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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Fledermäuse</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Windkraft und Vögel &#8211; der Wattenrat Ostfriesland 2012.</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 15:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fledermäuse]]></category>
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		<category><![CDATA[Windkraft und Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[31. Juli 2012 Windkraft und Vögel: Philosophisches von der Lobbyistenfront Durch Rotor halbierte Silbermöwe: Wind&#8220;park&#8220; Utgast/Landkreis Wittmund Martin Kaluza ist promovierter Philosoph und arbeitet, so der Text auf seiner WebSeite, auch „freiwillig als Journalist“, liefert „zuverlässig Text“ und „schreibt ganz gerne abseitige Geschichten“. In der Tat, das ist im rundum gelungen, ein zuverlässiger Text mit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>31. Juli 2012</p>
<h1>Windkraft und Vögel: Philosophisches von der Lobbyistenfront</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/07/M%C3%B6we2Utgast1999.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/07/M%C3%B6we2Utgast1999-177x300.jpg" width="177" height="300" /></a></p>
<p>Durch Rotor halbierte Silbermöwe: Wind&#8220;park&#8220; Utgast/Landkreis Wittmund</p>
<p>Martin Kaluza ist promovierter Philosoph und arbeitet, so der Text auf seiner WebSeite, auch <em><strong>„freiwillig als Journalist“</strong></em>, liefert <em><strong>„zuverlässig Text“</strong></em> und <em><strong>„schreibt ganz gerne abseitige Geschichten“</strong></em>. In der Tat, das ist im rundum gelungen, ein zuverlässiger Text mit ziemlich abseitigen Ansichten für die Zeitschrift <em><strong>„neue energie“</strong></em>, Heft 07/2102. Die Zeitung des Lobbyistenverbandes <strong>“Bundesverband Windenergie”</strong>  (BWE) gilt als DAS Lobbyorgan der Windmüller, Solar- und  Biogasbetreiber, die sich als Retter der Welt aufführen, Klima und Öko  sagen, Geld meinen und kräftig von der Zwangsabgabe für alle Stromkunden  aus dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) profitieren, die Inhaber  der Lizenz zum Gelddrucken. Und in dieses Bild passen Kollateralschäden  mit toten Tiere nur sehr schlecht.</p>
<p>Martin Kaluza hat nun die gar nicht so heile Naturschutzwelt, die  erheblich unter den “Erneuerbaren“ leidet, schön geschrieben, mit dem  fast esoterischen Titel: <em><strong>“Schlaues Federvieh – Können Vögel und Fledermäuse im Einklang mit der Windkraft leben?”</strong></em></p>
<blockquote>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier1.jpg" alt="wolfgangsauerbier1.jpg" /></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><strong>Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke &#8211; wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse &#8211; die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”  </strong></p>
<p><a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><a href="http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/">http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml">http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://www.fmthuer.de/">http://www.fmthuer.de/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <strong>Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning &amp; David Petrat</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit</strong><br />
<strong>Sondershausen, 2010</strong><br />
<strong>76 Seiten, 82 Abb.</strong><br />
Erhältlich über</p>
<p>Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen<br />
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de</p>
<p>Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen<br />
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier2.jpg" alt="wolfgangsauerbier2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/fledermausewkadurr1.jpg" alt="fledermausewkadurr1.jpg" /></p>
<p><strong>Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" alt="wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" /></p>
<p><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke &#8211; nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft… </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><span id="more-13304"></span></p>
<p>Die Frage kann beantworter werden: Zunächst, es handelt sich nicht um  „Federvieh“, also Haushühner oder Weihnachtsgänse, die kaum an  Windkraftanlagen umkommen. Betroffen sind zunächst wildlebende Vögel aus  einem Einzugsbereich von Sibirien bis Kanada, deren  Rastvogellebensräume in den letzten Jahren durch den Zubau ganzer  Landstriche mit Windkonvertern entwertet wurden, weil diese Tiere schon  eine einzige Windkraftanlage auf  hunderte Meter im Umkreis meiden, der  bekannte Scheucheffekt. Dazu kommen die  Anflugopfer: Ungezählte Vögel und Fledermäuse werden durch den direkten  Anflug an den Rotor oder das Barotrauma, den gewaltigen  Luftdruckunterschied zwischen windzugewandter und windabgewandter Seite,  getötet; das Barotrauma führt zum Platzen der Lungen.</p>
