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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasiliens Mindestlohn</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens Mindestlohn von 622 Real(umgerechnet rund 260 Euro) für 2012 &#8211; ungezählte Brasilianer erhalten viel weniger. Mindestlöhne anderswo in der Welt.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/brasiliens-mindestlohn-von-622-real-fur-2012-mindestlohne-anderswo-in-der-welt/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Mindestlohn]]></category>

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		<description><![CDATA[http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/quanto-vale-o-salario-minimo-em-outras-partes-do-globo Argentiniens Mindestlohn &#8211; umgerechnet rund 534 Dollar, 200 Dollar mehr als der brasilianische, laut Exame. O mínimo argentino, por exemplo, equivale a 534 dólares – 200 dólares a mais que o brasileiro &#8211; embora São Paulo e Rio de Janeiro sejam, respectivamente, a 10ª e a 12ª cidades mais caras do mundo para se [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/quanto-vale-o-salario-minimo-em-outras-partes-do-globo"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/quanto-vale-o-salario-minimo-em-outras-partes-do-globo</strong></a></p>
<p><strong>Argentiniens Mindestlohn &#8211; umgerechnet rund 534 Dollar, 200 Dollar mehr als der brasilianische, laut Exame.</strong></p>
<p><strong>O mínimo argentino, por exemplo, equivale a 534 dólares – 200 dólares a  mais que o brasileiro &#8211; embora São Paulo e Rio de Janeiro sejam,  respectivamente, a 10ª e a 12ª cidades mais caras do mundo para se  viver, enquanto Buenos Aires não está nem entre as 50 primeiras, segundo  o ranking anual publicado pela Mercer (a consultoria não divulga o  ranking por países, apenas por cidades) . </strong> (Exame)</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/</strong></a></p>
<p><strong>Mit wieviel müssen Slumbewohner auskommen?(Hintergrund)</strong></p>
<p><span id="more-11994"></span></p>
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<p><strong>Weihnachten im Slum &#8211; Christus in Brasilien</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Kobras, Ratten, Gewalt und viel Überlebensmut</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>„Bei diesem Leben hier brauchen wir Hoffnung auf Gottes Beistand“, sagt die tiefreligiöse Cleide de Souza Nascimento in ihrer Elendskate – und wünscht sich nur eins:“Weihnachten darf es nicht schütten – sonst sind wir geliefert.“ Direkt vor der Bretterhütte schwillt bei starken Tropengewittern der barbarisch stinkende Kloakebach an – ebenso übelriechendes Abwasser dringt dann von hinten in die Kate herein und fließt wasserfallartig von der Eingangsluke, da, wo die Dreißigjährige steht, den Grabenhang hinunter, trifft sich mit der Kloake. „Abwasser läuft sogar aufs Bett – mein kleinster Sohn hat chronische Asthma, für den ist das hier besonders schlecht.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Modrig-feucht ist es auch bei Sonne in der fensterlosen Kate –  vier alte, zerschlissene Matratzen für die sechs Bewohner, ein Herd mit blauem Kochgasbehälter, das bißchen Kleidung baumelt an Wandhaken. „Weihnachten gibts keine Geschenke, nichts, dafür reicht das Geld nicht, ein bißchen Weihnachtsschmuck ist auch nicht drin. Heiligabend wärs für uns alle zu eng in der Kate – wir machens wie die Nachbarn, treffen uns oben auf der Gasse, da ist mehr Platz.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Als noch unter Staatschef Lula die Regierung 2003 das Anti-Hunger-Programm startet, kämpft und streitet Cleide solange mit der Staatsbürokratie, bis sie die sogenannte „Bolsa Familia“ endlich für ihre vier Kinder kriegt – 198 Real monatlich, macht umgerechnet rund 21 Euro pro Kind. Der Liter pasteurisierte Frischmilch kostet in Sao Paulo umgerechnet einen Euro dreißig, auch andere Grundnahrungsmittel sind in Brasilien, dem Niedrigstlohnland, auffällig teurer als im Hochlohnland Deutschland. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Was geben Sie so vor Weihnachten aus?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilien zählt längst nicht mehr zu den Billigpreisländern, merken selbst deutsche Touristen verärgert an der Copacabana. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cleide macht Gelegenheitsarbeit, Tagelöhnerei, wäscht bei Mittelschichtsfamilien, putzt denen die Wohnung:“Mein Mann ist behindert, taub – der macht manchmal den Einweiser auf Parkplätzen.“ So werden es dann wenigstens 31 Euro pro Kopf, für  jeden der sechs monatlich – der Fahrschein für den Bus raus aus der Favela kostet über einen Euro.  42 Prozent aller Empfänger von Bolsa Familia seien nach wie vor verelendet, melden die Landesmedien. Der Slum von Cleide zeigt es anschaulich.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Wird es in der Weihnachtszeit ein bißchen besser, gibts da spendenfreudige Leute? „Gottseidank kriegen wir von der  Kirche stets Pakete mit Grundnahrungsmitteln – da sind Reis, Bohnen, Zucker, Speiseöl dabei – Kleidung wird auch verteilt!