<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Public Eye 2012</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/public-eye-2012/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Public Eye 2012 und Brasiliens Bergbaukonzern Vale, das Wasserkraftwerk Belo Monte in Amazonien&#8230;Sklavenarbeit unter Lula-Rousseff in Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/public-eye-2012-und-brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-wasserkraftwerk-belo-monte-in-amazonien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/public-eye-2012-und-brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-wasserkraftwerk-belo-monte-in-amazonien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Public Eye 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/public-eye-2012-und-brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-wasserkraftwerk-belo-monte-in-amazonien/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/2012-wird-in-brasilien-jahr-des-mit-spannung-erwarteten-gerichtsprozesses-gegen-die-angeklagten-des-mensalao-skandals/ Public Eye 2012: Mit Werbeparodien und Nobelpreisträger Stiglitz gegen skrupellose Konzerne http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/ Zürich, 5. Januar 2012. Ende Januar vergeben die Erklärung von Bern und Greenpeace in Sichtweite des World Economic Forum (WEF) wieder die Public Eye Awards für die schlimmsten Fälle von Menschenrechtsverstössen und Umweltsünden. Nominiert für die Schmähpreise sind diesmal die sechs Grossunternehmen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/2012-wird-in-brasilien-jahr-des-mit-spannung-erwarteten-gerichtsprozesses-gegen-die-angeklagten-des-mensalao-skandals/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/2012-wird-in-brasilien-jahr-des-mit-spannung-erwarteten-gerichtsprozesses-gegen-die-angeklagten-des-mensalao-skandals/</strong></a></p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<p><strong>Public Eye  2012: Mit Werbeparodien und Nobelpreisträger Stiglitz gegen skrupellose  Konzerne </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<p><span id="more-12009"></span></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Zürich, 5. Januar 2012.  Ende Januar vergeben die Erklärung von Bern und Greenpeace in Sichtweite des  World Economic Forum (WEF) wieder die Public Eye Awards für die schlimmsten  Fälle von Menschenrechtsverstössen und Umweltsünden. Nominiert für die  </strong><strong>Schmähpreise</strong><strong> sind diesmal die sechs  Grossunternehmen Barclays (UK), Freeport McMoran (USA), Samsung (KOR),  </strong><strong>Tepco (J), Vale  (BRA) und der Schweizer Konzern Syngenta. </strong><strong>Auf </strong><strong><a href="http://1708.cleverreach.de/c/4924485/c87bff3f822" title="http://1708.cleverreach.de/c/4924485/c87bff3f822">www.publiceye.ch</a></strong><strong> startet heute die mit  bissigen Werbeparodien animierte Abstimmung für den Publikumspreis 2012. Im  Rahmen der Medienkonferenz zur Preisverleihung in Davos wird der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E.  Stiglitz über die globale Krise sprechen.</strong></p>
<p>Die <strong>Online-Abstimmung übers  übelste Unternehmen</strong>  des Jahres läuft ab heute bis 26. Januar um Mitternacht. Auf der diesjährigen  Shortlist stehen die sechs skandalösesten Fälle, welche eine Fachjury aus über  40 valablen Nominationen von Nichtregierungsorganisationen ausgewählt hat.</p>
<p>Die britische  <strong>Barclays</strong> ist die  viertgrösste Bank der Welt und weltweit wohl die schnellstwachsende  Nahrungsmittelspekulantin. Sie treibt die Nahrungsmittelpreise auf Kosten der  Ärmsten in die Höhe. Allein im zweiten Halbjahr 2010 wurden weltweit 44  Millionen Menschen durch steigende Nahrungsmittelpreise in extreme Armut  gedrängt – Frauen im armen Süden werden durch Lebensmittelspekulation oft am  härtesten getroffen.</p>
