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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Ostdeutschland</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Rio+20. &#8222;Nicht nur Schwein gehabt &#8211; Erfahrungen und Geschichten einer Bürgerinitiative.&#8220; Autor Bernhard Schneider aus Lodersleben. &#8222;Mut machen und großen Erfahrungsschatz vermitteln.&#8220; Kampf gegen gezielte Umweltvernichtung in Ostdeutschland. Wie &#8222;umweltfreundlich&#8220; sind Windkraftwerke, die sogar seltenste, streng geschützte Tiere töten?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltvernichtung nach dem AnschluÃŸ]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262 &#8222;Er wolle mit dem Buch klar machen, dass sachliche Aufklärung, straffe Organisation, kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, überparteiliches Auftreten und schließlich der Aufbau einer breit angelegten Bürgerbewegung, die zum Sprachrohr für die Menschen der Region wurde, wichtige Bausteine des Erfolges waren. &#8222;Wir haben gezeigt, was Bürger erreichen können, wenn ihre Sorgen ein unüberhörbares Sprachrohr finden. Ich will [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262">http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262</a></p>
<p><strong>&#8222;Er wolle mit dem Buch klar machen, dass sachliche Aufklärung, straffe Organisation, kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, überparteiliches Auftreten und schließlich der Aufbau einer breit angelegten Bürgerbewegung, die zum Sprachrohr für die Menschen der Region wurde, wichtige Bausteine des Erfolges waren. &#8222;Wir haben gezeigt, was Bürger erreichen können, wenn ihre Sorgen ein unüberhörbares Sprachrohr finden. Ich will auch Mut machen all denen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie wir, und ich möchte Danke sagen all denen, die mitgewirkt haben an dem Erfolg.&#8220; </strong><strong>Deshalb habe er auch den Titel &#8222;Nicht nur Schwein gehabt&#8220; gewählt. Nichts sei ihnen in den Schoß gefallen, der Erfolg wurde hart erkämpft.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291668542&amp;openMenu=1012902958704&amp;calledPageId=1012902958704&amp;listid=1018348861894">http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291668542&amp;openMenu=1012902958704&amp;calledPageId=1012902958704&amp;listid=1018348861894</a></p>
<p><a href="http://cms.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/XPage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1246046603753&amp;template=Druckfassung&amp;si=1018348862422">http://cms.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/XPage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1246046603753&amp;template=Druckfassung&amp;si%</a></p>
<p><strong>1. März 2013</strong></p>
<h1>BUND Thüringen gewinnt Klage gegen Schweinefabrik in Oldisleben</h1>
<p><strong>Der BUND Thüringen hat die Klage gegen die Genehmigung der Schweinefabrik für mehr als 8.000 Schweine in Oldisleben gewonnen. Nach mehrstündiger Verhandlung am 27.2.13 hat das Verwaltungsgericht in Weimar die Entscheidung des Landesverwaltungsamtes zur Errichtung der Anlage aufgehoben.</strong></p>
<p><strong>„Das Gerichtsurteil ist ein gutes Zeichen für die Stadt Bad Frankenhausen und die dortige Reha-Klinik, die nun nicht mehr um Ihren Status als Kureinrichtungen bangen müssen. Damit sind auch die Arbeitsplätze in diesem Bereich gesichert. Wir empfinden keinen Triumph über das Gerichtsurteil, sondern sind dankbar für die weise Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Weimar“, ist der Sprecher der Bürgerinitiative „Diamantene Aue“, Ulf Tettenborn, erleichtert. (BUND aktuell)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/die-brisante-statistik-der-vogelschutzwarte-brandenburg-uber-anflug-und-schlagopfer-von-vogeln-und-fledermausen-an-windkraftwerken-deutschlands-fakten-contra-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/die-brisante-statistik-der-vogelschutzwarte-brandenburg-uber-anflug-und-schlagopfer-von-vogeln-und-fledermausen-an-windkraftwerken-deutschlands-fakten-contra-propaganda/</a></p>
<h2>“Der Milan dreht ab” &#8211; zitiert aus “Kleinod  Hakelwald”. Die wahren Ziele des heutigen offiziellen “Naturschutzes”  und der Alibi-Öko-Organisationen. Alle Warnungen zum Rotmilan waren bis  ins Detail bekannt…Mythen und Fakten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11069" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturschutz-heute/" rel="tag">&#8222;Naturschutz&#8220; heute</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kleinod-hakelwald/" rel="tag">Kleinod Hakelwald</a></p>
<h4><a href="http://www.der-hakel.de/"> http://www.der-hakel.de/</a></h4>
<p><strong>Der Milan dreht ab</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>(von Hendrik Kranert, 06.04.2010, Mitteldeutsche Zeitung/Naumburger Tageblatt)</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>HETEBORN/MZ.  In Sachsen-Anhalt droht eines  der wichtigsten Vogelschutzgebiete seine  Bedeutung zu verlieren. Im  Hakel, einem Waldgebiet bei Aschersleben, ist  die Greifvögel-Population  dramatisch gesunken. “Es ist fünf nach zwölf,  weil Sachsen-Anhalt bis  heute keinen Managementplan für einen  allumfassenden Schutz des  Gebietes aufgestellt hat”, sagte Andreas von  Lindeiner, Präsident des  Rates für Vogelschutz in Deutschland. Den Plan  wird es indes nach  Aussagen des Umweltministeriums nicht geben. “Wir  erarbeiten  stattdessen eine alternative Regelung für die Forstwirtschaft  im  Hakel”, so Ministeriumssprecher Thomas Kunstmann.</strong></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<p><span id="more-5114"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/</strong></a></p>