“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo die reichste Stadt ganz Lateinamerikas – läßt sich wenigstens mal ein Sozialarbeiter in dieser Favela Cachoeirinha blicken, aus der am ersten Advent vom ZDF der Adveniat-Gottesdienst übertragen wurde? Cleide verneint:“Hier kommt nie mal einer von der Präfektur, vom Staat vorbei – man muß unheimlich bei den Behörden hinterher sein, um Bolsa Familia zu kriegen. Wer von den vielen Halb-und Voll-Analphabeten hier das nicht weiß, geht leer aus. Sechs Monate haben sie mir die Bolsa Familia unter einem Vorwand gesperrt – das war für uns grauenhaft. So viele haben eigentlich ein Anrecht, kriegen aber keinen Centavo.“ Übertreibt sie da nicht ein bißchen?    </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> Zahlreiche Katen kleben wie die von Cleide in dem Kloakegraben, die Eingänge wirken wie dunkle Löcher – auch wegen der Sicherheit, um nicht beklaut zu werden, gibts keine anderen Öffnungen, in die Tageslicht fallen könnte. Starken Hautausschlag, viel Grind und Bläschen am Mund bemerkt man bei vielen Slumbewohnern – Tuberkulose und sogar Lepra finden beste Ausbreitungsbedingungen. Hier holt man sich rasch Elendskrankheiten, sagen Slumpriester, weil das Immunsystem der Bewohner  stark geschwächt ist.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Cleide haust seit 14 Jahren in dieser Hütte – nur einen Steinwurf entfernt hat Cleyton dos Santos, 22,  für seine Frau Erica und die zwei kleinen Kinder eine Holzkate direkt an einen breiten Abwasserbach gebaut. „Die Kinder bitten uns, Lichter, ein bißchen Weihnachtsschmuck an die Wand zu hängen – aber das ist unmöglich, wir haben tagtäglich so viel Dringenderes im Kopf! Jetzt, im Hochsommer, regnets alle paar Tage heftig, tritt der Bach über die Ufer, trägt stinkenden Schlamm in die Gasse, waten wir notgedrungen drin herum. Hier gibt es massenweise Ratten, die Krankheiten übertragen, müssen wir besonders wegen der Kinder aufpassen.“ Cleyton, entsetzlich mager, ist arbeitslos – Erica kriegt als Reinemachfrau  maximal 550 Real im Monat – das macht für alle vier umgerechnet höchstens 57 Euro pro Kopf – Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsschmaus am Heiligabend? Fehlanzeige. „Wir setzen uns zu den Hüttennachbarn auf die Gasse – jeder gibt was für einen Teller mit Essen. Ich habe gehört, die Regierung erzählt draußen in der Welt, daß es den Brasilianern jetzt viel besser geht und allen geholfen wird. Das ist gelogen – man läßt uns hier im Slum total im Stich!“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Rosilene, 33, Cleytons Nachbarin, wird just um Weihnachten herum niederkommen – es ist das siebte Kind. „Weihnachten“, lacht sie bitter-ironisch, „Gott im Himmel, was soll ich da schon machen? Ich hocke in der Kate wie immer, hoffe auf die Hilfe der Nachbarn. Ich kriege ja vom Staat garnichts, nur ein bißchen Geld von den Vätern meiner Kinder. Wenns mal 200 Real im Monat werden, bin ich direkt zufrieden&#8230;“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>200 Real – umgerechnet  rund 12 Euro monatlich für jedes der sechs Kinder, für Rosilene – wie soll das gehen, bei den Preisen? „Mein ältester Sohn kann schon ein bißchen arbeiten, der organisiert uns immer mal was zu essen, sorgt für ein bißchen Reis und Milch, das Kochgas – meine Nachbarn sind zwar wunderbar, aber die haben ja selber nichts. Ich schlage mich irgendwie durch – ja – ich lebe noch!“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Pedro, der Gelegenheitsarbeiter, kam mit seiner Frau, den fünf Kindern zu spät – weil nirgendwo noch eine Hütte hingepaßt hätte, baut er sie mitten in den Abwässerbach – ausgerechnet am Eingang mündet ein Kloakegraben hinein, vergrößert den Gestank noch mehr. „Letzte Weihnachten haben wir die Kate eingeweiht – feiern jetzt einjähriges Überleben. Das Abwasser steigt bei Gewitterregen nicht zu uns hoch – aber Ratten, sogar weiße, und Kobras klettern nachts hinein – wir müssen unheimlich auf der Hut sein. Denn das Dumme ist – Hauskatzen helfen nicht, die hauen vor den Rattenhorden ab. Egal, wir haben uns dran gewöhnt. Ich beklage mich nicht – grade vor Weihnachten gibts für mich mehr Jobs, schaufle ich mal Erde weg, repariere, streiche, schleppe was. Aber Heiligabend sind wir alle in der Kate, feiern Christi Geburt. Die Leute im Slum beten sehr viel – bitten Gott um spirituelle Kraft, um Hilfe in dieser Misere. Der Mann da neben Dir – den kenne ich – das ist doch der Padre, der jetzt vor Weihnachten die Lebensmittelpakete und das Spielzeug verteilt!“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Pedro meint Slumpfarrer Bernardo Daly, einen Iren, der mit seiner Schar hochengagierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten trotz bescheidenster Mittel weit schlimmeres Elend und krassesten Hunger verhindert – und die Räumung des Slums, die Vertreibung der Favelados durch die Polizei. Todesschwadronen, Drogenbanditen-und Polizeigewalt, dazu immer wieder Hüttenbrände, bei denen Kleinkinder verkohlen  &#8211; Daly muß als Seelsorger tagtäglich mit Situationen fertigwerden, Dinge verkraften, die das Vorstellungsvermögen der meisten Deutschen übersteigt.