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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Brasiliens evangelikale Sekten</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Weltsozialforum 2012 in Porto Alegre: Klima wie auf Kongreß von Lulas Arbeiterpartei PT, laut Landesmedien. PT und Mensalao-Skandal.</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens evangelikale Sekten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltsozialforum 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Brasiliens Landesmedien wurde das Weltsozialforum angesichts der starken Steuerung durch Regierung und Arbeiterpartei als weit weniger interessant befunden als in vorangegangenen Jahren. Der Anteil von Polit-und Medienfunktionären war auffällig hoch &#8211; mit dem zu erwartenden Ergebnis. Auffällig zudem, welches positive Echo Sektenbefürworter fanden &#8211; wer die evangelikalen Wunderheilersekten Brasiliens zu welchem Zweck aufbaute, haben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Brasiliens Landesmedien wurde das Weltsozialforum angesichts der starken Steuerung durch Regierung und Arbeiterpartei als weit weniger interessant befunden als in vorangegangenen Jahren. Der Anteil von Polit-und Medienfunktionären war auffällig hoch &#8211; mit dem zu erwartenden Ergebnis. Auffällig zudem, welches positive Echo Sektenbefürworter fanden &#8211; wer die evangelikalen Wunderheilersekten Brasiliens zu welchem Zweck aufbaute, haben unter anderem Befreiungstheologen wie Frei Betto eingehend analysiert.Der mit Spannung erwartete Gerichtsprozeß gegen die Angeklagten von Lulas Mensalao-Skandal war in Porto Alegre kein Hauptthema &#8211; was Bände spricht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/2012-wird-in-brasilien-jahr-des-mit-spannung-erwarteten-gerichtsprozesses-gegen-die-angeklagten-des-mensalao-skandals/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/2012-wird-in-brasilien-jahr-des-mit-spannung-erwarteten-gerichtsprozesses-gegen-die-angeklagten-des-mensalao-skandals/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/27/weltsozialforum-2012-in-porto-alegre-offenbar-weitgehend-brav-biederer-empfang-fur-politisch-verantwortliche-der-nationalen-umweltdesaster-keine-kritischen-fragen-an-sektenpredigerin-marina-silva-e/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/24/weltsozialforum-start-2012-in-porto-alegre-dilma-rousseff-kommt-am-donnerstag/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/24/weltsozialforum-start-2012-in-porto-alegre-dilma-rousseff-kommt-am-donnerstag/</strong></a></p>
<p><span id="more-12221"></span></p>
<p><strong>Hintergrund: </strong></p>
<p><strong>„CIA spionierte Brasiliens Kirche aus, fördert Sekten”</strong><strong><br />
<strong>Bischofskonferenz analysiert freigegebene Geheimdokumente</strong></strong></p>
<p><strong>Bischöfe und Theologen des Tropenlandes befassen sich derzeit    mit ungewöhnlicher Lektüre: Das Weiße Haus hat weitere hochbrisante    Geheimdokumente über CIA-Operationen vor und während der  brasilianischen   Militärdiktatur freigegeben, die auch die katholische  Kirche  betreffen.  Renommierte Menschenrechtsaktivisten, Intellektuelle  wie  Helio Bicudo  und der Befreiungstheologe Frei Betto aus Sao Paulo  sehen  ihre früheren  Recherchen bestätigt. „Dank dieser Geheimdokumente  wissen  wir nun genau,  daß Washington die südamerikanischen  Militärputsche der  sechziger und  siebziger Jahre vorbereitete.” Auch  in Brasilien, so der   Dominikanerbruder und Bestsellerautor mit  Millionenauflagen, sei mit   CIA-Hilfe 1964 ein Willkürregime an die  Macht gebracht worden, das bis   1985 währte. Der damalige  US-Botschafter in Brasilia habe sogar   finanzielle und militärische  Hilfe für die Putschisten angefordert.   „Argumentiert wurde mit dem  Hirngespinst von der kommunistischen Gefahr &#8211;   obwohl die katholische  Kirche und speziell deren   befreiungstheologischer Flügel bedrohlicher  für die Interessen der USA   angesehen wurden als der Marxismus.”Auf die  Veröffentlichungen reagierte   auch die Familie des 1964 weggeputschten  demokratischen Präsidenten   Joao Goulart. „Wir gehen jetzt vor den  Internationalen Gerichtshof in   Den Haag und werden beweisen, daß es  eine Intervention der USA gab”,   erklärten Joao Vicente und Denise  Goulart, Kinder des damaligen   Staatschefs, vor der Presse. „Sie haben  einen gewählten Präsidenten   gestürzt, Brasiliens Souveränität  gebrochen.” Vicente und Denise Goulart   verweisen zudem auf Dokumente,  denen zufolge damals tatsächlich im   Rahmen der sogenannten „Operation  Brother Sam” eine US-Militärflotte vor   der brasilianischen Küste  bereitgestanden habe. Die Familie will eine   hohe Entschädigungssumme  von Washington &#8211;  umgerechnet über 1,3   Milliarden Euro. Brasiliens  Kirche war zur Diktaturzeit weitgehend   regimekritisch, war Opposition.  Um ein Gegengewicht zu schaffen, so Frei   Betto, habe die CIA deshalb  die Ausbreitung von Sekten gefördert &#8211; und   tue dies offenbar bis  heute. ”Die USA finanzierten jene Sektenkirchen,   denen es darum geht,  Brasiliens Christen zu spalten und progressive   Tendenzen in der  katholischen Kirche auszulöschen. Jene „elektronischen   Kirchen”  propagierten sogar eine Theologie des Wohlstands. Dagegen  stehe  die  Botschaft Jesu für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.  Dies  sollten  die Gläubigen nicht entdecken. Bezeichnend sei, daß die    brasilianischen Chefs wichtiger evangelikaler Kirchen heute alle in den    Vereinigten Staaten wohnten, nicht in Brasilien.</strong></p>
<p><strong>Nicht zufällig herrscht Frohlocken, klammheimliche bis offene    Freude über ein Anwachsen der CIA-geförderten Sekten bei jenen, denen    der weltweite Kampf der katholischen Kirche für Menschenrechte,   darunter  in Ländern wie Brasilien, sehr ungelegen kommt.  Auch in    deutschsprachigen Ländern stoßen daher solche Sekten auf viel    Wohlwollen, werden häufig beschönigend als Freikirchen eingestuft.</strong></p>
<p><strong>Befreiungstheologe Frei Betto verbrachte als politischer    Gefangener mehrere Jahre in den Foltergefängnissen der Diktatur, erlebte    all den Horror am eigenen Leibe mit. In den CIA-Dokumenten steht, daß    die USA über die Folterpraxis sehr genau Bescheid wußten. „Das Verhör    politischer Gefangener ist häufig begleitet von Folter, unter anderem    Aufhängen mit dem Kopf nach unten, Elektroschocks, Hunger”, heißt es  in   einem Geheimtelegramm von 1973. Zitiert wird auch ein CIA-Informant  aus   dem Repressionsapparat:”Er beschrieb uns den Mord an einem der    Subversion Verdächtigten, der er „genäht” habe, wie er es nannte &#8211;     indem er auf ihn mit einer automatischen Waffe vom Kopf bis zu den Zehen    des Fußes gefeuert habe.” Kurz vor dem Putsch telegraphierte der    damalige US-Botschafter Gordon nach Washington, man müsse Hilfe leisten,    „um ein größeres Desaster zu verhindern, welches Brasilien zu einem    China der sechziger Jahre machen könnte”. Der damalige US-Präsident    Lyndon Johnson erklärte unter Bezug auf Brasilien:”Wir