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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Pussy Riot und Wertewandel</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>&#8222;Pussy Riot&#8220; und der neoliberale Wertewandel, die Wertbegriffe, Wertvorstellungen der ausländischen Sympathisanten und Unterstützer, darunter Politiker &#8211; welche Art von Aktionen diese bewundern. “Frankfurter Allgemeine Zeitung. &#8222;Die Zeit&#8220;. &#8222;Moderne Heldinnen.&#8220; &#8222;&#8230;war das, was sie getan haben, heldenhaft.&#8220; Werden jetzt auch in Deutschland alle Pussy-Riot-Aktionen freudig aus Solidarität kopiert, so wie das Outfit von P.R?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 12:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Pussy Riot und Wertewandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, 27. August 2012 von Klaus Hart ** http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Aktionen, die bei den ausländischen Unterstützern und Sympathisanten offensichtlich hervorragend ankamen: “Die meisten oppositionell gesinnten und gut informierten Russen wollten offenbar nicht für „Pussy Riot“ auf die Straße gehen. Massenproteste gab es nur im Ausland, wie hier Hamburg. Die 22 Jahre [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p>Montag, 27. August 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13575" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html</font></strong></a></p>
<p><strong>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Aktionen, die bei den  ausländischen Unterstützern und Sympathisanten offensichtlich  hervorragend ankamen:</strong></p>
<p><strong>“Die meisten oppositionell gesinnten und  gut informierten  Russen wollten offenbar nicht für „Pussy Riot“ auf die  Straße gehen.  Massenproteste gab es nur im Ausland, wie hier Hamburg.</strong></p>
<p><strong>Die 22 Jahre alte ehemalige Philosophiestudentin Nadjeschda   Tolokonnikowa, die als Ikone der Russischen Revolution, als Heldin   gezeichnet wird, ist seit Jahren Mitglied der russischen   Aktionskunstszene. Mit der Gruppe „Woina“ veranstalteten sie, ihr Mann   Pjotr Wersilow und einige andere im Frühjahr 2008 eine Gruppensex-Orgie   im Moskauer Museum für Biologie. Tolokonnikowa war damals im neunten   Monat schwanger &#8211; der Gruppensex machte sie und die anderen auf einen   Schlag in ganz Russland bekannt.</strong></p>
<h2>Pornographie als Kunst</h2>
<p><span id="more-13575"></span></p>
<p><strong>Weitere provokative und vulgäre Aktionen folgten:</strong></p>
<p><strong>Im September 2008 erhängte die Gruppe symbolisch  fünf  Menschen in einem Moskauer Supermarkt: Zwei Homosexuelle ließen  sich  freiwillig „hängen“, drei Gastarbeiter bekamen Geld. Mit Stricken  um  den Hals, allerdings ohne Gefahr für ihr Leben, baumelten sie an der   Decke, bis Mitarbeiter des Supermarktes sie abnahmen. </strong></p>
<p><strong>Am ersten Tag des Prozesses gegen den Kunstkuratoren Andrej  Jerofejew  im Mai 2009 packten Tolokonnikowa und andere  „Woina“-Mitglieder im  Gerichtssaal E-Gitarren aus und sangen das Lied  „Vergiss nicht, dass  alle Bullen Missgeburten sind“. Die Aktion trug  den Namen „Schwanz in  den Arsch“.</strong></p>
<p><strong>Im Juli 2010 entwendete eine Aktivistin von „Woina“  ein  Suppenhuhn aus einem Petersburger Supermarkt. Mit einigen Männern  und  kleinen Kindern im Schlepptau wanderte sie im Markt umher,  schließlich  stopfte sie sich das Suppenhuhn so tief wie möglich in ihr   Geschlechtsorgan und verließ den Laden. Die Gruppe filmte die Aktion und   stellte den Clip ins Netz, alles, was sie tun, dokumentieren sie.   Pornographie als Kunst. Das Video ist mittlerweile schwer zu finden,   manche Plattformen haben es gelöscht, andere Versionen sind großflächig   verpixelt.</strong></p>
<p><strong>Dem „Spiegel“ erzählte Wersilow, die drei jungen Frauen seien  „Vorbilder  für Millionen von Russen“. Die Behauptung ist bodenlos:  Selbst  russische Oppositionelle wie Boris Akunin und Alexej Nawalny  haben die  Aktion in der Kirche kritisiert und lediglich gegen die zu  harte  Reaktion des Staates protestiert. „Wir stehen vor einer  unbestreitbaren  Tatsache: Dumme Hühner, die einen Akt geringfügigen  Rowdytums begangen  haben, um Publicity zu bekommen“, schrieb Nawalny.</strong></p>
