<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; CNN</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cnn/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Libyen-Intervention: Westliche Ölfirmen streiten sich bereits um Libyens Öl, melden Brasiliens Qualitätsmedien. Irakkrieg und Ölinteressen. CNN-Video anklicken. “In diesem Krieg gibt es nur ein Ziel: sich die besten Förderstellen zu sichern, Libyens Gas- und Ölvorräte auszubeuten.” Tripolis-Bischof Martinelli.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/27/libyen-intervention-westliche-olfirmen-streiten-sich-bereits-um-libyens-ol-melden-brasiliens-qualitatsmedien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/27/libyen-intervention-westliche-olfirmen-streiten-sich-bereits-um-libyens-ol-melden-brasiliens-qualitatsmedien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 03:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Ölinteressen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/27/libyen-intervention-westliche-olfirmen-streiten-sich-bereits-um-libyens-ol-melden-brasiliens-qualitatsmedien/</guid>
		<description><![CDATA[http://blogs.estadao.com.br/radar-economico/2011/08/26/petroliferas-ja-brigam-por-redistribuicao-do-petroleo-libio/ Eine Woche nach dem im Medienzirkus als Fakt vermeldeten Fall von Tripolis ist die libysche Hauptstadt immer noch nicht gefallen, wird weiter heftig gekämpft. Ausriß, Angeli, Folha de Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyen-intervention-und-olinteressen-tripolis-bischof-martinelli-bestatigt-die-in-brasilien-seit-kriegsbeginn-von-kirche-und-politikexperten-genannte-motivation-der-angriffe/ Libyen wird im UNO-Ranking für menschliche Entwicklung in der Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik auf Platz 53, nur einen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.estadao.com.br/radar-economico/2011/08/26/petroliferas-ja-brigam-por-redistribuicao-do-petroleo-libio/"><strong>http://blogs.estadao.com.br/radar-economico/2011/08/26/petroliferas-ja-brigam-por-redistribuicao-do-petroleo-libio/</strong></a></p>
<p><strong>Eine Woche nach dem im Medienzirkus als Fakt vermeldeten Fall von Tripolis ist die libysche Hauptstadt immer noch nicht gefallen, wird weiter heftig gekämpft. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angelilibyenkriegmedienzirkus.JPG" alt="angelilibyenkriegmedienzirkus.JPG" /></p>
<p>Ausriß, Angeli, Folha de Sao Paulo.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyen-intervention-und-olinteressen-tripolis-bischof-martinelli-bestatigt-die-in-brasilien-seit-kriegsbeginn-von-kirche-und-politikexperten-genannte-motivation-der-angriffe/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyen-intervention-und-olinteressen-tripolis-bischof-martinelli-bestatigt-die-in-brasilien-seit-kriegsbeginn-von-kirche-und-politikexperten-genannte-motivation-der-angriffe/</strong></a></p>
<p><strong>Libyen wird im UNO-Ranking für menschliche Entwicklung in der  Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik auf  Platz 53, nur einen Platz hinter Uruguay. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/libyenkriegerschossenefolha.JPG" alt="libyenkriegerschossenefolha.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die  Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach  Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um  Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyenkrieg-brasiliens-medien-stellen-erstmals-bekannte-greueltaten-der-regierungsgegner-darunter-willkurliche-erschiesungen-gros-heraus/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyenkrieg-brasiliens-medien-stellen-erstmals-bekannte-greueltaten-der-regierungsgegner-darunter-willkurliche-erschiesungen-gros-heraus/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/</strong></a></p>
<p><strong>Irakkrieg &#8211; Darstellungen, viele Parallelen zum Libyenkrieg.  Aufschlußreich ist ein Blick in die damalige Medien-Berichterstattung,  vor dem Start des Irakkriegs und danach. “Vorgeschobene Kriegsgründe”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/"><strong><br />
</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/27/libyen-intervention-westliche-olfirmen-streiten-sich-bereits-um-libyens-ol-melden-brasiliens-qualitatsmedien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Libyenkrieg und Medienzirkus: Reiche Auswahl unter Versionen zum Geschehen. CNN  bestätigt NATO-Truppen in Tripolis. “The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar.” Einsatz von NATO-Bodentruppen war immer offiziell abgestritten worden.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Libyenkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Medienzirkus]]></category>
		<category><![CDATA[NATO-Truppen in Tripolis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/</guid>
		<description><![CDATA[Im fortdauernden Libyen-Medienzirkus haben unerfahrene Medienkonsumenten eine immer reichere Auswahl an Versionen zum Geschehen. So können sie sich der Version anschließen, daß Tripolis gefallen ist, die Hauptstadt von den Regierungsgegnern beherrscht wird, alles entschieden ist. So heißt es in einer Version definitiv, daß die Straßen von Tripolis von den Regierungsgegnern kontrolliert werden &#8211; die Gegen-Version [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im fortdauernden Libyen-Medienzirkus haben unerfahrene Medienkonsumenten eine immer reichere Auswahl an Versionen zum Geschehen. So können sie sich der Version anschließen, daß Tripolis gefallen ist, die Hauptstadt von den Regierungsgegnern beherrscht wird, alles entschieden ist. So heißt es in einer Version definitiv, daß die Straßen von Tripolis von den Regierungsgegnern kontrolliert werden &#8211; die Gegen-Version beschreibt das Gegenteil, weist u.a. auf die Lage um das Korrespondentenhotel, auf schwere heftige Kämpfe sogar im Zentrum von Tripolis.&#8220;So much gunfire in Tripolis&#8220;(CNN).</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-bestatigt-erstmals-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-stadten-libyens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-bestatigt-erstmals-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-stadten-libyens/</strong></a></p>
<p><strong>Bei Bedarf steht zudem auch die Version bereit, daß nicht nur in Tripolis, sondern anderen Landesteilen noch heftige Kämpfe toben, die Lage unübersichtlich ist. Beim Zurückblättern in führenden Zeitungen Europas stößt man auf die als Fakt dargestellte Version, daß u.a. Gaddafi-Sohn Saif al-Islam von den Regierungsgegnern gefangen genommen wurde, was auch der internationale Gerichtshof in Den Haag offiziell bestätigte. Man kann aber auch jene Medien-Version auswählen, nach der Saif al-Islam garnicht gefangen genommen wurde. Ähnlich steht es um die Frage, wer die Kämpfe in Libyen entscheidet. Eine Version stellt die Regierungsgegner als jubelnde Sieger heraus, während eine weitere Version die NATO und deren offenes sowie geheimes Eingreifen als entscheidend betont. Gerade über Letzteres hätte mancher gerne nähere Details erfahren,  aber irgendwie stockt da der Medien-Nachschub &#8211; oder werden Korrespondentenberichte über NATO-Bodentruppen möglicherweise wegen der Vorschriften bisher noch nicht veröffentlicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/</strong></a></p>
<p><strong>Nicht wenige Medienversionen stehen bereit, die die Regierungsgegner als wahre Freiheitshelden, tief erfüllt von hehren humanen Motiven, schildern. Indessen existieren seit Kriegsbeginn auch weniger herausgestellte Versionen, wonach es unter den Regierungsgegnern viele islamische Terroristen mit ihren recht gut dokumentierten Kampfmethoden und Vorgehensweisen gibt. Wer sich der Freiheitshelden-Version nicht anschließen mag, hätte zur Auswahl auch Versionen, wonach die Regierungsgegner willkürlich Nicht-Regierungsgegner foltern und erschießen, diese vorm Durchsieben sogar fesseln, ihnen einen Plastiksack über den Kopf stülpen. </strong><strong>Zitiert wird ein bewaffneter Regierungsgegner  zum Schicksal der Frauen und Männer:”Sie werden verhört, abgeurteilt und gegebenenfalls erschossen.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/</strong></a></p>
<p><strong>Ähnlich steht es um die Bewaffnung der Regierungsgegner. Auf Mainstream-Fotos sind fast ausschließlich Männer mit Handfeuerwaffen zu sehen, während in anderen Versionen, darunter aus Die Zeit, von gelieferten deutsch-französischen Milan-Raketen berichtet wird &#8211; von denen aber derzeit Fotos fehlen. Ähnlich steht es um die Versionen über Luftangriffe durch die NATO &#8211; entweder dementiert oder als Fakt gemeldet. </strong></p>
<p><strong>Am 24. 8. stand in den Medien zudem zur Auswahl, ob es sich um Luftangriffe auf Gaddafi, Gaddafis Militär und Festungen &#8211; oder aber um &#8222;Angriffe auf Libyen&#8220; handelt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/gaddafiobama.JPG" alt="gaddafiobama.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-gaddafi-sohn-saif-al-islam-in-sao-paulo-maler-und-architekt-video-anklicken/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-gaddafi-sohn-saif-al-islam-in-sao-paulo-maler-und-architekt-video-anklicken/</strong></a></p>
<p><strong>Die Süddeutsche Zeitung weist auf NATO-Spezialtruppen in Libyen &#8211; doch merkwürdigerweise fehlen sogar Fotos, nähere Berichte anderer Medien darüber. </strong></p>
<p><strong>Wer sich  Informationen aus  Nicht-NATO-Ländern zuwendet, beispielsweise aus Brasilien, liest zudem, daß die NATO auf dem Luftweg massiv Waffen und Munition nach Tripolis transportiert, NATO-Maschinen seit Wochen auf Behelfspisten vor Tripolis landen und starten. </strong></p>
<p><strong>Eine reiche Auswahl von Versionen existiert zudem über den Entwicklungsstand Libyens. So kann man sich der Version anschließen, daß die politisch-soziale Rückständigkeit des Landes unter der libyschen Regierung geradezu grauenhaft sei. Zur Auswahl stehen indessen auch internationale Statistiken, die Libyen als das hochentwickeltste Land Afrikas benennen.</strong><strong> Vor den Bombenangriffen lag Libyen auf dem neuesten UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien, aus Europa mit viel Lob bedacht,  dagegen nur auf dem 73. Platz. Wer sich nicht für die Rückständigkeits-Version entscheiden mag, kann sich mit dem UNO-Bildungsindex bedienen. Dort liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93. </strong></p>
<p><strong>Libyen wird in der UNO-Kategorie &#8222;High Human Development&#8220; geführt, liegt in der Statistik nur einen Platz hinter Uruguay. </strong></p>
<p><strong>Nicht wenige Versionen widmen sich der Frage, wie es eigentlich der libyschen Zivilbevölkerung unter dem Bombenteppich der letzten Monate ergangen ist, besonders in der zuvor recht modernen Hauptstadt Tripolis. Man hätte Versionen der katholischen Kirche zur Auswahl, wonach es sehr viele zivile Opfer der Luftangriffe gegeben hat, viele Wohnhäuser und sogar Lebensmittelvorräte durch Bomben und Raketen zerstört wurden, selbst Kleinkinder umkamen. Derzeit sind viele Journalisten nach Tripolis eingeströmt, die, wie es sich gehört, ganz sicher über fundierte arabische Sprachkenntnisse verfügen, um ordentliche journalistische Arbeit zu leisten, die mit Übersetzern völlig unmöglich wäre. Also wäre jetzt gute Gelegenheit zu Recherchen über die Folgen der Bombardements auf die Zivilbevölkerung. Indessen fehlen merkwürdigerweise derartige Berichte, stehen daher die Versionen der katholischen Kirche, darunter von Tripolis-Bischof Martinelli noch alleine in der Medienlandschaft. </strong></p>
<p><strong>Während es Versionen gibt, die vom begeisterten Empfang der Bewohner von Tripolis für die Regierungsgegner sprechen, wird das Fehlen von Medien-Videos mit begeisterten Volksmassen, den Regierungsgegnern auf den Straßen zujubelnd, offenbar von vielen bemerkt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/nato-waffentransporter-landeten-von-tripolis-auf-behelfspistein-geheimoperation-berichten-brasiliens-medien-fuhrer-der-regierungsgegner-bestatigte-geheime-transportfluge-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/nato-waffentransporter-landeten-von-tripolis-auf-behelfspistein-geheimoperation-berichten-brasiliens-medien-fuhrer-der-regierungsgegner-bestatigte-geheime-transportfluge-hies-es/</strong></a></p>
<p><span id="more-10527"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyen-intervention-suddeutsche-zeitung-ihren-militarischen-erfolg-verdanken-die-aufstandischen-vor-allem-den-westlichen-alliierten-die-wie-jetzt-ans-licht-kommt-auch-spezialtruppen-am-boden-ei/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyen-intervention-suddeutsche-zeitung-ihren-militarischen-erfolg-verdanken-die-aufstandischen-vor-allem-den-westlichen-alliierten-die-wie-jetzt-ans-licht-kommt-auch-spezialtruppen-am-boden-ei/</strong></a></p>
