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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Flex-Autos</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens &#8222;Biosprit&#8220;-Branche weiter in der Krise &#8211; viel europäisches Lob für brasilianische Flex-Autos, für die &#8222;Biosprit&#8220;-Klimabilanz.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 14:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brasiliens Autofahrer tanken immer weniger des umweltfeindlich aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanols, weil dieser Kraftstoff gegenüber Benzin zu teuer und angesichts des niedrigeren Wirkungsgrads als ungüngstig angesehen wird. Wirtschaftsexperten sehen daher Risiken für die Produktion der sogenannten Flexautos, die mit beiden Kraftstoffarten fahren können. Wie es hieß, fielen die Ethanolverkäufe an den brasilianischen Tankstellen im ersten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brasiliens Autofahrer tanken immer weniger des umweltfeindlich aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanols, weil dieser Kraftstoff gegenüber Benzin zu teuer und angesichts des niedrigeren Wirkungsgrads als ungüngstig angesehen wird. Wirtschaftsexperten sehen daher Risiken für die Produktion der sogenannten Flexautos, die mit beiden Kraftstoffarten fahren können.</strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, fielen die Ethanolverkäufe an den brasilianischen Tankstellen im ersten Halbjahr 2011 um 22 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum, während die Benzinverkäufe um 15 Prozent zunahmen. Die Ethanolbranche befinde sich derzeit in einer Krise, die niedrigere Produktion mache noch größere Importe aus den USA notwendig, die ursprünglich als wichtiges Ethanol-Abnehmerland angepeilt waren.  2010 seien 455 Millionen Liter US-Ethanol eingeführt worden, für 2011 wird mit 1,49 Milliarden Liter gerechnet.  Zudem muß immer mehr Benzin aus den USA eingeführt werden. </strong></p>
<p><strong>Die enormen Umweltschäden infolge der Ethanolproduktion sind bestens bekannt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/brasilien-selbstversorger-bei-biosprit-und-benzin-dichtung-und-wahrheit-financial-times-uber-hohe-etanol-und-benzinimporte-brasiliens-aus-den-usa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/brasilien-selbstversorger-bei-biosprit-und-benzin-dichtung-und-wahrheit-financial-times-uber-hohe-etanol-und-benzinimporte-brasiliens-aus-den-usa/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p><strong>Viel Lob von interessierter Seite in Europa für die  Klimabilanz der &#8222;Biosprit&#8220;-Produktion &#8211; Brasiliens Umweltexperten kommen angesichts der auf dem Foto dokumentierten massiven Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen just zur entgegengesetzten Einschätzung. Genauso verhält es sich beim Lob für Brasiliens Wasserkraftwerke, die aus brasilianischer Expertensicht regelrechte Methan-Fabriken sind.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/</strong></a></p>
<p><span id="more-10292"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-jetzt-das-tourismusministerium-in-den-schlagzeilen-uber-30-verhaftet-turismo-na-cadeia/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-jetzt-das-tourismusministerium-in-den-schlagzeilen-uber-30-verhaftet-turismo-na-cadeia/</strong></a></p>
<p><strong>Ethanolproduktion und Sklavenarbeiter, Zuckerrohranbau in Amazonien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/</strong></a></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau und Regenwaldvernichtung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/#more-9397">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/#more-9397</a></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau, Rinderhaltung in Amazonien, Negativwirkungen für Produktion von Grundnahrungsmitteln:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/</strong></a></p>