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Der Padre wirkt erstaunlich ruhig und besonnen – doch manchmal macht er seiner Empörung Luft. Wie an der Kate von Elise, die direkt am Kloakegraben haust. „Ich kriege 134 Real Bolsa Familia, weil die ältere meiner beiden Töchter geistig behindert ist, ständig meine Betreuung braucht – mehr Geld haben wir nicht im Monat.“ 134 Real – also umgerechnet rund 18 Euro für jede der drei. Padre Daly ist geschockt:“Das ist doch unmöglich. Wer so lebt, muß manchmal das eigentlich Unmögliche tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt&#8230;“ Der Geistliche läßt offen, was er konkret meint – nicht nötig.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>„Jetzt, vor Weihnachten, kämpfe ich dafür, daß mehr Nahrungsmittelspenden in den Slum gelangen – auch zu denen, die garnicht wissen können, wo es Ausgabestellen gibt, also Alte, Behinderte, Kranke“, sagt  Eliane Takeko, 46, engste Mitstreiterin von Padre Doty, zudem Präsidentin der Bewohnerassoziation. “Ein bißchen  mehr Spielzeug für die Kinder – das müßte doch drin sein, auch dafür streite ich mich mit der Präfektur herum. Die Lage im Slum macht mich traurig und wütend  – Brasilien ist doch soooo reich – die Mittel sind da! Wir von der katholischen Kirche akzeptieren nicht diese grauenhafte Logik, daß es Arme, Verelendete nun mal gibt und immer geben wird. In den über 2600 Slums von São Paulo gibts viele sogenannte Kirchen, die nichts fürs Soziale tun. Wir legen uns mit denen `oben` an.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Dieses Jahr ist der Slum noch voller, noch dichter bewohnt als letzte Weihnachten, meint Eliane Takeko. „Manche Slums werden  von der Polizei geräumt und zerstört, vor der Fußball-WM werden Obdachlose aus der City vertrieben – die kommen notgedrungen zu uns an die Peripherie. Deswegen wird es immer enger in den Hütten.“ Aber warum gibt es dann keine Massenproteste der Slumbewohner? „Die Menschen haben Angst“, sagt Padre Doty. „Nicht wenige hatten sich engagiert, haben resigniert aufgegeben. Zudem ist das Bildungsniveau in Brasilien entsetzlich niedrig – Leute ohne Bildung, Analphabeten wissen garnicht, wie man das macht – sich organisieren, auf die Straße gehen, Bürgerrechte durchsetzen. Die kennen ihre Rechte já garnicht.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Eliane Takeko stimmt zu: „Es liegt auch am Hunger – wer sich nur schlecht ernährt, in solchen Katen haust, kann nicht richtig denken, ist schnell kaputt, noch dazu bei Tropenhitze. Und wer zu oft den Mund aufmacht, fliegt raus, kriegt nicht mal eine Tagelöhnerarbeit.  Auch ich muß aufpassen.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Selbst in ihrer engen Kate gibts keinen Weihnachtsschmuck – denn auch sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch, wie die Tochter. „Wir beide kommen auf höchstens 500 Real im Monat – das muß für alle sechs in der Kate reichen. Mein Mann ist behindert, hatte einen Unfall. Da heißt es, irrsinnig sparen.“  Maximal umgerechnet 200 Euro monatlich, für sechs Leute – wie macht sie das?</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Körperlich und geistig Behinderte – auffällig, wie viele in den Slums hausen. Laut Studien sind es 23, 91 Prozent der brasilianischen Bevölkerung, gegenüber rund einem Prozent in hochentwickelten Staaten wie Deutschland. Immer wieder geschieht, daß geistig behinderte Mädchen und Frauen der Favelas vergewaltigt werden.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Über 30 Millionen Brasilianer leben laut Kirchenangaben noch in extremer Armut. Nimmt man jedoch die offizielle Regierungseinstufung, zählen Eliane Takeko und ihre Familie nicht mehr dazu, liegen oberhalb der amtlich allen Ernstes auf umgerechnet etwa 29 Euro angesetzten Pro-Kopf-Grenze, sind nur noch „arm“ &#8211;  Rosilene mit den sechs Kindern und Elise aber liegen darunter&#8230;</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Haben alle in gewisser Weise sogar „Glück“, Weihnachten im Slum einer reichen Wirtschaftsmetropole wie Sao Paulo zu feiern? Denn Brasiliens grauenhafteste Elendsviertel liegen nicht hier, sondern in den kraß unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha. “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm, diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern, leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will &#8211; also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder &#8211; aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen &#8211; aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal. Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien. Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer &#8211; das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ &#8211; oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Leute aus unserer Elite lassen sich hier in den Favelas nicht blicken, die wollen von all der Misere nichts wissen &#8211; erzählen aber überall in der Welt, daß es soetwas in Brasilien nicht gibt &#8211; besonders vor Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen.”</strong></p>
<p><strong>Laut DIEESE müßte der Mindestlohn bei über 2000 Real liegen &#8211; gemäß Verfassung:</strong></p>
