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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Rousseff in USA 2012</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Brasiliens Staatschefin Rousseff nennt in Harvard-Universität den Bildungsrückstand in ihrem Land außerordentlich schwerwiegend. Lula-Rousseff-Regierung war permanent wegen Vernachlässigung des brasilianischen Bildungswesens  in öffentlicher Kritik. Straßenproteste: Bildung statt Fußball-WM. &#8222;Copa? A gente quer educacao!&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/11/brasiliens-staatschefin-rousseff-nennt-in-harvard-universitat-den-bildungsruckstand-in-ihrem-land-auserdentlich-schwerwiegend-lula-rousseff-regierung-war-permanent-wegen-vernachlassigung-des-brasilia/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/11/brasiliens-staatschefin-rousseff-nennt-in-harvard-universitat-den-bildungsruckstand-in-ihrem-land-auserdentlich-schwerwiegend-lula-rousseff-regierung-war-permanent-wegen-vernachlassigung-des-brasilia/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rousseff in USA 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Rousseff über Bildungsrückstand Brasiliens]]></category>

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		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/brasil/noticia/2012/04/em-harvard-dilma-diz-que-brasil-deve-superar-atraso-na-educacao.html &#8222;gravíssimo&#8220; o atraso na educação no Brasil.  “Von 100 Schülern, die in Sao Paulo die Mittelschule verlassen, können nur 5 Prozent richtig lesen und schreiben. Es ist eine Tragödie.” Gilberto Dimenstein, Journalist der größten brasilianischen Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo,  Bildungsexperte, 2010  Brasilien auf Welt-Bildungsstatistik der UNESCO auf 88. Platz, hinter Honduras. Lateinamerika-Vergleich: Kuba [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/brasil/noticia/2012/04/em-harvard-dilma-diz-que-brasil-deve-superar-atraso-na-educacao.html"><strong>http://g1.globo.com/brasil/noticia/2012/04/em-harvard-dilma-diz-que-brasil-deve-superar-atraso-na-educacao.html</strong></a></p>
<p><strong>&#8222;gravíssimo&#8220; o atraso na educação no Brasil.  </strong></p>
<p><strong>“Von 100 Schülern, die in Sao Paulo die Mittelschule   verlassen,  können nur 5 Prozent richtig lesen und schreiben. Es ist   eine Tragödie.”  Gilberto Dimenstein, Journalist der größten brasilianischen Qualitätszeitung Folha de Sao   Paulo,   Bildungsexperte, 2010  </strong></p>
<p><strong>Brasilien auf Welt-Bildungsstatistik der UNESCO auf 88. Platz, hinter Honduras.</strong></p>
<p><strong>Lateinamerika-Vergleich: Kuba 14., Argentinien 38., Uruguay 39., Chile 51., Mexiko 55. Platz.</strong></p>
<p><strong>In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.</strong></p>
<p><strong>Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</strong></a></p>
<p><strong>Realistische deutsche Unternehmensmanager erklärten indessen 2012 in Sao Paulo im Interview, daß die brasilianische Regierung &#8222;die Bildung absichtlich niedrig hält, die Klassenunterschiede brisant sind. Die Leute aus der Unterschicht haben garnicht die Chance, nach oben zu kommen, weil ihnen für Privatschulen das Geld fehlt. Für jene, die im Slum aufwachsen, ist daher vorprogrammiert, in der Favela zu bleiben bzw. bestenfalls nur einen sehr geringen sozialen Aufstieg zu schaffen. Sechste Wirtschaftsnation &#8211; aber nur Platz 84 auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung, das paßt nicht zusammen.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/brasilien-hat-als-einziger-bric-staat-keine-spitzen-universitat-laut-welt-akademiker-umfrage-bildungspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/brasilien-hat-als-einziger-bric-staat-keine-spitzen-universitat-laut-welt-akademiker-umfrage-bildungspolitik-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html"><strong>http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/protestbildungmasp.JPG" alt="protestbildungmasp.JPG" /></p>
<p><strong>Protest gegen schlechtes Bildungssystem, Sao Paulo 2011. Viel Lob für Lula-Rousseff-Politik von interessierter Seite aus Mitteleuropa. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Pedro Herz, jüdischer Besitzer der größten brasilianischen   Buchkaufhauskette “Livraria Cultura” bedrückt 2011, daß der größte Teil   der Brasilianer wegen des immer schlechteren Schulsystems garnicht   verstehe, was er lese. “Die Leute könnten nicht mal einen kleinen Text   lesen und wiedergeben, kapieren den Text nicht &#8211; und das ist   grauenhaft.” Der Kulturverlust, die Medienkrise schreite fort &#8211; ob in   Brasilien oder im Rest der Welt. “Alle träumen von der erlebten   Vergangenheit, weil das Heute reizlos, enttäuschend ist.”</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Basisdaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Heranwachsende lesen noch weniger  als bisher, laut neuer Studie. Bemerkenswerte Erfolge neoliberaler  Bildungspolitik Brasilias. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12758" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><span id="more-12876"></span></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/vestibular-e-educacao/noticia/2012/03/criancas-e-adolescentes-estao-lendo-menos-indica-pesquisa.html"><strong>http://g1.globo.com/vestibular-e-educacao/noticia/2012/03/criancas-e-adolescentes-estao-lendo-menos-indica-pesquisa.html</strong></a></p>
<p><strong>Den Angaben zufolge waren 75 % der Brasilianer noch nie im Leben in einer Bibliothek, nimmt der Bibliotheksbesuch weiter ab.  </strong></p>
<p><strong>Auch wegen des wichtigen Bildung-Kriteriums liegt Brasilien  auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur weit abgeschlagen auf  Platz 84 &#8211; Vergleiche mit anderen lateinamerikanischen Ländern sind  entsprechend aufschlußreich.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><strong>Bildungswesen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasiliens-bildungssystem-unter-lula-rousseff-auf-ranking-der-qualifizierung-junger-menschen-fur-den-globalen-markt-liegt-brasilien-auf-platz-35-unter-60-landerno-globo-rusland-27-argentini/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasiliens-bildungssystem-unter-lula-rousseff-auf-ranking-der-qualifizierung-junger-menschen-fur-den-globalen-markt-liegt-brasilien-auf-platz-35-unter-60-landerno-globo-rusland-27-argentini/</strong></a></p>
<h2>UNESCO-Daten: Deutliche Verschlechterung des  brasilianischen Schulniveaus unter Lula. “Fabrica de Analfabetos”.  Mangelnde Wertevermittlung. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1725" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/neoliberales-bildungswesen/" rel="tag">neoliberales Bildungswesen</a></p>
<p><strong>Unter der Regierung von Staatschef Lula ist das  Schulniveau in der zehntgrößten Wirtschaftsnation der Erde, zudem der  größten Demokratie Lateinamerikas, laut Angaben der  UN-Bildungsorganisation UNESCO spürbar abgesenkt worden. Gemäß dem  UNESCO-Bildungsindex lag Brasilien 2006 auf dem 72. Platz und ist 2008  auf den 76. Platz zurückgefallen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Laut  UNESCO-Angaben ist die Sitzenbleiberquote lediglich in den afrikanischen  Ländern höher als in Brasilien.  Wie sogar das staatliche  brasilianische Statistikinstitut IBGE 2008 konstatiert, gehen 84,5  Prozent der Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die weder lesen noch  schreiben können, derzeit in die Schule. Es handele sich um insgesamt  1,1 Millionen Schüler, 745900 davon lebten  im Nordosten. Laut IBGE sind  insgesamt 2,1 Millionen SchülerÂ im Alter zwischen 7 und 14 Jahren noch  Analphabeten. Nur rund die Hälfte  der brasilianischen Kinder schafft  den Grundschulabschluß, kommt bis zur achten Klasse. Gemäß den  UNESCO-Studien ist das Niveau zuvieler Lehrer sehr niedrig. Lehrer, die  Grundkenntnisse der Alphabetisierung nicht beherrschten, dürften nicht  vor eine Klasse gelassen werden, hieß es.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><font size="3">Der inzwischen verstorbene  deutschstämmige Kardinal Aloisio Lorscheiter hatte während seiner  Amtszeit in der Diözese Fortaleza betont, die Herrschenden, zynisch und  skrupellos agierende Clans, seien nicht gewillt, Macht und Privilegien  abzutreten. Deshalb werde das Volk ganz bewußt dumm gehalten, da es dann  leichter manipulierbar sei. Ungebildete, Analphabeten, so der Kardinal,  „wissen nicht, wie sie sich in der heutigen Welt bewegen sollen. Sie  kennen ihre Rechte nicht und fordern sie auch nicht ein. Sie lassen sich  fatalistisch treiben, sie verbinden sich nicht mit anderen, sie  organisieren sich nicht.” Der angesehene Kolumnist und Schriftsteller  Saraiva Junior sagte Ende 2008 in FortalezaÂ im  Website-Exklusivinterview, er stimme der Einschätzung des Bischofs zu,  Lorscheiter habe völlig Recht. </font></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><font size="3">Die hohe Analphabetenrate,  dazu die hohe Zahl funktioneller Analphabeten, schafft im Alltag  Brasiliens tagtäglich zahllose bizarre Probleme. So steigt u.a. die  Unfall-und Krankenrate erheblich, weil Ungebildete Warntafeln nicht  lesen bzw. nicht verstehen können &#8211; gleiches gilt für  Gebrauchsanweisungen auf Packungen von Medikamenten oder giftigen  Stoffen. </font></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><font size="3">Während Brasilien auf dem  neuesten UNESCO-Index den 76. Platz belegt, liegt Paraguay auf Platz 75,  Peru auf Platz 65, Venezuela auf Platz 64 und Argentinien auf Platz 27.