<p><strong>Nur Tage nach dem Gruppensex im Museum gebar Tolokonnikowa  ihre Tochter  Gera. Nach Streitigkeiten mit ihren Eltern, die ihren  Lebensstil  missbilligten, musste Tolokonnikowa die von ihnen zu  Verfügung gestellte  Wohnung verlassen. Die junge Familie zog daraufhin  von Wohnung zu  Wohnung, bis sich die wenige Monate alte Gera bei einem  nächtlichen  Sturz von einem Computertisch schwer verletzte. Als  Wersilow und  Tolokonnikowa in Kiew den Blogger beim öffentlichen  Geschlechtsverkehr  unterstützten, befand sich die inzwischen anderthalb  Jahre alte Tochter  schon seit längerem in der Obhut von Wersilows  Eltern.</strong></p>
<p><strong>Ganz nüchtern betrachtet: Die Frauen drangen in die  wichtigste  Kathedrale des Landes ein, sangen dort „Scheiße, Scheiße,  Gottesscheiße“  (etwa vergleichbar mit dem italienischen „porco dio“)  und dass der  Patriarch ein „Schweinehund“ (das russische Wort  entspricht stilistisch  dem englischen „bitch“) sei. Zuvor hatten sie  bei einem ähnlichen  Auftritt in einer kleineren Kirche schon Material  gesammelt. Aus beiden  Videoaufnahmen bastelten sie dann den Clip, der  im Internet mehrere  Millionen Klicks sammelte.</strong></p>
<p><strong>Deutsche Redaktionen fordern von ihren Moskau-Korrespondenten  gerne den  „Rundumschlag“, damit das Thema für den Leser leicht  verdaulich ist. In  diesem Fall hieß das: der Fall „Pussy Riot“ als  Zeichen dafür, dass der  russische Staat unter Putin III. in die  Diktatur abgleitet. So wurde es  dutzendfach geschrieben, obwohl die  These gewagt ist.</strong></p>
<p><strong>Millionen mögen die Petition an Putin unterschreiben, Madonna  mag für  „Pussy Riot“ singen, die grüne Bundestagsabgeordnete  Marie-Luise Beck  sogar extra zum Prozess nach Moskau kommen – Sympathie  und Verständnis  wecken solche Aktionen vor allem im Ausland. „Pussy  Riot“ hätten „der  russischen Protestbewegung ein Gesicht gegeben“, sagt  Wersilow.  Wunschdenken. Der Protestbewegung hat die Affäre keinen  neuen Auftrieb  gegeben. Sie hat ihr sogar zutiefst geschadet.”</strong></p>
<p><strong>Zitat Frankfurter Allgemeine Zeitung</strong></p>
<p><strong>Die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitierten Fakten  waren allen, die sich einschlägig zu Pussy Riot äußerten, bestens  bekannt.</strong></p>
<p><strong>Medien-und Protest-Konstellationen wie im Falle von “Pussy Riot” gibt es heute weltweit tausendfach.</strong></p>
<p><strong>FAZ: Westerwelle sagte der Rheinischen Post, die Freiheit der Kunst sei ein unverzichtbares Freiheitsrecht: “Das sollte ein starkes Land wie Russland aushalten.“</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/02/pussyriothuhnvagina1.jpg" alt="pussyriothuhnvagina1.jpg" /></p>
<p><strong>Supermarkt-Suppenhuhn in die Vagina &#8211; aus heutiger neoliberaler Sicht, darunter von Bundestagsabgeordneten, pure Kunst, die verteidigt werden muß.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/pussyriotsp2.jpg" alt="pussyriotsp2.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Aktion in Sao Paulo.</strong></p>
<p>Die sogenannte &#8222;Linke Partei&#8220; und Pussy Riot: &#8220;</p>
<h4>Wenn ich ein Niedersachse wäre,</h4>
<p><strong>der sich in der Situation der Leute befindet, für deren Interessen die Linke vorgibt sich einsetzen zu wollen &#8211; würde ich dann diese Partei wählen, deren Vorgesetzte sich wie eine pubertierende Siebtklässlerin &#8222;Pussy Riot&#8220; auf den Unterarm schmiert (warum nicht m e i n e n Namen??) und sich zusammen mit Claudia Roth damit vor der Russischen Bortschaft abfilmen lässt?(Ausriß)</strong></p>
<p><strong>Luther-Preis:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/10/pussy-riot-der-lutherpreis-wittenbergs-neue-werte-von-heute/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/10/pussy-riot-der-lutherpreis-wittenbergs-neue-werte-von-heute/</a></strong></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/brasiliens-femen-fuhrerin-sara-winter-hat-nazi-symbol-eintatowiert-und-sympathisiert-mit-skinhead-bewegung-brasilianischem-faschistenfuhrer-salgado-sowie-ronald-reagan-berichten-landesmedien/" rel="bookmark"><font color="#bb0000">Brasiliens   “Femen”-Führerin Sara Winter hat Nazi-Symbol eintätowiert und   sympathisiert mit Skinhead-Bewegung, brasilianischem Faschistenführer   Salgado sowie Ronald Reagan, berichten Landesmedien. Punkbands im Kölner   Dom. Absoluter Welt-Superproblemfall Pussy Riot, Superaufmacher in   Brasiliens Presse.</font></a></h2>