<p><strong>Andreas von Bülow:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/</strong></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum die NATO 2011 Gaddafi und dessen Regierung eliminierte – “Islamischer Staat” nach der NATO-Intervention nun auch in Libyen, unter Gaddafi undenkbar. Resultate der EU-und NATO-Politik weisen auf tatsächliche Ziele – auch in Libyen. Wie im Syrienkrieg werden von NATO-Staaten islamistische Terrororganisationen ausgerüstet und finanziert. Gesteuerter deutscher Mainstream verschweigt Hintergrund der NATO-Intervention in Libyen. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=25515&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/islamischer-staat-in-libyen-nato-intervention/" rel="tag">islamischer staat in libyen – nato-intervention</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Laut westlichen Medienberichten blüht nach der NATO-Intervention von 2011 nun der Rauschgift-und Menschenhandel in Libyen, herrscht in vielen Regionen Kriegszustand zwischen verfeindeten Milizen, darunter islamistischen Gruppierungen.</strong></p>
<p>“In Gefängnissen, überwiegend jenen, die sich nicht unter der Kontrolle des Übergangsrats befinden, wird wieder gefoltert.” Wikipedia</p>
<p><strong>Zu den Manipulationstricks des mitteleuropäischen, darunter deutschen Mainstreams gehört derzeit 2015, wichtige Hintergrundinformationen zu verschweigen. So fehlt stets der Hinweis, daß Libyen unter Gaddafi das höchstentwickelte Land ganz Afrikas war, mit beispielhaftem Gesundheits-und Bildungssystem. Wie sich nunmehr an den Resultaten der NATO-Intervention zeigt, war somit Ziel, all diese erreichten Fortschritte zu zerstören, das Land quasi ins Mittelalter zurückzubomben. Viele Vergleiche zum Irakkrieg, den dreisten Politikerlügen vor dem Beginn der Intervention, drängen sich auf. Derzeit wird vom gesteuerten Mainstream bewußt und systematisch vermieden, wie im Falle Iraks an die Politikererklärungen zu den Absichten der Libyen-Intervention zu erinnern, etwa an die von Angela Merkel. Wer sich die Mühe macht, etwa per Internetsuche herauszufinden, was hochrangige deutsche Politiker damals als Ziel des NATO-Kriegs gegen Libyen ausgaben, wird auf zahlreiche Lügen stoßen. Denn vom Installieren islamistischer Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat, dem Überziehen des Landes mit Krieg verfeindeter Gruppierungen,  war natürlich bei diesen deutschen Politikern nicht die Rede. Ebenso fehlt jeder Hinweis darauf, daß ähnlich wie in Deutschland nun in Libyen die Drogenmafia aufgebaut werden sollte, zudem der nicht weniger hochlukrative Menschenhandel nach Mitteleuropa. </strong></p>
<p><strong>Was bei Wikipedia alles fehlt:</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Milit%C3%A4reinsatz_in_Libyen_2011">http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Milit%C3%A4reinsatz_in_Libyen_2011</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wikipedia:</p>
<p>…Mit einem <a title="Human Development Index" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index">Human Development Index</a> von 0,755 war Libyen bis zum Beginn des <a title="Bürgerkrieg in Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg_in_Libyen">Bürgerkriegs im Jahr 2011</a> laut den<a title="Vereinte Nationen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen">Vereinten Nationen</a> der höchstentwickelte Staat des <a title="Afrika" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afrika">afrikanischen Kontinents</a>.</p>
<p>…Nach dem Krieg und einer <a title="Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Milit%C3%A4reinsatz_in_Libyen_2011">internationalen Militärintervention</a> auf der Seite der Gegner Gaddafis wurde das Land von Kämpfen<a class="mw-redirect" title="Separatistische Milizen in Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Separatistische_Milizen_in_Libyen">rivalisierender Milizen</a> erschüttert. Diese gruppierten sich im Jahr 2014 um zwei verschiedene Regierungen, die seitdem einen neuen<a class="new" title="Krieg in Libyen seit 2014 (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Krieg_in_Libyen_seit_2014&amp;action=edit&amp;redlink=1">Bürgerkrieg</a> mit internationaler Beteiligung austragen…Obwohl Gaddafi in markantem Gegensatz zu anderen arabischen Sozialisten konservativ-islamische Ansichten zur Rolle der Frau hatte<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-15">[15]</a></sup>, hatten Frauen unter seiner Herrschaft in Libyen, verglichen mit anderen arabischen Ländern, eine hohe Bildung. Bei einer Scheidung durften sie das gemeinsame Haus oder die Wohnung behalten. Es gab <a title="Kindertagesstätte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindertagesst%C3%A4tte">Kindertagesstätten</a> für berufstätige Frauen sowie Frauen in klassischen „Männerberufen“ wie Polizistinnen oder Pilotinnen<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-16">[16]</a></sup>. 1979 richtete Gaddafi eine Militärakademie für Frauen ein. Die meisten gebildeten Frauen waren aber im Gesundheitswesen und als Lehrerinnen tätig,..</p>
<h3><span id="Entwicklung_seit_2011_und_neuer_B.C3.BCrgerkrieg_2014" class="mw-headline">Entwicklung seit 2011 und neuer Bürgerkrieg 2014</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a title="Abschnitt bearbeiten: Entwicklung seit 2011 und neuer Bürgerkrieg 2014" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Libyen&amp;action=edit&amp;section=15">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p>Nach dem Krieg und der <a title="Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Milit%C3%A4reinsatz_in_Libyen_2011">internationalen Militärintervention</a> wurde das Land von Kämpfen <a title="Milizen in Libyen seit 2011" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milizen_in_Libyen_seit_2011">rivalisierender Milizen</a>erschüttert. Diese gruppierten sich im Jahr 2014 um zwei verschiedene Regierungen, die seitdem einen neuen<a class="new" title="Krieg in Libyen seit 2014 (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Krieg_in_Libyen_seit_2014&amp;action=edit&amp;redlink=1">Bürgerkrieg</a> austragen.</p>
<h3><span id="Beteiligte_Gruppen_im_libyschen_B.C3.BCrgerkrieg" class="mw-headline">Beteiligte Gruppen im libyschen Bürgerkrieg</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a title="Abschnitt bearbeiten: Beteiligte Gruppen im libyschen Bürgerkrieg" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Libyen&amp;action=edit&amp;section=16">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p><b>“Amaliya al-Karamah”</b></p>
<p>Die international anerkannte Regierung unter <a title="Abdullah Thenni" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abdullah_Thenni">Abdullah Thenni</a> residiert in <a title="Tobruk" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tobruk">Tobruk</a>. Ihr aktuelles Staatsoberhaupt ist<a title="Aguila Saleh Issa" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aguila_Saleh_Issa">Aguila Saleh Issa</a>, welcher seit 2014 als offizielles Staatsoberhaupt Libyens gilt. Das international anerkannte<a title="Parlamentswahl in Libyen 2014" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Libyen_2014">Parlament</a>ist allerdings laut einem Urteil des Libyschen Gerichtshofes im November 2014 „illegal“. Die Regierung in Tobruk erkennt dieses Urteil aber nicht an, weil es unter Gewaltandrohung zustande gekommen sei. Der Gerichtshof residiert im von der Gegenregierung kontrollierten Tripolis<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-24">[24]</a></sup>. Die Regierung kontrolliert den Großteil des Osten Libyens sowie die Region des <a title="Dschabal Nafusa" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dschabal_Nafusa">Dschabal Nafusa</a> Berglandes im Westen mit der Stadt <a title="Az-Zintan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Az-Zintan">az-Zintan</a>. Die Regierung ist mit den Streitkräften von<a title="Chalifa Haftar" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chalifa_Haftar">Chalifa Haftar</a> verbündet. Haftar wurde im Mai 2014 von Ministerpräsident Thenni, den <a title="Streitkräfte Libyens" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streitkr%C3%A4fte_Libyens">Streitkräften Libyens</a>, sowie dem<a title="Wahl zum libyschen Nationalkongress 2012" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_libyschen_Nationalkongress_2012">libyschem Parlament</a> vorgeworfen einen Putschversuch unternommen zu haben, da seine Milizen das Parlament in Tripolis gestürmt hatten. <sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-25">[25]</a></sup> Er schuff mit der “Nationalen Libyschen Armee” seine eigene Privatarmee und fungiert seitdem als undurchsichtiger <a title="Kriegsherr" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsherr">Warlord</a>.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-26">[26]</a></sup> Zusammen bilden sie die Allianz “Würde“ (<a title="Arabische Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Sprache">Arabisch</a>: ????? ????????; ‘Amaliya al-Karamah). Diese Allianz wird militärisch von <a title="Ägypten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gypten">Ägypten</a> und den <a title="Vereinigte Arabische Emirate" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Arabische_Emirate">Vereinigten Arabischen Emiraten</a> unterstützt.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-27">[27]</a></sup> Die Luftwaffen beider Länder flogen seit August 2014 verschiedene Angriffe auf Städte der Gegenregierung wie <a title="Tripolis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tripolis">Tripolis</a> oder<a title="Misrata" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Misrata">Misrata</a><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-28">[28]</a></sup>.</p>
<p><b>Kritik:</b> Dieser Allianz, insbesondere General Haftar, wird von ihren Gegnern vorgeworfen in Libyen eine<a title="Militärdiktatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rdiktatur">Militärdiktatur</a>errichten zu wollen. Vorwürfe die im Sommer 2014 selbst seine jetzigen Verbündeten wie Ministerpräsident <a title="Abdullah Thenni" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abdullah_Thenni">Abdullah Thenni</a> gegenüber General Haftar erhoben haben.Da General Haftars Privatarmee (die “Nationale Libysche Armee”) keinerlei Kontrolle außerhalb Haftars und seinem <a title="Generalstab" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Generalstab">Generalstab</a> unterliegt und gegen dessen islamistischen als auch politischen Gegner wahllos Krieg führt, gilt sie als großes Hindernis eine Einheitsregierung zu bilden. <sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-29">[29]</a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-30">[30]</a></sup></p>
<p><b>“Fadschr Libia”</b></p>
<p>Die Gegenregierung unter Ministerpräsident <a class="new" title="Omar al-Hasi (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Omar_al-Hasi&amp;action=edit&amp;redlink=1">Omar al-Hasi</a> residiert in <a title="Tripolis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tripolis">Tripolis</a>. Ihr aktuelles Staatsoberhaupt ist <a title="Nuri Busahmein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuri_Busahmein">Nuri Busahmein</a>, der von 2013 bis 2014 das offizielle Staatsoberhaupt Libyens war. Busahmein gründete während seiner Zeit als Staatsoberhaupt Libyens seine eigene Privatarmee, den <a class="new" title="LROR(Libyen) (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=LROR(Libyen)&amp;action=edit&amp;redlink=1">“Libyschen revolutionären Operationsraum”</a>.Der “LROR” wird vom<a title="Abgeordnetenrat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordnetenrat">Abgeordnetenrat</a> in Tobruk als Terrororganisation eingestuft. Er soll für die Entführung des ehemaligen Ministerpräsidenten <a title="Ali Seidan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ali_Seidan">Ali Seidan</a> verantwortlich gewesen sein. <sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-31">[31]</a></sup> Die Gegenregierung stützt sich auf das <a title="Wahl zum libyschen Nationalkongress 2012" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_libyschen_Nationalkongress_2012">alte Parlament</a>, welches zwar nicht mehr von der Internationalen Gemeinschaft anerkannt wird, aber laut dem Libyschen Verfassungsgericht rechtmäßig sei. Ende Mai 2014 entschied das Libysche Verfassungsgericht, dass die Wahl des islamistischen Politikers <a title="Ahmed Miitig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Miitig">Ahmed Miitig</a> aus der Allianz der Gegenregierung zum Ministerpräsidenten Libyens nicht rechtmäßig gewesen sei. Laut den Urteilen des Verfassungsgerichtes ist also das Parlament der Gegenregierung rechtsmäßig, ihre Regierung jedoch illegal. Die Gegenregierung hat den Großteil des Westens Libyens unter Kontrolle gebracht und wird von der <a title="Türkei" href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkei">Türkei</a><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-32">[32]</a></sup>, dem <a title="Sudan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sudan">Sudan</a><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-33">[33]</a></sup> und <a title="Katar" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katar">Katar</a> unterstützt. Sie bildet mit verschiedenen islamistischen Milizen die Allianz “<a title="Fadschr Libia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fadschr_Libia">Morgenröte</a>“. Ihre Machtbasis liegt in Tripolis und <a title="Misrata" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Misrata">Misrata</a></p>
