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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasilien -Indianerkultur</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasilien &#8211; weniger politisch korrekte Zensur in Indianerfragen? Sueddeutsche Zeitung zitiert Uralt-Fakten aus der Indianerkultur, die lukrativ gefoerderten Mythen widersprechen. Ueber viele Kulturen darf noch nicht frei berichtet werden.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 14:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien -Indianerkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.sueddeutsche.de/wissen/voelker-suedamerikas-blutiger-amazonas-1.1495171 &#8222;Die Studie widerspricht also abermals der weitverbreiteten Vorstellung vom friedliebenden Menschen, der in einer Art Naturzustand mit Brüdern, Schwestern und der Umwelt in Harmonie lebt und erst durch den Kontakt mit der westlichen Zivilisation korrumpiert wird.&#8220; ”Die Kämpfe müssen extrem blutig gewesen sein: Schon vor dem Eintreffen der Europäer war Südamerika ein Schlachtfeld, wie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/voelker-suedamerikas-blutiger-amazonas-1.1495171">http://www.sueddeutsche.de/wissen/voelker-suedamerikas-blutiger-amazonas-1.1495171</a></p>
<p>&#8222;Die Studie widerspricht also abermals der weitverbreiteten Vorstellung vom friedliebenden Menschen, der in einer Art Naturzustand mit Brüdern, Schwestern und der Umwelt in Harmonie lebt und erst durch den Kontakt mit der westlichen Zivilisation korrumpiert wird.&#8220;</p>
<p><strong>”Die Kämpfe müssen extrem blutig gewesen sein: Schon vor dem Eintreffen der Europäer war Südamerika ein Schlachtfeld, wie eine neue Studie zeigt. Die Gründe für Kriege und Kämpfe waren immer dieselben &#8211; Rache, Ehre, Eifersucht…</strong></p>
<p><strong>Der Anthropologe wertete für seine Studie elf Untersuchungen aus seinem Fachgebiet aus, in denen von insgesamt 238 Konflikten mit 1145 Toten in 44 verschiedenen Gesellschaften des Amazonasbeckens berichtet wird. Dabei suchte er nach Faktoren, die darüber entschieden, wie blutig diese Konflikte ausgingen. Kämpfe zwischen Stämmen mit gleicher oder ähnlicher Sprache, waren demnach besonders häufig &#8211; die Opferrate war dabei jedoch vergleichsweise niedrig. Standen sich bewaffnete Krieger von Stämmen mit unterschiedlichen Sprachen gegenüber, verliefen die Auseinandersetzungen hingegen besonders blutig. Dafür kam es seltener zu solchen Konflikten zwischen einander sehr fremden Stämmen.</strong></p>
<p><strong>Auf den weitverbreiteten Frauenraub hatte es keinen Einfluss, ob sich die beteiligten Stämme in den gleichen Sprachen verständigten. Und die blutigsten Konflikte, berichtet Walker, waren zugleich die niederträchtigsten: Gelegentlich wurden die arglosen Angehörigen fremder Stämme unter einem Vorwand eingeladen und dann nach einem Festmahl regelrecht abgeschlachtet.</strong></p>
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<p><strong>Egal was passierte, irgendeinen Grund für Rache habe es immer gegeben, so Walker. Manche Stämme hätten sich fast gegenseitig ausgerottet. Erst mit dem Kontakt zu den Europäern ging die Gewalt zurück. Die Christianisierung und die Einführung sowie Durchsetzung von Gesetzen hätten zwar zur einem dramatischen Verlust an kultureller Identität geführt, so Walker, dafür aber die Gewalt eingedämmt.</strong></p>
<p><strong>Unter einigen mehr oder weniger isoliert lebende Ethnien des Amazonasgebietes ist die Sterberate durch Gewalt noch immer hoch. Unter den Yanomami erreicht die kriegsbedingte Mortalität Raten von 20,9 Prozent der Bevölkerung. Bei den Waorani lag sie zwischen 1860 und 1960 sogar bei fast 44 Prozent. Zum Vergleich: Im Ersten Weltkrieg starben drei Prozent der Gesamtbevölkerung von Frankreich und Deutschland.</strong><strong>” Süddeutsche Zeitung</strong></p>
<p><strong><font size="2">Meinungsfuehrer Leonardo    Boff über die Indianer: ”Und ich habe sie immer  bewundert, sie sind    unsere großen Meister im Hinblick auf die Haltung  gegenüber der  Natur.   Die sind technologisch gesehen rückständig, aber   zivilisatorisch, sie   sind vorwärts, sie sind reicher als wir. Wenn wir   lernen wollen, was   wir für eine Beziehung mit der Natur eingehen  sollen,  die Beziehung   zwischen dem Alter und den Kindern, den  Erwachsenen und  alten Leuten,   die Beziehung zwischen Arbeit und  Freizeit, die Beziehung  zwischen   Leben und Tod, dann müssen wir die  Indianer hören. Die haben  eine große   Weisheit und vieles haben sie  uns zu sagen.”</font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/</a></p>
<p>Angeblich will Brasilia als Gast der Frankfurter Buchmesse von 2014 &#8222;Klischees brechen&#8220; &#8211; man wird sehen, ob jene ueber die brasilianischen Staemme auch dazugehoeren.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/11/brasilien-%e2%80%9esehnsuchtsland%e2%80%9c-fur-die-deutschen-sagte-buchmessen-direktor-juergen-boos-focus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/11/brasilien-%e2%80%9esehnsuchtsland%e2%80%9c-fur-die-deutschen-sagte-buchmessen-direktor-juergen-boos-focus/</a></p>
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