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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; VerstÃ¶ÃŸe gegen Naturschutzgesetz und Bundesverfassung</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Neoliberaler Alibi-&#8222;Naturschutz&#8220; in Deutschland &#8211; die Position des Wattenrats Ostfriesland.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Alibi-"NaturschutzverbÃ¤nde"]]></category>
		<category><![CDATA[Alibi-Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[VerstÃ¶ÃŸe gegen Naturschutzgesetz und Bundesverfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Â Â Â  Anmerkung: Nun ist wieder &#8222;Klima&#8220; Trumpf im Naturschutz. Bei der Â Â Â  &#8222;Rettung&#8220; des Wattenmeeres geht es aber nicht um das Klima, Â Â Â  sondern um die tatsächlich nachweisbaren Belastungsfaktoren, die Â Â Â  erst seit wenigen Jahrzehnten bestehen, und die benennt der NABU Â Â Â  noch nicht einmal mehr: Â Â Â  &#8211; Habitatverluste durch Vordeichungen (mehr als 200 qkm [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Â Â Â  Anmerkung: Nun ist wieder &#8222;Klima&#8220; Trumpf im Naturschutz. Bei der<br />
Â Â Â  &#8222;Rettung&#8220; des Wattenmeeres geht es aber nicht um das Klima,<br />
Â Â Â  sondern um die tatsächlich nachweisbaren Belastungsfaktoren, die<br />
Â Â Â  erst seit wenigen Jahrzehnten bestehen, und die benennt der NABU<br />
Â Â Â  noch nicht einmal mehr:</p>
<p><span id="more-1263"></span></p>
<p>Â Â Â  &#8211; Habitatverluste durch Vordeichungen (mehr als 200 qkm Salzwiesen<br />
Â Â Â Â  gingen in den letzen vierzig Jahren im gesamten Wattenraum dadurch<br />
Â Â Â Â  verloren)</p>
<p>Â Â Â  &#8211; Landwirtschaft mit Entwässerungen und früher Mahd, die kaum noch<br />
Â Â Â Â Â  Jungvögel hochkommen lässt</p>
<p>Â Â  &#8211; rasante Tourismusentwicklung mit ca. 30 Millionen jährlichen<br />
Â Â Â Â  Übernachtung im und am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer<br />
Â Â Â Â  ohne entsprechende Aufsicht und Betreuung</p>
<p>Â &#8211; Überbauung von Vogelrastgebieten mit Windkraftwerken und dadurch<br />
Â Â Â  Entwertung von Rastgebieten auch in faktischen Vogelschutzgebieten<br />
Â Â Â Â  in wattnahen Gebieten</p>
<p>&#8211; Überfischung des Wattenmeeres, keine fischereifreien Zonen, auch<br />
Â Â  Muschelfischerei</p>
<p>&#8211; Jagd auf dem Zuge</p>
<p>&#8211; Eintrag von Nährstoffen, die aber in den letzten Jahren zurückgingen<br />
Â  und damit das Wattenmeer weniger &#8222;düngen&#8220; und möglichweise das<br />
Â  Nahrungsangebot auf &#8222;normales Niveau&#8220; verringern</p>
<p>Auf diesen Arbeitsfeldern ist der NABU im niedersächsischen Wattenmeer<br />
seit Jahren inaktiv, im Gegenteil, der NABU tritt als<br />
&#8222;Naturstrom&#8220;-Verkäufer auf und propagiert die Windkraft. Er hat nicht<br />
Substanzielles zur Verhinderung des Zubaus von Rastgebieten an der<br />
Küste beigetragen. Beim Eiderentensterben 2002 durch das verringerte<br />
Nahrungsangebot durch überfischte Miesmuscheln hörte man nichts vom<br />
NABU. Es ist wesentlich leichter, die Belastungen auf nebulöses<br />
&#8222;Klima&#8220; (das ist der statistische Wert von 30 Jahren<br />
Wetteraufzeichnung einer Region) abzuwälzen, weil damit unangenehme<br />
Auseinandersetzungen mit namentlich zu benennenden Verursachern<br />
entbehrlich werden. Die weitgehend unkritischen, z.T. durch<br />
Drückerkolonnen an Haustüren geworbenen Mitglieder werden<br />
zeitgeistgerecht mit &#8222;Klima&#8220; alarmistisch unterhalten!</p>
<p>Auf wechselnde klimatische Bedingungen sind Watvögel hervorragend<br />
angepasst, ihr Jahreslebensraum umfasst je nach Art bis zu drei<br />
Klimazonen von der Arktis bis in die Subtropen. Diese Arten sind<br />
wesentlich älter als das uns bekannte Wattenmeer und lebten im<br />
Atlantikum in der nacheiszeitlichen Warmphasevor ca. 8000 Jahren mit<br />
wesentlich höheren Temperaturen als heute, ohne auszusterben. Watvögel<br />
erlebten dramatische Veränderungen des Klimas und des Meeresspiegels,<br />
die heute in der deutschen Bucht nicht nachweisbar sind. Der Rückgang<br />
der Kampfläufer und anderer Arten ist aber erst seit wenigen<br />
Jahrzehnten zu beobachten.</p>
<p>Der NABU sollte statt des Storches die Klimasau im Logo führen!</p>