</font></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><font size="3">Auch in bestimmten Ländern  der Ersten Welt halten es zuständige Autoritäten inzwischen für  sinnvoll, die Zahl niedrig Gebildeter in der Gesellschaft zu erhöhen, um  u. a. die Entpolitisierung zu fördern und damit das politische Handeln  zu erleichtern.</font></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/03/unesco-daten-deutliche-verschlechterung-des-brasilianischen-schulniveaus-unter-lula-fabrica-de-analfabetos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/03/unesco-daten-deutliche-verschlechterung-des-brasilianischen-schulniveaus-unter-lula-fabrica-de-analfabetos/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien auf Welt-Bildungsstatistik der UNESCO auf 88. Platz, hinter Honduras:</strong> <a href="http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100120/not_imp498455,0.php"><font color="#bb0000">http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100120/not_imp498455,0.php</font></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/12/trote-bildungsexperten-sehen-verrohung-der-brasilianischen-gesellschaft-helio-liberador-vize-rektor-der-katholischen-universitat-von-sao-paulo-kein-trote-in-deutschland-wegen-kulturellen-faktore/#more-1931">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/12/trote-bildungsexperten-sehen-verrohung-der-brasilianischen-gesellschaft-helio-liberador-vize-rektor-der-katholischen-universitat-von-sao-paulo-kein-trote-in-deutschland-wegen-kulturellen-faktore/#more-1931</a></strong></p>
<h2>Brasilianischer Staat erfüllt nur ein Drittel  der gesetzlichen Bildungsvorgaben, laut neuer Studie. “Fortschrittliche  Regierungspolitik” &#8211; Lob aus Europa. Oscar Niemeyer und die  CIEP-Schulen  von Rio. Peter Scholl-Latour. Lepra und WHO-Vorgaben. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=4718" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aufnahmerituale/" rel="tag">Aufnahmerituale</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bildung/" rel="tag">Bildung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brizola/" rel="tag">Brizola</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ciep/" rel="tag">CIEP</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/darcy-ribeiro/" rel="tag">Darcy Ribeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eu/" rel="tag">EU</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lepra/" rel="tag">Lepra</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/machismus/" rel="tag">Machismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/oscar-niemeyer/" rel="tag">Oscar Niemeyer</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/peter-scholl-latour/" rel="tag">Peter Scholl-Latour</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/trote/" rel="tag">Trote</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/universita%c2%a4ten/" rel="tag">UniversitÃ¤ten</a></p>
<p><a href="http://www1.folha.uol.com.br/folha/educacao/ult305u701517.shtml">http://www1.folha.uol.com.br/folha/educacao/ult305u701517.shtml</a></p>
<p><strong>2001 war unter anderem per Gesetz beschlossen worden, den  Analphabetismus in BrasilienÂ auszutilgen. Laut Studie fiel die  Analphabetenrate bis 2008 aber nur von 13,6 auf 10 Prozent, könnten  damit etwa 14 Millionen Brasilianer ab 15 immer noch nicht schreiben und  lesen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/brasilien-hat-unter-lula-hochste-sitzenbleiberquote-lateinamerikas-hochste-rate-von-kindern-ohne-schule-arbeitslosenrate-stieg-bei-jungen-menschen-stark-an-laut-neuesten-studien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/brasilien-hat-unter-lula-hochste-sitzenbleiberquote-lateinamerikas-hochste-rate-von-kindern-ohne-schule-arbeitslosenrate-stieg-bei-jungen-menschen-stark-an-laut-neuesten-studien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/cieplapa.JPG" alt="cieplapa.JPG" /></p>
<p><strong>Öffentliche Schule namens CIEP in Rio de  JaneiroÂ -projektiert von Oscar Niemeyer, weltweit gerühmt von Pelé,  Leonel Brizola undÂ Darcy Ribeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/22/fast-60-prozent-der-brasilianer-ab-15-sind-laut-pisa-kriterien-funktionelle-analphabeten-warnt-bildungsexperte-joao-batista-araujo-e-oliveira/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/das-mentale-niveau-der-brasilianischen-tv-zuschauer-liegt-bei-etwa-neun-jahren-ein-junger-franzose-liest-200-mal-mehr-als-ein-brasilianer-dramaturg-miguel-falabella-fusballstar-ronaldo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/das-mentale-niveau-der-brasilianischen-tv-zuschauer-liegt-bei-etwa-neun-jahren-ein-junger-franzose-liest-200-mal-mehr-als-ein-brasilianer-dramaturg-miguel-falabella-fusballstar-ronaldo/</a></p>
<h2>Brasilien: Milliarden für Fußball-WM und  Olympische Spiele, während u.a.Bildungswesen weiter sehr niedriges  Niveau aufweist, Hunger und Misere existieren. Entsprechende  Straßenproteste in Sao Paulo. “Copa? A gente quer educacao.” Waldemar  Rossi, katholische Arbeiterpastoral. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10579" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fuayball-wm/" rel="tag">FuÃŸball-WM</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/niedriges-bildungsniveau-in-brasilien/" rel="tag">niedriges Bildungsniveau in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/olympische-spiele/" rel="tag">Olympische Spiele</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/copabildungprotestesp.JPG" alt="copabildungprotestesp.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/16/brasilien-wie-weit-hat-es-das-land-unter-der-lula-rousseff-regierung-im-bildungsbereich-gebracht-nur-93-platz-auf-dem-un-bildungs-rankingbotswana-weit-besser-auf-platz-81/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/16/brasilien-wie-weit-hat-es-das-land-unter-der-lula-rousseff-regierung-im-bildungsbereich-gebracht-nur-93-platz-auf-dem-un-bildungs-rankingbotswana-weit-besser-auf-platz-81/</strong></a></p>
<p><strong>Sehr aufschlußreich ist, welche Länder auf besseren Plätzen   liegen: Iran(89), Saudi-Arabien(84), Botswana(81), Libyen(66),   Bolivien(61), Bahrein(49), Argentinien(40) Kuba(16).</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html"><strong>http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html</strong></a></p>
<p><strong>“Von 100 Schülern, die in Sao Paulo die Mittelschule  verlassen,  können nur 5 Prozent richtig lesen und schreiben. Es ist  eine Tragödie.”  Gilberto Dimenstein, Journalist der Folha de Sao  Paulo,   Bildungsexperte, 2010  </strong></p>
<p><strong> Vor den   Bombenangriffen lag Libyen auf dem neuesten   UNO-Index  für menschliche  Entwicklung auf   dem   53. Platz,   Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien, aus Europa mit viel Lob   bedacht,  dagegen nur auf dem 73. Platz.  Auf dem UNO-Bildungsindex  liegt     Libyen auf dem 66. Platz,  Brasilien  weit  abgeschlagen auf  dem 93. </strong></p>
<p><strong>Libyen wird in der UNO-Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik nur einen Platz hinter Uruguay.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/02/spenden-fur-strasenkinder-im-land-der-milliardare-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/02/spenden-fur-strasenkinder-im-land-der-milliardare-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/obdachlose-in-sao-paulo-protestieren-gegen-lebendiges-verbrennen-von-strasenbewohnern-und-andere-gewalttaten-in-brasilien-viele-greueltaten-garnicht-amtlich-registriert-obdachlosenvertreibung-bea/</strong></a></p>
<h1>Das Erste: Drehstart für “Das Traumhotel &#8211; Brasilien”  (AT)</h1>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"> </abbr></p>
<p><strong>München (ots) &#8211; Am 29. August 2011 ist die erste Klappe für  eine neue Folge  von “Das Traumhotel” gefallen. Dieses Mal entführt Das  Erste seine Zuschauer ins  farbenfrohe und temperamentvolle Brasilien.  Die Reise mit Hotelbesitzer Markus  Winter führt nach Rio de Janeiro und  Salvador da Bahia.(Pressetext)</strong></p>
<p><abbr title="2011-08-29T00:00:00Z"></abbr></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/28/bullying-protest-in-sao-paulo-gegen-in-brasilien-weitverbreitete-praxis/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/28/bullying-protest-in-sao-paulo-gegen-in-brasilien-weitverbreitete-praxis/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/copabildung2.JPG" alt="copabildung2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/03/uber-16-millionen-brasilianer-in-extremer-armut-selbst-laut-offiziellen-regierungsangaben-lula-erfullte-wahlversprechen-nicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/03/uber-16-millionen-brasilianer-in-extremer-armut-selbst-laut-offiziellen-regierungsangaben-lula-erfullte-wahlversprechen-nicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/copabildung3.JPG" alt="copabildung3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/brasilien-hat-als-einziger-bric-staat-keine-spitzen-universitat-laut-welt-akademiker-umfrage-bildungspolitik-unter-lula-rousseff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/brasilien-hat-als-einziger-bric-staat-keine-spitzen-universitat-laut-welt-akademiker-umfrage-bildungspolitik-unter-lula-rousseff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/21/brasiliens-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-erstmals-mehr-internationale-aufmerksamkeit-wegen-anzeigen-gegen-modekette-zarades-spanischen-inditex-konzerns-brasiliens-katholische-kirche-prangert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/21/brasiliens-sklavenarbeit-unter-lula-rousseff-erstmals-mehr-internationale-aufmerksamkeit-wegen-anzeigen-gegen-modekette-zarades-spanischen-inditex-konzerns-brasiliens-katholische-kirche-prangert/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/copabildung5.JPG" alt="copabildung5.JPG" /></p>