<p>Was nicht sein darf kann nicht sein, und so lässt Martin Kaluza auch  gleich Mitarbeiter von Planungsbüros zu Wort kommen, die sich (nicht  alle, aber viele) gerne für die windige Branche engagieren lassen, um  potenzielle Standflächen gegen Bares windkraftkompatibel zu begutachten.  Verlierer sind oft die betroffenen Vogel- oder Fledermausarten.  Einerder Planer ist der notorische<a href="http://www.wattenrat.de/2011/10/fachtagung-windenergie-im-wald-in-berlin-baumchen-wechsel-dich/" title="Bäumchen wechsel dich"> Günter Ratzbor</a>,  Inhaber des Planungsbüros Schmal und Ratzbor in Lehrte. Ratzbor  fungiert gleichzeitig als „Projektleiter Windenergie“ beim Deutschen  Naturschutzring (DNR), dem Dachverband der deutschen  Naturschutzverbände. Von denen agieren wiederum einige als  „Naturstromanbieter“ wie der NABU oder der BUND. Die verdienen an der  Vermittlung von sog. Ökostromtarifen für die gutgläubigen Menschen die  glauben, der Strom aus der Steckdose komme so ausschließlich aus Wind-  und Solarkraftwerken. Der ehemalige Präsident des Bundesverbandes  Windenergie, Dr. Peter Ahmels,  leitet seit 2009  den Bereich  “Erneuerbare Energien” bei der Deutschen Umwelthilfe ( “ein  gemeinnütziger, bundesweit tätiger Verband, der sich für den Schutz von  Umwelt und Natur einsetzt”). Die Verflechtungen sind eng, und nun weiß  man auch, woher der Wind in Kaluzas Beitrag weht.</p>
<p>Die <a href="http://www.egeeulen.de/inhalt/nachrichten.php" title="EGE">Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen </a>(EGE)   hat des Philosophen Beitrag ebenfalls auf ihrer WebSeite aufgegriffen.  Mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde drucken wird den Beitrag  hier ab. Ach Kaluza, hätte er geschwiegen…..</p>
<blockquote><p><strong>Von Philosophen und Professoren, Juli 2012</strong></p>
<p><strong>Das Magazin “Neue Energie” überrascht den Leser der  Juli-Ausgabe mit einer scheinbar neuen, allerdings bestenfalls  halbwahren Erkenntnis: Viele Tiere hätten sich mit Windenergieanlagen  “arrangiert”. Mag sein, dass die meisten Vogelarten “von den Anlagen  unbeeindruckt an ihren Brutplätzen” weiterleben, wie der  Aufsatzschreiber behauptet. Für den Mäusebussard, den der Autor als  Beleg hierfür beispielhaft anführt, stimmt dies nachweislich eher nicht.  Mäusebussarde zählen wie alle Greifvogelarten zu den Arten, die zu den  Anlagen keinen Abstand halten und deswegen umso leichter an ihnen  kollidieren.</strong></p>
<p><strong>Das Niveau des Beitrages ist mit der Titelzeile “Schlaues  Federvieh” gewiss treffend einsortiert. Der Autor auf seiner Website  auch. Nach eigenem Bekunden arbeitet der promovierte Philosoph  “freiwillig als Journalist” und schreibt “ganz gerne abseitige  Geschichten”, was ihm mit diesem Beitrag  im Organ des Bundesverbandes  Windenergie mit Berufung auf zwei für die Branche tätige  Greifvogelsachverständige fraglos gelungen ist. Welche profunden  Artenkenntnisse darin erwartet werden dürfen, zeigt eindrücklich der  abgebildete Flughund, der dem Leser als einheimische Fledermaus  präsentiert wird.</strong></p>
<p><strong>Die Sache wird mit den gebotenen Zitaten aus den  Schriftsätzen eines Professors für Staats- und Verwaltungsrecht an der  TU Braunschweig nicht überzeugender, der – gut zu wissen – im “Auftrag  verschiedener Unternehmen aus der Windindustrie” Konflikte  artenschutzrechtlicher Natur für fraglich oder wenig begründet hält, was  auch nicht gerade neu ist.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p>* <strong><a href="http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.451792.de" title="Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Vögel und Fledermäuse">Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Vögel und Fledermäuse</a></strong></p>
<p>*<strong> <a href="http://www.wattenrat.de/tag/wiesenweihe/" title="Wiesenweihen vs. Windenergie">Wiesenweihen vs. Windenergie</a></strong></p>
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<p><strong><br />
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		<item>
		<title>Wer Windkraftanlagen als &#8222;umweltfreundlich&#8220; einstuft &#8211; und warum. Das Beispiel der theoretisch streng geschützten Fledermäuse in Deutschland. Werte-und Definitionswandel und der heutige Rest-Naturschutz. Deutlich spürbarer Artenrückgang in Deutschland. &#8222;Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich sind für Mensch und Umwelt.&#8220; (Offizielle Propaganda) &#8222;Politik-Irrtum&#8220; Windkraft.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 20:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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</tbody>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/</a></p>
<p><strong>&#8222;Massentod unterm Windrad&#8220;: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/17/massentod-unterm-windrad-die-welt-energiewende-bluff-und-auser-kraft-gesetzte-naturschutz-gesetze-deutschlands-uraltbekannte-fakten-wer-sie-jahrelang-der-offentlichkeit-verschwieg/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/17/massentod-unterm-windrad-die-welt-energiewende-bluff-und-auser-kraft-gesetzte-naturschutz-gesetze-deutschlands-uraltbekannte-fakten-wer-sie-jahrelang-der-offentlichkeit-verschwieg/</a></p>
<p><strong>Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/vor-allem-seltene-vogelarten-von-windkraft-bedroht-3satbestatigung-aller-warnenden-naturschutzer-voraussagen-aus-den-neunziger-jahren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/vor-allem-seltene-vogelarten-von-windkraft-bedroht-3satbestatigung-aller-warnenden-naturschutzer-voraussagen-aus-den-neunziger-jahren/</a></p>