<p><strong>Ein mildes Licht bricht sich dieser Tage im  Hakel seine  Bahn. Noch  hält kein Blatt an uralten Eichen und Buchen die   Sonnenstrahlen zurück,  denen sich abertausende Buschwindröschen   entgegenrecken. Ein riesiger  Teppich in weißem und zartrosa Pastell   breitet sich aus. Die Idylle vom  Wald &#8211; hier, in dem winzigen   Naturschutzgebiet, das wie eine Insel  zwischen Harzvorland und Börde   liegt, ist sie zu finden. Doch Michael  Stubbe hat dafür keinen Blick   mehr. Der Zoologe von der Uni Halle, der  seit 30 Jahren im Hakel   forscht, braucht nur ein einziges Wort, um die  Situation im Hakel zu   beschreiben: “Katastrophal.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Stubbes Pessimismus nährt sich aus dem, was  der  Hakel einmal war und  inzwischen geworden ist: In dem gerade  einmal sechs  Kilometer langen  und ungefähr genau so breiten  Schutzgebiet brüteten zu  DDR-Zeiten 130  Paare des vom Aussterben  bedrohten Roten Milans. Hinzu  kamen sein  Verwandter, der Schwarze  Milan, und etliche  Schreiadler-Pärchen &#8211; beide  Arten ebenfalls stark  gefährdet. “Der Hakel  war ein Top-Gebiet in  Deutschland, ja in  Europa”, sagt Andreas von  Lindeiner, Präsident des  Rates für  Vogelschutz in Deutschland. Nirgendwo  sonst in Deutschland  gab es eine  höhere Greifvogeldichte &#8211; mehr Rote  Milane brüteten nur  noch in  Spanien auf so kleiner Fläche. Aus diesem  Grund wurde das  Reservat  1992 in den Rang eines Europäischen  Vogelschutzgebietes  erhoben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zu diesem Zeitpunkt begann im Hakel bereits  die   Greifvogel-Population zu sinken. Den Grund sehen Experten in der    Umstellung der Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung. Von den bis  zu   30 Feldfruchtarten, die noch 1989 angebaut wurden, blieben nur etwa    fünf übrig, schätzt Stubbe. Vor allem der Raps macht den Greifen zu    schaffen. Dessen Pflanzenteppich ist so dicht, dass Milan und Co. ihre    Beute &#8211; Mäuse und Hamster &#8211; nicht mehr ausmachen können. Die Altvögel    begegnen der Misere mit einer Ausdehnung ihres Aktionsradius hin in    menschliche Siedlungen. Sie geben sich auch mit abgenagte    Kotelettknochen zufrieden. Doch für die Jungvögel im Nest reicht es    nicht &#8211; die verhungern, sagt Stubbe.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Jahr 2000 wurde der dramatische   Rückgang der Greife im Hakel  immer offenkundiger &#8211; auf mehreren   Konferenzen wurde nach einer Lösung  gesucht und auch scheinbar  gefunden:  Die Felder sollten Mäuse- und  Hamster- und damit   Greifvogel-freundlicher werden. Allein die Deutsche  Bundesstiftung   Umwelt stellten eine Dreiviertel Million Euro zur  Verfügung, um mehr  als  60 Kilometer Feldhecken zu pflanzen, Feldwege zu  schmälern,   Streuobstwiesen anzulegen und Luzerne anzupflanzen. Diese  Futterpflanze   war es, die nach Ansicht des Hederslebener Landwirts Lutz  Trautmann  zu  DDR-Zeiten dafür sorgte, dass sich der Milan so vermehren  konnte.   Luzerne wurde geerntet, wenn die Milane brüteten &#8211; der rechte   Zeitpunkt,  um ausreichend Beute zu machen. “Hinter manchem Häcksler   sind die  Milane hergezogen wie Möwen hinter einem Fischkutter”, so   Trautmann.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch als das Hakel-Projekt vor drei  Jahren  auslief, hatte sich die  Population des Roten und des Schwarzen  Milans  nicht erholt &#8211; im  Gegenteil. “Wir haben derzeit gerade noch fünf   Brutpaare je Art”, sagt  Zoologe Stubbe. Bei den Schreiadlern ist es gar   nur noch ein Pärchen.  Da ist es für Stubbe auch kein Trost, dass in   diesem Jahr zum ersten  Mal ein Paar Seeadler im Hakel brütet.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Den sich “dramatisch verschlechternden   Zustand” führt Stubbe auf  mehrere Faktoren zurück. Zum einen kümmere   sich nach Auslaufen des  Hakel-Projektes niemand mehr um die Pflege der   Feldhecken und  Streuobstwiesen. Schlimmer aber sei, dass im Hakel  selber  die  Forstwirtschaft ohne Rücksicht auf die Greife zu Werke  gehe. “Da  wird  Holz eingeschlagen, was das Zeug hält, darunter  befinden sich auch   viele Horst-Bäume”, so Stubbe. Besonders empörend  sei, dass dies auch   nach dem 15. März erfolge &#8211; wo dieses Arbeiten  hätten beendet sein   müssen. Und inmitten des Jagdreviers der Vögel  würden immer mehr   Windkraftanlagen gebaut. “Die sind gerade für den  Roten Milan   gefährlich, weil der genau in der Höhe der Rotorblätter  seine Kreise   zieht”, bestätigt Vogelschutz-Präsident von Lindeiner.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Kurz: Das Land Sachsen-Anhalt   vernachlässige sträflich das von der  EU auferlegte   Verschlechterungsverbot für solche herausragenden  Schutzgebiete. “Es   gibt noch immer keinen Managementplan für den Hakel,  obwohl wir den  seit  Jahren fordern”, sagt Stubbe. Das Land habe trotz   Millionen-Förderung  von der EU keinen aufgestellt &#8211; und will dies auch   künftig nicht tun,  wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. Man   halte  Sonderregelungen für den Holzeinschlag für ausreichend.