<p><b>Kritik:</b> Dieser Allianz wird vorgeworfen mit radikalen islamistischen und terroristischen Gruppierungen wie <a title="Ansar al-Scharia (Libyen)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ansar_al-Scharia_(Libyen)">Ansar al-Scharia</a> zusammen zu arbeiten und einen <a title="Islamischer Staat (Theorie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Theorie)">Islamischen Staat</a> nach dem Modell des <a title="Iran" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iran">Iran</a> oder <a title="Saudi-Arabien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saudi-Arabien">Saudi-Arabiens</a>anzustreben. Einzelne Gruppen innerhalb der Allianz gelten als <a title="Al-Qaida" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Qaida">al-Qaida</a> nahe. Insbesondere die radikalsten islamistischen Milizen, die einen islamistischen Gottesstaat anstreben gelten als großes Hindernis eine Einheitsregierung zu bilden.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-34">[34]</a></sup> <sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-35">[35]</a></sup> Dass das Staatsoberhaupt der Gegenregierung Busahmein über eine eigene Privatarmee verfügt, die politische Gegner kidnappt und entführt trägt sicherlich wenig zur Beruhigung der Lage bei.</p>
<p><b>“Die Terrororganisation “Islamischer Staat”</b></p>
<p>Die verworrene Situation in Libyen zwischen beiden Regierungen mit ihren internationalen Verbündeten, unklarer Rechtslage, zahlreichen autonomen Milizen und auf eigene Rechnung arbeitenden Warlords nutzen Ableger der Terrororganisation <a title="Islamischer Staat (Organisation)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)">“Islamischer Staat”</a> aus, um beide Allianzen zu bekämpfen und deren Gebiete zu erobern. Mit<a title="Darna" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darna">Darna</a>kontrolliert ein Ableger des “IS” bereits die erste libysche Stadt. <sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-36">[36]</a></sup> . Versuche durch “Amaliya al-Karamah” die Stadt zurück zu erobern scheiterten bisher. Eine weitere neue Hochburg des IS liegt in <a title="Sirte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sirte">Sirte</a>.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-37">[37]</a></sup> Diese Stadt wurde im Februar 2015 nach Kämpfen mit den Milizen von “Fadschr Libia” offenbar erobert. <sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-38">[38]</a></sup> Nach der <a title="Enthauptung von 21 koptischen Christen in Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enthauptung_von_21_koptischen_Christen_in_Libyen">Ermordung von 21 koptischen Christen</a> in Sirte griff Ägypten zum ersten Mal offen in den Krieg ein und bombardierte libysche Stellungen des IS<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-39">[39]</a></sup>. Katar rief daraufhin seinen Botschafter aus Ägypten ab. <sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-40">[40]</a></sup> Ägypten warf nach diesem Schritt Katar vor, den “Terrorismus” in Libyen zu unterstützen. Der <a title="Golf-Kooperationsrat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Golf-Kooperationsrat">Golf-Kooperationsrat</a> hingegen kritisierte Ägypten für “falsche Anschuldigungen”.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-41">[41]</a></sup></p>
<h3><span id="Menschenrechte" class="mw-headline">Menschenrechte</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a title="Abschnitt bearbeiten: Menschenrechte" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Libyen&amp;action=edit&amp;section=19">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p>Viele Menschenrechtsorganisationen wie <a title="Amnesty International" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesty_International">Amnesty International</a> berichten, dass auch unter den neuen Behörden, die nach dem Bürgerkrieg in Libyen an die Macht gelangten, die Menschenrechte in Libyen stark eingeschränkt sind. Durch Folter sollen mindestens zwölf Gaddafi-Anhänger getötet worden sein.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-57">[57]</a></sup> Menschen mit schwarzer Hautfarbe werden diskriminiert, da diese oft pauschal als Söldner Gaddafis denunziert werden.<sup id="cite_ref-sz-1138509_58-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-sz-1138509-58">[58]</a></sup> In der Stadt <a class="mw-redirect" title="Sebha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sebha">Sebha</a> kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen gegenüber den <a title="Tubu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tubu">Tubu</a>. Es sollen bereits Dutzende Menschen gestorben sein.<sup id="cite_ref-welt-106125540_59-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-welt-106125540-59">[59]</a></sup> Auch die Organisation <a title="Open Doors" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Doors">Open Doors</a> erklärte, dass inzwischen in Libyen <a title="Christentum in Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_Libyen">Christen</a> verfolgt werden. Andere als islamische religiöse Versammlungen sind verboten. 2011 wurden mehrere Christen aufgrund ihres Glaubens inhaftiert.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-60">[60]</a></sup> Es kam zu Übergriffen von <a class="mw-redirect" title="Salafisten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salafisten">Salafisten</a> auf christliche <a title="Kopten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopten">Kopten</a>. So wurden Anfang 2013 in <a title="Bengasi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bengasi">Bengasi</a> 100 Christen verschleppt und misshandelt.<sup id="cite_ref-welt-114060950_61-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-welt-114060950-61">[61]</a></sup></p>
<p>Schätzungen zufolge wurden landesweit mehr als 6.000 Menschen verhaftet, bisher ohne offizielle Anklage oder Aussicht auf einen Prozess.<sup id="cite_ref-hackensberger2012_62-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-hackensberger2012-62">[62]</a></sup> In den Internierungszentren der Stadt Misrata, die nicht dem Nationalen Übergangsrat, sondern der dortigen <a class="mw-disambig" title="Miliz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miliz">Revolutionsbrigade</a> unterstanden, wurden Gefangene gefoltert. Die Hilfsorganisation <a title="Ärzte ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84rzte_ohne_Grenzen">Ärzte ohne Grenzen</a> stellte bei insgesamt 115 Gefangenen Verletzungen durch Folter fest.<sup id="cite_ref-faz-11626261_63-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-faz-11626261-63">[63]</a></sup> Die <a title="Folter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Folter">Folterverhöre</a>, von denen einige tödlich verliefen, wurden vom militärischen Geheimdienst NASS geführt. Die Behörden vor Ort ignorierten die Forderungen der Hilfsorganisation nach einem Ende der Folter. Nach Bekanntwerden des Foltertods des ehemaligen libyschen Botschafters in Frankreich in <a title="Az-Zintan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Az-Zintan">Sintan</a>erklärte Justizminister Ali Hamida Aschur, die Verantwortlichen würden vor Gericht gestellt; die von Folter-Vorwürfen betroffenen Gefängnisse befänden sich überwiegend nicht unter der Kontrolle des Übergangsrates.<sup id="cite_ref-bazonline_folter_in_sintan_53-1" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-bazonline_folter_in_sintan-53">[53]</a></sup><sup id="cite_ref-welt-13850334_64-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-welt-13850334-64">[64]</a></sup></p>
<p>Laut der Organisation <a title="Reporter ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reporter_ohne_Grenzen">Reporter ohne Grenzen</a> liegt Libyen auf Platz 131 von 179 Ländern auf der Rangliste der Pressefreiheit.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-65">[65]</a></sup></p>
<p>In allen Fällen, in denen Libyen terroristische Anschläge zu Last gelegt wurden, tauchten erhebliche Zweifel an seiner Täterschaft auf. Im Fall der <i>La Belle</i>-Diskothek deuteten Ermittlungsergebnisse auf eine Beteiligung <a title="Syrien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Syrien">Syriens</a> hin, wie die West-Berliner Polizei und das State Departement 1988 mitteilten<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-75">[75]</a></sup><sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-76">[76]</a></sup>. In den Fällen Lockerbie<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-77">[77]</a></sup> und <a title="UTA-Flug 772" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UTA-Flug_772">UTA-Flug 772</a><sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-78">[78]</a></sup> gibt es ebenfalls Hinweise auf eine Täterschaft Syriens, Irans oder der palästinensischen <a title="Volksfront zur Befreiung Palästinas – Generalkommando" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksfront_zur_Befreiung_Pal%C3%A4stinas_%E2%80%93_Generalkommando">PFLP-GC</a>. Libyen wurde danach belastet, weil die USA, Grossbritannien und Frankreich eine Konfrontation mit diesen beiden Staaten vor dem<a title="Zweiter Golfkrieg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg">Zweiten Golfkrieg</a> scheuten<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#cite_note-79">[79]</a></sup>.</p>
<p>Im <a title="Zweiter Golfkrieg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg">Zweiten Golfkrieg</a> 1990 stellte sich Libyen auf die Seite des <a title="Irak" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irak">Irak</a>.</p>
<h2><span id="Wirtschaft" class="mw-headline">Wirtschaft</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a title="Abschnitt bearbeiten: Wirtschaft" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Libyen&amp;action=edit&amp;section=27">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h2>
<p>Die libysche Wirtschaft war stark geprägt von planwirtschaftlichen Elementen mit Importverboten, Preiskontrollen und staatlich kontrollierter Verteilung. Seit der Revolution 1969 wurden sozialpolitische Maßnahmen ergriffen; Subventionierung der Grundnahrungsmittel, von Strom, Benzin und Gas, Wohnungsbauprogramme, Erhöhung der<a title="Mindestlohn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestlohn">Mindestlöhne</a>, seit 1973 Beteiligung der Arbeitnehmer an den Unternehmensgewinnen. Seit 1992 wurden allerdings verstaatlichte Immobilien wieder privatisiert. In der Folge dieser sozialpolitischen Maßnahmen war Libyen das Land mit dem geringsten Wohlstandsgefälle Afrikas. Der Bildungssektor wurde aufgebaut, es besteht Schulpflicht vom 6. bis 15. Lebensjahr, Schulbesuch ist kostenlos.</p>