<p><strong>&#8222;Die aus den Fundraten und Korrekturfaktoren ermittelte durchschnittliche jährliche Schlagopferrate lag bei den intensiv abgesuchten WEA etwa um den Faktor 5,25 höher als die Zahl der tatsächlich gefundenen Kadaver und ergibt einen Wert von etwa 2,99 Fledermausschlagopfern je WEA und Jahr. Bei einer Gesamtzahl von etwa 3.000 WEA in Brandenburg dürften alljährlich bereits etwa 8.970 Fledermäuse in Brandenburg verunglücken. Zum Vergleich wurden im Rahmen eines bundesweit durchgeführten Forschungsvorhabens der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hannover &#8222;Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an On-shore-Windenergieanlagen&#8220; für den Zeitraum der Monate Juli bis September durchschnittlich 7,1 Schlagopfer je WEA berechnet (KORNER-NIEVERGELT et al. 2009), wobei die für brandenburgische Standorte berechneten Werte durchschnittlich noch höher ausfielen.<br />
Bei einem Anteil von etwa 49,7 Prozent Abendseglern (<em>Nyctalus noctula</em>), 26,9 Prozent Rauhautfledermäusen (<em>Pipistrellus nathussi</em>), 10,8 Prozent Zwergfledermäusen (<em>Pipistrellus pipistrellus</em>) und 3,5 Prozent Zweifarbfledermäusen (<em>Vespertilio murinus</em>) unter den Schlagopfern in Brandenburg ergeben sich aus den Daten der Fundkartei z.B. für diese Arten rein rechnerisch Verluste in folgender Größenordnung: 4.458 Abendsegler, 2.413 Rauhautfledermäuse, 969 Zwergfledermäuse und 314 Zweifarbfledermäuse.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/</a></p>
<p><a href="http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.451792.de">http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.451792.de</a></p>
<p><strong>Bislang fehlt von offizieller Seite jegliche Information, wie diese Tierverluste wieder ausgeglichen, die Umwelttäter bestraft werden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/</a></p>
<p><strong>Windkraftpropaganda im Internet:</strong></p>
<p><strong>&#8222;Windräder schützen Vögel&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier1.jpg" alt="wolfgangsauerbier1.jpg" /></p>
<blockquote><p><strong>Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke &#8211; wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse &#8211; die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”  </strong></p>
<p><a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/">http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml">http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.fmthuer.de/">http://www.fmthuer.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <strong>Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning &amp; David Petrat</strong></p></blockquote>
<p><strong>Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit</strong><br />
<strong>Sondershausen, 2010</strong><br />
<strong>76 Seiten, 82 Abb.</strong><br />
Erhältlich über</p>
<p>Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen<br />
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de</p>
<p>Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen<br />
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier2.jpg" alt="wolfgangsauerbier2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/fledermausewkadurr1.jpg" alt="fledermausewkadurr1.jpg" /></p>
<p><strong>Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" alt="wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" /></p>
<p><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.  &#8222;</strong><strong>Windräder stören weder Hasen noch Vögel&#8220;(WKA-Agitprop)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke &#8211; nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft… </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/windrader-keine-vogelschredder-wattenrat-ostfriesland-weist-auf-ubliche-argumentationstricks/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/windrader-keine-vogelschredder-wattenrat-ostfriesland-weist-auf-ubliche-argumentationstricks/</a></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<p><a href="http://www.abu-naturschutz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1025&amp;Itemid=159">http://www.abu-naturschutz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1025&amp;Itemid=159</a></p>
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<p><strong>Windenergieanlagen </strong></p>
<p><strong>Zentrale Fundkartei über Anflugopfer an Windenergieanlagen (WEA)</strong></p>
<p><span id="more-8682"></span></p>
<ul>
<li><strong>Ziel und Inhalt der Datenbank</strong><br />
Der Aufforderung der EU-Kommission an die Mitgliedstaaten zur Überwachung des Ausmaßes der unbeabsichtigten Tötung von Fledermäusen durch WEA (s. Leitfaden zur FFH-Richtlinie) mit dem Hintergrund der Sicherung eines günstigen Erhaltungszustandes der einzelnen Arten wird diese Datenbank nicht gerecht. Ziel dieser Datenbank, die in Abstimmung der Länderarbeitsgemeinschaft der deutschen Vogelschutzwarten zentral bei der Staatlichen Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg geführt wird, ist es vielmehr, die bisherigen Erkenntnisse zur Vergrämungswirkung von WEA auf Brut-, Zug- und Rastvögel sowie zur Gewöhnung einiger Arten um Erkenntnisse zur unmittelbaren Gefährdung einzelner Vogel- und auch Fledermausarten zu erweitern.<br />
