,    während im großen Rest der Stadt sich an der staatlichen Politik, an    Diskriminierung und Polizeigewalt kein Deut ändert.  Für uns heißt  dies,   vor Ort noch intensiver zu recherchieren und   Menschenrechtsverletzungen  permanent anzuprangern. Die Situation   Brasiliens ist sehr komplex. </strong></p>
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<p><strong>Journal: Hochrangige Staatsvertreter geißeln die Lage    gelegentlich drastisch, was auf manchen entwaffnend wirkt.  Laut Gilmar    Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, ähnelt Brasiliens    Gefängnissystem nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi,    Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich    außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie    Todesschwadronen verübt würden. Gravierende Menschenrechtsverletzungen    seien Routine, alltäglich und allgemein verbreitet.</strong></p>
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<p><strong>Tim Cahill: Dies zählt zu den unglaublichen Dingen in    Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen offen und    klar an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Denn    das Gefängnissystem wird eben einfach nicht reformiert, trotz der    häufigen Versprechen. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der    offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn    die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,     muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen,    besonders der Unterprivilegierten. Was falsch läuft, haben wir bei    unseren Recherchen in der Sao-Paulo-Favela Paraisopolis, bei den    Gesprächen mit Tatzeugen deutlich ermittelt: Der Staat marginalisiert    diese Menschen – und das seit Jahrzehnten. Innerhalb des Staatsapparats    herrscht Einverständnis, die Polizeistrukturen nicht zu kontrollieren.    Angesichts extremer Kriminalität läßt man den Sicherheitskräften die    Freiheit, Menschenrechte einfach zu verletzen. Wichtig ist, beide  Seiten   zu sehen. </strong></p>
<p><strong>Die Aufdringlichkeit der Sinne</strong></p>
<p><strong>Vom machtgeschützten Verlust der gesellschaftlichen Sehkraft &#8211; Oskar Negt(2000)</strong></p>
<p><strong>“Der Verlust jener in sinnlicher Erfahrung begründeten   Urteilsfähigkeit der Menschen hat in unserem Jahrhundert für viele   Menschen tödliche Folgen gehabt. Das Wegsehen, die machtgeschützte   Sinnenblindheit, wenn Menschen verfolgt und getrieben, vergewaltigt und   öffentlich gequält werden &#8211; das gehört nicht der Vergangenheit an.”</strong><br />
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