<p>Ab 2002 verfolgte die libysche Regierung unter Muammar al-Gaddafi einen vorsichtigen Kurs der Liberalisierung, der sich in einem deutlich steigenden Wachstum bemerkbar machte. So lag das reale Wirtschaftswachstum seit 2003 regelmäßig über 5 %. 2005 betrug das reale Wachstum 6,3 %, das vorläufige Wachstum 2006 wurde mit 5,6 % angegeben, für 2007 wurden 9,2 % geschätzt und für 2008 wurden 8,8 % erwartet. Nicht zuletzt die deutliche Zunahme des <a title="Ölpreis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpreis">Ölpreises</a> erlaubt es der Regierung, die Reformen zu beschleunigen. Ende März 2007 wurde in Bengasi die erste Börse Libyens eröffnet</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p><strong>Die Salafisten in Libyen – gestärkt dank Libyen-Intervention der NATO:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/09/die-salafisten-in-libyen-erwartete-starkung-infolge-der-libyen-intervention-laut-brasiliens-qualitatsmedien-beeinflust-durch-den-extremismus-saudischer-religionsfuhrer-zerstoren-radikale-gruppe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/09/die-salafisten-in-libyen-erwartete-starkung-infolge-der-libyen-intervention-laut-brasiliens-qualitatsmedien-beeinflust-durch-den-extremismus-saudischer-religionsfuhrer-zerstoren-radikale-gruppe/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">NATO kooperiert mit islamischen Terroristen im Libyenkrieg, enthüllt brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo”. “Wir beteten an der Seite von Bin Laden in der Moschee.” “Die Partnerschaft ist eine der Ironien dieses Kriegs.” Psychologische Kriegführung. Weiter Nachrichten-und Foto-Sperre über die durch Luftangriffe getöteten libyschen Zivilisten. Brasiliens Andersdenker. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=9459&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/21/libyen-und-gangige-falschdarstellungen-weises-haus-gibt-nach-und-anerkennt-das-libyen-botschafter-durch-terroristen-attacke-getotet-wurde-laut-brasiliens-qualitatsmedien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/21/libyen-und-gangige-falschdarstellungen-weises-haus-gibt-nach-und-anerkennt-das-libyen-botschafter-durch-terroristen-attacke-getotet-wurde-laut-brasiliens-qualitatsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Wie die Zeitung aus Libyen berichtet, steht die betreffende Organisation namens Al-Jamaa al-Islamya al- Mokatila auf der UNO-Liste terroristischer Gruppen, als Zweig von Al-Qaeda in Libyen. Bis zum vergangenen Freitag habe der 41-jährige “islamische Rebellenführer”, Abdul-Manem  al -Madhouni nicht nur eine Kampfeinheit kommandiert, sondern auch per Satellitentelefon Koordinaten der libyschen Streitkräfte über Bengasi  an das NATO-Hauptquartier übermittelt , damit es die Bombardements leiten und planen konnte, hieß es. Dann sei al-Madhouni allerdings beim Führen eines Konvois zur Front von einer Kugel tödlich getroffen worden. Zuvor sagte er der brasilianischen Zeitung: “Wir beteten an der Seite von Bin Laden in der Moschee”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/angeliobamaladen11.jpg" alt="angeliobamaladen11.jpg" /></p>
<p><strong>“Endlich kann Amerika jetzt wirklich in Frieden schlafen.”   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/16/libyen-resultate-und-ziele-der-intervention-tunesien-sudan-afghanistanbrasiliens-andere-sicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/16/libyen-resultate-und-ziele-der-intervention-tunesien-sudan-afghanistanbrasiliens-andere-sicht/</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Karikatur von Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” von 2011 zur Tötung von Bin Laden, der entsprechenden Fernsehansprache von Friedensnobelpreisträger Barack Obama. Gleichgeschaltete Argumentationen hörte man damals auch in Mitteleuropa von Autoritäten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/libyen-intervention-bisher-1200-luftangriffe-laut-nato-gegen-libyen-brasiliens-medien-weisen-auf-sehr-geringe-resultate-gravierende-fehleinschatzungen-durch-us-militars-nato-kooperiere-mit-islamis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/libyen-intervention-bisher-1200-luftangriffe-laut-nato-gegen-libyen-brasiliens-medien-weisen-auf-sehr-geringe-resultate-gravierende-fehleinschatzungen-durch-us-militars-nato-kooperiere-mit-islamis/</a></p>
<p><strong>Die Qualitätszeitung interviewte al-Madhouni und den zweiten Führer der islamischen Organisation:”Sie verleugneten nicht, daß die Gruppierung auf eine fundamentalistische Zukunft für Libyen hofft.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/libyenkriegliderislamico.JPG" alt="libyenkriegliderislamico.JPG" /></p>
<p><strong>Die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de Sao Paulo” ist wegen ihrer Vor-Ort-Korrespondenten, Analysen und Kommentare eine ausgezeichnete Quelle geworden, um sich über die Vorgänge der Libyen-Intervention weit besser als aus mitteleuropäischen Mainstream-Medien informieren zu können. Das Blatt erhält als Medium des BRICS-Staats Brasilien in der Konfliktregion exklusiv Zugang zu kompetenten Persönlichkeiten, die sich anderen Medien verweigern.<br />
</strong></p>
<p><strong>“Al-Madhouni: jihadista que já foi listado como “terrorista” dava apoio á OTAN.”</strong></p>
<p><strong>“Lider islamico de rebeldes libios é morto”.</strong></p>
<p><strong>Ein Blick ins Internet zeigt, daß die brasilianische Qualitätszeitung mit ihren Angaben nicht allein steht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/</a></p>
<p><strong>“Die Zeit” über Waffenlieferungen auf dem Seeweg an pro-westliche Rebellen in Misrata, darunter deutsch-französische Milan-Raketen: </strong></p>
<p><strong>“Der 26 Meter lange Schlepper ist voller Waffen und Munition. Gewehre unterschiedlichster Typen, in graue Decken eingewickelt, liegen auf dem Boden der Kajüten. Auch unter den Tischen der kleinen Messe stapeln sich Gewehre, die Waschküche ist angefüllt mit Panzerfäusten. Patronengurte hängen aus den Deckenverkleidungen wie anderswo Isolierwolle. Das Schiff ist eine schwimmende Bombe… </strong></p>
<p><strong>Die wichtigste Fracht der <em>Ezzarouk</em> ist eine neue Waffe im Kampf gegen Gadhafis Panzer. Das Milan-Raketensystem, eine deutsch-französische Entwicklung, die sich die Rebellen aus dem Ausland besorgt haben.”</strong></p>
<p><strong>Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition</strong></p>
<p><strong>Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert</strong></p>
<p><strong>Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<h1>Angela Merkel und die NATO-Intervention gegen Libyen – was in der Erklärung alles fehlt:</h1>
<h1>Pressestatement von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der internationalen Unterstützungskonferenz für Libyen</h1>
<p>in Paris</p>
<p>Meine Damen und Herren, wir hatten heute die Konferenz für das neue Libyen in Anwesenheit der Vertreter des libyschen Übergangsrats. I<strong>ch habe in meinem Beitrag erstens dem libyschen Übergangsrat ganz herzlich zu dem gratuliert, was dort erreicht wurde. Ich habe auch denen gedankt, die militärisch sowohl im Bereich der NATO als auch im arabischen Raum bei diesem Einsatz mitgeholfen haben.</strong></p>
<p><strong>Es war vollkommen klar, dass wir heute ein neues Kapitel der Hilfe für Libyen aufschlagen. Viele ? auch ich ? haben gesagt, dass dieser Weg natürlich erfolgreich sein muss, weil zum Schluss nicht alleine das Stürzen eines Regimes ausreicht, sondern es muss auch ein freiheitlich demokratisches Land entstehen.</strong></p>
<p>Ich habe dabei die deutsche Hilfe angeboten und habe die Vertreter des Übergangsrats nach Deutschland eingeladen. Unsere konkrete Hilfe kann darin bestehen, dass wir sehr akute Hilfe leisten, was Krankenhäuser, Wasserversorgung und Transporte anbelangt. Längerfristige Hilfe können wir beim Aufbau der Infrastruktur leisten. Wir können helfen, die politischen Strukturen zu schaffen, zum Beispiel bei der Erarbeitung einer Verfassung. Ich habe angeboten, dass wir mit unserer Erfahrung mit einer deutschen Diktatur helfen können, Vergangenheit friedlich aufzuarbeiten und dass wir hierbei mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen.</p>
<p>Die deutsche Botschaft in Tripolis wird schnell wieder öffnen. Eine Milliarde Gelder sind von der UNO freigegeben worden, um verwendet werden zu können. Es war heute auch ein ganz, ganz wesentlicher Diskussionsgegenstand, dass möglichst alle Länder jetzt die neue libysche Regierung anerkennen. Es war sehr gut, dass sehr viele afrikanische Vertreter anwesend waren, denn Libyen ist nicht nur ein arabisches Land und ein Mittelmeerland, sondern auch ein Land auf dem afrikanischen Kontinent.</p>
<p>Frage: Es sind angeblich weltweit noch über 100 Milliarden eingefroren. Werden diese Gelder jetzt peu à peu zur Unterstützung der Bevölkerung und des Übergangsrats, möglicherweise einer neuen Regierung, aufgetaut, freigegeben?</p>
<p>BK’in Merkel: Ja, auf jeden Fall. Der Sanktionsausschuss bei den Vereinten Nationen ist mit den ersten Tranchen dabei. Das wird jetzt Schritt für Schritt erfolgen. Es ist heute von allen Teilnehmern immer wieder gesagt worden, dass dies Geld sei, das jetzt für den Wiederaufbau von Libyen unbedingt verwendet werden müsse. Darüber gab es eine große Übereinstimmung.</p>
<p>Es ist auch noch deutlich gemacht worden ? ich habe das auch unterstützt ?, dass die UN-Sanktionen, die es noch gegen Libyen gibt, jetzt aufgehoben werden müssen, damit wirklich eng und ganz normal zusammengearbeitet werden kann.</p>
<p>Frage: Wir haben in den letzten Tagen unglaubliche Bilder von Grausamkeiten gesehen. Ist auch das Thema Einhaltung der Menschenrechte durch den Übergangsrat angesprochen worden?</p>
<p>BK’in Merkel: Ja. <strong>Der Übergangsrat hat sich ? und das ist sehr gewürdigt worden ? dazu verpflichtet, die Menschenrechte einzuhalten. Ich kann das nur noch einmal unterstreichen. Es sind schon sehr viele Opfer gebracht worden. Viele, viele Menschen haben unter Gaddafi gelitten. Jetzt kommt es darauf an, dass der neue Übergangsrat, die neue Regierung zeigt, dass sie es anders macht.</strong> Deshalb habe ich auch Hilfe bei dem Aufbau von Polizeistrukturen angeboten. Ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig zur Herstellung der inneren Sicherheit. ? Danke schön!</p>
<p>Donnerstag, 01. September 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Zeitdokument: “Merkel verteidigt Irak-Krieg”(FAZ) Rd.1,5 Millionen Kriegstote…”Kriegsmotiv sind die Ölreserven” – Brasiliens Bischofskonferenz…Jakob Augstein – die “Irak-Lüge”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=18101&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ukraine-kalter-krieg-2014/" rel="tag">ukraine-kalter krieg 2014</a></div>
<div class="beitrag">
<h2>CDU/CSU. Merkel verteidigt Irak-Krieg</h2>
<p><strong>27.03.2003  ·  Noch klarer als bisher hat CDU-Chefin Angela Merkel ihre Unterstützung für die Vereinigten Staaten und Großbritannien herausgestellt. Der Angriff auf den Irak sei eine unumgängliche Schadensbegrenzung.(Text-Fortsetzung weiter unten)</strong></p>
<p><strong>Schuldige des unter Lügenvorwänden von NATO-Staaten begonnenen Irakkriegs – rd. 1,5 Millionen Tote –  immer noch nicht in Den Haag abgeurteilt. </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/25/ukraine-2014-keinerlei-strafe-fur-die-schuldigen-der-volkerrechtswidrigen-aggression-gegen-den-irak-rd-15-millionen-kriegstote-keinerlei-sanktionen-gegen-die-beteiligten-nato-staaten-keine-wiede/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/25/ukraine-2014-keinerlei-strafe-fur-die-schuldigen-der-volkerrechtswidrigen-aggression-gegen-den-irak-rd-15-millionen-kriegstote-keinerlei-sanktionen-gegen-die-beteiligten-nato-staaten-keine-wiede/</a></p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung 2014:</strong></p>
<p><strong> Am 11. Oktober 2002, kurz nach Mittag, gab der US-Senat dem damaligen Präsidenten George W. Bush freie Hand für einen Angriff auf den <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Irak">Irak</a>. Mit 77 zu 23 Stimmen billigte die Parlamentskammer die entsprechende Kriegsresolution.</strong></p>
<p><strong>Unter den Senatoren, die mit “Yea” stimmten, waren: Joe Biden, Hillary Clinton, John Kerry und Chuck Hagel – mithin fast die ganze außen- und sicherheitspolitische Mannschaft des jetzigen Präsidenten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Barack_Obama">Barack Obama</a>. Biden ist heute Vizepräsident, Clinton war Obamas erste Außenministerin, Kerry hat dieses Amt derzeit inne, Hagel ist Verteidigungsminister.</strong></p>
<p><strong>Angela Merkel 2014:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/26/nichts-rechtfertigt-oder-entschuldigt-die-annexion-der-krim-durch-russland-bundeskanzlerin-angela-merkel-ausert-sich-nicht-zu-ihrer-befurwortung-der-volkerrechtswidrigen-nato-aggression-gegen-den/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/26/nichts-rechtfertigt-oder-entschuldigt-die-annexion-der-krim-durch-russland-bundeskanzlerin-angela-merkel-ausert-sich-nicht-zu-ihrer-befurwortung-der-volkerrechtswidrigen-nato-aggression-gegen-den/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/irakkriegtote.jpg" alt="irakkriegtote.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<h3><strong>Luhansk-Video:</strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sjFHYdX-CqQ"> http://www.youtube.com/watch?v=sjFHYdX-CqQ</a></h3>