<p>Em três capitais, alta da cesta supera 10%, em 2011<br />
Em 2011, três das 17 capitais onde o DIEESE &#8211; Departamento Intersindical de Estatística<br />
e Estudos Socioeconômicos – realiza mensalmente a Pesquisa Nacional da Cesta Básica<br />
apresentaram alta acima de 10% no preço do conjunto de produtos alimentícios essenciais. As<br />
maiores elevações foram apuradas em Vitória (13,80%), Belo Horizonte (11,75%) e<br />
Florianópolis (10,20%). Em Natal, a variação acumulada foi negativa (-3,38%), e pequenos<br />
aumentos ocorreram em Manaus (1,48%) e Curitiba (1,91%), como mostra a Tabela 1. Em 2010,<br />
as altas foram mais expressivas e 14 capitais registraram aumento acima de 10,0%.<br />
Em dezembro, houve recuo nos preços dos produtos básicos em cinco localidades:<br />
Florianópolis (-2,28%), Curitiba (-1,80%), Porto Alegre (-0,99%), Manaus (-0,98%) e Brasília<br />
(-0,50%). Nas outras 12 cidades os preços subiram. Os maiores aumentos foram registrados em<br />
Goiânia (5,58%), Vitória (4,35%) e Fortaleza (4,25%).<br />
Com a alta de 0,35% verificada em dezembro em São Paulo, a capital paulista superou<br />
Porto Alegre e registrou o maior valor para o custo da cesta, que chegou a R$ 277,27. Na capital<br />
gaúcha o valor foi de R$ 276,86, enquanto Vitória teve o terceiro maior preço, com R$ 275,39.<br />
Aracaju (R$ 182,22), João Pessoa (R$ 204,21) e Salvador (R$ 208,82) registraram os menores<br />
valores.<br />
Com o valor da cesta apurado na capital com o maior custo para os produtos básicos – que<br />
em dezembro foi São Paulo &#8211; o DIEESE estima mensalmente o valor do salário mínimo<br />
necessário, levando em consideração preceito constitucional que estabelece que o salário mínimo<br />
deve suprir as despesas de um trabalhador e sua família com alimentação, moradia, saúde,<br />
educação, vestuário, higiene, transporte, lazer e previdência. Em dezembro, o salário mínimo<br />
necessário deveria ser de R$ 2.329,35, ou seja, 4,27 vezes o mínimo em vigor, de R$ 545,00. Em<br />
novembro, o menor salário pago deveria corresponder a R$ 2.349,26, o que representa 4,31 vezes<br />
o mínimo vigente. Em dezembro de 2010, o mínimo necessário era estimado em R$ 2.227,53, ou<br />
seja, 4,37 vezes o piso de então, de R$ 510,00.</p>
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		<item>
		<title>Brasiliens Mindestlohn &#8211; ab Januar 2012 auf 622 Real erhöht. Daten, Erläuterungen von DIEESE.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-mindestlohn-ab-januar-2012-auf-622-real-erhoht-daten-erlauterungen-von-dieese/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/brasiliens-mindestlohn-ab-januar-2012-auf-622-real-erhoht-daten-erlauterungen-von-dieese/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Dieese]]></category>

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		<description><![CDATA[Política de Valorização do Salário Mínimo: Considerações sobre o valor a vigorar a partir de 1º de janeiro de 2012 Hintergrund: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/08/brasiliens-mindestlohn-muste-laut-verfassung-bei-rund-2000-real-statt-derzeit-510-real-liegen-betont-gewerkschaftliches-statistikinstitut-dieese-kaufkraftverluste-laut-schweizer-bankstudie/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/ Präsidentin Dilma Rousseff wählte eine Militärbasis bei Salvador, die bereits Lula bevorzugte, für den Jahresendurlaub aus, fuhr laut Landesmedien dorthin mit Tochter, Enkel, Mutter, Tante und Ex-Ehemann mit dessen derzeitiger “Companheira”. Das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if !mso]&gt;  st1\:*{behavior:url(#ieooui) }  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--></p>
<p><strong>Política de Valorização do Salário Mínimo:</strong></p>
<p><strong>Considerações sobre o valor a vigorar</strong></p>
<p><strong>a partir de 1º de janeiro de 2012</strong></p>
<p><strong>Hintergrund: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/08/brasiliens-mindestlohn-muste-laut-verfassung-bei-rund-2000-real-statt-derzeit-510-real-liegen-betont-gewerkschaftliches-statistikinstitut-dieese-kaufkraftverluste-laut-schweizer-bankstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/08/brasiliens-mindestlohn-muste-laut-verfassung-bei-rund-2000-real-statt-derzeit-510-real-liegen-betont-gewerkschaftliches-statistikinstitut-dieese-kaufkraftverluste-laut-schweizer-bankstudie/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<p><span id="more-11889"></span></p>
<p><strong>Präsidentin Dilma Rousseff wählte eine Militärbasis bei  Salvador, die bereits Lula bevorzugte, für den Jahresendurlaub aus, fuhr  laut Landesmedien dorthin mit Tochter, Enkel, Mutter, Tante und  Ex-Ehemann mit dessen derzeitiger “Companheira”. Das entsprechende Haus  in der “Base Naval de Aratu” sei zuvor mit 650000 Real Regierungsmitteln renoviert und  ausgestattet worden, hieß es. Für Lulas Aufenthalt 2009 seien zwecks  Renovierung 800000 Real aufgewendet worden.</strong></p>