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		<title>Brasiliens &#8222;Biosprit&#8220;-Probleme: Mehr Zuckerrohrplantagen und Ethanolfabriken für Flex-Fahrzeugflotte nötig. Wirtschaftsmacht Brasilien?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 19:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut neuen Angaben der brasilianischen Zuckerrohr-Industrie müßten die Anbauflächen für Zuckerrohr sowie die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden, um den Treibstoffbedarf der mit Ethanol betriebenen Autos zu decken. Entsprechende Investitionen seien indessen nicht in Sicht. Erwartet wird, daß Brasiliens Autofahrer wieder zunehmend auf Benzin umsteigen, wie dies u.a. während der jüngsten Versorgungskrise der Fall war. Um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut neuen Angaben der brasilianischen Zuckerrohr-Industrie müßten die Anbauflächen für Zuckerrohr sowie die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden, um den Treibstoffbedarf der mit Ethanol betriebenen Autos zu decken. Entsprechende Investitionen seien indessen nicht in Sicht. Erwartet wird, daß Brasiliens Autofahrer wieder zunehmend auf Benzin umsteigen, wie dies u.a. während der jüngsten Versorgungskrise der Fall war. Um 66 Prozent der Flex-Autos, die mit Ethanol und Benzin betrieben werden können, stabil mit Ethanol zu versorgen, hieß es, müßte Brasilien seine Zuckerrohr-Anbaufläche auf etwa 18 Millionen Hektar verdoppeln. </strong></p>
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<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html">http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html</a></p>
<p><strong>Deutsche NGO “Pro Regenwald”: “Der neuen Regierung unter  Dilma Rousseff geht der Amazonas mehr noch  als früher unter Lula am  Allerwertesten vorbei … ein Statement zur  entschlossenen Erhaltung des  Amazonaswaldes aus ökologischen oder  sozialen Gründen, was viele  traditionelle Amazonasanwohner und indigene  Völker fordern, hat die  neue Präsidentin bisher nicht gemacht.</strong></p>
<p><strong>Schlimmer noch: Dilma Rousseff treibt die Zerstörung des   Amazonasregenwalds für die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens durch   Infrastrukturmaßnahmen noch entschlossener voran als jemals zuvor.  Keine  gute Aussichten für den Regenwald und seine Bewohner.”</strong></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Was an &#8222;Biosprit&#8220; so &#8222;Bio&#8220; ist &#8211; Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte, massive Produktion von Dioxin und klimaschädlichen Gasen.</strong></p>
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<p><strong> Tropenurwald zu Holzkohle:</strong> <!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/05/tropen-urwald-massenhaft-zu-holzkohle-umweltpolitik-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/05/tropen-urwald-massenhaft-zu-holzkohle-umweltpolitik-unter-lula/</a></p>
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<p><span id="more-9968"></span></p>
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<p><strong>Wirtschaftsmacht Brasilien?(2011)</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>In Deutschland wird das Schwellenland Brasilien bereits als Industrienation, gar Wirtschaftsmacht gerühmt, das sich in einer außergewöhnlichen Boomphase befinde. Brasilianische Experten widersprechen &#8211; das Land werde industriell immer schwächer und im Außenhandel immer weniger konkurrenzfähig. Brasilien gewöhne sich daran,  ein großer Rohstofferzeuger zu sein.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Große Luftfahrtgesellschaften würden Brasilien gerne mit dem neuen Super-Airbus A 380 anfliegen – wegen der sehr mangelhaften Flughäfen leider unmöglich. Unter den zehn größten Wirtschaftsnationen hat Brasilien laut einer neuen Weltstudie das schlechteste Transportwesen, schlechter noch als in  Indien oder Südafrika. Das Riesenland transportiert nur 25 Prozent der Fracht kostengünstig mit der Bahn, während es in Rußland 81 Prozent und in Australien und den USA 43 Prozent sind. Auf dem Doing-Business-Ranking der Weltbank, das die Wirtschaftsfreundlichkeit eines Landes bewertet, ist Brasilien 2011 vom 124. auf den 127. Platz zurückgefallen,  liegt hinter Rußland. Stutzig macht zudem, daß Baden-Württemberg mit seinen nur rund 10,7 Millionen Einwohnern auch 2010 wieder mehr exportierte als Brasilien mit seinen etwa 190 Millionen Bewohnern – und das Tropenland am Welthandel mit nicht einmal 2 Prozent beteiligt ist. In Lateinamerikas wichtigstem Industriellenverband FIESP von Sao Paulo  ist José Roriz Coelho Fachdirektor für Wettbewerbsfähigkeit und Technologie. Als Wirtschaftsmacht sieht er Brasilien nicht, zumal eine sehr verfrühte Deindustrialisierung im Gange sei. 1995 lag der Industrieanteil am Bruttosozialprodukt bei 28 Prozent – heute sind es nur noch 13,5 Prozent – in China dagegen über 46 Prozent. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Rohstoffe, Commodities, die wir sehr billig verkaufen, werden immer mehr zur Stütze unseres Wachstums, während die Konkurrenzfähigkeit bei Industrieprodukten niedrig ist, Importe zunehmen. Das ist gefährlich. Wenn morgen die Rohstoffpreise fallen, wird Brasilien keine starke verarbeitende Industrie mehr haben. Arg betroffen von Deindustrialisierung sind bereits Branchen wie Maschinen und Ausrüstungen, Kunststoffe, Papier, Schuhe und Textilien. Uns fehlt Technologie – und ein Bildungssystem, das Leute formt, die neue hochwertige Produkte entwickeln können.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Aber heißt es nicht immer, der Flugzeugbauer EMBRAER sei als Hightech-Konzern ein Beleg für Brasiliens enorme wirtschaftliche Fortschritte? </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“EMBRAER macht nur die Montage von Flugzeugen – kauft die Teile im Ausland zusammen. Denn Firmen, die hier EMBRAER unterstützen, haben garnicht die die technische Kapazität, um nötige Flugzeugteile herzustellen.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Und in der Tat ist EMBRAER nach dem Ölkonzern Petrobras zweitgrößter Importeur Brasiliens – beide Unternehmen beziehen sehr viel Hightech aus Ländern der Ersten Welt wie den USA und Deutschland. Etwa die Hälfte der stimmberechtigten Aktien von EMBRAER liegt zudem in den Vereinigten Staaten, bei großen Kapitalfonds, heißt es. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wir verlieren unsere Fähigkeit, aus Rohstoffen hochwertige Produkte herzustellen. Zellulose produzieren wir sehr konkurrenzfähig, verkaufen sie aber an China – und beziehen von dort das Papier.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Als besonders typischen – und kuriosen Fall nennt Coelho zudem die Rohkaffee-Produktion, bei der Brasilien weltweit führt.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wir liefern nach Deutschland und auch nach Italien – und der veredelte Kaffee kommt zurück, geht in alle Welt, Deutschland ist der größte Exporteur ist. Ich kritisiere, daß Brasilien nicht auch diese Fähigkeit zur Veredelung entwickelt.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Für Coelho ist lediglich „Gerede“, daß in Brasilien derzeit alles wirtschaftlich gut laufe. Kritiker wie ihn nenne man „antipatriotisch“. Enorme Hemmnisse, große Probleme und Wettbewerbsnachteile seien auch die starke Bürokratie, die unakzeptierbar hohe Korruption.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wenn Brasiliens Zinsen derzeit die höchsten der Welt sind, heißt das für mich, wir haben 40 Grad Fieber, sind also schwer krank, läuft etwas falsch. Denn die meisten Devisenzuflüsse, die unsere Landeswährung Real so ungünstig aufwerten, sind nur Spekulation mit Zinsgewinnen und leider keine Investitionen. Doch zu einer Wirtschaftsmacht können wir nur werden, wenn der jetzige Kurs deutlich korrigiert wird – darunter die Deindustrialisierung. In Brasilia diskutiere ich darüber mit den zuständigen Ministern.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Ein entwickeltes Land zu werden, heiße auch Bildung, Kultur, Gesundheitswesen und öffentliche Sicherheit stark zu verbessern. Der Mindestlohn liegt derzeit bei umgerechnet nur etwa 248 Euro brutto. Selbst die Regierung räumt ein, daß es weiterhin Hunger und Misere gibt – und sogar noch häufige Sklavenarbeit. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Zu den Positiv-Faktoren zählt Coelho, daß Brasilien große Ölvorräte unter einer kilometerdicken Salzschicht besitze, ein großer Ölexporteur sein werde. Doch die Förderung ist teuer und sehr schwierig. Der US-Konzern Exxon setzte jetzt in seinem Konzessionsgebiet bei Sao Paulo für 400 Millionen Dollar drei Bohrungen vergeblich – fand nicht das versprochene Petroleum. </strong></p>
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