<p><strong> Ukrainian army bombed civilians.</strong></p>
<p><strong>The Ukrainian army kills peaceful habitants.</strong></p>
<p><strong>Per Googe-Suche hat man schnell heraus, in welchen deutschen Medien die strenge Vorschrift gilt, im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise auf keinen Fall an die von NATO-Staaten verursachten rd. 1,5 Millionen Kriegstoten des Irak zu erinnern, an die damaligen Lügenvorwände, die sogar von hochrangigen deutschen Politikern bekräftigt wurden.  </strong></p>
<p><strong>Deutsche Fotografin Anja Niedringhaus und der Terror von NATO-Truppen im Irak: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/04/anja-niedringhaus-uber-den-horror-der-volkerrechtswidrigen-aggression-von-nato-landern-gegen-den-irak-streubomben-getotete-kinderwelche-deutschen-politiker-damals-die-lugenvorwande-unterstutzten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/04/anja-niedringhaus-uber-den-horror-der-volkerrechtswidrigen-aggression-von-nato-landern-gegen-den-irak-streubomben-getotete-kinderwelche-deutschen-politiker-damals-die-lugenvorwande-unterstutzten/</a></p>
<p><strong>“Nutzt doch die US-Armee gerade auch solche Computersimulationen, um Soldaten die Hemmung vorm Töten eines Menschen zu nehmen. Der 19-jährige Täter von Erfurt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zum Mörder geworden. Aber er konnte vorm Bildschirm die Tatabläufe beim Schießen einstudieren und jene Schnelligkeit trainieren, die er brauchte. Psychologen sprechen auch von `heimlichen Lehrplänen “in Gewaltspielen. Diese , sagen sie, lehrten Konfliktlösungsmodelle und Rollenmuster, die jegliche demokratischen und sozialen Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens ausblenden – so wie am 26. April 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. “  Kai Mudra, Mitteldeutsche Zeitung 2009, zur Militarisierung der Gesellschaft.</strong></p>
<h2>“Die Waffenverkäufer wollen Regierungen, die Kriege führen.” Jüdischer Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew in Sao Paulo.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/merkelobamakarikatur1.jpg" alt="merkelobamakarikatur1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Nachrichtenmagazin “Istoé”, Bündnispartner-Kontrolle, uralte Machtmechanismen, Friedensnobelpreisträger Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel.</strong></p>
<p><strong>Tendenzschutz und journalistische Freiheit in Deutschland, laut Wikipedia,</strong> <strong>Tendenzschutz in deutschen Medien.</strong> <strong>Wikipedia zu üblichen sehr starken Beschränkungen journalistischer Freiheit</strong>: <strong> …Unter Tendenzschutz wird verstanden, dass dem <a title="Verleger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verleger">Verleger</a> eines <a title="Medium" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medium">Mediums</a> (z. B. einer <a title="Zeitung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitung">Zeitung</a>) ausdrücklich das Recht gewährt wird, die politische Meinung der jeweiligen Publikation festzulegen. Seine Macht erstreckt sich also nicht nur auf wirtschaftliche Entscheidungen (etwa zur <a title="Betriebsorganisation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsorganisation">Betriebsorganisation</a>), sondern auch, wegen der besonderen Rolle der<a title="Massenmedien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmedien">Massenmedien</a>, auf politische Entscheidungen, die andere <a title="Unternehmen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen">Unternehmen</a> nicht treffen können, da sie nicht selbst publizieren.</strong></p>
<p><strong><em>Tendenzschutz</em> bedeutet also konkret, dass der Verleger berechtigt ist, die politische Richtung der ihm gehörenden Medien zu bestimmen und seine <a title="Redakteur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redakteur">Redakteure</a> und <a title="Freier Journalist" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Journalist">freie Journalisten</a> zu verpflichten, in einer bestimmten Art und einem bestimmten Stil Texte, Bilder und Filme in einer bestimmten politischen Sichtweise zu produzieren. Ein Recht von <a title="Redakteur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redakteur">Redakteuren</a>, journalistisch und inhaltlich vom Verleger unabhängig zu sein, besteht nicht…</strong></p>
<p><strong>Jakob Augstein – die “Irak-Lüge”: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/22/jakob-augstein-die-irak-luge-steinmeier-ukraine-2014-denn-es-hat-ihnen-noch-immer-niemand-erklart-wie-wir-nach-den-erfahrungen-der-irak-luge-jemals-wieder-den-amerikanern-glauben-sollen-we/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/22/jakob-augstein-die-irak-luge-steinmeier-ukraine-2014-denn-es-hat-ihnen-noch-immer-niemand-erklart-wie-wir-nach-den-erfahrungen-der-irak-luge-jemals-wieder-den-amerikanern-glauben-sollen-we/</a></p>
<p><strong>US-Söldner in der Ostukraine 2014: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/14/ukraine-2014amerikanische-soldner-im-osten-der-ukraine-falls-diese-vermutung-des-bundesnachrichtendienstes-tatsachlich-wahr-sein-sollte-ware-das-ein-desaster-fur-den-westen-ein-burgerkrieg-wurde/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/14/ukraine-2014amerikanische-soldner-im-osten-der-ukraine-falls-diese-vermutung-des-bundesnachrichtendienstes-tatsachlich-wahr-sein-sollte-ware-das-ein-desaster-fur-den-westen-ein-burgerkrieg-wurde/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/14/ukraine-2014-die-rede-von-angela-merkel-am-13-marz-im-bundestag-was-alles-fehlt/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/14/ukraine-2014-die-rede-von-angela-merkel-am-13-marz-im-bundestag-was-alles-fehlt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/ukraine-2014-der-beruhmteste-kriegsgrund-der-jungeren-geschichte-waren-die-massenvernichtungswaffen-saddam-husseins-die-gab-es-nie-aber-deswegen-marschierte-das-us-militar-vor-elf-jahren-in-den/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/ukraine-2014-der-beruhmteste-kriegsgrund-der-jungeren-geschichte-waren-die-massenvernichtungswaffen-saddam-husseins-die-gab-es-nie-aber-deswegen-marschierte-das-us-militar-vor-elf-jahren-in-den/</a></p>
<p><strong>Irakkrieg und Ölreserven – Brasiliens Bischofskonferenz: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/</a></p>
<h1 class="red">Meinung: Die NATO-Intervention gegen das Gaddafi-Regime war illegitim (Bundeszentrale für politische Bildung)</h1>
<div>
<div class="article_info_right"><a href="http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/140315/meinung-die-nato-intervention-gegen-das-gaddafi-regime-war-illegitim?p=0#bio0">Reinhard Merkel</a></div>
<p><b><i>11.7.2012</i></b></p>
</div>
<p><b>Für Reinhard Merkel war der Libyen-Einsatz illegitim. Mehr noch: Der Sicherheitsrat habe seine Pflicht als Treuhänder des Gewaltmonopols der Welt grob verletzt. Er habe ein Mitglied der UN zum internationalen outlaw erklärt – und damit der Gewalteinwirkung durch jeden anderen “willigen” Staat preisgegeben.</b></p>
<div class="article_image_full"><a id="fancybox-0" class="fancybox" href="http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/140315/meinung-die-nato-intervention-gegen-das-gaddafi-regime-war-illegitim?type=galerie&amp;show=image&amp;i=140983"><img title="Massengrab in Bengasi (© picture-alliance/AP)" src="http://www.bpb.de/cache/images/3/140983-3x2-article620.jpg?B6169" alt="März 2012: Libyer tragen Särge mit Toten, die in einem Massengrab in Bengasi gefunden wurden." width="620" height="413" /></a>März 2012: Libyer tragen Särge mit Toten, die in einem Massengrab in Bengasi gefunden wurden. (© picture-alliance/AP)</div>
<p>Will man die Libyen-Intervention in der Perspektive des Rechts und seiner Prinzipien beurteilen, so stellen sich ersichtlich zwei Fragen: (1.) Haben sich die intervenierenden Staaten (Intervenienten) an die Grenzen gehalten, die ihnen durch die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrats (SR) gesteckt worden sind? Und war (2.) die Resolution selbst völkerrechtsgemäß, ist also der SR mit ihrer Verabschiedung in jenen rechtlichen Grenzen geblieben, an die auch er sich nach der UNO-Charta zu halten hat?</p>
<h2 class="red h2inline">Das Ziel, Gaddafi zu stürzen, rückte auf Kosten des Schutzes der Zivilbevölkerung in den Vordergrund</h2>
<p>Die erste Frage lässt sich, meine ich, unschwer beantworten – mit einem deutlichen Nein. Die intervenierenden Staaten haben sehr schnell die Grenzen dessen überschritten, was ihnen die Resolution 1973 aufgetragen und erlaubt hat. Allein zum Schutz von Zivilisten und zur Durchsetzung einer Flugverbotszone hat der SR den Militärschlag autorisiert (SC Res. 1973, paras. 4, 8), nicht aber zum Sturz des libyschen Regimes unter Muammar al-Gaddafi.</p>
<p>Schon wenige Tage nach Beginn der Bombardements haben Mitglieder der französischen und der englischen Regierung öffentlich klargestellt, dass die Intervention nicht ohne den Sturz Gaddafis beendet werde. Nun wird die Verwirklichung eines erlaubten Hauptzwecks nicht schon deshalb unzulässig, weil seine Protagonisten mit ihm noch ein Nebenziel verbinden (das nicht für sich allein genommen schon rechtswidrig ist). Allerdings darf ein solches unautorisiertes Nebenziel nicht mit selbstständigen Gewaltmitteln verfolgt werden. Das geschah in Libyen freilich von Anfang an. Die gezielten Bombardements ziviler Ziele, denen man eine Funktion für Gaddafis Sturz zuschrieb, etwa des Wohnhauses eines Sohnes Gaddafis, des Gebäudes eines Fernsehsenders oder von Einrichtungen der zivilen Infrastruktur, belegen das.</p>
<div class="article_image_left"><a id="fancybox-1" class="fancybox" href="http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/140315/meinung-die-nato-intervention-gegen-das-gaddafi-regime-war-illegitim?type=galerie&amp;show=image&amp;i=141105"><img class="thumbnail-border-article" title="Reinhard Merkel (© Reinhard Merkel)" src="http://www.bpb.de/cache/images/5/141105-1x2-article220.jpg?961AF" alt="Prof. Dr. iur. Reinhard Merkel" width="220" height="330" /></a>Prof. Dr. iur. Reinhard Merkel (© Reinhard Merkel)</div>
<p>Zudem lehnten die NATO und die Aufständischen verschiedene Waffenstillstandsangebote Gaddafis oder für ihn sprechender Vermittler wie der Afrikanischen Union kompromisslos ab. Der Einwand, man habe Angeboten eines Schurken vom Schlage Gaddafis nicht trauen können, liegt neben der Sache. Keinerlei Vertrauen in Charaktereigenschaften Gaddafis war vorausgesetzt, um einen Waffenstillstand im Verlauf dieses Krieges für erreichbar zu halten. Gereicht hätte allein der realpolitisch nüchterne Blick auf die objektive Interessenslage eines Mannes, der nach dem Eingreifen der stärksten Militärallianz der Welt mit hoher Wahrscheinlichkeit leicht zu weitreichenden politischen, militärischen und rechtlichen Konzessionen zu nötigen gewesen wäre.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des Mandats, libysche Zivilisten zu schützen, und zwar vor allem vor dem Verlust ihres Lebens, wäre die NATO unbedingt verpflichtet gewesen, die Chance solcher Waffenstillstandsangebote wahrzunehmen. Das ausschließliche Beharren auf der Anwendung von Gewaltmitteln war mit der Resolution 1973 unvereinbar. Dies gilt insbesondere für die noch wochenlange Fortsetzung der Bombenangriffe, nachdem der militärische Sieg der Rebellen bereits feststand. Dies allein dürfte Tausende Libyer eben jenes Leben gekostet haben, das zu schützen der Auftrag der NATO gewesen ist.</p>
<h2 class="red h2inline">Resolution 1973 verletzt die völkerrechtlichen Kriterien für die Rechtfertigung der Anwendung bewaffneter Gewalt</h2>
<p>Der Missbrauch der Resolution 1973 war freilich in ihr selbst angelegt. Das lenkt den Blick auf die Frage der Rechtmäßigkeit des Beschlusses des Sicherheitsrats. Die Resolution bedurfte in zweierlei Hinsicht der Rechtfertigung: mit Blick (1.) auf die Außerkraftsetzung der Souveränität Libyens und (2.) auf die von der militärischen Gewaltanwendung der Intervenienten betroffenen Menschen – wenn man so will: die “kollateralen” Opfer.</p>