<p><strong>Sarkozy in Bahia:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/26/sarkozy-und-carla-bruni-machen-weihnachtsurlaub-in-sklaverei-teilstaat-bahia-escravidao-no-campo-o-estado-de-sao-paulo-nicolas-sarkozy-oder-xavier-plassat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/26/sarkozy-und-carla-bruni-machen-weihnachtsurlaub-in-sklaverei-teilstaat-bahia-escravidao-no-campo-o-estado-de-sao-paulo-nicolas-sarkozy-oder-xavier-plassat/</strong></a></p>
<p>2</p>
<p><strong>Breve Histórico da Campanha de</strong></p>
<p><strong>Valorização do Salário Mínimo</strong></p>
<p>Em 2004, as Centrais Sindicais, por meio de movimento unitário, lançaram a campanha</p>
<p>de valorização do salário mínimo. Nesta campanha, foram realizadas três marchas conjuntas em</p>
<p>Brasília com o objetivo de fortalecer a opinião dos poderes Executivo e Legislativo acerca da</p>
<p>importância social e econômica da proposta de valorização do salário mínimo. Como resultados</p>
<p>dessas marchas, o salário mínimo, em maio de 2005, passou de R$ 260,00 para R$ 300,00. Em</p>
<p>abril de 2006, foi elevado para R$ 350,00, e, em abril de 2007, corrigido para R$ 380,00. Em</p>
<p>março de 2008, o salário mínimo foi alterado para R$ 415,00 e, em fevereiro de 2009, o valor</p>
<p>ficou em R$ 465,00. Em janeiro de 2010, o valor do piso salarial do país passou a R$ 510,00,</p>
<p>resultando em aumento real de 6,02%.</p>
<p>Também como resultado dessas negociações, foi acordado, em 2007, uma política</p>
<p>permanente de valorização do salário mínimo até 2023. Essa política tem como critérios o</p>
<p>repasse da inflação do período entre as correções, o aumento real pela variação do PIB, além da</p>
<p>antecipação da data-base de revisão &#8211; a cada ano &#8211; até ser fixada em janeiro, o que aconteceu</p>
<p>em 2010. A política prevê que, em janeiro de 2012, o reajuste reponha a inflação segundo o</p>
<p>INPC do período mais a variação do PIB de 2010. Como o crescimento do Produto Interno</p>
<p>Bruto em 2010 foi, em dado ainda provisório, de 7,5%, a revisão do piso deverá incorporar esta</p>
<p>variação mais a inflação medida pelo INPC.</p>
<p>Com o anúncio, na última semana, do valor de R$ 622,00 para o salário mínimo, de</p>
<p>acordo com as estimativas, a regra acordada está sendo atendida, a despeito de possíveis</p>
<p>revisões da taxa de crescimento do PIB de 2010 e o resultado final do INPC de 2011.</p>
<p><strong>1. O salário mínimo de 1º de janeiro de 2012</strong></p>
<p>Para verificar o resultado da revisão efetivada em 1º de janeiro de 2012, a partir do</p>
<p>valor de R$ 622,00, foi considerada a inflação medida pelo Índice Nacional de Preços ao</p>
<p>Consumidor (INPC), calculado pelo Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) para</p>
<p>o período de 01/03/11 a 31/12/2011. Este período foi adotado levando em conta que, em 2011,</p>
<p>o piso nacional foi revisto em janeiro daquele ano e depois reavaliado em 1º de março. Assim,</p>
<p>com a inflação para dezembro estimada em 0,5%, a variação do INPC-IBGE para o período de</p>
<p>01/01/2011 a 31/12/2011 foi então estimada em 6,07%.</p>
<p>Considerando o valor de R$ 545,00, vigente desde março/2011, o Salário Mínimo</p>
<p>apresentou variação nominal de 14,13%, o que representa aumento real de 9,20% entre março</p>
<p>3</p>
<p>de 2011 e janeiro de 2012. Se, em vez de março, a base considerada for janeiro de 2011, o</p>
<p>ganho será de 8,59%.</p>
<p><strong>2. O reajuste do salário mínimo desde 2002</strong></p>
<p>No primeiro ano (2003), o reajuste foi de 20,00%, para uma inflação acumulada de</p>
<p>18,54%, o que correspondeu a um aumento real de 1,23%. No segundo, a elevação foi de</p>
<p>8,33%, enquanto o INPC acumulou 7,06%. Em 2005, o salário mínimo foi corrigido em</p>
<p>15,38%, contra uma inflação de 6,61%. Em 2006, a inflação foi de 3,21% e o reajuste ficou em</p>
<p>16,67%, aumento real de 13,04%. Em abril de 2007, para um aumento do INPC entre</p>
<p>maio/2006 e março/2007 de 3,30%, diante de uma variação de 8,57% no salário nominal, o</p>
<p>aumento real do salário mínimo atingiu 5,1%. Em 2008, o salário mínimo foi reajustado, em</p>
<p>fevereiro, em 9,21%, enquanto a inflação ficou em 4,98%, correspondendo a um aumento real</p>
<p>de 4,03%. Com o valor de R$ 465,00 em 1º de fevereiro de 2009, o ganho real entre 2008 e</p>
<p>2009 foi de 5,79%. Em 2010, com valor de R$ 510,00, o ganho real acumulado no período</p>
<p>atingiu 6,02%, resultante de uma variação nominal de 9,68%, contra inflação de 3,45%.</p>
<p>Com o valor de R$ 622,00, a vigorar em janeiro próximo, o piso acumula um ganho real</p>
<p>desde 2002 de 65,96%, como demonstrado na Tabela 1.</p>
<p><strong>TABELA 1</strong></p>
<p><strong>Reajuste do Salário Mínimo 2003-2012</strong></p>
<p><strong>Período</strong></p>
<p><strong>Salário</strong></p>
<p><strong>Mínimo</strong></p>
<p><strong>Reajuste</strong></p>
<p><strong>Nominal INPC Aumento</strong></p>
<p><strong>Real</strong></p>
<p><strong>R$ % % %</strong></p>
<p>Abril de 2002 200,00</p>
<p>Abril de 2003 240,00 20,0 18,54 <strong>1,23</strong></p>
<p>Maio de 2004 260,00 8,33 7,06 <strong>1,19</strong></p>
<p>Maio de 2005 300,00 15,38 6,61 <strong>8,23</strong></p>
<p>Abril de 2006 350,00 16,67 3,21 <strong>13,04</strong></p>
<p>Abril de 2007 380,00 8,57 3,30 <strong>5,10</strong></p>
