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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Verteuerter &#8222;Biosprit&#8220; in Brasilien senkt Verkauf an Tankstellen um 40 Prozent, laut Landesmedien.  Benzin mit höherem Wirkungsgrad bevorzugt. Greenaction, Greenpeace.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 12:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie es hieß, sank der Verkauf gegenüber den Vormonaten Januar und Februar, &#8222;Biosprit&#8220; wurde danach seit November um 22 Prozent teurer, wird in Sao Paulo bereits für 2.30 Real/ Liter verkauft.Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die stark gestiegenen Weltmarktpreise für Zucker &#8211; für die brasilianischen Ethanolhersteller sei es daher profitabler, Zucker statt &#8222;Biosprit&#8220; herzustellen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es hieß, sank der Verkauf gegenüber den Vormonaten Januar und Februar, &#8222;Biosprit&#8220; wurde danach seit November um 22 Prozent teurer, wird in Sao Paulo bereits für 2.30 Real/ Liter verkauft.Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die stark gestiegenen Weltmarktpreise für Zucker &#8211; für die brasilianischen Ethanolhersteller sei es daher profitabler, Zucker statt &#8222;Biosprit&#8220; herzustellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/vielgelobte-niedrigpreise-fur-brasilianischen-biosprit-im-herstellerland-langst-vorbei-derzeit-ethanol-nur-in-mato-grosso-vorteilhaft-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/16/vielgelobte-niedrigpreise-fur-brasilianischen-biosprit-im-herstellerland-langst-vorbei-derzeit-ethanol-nur-in-mato-grosso-vorteilhaft-laut-landesmedien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Warum &#8222;Biosprit&#8220; so heißt &#8211; enorme Flächenbränder auf den Zuckerrohrplantagen, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen, Vernichtung der Tierwelt. </strong></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-9089"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1421022/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1421022/</a></p>
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