<p>Donnerstag, 16. August 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13483" title="Beitrag bearbeiten"><font color="#bb0000">**</font></a></p>
<p><strong>In einem Blog-Text zählt sich die Femen-Führerin  zur  “nationalistischen Rechten ” Brasiliens. Entsprechend groß sind  jetzt  im Tropenland Spott und Gelächter über den Femen-Klamauk.</strong></p>
<p><a href="http://f5.folha.uol.com.br/humanos/1138203-lider-feminista-tem-simbolo-nazista-tatuado-e-diz-ter-sido-prostituta.shtml"><strong><font color="#bb0000">http://f5.folha.uol.com.br/humanos/1138203-lider-feminista-tem-simbolo-nazista-tatuado-e-diz-ter-sido-prostituta.shtml</font></strong></a></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/08/ativista-do-femen-publicou-texto-em-2011-criticando-protesto-sem-roupa.html"><strong><font color="#bb0000"> http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2012/08/ativista-do-femen-publicou-texto-em-2011-criticando-protesto-sem-roupa.html</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/femensp12.jpg" alt="femensp12.jpg" /></font></p>
<p><strong>Femen-”Protest” vor Konsulat Rußlands in Sao Paulo: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/kalter-krieg-mit-femen-klamauk-nun-auch-in-sao-paulo/"><strong><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/kalter-krieg-mit-femen-klamauk-nun-auch-in-sao-paulo/</font></strong></a></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/femenpussyriotsp.jpg" alt="femenpussyriotsp.jpg" /><br />
</font>Ausriß.</p>
<p><strong>“Die Zeit”:</strong> <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-08/pussy-riot-russland-prozess"><strong><font color="#bb0000">http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-08/pussy-riot-russland-prozess</font></strong></a></p>
<p><strong>“Der Spiegel”:<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-pussy-riot-so-funktioniert-die-erotik-der-revolution-a-850599.html"><font color="#bb0000"> http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-pussy-riot-so-funktioniert-die-erotik-der-revolution-a-850599.html</font></a></strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/protest-fuer-pussy-riot-vor-der-russischen-botschaft-in-berlin-a-850728.html"><strong><font color="#bb0000">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/protest-fuer-pussy-riot-vor-der-russischen-botschaft-in-berlin-a-850728.html</font></strong></a></p>
<h2></h2>
<p><strong>Wikipedia-Auszug: </strong></p>
<p>Die deutsche Bundeskanzlerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" title="Angela Merkel"><font color="#bb0000">Angela Merkel</font></a>  betonte, „das unverhältnismäßig harte Urteil“ stehe nicht „im Einklang  mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“. Zu  diesen habe sich Russland als Mitglied des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europarat" title="Europarat"><font color="#bb0000">Europarats</font></a>  bekannt. „Eine lebendige Zivilgesellschaft und politisch aktive Bürger“  seien „eine notwendige Voraussetzung und keine Bedrohung für Russlands  Modernisierung.“ Neben Außenminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Westerwelle" title="Guido Westerwelle"><font color="#bb0000">Guido Westerwelle</font></a>,  der sich „besorgt“ über die Auswirkungen des Urteils auf die  „Entwicklung und Freiheit der russischen Zivilgesellschaft insgesamt“  zeigte, übte auch der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen  Bundesregierung, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_L%C3%B6ning" title="Markus Löning"><font color="#bb0000">Markus Löning</font></a> (FDP) Kritik. Er nannte das Urteil „unverhältnismäßig hart“ und forderte eine Begnadigung der Musikerinnen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Staeck" title="Klaus Staeck"><font color="#bb0000">Klaus Staeck</font></a>, Präsident der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akademie_der_K%C3%BCnste_%28Berlin%29" title="Akademie der Künste (Berlin)"><font color="#bb0000">Akademie der Künste</font></a>, sprach von einem „politischen Skandal“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-sp2-40"><font size="1" color="#bb0000">[40]</font></a></sup></p>