<p>Março de 2008 415,00 9,21 4,98 <strong>4,03</strong></p>
<p>Fevereiro de 2009 465,00 12,05 5,92 <strong>5,79</strong></p>
<p>Janeiro de 2010 510,00 9,68 3,45 <strong>6,02</strong></p>
<p>Janeiro de 2011 540,00 5,88 6,47 <strong>-0,55</strong></p>
<p>Março de 2011 545,00 0,93 1,49 <strong>-0,55</strong></p>
<p>Janeiro de 2012 (estimativa) 622,00 14,13 4,52 <strong>9,20</strong></p>
<p><strong>Total período &#8211; 211,00 87,38 65,96</strong></p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p>4</p>
<p>O Gráfico 1 mostra estes resultados para o salário mínimo nos anos recentes.</p>
<p><strong>GRÁFICO 1</strong></p>
<p><strong>Aumentos Reais no Salário Mínimo em %</strong></p>
<p><strong>2003-2012</strong></p>
<p><strong>1,23 1,19</strong></p>
<p><strong>8,23</strong></p>
<p><strong>13,04</strong></p>
<p><strong>5,10</strong></p>
<p><strong>4,03</strong></p>
<p><strong>5,79 6,02</strong></p>
<p><strong>-0,55 -0,55</strong></p>
<p><strong>9,20</strong></p>
<p>Abril de</p>
<p>2003</p>
<p>Maio de</p>
<p>2004</p>
<p>Maio de</p>
<p>2005</p>
<p>Abril de</p>
<p>2006</p>
<p>Abril de</p>
<p>2007</p>
<p>Março de</p>
<p>2008</p>
<p>Fevereiro de</p>
<p>2009</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2010</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2011</p>
<p>Março de</p>
<p>2011</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2012 (est)</p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p><strong>GRÁFICO 2</strong></p>
<p><strong>Salário Mínimo em valores Constantes de Janeiro/2012</strong></p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p><strong>374,78 379,39 383,90</strong></p>
<p><strong>415,50</strong></p>
<p><strong>469,68</strong></p>
<p><strong>493,63</strong></p>
<p><strong>513,52</strong></p>
<p><strong>543,24</strong></p>
<p><strong>575,93 572,78 569,62</strong></p>
<p><strong>622,00</strong></p>
<p>Abril de</p>
<p>2002</p>
<p>Abril de</p>
<p>2003</p>
<p>Maio de</p>
<p>2004</p>
<p>Maio de</p>
<p>2005</p>
<p>Abril de</p>
<p>2006</p>
<p>Abril de</p>
<p>2007</p>
<p>Março de</p>
<p>2008</p>
<p>Fevereiro</p>
<p>de 2009</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2010</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2011</p>
<p>Março de</p>
<p>2011</p>
<p>Janeiro de</p>
<p>2012 (est)</p>
<p>5</p>
<p><strong>3. Quais os impactos da elevação do salário mínimo na economia?</strong></p>
<p>Estima-se que:</p>
<p>• <strong>48 milhões de pessoas </strong>têm rendimento referenciado no salário mínimo.</p>
<p>• <strong>R$ 47 bilhões </strong>será o incremento de renda na economia.</p>
<p>• <strong>R$ 22,9 bilhões </strong>correspondem ao incremento na arrecadação tributária sobre o</p>
<p>consumo.</p>
<p><strong>TABELA 2</strong></p>
<p><strong>Impacto anual decorrente do aumento do salário mínimo em R$ 77,00</strong></p>
<p><strong>Tipo Número de</strong></p>
<p><strong>Pessoas (mil)</strong></p>
<p><strong>Valor Adicional da</strong></p>
<p><strong>Renda Anual &#8211; R$ (b)</strong></p>
<p><strong>Arrecadação Tributária</strong></p>
<p><strong>Adicional R$ (c)</strong></p>
<p>Beneficiários do INSS <em>(a) </em>19.771 19.790.759.989 9.657.890.875</p>
<p>Empregados 13.820 13.833.726.907 6.750.858.731</p>
<p>Conta-própria 8.718 8.055.436.620 3.931.053.071</p>
<p>Trabalhadores Domésticos 5.083 5.087.794.712 2.482.843.819</p>
<p>Empregadores 203 187.769.736 91.631.631</p>
<p><strong>Total 47.595 46.955.487.964 22.914.278.126</strong></p>
<p>Fonte: IBGE. Pesquisa Nacional por Amostra de Domicílios 2009 (Tabela 4.22); Ministério da Previdência e Assistência Social.</p>
<p>Boletim Estatístico da Previdência Social &#8211; novembro de 2011</p>
<p>Obs: (a) Refere-se ao impacto para trabalhadores, empregadores e beneficiários da Previdência Social que recebem até 1</p>
<p>salário mínimo; (b) Considerando 13 remunerações/ano para beneficiários do INSS, empregados e trabalhadores domésticos;</p>
<p>(c) Considerando tributação média sobre consumo de 48,8 %. Este valor é indicado na publicação Ipea &#8211; Comunicado da</p>
<p>Presidência nº 22, de 30/06/2009, como a carga incidente sobre a renda familiar até 2 SM</p>
<p><strong>4. Qual é a importância do salário mínimo nas administrações</strong></p>
<p><strong>públicas?</strong></p>
<p>No setor público, o número de trabalhadores que ganha até 1 salário mínimo é pouco</p>
<p>expressivo nas administrações federal e estaduais. Nas administrações municipais, a</p>
<p>participação destes trabalhadores é maior, especialmente na região Nordeste (Tabela 3).</p>
<p>Quando se observa o impacto do aumento de 14,13% sobre o salário mínimo na massa de</p>
<p>remuneração dos trabalhadores do setor público, verifica-se a mesma tendência: maior impacto</p>
<p>nas administrações municipais no Nordeste e Norte (Tabela 4).</p>
<p>6</p>
<p><strong>TABELA 3</strong></p>
<p><strong>Emprego no Setor Público por Faixa de Remuneração </strong><em>- </em><strong>Brasil e Grandes Regiões</strong></p>
<p><em>(em %)</em></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Federal</strong></p>
<p><strong>Até</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00</strong></p>