können das dort    nicht tolerieren.” Öffentliche Kritik an diesen    Menschenrechtsverletzungen und der laut US-Gesetzen mögliche Stopp von    Wirtschaftshilfe seien unterblieben, um die Gewinne aus den rasch    wachsenden Rüstungslieferungen an die Militärdiktatur nicht zu    gefährden, betont der Dominikaner. ”Kardinal Evaristo Arns aus Sao Paulo    zählte zum Widerstand gegen die Diktatur und schlug den USA sogar ein    Wirtschaftsembargo gegen Brasilien vor.” Seine Bitte habe natürlich   kein  Gehör gefunden. „Denn die USA finanzierten ja die Diktatur.” Die   CIA  habe zudem Persönlichkeiten wie Kardinal Arns oder Erzbischof   Helder  Camara ausspioniert, Geistliche beispielsweise als progressiv,   als  hilfreich für die Interessen der USA oder gar als Feinde    klassifiziert.Viele Dollars flossen gemäß den nordamerikanischen Quellen    auch in die Ausbildung von Todesschwadronen, von Eliteeinheiten der    politischen Polizei Brasiliens. „Ab 1968 ging die Diktatur brutaler,    aggressiver gegen Regimegegner vor, wurde gemordet, ließ man Menschen    verschwinden”, erinnert sich Frei Betto. Der Repressionsapparat sei mit    Washingtoner Hilfe besser organisiert worden. „An US-Militärakademien    wurden Folterer für verschiedene lateinamerikanische Diktaturen,    darunter für Brasilien ausgebildet.”</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Bischofskonferenz fordert seit Jahren, daß die    Regierung von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva endlich die geheimen    Diktaturarchive der Streitkräfte öffnet. „Damit würde mehr über die    Zusammenarbeit mit der CIA bekannt.” Doch genau dies solle verhindert    werden. Länder wie Chile oder Argentinien seien bei der    Vergangenheitsbewältigung schon viel weiter. ”Die Lula-Regierung ist    eigentlich dazu verpflichtet, die Öffentlichkeit über diese dunkle Phase    unserer Geschichte aufzuklären, damit man weiß, wer verantwortlich  war   für all die Verbrechen.” Lula, so sieht es Frei Betto, müßte als  Chef   der Streitkräfte die Militärs zwingen, alle Repressionsarchive zu    öffnen. „Unerklärlich, ja verrückt, daß er es nicht tut.” Schließlich    legten selbst die USA ihre Geheimdokumente über diese Zeit, die    Beteiligung am Militärputsch offen.</strong></p>
<p><strong>“Nicht ohne Grund hat etwa der frühere  US-Präsident Ronald    Reagan in  Südamerika die Sekten gefördert, weil sie   individualisierend   und  systemstabilisierend wirken.”</strong> <strong>(Paulo Suess)</strong></p>
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		<title>Brasiliens politisch einflußreicher Sektenführer Edir Macedo mit Diplomatenpaß seit 2006 unter der Lula-Regierung, laut Landesmedien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasiliens-politisch-einflusreicher-sektenfuhrer-edir-macedo-mit-diplomatenpas-seit-2006-unter-der-lula-regierung-laut-landesmedien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/12/brasiliens-politisch-einflusreicher-sektenfuhrer-edir-macedo-mit-diplomatenpas-seit-2006-unter-der-lula-regierung-laut-landesmedien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 20:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens evangelikale Sekten]]></category>