<p><strong>“Schuld bist du, Brasilianer.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/copabildung4.JPG" alt="copabildung4.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/wirtschaftsriese-brasilien-land-fallt-auf-welt-index-fur-wettbewerbsfahigkeit-ua-wegen-niedriger-produktivitat-um-6-platze-auf-rang-44/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/18/wirtschaftsriese-brasilien-land-fallt-auf-welt-index-fur-wettbewerbsfahigkeit-ua-wegen-niedriger-produktivitat-um-6-platze-auf-rang-44/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/silber-frau-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/silber-frau-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/brasiliens-bildungswesen-waldemar-rossi-fuhrer-der-katholischen-arbeiterseelsorge-sao-paulos-analysiert/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html"><strong>http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Verirrte Kugeln töten Schulkinder:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/copacabana-protest-wegen-tod-des-schulers-wesley-durch-verirrte-kugel-menschenrechte-der-slum-bewohner-unter-lula/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/gekaufte-examensarbeiten-in-brasilien-unfahige-absolventen-sind-sand-im-getriebe-des-landes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/gekaufte-examensarbeiten-in-brasilien-unfahige-absolventen-sind-sand-im-getriebe-des-landes/</a></p>
<p><strong>EU-Lob für Lula-Politik:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></p>
<p><strong>TV-Kommentar zu Lulas Bildungswesen:</strong> <a href="http://video.globo.com/Videos/Player/Noticias/0,,GIM1221686-7823-ALEXANDRE+GARCIA+FALA+SOBRE+A+PRECARIEDADE+DAS+ESCOLAS+DO+MARANHAO,00.html">http://video.globo.com/Videos/Player/Noticias/0,,GIM1221686-7823-ALEXANDRE+GARCIA+FALA+SOBRE+A+PRECARIEDADE+DAS+ESCOLAS+DO+MARANHAO,00.html</a></p>
<p><strong>Schlechtes Bildungswesen politisch beabsichtigt, laut Kirche und Intellektuellen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p><strong>Derzeit wieder sadistische Aufnahmerituale an Universitäten und Hochschulen Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/trote-wieder-brutale-gewalt-gegen-neue-studenten-an-universitaten-brasiliens-schlage-tritte-frakturen-trinken-von-ethanoltreibstoff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/03/trote-wieder-brutale-gewalt-gegen-neue-studenten-an-universitaten-brasiliens-schlage-tritte-frakturen-trinken-von-ethanoltreibstoff/</a></p>
<p><strong>“Folter ohne Ende” und “fortschrittliche Regierungspolitik”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Machismus und Bildungsniveau:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/02/wie-sie-die-weiber-wollen-banale-tv-bierpropaganda-mit-paris-hilton-fur-die-marke-devassa-in-brasilien-vorerst-gestoppt-frauen-sollten-nicht-wie-ein-produkt-behandelt-werden-kritisiert-fra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/02/wie-sie-die-weiber-wollen-banale-tv-bierpropaganda-mit-paris-hilton-fur-die-marke-devassa-in-brasilien-vorerst-gestoppt-frauen-sollten-nicht-wie-ein-produkt-behandelt-werden-kritisiert-fra/</a></p>
<p><strong>Brasilien und UNO-Index für menschliche Entwicklung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><strong>Oscar Niemeyer und die Schulen von Rio de Janeiro:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/paulo-lins-co-regisseur-des-kino-hits-city-of-god-zu-oscar-niemeyers-beruchtigten-ciep-schulen-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/paulo-lins-co-regisseur-des-kino-hits-city-of-god-zu-oscar-niemeyers-beruchtigten-ciep-schulen-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>Peter Scholl-Latour:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/peter-scholl-latour-uber-brasilien-vielfaltige-harmonie-der-rassen-mauricio-pestana-uber-das-rassistischste-land-der-erde-jurandir-freire-costa-uber-ethisch-moralische-schizophrenie-m/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/</a></p>
<p><strong>Mittelalterliche Lepra und WHO-Vorgaben:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/03/brasilien-hat-weiter-hochste-lepra-dichte-der-welt-2009-uber-36000-neue-leprafalle-offiziell-registriert-kein-teilstaat-erfullte-who-vorgaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a></p>
<p><strong>“Von 100 Schülern, die in Sao Paulo die Mittelschule    verlassen,  können nur 5 Prozent richtig lesen und schreiben. Es ist    eine Tragödie.”  Gilberto Dimenstein, Journalist der Folha de Sao    Paulo,   Bildungsexperte, 2010  </strong></p>
<p><strong>Lateinamerika-Vergleich: Kuba 14., Argentinien 38., Uruguay 39., Chile 51., Mexiko 55. Platz.</strong></p>
<p><strong>In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<h2>Franziskaner-Kardinal-Lorscheider-These von  Dr. Claudio Guimaraes  dos Santos bestätigt: “Bewußt und durchdacht  betriebenes Projekt der  brasilianischen Eliten.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2310" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dr-claudio-guimaraes-dos-santos/" rel="tag">Dr. Claudio Guimaraes dos Santos</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kardinal-lorscheiter/" rel="tag">Kardinal Lorscheiter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a></p>
<p><strong>Der deutschstämmige Franziskaner-Kardinal Aloisio   Lorscheider sagte in Fortaleza im Exklusivinterview: ”Die Herrschenden,   zynisch und skrupellos agierende Clans, sind nicht gewillt, Macht und   Privilegien abzutreten. Deshalb wird das Volk ganz bewußt dumm gehalten,   da es dann leichter manipulierbar ist. Ungebildete, Analphabeten  wissen  nicht, wie sie sich in der heutigen Welt bewegen sollen. Sie  kennen  ihre Rechte nicht und fordern sie auch nicht ein. Sie lassen  sich  fatalistisch treiben, sie verbinden sich nicht mit anderen, sie   organisieren sich nicht.”</strong></p>
<p><strong>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos: “Diese Eliten-Taktik   erleichtert die Beherrschung. Es handelt sich um ein bewußt und   durchdacht vorangetriebenes Projekt. Die Kapazität der Politiker, die   Massen zu manipulieren, ist immens.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/16/dieses-bildungssystem-ist-eine-katastrophe-tagesschau-forum-kardinal-lorscheiter-brasilien-das-volk-wird-ganz-bewust-dumm-gehalten-da-es-dann-leichter-manipulierbar-ist-o-pais-da-delic/#more-1942">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/16/dieses-bildungssystem-ist-eine-katastrophe-tagesschau-forum-kardinal-lorscheiter-brasilien-das-volk-wird-ganz-bewust-dumm-gehalten-da-es-dann-leichter-manipulierbar-ist-o-pais-da-delic/#more-1942</a></p>
<p><strong>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos:</strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdossantos2.jpg" alt="claudiogdossantos2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/17/ronaldo-fusballstar-last-eigene-wegen-sicherheit-und-bildung-in-europa-aufwachsen-ich-ziehe-vor-das-mein-sohn-europaische-freunde-hat-ohne-die-malandragem-der-brasilianischen-freunde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/17/ronaldo-fusballstar-last-eigene-wegen-sicherheit-und-bildung-in-europa-aufwachsen-ich-ziehe-vor-das-mein-sohn-europaische-freunde-hat-ohne-die-malandragem-der-brasilianischen-freunde/</a></p>
<h2>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos &#8211; Mediziner,  Therapeut,  Schriftsteller, Sprachwissenschaftler, Publizist, Künstler;   unter den  wichtigsten Denkern Brasiliens. ” O povo assiste calado aos  escandalos  mais chocantes.” “Imensa Passividade.” “Passivität des  Brasilianers  teils verursacht durch Fehlen von Bildung und Kultur.”  Textsammlung,  Olympia-Bewerbung Rio de Janeiros. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2277" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dr-claudio-guimaraes-dos-santos/" rel="tag">Dr. Claudio Guimaraes dos Santos</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jurandir-freire-costa/" rel="tag">Jurandir Freire Costa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rogerio-reis/" rel="tag">Rogerio Reis</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdsantos.JPG" alt="claudiogdsantos.JPG" /></p>
<p><strong>Beim Website-Interview in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/</a></p>