In einem zweiten Schritt soll versucht werden, soweit das Umfang und Qualität der mitgeteilten Daten zulassen, anlagentyp- und gebietsspezifische Unterschiede im Gefährdungspotenzial herauszufiltern, um Empfehlungen für die Planungspraxis geben zu können. Die Datenbank verfolgt keinen wissenschaftlichen Ansatz zur Datenerhebung und es gibt bisher auch keine flächenhafte Suche und Erfassung von Anflugopfern an WEA. Aus diesem Grund ermöglicht sie Außenstehenden deshalb keinerlei seriöse Rückschlüsse zur Höhe der jährlich im Bundesgebiet oder einzelnen Bundesländern an den WEA verunfallenden Vögeln und Fledermäusen. Hinweise auf eine etwaige Größenordnung jährlich verunfallender Fledermäuse lassen sich seit kurzem auf Grund größerer Stichproben durch sehr vorsichtige Schätzungen für einige Windparks oder auch etwas größere Regionen Brandenburgs aus Detaildaten ableiten, nicht jedoch aus den dargestellten Übersichten.</li>
<li><strong>Herkunft der Daten</strong><br />
Die Herkunft der Daten ist sehr heterogen. Die Datenbank beinhaltet vor allem bei den Vögeln in hohem Maße Zufallsfunde und nur in begrenztem Umfang flossen Daten aus gezielten, stichprobenartigen oder auch im Rahmen von behördlicherseits festgelegten Begleituntersuchungen oder auch im Rahmen von Forschungsvorhaben systematisch betriebenen Nachsuchen ein. Insofern vermag die Datenbank nur eine sehr kleine Stichprobe dessen wiederzugeben, was reell durch WEA zu Tode kommt. Gerade die sehr großen Differenzen in der regionalen Bereitschaft zur Kontrolle von WEA und Meldung von Funden erschweren Aussagen zur Größenordnung der Verluste und Betroffenheit von einzelnen Arten oder Artengruppen in den verschiedenen Regionen Deutschlands.</li>
<li><strong>mögliche Größenordnung jährlicher regionaler der Fledermausverluste</strong><br />
Aus Brandenburg flossen bisher 44.272 WEA-Kontrollen in die Datenbank ein. Da einige Windparks in verschiedenen Jahren abgesucht wurden bezieht sich die Stichprobe auf 2.230 jahresweise betrachtete WEA, die in der Realität aber nur 724 verschiedene WEA darstellen. Durchschnittlich wurde jede WEA zwanzigmal jährlich kontrolliert woraus sich 0,27 Fledermausfunde je WEA ergaben. Die Zahl der Funde stieg erwartungsgemäß mit der Zahl der Kontrollen. An WEA mit 51-100 Kontrollen je Jahr wurden mit 0,65 Fledermäusen die höchsten Fundraten erzielt. Korrekturfaktoren, die zur Berechnung der tatsächlichen Verluste unumgänglich waren, ergaben im Ergebnis mehrerer durchgeführter Tests bei sehr starken Schwankungen folgende Durchschnittswerte:</li>
</ul>
<table border="1" width="100%" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="420">Kontrollen je WEA und Jahr</td>
<td width="50">1-10</td>
<td width="50">11-50</td>
<td width="50">&gt;50</td>
</tr>
<tr>
<td width="420">Nicht gefundene Testkadaver ( in Prozent)</td>
<td width="50">85,6</td>
<td width="50">71,0</td>
<td width="50">68,7</td>
</tr>
<tr>
<td width="420">Abgetragene Testkadaver (in Prozent)</td>
<td width="50">58,3</td>
<td width="50">35,0</td>
<td width="50">22,5</td>
</tr>
<tr>
<td width="420">Vom Suchradius nicht abgesuchte Fläche (in Prozent)</td>
<td width="50">50,0</td>
<td width="50">35,0</td>
<td width="50">22,5</td>
</tr>
<tr>
<td width="420">Fledermausfunde je WEA und Jahr</td>
<td width="50">0,16</td>
<td width="50">0,34</td>
<td width="50">0,57</td>
</tr>
<tr>
<td width="420">Errechnete Schlagopfer je WEA und Jahr</td>
<td width="50">5,46</td>
<td width="50">2,41</td>
<td width="50">2,99</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die aus den Fundraten und Korrekturfaktoren ermittelte durchschnittliche jährliche Schlagopferrate lag bei den intensiv abgesuchten WEA etwa um den Faktor 5,25 höher als die Zahl der tatsächlich gefundenen Kadaver und ergibt einen Wert von etwa 2,99 Fledermausschlagopfern je WEA und Jahr. Bei einer Gesamtzahl von etwa 3.000 WEA in Brandenburg dürften alljährlich bereits etwa 8.970 Fledermäuse in Brandenburg verunglücken. Zum Vergleich wurden im Rahmen eines bundesweit durchgeführten Forschungsvorhabens der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hannover &#8222;Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an On-shore-Windenergieanlagen&#8220; für den Zeitraum der Monate Juli bis September durchschnittlich 7,1 Schlagopfer je WEA berechnet (KORNER-NIEVERGELT et al. 2009), wobei die für brandenburgische Standorte berechneten Werte durchschnittlich noch höher ausfielen.<br />
Bei einem Anteil von etwa 49,7 Prozent Abendseglern (<em>Nyctalus noctula</em>), 26,9 Prozent Rauhautfledermäusen (<em>Pipistrellus nathussi</em>), 10,8 Prozent Zwergfledermäusen (<em>Pipistrellus pipistrellus</em>) und 3,5 Prozent Zweifarbfledermäusen (<em>Vespertilio murinus</em>) unter den Schlagopfern in Brandenburg ergeben sich aus den Daten der Fundkartei z.B. für diese Arten rein rechnerisch Verluste in folgender Größenordnung: 4.458 Abendsegler, 2.413 Rauhautfledermäuse, 969 Zwergfledermäuse und 314 Zweifarbfledermäuse.</p>
<p><a href="http://www.gallun-online.de/">http://www.gallun-online.de/</a></p>
<p><a href="http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm"><strong>http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumercapa.JPG" alt="politikirrtumercapa.JPG" /></p>
<p><strong>Windkraftwerke als Politikirrtum…</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer1.JPG" alt="politikirrtumer1.JPG" /></p>
<p>Zitat &#8211; Ausriß.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer2.JPG" alt="politikirrtumer2.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a></p>