<p>Zur Wahl steht auch der US-Minenkonzern <strong>Freeport  McMoRan</strong>: Dieser  betreibt von Arizona aus seit 45 Jahren ohne Rücksicht auf Natur und Mensch die  weltgrösste Gold- und Kupfermine Grasberg in West-Papua. Täglich fallen in der  Mine 230&#8217;000 Tonnen mit Schwermetall verseuchter Morast an. Dieser überdeckt  weiträumig die Umwelt unter einer bis zu 15 Meter hohen alles abtötenden  Schlammlawine, die auch ein Weltnaturerbe bedroht.</p>
<p>Südkoreas grösstes Konglomerat  <strong>Samsung</strong> ist nominiert weil es in seinen Fabriken teils verbotene,  hochgiftige Stoffe einsetzt, ohne die Arbeiter zu informieren und zu schützen.  Mindestens 140 Arbeiter sind deshalb an Krebs erkrankt, mindestens 50 junge  Arbeiter daran gestorben.<strong> </strong>Samsung streitet trotz klarer  Beweislage seine Verantwortung ab und diskreditiert die Erkrankten und  Verstorbenen samt ihrer Angehöriger öffentlich.</p>
<p>Der grösste japanische  Energiekonzern <strong>Tepco</strong> hat wider besseren  Wissens aus Kostengründen die bauliche Sicherheit seiner Atomkraftwerke stark  vernachlässigt. Der GAU von Fukushima und somit die radioaktive Verstrahlung von  Mensch, Land und Meer hätte von Anfang an verhindert werden können. Ausserdem  informierte der Konzern nachweislich falsch oder sehr verspätet – bei Tepco  herrschte eine Kultur der Begünstigungen, Verschleierungen und  Fälschungen.</p>
<p>Der fünfte nominierte <strong>Vale  </strong>ist der zweitgrösste  Konzern Brasiliens, weltweit der zweitgrösste Minenkonzern und global der  grösste Eisenerzhersteller. Der Konzern hat eine 60-jährige Geschichte, in der  immer wieder Menschenrechtsverstösse, unmenschliche Arbeitsbedingungen und  rücksichtslose Naturausbeutung vorkommen. Momentan beteiligt sich Vale am Bau  des Belo-Monte-Staudamms im Amazonas. Dieser hat voraussichtlich 40&#8217;000  Zwangsumsiedlungen zur Folge, die Betroffenen erhalten weder Mitsprache noch  Entschädigung. Eine Fläche so gross wie der Bodensee würde unter Wasser gesetzt  mit verheerenden Auswirkungen für die indigene Bevölkerung sowie für Flora und  Fauna.</p>
<p>Last but not least vermarktet der  Schweizer Agrochemie- und Saatgut-Produzent <strong>Syngenta </strong>weiterhin aggressiv das hochgiftige  Herbizid Paraquat. Damit schädigt er in den Ländern des Südens die Menschen.  Unzählige Bauern sind beim Einsatz der Produkte gestorben oder trugen schwere  Vergiftungen davon.<strong> </strong>Das Syngenta-Pestizid Atrazin hat 90  % des Wassers im mittleren Westen der USA vergiftet. Der Konzern führt in diesem  Zusammenhang Schmierkampagnen gegen einen kritischen Wissenschaftler und  versuchte, diesen mundtot zu kaufen.</p>
<p>Am 27. Januar 2012 beleuchtet das  WEF-kritische Public Eye das verantwortungslose Verhalten der Grosskonzerne im  Rahmen einer internationalen Pressekonferenz in Davos (12 Uhr, Hotel Montana). Dort werden die Empfänger des Global Award (Jurypreis)  und des People’s Award (Publikumspreis) „geehrt“. Und der US-Starökonom und  Wirtschaftsnobelpreisträger <strong>Joseph E. Stiglitz </strong>spricht erfrischenden Klartext über die Rolle der  Weltkonzerne in der derzeitigen globalen Krise und welche Kräfte einen Weg  daraus zeigen könnten.</p>
<p><strong>Nominationen, Werbeparodien, Informationen und Voting auf www.publiceye.ch</strong></p>
<p><strong><ins datetime="2011-12-21T14:40" cite="mailto:gpch"></ins><br />
</strong></p>
<p><strong>Weitere  Medienauskünfte: Yves Zenger, Medienverantwortlicher Public Eye, +41 44 447 41  56 / +41 78 682 00 91<del datetime="2011-12-21T14:40"></del></strong><del datetime="2011-12-21T14:40"></del></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/05/public-eye-2012-und-brasiliens-bergbaukonzern-vale-das-wasserkraftwerk-belo-monte-in-amazonien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