<p><strong>Mais de</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00  a</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00</strong></p>
<p><strong>Acima de</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00 Total </strong><strong>(1)</strong></p>
<p>Norte 0,97 0,63 94,38 100,00</p>
<p>Nordeste 1,22 0,57 94,28 100,00</p>
<p>Sudeste 0,66 0,52 94,73 100,00</p>
<p>Sul 0,25 0,17 96,92 100,00</p>
<p>Centro-Oeste 1,31 0,32 96,35 100,00</p>
<p><strong>Total 0,97 0,43 95,42 100,00</strong></p>
<p><strong>Valor</strong></p>
<p><strong>absoluto 9.198 4.111 904.549 947.936</strong></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Estadual</strong></p>
<p><strong>Até</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00</strong></p>
<p><strong>Mais de</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00  a</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00</strong></p>
<p><strong>Acima de</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00 Total </strong><strong>(1)</strong></p>
<p>Norte 6,11 1,74 87,41 100,00</p>
<p>Nordeste 5,76 5,34 86,44 100,00</p>
<p>Sudeste 4,28 1,86 89,54 100,00</p>
<p>Sul 0,93 1,36 96,46 100,00</p>
<p>Centro-Oeste 3,62 0,85 90,46 100,00</p>
<p><strong>Total 4,40 2,51 89,44 100,00</strong></p>
<p><strong>Valor</strong></p>
<p><strong>absoluto 154.314 88.005 3.138.194 3.508.835</strong></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Municipal</strong></p>
<p><strong>Até</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00</strong></p>
<p><strong>Mais de</strong></p>
<p><strong>R$ 545,00  a</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00</strong></p>
<p><strong>Acima de</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00 Total </strong><strong>(1)</strong></p>
<p>Norte 17,90 9,97 65,65 100,00</p>
<p>Nordeste 22,65 10,76 61,53 100,00</p>
<p>Sudeste 5,83 5,47 85,17 100,00</p>
<p>Sul 4,05 4,37 88,56 100,00</p>
<p>Centro-Oeste 8,76 8,44 77,94 100,00</p>
<p><strong>Total 12,33 7,64 75,72 100,00</strong></p>
<p><strong>Valor</strong></p>
<p><strong>absoluto 609.243 377.753 3.742.990 4.942.967</strong></p>
<p>Fonte: MTE. Rais 2010</p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p>Nota: 1) Inclui os vínculos sem informação de salário</p>
<p>7</p>
<p><strong>TABELA 4</strong></p>
<p><strong>Brasil e Grandes Regiões</strong></p>
<p><strong>Impacto do Reajuste do SM para R$ 622,00 na Folha Total</strong></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Federal</strong></p>
<p><strong>Até R$ 545,00 Mais de 545,00</strong></p>
<p><strong>a R$ 622,00 Total</strong></p>
<p>Norte 0,03% 0,00% <strong>0,03%</strong></p>
<p>Nordeste 0,03% 0,00% <strong>0,03%</strong></p>
<p>Sudeste 0,02% 0,00% <strong>0,02%</strong></p>
<p>Sul 0,01% 0,00% <strong>0,01%</strong></p>
<p>Centro-Oeste 0,03% 0,00% <strong>0,03%</strong></p>
<p><strong>Total </strong>0,02% 0,00% <strong>0,03%</strong></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Estadual</strong></p>
<p><strong>Até R$ 545,00 Mais de 545,00 a</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00 Total</strong></p>
<p>Norte 0,32% 0,03% <strong>0,35%</strong></p>
<p>Nordeste 0,32% 0,07% <strong>0,39%</strong></p>
<p>Sudeste 0,41% 0,03% <strong>0,44%</strong></p>
<p>Sul 0,05% 0,01% <strong>0,06%</strong></p>
<p>Centro-Oeste 0,17% 0,01% <strong>0,18%</strong></p>
<p><strong>Total </strong>0,30% 0,03% <strong>0,33%</strong></p>
<p><strong>Região</strong></p>
<p><strong>Serviço Público Municipal</strong></p>
<p><strong>Até R$ 545,00 Mais de 545,00 a</strong></p>
<p><strong>R$ 622,00 Total</strong></p>
<p>Norte 1,80% 0,32% <strong>2,11%</strong></p>
<p>Nordeste 2,86% 0,37% <strong>3,23%</strong></p>
<p>Sudeste 0,44% 0,10% <strong>0,54%</strong></p>
<p>Sul 0,30% 0,08% <strong>0,38%</strong></p>
<p>Centro-Oeste 0,75% 0,20% <strong>0,95%</strong></p>
<p><strong>Total </strong>1,10% 0,18% <strong>1,28%</strong></p>
<p>Fonte: MTE. Rais 2010</p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p><strong>5. Qual o impacto do aumento nas contas da Previdência?</strong></p>
<p>• O peso relativo da massa de benefícios equivalentes a 1 salário mínimo é de <strong>46% e</strong></p>
<p><strong>corresponde a 68,2% do total de beneficiários</strong>.</p>
<p>• O acréscimo de cada R$ 1,00 no salário mínimo tem um impacto estimado de <strong>R$</strong></p>
<p><strong>257 milhões ao ano sobre a folha de benefícios da Previdência Social</strong>.</p>
<p>8</p>
<p>• Assim, o impacto do aumento para <strong>R$ 622,00 (variação de R$ 77,00</strong>) significará</p>
<p>custo adicional ao ano de cerca de <strong>R$ 19,8 bilhões</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>6. Qual a distribuição dos ocupados que recebem salário mínimo nas</strong></p>
<p><strong>regiões?</strong></p>
<p>A distribuição dos ocupados por faixa de salário mínimo nas diversas regiões</p>
<p>brasileiras pode ser vista na Tabela 5:</p>
<p><strong>TABELA 5</strong></p>
<p><strong>Distribuição % dos ocupados, por faixa de rendimento em todos os trabalhos</strong></p>
<p><strong>Brasil e Grandes Regiões &#8211; 2010</strong></p>
<p>Regiões</p>
<p>Com rendimento até 2 S.M.</p>
<p>Mais de 2 S.M. Total Absoluto</p>
<p>Até 1 S.M. Mais de 1  a 2 S.M. Total</p>