<p>Ein Staat verliert seinen Anspruch auf Achtung seiner Souveränität, wenn er die Minimalbedingung seiner legitimen Existenz – die Wahrung des inneren Friedens und den Schutz von Leib und Leben seiner Bürger – nicht mehr erfüllt, ja nachgerade in ihr Gegenteil verkehrt. Genau dies hat man von Gaddafi und seinen Truppen vor der belagerten Stadt Benghasi befürchtet: das begehen massenhafter Verbrechen “gegen die Menschlichkeit”.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass angesichts der waffenstarrenden Übermacht des stärksten Militärbündnisses der Welt, das bereits aufmarschiert war und ihn manifest bedrohte, eine solche Besorgnis sachlich begründet war (Und bewaffnete Rebellen, deren Aufstand der Diktator gewiss gewaltsam niedergeschlagen hätte, sind keine Zivilisten; auch nach Rechtsprinzipien dürfen sie als Feinde definiert und mit ggf. tödlichen Mitteln bekämpft werden – und würden dies in jedem Staat der Welt). Aber selbst wenn man das bestreiten und ohne den Militärschlag ein Blutbad unter libyschen Zivilisten für wahrscheinlich hätte halten wollen, wäre – unter den gegebenen Umständen – die Annahme noch immer extrem unplausibel, es habe kein milderes Mittel zur Prävention gegeben als einen monatelangen Krieg, der am Ende (und absehbar von Anfang an) Zehntausende unschuldiger Menschen das Leben gekostet hat.</p>
<p>Damit bin ich beim zweiten der legitimationsbedürftigen Gesichtspunkte der Intervention: den Belangen der Zivilisten, die von der kriegerischen Gewalt betroffen waren. Damit meine ich auch und vor allem solche, die diese Intervention nicht wollten (und davon gab es in Libyen Millionen). 2004 hat ein von Kofi Annan eingesetzter “High Level Panel” der Vereinten Nationen in seiner Resolution “A More Secure World – Our Shared Responsibility” die konkreten Anwendungsbedingungen für militärische Gewalt zum Schutz einer fremdstaatlichen Bevölkerung vor deren eigener Regierung ausbuchstabiert. Danach ist militärische Gewalt nur dann legitimierbar, wenn</p>
<ol class="contentlist">
<li class="contentelement">eine hinreichende Bedrohung der betroffenen Bevölkerung mit schweren, flächendeckend begangenen völkerrechtlichen Verbrechen vorliegt (“seriousness of threat”),</li>
<li class="contentelement">die intervenierenden Staaten einen der Bedrohung angemessenen Zweck, nämlich den der Hilfe für die bedrohten Menschen, verfolgen (“proper purpose”),</li>
<li class="contentelement">dafür nur die unbedingt erforderlichen Mittel eingesetzt werden (“last resort”),</li>
<li class="contentelement">der Grundsatz der Angemessenheit im Hinblick auf Ausmaß, Dauer und Intensität der Kriegshandlungen gewahrt bleibt (“proportional means”), sowie</li>
<li class="contentelement">der humanitäre Nutzen für die betroffene Bevölkerung den drohenden Schaden einer militärischen Intervention klar überwiegt (“reasonable balance of consequences”).</li>
</ol>
<p>Projiziert man diese Kriterien auf die Lage in Libyen unmittelbar vor der Intervention, so erweist sich nur das zweite Kriterium als eindeutig erfüllt. Die Begehung schwerer völkerrechtlicher Verbrechen zu verhindern, haben die Intervenienten als Zweck ihres Eingreifens genannt – ganz gewiss ein “proper purpose”.</p>
<p>Für keines der anderen genannten Kriterien hält die Behauptung, seine Voraussetzungen hätten in Libyen vorgelegen, einer rationalen Nachprüfung stand. Für die Frage der “seriousness of threat” und des “last resort” habe ich das oben skizziert; und damit liegt zugleich auch die grobe Unverhältnismäßigkeit der eingesetzten Gewaltmittel auf der Hand.</p>
<p>Was das Kriterium der “appropriate balance of consequences” angeht, so fällt die libysche Bilanz post bellum in jedem Sinn des Wortes verheerend aus: 50.000 Tote (wie schon Ende August in zahlreichen Zeitungen als offizielle Verlautbarung der Rebellen zu lesen war), ein zerschlagenes Land, eine friedlos gewordene Gesellschaft, die düstere Aussicht auf Jahre eines klandestinen Bürgerkriegs, die nachdrückliche Diskreditierung der entstehenden völkerrechtlichen Norm einer “responsibilty to protect” (Schutzverantwortung) durch ihren massiven Missbrauch – all das ist trostlos. Der Umstand, dass Gaddafi ganz gewiss ein Schurke war und zeit seines Lebens zahlreiche schwere Verbrechen begangen hat, ändert daran nicht das Geringste.</p>
<p>Und damit fällt zuletzt der Blick noch einmal auf das grobe Versagen des SR. Nach dem Grundprinzip der UNO-Charta ist er (von der Selbstverteidigung angegriffener Staaten abgesehen) als Treuhänder der internationalen Gemeinschaft allein zuständig zur Autorisierung zwischenstaatlicher militärischer Gewalt. Schon die tatsächlichen Voraussetzungen für deren Anwendung in Libyen hat er nicht, wie es seine Pflicht gewesen wäre, in eigener Regie aufklären und beglaubigen lassen. Stattdessen hat er unbesehen den vielfach unwahren Behauptungen der libyschen Rebellen (einer interessierten Konfliktpartei!) vertraut.</p>
<p>Sodann autorisiert er in seiner Resolution 1973 “alle notwendigen Mittel” militärischer Gewalt “zum Schutz von Zivilisten” – zwei hochgradig unbestimmte Handlungsvorgaben. Deren Konkretisierung, also Form und Ausmaß der Gewaltanwendung, wird ausschließlich der freien, jeder subjektiven Willkür preisgegebenen Bestimmung durch die Intervenienten überlassen. Damit hat der Rat jede mögliche Kontrolle und ggf. Korrektur einer freien Selbstermächtigung der Intervenienten zu jedem noch so zweckfernen Gewaltmittel gänzlich aus der Hand gegeben. Weder hat er die Intervention zeitlich befristet, noch ihre Durchführung irgendeinem Prozess des Monitoring oder einer sonstigen Aufsicht unterworfen. Drei der Intervenienten sind Vetomächte; damit war nach der Autorisierung des Krieges jede weitere Befassung mit dessen konkretem Verlauf im SR praktisch ausgeschlossen.</p>
<p>Dass der Rat damit seine Pflicht, als Treuhänder des Gewaltmonopols der Welt die Zügel autorisierter Militärschläge wenigstens im Großen und Ganzen in der Hand zu behalten, grob verletzt hat, erscheint mir offensichtlich. Er hat nicht etwa einen “Schurkenstaat” im Zeichen der normativen Weltordnung zurückgezwungen in die Bahnen des Rechts. Vielmehr hat er ein Mitglied der UN zum internationalen outlaw erklärt und der Gewalteinwirkung durch jeden anderen “willigen” Staat preisgegeben – nach dessen freier Selbstermächtigung und zu jedem Gewaltmittel, das ihm nach eigenem Ermessen opportun erscheinen mochte.</p>
<h2 class="red h2inline">Literatur</h2>
<p><a class="a-text-extern" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/voelkerrecht-contra-buergerkrieg-die-militaerintervention-gegen-gaddafi-ist-illegitim-1613317.html" target="_blank">»Merkel, Reinhard (2011a):Völkerrecht contra Bürgerkrieg. Die Militärintervention gegen Gaddafi ist illegitim, FAZ v. 22.3.2011, S. 31.«</a></p>
<p><a class="a-text-extern" href="http://www.zeit.de/2011/14/P-Intervention-Libyen" target="_blank">»Merkel, Reinhard (2011b):Und nächste Woche Bomben auf Damaskus? Die Intervention in Libyen schafft falsche Erwartungen, desavouiert die UN und beschädigt das Völkerrecht, Die Zeit v. 31.3. 2011,S. 15.«</a></p>
<p><a class="a-text-extern" href="http://www.zeit.de/2011/37/Libyen" target="_blank">»Merkel, Reinhard (2011c):Der illegitime Triumph. Warum die Nato-Intervention in Libyen Grundlagen des Völkerrechts beschädigt, Die Zeit v. 8.9.2011, S. 60.«</a></p>
<p>Merkel, Reinhard (2011d): Die Intervention der NATO in Libyen. Völkerrechtliche und rechtsphilosophische Anmerkungen zu einem weltpolitischen Trauerspiel, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, Vol. 6, No. 10, S. 771-783.</p>
<p>Illustrierte Der Spiegel:</p>
<div class="column-both">
<h2 class="article-title"><span class="headline-intro">Bürgerkrieg in Libyen:</span> <span class="headline">Merkel verlangt Gaddafis sofortigen Rückzug</span></h2>
<p class="article-intro"><strong>Klare Worte von der Kanzlerin: Angela Merkel erklärt, dass es keine weitere Zusammenarbeit mit dem libyschen Machthaber Gaddafi geben wird. Gleichzeitig fordert sie von den EU-Kollegen ein geschlossenes Vorgehen gegen den Despoten.</strong></p>
</div>
<div id="js-article-column" class="column-wide">
<div class="article-section clearfix">
<p>Brüssel – Die Bundesregierung will auf keiner Ebene mehr mit Libyens Machthaber <a class="text-link-int" title="Muammar al-Gaddafi" href="http://www.spiegel.de/thema/muammar_al_gaddafi/">Muammar al-Gaddafi</a>zusammenarbeiten. Kanzlerin Angela Merkel forderte ihn zum sofortigen Rücktritt auf. “Es muss ganz klar sein, dass jemand, der Krieg gegen sein eigens Volk führt, für die EU kein Gesprächspartner ist”, sagte Merkel am Freitag in Brüssel vor dem EU-Sondergipfel zu Nordafrika…</p>
</div>
</div>
<h1>Pressestatement Bundeskanzlerin Merkel beim Libyen-Gipfel in Paris</h1>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>d<strong>ie heute von Frankreich anberaumte Dringlichkeitssitzung der internationalen Staatengemeinschaft ist einberufen worden, um noch einmal die Entschlossenheit aller deutlich zu machen, dem Krieg gegen das eigene Volk von Gaddafi ein Ende zu bereiten und eine Waffenruhe durchzusetzen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist ganz deutlich geworden – und ich möchte das auch für die Bundesrepublik Deutschland sagen: Es wird niemandem gelingen, die internationale Staatengemeinschaft in ihrer Entschlossenheit zu spalten. <strong>Wir stehen geeint an der Seite des libyschen Volkes.</strong> Und wir stehen geeint darin, dass der Krieg gegen das eigene Volk durch Gaddafi umgehend beendet werden muss und eine Waffenruhe durchgesetzt werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deutschland hatte in New York gegen Teile der Resolution seine Bedenken vorgebracht. Wir werden uns deshalb auch nicht mit eigenen Soldaten an der Umsetzung dieser Resolution beteiligen, allerdings alle Teile umsetzen und auch entschlossen umsetzen, die sich mit nichtmilitärischen Aktionen befassen. So zum Beispiel bin ich heute hier für ein umfassendes Öl-Embargo eingetreten, weil das das libysche Regime auch hart treffen würde. Und ich glaube, es wäre Zeit, das auch durchzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch ist vollkommen klar: Diese Resolution gilt, und deshalb wollen wir auch, dass sie erfolgreich durchgesetzt wird. Das hat etwas zu tun mit dem Erfolg der internationalen Staatengemeinschaft. Wir sind auch der Meinung, dass es jetzt umgehend gelingen muss, damit die Menschen in Libyen auch sehen, dass hier gehandelt wird. Denn es ist erkennbar, dass Gaddafi (versucht), die internationale Staatengemeinschaft durch Ablenkungsmanöver abzuhalten – und das wird ihm nicht gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es wird gegebenenfalls die Nato involviert sein in die Durchführung von militärischen Aktionen, an denen sich Deutschland ja nicht beteiligt. Aber wir sind bereit, die Nato insbesondere bei den AWACS-Fähigkeiten zu entlasten, indem wir zusätzliche Verantwortung in Afghanistan übernehmen. Dies habe ich hier heute auch deutlich gemacht. Und außerdem werden wir natürlich bereit sein, dass die amerikanischen Stützpunkte in Deutschland auch für militärische Aktionen genutzt werden können.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Und diese Sitzung heute hier von internationalen Staats- und Regierungschefs der Arabischen Liga, des UN-Generalsekretärs, des Ratspräsidenten der Europäischen Union hat deutlich gemacht: Der Terror in Libyen gegen die eigene Bevölkerung muss beendet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage: Wann werden die Angriffe beginnen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Dazu vermag ich nichts zu sagen. Es war hier nur die einhellige Meinung, dass die Zeit, die in der vergangenen Nacht bestanden hat, natürlich nicht genutzt wurde und dass die vermeintlich angekündigte Waffenruhe ganz offensichtlich nicht besteht und dass deshalb natürlich auch die Geduld ein Ende haben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage: Bereuen Sie, die EU mit Ihrer Enthaltung gespalten zu haben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Wir haben unser Verhalten erklärt. Ich glaube, dass wir das sehr gut – der Bundesaußenminister und ich und die ganze Bundesregierung – durchdacht haben, auch der Verteidigungsminister. Deshalb habe ich das heute hier so dargestellt, das ist auch bekannt. Dennoch war, so glaube ich, die Anwesenheit der Länder, die sich militärisch nicht beteiligen, sehr wichtig, weil wir damit deutlich gemacht haben, die Resolution gilt. Diese Resolution muss jetzt auch umgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage: Werden die Angriffe in einer Koalition der Willigen durchgeführt? Hat die Auseinandersetzung um die Kommandostruktur eine Rolle gespielt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Das heute hier keine Rolle gespielt, sondern es haben verschiedene Vertreter darauf hingewiesen, dass eine Durchführung durch Strukturen der Nato hilfreich sein könnte. Unser Angebot gilt, unbeschadet der militärischen Planungen und Durchführungen, was die AWACS-Kapazitäten in Afghanistan durch Deutschland anbelangt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage: Heißt das, dass die AWACS-Soldaten, die derzeit involviert sind, den Luftraum zu überwachen, wenn die in diese Aktionen involviert sind, aussteigen müssen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Darf ich noch mal darauf hinweisen: Wir werden uns militärisch nicht an den Aktionen beteiligen. Aber das, was ich bezüglich der Entlastung der AWACS-Kapazitäten in Afghanistan gesagt habe, das gilt und das ist hier durchaus auf Zustimmung getroffen. Ich kann zu den Einzelheiten der Planungen nichts sagen und werde das auch nicht tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage:  Warum saß die OAU heute nicht mit am Tisch?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Es hat die Arabische Liga am Tisch gesessen. Das ist, glaube ich, wichtig. Ich glaube, dass es afrikanische Bemühungen gibt, noch vermittelnd einzugreifen. Das ist immer auch vernünftig und zeigt, dass Gaddafi alle Chancen eingeräumt werden. Dennoch ist der allgemeine Eindruck heute hier gewesen, dass er eher Ablenkungsmanöver startet, als ernsthaft zu reagieren auf die Androhungen, die natürlich durch die Resolution 1973 gegeben sind. Es gab eine Resolution 1970, in der schon die Aufforderungen da waren. In der Resolution 1973 (gibt es) eine Steigerung, weil man gesehen hat, dass Gaddafi nicht reagiert. Ich habe den Eindruck, dass die Zeit jetzt abläuft und er deshalb wirklich in den nächsten Minuten und Stunden handeln müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frage:  Wie deutlich waren die Signale der arabischen Teilnehmer in diesem Gipfeltreffen, sich militärisch zu engagieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BK’IN DR. MERKEL: Diese Signale waren sehr deutlich. Ich möchte die einzelnen Länder jetzt nicht nennen. Die werden das selbst tun. Aber es gab eine ganz klare, eindeutige Positionierung einiger arabischer Länder. Danke schön!</p>