<p><strong>“In Brasilien gibt es Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Es   fehlt Bewußtsein dafür, daß man eine solidarische Gesellschaft aufbauen   müßte. Ich habe etwas Hoffnung, bin aber desillusioniert. Denn man  sieht  von Jahr zu Jahr, daß sich die Dinge hier nicht ändern. Alles  bleibt im  immergleichen Zustand. Die brasilianische Demokratie ist  krank. Eine  der Säulen der Demokratie, der freie, mündige, kritische,  bewußte  Bürger, existiert in Brasilien nicht. In den letzten  zweihundert,  dreihundert Jahren hat man eine unkritische Masse  geschaffen &#8211; unfähig,  zu entscheiden. Ich bin Demokrat. Unsere Eliten  sind immer kulturloser,  ungebildeter. Niemand mag schlechtes,  verdorbenes Essen &#8211; doch schlechte  Informationen schlucken alle  massenweise und völlig unkritisch. Wir  sehen eine Verarmung des  Kulturniveaus der Menschheit &#8211; ich fühle das  extrem schmerzhaft.  Schließlich war der Zugang zu Kultur noch nie so  leicht wie heute.  Alles ist leichter greifbar, ob gute Bücher oder gute  MusikÂ &#8211;  dochÂ man nutzt es nicht. Ein interessanter Aspekt &#8211; die   Scheinheiligkeit in den persönlichen Beziehungen in Brasilien, die   vieles verdeckt und versteckt. Wir Brasilianer übertreiben darin &#8211;   entfernen damit den anderen. Der Brasilianer pflegt eine ferne,   distanzierte Nähe, wie ich es nenne.Â  Es scheint nur so, als ob eine   Person einem sehr nahe ist &#8211; doch sie ist es nicht, sie ist weit weg.   Großes Ziel, großer Konsumwunsch des Brasilianers ist jener american way   of life unserer Eliten. Unglücklicherweise wird in Brasilien der   einheimische Intellektuelle nur sehr selten geschätzt, hier fehlt   intellektueller Dialog. Da man den Intellektuellen wenig Wert beimißt,   kommunizieren sie wenig untereinander, führen ein bestimmtes   Inseldasein. Einstein hätte seine Relativitätstheorie heute wohl nie   publiziert, da er bei den Fachzeitschriften-Boards nicht durchgekommen   wäre. Da hätte man wohl gesagt, sehr komisch, nehmen wir nicht, kommt   nicht rein ins Blatt. In der Kunst haben wir dieses Problem mit den   Kuratoren. Das ist gravierend &#8211; willkürliche Kriterien, Segregation &#8211;   als Folge das Immergleiche. Wie läufts denn in den Medien: New York   Times, Economist haben dies und das gesagtÂ  &#8211; also sagen wir das auch,   so läufts doch. Deshalb ist heute das Internet so wichtig, um diese   Einseitigkeit, dieses SchemaÂ zu umgehen. Die Rolle der   Nachrichtenagenturen ist bedenklich, oft passierte doch vor Ort ganz   anderes &#8211; Pressemagnaten kontrollieren die Information. Ich gab bereits   Interviews, wonach man ganz anderes druckte, als ich gesagt hatte. Und   worauf ich von anderen Experten beschuldigt wurde, Blödsinn zu   verbreiten. Ich mußte dann wieder öffentlich klarstellen, ganz anderes   gesagt zu haben. Doch solche Risiken muß man eingehen. Immer wird es   schlechte Editoren, Manipulierer geben. Manche Leute entschieden   deshalb, nichts mehr zu sagen. Ich fordere meine Kollegen stets auf:   Wenn ihr es nicht aussprecht, wer wird es dann tun? Der Fußballer, der   Pagodesänger, der schlechte Politiker, der jede Chance zum Reden sofort   nutzt? Wenn wir schweigen, beherrschen diese Leute die Szene.   DeshalbÂ dürfenÂ wir auch Risiken nicht scheuen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Beispiele banalster Art für auffällige Passivität lassen sich   in Brasilien täglich überall beobachten: Selbst in Sao Paulos City   stehen die MenschenÂ häufig an den “Schnellkassen” der Supermärkte in   über hundert Meter langen Schlangen, warten bravÂ über eine halbe Stunde   lang &#8211; dagegen zu protestieren, daß nur etwa die Hälfte der Kassen   besetzt ist, fällt niemandem ein. In Mitteleuropa würden die Supermärkte   bereits aus Image-und Effizienzgründen dafür sorgen, daß die Kunden   rasch bezahlen können. Gleiches gilt in Sao Paulo für den absurd   schlecht organisierten Nahverkehr &#8211; Proteste gegen die enormen   Wartezeiten, den hohen Verlust an Freizeit sind unüblich.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen “microondas” &#8211; immer wieder von Zeitungen abgebildet, Teil der Gewaltkultur-Normalität.</strong></p>
<p><strong>Die Mittelschicht: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/#more-675">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/#more-675</a></strong></p>
<p><strong>Text zu Olympia-Bewerbung Rio de Janeiros:</strong> <a href="http://observatoriodoesporte.org.br/ouro-de-tolo-olimpico/">http://observatoriodoesporte.org.br/ouro-de-tolo-olimpico/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdossantos2.jpg" alt="claudiogdossantos2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/</a></p>
<p><strong><font face="Times New Roman">Weitere Texte von Dr. Claudio   Guimaraes dos Santos, veröffentlicht in Brasiliens größter   Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”.Â </font></strong></p>
<p><strong><font face="Times New Roman">TENDÃŠNCIAS/DEBATES</font></strong></p>
<p><font face="Times New Roman">Os artigos publicados com assinatura náo   traduzem a opiniáo do jornal. Sua publicaçáo obedece ao propÃ³sito de   estimular o debate dos problemas brasileiros e mundiais e de refletir  as  diversas tendÃªncias do pensamento contemporÃ¢neo. <a href="mailto:debates@uol.com.br"><strong>debates@uol.com.br</strong></a><font size="3"> </font></font><font face="Times New Roman"><strong>A era das mÃºmias </strong></font><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></font></font></p>
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<p><font face="Times New Roman" size="3"><br />
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<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong><em>MÃºmias   de todas as classes, deixai de vos rebelar contra o destino!   Conformai-vos com a finitude irremediÃ¡vel dos homens, do universo </em></strong></font></font></p>
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<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /></td>
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<p><font face="Times New Roman" size="3">O PASSADO , náo hÃ¡ dÃºvida, é muito sedutor, jÃ¡ que se deixa “reescrever” Ã  vontade, sem maiores compromissos.<br />
Sáo provas disso as confissÃµes que se fazem a sacerdotes e terapeutas:   nelas, os erros se disfarçam de acertos e os fracassos reluzem como   sucessos. (Quantos anos de terapia ou de culto náo sáo, Ã s vezes,   necessÃ¡rios para que um homem se reconheça como é, moderando o teor   fantasista e benevolente dos seus relatos!…) Sáo também evidÃªncias da   maleabilidade do passado os revisionismos com que topamos, amiÃºde, em   alguns livros de histÃ³ria, em que bandidos e assassinos contumazes sáo   transmutados -como que por encanto!- em exemplos edificantes de herÃ³is   martirizados (e vice-versa), ao sabor puro do viés ideolÃ³gico dos   historiadores.<br />
Mais que tendÃªncia ligeira, o apego Ã s coisas que jÃ¡ se foram é traço   saliente da nossa prÃ³pria humanidade: do animismo rudimentar Ã  mais   elaborada religiáo, trata-se sempre dos mortos -ainda que lhes chamemos   “deuses”- e dos rituais mais ou menos complexos que lhes sáo devidos.<br />
Tal apego, todavia, pode também vir Ã  luz de maneira patolÃ³gica: seja   como fixaçáo insensata no passado e em tudo que o evoque -tradiçÃµes,   objetos, ancestrais-, seja como desejo (paradoxal) de desfrutar uma   eterna juventude, entretendo-se, sem descanso, com “novidades” -um   desejo no qual a atraçáo doentia pelo “velho” é substituÃ­da,   compensatoriamente, pela sede insaciÃ¡vel do “novo”.<br />
Um exemplo evidente, ainda que nem sempre reconhecido, de fixaçáo malsá   pelo passado é a tendÃªncia demasiado preservacionista que, jÃ¡ hÃ¡   algumas décadas, vem transformando alguns paÃ­ses do “Ocidente   desenvolvido” num verdadeiro “paraÃ­so dos museus”. Essa tendÃªncia   extravasou, recentemente, os limites do “mundo civilizado”, atingindo,   entre outras “periferias”, a cobiçada AmazÃ´nia.<br />
ApÃ³s terem museificado os seus prÃ³prios territÃ³rios, alguns   ecofilantropos querem, agora, semear os “tristes trÃ³picos” de   incontÃ¡veis “museus a céu aberto”. Buscam, assim, transformar a terra   alheia em “patrimÃ´nio da humanidade” para seu uso (quase) exclusivo,   onde possam dar vazáo, durante as férias, a anacrÃ´nicos devaneios   rousseaunianos, retornando, depois, para o conforto tecnolÃ³gico dos   seus lares.<br />
Um pouco mais e serÃ¡ sÃ³ para esses novos Stings (e suas modernas   filmadoras) que os nossos pobres indÃ­genas -condenados, sem escolha, a   um eterno arcaÃ­smo- repetiráo os seus monÃ³tonos rituais,  enclausurados  em imensas redomas verdejantes.<br />
Enquanto isso, nos cinturÃµes de favelas que estrangulam as capitais   brasileiras, milhÃµes de indivÃ­duos -igualmente cidadáos- continuaráo   mergulhados na miséria, espremidos entre o desprezo dos poderosos e a   “negligÃªncia benigna” do Estado.<br />
JÃ¡ no caso da negaçáo doentia do envelhecimento, era fatal que, nesta   época táo epidérmica -tudo é “questáo de pele”-, tal recusa consistisse   no esforço em perpetuar a aparÃªncia, jÃ¡ que é ela que denota, de modo   direto e visÃ­vel, a indesejada passagem dos anos. E sáo as   “celebridades” -atrizes, polÃ­ticos, apresentadores de TV, profissionais   liberais, intelectuais- os que mais padecem desse mal.<br />