<p><strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Windkraftwerke töten streng geschützte Fledermäuse und sogar Uhus und Kraniche &#8211; sicher ein übles Gerücht böswilliger Zeitgenossen. Schließlich lernt jedes Kind in der Schule, daß Windräder umweltfreundlich und ungefährlich sind, verbreiten das sogar Industrie und Umweltschutzverbände gemeinsam. ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind.&#8220;(Trittin-Ministerium)</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/windkraftwerke-toten-angeblich-streng-geschutzte-fledermause-sicher-ein-ubles-gerucht-boswilliger-zeitgenossen-schlieslich-lernt-jedes-kind-in-der-schule-das-windrader-umweltfreundlich-sind-verbr/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/windkraftwerke-toten-angeblich-streng-geschutzte-fledermause-sicher-ein-ubles-gerucht-boswilliger-zeitgenossen-schlieslich-lernt-jedes-kind-in-der-schule-das-windrader-umweltfreundlich-sind-verbr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 15:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Windkraftwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/windkraftwerke-toten-angeblich-streng-geschutzte-fledermause-sicher-ein-ubles-gerucht-boswilliger-zeitgenossen-schlieslich-lernt-jedes-kind-in-der-schule-das-windrader-umweltfreundlich-sind-verbr/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.ejz.de/index.php?&#38;kat=50&#38;artikel=109560696&#38;red=28&#38;ausgabe= http://www.ejz.de/index.php?&#38;kat=50&#38;artikel=109570214&#38;red=28&#38;ausgabe= &#8222;Salzgitter &#8211; Zum Schutz der Fledermäuse werden im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg nachts die Windräder abgeschaltet. Nach dem gehäuften Fund toter Fledermäuse einigten sich Betreiber, Naturschützer und der Kreis auf die ungewöhnliche Maßnahmen. Bei bestimmten Temperatur- und Windverhältnissen stehen die drei betroffenen Windräder bei Schweskau nun von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang still. Bis Ende Oktober [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;artikel=109560696&amp;red=28&amp;ausgabe">http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;artikel=109560696&amp;red=28&amp;ausgabe</a>=</p>
<p><a href="http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;artikel=109570214&amp;red=28&amp;ausgabe">http://www.ejz.de/index.php?&amp;kat=50&amp;artikel=109570214&amp;red=28&amp;ausgabe</a>=</p>
<p><strong>&#8222;Salzgitter &#8211; Zum Schutz der Fledermäuse werden im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg nachts die Windräder abgeschaltet. Nach dem gehäuften Fund toter Fledermäuse einigten sich Betreiber, Naturschützer und der Kreis auf die ungewöhnliche Maßnahmen. Bei bestimmten Temperatur- und Windverhältnissen stehen die drei betroffenen Windräder bei Schweskau nun von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang still. Bis Ende Oktober wird geschaut, ob eventuell weiterhin Fledermäuse in die Windräder geraten. Das Landesumweltministerium hält die Maßnahmen für sinnvoll und sieht kein generelles Problem für die Windenergie.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Laut Presseberichten sollen Windkraftwerke für den Tod von zahlreichen streng geschützten Fledermäusen verantwortlich sein. Dies erscheint indessen angesichts der offiziellen Definition von  Windkraftwerken als &#8222;umweltfreundlich&#8220; sehr unwahrscheinlich, widersprüchlich. Industrieanlagen, die gehäuft seltene, streng geschützte Lebewesen töten, könnten schwerlich als ökologisch und ungefährlich eingestuft werden, noch dazu von staatlichen Stellen. Zudem gibt es ein Bundesnaturschutzgesetz, das entsprechende Definitionshilfen leistet. Wer vor Jahrzehnten bereits auf die häufige Tötung von Fledermäusen durch Windkraftwerke hinwies, wurde öffentlich als Spinner und völlig unglaubwürdig hingestellt. </strong></p>
<p><strong>Und falls tatsächlich illegal zahlreiche Fledermäuse getötet wurden &#8211; wie sorgen die Verursacher dafür, daß der Schaden wiedergutgemacht, also entsprechend viele Tiere der Natur zurückgegeben werden, etwa durch Nachzucht?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/wka.jpg" alt="wka.jpg" /></p>
<p><strong>Unter Umweltminister Trittin von den Grünen war in einer flächendeckenden Propagandaaktion &#8211; sogar in den Berliner Kneipen lagen PR-Postkarten &#8211; erklärt worden:”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind. Damit die Visionen von heute nicht die Altlasten von morgen werden.”</strong> <strong>Bereits damals lagen entsprechende Studien zur Vernichtung streng geschützter Tiere durch Windkraftanlagen vor.</strong> <strong>Was stimmt denn nun &#8211; die regierungsamtliche Version oder die Einschätzung von regierungsunabhängigen Experten? Wer muß jetzt öffentlich einräumen, die Unwahrheit gesagt zu haben?</strong></p>
<p><strong>“Gefährlich sind sie jedenfalls weder für Mensch noch Tier.” (Bekannter deutscher Windkraftpropagandist über Windkraftwerke)</strong></p>
<p><span id="more-7415"></span> Rezension aus<br />
Naturschutz und Landschaftsplanung, Eugen Ulmer Verlag, Heft 6/2000<br />
zu Bundesverband Windenergie e.V., Osnabrück, 1999<br />
S. Ihde und E. Vauk-Hentzelt (Hrsg.)<br />
Vogelschutz und Windenergie-Konflikte, Lösungsmöglichkeiten und Visionen<br />
155 Seiten, DM 20.-, ISBN 2-9806657-1-2</p>