<p>Samstag, 19. März 2011</p>
<p><strong>Handelsblatt:</strong></p>
<div class="vhb-headline"><strong>Kanzlerin Merkel will Libyen helfen</strong></div>
<div class="vhb-article-author">
<div class="vhb-article-author-table">
<div class="vhb-article-author-row"></div>
<div class="vhb-article-author-row">
<div class="vhb-article-author-cell">
<ul>
<li class="vhb-last-child">01.09.2011 03:20 Uhr</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="vhb-teaser-head">Die Lage in Libyen ist noch unübersichtlich. Kanzlerin Angela Merkel sieht für Deutschland eine ganz bestimmte Rolle beim Aufbau eines demokratischen Libyens. Die Kanzlerin nimmt am Treffen zu Libyen in Paris teil</div>
<div class="vhb-article-content-container">
<div class="vhb-article-content">
<aside class="vhb-article-element vhb-left">
<figure class="vhb-image"><figcaption class="vhb-caption-wrapper"></p>
<p class="vhb-caption">Bundeskanzlerin Angela Merkel will auch die Erwartungen der Libyer hören.</p>
<p></figcaption></figure>
</aside>
<p><span class="hcf-location-mark">Berlin </span>D<strong>eutschland wird Libyen nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel am ehesten beim Aufbau einer Demokratie und der Infrastruktur helfen. „Libyen hat ja wegen seines Erdölreichtums kein Geldproblem“,</strong> sagte die CDU-Politikerin in einem Interview der „Berliner Morgenpost“ laut Vorabmeldung. Vor allem werde man sich nach den Erwartungen der Libyer selbst richten.</p>
<p>Als erstes bräuchten die Krankenhäuser Medikamente und die Menschen Wasser und Lebensmittel, sagte Merkel. Die Kanzlerin nimmt am Donnerstag an einer Konferenz zur Unterstützung Libyens in Paris teil. Dabei soll der Übergangsrat erläutern, was in Libyen gebraucht wird.</p>
<p>Erneut stärkte Merkel Außenminister Guido Westerwelle den Rücken. „Wir treffen außenpolitische Entscheidungen gemeinsam, und wir vertreten sie auch gemeinsam“, sagte Merkel. Sie arbeite mit Westerwelle seit dem Bestehen der Koalition vertrauensvoll zusammen. <strong>Westerwelle geriet in die Kritik, weil er erst auf Druck von FDP-Chef Philipp Rösler die monatelangen Bombardierungen der Nato in Libyen würdigte.</strong> Zuvor hatte er den Einmarsch der Rebellen in Tripolis maßgeblich als Erfolg der deutschen Sanktionspolitik verbucht. Rösler hingegen sprach den Verbündeten Dank aus und düpierte so Westerwelle. Deutschland beteiligte sich wie die meisten Nato-Mitglieder nicht direkt an dem Militäreinsatz…</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><!-- [if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!-- [if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!-- [if !mso]&gt;  st1\:*{behavior:url(#ieooui) }  &lt;![endif]--><!-- [if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CNN: Brasilien ist &#8222;coolste&#8220; Nation der Welt.  &#8222;Brazil ranks No. 1 on CNN list of coolest nations, U.S. at No. 5&#8243;. Brasiliens Menschenrechtsministerin beschreibt eigenes Land als Folterstaat.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 13:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberale Werte heute]]></category>
		<category><![CDATA[persÃ¶nliche Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus Brasiliens Systemkritiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.mlive.com/news/us-world/index.ssf/2011/01/brazil_ranks_1_on_cnn_list_of.html &#8222;Without Brazilians we wouldn&#8217;t have samba and Rio carnival; we wouldn&#8217;t have the soccer beauty of Pele and Ronaldo; we wouldn&#8217;t have the minuscule swimwear and toned bodies of Copacabana beach; and we wouldn&#8217;t have certain eye-watering procedures performed with wax. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/ http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html Unless they&#8217;re using their sexy, laid-back, party-loving reputation as a cover for exterminating [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlive.com/news/us-world/index.ssf/2011/01/brazil_ranks_1_on_cnn_list_of.html">http://www.mlive.com/news/us-world/index.ssf/2011/01/brazil_ranks_1_on_cnn_list_of.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/cnncool.JPG" alt="cnncool.JPG" /></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--></p>
<p><strong>&#8222;Without Brazilians we wouldn&#8217;t have samba and Rio carnival; we wouldn&#8217;t have the soccer beauty of Pele and Ronaldo; we wouldn&#8217;t have the minuscule swimwear and toned bodies of Copacabana beach; and we wouldn&#8217;t have certain eye-watering procedures performed with wax. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/the-worlds-happiest-cities-forbes-rio-de-janeiro-top-of-our-list-good-humor-good-living-carnaval/</a></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html">http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html</a></p>
<p><strong>Unless they&#8217;re using their sexy, laid-back, party-loving reputation as a cover for exterminating dolphins or invading Poland, then we have no choice but to name Brazilians as the coolest people on the planet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/</a></p>
<p><strong>So, if you&#8217;re Brazilian and reading this, congratulations &#8212; although, since you&#8217;re sitting at a computer instead of showing off your six-pack on the shoreline, you probably aren&#8217;t that cool yourself.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/01/anlegerfernsehen-die-sicht-der-anderen-auf-brasilien-anklicken/</a></p>
<p><strong>Icon of cool: Seu Jorge. The favela-raised performer&#8217;s soulful Portuguese-language Bowie covers make you wish Ziggy Stardust was from Brazil, not space.</strong></p>
<p><strong>Not so cool: Mmmmm, Brazilian meat and cocoa &#8212; so delicious, but farming&#8217;s destruction of vast tracts of rainforest leaves a bitter aftertaste.&#8220; (CNN)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.touristikpresse.net/news/32669/CNN-Umfrage-Brasilien-ist-die-coolste-Nationalitat.html">http://www.touristikpresse.net/news/32669/CNN-Umfrage-Brasilien-ist-die-coolste-Nationalitat.html</a></p>
<p><a href="http://edition.cnn.com/">http://edition.cnn.com/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a><br />
<!--adsense--><br />
<span id="more-8714"></span></p>
<p><strong>Folter in Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/27/brasiliens-neue-menschenrechtsministerin-maria-do-rosario-definiert-das-tropenland-als-folterstaat-laut-landesmedieno-brasil-reconhece-a-existencia-e-a-presenca-da-tortura/</a></p>
<p><strong>Touristikpresse, Tourismus und Sicherheit:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</a></p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/brasilien-sadistische-intiationsriten-an-universitaten-und-hochschulen-auch-unter-rousseff-regierung-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/brasilien-sadistische-intiationsriten-an-universitaten-und-hochschulen-auch-unter-rousseff-regierung-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/rio-de-janeiros-bejubelter-militareinsatz-in-der-slumregion-complexo-do-alemao-neue-enthullungen-uber-tatsachliche-vorgange/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>Die Image-Fabrikation:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/</a></p>
<p><strong> Brasiliens Systemkritiker, Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten &#8211; keine Chance in Mainstream-Medien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--></p>
<p>Der mutige Priester von Paraisopolis(2009)</p>
<p>Morddrohungen, Banditenkommandos, Polizeiwillkür</p>
<p>Deutsche Christen helfen/Amnesty International greift ein</p>
<p>„Mein größter Wunsch ist, daß all die deutschen Christen, die für unseren Kirchenbau spendeten, uns hier besuchen und die schier unbeschreiblichen, bizarren Probleme kennenlernen“, sagt der junge schwarze Slumpfarrer Luciano Borges Basilio mitten in einer der ungewöhnlichsten Regionen ganz Brasiliens.</p>
<p>Paraisopolis heißt Paradies-Stadt – doch paradiesisch ist hier garnichts. Lateinamerikas reichste Megacity Sao Paulo zählt über 2000 Slums – doch der von Padre Basilio zeigt die schmerzhaftesten Kontraste. Denn Paraisopolis grenzt direkt an ein Viertel der Wohlhabenden – nicht wenige davon blicken von ihren luxuriösen Penthouse-Appartements direkt auf das unüberschaubare Gassenlabyrinth, wo auf engstem Raum in Holz-und Backsteinkaten sage und schreibe 100000 Menschen in Moder, Abwässer-und Müllgestank hausen. Und das scheint einem Polizei-Thriller entlehnt: Zwar regiert Sao Paulos Gouverneur José Serra von seinem nahen Palast aus die führende lateinamerikanische Wirtschaftsregion mit ihren mehr als 1000 deutschen Firmen – doch in Paraisopolis herrscht unangefochten Brasiliens mächtigstes Gangstersyndikat PCC(Primeiro Comando da Capital – Erstes Kommando der Hauptstadt). „Das organisierte Verbrechen ist besser organisiert als die Polizei – oft sogar viel besser – während die Polizei desorganisiert ist“, analysiert Priester Basilio. „Das Verbrechen, der massive Handel mit harten Drogen sind ein ernstes Problem in Paraisopolis – doch wie überall in Brasilien schützt der Staat die Slumbewohner nicht, läßt sie in der Hand der Banditen.“ Für den Padre ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, daß just der wichtigste Banditen-Geschäftszweig, nämlich der Drogenhandel, nur dank der reichen Großkunden von nebenan funktioniert. „Nachts kommen sie sogar in den Slum oder lassen sich das Rauschgift von hier bringen.“ Das symbolisiert die widersprüchliche Situation – in Rio de Janeiro ist es nicht anders. Anstatt dort – oder in Paraisopolis – jener kleinen Minderheit der Gangster das Handwerk zu legen und das hochlukrative Drogengeschäft zu stoppen, verletzt die Polizei bei Razzien permanent Grundrechte der völllig unschuldigen Bewohnermehrheit. „Dazu können wir als Kirche nicht schweigen, Polizeiwillkür darf man nicht hinnehmen. Padre Basilio nennt jüngste Fälle: Bei der Verfolgung von Gangstern, die in das Gassengewirr und Menschengewimmel des Slums flüchten, feuern die Beamten gewöhnlich blind drauflos. Ein Baby von 9 Monaten bekommt eine Kugel in den Arm, eine Sechzehnjährige in die Brüste. „Es wäre doch besser, die Banditen nicht zu kriegen, aber das Leben der Slumbewohner zu garantieren, anstatt wild herumzuballern!“</p>