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Derweil droht den verbliebenen Greifen im   Hakel neue Gefahr: Nur  zwei Kilometer nordöstlich beginnt die Startbahn   des Flughafens  Cochstedt. Dort soll bald der reguläre Betrieb mit   großen Jets  beginnen. Der Naturschutzbund ist zwar nach Aussagen seiner    Landeschefin Annette Leipelt nicht generell gegen den Flugbetrieb.  “Wir   pochen aber zum Schutz der Greife auf eine südliche Anflugroute.”    Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) habe ihr versprochen, sie  in   die Planungen mit einzubeziehen. “Bis heute habe ich aber noch  nichts   von ihm gehört”, so Leipelt. Zoologe Stubbe bleibt da  pessimistisch:   “Wenn das so weitergeht, kann ich 30 Jahre Forschung in  die Tonne   kloppen.”</strong></p>
<p><strong>Windkraftpropaganda im Internet:</strong></p>
<p><strong>“Windräder schützen Vögel”</strong></p>
<p><strong>Windräder stören weder Hasen noch Vögel”</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</strong></a></p>
<p><strong>Renommierte Artenschutzexperten Ostdeutschlands betonten 2011  im Website-Interview, beim Rotmilan seien nach dem Anschluß von 1990  nur Rückgänge zu verzeichnen. 2011 habe es im Hakel gerade drei  erfolgreiche Rotmilanbruten gegeben. Zu den Gründen allgemeinen  Artenrückgangs zähle die naturfeindliche neue Landwirtschaft, die u.a.  die letzten Hecken vernichte, den Boden auslauge, viel mehr Agrargifte  einsetze als vor dem Anschluß. Nicht zufällig nehme selbst der Bestand  an Feldlerchen ab. Windkraftanlagen werden gerade bei Greifvögeln als  wesentlicher Faktor des Artenrückgangs genannt, Fledermäuse würden  ebenfalls in großer Zahl Opfer dieser Industrieanlagen. “Als die  Windkraftbetreiber mitkriegten, daß da Leute die Kollisionsopfer  beobachteten und aufsammelten, schickten sie eigene Leute los, die rasch  getötete Vögel und Fledermäuse einsammeln mußten.”</strong></p>
<p><strong> “Ich war schockiert nach der Wende, als ich in einer  einzigen Ackerfurche von 1,2 Kilometern Tausende und Abertausende  vergifteter Laufkäfer entdeckte.” </strong></p>
<p><strong>Gerade bei Insekten sei offenbar das sehr niedrige  Biodiversitätsniveau der westlichen Bundesländer bereits erreicht  worden, hieß es von den Experten weiter. “Jenen, die heute Biologie  studieren, fällt der enorme Artenrückgang bei Insekten, darunter  Schmetterlingen, garnicht mehr auf. Studentengruppen bemerken bei  Exkursionen überhaupt nicht mehr, daß heute über Wiesen keine  Schmetterlinge mehr flattern, kaum noch eine Hummel zu sehen ist. Diese  jungen Menschen kennen bereits keine reiche Artenvielfalt mehr.”  Die  Vernichtung derArtenvielfalt falle zudem auch deshalb nicht mehr auf,  weil u.a. von den Medien nicht mehr darauf hingewiesen werde. Im  Uni-Fach Biologie gebe es heute kaum noch die Ausbildung zur  Artenkenntnis. “Die Abnahme des Bestandes an Insekten , darunter Bienen  und Schmetterlingen, ist von Jahr zu Jahr gravierender und müßte  erwachsenen Ostdeutschen eigentlich auffallen, die noch eine andere  Artenvielfalt kannten.”</strong></p>
<p><strong> Die Experten geben nur noch sehr ungern Interviews:”Meist  erscheinen dann Dinge im Text, die man garnicht gesagt hatte.” Auch bei  Naturschutz-Gutachten zeige sich viel Korruption und Manipulation. “Die  Gutachter wollen finanziell über die Runden kommen &#8211; und wenns denen an  die Existenz geht, verbiegen sie sich eben. Und wer sich nicht verbiegt,  wird beruflich ausradiert.” </strong></p>
<p><strong>Öko-Parteien, Öko-Verbände betrieben nur Alibi-Politik:”Diese  Verbände machen ein bißchen Show &#8211; weiter kommt da nichts, halt  amerikanische Verhältnisse.” Auch im Naturpark Hainich habe der  Greifvogelbestand deutlich abgenommen. “Die Wende brachte einen enormen  Rückfall im Naturschutz &#8211; viel Medienrummel, doch wenig Substanz.  Wenn  eine Windkraftanlage in einen bestimmten sensiblen Bereich gebaut werden  soll, wird dies durchgedrückt mit allen Mitteln &#8211; Proteste, gesetzliche  Bestimmungen führen zu nichts &#8211; die Wirtschaft setzt sich über alles  hinweg.” </strong></p>
<p><strong>Viele Greifvögel würden an den neuen Schnellstraßen und  Autobahnen getötet, da man dort als sogenannte Ausgleichsmaßnahme nahe  den Fahrspuren Sitzkrücken aufstelle. Wolle der Greifvogel dann  überfahrene Tiere packen, werde er überfahren. “Hirnrissiger gehts  nimmer &#8211; Anleitung zum Tod. Greifvögel sind von der Evolution nicht auf  den Umgang mit der hohen Schnelligkeit von Fahrzeugen vorbereitet  worden, verschätzen sich daher, werden getötet.” Kritisiert wird von den  Experten zudem, daß nach dem Anschluß die Wälder für den Verkehr  geöffnet wurden. “Im Hakel wird abgeholzt, daß es einem schlecht wird &#8211;  gleich nach der Wende wurden die stärksten Stämme herausgeschlagen &#8211; die  neuen Förster von heute erzählen unglaublichen Schwachsinn über Natur  und Artenvielfalt. Im Naturschutz sitzen heute nur zu oft reine  Bürokraten an den Schalthebeln, echte Schreibtischtäter, denen es nur  darum geht, ihren Posten zu behalten. Die wissen garnicht mehr, was  draußen in der Natur vor sich geht, lassen sich von CDU-Landräten die  Arbeit diktieren, gehen jeglicher Konfrontation aus dem Weg. Aus Angst  vor Sanktionen, Entlassung will niemand von diesen Leuten mehr eine  Entscheidung fällen. Vorauseilender Gehorsam, Feigheit dominiert, obwohl  das Risiko für den Einzelnen oft garnicht so hoch ist. Viele wehren  sich nicht mal als Rentner. Die Leute werden von den Medien eingelullt,  auf Konsum gedrillt. Die Resultate sind im Bildungswesen sehr deutlich &#8211;  entsprechend niedrig ist das Niveau der Studenten an den Universitäten.  Der Niveauverlust an den Unis ist enorm &#8211; da gibt es Promovierte, die  keine Seite ohne weniger als drei Rechtschreibfehler hinbekommen. Wir  hatten andere Werte als diese nachrückenden Generationen. Auf heute  übliche Konkurrenz-Kämpfe haben wir von damals schlichtweg keine Lust,  das widert uns an. Es gab Selbstmorde von Professoren, die gemobbt  wurden.”</strong></p>
