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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Weiter Lob von interessierter Seite für &#8222;Biosprit&#8220; Brasiliens. Negativfaktoren, Urteile unabhängiger Experten weggewischt. &#8222;Ethanol nur eine Art Neben-Treibstoff.&#8220; Warum sich der kirchliche Umweltaktivist Francelmo selbst verbrannte&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 14:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[In Brasilien macht der aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanoltreibstoff seit Monaten Negativschlagzeilen, weil er an den Tankstellen teilweise teurer als Normalbenzin verkauft wurde, die Autofahrer massenhaft von  dem in Europa vielgelobten Ethanol wieder auf Benzin umstiegen. Zudem mußte Brasilien zwecks Versorgungssicherheit große Mengen von Ethanol ausgerechnet aus den USA importieren. &#8222;Das wäre so, als würde Saudi-Arabien [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Brasilien macht der aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanoltreibstoff seit Monaten Negativschlagzeilen, weil er an den Tankstellen teilweise teurer als Normalbenzin verkauft wurde, die Autofahrer massenhaft von  dem in Europa vielgelobten Ethanol wieder auf Benzin umstiegen. Zudem mußte Brasilien zwecks Versorgungssicherheit große Mengen von Ethanol ausgerechnet aus den USA importieren. &#8222;Das wäre so, als würde Saudi-Arabien Öl importieren&#8220;, hieß es in der brasilianischen Wirtschaftspresse. Im Website-Interview sagte der Universitätsprofessor und Ethanolexperte Dr. Eduardo Fernandes Pestana Moreira, Ethanol werde oft übertrieben positiv dargestellt &#8211;  auch von Lula während seiner Amtszeit als Staatschef bei Auslandsreisen beispielsweise in Europa. Laut Moreira ist Ethanol kein Alternativkraftstoff:&#8220;Ethanol kann nun einmal Benzin nicht ersetzen, nicht einmal hier in Brasilien, ist nur eine Art Neben-Treibstoff. Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren. Und eine Krise wie die jetzige kann sich stets wiederholen.Benzin hat einen höheren Wirkungsgrad als Ethanol.&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p>Viel Lob in Mitteleuropa für diese Art der Ethanolerzeugung&#8230; Foto von 2011.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-9439"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/amazonas-staudamme-wie-belo-monte-gut-fur-den-klimaschutz-wie-in-europa-behauptet-fachleute-weise-auf-massive-produktion-von-extrem-klimaschadlichen-faulgasen-darunter-methan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/amazonas-staudamme-wie-belo-monte-gut-fur-den-klimaschutz-wie-in-europa-behauptet-fachleute-weise-auf-massive-produktion-von-extrem-klimaschadlichen-faulgasen-darunter-methan/</a></p>
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