Assistimos, assim, ao desfile deprimente de rostos inexpressivos, de   olhos que náo se fecham, de bocas que náo sorriem, de ridÃ­culos   implantes capilares, de magrezas cadavéricas, de peitos emborrachados,   de bundas que extravasam a cintura das calças como as bordas de um   “soufflé”.<br />
Ignoro se tais caricaturas, que se apegam Ã  juventude como a criança Ã    chupeta, teráo tanto sucesso como os faraÃ³s do antigo Egito. Diga-se,   porém, a seu favor que, com o auxÃ­lio da cosmética e da plÃ¡stica,  elas  jÃ¡ lograram, pelo menos, mumificar-se ainda em vida!<br />
Infelizmente, náo penso que possamos evitar que tipos como os   historiadores revisionistas ou os ecofilantropos continuem a perseguir   os seus funestos desÃ­gnios: seus espÃ­ritos, mais do que seus corpos, é   que foram mumificados. Sustenta-os, na sua busca, a doce ilusáo de   estarem certos. Todavia é possÃ­vel que, com as outras mÃºmias, nÃ³s   tenhamos mais sucesso… Quem sabe ainda náo é tempo para despertÃ¡-las?   Dirijamo-lhes, pois, um apelo sincero:<br />
“MÃºmias de todas as classes, deixai de vos rebelar contra o destino!   Conformai-vos com a finitude irremediÃ¡vel dos homens, das ideias, das   naçÃµes, do universo… de tudo, enfim! Permiti que a vida, no seu fluir   misterioso, vos transforme de uma vez em pÃ³! Náo tendes nada a perder   senáo o bolor de vossas ataduras! MÃºmias do meu Brasil, abandonai, para   sempre, os vossos sarcÃ³fagos!”.</font><font face="Times New Roman" size="3"><font face="Times New Roman"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>,   48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é escritor, artista   plÃ¡stico, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em linguÃ­stica pela   Universidade de Toulouse-Le Mirail (França).<font size="3"> </font></font></font><font face="Times New Roman"><font size="3"><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></font></font><font face="Times New Roman"><font size="3"><strong>“Vox populi, vox Dei?” </strong><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></font></font></p>
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<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong><em>Um criminoso de “gola branca” e um assassino: por que o povo reage de maneira táo diversa perante esses dois tipos? </em></strong></font></font></p>
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<p>A S TONELADAS de informaçÃµes de baixa qualidade, “repercutidas” dia e   noite, sobre a trÃ¡gica morte da pequena Isabella náo permitem aos que   desejam preservar o senso crÃ­tico senáo concluir que o sacrifÃ­cio do   intelecto é o alto preço que pagamos pela facilidade com que as   notÃ­cias circulam no mundo contemporÃ¢neo.<br />
De um lado, estÃ¡ o vergonhoso mercantilismo dos “meios de comunicaçáo”,   bem mais preocupados em vender o seu “peixe” do que em cumprir o   importante dever de informar. De outro, temos a cÃ³lera da multidáo,   ainda ontem táo pacata, que se despe, num segundo, da sua casca de   civilidade e clama pelas cabeças dos suspeitos.<br />
Para explicar a vileza dos abutres da imprensa, que contabilizam, sem   culpa, os seus lucros sobre o corpo (ainda quente) de Isabella, podemos   lançar máo de Adam Smith ou de Marx. JÃ¡ a fÃºria incontrolÃ¡vel das   massas exige, para ser entendida, que recorramos a Freud.<br />
Se possÃ­vel, esqueçamos, por um momento, as novelas, as partidas de   futebol, as revistas de fofoca, os programas de auditÃ³rio apelativos,   toda a mirÃ­ade, enfim, de irrelevÃ¢ncias com que nos “brinda” a mÃ­dia   onipresente e tentemos pensar um pouco levantando algumas questÃµes.<br />
Por que a multidáo náo se volta, com a mesma ira, contra os polÃ­ticos   corruptos, os empresÃ¡rios desonestos, os “religiosos” picaretas, os   fraudadores impudentes ou até mesmo -tristes tempos!- contra alguns   “magnÃ­ficos” reitores? Por que náo se montam “campanas” com banheiros   quÃ­micos também na frente das suas casas? Por que náo se almeja linchar   tais criminosos de “máos limpas” como se quer amiÃºde fazer com   infanticidas, estupradores e pedÃ³filos?<br />
SerÃ¡ que os ditos crimes de “colarinho branco” -”limpos” sÃ³ no nome-   acarretam menor dano Ã  sociedade do que os atos isolados, certamente   hediondos, de alguns poucos indivÃ­duos, como pensam náo sÃ³ os leigos,   mas também legisladores e juristas?<br />
Náo creio.<br />
Um assassino, mesmo “produtivo”, sÃ³ consegue destruir algumas vidas,   precisamente as que se colocarem ao alcance da mira. Um criminoso de   “gola branca”, porém, dependendo do tamanho do “golpe”, afetarÃ¡ a vida   de milhÃµes. Apenas, ele o farÃ¡ de maneira lenta, menos cruenta, mais   palatÃ¡vel Ã  nossa época digital, esmigalhando os futuros de um monte   de Isabellas de uma forma “quase indolor”.<br />
Mas, se é assim, por que o povo reage de maneira táo diversa perante   esses dois tipos de criminosos? As respostas sáo muitas. Mencionarei a   que julgo a mais relevante e que é também, por isso mesmo, a que menos   agrada ao senso comum.<br />
As pessoas, de um modo geral, sentem-se “mais Ã  vontade” com os   “criminosos de gravata”. Pensamentos como “a carne é fraca”, “eles   roubam, mas fazem” e, é claro, o famoso “no lugar deles eu faria o   mesmo” acabam por criar uma empatia profunda com tais delinqüentes,   tornando-os, muitas vezes, merecedores de sincera admiraçáo. Tal se dÃ¡   especialmente no Brasil, onde a “esperteza do malandro” é louvada em   prosa e verso.<br />
JÃ¡ no caso dos crimes hediondos, custa-nos aceitar que também nÃ³s   podemos cometÃª-los. E, a náo ser que o indivÃ­duo disponha de um real   autoconhecimento, obtido a duras penas pela anÃ¡lise corajosa do seu   Ã­ntimo, jamais admitirÃ¡ que sente, dormindo ou acordado, todo tipo de   desejos inconfessÃ¡veis, o que inclui os impulsos infanticidas,   parricidas, sadomasoquistas, pedÃ³filos, homossexuais e tudo o mais que a   sociedade costuma, em uma época ou outra, abominar.<br />
DaÃ­ que essas pessoas que tanto se apressam em apedrejar náo pretendem,   ao contrÃ¡rio do que crÃªem, obter a justa puniçáo para os culpados.   Buscam, antes, evitar o encontro doloroso com a face mais horrenda da   natureza humana, sem o qual nenhuma lucidez é possÃ­vel.<br />
Mas, compreende-se… Ã‰ táo mais agradÃ¡vel seguir inconsciente desse   fato, afundando sempre mais na doce mediocridade das novelas, das   partidas de futebol, das revistas de fofoca…<br />
Infelizmente para todos nÃ³s, as pessoas inconscientes constituem, desde   sempre, a grande maioria. Diante disso, fica fÃ¡cil imaginar o que   seria, por exemplo, dos brasileiros se passÃ¡ssemos a ser governados por   meio de plebiscitos, num grotesco pesadelo rousseauniano, tal como   defendem alguns polÃ­ticos totalitÃ¡rios que fingem ser democrÃ¡ticos.<br />
“Vox populi, vox Dei?” Definitivamente náo. Precisamos, antes, ser mais   humildes, reconhecendo que ainda estamos, enquanto espécie, muito longe   de falarmos e de agirmos como deuses. Mas, afinal, o que isso importa,   se o show tem que continuar?</p>
<p><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></p>
<p><strong>Aborto, embriÃµes e o mea-culpa de Janine</strong> <strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></p>
<p><strong>Ironicamente, os principais responsÃ¡veis por difundir essa   imagem distorcida do conhecimento cientÃ­fico sáo os prÃ³prios   cientistas </strong></p>
<p>C OM A vinda do papa Bento 16, o debate sobre o aborto, bem como   sobre a pesquisa cientÃ­fica com os chamados embriÃµes inviÃ¡veis,   ganhou o destaque que se esperava. De um lado, vociferam os que se dizem   defensores intransigentes da vida (”desde a concepçáo até o seu   inevitÃ¡vel declÃ­nio”), um grupo bastante heterogÃªneo, formado náo   apenas por cristáos, na sua maioria catÃ³licos, mas também por fiéis de   outras religiÃµes e até por alguns ateus.<br />
Do outro lado, estáo os que se proclamam guerreiros incansÃ¡veis na   “cruzada” contra o obscurantismo religioso, os que se crÃªem verdadeiros   “portadores da luz” -que náo se percam pela soberba…- e, portanto,   detentores inquestionÃ¡veis do monopÃ³lio da razáo. Uns e outros, a meu   ver, estáo certos e errados, muito embora por motivos que todos eles   parecem fazer questáo de ignorar.<br />
Os que sustentam que as verdades da fé também devem ser levadas em conta   sempre que é alterado, de forma relevante, o ordenamento jurÃ­dico de   um Estado estáo certos em fazÃª-lo. Com efeito, toda lei, para ser   realmente legÃ­tima, náo pode passar ao largo das normas religiosas que   norteiam as vidas de milhÃµes de cidadáos, ainda que elas o façam   “apenas” de fato, e náo de direito. Contudo, uma coisa é levar em conta   um determinado ponto de vista; outra, muito diversa, é acatÃ¡-lo sem   crÃ­tica ou ponderaçáo.<br />
Erram, portanto, os que pretendem abusar do princÃ­pio metodolÃ³gico da   “escuta ecumÃªnica”, em si mesmo uma importante salvaguarda. Pois náo  se  pode, impunemente, transformÃ¡-lo numa espécie de “imperativo   totalitÃ¡rio” a serviço de uma Ãºnica opiniáo, seja ela a do papa ou a   de um PrÃªmio Nobel. Afinal, as leis que iráo disciplinar cada uma   dessas duas questÃµes -o aborto e a pesquisa com os embriÃµes   inviÃ¡veis- teráo vigÃªncia nacional, aplicando-se, indistintamente, aos   seguidores de qualquer credo ou opiniáo.<br />