<hr size="2" align="right" width="100%" />Windkraftdiskussion ohne Visionen Dass die in Interessenvertretung der Windenergiewirtschaft die Diskussion über mögliche negative Auswirkungen von Windenergieanlagen auf wild lebende Vögel nicht allein dem beruflichen Naturschutz überlassen möchte, ist nicht nur interessenpolitisch legitim, sondern könnte als Beitrag zu einer Streitkultur auch der Sache des Naturschutzes dienen. Voraussetzung hierfür ist aber wie in jeder anderen Sachdiskussion, dass die Diskussionsbeiträge einem Mindestmaß an Fairness und Wahrhaftigkeit genügen. Die Veröffentlichung des Bundesverbandes Windenergie unter dem Titel &#8222;Vogelschutz und Windenergie&#8220; bleibt hinter diesem Anspruch zurück. Statt die Veröffentlichung wenigstens überwiegend für die Darstellung der möglichen und tatsächlichen &#8222;Konflikte&#8220; zwischen Windenergie und Vogelschutz zu nutzen und &#8222;Lösungsmöglichkeiten&#8220; aufzuzeigen (was dem Untertitel der Veröffentlichung nach erwartet werden sollte), dienen drei der insgesamt sieben Einzelbeiträge einzig und allein der Relativierung des Konflikts:<br />
so die Beiträge über die historische Entwicklung der Windenergienutzung, die Gefährdungen der Avifauna insgesamt, den Einfluss von Hochspannungsleitungen im Vergleich zu Windenergieanlagen.<br />
Insoweit trifft man auf die üblichen Strategien naturschutzkritischer Gruppierungen im Umgang mit dem Naturschutz. Der Konflikt wird geschichtlich (&#8222;Windmühlen gab es doch schon immer&#8220;) oder auf andere Weise verharmlost (&#8222;andere Dinge sind für Vögel weitaus gefährlicher&#8220;). In diesem Zusammenhang sind auch die Farbfotos zu sehen: junge Dohlen im Maschinenraum und junge Turmfalken im Nistkasten am Mast einer Windenergieanlage. Für die Selbsteinschätzung der Herausgeberinnen und des Bundesverbandes Windenergie, nach der das Buch &#8222;einen Überblick über viele aktuelle Themenbereiche des Vogelschutzes im Zusammenhang mit der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Windenergieanlagen&#8220; gibt, kommen demnach nur mehr vier Einzelbeiträge in Frage: quantitativ gesehen 40 von insgesamt 155 Seiten, also etwa 25 % des Buchumfangs. Immerhin kann von diesen Beiträgen gesagt werden, dass sie Konflikte (zwischen Windenergie und Vogelschutz im Binnenland und an der Küste) darstellen und Lösungsmöglichkeiten (Planungsgrundsätze) aufzeigen, auch wenn hierbei entgegen der Ankündigung auf dem Umschlag nicht durchweg von &#8222;wissenschaftlichen Arbeiten&#8220; die Rede sein kann. Die dargestellten Probleme und Problemlösungen waren aber bereits Gegenstand einer Vielzahl von Fachveröffentlichungen zum Teil derselben Autoren und mit den gleichen Sachaussagen, sodass es schwer fällt, hierin neue Erkenntnisse- oder Positionen auszumachen. Die Veröffentlichung des Bundesverbandes Windenergie ist offenbar auch nicht auf eine naturschutzfachlich vorbereitete Zielgruppe ausgerichtet, sondern mehr auf das Informations- und Argumentationsbedürfnis der eigenen Klientel, die nur schwer den Zugang zu den Fachveröffentlichungen des Naturschutzes findet. So wenden der Abdruck von Bestimmungen aus Naturschutz- und Baurecht (14 Seiten) und das Glossar verständlich, das in großer Schlichtheit Begriffe wie Avifauna, Habitat, Ökosystem und Ornithologie erklärt (z.B. Ressource als &#8222;zur Verfügung stehende Materialien&#8220;). Uneingeschränkt positiv ist mit über 600 Titeln das Literaturverzeichnis, das allerdings (anders als angegeben) nicht nur Veröffentlichungen zum Konflikt Windenergie und Vogelschutz enthält, sondern zu Windenergie und Naturschutz insgesamt, also auch Landschaftsbild (und insofern ausnahmsweise mehr bietet, als es verspricht), aber auch nur der Nachdruck aus einer anderen Veröffentlichung (nämlich <a href="http://wilfriedheck.tripod.com/schreib.htm">SCHREIBER 1998</a>) ist. Besonders ärgerlich ist die abgedruckte &#8222;Rote Liste der gefährdeten Vogelarten&#8220;, die ganz offensichtlich nur eine Auswahl gefährdeter Arten einer zudem seit Jahren veralteten Roten Liste enthält, auch nicht alle Gefährdungskategorien berücksichtigt und insofern die ganz spezielle Rote Liste des Bundesverbands Windenergie zu sein scheint. Von den aufgeführten Arten wird gesagt, sie (und nur sie?) könnten für Standortentscheidungen relevant sein. Nach welchen Kriterien und von wem diese Auswahl getroffenwurde, bleibt unklar. Von der Veröffentlichung des Bundesverbands Windenergie sollte aber auch erwartet werden können, dass sie den Konflikt &#8222;Windenergie und Vogelschutz&#8220; übergreifend und aus bundesweiter Perspektive beleuchtet. Die Autoren sind aber fast ausschließlich Freiberufler oder Vertreter von Planungsbüros, die als Auftragnehmer der Standortplanung von Windkraftanlagen befasst sind. Naturschutzbehörden (etwa die Staatlichen Vogelschutzwarten, denen bei dem Thema sicherlich eine besondere Kompetenz zugebilligt werden müsste) kommen nicht Wort. Auch geographisch ist der Blickwinkel eng: Die Auswahl der Beiträge beschränkt sich überwiegend auf Nordwestdeutschland &#8211; so auch, wenn die Verpflichtungen der EG-Vogelschutzrichtlinie nur im Hinblick auf Niedersachsen beleuchtet und hier unzutreffend (aber wohl der Wunschvorstellung der Windenergieseite folgend) als so gut wie erfüllt angesehen werden. Wenn der Veröffentlichung für den Naturschutz und die Landschaftspflege etwas abgewonnen werden kann, dann am ehesten wegen des gewährten Einblicks in die Argumentationslinien der Windenergiewirtschaft und wegen der abgedruckten Ansichten von vier Umweltverbänden zu Windenergie und Naturschutz, die alllerdings ebenfalls längst an anderer Stelle erschienen sind. Deren Auffassungen sind insofern bemerkenswert, weil an ihren exemplarisch geprüft werden kann, inwieweit Umweltverbände &#8222;vorwiegend die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege vertreten&#8220;, was das Bundesnaturschutzgesetz von ihnen für eine Anerkennung als Naturschutzverband verlangt. So gesehen finden sich in der Veröffentlichung bemerkenswerte Ansichten. Visionen (siehe Titel) indessen keine. Mitarbeiter (Dipl. Ing.) des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie in Hildesheim und bundesweit bekannter Fachmann für die Eingriffsregelung (Naturschutzgesetz).<br />