<p>MK</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/news/wasservoegel/10287.html">http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/news/wasservoegel/10287.html</a></p>
<p>NABU-Pressediens, 18. Nov. 2008t</p>
<p>Â Â Â  Wie lang werden sie noch wattwandern?<br />
Kampfläufer in Gefahr / Alarmierender Bericht zur Vogelwelt<br />
Deutschlands<br />
Kampfläufer</p>
<p>Kampfläufer</p>
<p>18. November 2008 &#8211; Der NABU hat als Reaktion auf den heute in Bonn<br />
vorgestellten jährlichen Bericht zur Situation der Vogelwelt in<br />
Deutschland einen Aktionsplan für das in seiner Existenz bedrohte<br />
Wattenmeer gefordert. „Wenn es nicht gelingt, die Weichen für eine<br />
Rettung des Wattenmeeres schnellstmöglich zu stellen, geht mit diesem<br />
einzigartigen Lebensraum die Drehscheibe des Vogelzugs in Europa<br />
verloren”, kommentierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den<br />
aktuellen Bericht.</p>
<p>In dem vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit<br />
mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der<br />
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) erstellten<br />
Bericht „Vögel in Deutschland” werden seit den 60er Jahren unter<br />
anderem Zählungen von rastenden Wasser- und Watvögeln ausgewertet.<br />
Danach sinken die Rastbestände von Arten wie dem Kampfläufer und dem<br />
Alpenstrandläufer, die auf das Wattenmeer als überlebenswichtige<br />
„Tankstelle” auf ihrem Zug zwischen Nord und Süd angewiesen sind. Die<br />
Zahl der im Wattenmeer überwinternden Ringelgänse habe ebenso<br />
abgenommen wie die der muschelfressenden Knutts und Austernfischer.<br />
Ihr Rückgang wird auf ein vermindertes Nahrungsangebot zurückgeführt:<br />
In den letzten Jahren gab es bedingt durch die milden Winter nur wenig<br />
Muschelnachwuchs.</p>
<p>Der NABU sieht in dem Bericht bestätigt, dass dem Wattenmeer bei<br />
fortschreitendem Klimawandel Verluste bevorstehen, die das weltweit<br />
einmalige Ökosystem bedrohen. Die flachen Bereiche von Nord- und<br />
Ostsee sind als Trittstein und Überwinterungsgebiet für Zugvögel von<br />
überragender Bedeutung. „Für die Erhaltung dieser Lebensräume trägt<br />
Deutschland eine hohe internationale Verantwortung”, so Miller.</p>
<p>Durch seine geografische Lage und seinen hohen Anteil an<br />
Wattenmeerküste müsse Deutschland zum Vorreiter internationaler<br />
Schutzbemühungen werden. Nach Auffassung des NABU müssen nun<br />
Klimaschutzbemühungen und das Schutzgebietsmanagement vor Ort Hand in<br />
Hand gehen.</p>
<p>Zu den besonderen Herausforderungen zählt der NABU, die notwendigen<br />
Managementpläne für Schutzgebiete zukunftsorientiert auszugestalten.<br />
Das hieße, Rückzugsräume für wandernde Tierarten so zu erhalten, dass<br />
sie für bedrohte Arten auch angesichts bevorstehender<br />
Klimaveränderungen von größtem Nutzen seien.</p>
<p>Für Rückfragen:<br />
Dr. Markus Nipkow<br />
NABU-Referent für Ornithologie und Vogelschutz<br />
Tel. 030-284984-1620</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
Â Â Â Â Â  D-26427 Esens-Holtgast/Ostfriesland<br />
Â Â Â Â Â  Tel: +49 (0)4971 947265<br />
Â Â Â Â Â  Fax: +49 (0)3212-1003511<br />
Â Â Â Â Â  href=&#8220;mailto:Post@Wattenpresse.de&#8220; mce_href=&#8220;mailto:Post@Wattenpresse.de&#8220;&gt;mailto:Post@Wattenpresse.de<br />
Â Â Â Â Â  href=&#8220;http://www.wattenrat.de/&#8220; mce_href=&#8220;http://www.wattenrat.de/&#8220;&gt;www.Wattenrat.de</p>
<p>href=&#8220;http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/18/weitere-grose-erfolge-beim-neoliberalen-naturschutz-bundesamt-fur-naturschutz-legt-bericht-zur-lage-der-vogel-in-deutschland-vor-beeindruckende-resultate-der-umweltpolitik-von-topfer-merkel-tritt/&#8220; mce_href=&#8220;http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/18/weitere-grose-erfolge-beim-neoliberalen-naturschutz-bundesamt-fur-naturschutz-legt-bericht-zur-lage-der-vogel-in-deutschland-vor-beeindruckende-resultate-der-umweltpolitik-von-topfer-merkel-tritt/&#8220;&gt;http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/18/weitere-grose-erfolge-beim-neoliberalen-naturschutz-bundesamt-fur-naturschutz-legt-bericht-zur-lage-der-vogel-in-deutschland-vor-beeindruckende-resultate-der-umweltpolitik-von-topfer-merkel-tritt/</p>
<p>Â Â Â Â Â </p>
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