Estáo certos, por sua vez, os que afirmam que é necessÃ¡rio discutir   esses temas polÃªmicos também Ã  luz dos argumentos cientÃ­ficos e da   saÃºde pÃºblica, sopesando, com critério, os aspectos relacionados Ã    proteçáo da saÃºde da mulher -no caso da legalizaçáo do aborto- ou das   perspectivas para o tratamento de moléstias crÃ´nico-degenerativas -no   caso do aproveitamento dos embriÃµes inviÃ¡veis. Estáo errados, todavia,   quando sustentam, certamente imbuÃ­dos de um positivismo ingÃªnuo, que  a  ciÃªncia deve sempre ser tomada como o parÃ¢metro absoluto, como o   “fiel da balança do prÃ³prio Deus”.<br />
Equivocam-se, portanto, quando descartam qualquer argumento que náo   reconheçam como “cientÃ­fico”, por julgarem-no desprovido de   objetividade, pouco importando o domÃ­nio a que se refira. Ao   absolutizarem desse modo indevido o poder da ciÃªncia, essas pessoas   acabam por cometer o mesmo erro que pensavam eliminar, adorando um   Ã­dolo no lugar de outro. Ironicamente, os principais responsÃ¡veis por   difundir essa imagem distorcida do conhecimento cientÃ­fico sáo os   prÃ³prios cientistas, muitos deles desprovidos de uma formaçáo   filosÃ³fica que seja digna desse nome.<br />
Tornam-se, por isso, freqüentemente, meros tecnocratas do conhecimento,   mais preocupados com a gestáo das “verbas de fomento” e a publicaçáo de   resultados em “revistas de impacto” do que com a reflexáo sobre a   natureza complexa da ciÃªncia. Além disso, o prÃ³prio fazer cientÃ­fico,   como qualquer atividade humana, é transitÃ³rio e imperfeito e precisa,   sim, ser fiscalizado pelos membros da sociedade em que se dÃ¡. Sáo  eles,  aliÃ¡s, num Estado democrÃ¡tico, os Ãºnicos a ter de fato  legitimidade  para fazÃª-lo, permitindo ou proibindo comportamentos por  meio das leis  elaboradas pelos representantes que elegem  periodicamente. Abrir máo  desse princÃ­pio significaria admitir que a  prÃ¡xis cientÃ­fica estÃ¡  fora do alcance de qualquer controle ético, o  que me parece absurdo.<br />
Ã‰ realmente uma pena que os integrantes desses dois grupos náo decidam,   vez por outra, ponderar -náo somente com a razáo mas também com o   sentimento- sobre as idéias e as crenças que sustentam. Se o fizessem,   talvez se tornassem mais humildes e, com isso, mais capazes de   reconhecer os seus equÃ­vocos. Assim como o fez Renato Janine Ribeiro,   tempos atrÃ¡s, num corajoso e sincero mea-culpa, publicado neste mesmo   jornal, que motivou táo intensas reaçÃµes, precisamente porque foi   lÃºcido.</p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="1" width="100%" /><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>,   47, médico, neurocientista e escritor, é doutor em lingüÃ­stica pela   Universidade de Toulouse-Le Mirail (França), professor da pÃ³s-graduaçáo   em morfologia da Unifesp (Universidade Federal de Sáo Paulo) e   coordenador da Unidade de Reabilitaçáo NeuropsicolÃ³gica.<strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong><font size="3">Os   artigos publicados com assinatura náo traduzem a opiniáo do jornal.  Sua  publicaçáo obedece ao propÃ³sito de estimular o debate dos  problemas  brasileiros e mundiais e de refletir as diversas tendÃªncias  do  pensamento contemporÃ¢neo. <strong><a href="mailto:debates@uol.com.br">debates@uol.com.br</a></strong></font><font size="3"><strong>Ao mestre, com carinho </strong><font size="3"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></font></font></p>
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="3" width="313">
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<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong><em>Este momento da histÃ³ria é perigoso. Muitos de nÃ³s tornam-se táo “civilizados” que nem mais conseguem resistir Ã  barbÃ¡rie</em></strong> </font></font></p>
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<p></font></font><font face="Times New Roman"></font><font face="Times New Roman"><font size="3"><font size="3">OUTUBRO,   MÃŠS em que os ingÃªnuos comemoram crianças e professores, é uma boa   época para refletir sobre o triste estado da educaçáo brasileira. Para   tanto, serÃ¡ Ãºtil examinar de que maneira os principais atores   envolvidos entendem esse tema táo complexo.<br />
HÃ¡ os que vÃªem a educaçáo como um mero instrumento para a formaçáo de   trabalhadores qualificados -de preferÃªncia, com pÃ³s-doutorado e MBA-,   sem os quais é impossÃ­vel aumentar a produtividade das empresas.  Esses  “devotos do progresso” náo desejam, portanto, formar indivÃ­duos   complexos e transdisciplinares, mas apenas “aleijÃµes especialistas”  que  se encaixem sem folgas no circuito produtivo-consumista. HÃ¡,  porém, os  que defendem uma espécie de “novo humanismo”, concebido como  uma reaçáo  Ã  visáo utilitarista do conhecimento que caracteriza o  primeiro grupo.  Infelizmente, a maior parte desses “neo-humanistas”,  entre os quais hÃ¡  muitos educadores, afunda-se cada vez mais num misto  de relativismo  pÃ³s-moderno e rebeldia sem causa, mostrando-se ainda  Ã³rfá dos  movimentos contestatÃ³rios dos anos 1960/1970. Por terem  confundido  -tolamente- autoridade com autoritarismo, esses “velhos   revolucionÃ¡rios” jÃ¡ náo sabem o que dizer aos professores quando estes   sáo grudados -de verdade!- em suas cÃ¡tedras ou atingidos por  bofetadas  (nada democrÃ¡ticas) de adolescentes quadrilheiros que  desejam somente  direitos e nenhum dever, constituindo, ironicamente, o  resultado mais  visÃ­vel das pedagogias libertÃ¡rias…<br />
HÃ¡, por fim, os que parecem “estar pouco se lixando” para a questáo da educaçáo. Trata-se, todavia, somente de aparÃªncia…<br />
Exibindo uma alta escolaridade, os membros desse terceiro grupo   -banqueiros fraudulentos, polÃ­ticos desonestos, religiosos impudentes,   empresÃ¡rios espertalhÃµes- tÃªm profunda nostalgia do tempo em que o   Brasil era “uma ilha de letrados num mar de analfabetos”. Por isso, náo   medem esforços para perpetuar o estado de ignorÃ¢ncia do “resto” da   populaçáo, jÃ¡ que as suas vidas nababescas dele dependem crucialmente.<br />
Além disso, por meio de leituras abusivas do nobre artigo 5Âº da   Constituiçáo de 1988 -das quais somente os “grandes letrados” sáo   capazes-, essa gangue vai ficando sempre impune e cada vez mais   poderosa, dando um exemplo “edificante”, sobretudo aos cidadáos mais   jovens.<br />
Alheios a tudo isso, lÃ¡ no ventre da “linha de montagem” em que muitos   brasileiros sáo forjados, um punhado herÃ³ico de professores   -despreparados e mal pagos- continua crendo que ensina a um contingente   imenso de alunos, que “colaboram” com os mestres acreditando que   aprendem.<br />
Sem falar, é claro, da multidáo de governantes “prestimosos” que fingem que se importam…<br />
Nessa tragédia de erros mais ou menos voluntÃ¡rios, acabamos por perder,   salvo honrosas exceçÃµes, o aspecto essencial do processo educativo:   formar indivÃ­duos equilibrados, responsÃ¡veis, solidÃ¡rios, criativos,   conscientes das imperfeiçÃµes da natureza humana, mas ainda assim   desejosos de construir um sentido para as suas vidas que seja mais denso   do que a acumulaçáo de riqueza ou do que a busca desenfreada pela  fama.<br />
E o resultado dessa perda crucial, nÃ³s o vemos diariamente: um nÃºmero   sempre maior de pessoas desprovidas de coragem para enfrentar o absurdo   da existÃªncia, agarrando-se a qualquer coisa que lhes permita  esquecer a  irrelevÃ¢ncia das suas vidas; que buscam inutilmente nos  outros o que  sÃ³ podem obter em si mesmas e que por isso mergulham num  egoÃ­smo  malsáo, que tudo pede e nada dÃ¡, que tudo suga e nada  fecunda; que  abdicam da lucidez em nome de qualquer credo, perdendo-se  no anonimato  dos rebanhos e entregando-se, por fim, aliviadas, Ã   redençáo da  mediocridade.<br />
Espero equivocar-me, mas julgo que vivemos um momento muito perigoso da   histÃ³ria mundial, em que a sobrevivÃªncia de um pensamento  independente  e crÃ­tico é quase impossÃ­vel. No caso brasileiro, ao  contrÃ¡rio do  que se diz, poucas vezes houve um patrulhamento  ideolÃ³gico táo intenso.  Apenas ele é, hoje, mais sutil -quase  transparente-, jÃ¡ que, graças Ã   “deseducaçáo”, a censura náo opera  mais “de fora”, mas “de dentro” das  cabeças, coadjuvada pelo massacre  midiÃ¡tico do politicamente correto.<br />
Muitos de nÃ³s tornam-se, por isso, táo “civilizados” que nem mais   conseguem resistir Ã  barbÃ¡rie. Eu lamento, professores e crianças, mas   náo hÃ¡ muito o que festejar.</font><font size="3"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>,   48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é escritor, artista   plÃ¡stico, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em lingüÃ­stica pela   Universidade de Toulouse-Le Mirail (França).<font size="3"> </font></font><font size="3"><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></font><font size="3"><strong>Droga! </strong><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></font></font></font></p>
<p><font size="3"></p>
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="3" width="313">
<tr>