<p>Der Priester macht es sich nicht so einfach wie manche politisch korrekten Menschenrechtsaktivisten, die nur Polizeiübergriffe anprangern, den Terror der hochbewaffneten Banditen aber verschweigen. „Ein Polizeioffizier erhielt 2009 hier in Paraisopolis einen Bauchschuss – die Beamten haben ja auch Familie und sind natürlich unter Streß und Hochspannung, wenn sie in einen Slum hineinmüssen.“Täglich werden in Brasilien mehrere Polizeibeamte ermordet. „Aber Willkür rechtfertigt das nicht.“ Die Kirche hält für verheerend, wenn wegen solcher diskriminierenden Vorgehensweisen die Kinder mit höllischer Angst vor der Polizei aufwachsen und sich auch als Erwachsene beinahe instinktiv vor ihr fürchten. Für Padre Basilio sind die Slumbewohner ohnehin bereits in einer grauenhaften Lage, werden erniedrigt und gedemütigt von den Bessergestellten: „Es gibt viel Elend und Hunger in Paraisopolis – trotz aller aufopferungsvollen Arbeit von Caritas. Die Arbeitslosigkeit ist hoch – und jene 15 Prozent, die weder lesen noch schreiben können, finden schwerlich einen Job. Slumbewohner kriegen meist nur Gelegenheitsarbeit. Für diese Menschen gebe ich mein Leben – denn mit Ermordung muß ich rechnen.“</p>
<p>Der Priester erhält seit Jahren immer wieder Morddrohungen, sogar per Internet, läßt sich aber nicht einschüchtern. „Aus dem Slum kommen die Drohungen mit Sicherheit nicht – die Leute hoffen hier stark auf die Kirche.“ Basilio weiß, daß in ganz Brasilien, und auch in Sao Paulo, immer wieder Geistliche ermordet werden.</p>
<p>Inzwischen hat er Amnesty International, die weltweit angesehenste Menschenrechtsorganisation, auf seiner Seite. Der Brite Tim Cahill,  Brasilienexperte von Amnesty, hat sich jetzt vor Ort über die Zustände informiert, mit zahlreichen Augenzeugen gesprochen. Daß die Polizei weiterhin nicht auf Folterungen verzichtet, hält Cahill für schwerwiegend. “Die brasilianische Regierung hat zwar die Anti-Folter-Konvention unterzeichnet, doch wie wir hier in Paraisopolis sehen, fehlt jeglicher politischer Wille, Folterer zu bestrafen“, sagt er. „Die Polizei ist landesweit zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt, bildet Todesschwadronen und paramilitärische Milizen. Ein beträchtlicher Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie Wegwerf-Bevölkerung behandelt.“</p>
<p>Ein schwarzer Bürgerrechtler schildert Tim Cahill die Folterpraktiken in Paraisopolis: „Die Beamten haben zwei Lichtdrähte aus der Wand gerissen und meinem Freund in seiner eigenen Kate damit immer wieder Elektroschocks versetzt. Dann haben sie ihn auf den Kopf geschlagen, zu Boden getreten. Schließlich haben sie ihn in Ruhe gelassen, sind weggegangen – man kann nichts dagegen machen. Folter mit Elektroschocks zu sehen, sind wir hier im Slum schon richtig gewöhnt. “</p>
<p>Eine junge Frau beschreibt andere Formen von Polizeiwillkür: “Beamte pressen den Leuten Geld ab, rauben aus den Katen sogar Fernseher. Ja – die Polizisten behandeln uns wie Tiere. Hier verteidigt uns nur der katholische Padre – der hat schon viele Festgenommene aus dem Gefängnis rausgeholt, der hilft uns.“</p>
<p>Außergerichtliche Exekutionen seien weder in Paraisopolis noch in den anderen Slums von Sao Paulo oder Rio de Janeiro eine Seltenheit.</p>
<p>Tim Cahill von Amnesty International erinnert daran, daß die Regierung von Staatspräsident Luis Inacio Lula da Silva zu Beginn der Amtszeit 2003 sowohl den Vereinten Nationen als auch den Menschenrechtsorganisationen versprochen hatte, die eigenen Gesetze und internationalen Abkommen strikt einzuhalten. Gegen Ende von Lulas zweiter Amtszeit vermißt Cahill indessen ebenso wie die Kirche echte Fortschritte: “Die Lula-Regierung war eine Enttäuschung. Es gab große Versprechen, Pläne und Projekte, sogar einen konstruktiven Diskurs – doch die Probleme sind tief verwurzelt geblieben. Es wird weiter gefoltert und exekutiert, die Lage in den Gefängnissen ist nach wie vor grauenhaft, und es gibt sogar weiterhin Todesschwadronen und Sklavenarbeit. Echte Reformen werden durch wirtschaftliche und politische Interessen verhindert.“</p>
<p>Gilmar Mendes, Präsident des Obersten Gerichts, sagte unlängst, Brasiliens Gefängnissystem ähnele nazistischen Konzentrationslagern. Und Paulo Vannuchi, Brasiliens Menschenrechtsminister, räumt ein, daß tagtäglich außergerichtliche Exekutionen  und Blutbäder von Polizisten sowie Todesschwadronen verübt würden. Für Tim Cahill ein unglaubliches Eingeständnis: “Dies zählt zu den absurden Dingen in Brasilien – Teile der Autoritäten erkennen diese Tatsachen an – aber tun so, als seien sie dafür nicht verantwortlich. Das große Problem Brasiliens ist heute, daß der offizielle Diskurs nichts mit der politischen Praxis zu tun hat. Wenn die Regierung in Brasilia weltweit mehr Anerkennung und Respekt will,  muß sie sich für die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung einsetzen, besonders der Unterprivilegierten.“</p>
<p>Für den schwarzen Priester Luciano Borges Basilio bedeuten solche Worte eine enorme Rückenstärkung. Von einem anderen Briten, seinem  Priesterkollegen Jaime Crowe aus dem riesigen Slumviertel Jardim Angela mit über 300000 Bewohnern, erhält er moralische Unterstützung beinahe alle Tage. „Man kämpft und kämpft, sieht nur zu oft kein Resultat, wird frustriert. Dann sagt mir Jaime Crowe, mach weiter, gibt nie auf! Crowe hat in fast vierzig Jahren aus dem grauenvollen Jardim Angela eine weitgehend friedliche Stadtregion gemacht – das versuchen wir hier auch.“ Noch 1996 hatte die UNO Priester Crowes Gemeindebereich zur gewaltgeprägtesten Region des ganzen Erdballs(!) erklärt, gab es täglich Morde. „Wir haben in Brasilien eine Kultur der Gewalt und der Korruption – das alles ist sehr tief verwurzelt“, sagt Crowe. „Doch wir dürfen unsere Träume nicht aufgeben.“</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/01/brasilianischer-menschenrechtsanwalt-sebastiao-bezerra-da-silva-gefoltert-und-ermordet-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-erster-mord-an-bekanntem-systemkritiker-unter-der-rousseff-regierung/"><strong>Menschenrechtsanwalt 2011 ermordet:</strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/01/brasilianischer-menschenrechtsanwalt-sebastiao-bezerra-da-silva-gefoltert-und-ermordet-laut-nationaler-menschenrechtsbewegung-erster-mord-an-bekanntem-systemkritiker-unter-der-rousseff-regierung/</a></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--></p>
<p>Brasiliens TV-Ratte</p>
<p>Reality-Shows im Tropenland &#8211; Brutalo-Moderator Ratinho wurde Kultfigur</p>
<p>Stärkeren Tobak präsentiert, wie es aussieht, weltweit kein anderer Kollege – Carlos Massa alias Ratinho, kleine Ratte, traut sich, darf mehr als die Konkurrenten, und das allabendlich bis zu vier Stunden. Beim Beschreiben programmtypischer Szenen sträubt sich die Feder: Ratinho, 41, Ex-Kongreßabgeordneter, stellt einen Jungen vor, dem ein Schwein das Geschlechtsteil abfraß. Wie üblich, feuert jemand  die mehreren Hundert im Studio an, per Sprechchor den Verschüchterten zum Herunterlassen der Hosen zu veranlassen. Schließlich tut er es, steht ganze fünf Minuten da, zeigt die entsetzliche Wunde, die Kamera geht ganz nahe ran – das Publikum reagiert zufrieden bis begeistert. Ein Lump, der an platten Voyeurismus denkt, kommentiert Ratinho, ein medizinischer Fall werde realistisch vorgeführt, weiter nichts, dem armen Jungen solle auf Senderkosten geholfen werden. Das gleiche Schema bei den Riesenbrüsten von Slumbewohnerinnen: Sie leiden unter der Last, werden gehänselt, haben Probleme bei der Arbeitssuche – ganz menschlich-mitfühlend interviewt Ratinho; dann wieder die Sprechchöre, alle wollen die Brüste sehen. Achtzehnjährige, Frauen über sechzig haben sichtlich Hemmungen, Ratinho redet gut zu, alles diene der Volksaufklärung und der Medizin; schließlich heben sie, eine nach der anderen, sehr Dicke und sehr Magere,  die T-Shirts hoch bis zum Hals, oder knöpfen Blusen auf, grotesker gehts nimmer. Ratinho verspricht Gratis-Operationen, schielt in den Einschaltquoten-Monitor. Der sogenannte „Ibope“, ständig gemessen, steigt sprunghaft – freudestrahlend, lauthals herauslachend, teilt der populistische Demagoge jeweils mit, wenn  das private TV Globo,  meistgesehener Kanal der immerhin fünfzehnten Wirtschaftsnation der Erde, wieder einmal überrundet wurde, verspottet dessen Programm-Macher. Ratinhos SBT(Sistema Brasileiro de Televisao), im Besitze eines ehemaligen Straßenhändlers,  rangiert  auf Platz zwei, legte seit dem  Ankauf des neuen Nationalidols deutlich zu. Zuvor war das Medienphänomen  beim einst Ibope-schwachen Sektensender „Rede Record“, katapultierte ihn mit seiner Kult-Reality-Show auf den dritten Rang. Stoff, der ähnliche US-Programme in Poesiealbum-Nähe rückt, fehlte nie – schließlich werden in Rio de Janeiro oder Sao Paulo täglich Menschen lebendig verbrannt, zerstückelt, in Gruppen massakriert. Ratinho, der zum Karrierestart laut Nachrichtenmagazin „Isto è“ den Finger in die Einschußlöcher Ermordeter steckte, stimulierte bereits unter den wohlwollenden Augen der Sektenbischöfe überzogen-grotesk die Paranoia des kriminalitätsgeplagten Durchschnittsbrasilianers, appellierte ans rechtsextremes Volksempfinden – liegt damit im Trend: Allein in der Sieben-Millionen-Stadt Rio de Janeiro( schon 1997 offiziell über zwölftausend Morde) sind 52 Prozent für Lynchjustiz, die täglich praktiziert wird. „Nur Intellektuelle mögen Banditen“, schimpft Ratinho und wünscht Kriminellen  den Tod, fordert die Todesstrafe:“Der Entführer ist ein Tier, muß sterben, muß verfaulen!“ Gelegentlich springt er auf die Kamera zu, schreit solche Sprüche so heftig heraus, daß die Linse beschlägt. Und schaltet seine Ansichten auch in Kolumnen fürBoulevardblätter durch. Vergewaltiger müßten entmannt werden:“Mit dem Messer die Eier abschneiden, den Katzen hinwerfen – und fertig.“ Obszöne Kraftausdrücke der Vulgär-und Fäkalsprache,  die jedem deutschen Moderator sofort den Job kosten würden, gehören zu Ratinhos Standardrepertoire. Bricht unterm Zuckerhut wieder einmal eine Tropenkrankheit epidemienartig aus, konstatiert er:“ Die Rio-Bewohner werden grade vom Dengue-Fieber gefickt.“Eine eher noch harmlose Bemerkung. Bezeichnend für Brasiliens gesellschaftliches Klima, daß weder Öffentlichkeit noch Medien auf eine Ratinho-Spezialsendung zum  Jahrestag des ungesühnten Polizeimassakers von 1992 an mindestens 111 Häftlingen Sao Paulos reagieren: Einen Menschenrechtler läßt er durch Blutbad-Befürworter niederbrüllen, ruft die Zuschauer zu Pro-und Contra-Anrufen auf. Neben dem Studiotisch, auf den Ratinho alle paar Minuten kommentarverstärkend mit einem Polizeiknüppel haut, dort sogar gelegentlich tanzt, steht der lockende Hauptgewinn – ein nagelneuer Import-BMW. 77,7 Prozent sind schließlich für den grauenvollen Militärpolizeieinsatz von 1992, der weltweit Schlagzeilen machte.</p>
<p>Natürlich erntet Ratinho in den Qualitätszeitungen nur gröbste Verrisse, muß sich nachweisen lassen, daß die üblichen Studio-Schlägereien zwischen Ehepartnern, verschmähten oder betrogenen Liebhabern wie anderes Hanebüchene gelegentlich getürkt, inszeniert waren. Oder die beliebte Szene, wenn Ehegatten nachgewiesen wird, daß ihre Kinder nicht von ihnen, sondern von anderen Männern sind – die auch noch live auftauchen. Falls eine Geschichte mal nicht stimmte, schiebt Ratinho alles Dritt-Produktionsfirmen in die Schuhe &#8211;  seine Glaubwürdigkeit, Popularität bleibt hoch. Den Massen gefällt offensichtlich, daß Ratinhos Programm politisch unkorrekt,  handwerklich eher stümperhaft, reine Improvisation ist, der Chef live Kritiker, patzende Mitarbeiter zurechtweist:“Ich mache , was ich will – in dieser Scheiße hier befehle ich!“ Als die Firmen-Selbstkontrolle von ihm vergeblich fordert,  nicht länger ein unwirksames Haifischmehl „gegen brüchige Knochen“ permanent anzupreisen, kommt abends nach acht prompt die Begründung:“Warum mache ich die Propaganda? Jedesmal, wenn ich das Pulver erwähne, kriege ich siebenhundert Dollar!“ Ein Klacks gegen die über hunderttausend Dollar Monatsgage. Längst ist Ratinho nebenbei auch noch Unternehmer, unterstützt Politiker im Wahlkampf, wird sogar von der großen Sambaschule Mangueira in Rio gefeiert.</p>
<p>Im europäischen Fernsehen, betonen Soziologen, sorgten sich Kommissionen um ethisch-moralische Fragen, existierten Regeln – das brasilianische TV, bis auf einen kleinen öffentlichen Kanal durchweg privat, werde dagegen von der Gesellschaft überhaupt nicht kontrolliert, banalisiere Sex, Tod und Misere. Jurandir Freire Costa, Uni-Prof und Therapeut in Rio, geht noch weiter:“In Europa gibt es noch verantwortungsbewußte kulturelle, politische und moralische Eliten, die sich um die Erhaltung einer lebendigen, eigenen Kultur sorgen, gegen solche Medien vorgehen würden. Derartige Eliten hat Brasilien nicht mehr, die existierenden bleiben untätig und indifferent. Praktiziert wird eine Demokratie der Apartheid, im Lande herrscht ethisch- moralische Schizophrenie.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/28/cnn-brasilien-ist-coolste-nation-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