Kritischer Autor von: &#8222;Windkraftanlagen und Eingriffsregelung&#8220; oder: &#8222;Kann denn Windkraft Sünde sein?&#8220; in: Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 5/93, Beiträge zur Eingriffsregelung II, S. 152ff. Anmerkung von Manfred Knake: Frau Ihde, die &#8222;Vogelschutzexpertin&#8220;, ist VORSTANDSMITGLIED im BWE</p>
<hr size="2" align="center" width="100%" /><a name="Uhu" title="Uhu"></a>EGE &#8211; Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.<br />
European Group of Experts on Ecology,<br />
Genetics and ConservationPresseinformation 10/2003Immer häufiger Uhus tot unter Windenergieanlagen<br />
Vogelschützer kritisieren Windenergiewirtschaft, Länder und KommunenNachdem in Deutschland immer mehr Windenergieanlagen errichtet werden und kaum eine Gegend vor diesen Anlagen sicher ist, häufen sich die Fälle, in denen Uhus an Windenergieanlagen zu Tode kommen. &#8222;Die Uhus werden von den Rotoren buchstäblich zerfetzt&#8220;, so der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE), Wilhelm Bergerhausen.Zwar sehen Uhus wie alle Eulen auch bei Nacht. Die Uhus mit einer Flügelspannweite von 1,80 m sind aber keine wendigen Flieger und offenbar nicht in der Lage, den Rotorblättern, die am äußeren Ende weit mehr als einhundert Stundenkilometer erreichen können, erfolgreich auszuweichen. Das Risiko, mit den Anlagen zu kollidieren, ist insbesondere für die noch unerfahrenen jungen Uhus hoch.Fünfzehntausend Windenergieanlagen stehen in Deutschland, davon viele in Uhulebensräumen. Und die Zahl nimmt noch zu. Für die Vogelschützer eine unhaltbare Situation: Der Uhu war in der Mitte des letzten Jahrhunderts in Deutschland fast ausgerottet. Heute leben in Deutschland dank großer Anstrengungen des Naturschutzes wieder etwa achthundert Brutpaare &#8211; vor allem in den deutschen Mittelgebirgen. &#8222;Was hier in Jahrzehnten erreicht wurde, macht zusehends der rücksichtslose Ausbau der Windenergie zunichte. Kaum ein anderer Teil der Wirtschaft setzt sich so rigoros gegen den Naturschutz durch. Diese Branche gilt völlig zu Unrecht als umweltfreundlich&#8220;, kritisiert Wilhelm Bergerhausen.Allerdings macht die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen für diese Entwicklung auch die Bundesländer verantwortlich. &#8222;Naturschutz ist in Deutschland Sache der Länder. Sie haben die Pflicht, bedeutende Vogellebensräume vor den Geschäftsinteressen einer kleinen Minderheit zu schützen, kommen dieser Pflicht aber kaum nach&#8220;. Bis auf Brandenburg, wo Windenergieanlagen immerhin einen Abstand von dreitausend Metern zu Uhubrutplätzen einhalten müssten, ließen viele Länder und Kommunen nahezu jeden Wildwuchs zu.Beispiel Niedersachsen: Zwar gebe sich die christlich-liberale Landesregierung nach außen hin kritisch, was den weiteren Ausbau der Windenergie im Binnenland angehe. &#8222;Tatsächlich unternimmt sie nichts, Uhulebensräume vor Windenergieanlagen zu schützen. Flächennutzungspläne zum Beispiel der Stadt Hardegsen im Solling und der Stadt Osterode am Harz bereiten den Bau von Windparks mit einigen Dutzend Anlagen in aller nächster Nähe zu den wenigen Uhubrutplätzen vor, die es in Niedersachsen gibt&#8220;, sagt Bergerhausen. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg habe erst kürzlich das Umweltministerium die Genehmigung eines Windparks angeordnet, dem der Landkreis aus Gründen des Vogelschutzes zuvor die Zulassung versagt habe. Gerade an der Windenergie werde viel verdient. Das sei die Erklärung, wenn der Naturschutz unter die Räder komme.Der Schutz des Uhus ist in Niedersachsen besonders unzureichend, weil die niedersächsische Landesregierung entgegen der Pflicht der Europäischen Vogelschutzrichtlinie von 1979 kein einziges von sechzig niedersächsischen Uhuvorkommen unter den Schutz der Europäischen Vogelschutzrichtlinie gestellt hat. Wegen dieses Versäumnisses ermittelt die Europäische Kommission gegen Niedersachsen.In der Eifel, wo die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen ihren Sitz hat, ist die Lage kaum besser: Auch hier entstehen immer mehr Windenergieanlagen in Uhulebensräumen. In der Maareifel bei Daun sind es gleich drei Brutpaare, die von einem Windpark bedroht sind. Was das bedeutet, sehen die Vogelschützer in der Nordeifel: &#8222;Allein in der Brutzeit 2003 fanden wir zwei tote Uhus in einem einzigen Windpark bei Nideggen &#8211; ganz offensichtlich von Rotoren erschlagen. Verunglücken die Altvögel, verhungern die Jungen im Nest. Auch die rotgrüne Landesregierung in Düsseldorf forciert den Ausbau der Windenergie und unternimmt nichts zum Schutz des Uhus&#8220;, sagt Wilhelm Bergerhausen.Optimistisch sind die Vogelschützer nur in einer Hinsicht: Die Europäische Kommission ermittelt gegen Deutschland wegen des unzureichenden Schutzes von Uhulebensräumen. Die Errichtung von Windparks dürfte sich in vielen Fällen als Verstoß gegen das europäische Naturschutzrecht erweisen. Das kann den Abriss der Anlagen bedeuten.Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen<br />
EGE e. V.<br />
Postfach 1146<br />
52394 Heimbach<br />
Telefon 02446/3321<br />
Fax 02446/3043<br />