		<category><![CDATA[Edir Macedo]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es hieß, wurde der Diplomatenpaß 2011 auch für Macedos Ehefrau erneuert &#8211; begründet wird die Ausstellung solcher zahlreiche Privilegien liefernden Pässe mit dem &#8222;Interesse des Landes. Mehrere Söhne und Enkel  Lulas hätten ebenfalls Diplomatenpässe bekommen. http://de.wikipedia.org/wiki/Edir_Macedo Brasilien Sektenkirchen: Neuer Prozeß gegen Edir Macedo, Chef der Universalkirche vom Reich Gottes, wegen Bandenbildung und Geldwäsche. **  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/wunderheiler-sektenbischof-wegen-mord-und-sexuellem-misbrauch-verhaftet-opfer-lebendig-verbrannt/ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es hieß, wurde der Diplomatenpaß 2011 auch für Macedos Ehefrau erneuert &#8211; begründet wird die Ausstellung solcher zahlreiche Privilegien liefernden Pässe mit dem &#8222;Interesse des Landes.</strong> <strong>Mehrere Söhne und Enkel  Lulas hätten ebenfalls Diplomatenpässe bekommen.</strong></p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edir_Macedo">http://de.wikipedia.org/wiki/Edir_Macedo</a></strong></p>
<h2>Brasilien Sektenkirchen: Neuer Prozeß gegen  Edir Macedo, Chef der Universalkirche vom Reich Gottes, wegen  Bandenbildung und Geldwäsche. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10730" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/wunderheiler-sektenbischof-wegen-mord-und-sexuellem-misbrauch-verhaftet-opfer-lebendig-verbrannt/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/wunderheiler-sektenbischof-wegen-mord-und-sexuellem-misbrauch-verhaftet-opfer-lebendig-verbrannt/</strong></a></p>
<p><span id="more-11505"></span><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/universalkirche-vom-reich-gottes/" rel="tag"> </a></p>
<p><strong>Die Wunderheilerkirche mußte in jüngster Zeit  zahlreiche Tempel schließen, erlitt gravierenden Anhängerschwund. Die  neueste Anklage richtet sich gegen Macedo und drei weitere Führer der  Universalkirche, die Brasiliens zweitgrößten TV-Sender besitzt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-wunderheiler-sektenkirchen-die-holle-der-bischofin-sonia-nachrichtenmagazin-istoe-zum-niedergang-von-renascer-em-cristo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-wunderheiler-sektenkirchen-die-holle-der-bischofin-sonia-nachrichtenmagazin-istoe-zum-niedergang-von-renascer-em-cristo/</strong></a></p>
<p><strong>Auch wegen der Feindschaft zur katholischen Kirche haben in  Deutschland die häufig als “Freikirchen” bezeichneten Sektenkirchen  erstaunlich viele Sympathisanten.</strong></p>
<p><strong>“Nicht ohne Grund hat etwa der frühere US-Präsident Ronald   Reagan  in Südamerika die Sekten gefördert, weil sie individualisierend   und  systemstabilisierend wirken.”</strong> <strong>Franziskaner </strong><strong>Paulo Suess in Publik-Forum</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/evangelikale-wunderheilerkirche-von-predigerin-marina-silva-streitet-fur-prasidentschaftskandidat-jose-serra-sektenkirche-igreja-universal-von-edir-macedo-fur-lulas-kandidatin-dilma-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/evangelikale-wunderheilerkirche-von-predigerin-marina-silva-streitet-fur-prasidentschaftskandidat-jose-serra-sektenkirche-igreja-universal-von-edir-macedo-fur-lulas-kandidatin-dilma-rousseff/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/jesusmarsch4.jpg" alt="jesusmarsch4.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/11/brasiliens-wunderheiler-sektenkirchen-mit-wachsenden-problemen-renascer-em-cristo-schlos-bereits-70-prozent-der-tempel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/11/brasiliens-wunderheiler-sektenkirchen-mit-wachsenden-problemen-renascer-em-cristo-schlos-bereits-70-prozent-der-tempel/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/bispasoniaistoe2011.JPG" alt="bispasoniaistoe2011.JPG" /></p>