<p>Auch aus der deutschen Opposition kamen kritische Stimmen: Die Bundesvorsitzende von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen"><font color="#bb0000">Bündnis 90/Die Grünen</font></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Roth" title="Claudia Roth"><font color="#bb0000">Claudia Roth</font></a>, verurteilte das Verfahren als „Schauprozess“ und „Bankrotterklärung“ der russischen Justiz. Die Chefin der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke" title="Die Linke"><font color="#bb0000">Linken</font></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Kipping" title="Katja Kipping"><font color="#bb0000">Katja Kipping</font></a>  sagte „Putins Gesinnungsjustiz“ habe „drei weitere Opfer gefordert“.  Sie brachte die Prüfung finanzieller Sanktionen ins Gespräch. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SPD" title="SPD"><font color="#bb0000">SPD</font></a>-Generalsekretärin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Nahles" title="Andrea Nahles"><font color="#bb0000">Andrea Nahles</font></a>  sah die Härte, mit der der russische Staat vorginge, „in einer Reihe  von Entscheidungen wie dem neuen Gesetz für  Nicht-Regierungsorganisationen oder zum Demonstrationsrecht, die die  ohnehin schwache Zivilgesellschaft zurückdrängen und einer rigiden  staatlichen Kontrolle zu unterwerfen drohen.“<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-43"><font size="1" color="#bb0000">[43]</font></a></sup></p>
<p>US-Präsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama" title="Barack Obama"><font color="#bb0000">Barack Obama</font></a> zeigte sich über das Urteil „enttäuscht“. Ein Sprecher des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fes_Haus" title="Weißes Haus"><font color="#bb0000">Weißen Hauses</font></a> nannte die Strafen „unverhältnismäßig“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-44"><font size="1" color="#bb0000">[44]</font></a></sup> Weitere Kritik kam von der EU-Außenbeauftragten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Catherine_Ashton" title="Catherine Ashton"><font color="#bb0000">Catherine Ashton</font></a>,  die auf den „Respekt vor den Menschenrechten“ als einen  „unabkömmliche(n) Bestandteil der Beziehungen zwischen Russland und der  EU“ verwies. Ebenso kritisierten die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_f%C3%BCr_Sicherheit_und_Zusammenarbeit_in_Europa" title="Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa"><font color="#bb0000">Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa</font></a> und die Menschenrechtsorganisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesty_International" title="Amnesty International"><font color="#bb0000">Amnesty International</font></a>  den Schuldspruch. Stellvertretend für letztere nannte Russlandexpertin  Friederike Behr das Urteil ein „erschütterndes, politisch motiviertes  Unrecht“, es sei „ein harter Schlag gegen die Meinungsfreiheit in  Russland“. Kritik kam auch vom Menschenrechtsexperten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreml" title="Kreml"><font color="#bb0000">Kreml</font></a> selbst, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Fedotow" title="Michail Fedotow"><font color="#bb0000">Michail Fedotow</font></a>, der von einem „gefährliche(n) Präzedenzfall“ sprach. Der russische Oppositionelle und Bürgerrechtler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Nawalny" title="Alexei Nawalny"><font color="#bb0000">Alexei Nawalny</font></a> kritisierte die „demonstrative Vernichtung der Justiz“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-45"><font size="1" color="#bb0000">[45]</font></a></sup></p>