<p><strong>Den Experteneinschätzungen von 2011 ist nichts hinzuzufügen &#8211;  höchstens, daß einem Zeitzeugen ebenso auffällt, wie die frühere große  Population an intelligenten Rabenvögeln in nicht wenigen Gebieten bis  auf wenige Exemplare zielstrebig liquidiert worden ist. Selbst das  Bundesamt für Naturschutz schätzt indessen bereits 2001 ein, “dass  gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die  arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”  Mit anderen Worten &#8211; flächendeckende Artenvernichtung in  Ostdeutschland. Insofern ist bemerkenswert, daß die jedermann bekannten  politisch-wirtschaftlichen Verantwortlichen trotz entsprechender Gesetze  immer noch nicht in Haft sind.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/"><strong>http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/</strong></a></p>
<p><strong>Rainer Stadler, NZZ:</strong></p>
<p><strong>“Die Stresssymptome sind bereits jetzt unübersehbar. Was man   aus  ökonomischer Sicht gelassen als Verdrängungswettbewerb bezeichnen   kann,  bedeutet in publizistischer Hinsicht: schmalbrüstige  Redaktionen,   schrumpfende Kompetenz bei der journalistischen  Bewältigung der nahen   und fernen Ereignisse, aggressivere Schlagzeilen  als Folge wachsender   Ahnungslosigkeit, Hysterien, Missachtungen der  Unschuldsvermutung und   mehr Übergriffe in die Privatsphäre, weil  gerade dort attraktive   Unterhaltungsstoffe zu holen sind.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Was sonst Wirtschaftsmanagern vorgeworfen   wird – der bloss  kurzfristige Blick auf die Quartalszahlen –, ist im   Journalismus  weiterhin das dominierende Richtmass: die Deadline, der    Redaktionsschluss. Er gewährt in der Internet-Ära kaum noch    Besinnungszeit. Das ist umso verheerender, wenn es an Ressourcen    mangelt. Die Gefahr schrumpfender publizistischer Kompetenzen    kontrastiert scharf mit den wachsenden Ansprüchen einer Gesellschaft,    die auf die Vermittlung von komplexem Wissen angewiesen wäre. Sie begibt    sich im «Easy-News-Jet» auf einen gefährlichen Blindflug.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Der Ausleseprozess wird schon bald den   Blätterwald drastisch  auslichten. Es entsteht eine andere   (Medien-)Schweiz. Die Annahme, dass  künftig gerade noch zwei bis drei   Medienunternehmen den hiesigen Markt  prägen werden, scheint nicht mehr   abwegig. Die Spannung zwischen dem von  Zürich aus gesteuerten   Kommunikationsmarkt und der föderalistisch  geprägten politischen   Schweiz wird wachsen, die gesellschaftliche  Verständigung wird   unübersichtlicher und instabiler.”</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8222;Arme alte Ostdeutsche&#8220; &#8211;  Texte der Frankfurter Rundschau. Die zielstrebige Umgestaltung Ostdeutschlands nach dem Anschluß und die vielfältigen Folgen. &#8222;Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.&#8220;(Dr. Michael Stubbe)</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/15/arme-alte-ostdeutsche-ein-text-der-frankfurter-rundschau-die-zielstrebige-umgestaltung-ostdeutschlands-nach-dem-anschlus-und-die-vielfaltigen-folgen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 01:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=750e8dbd3af196421f7977d7542a4e67&#38;em_cnt=1319017 Naturschutz: Knut und Flocke reichen nicht http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1318980 http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/ Böse &#8222;Blaublütige&#8220;/DIE ZEIT In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben Von Klaus Hart 24. Februar 2000, 13:00 UhrQuelle: DIE ZEIT, 09/2000 Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Naturschutz: Knut und Flocke reichen nicht</strong></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1318980">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1318980</a></p>
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<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Böse &#8222;Blaublütige&#8220;/DIE ZEIT</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Klaus Hart</strong></div>
<div class="metadata"><strong>24. Februar 2000, 13:00 Uhr<span class="metadata__source encoded-date">Quelle: DIE ZEIT, 09/2000</span></strong></div>
</div>
<div class="article-body article-body--article">
<section id="seite-1" class="article-page">
<p class="paragraph article__item"><strong>Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten &#8211; und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig &#8211; also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.</strong></p>
<p class="paragraph article__item"><strong>Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern &#8211; weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont&#8230;</strong></p>