<td>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong><em>Vamos   tratar de um assunto espinhoso: a investigaçáo das verdadeiras razÃµes   pelas quais as drogas sáo táo buscadas por nÃ³s humanos </em></strong></font></font></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p><font face="Times New Roman" size="3"><br />
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<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" /></td>
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</table>
<p>O CRESCIMENTO exponencial do consumo de drogas, que é tanto maior   quanto mais amplo for o significado atribuÃ­do Ã  palavra, é um dos   temas que mais preocupam a sociedade contemporÃ¢nea. Curiosamente, o   quase-consenso entre os especialistas de que a melhor maneira de   diminuir esse consumo é o combate sem tréguas ao narcotrÃ¡fico faz com   que muitos deles se esqueçam -ou prefiram se esquecer…- de tratar de um   assunto bem mais espinhoso: a investigaçáo das verdadeiras razÃµes  pelas  quais as drogas sáo táo buscadas por nÃ³s humanos.<br />
Tal negligÃªncia parece-me notÃ¡vel, jÃ¡ que é precisamente a imensa   demanda por drogas de todos os tipos -do Ã¡lcool ao ecstasy, passando   pelo videogame, pelos cultos fundamentalistas e pelos livros de   auto-ajuda, sem esquecer, é claro, o “futebor”- que faz com que elas se   transformem num problema táo importante. E por que isso ocorre?<br />
A minha suspeita é que essa investigaçáo sÃ³ pode ser encetada por quem   se disponha a colocar em xeque o prÃ³prio ethos consumista e  competitivo  que anima a sociedade em que vivemos. Mas, para tanto, é  preciso  coragem, pois balançar o alicerce mais bem protegido da nossa   civilizaçáo pode trazer conseqüÃªncias desagradÃ¡veis para a saÃºde dos   que ousarem fazÃª-lo. E coragem -sinto dizÃª-lo- é um “bem escasso” em   nossos dias…<br />
Tal investigaçáo, evidentemente, náo poderÃ¡ jamais ser realizada com   base no utilitarismo objetivista e “industriofÃ­lico” que predomina na   ciÃªncia contemporÃ¢nea, segundo o qual um “alto Ã­ndice de   produtividade acadÃªmica” é muito mais relevante do que a qualidade ou a   originalidade do que, de fato, é produzido.<br />
Com efeito, o que esperar de uma época em que muitos dos profissionais   de saÃºde que tratam dos usuÃ¡rios de drogas (concebidas como “coisas   ruins”) acreditam, de forma ingÃªnua, que as doenças mentais seráo, um   dia, inteiramente curadas por drogas (concebidas como “coisas boas”)?<br />
O que esperar dos alienistas cibernéticos, dignos Ãªmulos de Simáo   Bacamarte, que se contentam em rotular o existir humano, incapazes que   sáo de compreendÃª-lo, “medicalizando-o” até a nÃ¡usea? Que se comprazem   em atulhar de “transtornos mentais” a jÃ¡ abarrotada psicopatologia,  na  Ã¢nsia de adequÃ¡-la Ã s exigÃªncias da moda e do mercado?<br />
O que esperar desses herdeiros frustros de Paracelso, que sáo iludidos   pelos conglomerados farmacÃªuticos e vivem sonhando com “pÃ­lulas da   felicidade” capazes de tratar -para sempre e sem recaÃ­das- o chamado   “mal de vivre”, que corrÃ³i a humanidade desde Adáo (ou desde a   australopiteca Lucy, para os que preferem um mito fundador “mais   cientÃ­fico” para a nossa espécie)?<br />
O que esperar desses tecnÃ³logos do espÃ­rito, que primeiro se convencem   de que as pessoas sáo computadores e depois se surpreendem quando elas   agem -e reagem- como seres humanos?<br />
O que esperar desses burocratas da alma, que desconhecem a riqueza   conceitual de um Jung, de um Diel, de um Freud; que nada sabem das   sutilezas psicolÃ³gicas de um Stendhal, de um Flaubert, de um Machado;   que jamais leram Platáo, Hegel ou Heidegger; e que se curvam, por isso   mesmo, maravilhados, ao didatismo superficialÃ­ssimo da terapia   cognitivo-comportamental, essa “sopa” requentada das idéias de Skinner,   entremeadas de cognitivismo mal digerido e temperadas com pitadas de   neurociÃªncia “fashion”? O que esperar de tal visáo da natureza humana?   Quase nada.<br />
E, todavia, é justamente nessa visáo que a sociedade apavorada -e que   náo sabe mais para onde fugir, porque tem medo de si mesma- pretende   jogar as Ãºltimas fichas. Incapazes de controlar os cidadáos por meio do   famoso poder de polÃ­cia, os dirigentes da sociedade encurralada  apelam  para essa Ã³ptica psicofilosÃ³fica mÃ­ope, na esperança vá de  que ela  possa auxiliÃ¡-los a encontrar algum tipo de “soluçáo final”  para o  problema das drogas.<br />
Buscam, entáo, eliminar com os traficantes também os incÃ´modos   consumidores -que nunca deveriam ter existido!…-, apondo-lhes um rÃ³tulo   diagnÃ³stico conveniente e relegando-os a alguma “gaveta” taxonÃ´mica,   da qual, com um pouco de sorte, náo sairáo jamais, como se fossem   lacrados numa (asséptica) cÃ¢mara de gÃ¡s…<br />
(Agem, assim, táo tolamente quanto os adultos que hipersexualizam as   crianças e depois se queixam da explosáo da pedofilia…) Perante tudo   isso, as pessoas de bom senso decerto lamentaráo o estado deplorÃ¡vel em   que nos encontramos. Contudo, náo desanimemos! Sejamos “proativos e   otimistas”, como aconselham os “gurus” de plantáo… Afinal, as coisas   sempre podem piorar…<br />
Mas que droga!</p>
<p></font><br />
<hr align="center" noshade="noshade" size="1" width="100%" />CLÃUDIO   GUIMARÃƒES DOS SANTOS , 48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é   escritor, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em lingüÃ­stica pela   Universidade de Toulouse-Le Mirail (França).<font size="3"><a href="http://www.youtube.com/watch?gl=DE&amp;hl=de&amp;v=_Zc7gBKV_Vg">http://www.youtube.com/watch?gl=DE&amp;hl=de&amp;v=_Zc7gBKV_Vg</a></font><font size="3"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></font><font size="3"><strong>Rogerio Reis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a></font><font size="3"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/</strong></a></font><font size="3"><strong>Glückszahl und Flugzeugunglück:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/</a> </font><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong><strong>Amnesty Journal 2009:</strong><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten     oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen     Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung     und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,     entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,     dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so  und    habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,     eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der     österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche     Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren     deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas     größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,     und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen    Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem     Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt     zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der     Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die     wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva     bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich   erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken   nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach  Informationen  von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um  Geständnisse  zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt,  man presst den  Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens  werden  Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke     bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche     Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?     Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle     internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent     umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema  Menschenrechte    von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich.  Brasilien dürfe im     Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.     Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in     Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das     brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe,  dennoch    aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden  würden.    Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der  bischöflichen    Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst  nach offiziellen    Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz   verbüßter Strafe  illegal   weiter festgehalten werden.</strong><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis     1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten     Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus     der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert     Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit     inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im     Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”     betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum     etwas ändern.</strong></p>
<h3>ai-Journal Dezember 1996</h3>
<h2>Die “Hölle auf Erden”</h2>
<p><strong>BRASILIEN</strong></p>
<p><strong>Die “Hölle auf Erden”</strong></p>