<p>Insgesamt steht die russische Bevölkerung dem Auftritt von Pussy Riot  überwiegend negativ und ihrer Verurteilung eher positiv gegenüber. Laut  einer Umfrage des Forschungsinstituts Romir bewerteten im März 70 % der  Menschen den Auftritt eindeutig negativ, 7 % äußerten Verständnis für  die Band bei gleichzeitiger Ablehnung ihrer Wahl des Auftrittsortes.  Weniger als 1 % äußerten ihre Unterstützung für Pussy Riot.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-46"><font size="1" color="#bb0000">[46]</font></a></sup><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-47"><font size="1" color="#bb0000">[47]</font></a></sup> Am 22. März veröffentlichte das renommierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lewada-Zentrum" title="Lewada-Zentrum"><font color="#bb0000">Lewada-Zentrum</font></a>  Umfrageergebnisse zu der potenziellen Bestrafung von Pussy Riot mit  zwei bis sieben Jahren Haft: 46 % der Befragten nannten die drohende  Strafe adäquat, 35 % hielten zwei bis sieben Jahren Haft für  übertrieben.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-48"><font size="1" color="#bb0000">[48]</font></a></sup>  Eine im August durchgeführte Umfrage des Lewada-Zentrums zu der  Fairness des Gerichtsprozesses über Pussy Riot brachte folgende  Ergebnisse: 44 % der Russen gaben an, an die Objektivität des  Gerichtsprozesses zu glauben, lediglich 17 % beantworteten die Frage mit  „nein“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-49"><font size="1" color="#bb0000">[49]</font></a></sup></p>
<p>Die deutsche Bundeskanzlerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" title="Angela Merkel"><font color="#bb0000">Angela Merkel</font></a>  betonte, „das unverhältnismäßig harte Urteil“ stehe nicht „im Einklang  mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“. Zu  diesen habe sich Russland als Mitglied des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europarat" title="Europarat"><font color="#bb0000">Europarats</font></a>  bekannt. „Eine lebendige Zivilgesellschaft und politisch aktive Bürger“  seien „eine notwendige Voraussetzung und keine Bedrohung für Russlands  Modernisierung.“ Neben Außenminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Westerwelle" title="Guido Westerwelle"><font color="#bb0000">Guido Westerwelle</font></a>,  der sich „besorgt“ über die Auswirkungen des Urteils auf die  „Entwicklung und Freiheit der russischen Zivilgesellschaft insgesamt“  zeigte, übte auch der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen  Bundesregierung, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_L%C3%B6ning" title="Markus Löning"><font color="#bb0000">Markus Löning</font></a> (FDP) Kritik. Er nannte das Urteil „unverhältnismäßig hart“ und forderte eine Begnadigung der Musikerinnen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Staeck" title="Klaus Staeck"><font color="#bb0000">Klaus Staeck</font></a>, Präsident der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akademie_der_K%C3%BCnste_%28Berlin%29" title="Akademie der Künste (Berlin)"><font color="#bb0000">Akademie der Künste</font></a>, sprach von einem „politischen Skandal“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-sp2-40"><font size="1" color="#bb0000">[40]</font></a></sup></p>
<p>Auch aus der deutschen Opposition kamen kritische Stimmen: Die Bundesvorsitzende von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen"><font color="#bb0000">Bündnis 90/Die Grünen</font></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Roth" title="Claudia Roth"><font color="#bb0000">Claudia Roth</font></a>, verurteilte das Verfahren als „Schauprozess“ und „Bankrotterklärung“ der russischen Justiz. Die Chefin der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke" title="Die Linke"><font color="#bb0000">Linken</font></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Kipping" title="Katja Kipping"><font color="#bb0000">Katja Kipping</font></a>  sagte „Putins Gesinnungsjustiz“ habe „drei weitere Opfer gefordert“.  Sie brachte die Prüfung finanzieller Sanktionen ins Gespräch. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SPD" title="SPD"><font color="#bb0000">SPD</font></a>-Generalsekretärin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Nahles" title="Andrea Nahles"><font color="#bb0000">Andrea Nahles</font></a>  sah die Härte, mit der der russische Staat vorginge, „in einer Reihe  von Entscheidungen wie dem neuen Gesetz für  Nicht-Regierungsorganisationen oder zum Demonstrationsrecht, die die  ohnehin schwache Zivilgesellschaft zurückdrängen und einer rigiden  staatlichen Kontrolle zu unterwerfen drohen.“<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-43"><font size="1" color="#bb0000">[43]</font></a></sup></p>