</section>
</div>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige">http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</a></p>
<p><span id="more-348"></span></p>
<p><strong>Hintergrund: Artenvernichtung oder Bewahrung der Schöpfung gemäß christlichen Werten?</strong></p>
<p><strong>Zu den vielen bestgehüteten Tabus der deutschen Naturschutzpolitik zählt die Tatsache, daß in der DDR aus den bekannten Gründen die Artenvielfalt erheblich höher war als in der Bundesrepublik Deutschland.</strong> <strong>Der international anerkannte Greifvogelexperte Dr. Michael Stubbe von der Universität Halle betonte: ”Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.”</strong> 2002 erklärte das Bundesamt für Naturschutz, daß große Teile der „ostdeutschen Agrarlandschaft” im Vergleich zu Westdeutschland gemäß einer Studie immer noch eine relativ hohe Biotop-und Artenvielfalt aufweisen. „Es wird allerdings auch deutlich, daß gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.” Artenvielfalt istÂ  ein Hinweis darauf, wie es ökologisch um die Qualität einer Region bestellt ist. Dr. StubbeÂ hat genaue Angaben zur Biodiversität vor dem Anschluß. Nach seinen Worten warÂ die Artenvielfalt auf den Agro-Ökosystemen zur DDR-Zeit um dasÂ Zehnfache Â höher als auf &#8222;westdeutschen Gefilden.” Fachleute in ostdeutschen Umweltämtern haben die Angaben StubbesÂ bestätigt und immer wieder Â die zielstrebig nach westdeutschen Vorgaben betriebene Biotop-und Artenvernichtung beklagt. Zahlreiche DDR-Gesetze, die die gegenüber Westdeutschland weit höhere Biodiversität sicherten, seien radikal abgeschafft, außer Kraft gesetzt worden. &#8222;Viele hauptamtliche Naturschutzbeauftragte in Ostdeutschland kündigten von selbst, weil sie die Naturvernichtung nicht mehr mittragen wollten&#8220;, erklärte ein angesehener Umweltexperte im Exklusivinterview. &#8222;Für sensible Arten wird das Ende eingeläutet &#8211; in sehr kurzer Zeit wurden sehr bedenkliche Entwicklungen durchgepeitscht.&#8220;</p>
<p>Zu den interessantesten, hervorstechendenÂ Sachverhalten der UNO-Naturschutzkonferenz vom Â Mai in Bonn wird gehören, ob die einmalig brachiale Naturzerstörung im Nachwende-Ostdeutschland analysiert werden darf und die Medien ausnahmsweiseÂ darüber berichtenÂ &#8211; oder ob das brisante Thema schlichtweg wiederum unter den Tisch gekehrt wird.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<h2>Wie ökologisch tickt ”Umweltminister Gabriel wirklich/ Die Merkel- Trittin-Künast-FlugaffärenÂ <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=207">**</a></h2>
<p><strong>Frankfurter Rundschau:</strong> <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1302848">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1302848</a></p>
<p>Unvergessen ist die Trittin-Künast-Flugaffäre von 2003, Brasilien betreffend. Laut deutschen Medienangaben sollte damals eine vor allem für Kurzstreckenflüge geeignete Challenger-Regierungsmaschine l e e r nach Brasilien fliegen und dort dann den Delegationen der Minister für ihre, vom Â«SpiegelÂ» als eher privat dargestellten Ausflüge zur Verfügung stehen.</p>
<p>Nach Bekanntwerden der Spiegel-Recherche, hieß es, habe man den Flug gestoppt und die schon auf den Kanaren angekommene Maschine zurückgerufen.<br />
Das Nachrichtenmagazin habe unterstellt, dass die Minister das teure Gerät bestellten, obwohl sie von weit billigeren Alternativen vor Ort wussten. Der Leerflug sei bei der Luftwaffe als Trainingsflug angemeldet worden. (nz)<br />
„Eine Challenger-Maschine der Bundeswehr”, so Der Spiegel, „sollte den Grünen für ein bisschen Luxus sorgen. Auf getrennten Wegen, aber auf jeden Fall bequem, sollten die beiden Minister exotische Ziele im fernen Brasilien ansteuern: Hin- und Rückflug in Komfortsesseln der Lufthansa, die kleinen Trips innerhalb des Amazonasstaats in Leder-Fauteuils eines Challenger-Jets der deutschen Luftwaffe¦.Bereits am Mittwoch hatten die Büroleiter der beiden Minister einen deutlichen Hinweis aus dem Hause von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) erhalten: Der SPIEGEL recherchiere die Kosten des Challenger-Einsatzes, die Ressorts sollten lieber noch einmal nachdenken &#8211; auch über die potenziellen Schlagzeilen.<br />
Der Aufwand wäre in der Tat beträchtlich. Allein der 20 000-Kilometer-Rundflug Köln-Sáo Paulo-Köln hätte die Atmosphäre mit den Abgasen von bis zu 20 Tonnen Kerosinverbrauch belastet &#8211; und die Staatskasse mit Ausgaben von rund 250 000 Euro.<br />
Vergleichbare Chartermaschinen wie ein Learjet sind in Brasilien für weniger als 48 000 Euro pro Woche zu mieten. Zwischen Sáo Paulo und Rio de Janeiro, einem der ministeriellen Reiseziele, verkehrt alle Dreiviertelstunde ein Linienflug zum Schnäppchen-Preis von rund 200 Euro.<br />
So gerieten die grünen Ressortleiter in Erklärungsnot¦<br />
Beamte des Agrarressorts hatten vor Wochen immerhin ”alternativ innerbrasilianische Linienflüge herausgesucht &#8211; fanden aber nichts dabei, die Challenger zu buchen.”</p>
<h3>Ertappt: Angela Merkel als Umwelttäterin im Ost-Schutzgebiet</h3>
<p><strong>(Erinnert sich jemand?)</strong><br />