<p><strong>Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den   völlig   überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar   als die   zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber   Haftanstalten, die man   eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde.   Eine im April verkündete   Amnestie entspannte die Situation nicht.</strong></p>
<p><strong>Eine mittelalterlich anmutende Gefangenenzelle in Rios   Stadtteil   Realengo: Jeder der mehreren Dutzend Insassen hat laut   Gesetz Anspruch   auf mindestens acht Quadratmeter &#8211; hier ist es nicht   mal ein einziger.   Geschlafen wird deshalb in Schichten. Während ein   Teil der Gefangenen   auf feuchtem Boden liegt, schlafen die anderen in   Hängematten, die an   den Gitterstäben befestigt sind. In einer Zelle  im  Stadtteil Bangu ein   ähnliches Bild: 35 fast nackte, schwitzende   Männer auf nur sechzehn   Quadratmetern bei beißendem Fäkaliengeruch und   nächtlichem Besuch von   Ratten. Die psychische Spannung ist fast mit   Händen greifbar. Neun von   zehn Gefangenen haben Furunkel, in der   heißesten Jahreszeit herrschen   bis zu 60 Grad. Dann fallen täglich   etwa 20 Insassen ohnmächtig um,   werden von den Wärtern herausgezerrt   und durch andere ersetzt.</strong></p>
<p><strong>Um aus dieser Hölle herauszukommen und in eine weniger  überfüllte   Zelle  verlegt zu werden, bestechen Häftlinge ihre Aufseher  mit bis zu    umgerechnet 5.000 Mark. Es gibt brasilianische  Gefängnisse, in denen  die   Insassen das nötige Geld sammeln, um dann  die Begünstigten  auszulosen.   In Bangu kommen die notwendigen “Real”  von der Familie  oder   Verbrechersyndikaten &#8211; je unerträglicher die  Hitze, desto höher  die   Preise auf diesem Schwarzmarkt. Einmal am Tag  gibt es schlechtes  Essen;   die Lebensmittelpakete der Angehörigen  werden gewöhnlich nicht    ausgehändigt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Folter ist üblich. Ein Anwalt  beschreibt  einen Fall  von 1996:  “Polizisten mit Kapuzen mißhandelten  116  Gefangene, unter  anderem mit  Elektroschocks. Alle wiesen  Blutergüsse  auf, wurden zudem  zu sexuellen  Handlungen gezwungen.” Fast  täglich  werden Fälle zu Tode  gefolterter,  erschlagener Häftlinge  bekannt &#8211;  die politisch  Verantwortlichen bleiben  meist passiv. Nur  wenige  Intellektuelle  protestieren, die Gesellschaft  scheint sich an  die  grauenvollen  Zustände gewöhnt zu haben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Pervertieren statt resozialisieren</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsorganisationen wie amnesty    international oder “Human  Rights Watch” prangern die Zustände in den    brasilianischen Haftanstalten  an &#8211; und auch die Gefangenenseelsorge der    Katholischen Kirche läßt  nicht locker. Padre Geraldo Mauzeroll von   der  “Pastoral Carceraria” im  Teilstaat Sao Paulo gegenüber dem   ai-Journal:  “Wer ins Gefängnis kommt,  wird pervertiert, wird angesehen   und  behandelt wie ein Tier &#8211; niemand  ist an einer Besserung oder    Resozialisierung interessiert. Die  Gesellschaft rächt sich an ihnen,    läßt sie intellektuell, spirituell,  moralisch und kulturell und nicht    selten sogar physisch sterben.”  Mauzeroll hört in Polizeiwachen und    Gefängnissen sehr häufig den  Ausspruch: “Nur ein toter Häftling ist ein    guter Häftling!” Der Padre  geht seit 1973 in die “Presidios” &#8211; was  er   täglich sieht, sind Bilder  wie aus Horrorfilmen: Tuberkulose   grassiert,  über die Gesichter  Todkranker laufen Ameisen. Häftlinge   verfaulen  buchstäblich in Zellen.  Die Gefängnisärzte sind selbst   kriminell, weil  sie Kranke bewußt </strong></p>
<p><strong>nicht behandeln, sondern sterben lassen. Sie werden aber nie   zur   Rechenschaft gezogen. Kriminell handeln auch Richter und   Staatsanwälte,   die über Folter und alle anderen   Menschenrechtsverletzungen detailliert   informiert sind, jedoch nicht   eingreifen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Gefängnispersonal verkauft   Lebensmittel, die für  Häftlinge bestimmt  sind und ermöglicht   Rauschgifthandel und -konsum  hinter Gitterstäben.  Ein   Gefängnisdirektor: “Drogen müssen dort drin  sein, damit die  Gefangenen   ruhig bleiben.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Erzwungenes Schweigen, Morddrohungen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ein dunkles Kapitel ist auch die sexuelle   Gewalt,  von Aufsehern sogar  gefördert. Mauzeroll zum ai-Journal: “Wird   ein  wegen Vergewaltigung  Verurteilter eingeliefert, stecken die   Wärter ihn  in bestimmte  Massenzellen, damit er dort von 15 oder 20   Häftlingen  vergewaltigt wird.  Dies ist Gesetz in den Kerkern, und so   verbreitet  sich Aids sehr  schnell.” Nach amtlichen Angaben infizierten   sich  bereits mehr als 20  Prozent aller Inhaftierten mit dem  HIV-Virus  &#8211; ein  Großteil der rund  150.000 brasilianischen Gefangenen  hat  homosexuellen  Verkehr, gewöhnlich  ungeschützt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Vitor Carreiro teilte in Rio de Janeiro   jahrelang  eine Zelle mit 47  Gefangenen. Er ist von Aids gezeichnet und   sagt:  “Alle Welt weiß, daß  die Frau des Gefangenen der andere   Gefangene ist.”  Promiskuität ist der  Alltag: José Ferreira da Silva,   HIV-positiv,  berichtet von vier festen  und acht gelegentlichen   Partnern &#8211; keiner  benutzt Präservative. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Mauzeroll drückt sich im Gegensatz zu   vielen  “politisch korrekten”  Landsleuten nicht um unbequeme und   unangenehme  Wahrheiten. Er hat keine  Probleme, die von den Autoritäten   gerne  versteckten und verdrängten  Probleme offen anzusprechen. “Wer   über die  Zustände redet und  informiert, stirbt”, lautet eine andere   Regel.  Berufskiller erledigen  das &#8211; Mauzeroll weiß, daß auch sein   Leben in  Gefahr ist. Dennoch klagt  er offen die soziale Ordnung   Brasiliens an:  “Diese ist schuld an der  Situation.” </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Gemäß einer neuen Studie der Vereinten   Nationen lebt  heute fast die  Hälfte der 150 Millionen Brasilianer in   verhältnismäßig  entwickelten  Gebieten. “Wenn in Sao Paulo und Rio de   Janeiro die Lage  in den  Gefängnissen bereits so schlimm ist”, gibt   Padre Mauzeroll zu  bedenken,  “wie muß sie dann erst in den stark   unterentwickelten  Regionen des  Nordens und Nordostens sein?”</strong></p>
<p><strong> Amnestie nur Kosmetik</strong></p>
<p><strong>Die Rechtsanwältin Zoraide Fernandez weist darauf hin, daß   Häftlinge   nach verbüßter Strafe oft noch jahrelang gefangengehalten   werden. 1995   waren es allein in Rio mindestens 560.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso verkündete im   April  die,  wie es offiziell hieß, größte Amnestie in der Geschichte   des  Landes:  Etwa zehn Prozent der Gefangenen sollten freikommen. Wie   die   Gefängnisbehörden inzwischen einräumten, werden beispielsweise im     Teilstaat Rio de Janeiro nur wenig mehr als ein Prozent amnestiert.   Die   511 Gefängnisse bieten Platz für höchstens 60.000 Personen, sind   aber   nach jüngsten offiziellen Angaben mit 148.760 Häftlingen belegt &#8211;   das   sind 15 Prozent mehr als 1994. Notwendig, so hieß es, sei der  Bau  von   145 zusätzlichen Haftanstalten. Die Lage in der Metropole Sao   Paulo ist   den Angaben zufolge am dramatischsten. Eine Besserung ist   nicht in   Sicht: Per Haftbefehl suchte man allein 1996 rund 275.000   Straftäter.</strong></p>
<p><strong>Rund 95 Prozent der Häftlinge sind Arme, 96 Prozent sind   männlich und   etwa drei Viertel Voll- und Halbanalphabeten. Der   typische Gefangene,  so  eine Studie, ist dunkelhäutig und jünger als 25   Jahre. Jeden Monat   kommt es laut Statistik zu mindestens drei großen   Häftlingsrevolten, die   meisten werden allerdings der Öffentlichkeit   verschwiegen. Eine   Ausnahme bildet lediglich der südliche, relativ   hochentwickelte   Teilstaat Rio Grande do Sul &#8211; nur dort soll es auch   keine irregulär   festgehaltenen Häftlinge geben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Wärter und Spezialeinheiten gehen   gewöhnlich äußerst  brutal gegen  meuternde Häftlinge vor: 1992 wurden   im berüchtigten  Gefängnis  “Carandiru” von Sao Paulo mindestens 111   Insassen erschossen.  Die  politisch Verantwortlichen und die direkt   Beteiligten blieben  bisher  straffrei. In “Carandiru” ereignete sich   auch Ende Oktober  wieder eine  Revolte: 670 Gefangene nahmen 27 Wärter   als Geiseln und  forderten die  Verlegung in eine andere Haftanstalt.   Fünf Häftlinge  versuchten  währenddessen in einem Müllwagen zu fliehen,   vier von ihnen  wurden von  Militärpolizisten erschossen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Wie analysiert Pritzker-Preisträger Paulo  Mendes da Rocha in  Sao  Paulo die Stimmungslage im heutigen Brasilien?  „Wir   verwandeln  uns in  eine Gesellschaft, die monstruös zynisch  sowie   niedrig, gemein  ist,  die konformistisch das Desaster der  Obdachlosen   akzeptiert. Wir  haben  eine Gesellschaft, die so  kolonialistisch wird,   wie der  originale  Kolonialist. Sie ist  ausbeuterisch, ohne jegliches   Gefühl  des Mitleids  und der  Solidarität mit dem anderen.”</strong></p>
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