<p><strong>Bischöfin Sonia von Renascer.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/bischof-cristiano-jakob-krapf-in-jequie-bahia-brillante-analysen-uber-das-heutige-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/bischof-cristiano-jakob-krapf-in-jequie-bahia-brillante-analysen-uber-das-heutige-brasilien/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund: </strong></p>
<p><strong>„CIA spionierte Brasiliens Kirche aus, fördert Sekten”</strong><strong><br />
<strong>Bischofskonferenz analysiert freigegebene Geheimdokumente</strong></strong></p>
<p><strong>Bischöfe und Theologen des Tropenlandes befassen sich derzeit  mit ungewöhnlicher Lektüre: Das Weiße Haus hat weitere hochbrisante  Geheimdokumente über CIA-Operationen vor und während der brasilianischen  Militärdiktatur freigegeben, die auch die katholische Kirche betreffen.  Renommierte Menschenrechtsaktivisten, Intellektuelle wie Helio Bicudo  und der Befreiungstheologe Frei Betto aus Sao Paulo sehen ihre früheren  Recherchen bestätigt. „Dank dieser Geheimdokumente wissen wir nun genau,  daß Washington die südamerikanischen Militärputsche der sechziger und  siebziger Jahre vorbereitete.” Auch in Brasilien, so der  Dominikanerbruder und Bestsellerautor mit Millionenauflagen, sei mit  CIA-Hilfe 1964 ein Willkürregime an die Macht gebracht worden, das bis  1985 währte. Der damalige US-Botschafter in Brasilia habe sogar  finanzielle und militärische Hilfe für die Putschisten angefordert.  „Argumentiert wurde mit dem Hirngespinst von der kommunistischen Gefahr &#8211;  obwohl die katholische Kirche und speziell deren  befreiungstheologischer Flügel bedrohlicher für die Interessen der USA  angesehen wurden als der Marxismus.”Auf die Veröffentlichungen reagierte  auch die Familie des 1964 weggeputschten demokratischen Präsidenten  Joao Goulart. „Wir gehen jetzt vor den Internationalen Gerichtshof in  Den Haag und werden beweisen, daß es eine Intervention der USA gab”,  erklärten Joao Vicente und Denise Goulart, Kinder des damaligen  Staatschefs, vor der Presse. „Sie haben einen gewählten Präsidenten  gestürzt, Brasiliens Souveränität gebrochen.” Vicente und Denise Goulart  verweisen zudem auf Dokumente, denen zufolge damals tatsächlich im  Rahmen der sogenannten „Operation Brother Sam” eine US-Militärflotte vor  der brasilianischen Küste bereitgestanden habe. Die Familie will eine  hohe Entschädigungssumme von Washington &#8211;  umgerechnet über 1,3  Milliarden Euro. Brasiliens Kirche war zur Diktaturzeit weitgehend  regimekritisch, war Opposition. Um ein Gegengewicht zu schaffen, so Frei  Betto, habe die CIA deshalb die Ausbreitung von Sekten gefördert &#8211; und  tue dies offenbar bis heute. ”Die USA finanzierten jene Sektenkirchen,  denen es darum geht, Brasiliens Christen zu spalten und progressive  Tendenzen in der katholischen Kirche auszulöschen. Jene „elektronischen  Kirchen” propagierten sogar eine Theologie des Wohlstands. Dagegen stehe  die Botschaft Jesu für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Dies  sollten die Gläubigen nicht entdecken. Bezeichnend sei, daß die  brasilianischen Chefs wichtiger evangelikaler Kirchen heute alle in den  Vereinigten Staaten wohnten, nicht in Brasilien.</strong></p>
<p><strong>Nicht zufällig herrscht Frohlocken, klammheimliche bis offene  Freude über ein Anwachsen der CIA-geförderten Sekten bei jenen, denen  der weltweite Kampf der katholischen Kirche für Menschenrechte, darunter  in Ländern wie Brasilien, sehr ungelegen kommt.  Auch in  deutschsprachigen Ländern stoßen daher solche Sekten auf viel  Wohlwollen, werden häufig beschönigend als Freikirchen eingestuft.</strong></p>