Leistung muß sich wieder lohnen, predigte Einheitskanzler Helmut Kohl immer &#8211; und Angela Merkel an seiner Seite hatte nichts einzuwenden. Als Bundesumweltministerin zwischen 1994 und 1998 gibt sie vor, hocheffizient für den Schutz der Natur, immer kürzere Rote Listen zu wirken, setzt das Kohl-Wort zügig um: Wann immer möglich, läßt sie sich &#8211; vom Steuerzahler finanziert &#8211; mit dem Hubschrauber zu ihrem Haus in Hohenwalde bei Templin fliegen oder von dort abholen.</p>
<p>Das Vierzig-Einwohner-Dörfchen liegt höchst idyllisch im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Kraniche zuhauf, auch seltenste, sehr scheue Adler “ laut Schutzgebietsverordnung braucht Angela Merkel deshalb eine Sondererlaubnis. Hatte sie die beantragt? Auf Anfrage im Berliner Büro der CDU-Generalsekretärin wehrt man erst jegliche Stellungnahme ab, verweist an die Regierungs-Flugbereitschaft “ die sei zuständig. Mühselige, zeitaufwendige Recherchen und Nachfragen, bis Bundesinnenministerium und Bundesgrenzschutz endlich offiziell erklären: Ministerin Merkels Landeplatz war außerhalb des Biosphärenreservats, man habe das extra berücksichtigt. Also kein Verstoß, alles sei korrekt gewesen, Routen würden vorher stets intensiv geprüft. Will man eine hohe Politikerin schützen, auch auf Kosten der Wahrheit, ist das so üblich? Denn genau das Gegenteil stimmt &#8211; Ministerin Merkel landete doch im Schutzgebiet. Ihre Sprecherin muß es schließlich zugeben “ der Hubschrauber ging immer am Ortsausgang von Hohenwalde nieder “ und somit im Biosphärenreservat. ARD-Monitor greift den Fall auf &#8211; Frau Merkel, heißt es, unternimmt während ihrer Amtszeit rund zehn Flüge, gewöhnlich Wochenendflüge, die in der Freizeit enden oder aus ihr beginnen. Jeder kostet 5943 Mark, bezahlt aus der Tasche des Steuerzahlers. Das macht bei zehn Flügen satte 59430 Mark. Nicht eingerechnet, so Monitor, habe man die reinen Dienstflüge nach Hohenwalde, wo sie nur kurz dagewesen sei. Die kommen mit ihren Kosten noch dazu. Der Bundesrechnungshof kritisiert, daß Politiker wie Angela Merkel sich die Flüge selber genehmigen “ man stellt den Fluganforderungsschein aus, das reicht. Es gibt keinerlei Kontrolle, warum, wohin man fliegt, ob privat oder dienstlich, rechtens oder nicht. Dabei steht in der entsprechenden Dienstvorschrift: Fliegen darf ein Minister nur dann , wenn der Zweck der Reise nur durch Benutzung eines Hubschraubers erreicht werden kann. Fragt sich, so der damalige Monitor-Chef Bednarz, was der Zweck einer Reise von Frau Merkel ins Wochenende gewesen ist. Vielleicht dringendes Aktenstudium am Seeufer von Hohenwalde.<br />
Das Dorf ist von Naturschutzgebieten, einem Totalreservat umgeben, Fürst zu Solms-Lich, Bruder des FDP-Schatzmeisters, hat ganz in der Nähe viel Ost-Wald erworben. Revierförster Manfred Bönke wohnt im Dörfchen, ist ein wackeres, sehr aktives CDU-Mitglied und zeigt stolz, worüber sich die ganze Gegend scheckig lacht, ausgerechnet Monitor den Landeplatz. Von dort aus sei sie dann die dreihundert Meter bis zum Privathaus gefahren worden “ „mit dem vorausgeschickten Dienstwagen, versteht sich.” Mit anderen Worten “ es blieb nicht bei den 5943 Mark Flugkosten, hinzu kommen jene für den Regierungsdaimler, den Chauffeur undsoweiter, die nach getaner Kurz-Arbeit über dreihundert Meter wohl wieder verschwanden. Förster Bönke beschreibt, was bei der Merkel-Ankunft mit der Natur passiert:”Das Wild flüchtet natürlich in die Wälder, auf dem Feld sieht man keins mehr, das ist dann weg.”<br />
Gewöhnlich kommt die Ministerin von Berlin “ ab Flughafen Tegel bis zu ihrem Haus ist es nur eine knappe Autostunde “ die Steuerzahler hätten weit weniger zu blechen gehabt.<br />
„Schwachsinn, Nonsens hoch drei” nennt Dr. Eberhard Henne, Leiter des Biosphärenreservats, die offizielle Darstellung, der Merkel-Landeplatz habe nicht im Schutzgebiet gelegen. Der hochengagierte Thüringer Artenexperte ist nur kurze Zeit Brandenburgs Umweltminister, bis er vor allem auf Druck der Landwirtschaftslobby und der CDU aus dem Amt gedrängt, sein Ressort ausgerechnet dem Agrarministerium zugeschlagen wird. Die Merkel-Flüge liegen vor seiner Amtszeit, entsetzen ihn, wegen des gravierenden Störeffekts auf seltenste Tiere, darunter Schreiadler, Seeadler, Fischadler, Schwarzstörche. „Für die gelten gesetzlich Horstschutzzonen “ beim Überflug mit dem Hubschrauber wurden die gröblichst verletzt!” Die Ministerin, heißt es, nahm bewußt in Kauf, daß besonders sensible, bedrohte Arten wegen des Helikopterlärms ihre Bruten verlassen.<br />
Angela Merkel wuchs ganz in der Nähe, in Templin, auf, kannte daher die Schutzzonen. Als Bundesumweltministerin erst recht. „Da hätte sie eigentlich besonderen Wert darauf legen müssen, auf keinen Fall gegen Naturschutzgesetze zu verstoßen, um als oberste Dienstherrin unangreifbar zu sein.” Eine Sondererlaubnis, falls beantragt, hätte sie ohnehin nicht bekommen. Da blitzte laut Henne schon mal ein bayrischer Umweltminister 1993 ab. Der wollte mit dem Hubschrauber allen Ernstes ins Biosphärenreservat, dachte offenbar, daß inzwischen auch dort mit der Natur umgegangen wird wie im Westen. Doch gestandene DDR-Naturschützer wie Henne und dessen Kollegen verweigerten dem bayrischen Amtsträger das Lande-Okay “ noch ging sowas. Der CSU-Mann reagiert verärgert, sagt den groß angekündigten Besuch ab. Und wie hielt es Angela Merkels Amtsvorgänger Klaus Töpfer, flog der ebenfalls einfach dreist ins Schutzgebiet? „Töpfer fragte vorher an, landete außerhalb des Biosphärenreservats, fuhr dann mit dem Auto hinein “ ganz korrekt.” Da stellt sich die Frage, wieso die CDU-Ministerin Merkel