e-Mail <a href="mailto:Egeeulen@aol.com">Egeeulen@aol.com</a><br />
<hr size="2" align="center" width="100%" /><a name="Fledermaus" title="Fledermaus"></a>Fledermäuse<a href="http://mitglied.lycos.de/WilfriedHeck/02022004.htm">When Blade Meets Bat</a> &#8211; Die Wechselwirkung von Fledermäusen und Windturbinen erscheint als ein grösseres und unerwartetes Problem in den nördlichen Appalachen. Von Mitte August bis Oktober 2003, während der Herbst-Wanderungsperiode, starben mindestens 400 Fledermäuse an 44 Turbinen des Bergsteiger-Windenergiezentrum der FPL Energie auf dem Bergrücken in West Virginia. Die Fledermäuse starben wohl nach Kollisionen mit den Windturbinen &#8211; aber warum so viele Tiere an dieser besonderen Stelle getötet wurden, bleibt ein Mysterium. Der öffentliche Aufschrei über die hohe Anzahl droht die Errichtung von einigen weiteren hundert Windturbinen, welche für das triste Gebiet West Virginias, den westlichen Marylands und in Southcentral Pennsylvaniens geplant sind, zu stoppen oder zu verzögern. Rotor trifft Fledermaus.<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/windkraft-und-merkwurdige-eu-leitlinien-kein-wort-daruber-wie-der-natur-durch-artenvernichtende-windkraftanlagen-getotete-tiere-beispielsweise-durch-nachzucht-zuruckgegeben-werden-mussen-experte-to/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/21/windkraft-und-merkwurdige-eu-leitlinien-kein-wort-daruber-wie-der-natur-durch-artenvernichtende-windkraftanlagen-getotete-tiere-beispielsweise-durch-nachzucht-zuruckgegeben-werden-mussen-experte-to/</a> <strong>Offenbar noch ein böswillig verbreitetes Gerücht &#8211; Windkraftwerke töten angeblich streng geschützte Uhus und sogar Kraniche &#8211; laut offiziellen Darstellungen &#8211; siehe oben &#8211; doch völlig unmöglich bei &#8222;umweltfreundlichen&#8220;, ungefährlichen Windanlagen. Schließlich gibts zudem ein Bundesnaturschutzgesetz, das Anlagen, die seltene Tiere vernichten, verhindern würde. </strong>November 2010 Bereits im März 2010 fand die EGE einen toten Uhu in geringer Entfernung eines Windparks im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Uhu war am 30. April 1995 nestjung in Dünstekoven im Rhein-Sieg-Kreis von der EGE beringt worden. Der Uhu wies schwere Verletzungen auf, die er sich einer erst jetzt abgeschlossenen Autopsie zufolge bei der Kollision mit einem der Rotoren zugezogen hat. Die EGE hat den Fund an die Vogelschutzwarte in Brandenburg gemeldet; sie führt die bundesweite Kartei &#8222;Vogelverluste an Windenergieanlagen in Deutschland&#8220;. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten an Windenergieanlagen getöteten Uhus auf elf. Zu den stillen Opfern einer vermeintlich umweltfreundlichen Stromerzeugung zählt seit wenigen Tagen auch ein Kranich, den die EGE gewissermaßen im Vorbeifahren in nächster Nähe zum Windpark &#8222;Engelgau&#8220;in der Gemeinde Nettersheim im Kreis Euskirchen gefunden hat. Die Aufnahme zeigt den verunglückten Vogel. Der Kopf fehlte, die beiden Schwingen wiesen Verletzungen auf, die eindeutig von einer Rotorkollision herrühren. Auch diesen Fund hat die EGE an die zentrale Fundkartei gemeldet. Der Vogel war frisch verunglückt und gewissermaßen noch warm. Die Wahrscheinlichkeit, verunglückte Vögel zu finden, ist gering. Sie werden von Greifsäugern binnen kürzester Zeit entdeckt. Die in der Fundstatistik auftauchenden Opfer sind deshalb nur die Spitze des Eisbergs. Systematisch sucht nach diesen Opfern nur der Fuchs (der wohl auch den Kopf der Kranichs schon fortgetragen hatte). Die Funde stehen in einem denkwürdigen Widerspruch zum forcierten Ausbau der Windenergiewirtschaft in nahezu allen Bundesländern. So bereitet beispielsweise derzeit die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen anderen nacheilend eine Öffnung des Waldes als Standort für Windenergieanlagen vor. Den Verlockungen der Branche sind mittlerweile alle politischen Parteien und Koalitionen erlegen. Die Linke macht keine Ausnahme. Die von SPD und Linke geführte Landesregierung in Brandenburg hat die Abstandsregelungen, die dort bisher zum Schutz von 31 gefährdeten Vogelarten gelten, auf den Prüfstand gestellt. Die Schutzzone von bescheidenen 1.000 Metern um Kranichbrutplätze ist dem Vernehmen nach bereits gefallen. Es geht um Klimaschutz, genauer um das Investitionsklima und das Klima im Portemonnaie der Investoren. Anstatt sich die 2008 von der Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten herausgegebenen &#8222;Abstandsregelungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten&#8220; zu eigen zu machen, sind es gerade Landesverbände von NABU und BUND, die diese Abstandsregelungen aus einer Mischung von Ahnungslosigkeit und Naivität in Angeboten an die Windenergiewirtschaft unterbieten. In Hessen verkündet der Landesverband des NABU in einem Grundsatzpapier: &#8222;In EU-Vogelschutzgebieten mit einer Größe von mehr als 10.000 ha sind Windenergieanlagen möglich&#8220;. Für den vermeidlichen Schutz der Atmosphäre scheint den Naturschutzverbänden kaum ein Teil der Biosphäre zu schade zu sein. Wenn Sie die Abstandsempfehlungen der Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten lesen möchten, klicken Sie bitte hier (pdf-Datei, ca. 549 KB). Wir empfehlen sie gerade den Naturschutzverbänden zur Lektüre, deren satzungsgemäßes Ziel der Schutz der europäischen Vögel und ihrer Lebensräume ist. <strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
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