<p><strong>Befreiungstheologe Frei Betto verbrachte als politischer  Gefangener mehrere Jahre in den Foltergefängnissen der Diktatur, erlebte  all den Horror am eigenen Leibe mit. In den CIA-Dokumenten steht, daß  die USA über die Folterpraxis sehr genau Bescheid wußten. „Das Verhör  politischer Gefangener ist häufig begleitet von Folter, unter anderem  Aufhängen mit dem Kopf nach unten, Elektroschocks, Hunger”, heißt es in  einem Geheimtelegramm von 1973. Zitiert wird auch ein CIA-Informant aus  dem Repressionsapparat:”Er beschrieb uns den Mord an einem der  Subversion Verdächtigten, der er „genäht” habe, wie er es nannte &#8211;   indem er auf ihn mit einer automatischen Waffe vom Kopf bis zu den Zehen  des Fußes gefeuert habe.” Kurz vor dem Putsch telegraphierte der  damalige US-Botschafter Gordon nach Washington, man müsse Hilfe leisten,  „um ein größeres Desaster zu verhindern, welches Brasilien zu einem  China der sechziger Jahre machen könnte”. Der damalige US-Präsident  Lyndon Johnson erklärte unter Bezug auf Brasilien:”Wir können das dort  nicht tolerieren.” Öffentliche Kritik an diesen  Menschenrechtsverletzungen und der laut US-Gesetzen mögliche Stopp von  Wirtschaftshilfe seien unterblieben, um die Gewinne aus den rasch  wachsenden Rüstungslieferungen an die Militärdiktatur nicht zu  gefährden, betont der Dominikaner. ”Kardinal Evaristo Arns aus Sao Paulo  zählte zum Widerstand gegen die Diktatur und schlug den USA sogar ein  Wirtschaftsembargo gegen Brasilien vor.” Seine Bitte habe natürlich kein  Gehör gefunden. „Denn die USA finanzierten ja die Diktatur.” Die CIA  habe zudem Persönlichkeiten wie Kardinal Arns oder Erzbischof Helder  Camara ausspioniert, Geistliche beispielsweise als progressiv, als  hilfreich für die Interessen der USA oder gar als Feinde  klassifiziert.Viele Dollars flossen gemäß den nordamerikanischen Quellen  auch in die Ausbildung von Todesschwadronen, von Eliteeinheiten der  politischen Polizei Brasiliens. „Ab 1968 ging die Diktatur brutaler,  aggressiver gegen Regimegegner vor, wurde gemordet, ließ man Menschen  verschwinden”, erinnert sich Frei Betto. Der Repressionsapparat sei mit  Washingtoner Hilfe besser organisiert worden. „An US-Militärakademien  wurden Folterer für verschiedene lateinamerikanische Diktaturen,  darunter für Brasilien ausgebildet.”</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Bischofskonferenz fordert seit Jahren, daß die  Regierung von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva endlich die geheimen  Diktaturarchive der Streitkräfte öffnet. „Damit würde mehr über die  Zusammenarbeit mit der CIA bekannt.” Doch genau dies solle verhindert  werden. Länder wie Chile oder Argentinien seien bei der  Vergangenheitsbewältigung schon viel weiter. ”Die Lula-Regierung ist  eigentlich dazu verpflichtet, die Öffentlichkeit über diese dunkle Phase  unserer Geschichte aufzuklären, damit man weiß, wer verantwortlich war  für all die Verbrechen.” Lula, so sieht es Frei Betto, müßte als Chef  der Streitkräfte die Militärs zwingen, alle Repressionsarchive zu  öffnen. „Unerklärlich, ja verrückt, daß er es nicht tut.” Schließlich  legten selbst die USA ihre Geheimdokumente über diese Zeit, die  Beteiligung am Militärputsch offen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</strong></a></p>
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