unter Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe und Umweltminister Matthias Platzeck problemlos die Biosphären-Schutzverordnung verletzen durfte, von den Parteien auch die Grünen und die PDS zusammen mit den Medien durchweg stillhielten, den Verstoß deckten. „Mich wundert das gar nicht”, so Ost-Artenexperte Norbert Wilke, Vorstandsmitglied der Grünen Liga in Brandenburg, spricht von Amtsanmaßung und “mißbrauch, ist beeindruckt von der neofeudalen Merkel-Gepflogenheit, auch noch den Dienstwagen nach Hohenwalde zu beordern, wegen einiger lumpiger hundert Meter Wegstrecke bis zum Wohnhaus. „Angela Merkel ist eine sogenannte Hoffnungsträgerin auf der politischen Bühne “ und die deckt man eben. Ã„hnlich wie im Falle des damaligen Umweltministers Matthias Platzeck “ dessen Verfehlungen im Umweltbereich hat man ja auch nie veröffentlicht , da wurde viel unter den Tisch gekehrt.” Wilke erinnert nur an die Abwasserproblematik, die Aufweichung des Umweltrechts.<br />
Helmut Kohl sammelt Spenden, muß zurückzahlen “ muß dies Angela Merkel bei nachgewiesenem Verstoß auch? Die in Hamburg geborene Pfarrerstochter wuchs in Templin auf, ein Bruder von ihr ist bei den Grünen, eine Schwester grüne Sympathisantin. Die Hubschrauberflüge haben die Geschwister ihr aber offensichtlich nicht ausgeredet, der Papa als Pfarrer, etwa unter Hinweis auf die zehn Gebote oder die Bewahrung der Schöpfung, wohl auch nicht. Umweltaktivist Ernst Pries aus Templin, der sich zu DDR-Zeiten zugunsten der Natur kräftig mit dem System anlegte, erinnert sich gut, wie Kohl-hörig Angela Merkel stets war, zum großen Vorsitzenden aufschaute. „Als Umweltministerin hat sie fürchterlichen Schnee erzählt. Jetzt wollen die Industriellen mit Angel Merkel eine halbwegs integre Person an der CDU-Spitze, damit sie ihre Verbrechen weitermachen können.” Überall im Osten kennt man die Umwelt-Großtaten der damaligen Ministerin bestens: Interessenkonflikte wegen des groben Umgangs mit dem „Tafelsilber” sowie wegen der FFH-Ausweisungen brodeln überall. Weil die Flora-Fauna-Habitate nicht wie vorgeschrieben, bereits 1995 an Brüssel gemeldet wurden, die Bundesrepublik Deutschland um Jahre in Verzug geriet, läuft gegen sie eine Klage beim Europäischen Gerichtshof. Schuld ist ganz allein die frühere Bundesregierung unter Helmut Kohl, speziell aber Angela Merkel, betont Dr.Eberhard Henne vom Biosphärenreservat. Denn die EU-Richtlinien mußten erst in deutsches Recht umgesetzt werden, damit die Bundesländer ihre FFH-Schutzgebiete an die EU melden konnten. Indessen “ erst 1998, als eine ihrer letzten Amtshandlungen vor dem Abtreten, kommt Angela Merkel ihrer Pflicht nach. Im Klartext “ ausgerechnet die Umweltministerin als Naturschutz-Blockierer, zur Freude der Privatwirtschaft. Und dennoch “ 1999 lädt die West-Spitze des NABU die Ex-Ministerin ausdrücklich zum Zukunftskongreß des Verbandes nach Hamburg ein, gibt ihr kräftig Gelegenheit für Wahlpropaganda, läßt sie wegen der gravierenden FFH-Problematik und der Hubschrauberflüge aber ungeschoren. Im Osten greifen sich die Naturschützer wieder einmal an den Kopf “ so funktioniert also Demokratie?</p>
<h2>Mauerfall und Anschluß 1990 &#8211; was für Natur und Biodiversität der zuvor artenreichen Ex-DDR geplant war. Erreichte Resultate weisen auf Umweltvernichtungsziele. Artenvielfalt und Lebensqualität…”Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.” Dr. Michael Stubbe, Universität Halle. Entvölkerungspolitik in Natur, Städten und Gemeinden. Was in offizieller Geschichtsschreibung, Gehirnwäsche-Mainstream-Texten alles fehlt.</h2>
<p>tags:</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><strong>Naturvernichtung &#8211; Heimatvernichtung.</strong></p>
<p><strong>2014 haben ostdeutsche Naturschutzexperten in Website-Interviews auf die barbarische Artenvernichtung in der Ex-DDR nach Mauerfall und Anschluß 1990, nach der Abschaffung bisheriger Naturschutzgesetze und Umweltvorschriften verwiesen. Besonders effizient wird Naturzerstörung danach mittels Windkraftwerken, Autobahnen und Schnellstraßen, aber auch durch Monokulturen, stark gestiegenen Agrargifteinsatz sowie naturfeindliche Forstwirtschaft betrieben. Als bemerkenswert wird empfunden, daß just in dem besonders betroffenen Bundesland Thüringen die dortige grüne  Partei im Wahlkampf 2014 diese gravierenden Probleme ausklammerte. Amtsträgern in Umweltministerien und Umweltämtern Ostdeutschlands steht eine gute Basis von Vergleichsdaten(Artenbestand vor und nach 1990) zur Verfügung, die indessen kaum an die Öffentlichkeit dringen. Wie die Resultate zeigen, hatten perverse Umweltverbrecher neben Singvögeln auch besonders Greifvögel und die besonders streng geschützten Fledermäuse im Visier: So gibt es in Regionen Thüringens heute nur noch maximal 20 &#8211; 30 % des Bestands an Mäusebussarden und Rotmilanen wie 1990. Früher kreisten die beinahe ständig über Dörfern und Städten &#8211; vorbei, die Schuldigen sind bestens bekannt.</strong></p>
