http://www.latimes.com/news/nation-and-world/la-fg-brazil-iran23-2009nov23,0,7923085.story
Politikwissenschaftler Brasiliens und des Auslands sehen im Ahmadinedschad-Besuch ein Risiko für Lula, politisches, außenpolitisches Prestige zu verspielen “ und eine Chance für Ahmadinedschad, sich selbst, die eigene Regierung zu legitimieren. Brasilia kollidiere mit den Anstrengungen der USA, den Iran zu bändigen. Als Positionswechsel Lulas wird angesehen, auf eine ethisch-moralische Bewertung Ahmadinedschads, der Menschenrechtslage im Iran völlig zu verzichten(Unterdrückung bzw. Verfolgung von Minderheiten, Regimegegnern, Homosexuellen etc.) Was radikale Islamisten freuen dürfte. Als jetzt ein UNO-Gremium über eine Resolution zu Menschenrechtsverletzungen im Iran abstimmte, enthielt sich Brasilia der Stimme, hieß es. Dies gelte als sehr bedenklich.