<p>Norte 63,2 27,0 90,2 9,8 6.213.625</p>
<p>Nordeste 73,8 19,3 93,2 6,8 23.654.626</p>
<p>Sudeste 39,5 41,9 81,4 18,6 37.545.325</p>
<p>Sul 37,8 44,0 81,8 18,2 13.968.346</p>
<p>Centro-Oeste 45,5 37,5 82,9 17,1 6.541.664</p>
<p>Brasil 50,6 34,8 85,4 14,6 87.923.586</p>
<p>Fonte: IBGE. Censo 2010</p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p>Obs: Exclui os sem rendimento e sem declaração</p>
<p><strong>7. Qual a relação entre salário mínimo e cesta básica?</strong></p>
<p>Com o valor do salário mínimo em R$ 622,00 e a cesta básica de janeiro estimada</p>
<p>em R$ 276,31 (mesmo valor de novembro/2011), estima-se que o salário mínimo terá então um</p>
<p>poder de compra equivalente a 2,25 cestas básicas (cesta básica calculada pelo DIEESE, para</p>
<p>indicar o valor do Salário Mínimo Necessário).</p>
<p>Na série histórica da relação entre as médias do salário mínimo anual e da cesta</p>
<p>básica anual verifica-se que:</p>
<p>• <strong>A quantidade de 2,25 Cestas Básicas é a maior registrada desde 1979.</strong></p>
<p>9</p>
<p><strong>TABELA 6</strong></p>
<p><strong>Quantidade de cestas básicas adquiridas</strong></p>
<p><strong>com um salário mínimo São Paulo -1995-2012</strong></p>
<p><strong>Ano</strong><strong>(1) </strong><strong>Relação Salário</strong></p>
<p><strong>Mínimo / Cesta Básica</strong></p>
<p>1995 <strong>1,02</strong></p>
<p>1996 <strong>1,14</strong></p>
<p>1997 <strong>1,23</strong></p>
<p>1998 <strong>1,22</strong></p>
<p>1999 <strong>1,25</strong></p>
<p>2000 <strong>1,28</strong></p>
<p>2001 <strong>1,37</strong></p>
<p>2002 <strong>1,42</strong></p>
<p>2003 <strong>1,38</strong></p>
<p>2004 <strong>1,47</strong></p>
<p>2005 <strong>1,60</strong></p>
<p>2006 <strong>1,91</strong></p>
<p>2007 <strong>1,93</strong></p>
<p>2008 <strong>1,74</strong></p>
<p><em>2009 </em><strong>2,01</strong></p>
<p><em>2010 </em><strong>2,06</strong></p>
<p><em>2011 (*) </em><strong>2,03</strong></p>
<p><strong><em>jan/2012 (*) 2,25</em></strong></p>
<p>Fonte: DIEESE</p>
<p>Nota: 1) médias anuais da cesta básica de São Paulo e salário mínimo</p>
<p><strong>GRÁFICO 3</strong></p>
<p><strong>Quantidade de cestas básicas adquiridas pelo salário mínimo</strong></p>
<p>1,02</p>
<p>1,14</p>
<p>1,23 1,22 1,25 1,28</p>
<p>1,37 1,42 1,38</p>
<p>1,47</p>
<p>1,60</p>
<p>1,91 1,93</p>
<p>1,74</p>
<p>2,01 2,06 2,03</p>
<p>2,25</p>
<p>1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 (*) jan/2012</p>
<p>(*)</p>
<p>Fonte: DIEESE</p>
<p>Nota: * estimativa para janeiro/2012</p>
<p>10</p>
<p>Considerando a série histórica do salário mínimo e trazendo os valores médios anuais</p>
<p>para reais de 1º de janeiro de 2012 (deflacionados por projeção do ICV- estrato inferior), o</p>
<p>valor de R$ 622,00, em 1º de janeiro de 2012, será o maior valor real da série das médias</p>
<p>anuais desde 1984.</p>
<p><strong>GRÁFICO 4</strong></p>
<p><strong>Salário Mínimo Real Médio Anual em R$ de 01/01/2012</strong></p>
<p>Elaboração: DIEESE</p>
<p>11</p>
<p>Rua Aurora, 957 – 1º andar</p>
<p>CEP 05001-900 São Paulo, SP</p>
<p>Telefone (11) 3874-5366 / fax (11) 3874-5394</p>
<p>E-mail: en@dieese.org.br</p>
<p>www.dieese.org.br</p>
<p><strong>Presidente: Zenaide Honório</strong></p>
<p>Sindicato dos Professores do Ensino Oficial do Estado de São Paulo &#8211; SP</p>
<p><strong>Vice-presidente: Josinaldo José de Barros</strong></p>
<p>Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias Metalúrgicas Mecânicas e de Materiais</p>
<p>Elétricos de Guarulhos Arujá Mairiporã e Santa Isabel &#8211; SP</p>
<p><strong>Secretário: Pedro Celso Rosa</strong></p>
<p>Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias Metalúrgicas de Máquinas Mecânicas</p>
<p>de Material Elétrico de Veículos e Peças Automotivas da Grande Curitiba &#8211; PR</p>
<p><strong>Diretor Executivo: Alberto Soares da Silva</strong></p>
<p>Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias de Energia Elétrica de Campinas &#8211; SP</p>
<p><strong>Diretora Executiva: Ana Tércia Sanches</strong></p>
<p>Sindicato dos Empregados em Estabelecimentos  Bancários de São Paulo</p>
<p>Osasco e Região &#8211; SP</p>
<p><strong>Diretor Executivo: Antônio de Sousa</strong></p>
<p>Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias Metalúrgicas Mecânicas e de</p>
<p>Material Elétrico de Osasco e Região &#8211; SP</p>
<p><strong>Diretor Executivo: José Carlos Souza</strong></p>
<p>Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias de Energia Elétrica de São Paulo &#8211; SP</p>
<p><strong>Diretor Executivo: João Vicente Silva Cayres</strong></p>
<p>Sindicato dos Metalúrgicos do ABC &#8211; SP</p>
<p><strong>Diretora Executiva: Mara Luzia Feltes</strong></p>
<p>Sindicato dos Empregados em Empresas de Assessoramentos Perícias Informações</p>
<p>Pesquisas e de Fundações Estaduais do Rio Grande do Sul &#8211; RS</p>
<p><strong>Diretora Executiva: Maria das Graças de Oliveira</strong></p>
<p>Sindicato dos Servidores Públicos Federais do Estado de Pernambuco &#8211; PE</p>
<p><strong>Diretor Executivo: Paulo de Tarso Guedes de Brito Costa</strong></p>
<p>Sindicato dos Eletricitários</p>
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