<p>US-Präsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama" title="Barack Obama"><font color="#bb0000">Barack Obama</font></a> zeigte sich über das Urteil „enttäuscht“. Ein Sprecher des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fes_Haus" title="Weißes Haus"><font color="#bb0000">Weißen Hauses</font></a> nannte die Strafen „unverhältnismäßig“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-44"><font size="1" color="#bb0000">[44]</font></a></sup> Weitere Kritik kam von der EU-Außenbeauftragten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Catherine_Ashton" title="Catherine Ashton"><font color="#bb0000">Catherine Ashton</font></a>,  die auf den „Respekt vor den Menschenrechten“ als einen  „unabkömmliche(n) Bestandteil der Beziehungen zwischen Russland und der  EU“ verwies. Ebenso kritisierten die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_f%C3%BCr_Sicherheit_und_Zusammenarbeit_in_Europa" title="Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa"><font color="#bb0000">Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa</font></a> und die Menschenrechtsorganisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesty_International" title="Amnesty International"><font color="#bb0000">Amnesty International</font></a>  den Schuldspruch. Stellvertretend für letztere nannte Russlandexpertin  Friederike Behr das Urteil ein „erschütterndes, politisch motiviertes  Unrecht“, es sei „ein harter Schlag gegen die Meinungsfreiheit in  Russland“. Kritik kam auch vom Menschenrechtsexperten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreml" title="Kreml"><font color="#bb0000">Kreml</font></a> selbst, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Fedotow" title="Michail Fedotow"><font color="#bb0000">Michail Fedotow</font></a>, der von einem „gefährliche(n) Präzedenzfall“ sprach. Der russische Oppositionelle und Bürgerrechtler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Nawalny" title="Alexei Nawalny"><font color="#bb0000">Alexei Nawalny</font></a> kritisierte die „demonstrative Vernichtung der Justiz“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-45"><font size="1" color="#bb0000">[45]</font></a></sup></p>
<p>Insgesamt steht die russische Bevölkerung dem Auftritt von Pussy Riot  überwiegend negativ und ihrer Verurteilung eher positiv gegenüber. Laut  einer Umfrage des Forschungsinstituts Romir bewerteten im März 70 % der  Menschen den Auftritt eindeutig negativ, 7 % äußerten Verständnis für  die Band bei gleichzeitiger Ablehnung ihrer Wahl des Auftrittsortes.  Weniger als 1 % äußerten ihre Unterstützung für Pussy Riot.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-46"><font size="1" color="#bb0000">[46]</font></a></sup><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-47"><font size="1" color="#bb0000">[47]</font></a></sup> Am 22. März veröffentlichte das renommierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lewada-Zentrum" title="Lewada-Zentrum"><font color="#bb0000">Lewada-Zentrum</font></a>  Umfrageergebnisse zu der potenziellen Bestrafung von Pussy Riot mit  zwei bis sieben Jahren Haft: 46 % der Befragten nannten die drohende  Strafe adäquat, 35 % hielten zwei bis sieben Jahren Haft für  übertrieben.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-48"><font size="1" color="#bb0000">[48]</font></a></sup>  Eine im August durchgeführte Umfrage des Lewada-Zentrums zu der  Fairness des Gerichtsprozesses über Pussy Riot brachte folgende  Ergebnisse: 44 % der Russen gaben an, an die Objektivität des  Gerichtsprozesses zu glauben, lediglich 17 % beantworteten die Frage mit  „nein“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot#cite_note-49"><font size="1" color="#bb0000">[49]</font></a></sup></p>
<p><strong>Frankfurter Buchmesse 2013 und Brasiliens Mensalao-Demokratie: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><strong>Guido Westerwelle und Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
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