<p><strong>Noch gravierender ist die Situation für die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse. Laut jüngsten Studien, die auf der Tagung “Windkraftanlagen und Fledermäuse in Sachsen-Anhalt”(2014, Roßla, Kelbra, Sittendorf) vorgestellt wurden, werden in Deutschland durch umweltfeindliche Windkraftwerke  jährlich im Durchschnitt 10 bis 12 Fledermäuse pro Anlage vernichtet &#8211; pro Jahr insgesamt etwa 200000 landesweit. Indessen wurden u.a. in Baden-Württemberg bis zu 39 vernichtete Fledermäuse pro Windkraftwerk registriert. Dies schaffe für die Population gravierende Probleme &#8211; der Einfluß solcher Vernichtung auf die europäische Fledermauspopulation sei riesig. “Unter den Schlagopfern machen migrierende Arten den höchsten Anteil aus…Da die meisten Migrationsrouten europäischer Zugfledermäuse durch Deutschland verlaufen, fällt Deutschland eine zentrale Verantwortung für den Schutz migrierender Fledermäuse zu. Zugfledermäuse unterliegen dem besonderen Schutz der UN-Konvention zum Schutz migrierender Arten, die auch von Deutschland unterzeichnet wurde…Da sublethal verletzte Tiere nicht in die Statistik eingehen, sind die Schlagopferzahlen als unterschätzt zu bewerten.”</strong></p>
<p><strong>Thüringer Artenexperten kritisierten u.a. die Windkraftwerke bei Immenrode, Kirchengel, Braunsroda, Greußen &#8211; dort seien getötete Fledermäuse gefunden worden. Bemerkenswert sei, daß Umweltministerien zwar Untersuchungen über Fledermaus-und Vogelvernichtung durch Windkraftwerke realisierten, die Ergebnisse dann aber der Öffentlichkeit verschwiegen würden, unter Verschluß blieben.  Windkraftwerksfirmen müßten nicht einmal Schadenersatz angesichts der verheerenden Vernichtung streng geschützter Arten leisten &#8211; die Frage der notwendigen Nachzucht werde nicht einmal diskutiert. </strong></p>
<p><strong>Daß den meisten Deutschen bekannte Umweltverbrecher entgegen den Bestimmungen der UN-Konvention und des Bundesnaturschutzgesetzes dafür sorgten, daß Windkraftwerke dort errichtet werden, wo theoretisch streng geschützte Fledermäuse vernichtet werden, zeigt deutlich, wie stark sich kriminelle Energie, organisiertes Verbrechen auch im sehr sensiblen Bereich von Natur und Heimat manifestiert &#8211; Gesetze und sogar UN-Konventionen defacto außer Kraft gesetzt werden. Per Google-Suche hat man rasch heraus, welche wirtschaftlich und politisch Verantwortlichen entgegen Gesetz und Verfassung nicht entsprechend eingriffen. </strong></p>
<p><strong>Als “schockierend und naturfeindlich” wurde zudem die Landwirtschaftspolitik Deutschlands und der EU eingestuft. So werde selbst Getreide für die Energiegewinnung genutzt, während u.a. in Afrika ungezählte Menschen verhungerten. Agrarunternehmer gäben zwar solcherart argumentierenden  Naturschutzexperten Recht &#8211; antworteten aber stets:”Die Landwirtschaftspolitik ist so ausgerichtet, damit verdiene ich das meiste Geld &#8211; also mache ich das so.” Die Orientierung auf Raps-und Getreide-Monokulturen bewirke, daß viele Wildtiere keine Nahrung mehr fänden. Autobahnen schadeten u.a. dem Rotwild, das jahrhundertelang benutzte Routen nicht mehr benutzen könne. Doch die Gewinninteressen der Autoindustrie hätten stets Vorrang. Bemerkenswert sei, daß Deutschlands Jägerschaft, deren Verband immerhin zu den Naturschutzverbänden gerechnet werde,  die Waschbärpopulation trotz des wachsenden Schadens nicht austilge. </strong></p>
<p><strong>Interessant ist in diesem Kontext, wie sich deutsche Kirchen, deren Geistliche zur “Bewahrung der Schöpfung” stellen &#8211; diese stoßen sich, von Ausnahmen abgesehen, nicht einmal an dem von Windkraftwerken ausgehenden Lärm, dem Landschaft großflächig entwertenden weißen und roten Nacht-Blinklicht der Anlagen. </strong></p>
<p><strong>Windkraftwerke, so die Naturexperten, erzeugten Wärme, was massenhaft Insekten anlocke, die dann vernichtet würden. Nicht zufällig sei in durch Windkraftwerke zerstörten Landschaften eine starke Abnahme der Insektenpopulationen bemerkbar.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</a></p>
<p><a title="bvcbc.jpg" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/bvcbc.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/bvcbc.jpg" alt="bvcbc.jpg" /></a></p>
<p><strong>Politisch und wirtschaftlich verantwortliche Umweltverbrecher hatten es auch auf die Insektenvielfalt Ostdeutschlands abgesehen &#8211; die heutige Bestandsdichte an Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Käfern aller Art ist im Vergleich zu 1990 geradezu armselig. Ostdeutsche Naturschutzexperten zählen zu den seit dem Anschluß stark verringerten Vogelarten auch Sperbergrasmücke, Girlitz, Sperling, Feldlerche, Nachtigall, Grauspecht, Hohltaube, Kiebitz, Baumpieper, Rotkehlchen, Feldschwirl, Sumpfrohrsänger, Raubwürger, Neuntöter, Fitislaubsänger, Elster und andere Rabenvögel, Star und Stieglitz &#8211; die Liste ließe sich erheblich erweitern. Bemerkenswert ist, daß von den für diese Artenvernichtung Verantwortlichen bisher trotz entsprechender Straftatbestände des Bundesnaturschutzgesetzes niemand hinter Gittern sitzt oder auf andere Weise bestraft wurde. Besonders erhellend ist, Naturschutz-Versprechen hochrangiger Politiker und Regierungsgegner von 1989/90 den erreichten Resultaten gegenüberzustellen. Besonders bezeichnend für die Zustände &#8211; keine politische Partei, Institution oder NGO fordert von den politisch Verantwortlichen, den zu Mauerfall und Anschluß 1990 vorgefundenen Artenreichtum Ostdeutschlands wiederherzustellen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</a></p>
<p><strong>Im Kalten Krieg war Ostdeutschlands deutlich groessere Artenvielfalt, besonders auffällig bei Arten wie Stoerchen, Fischadlern und Massenvoegeln, fuer die westliche Seite ein ärgerliches Politikum und wurde entsprechend behandelt. Inzwischen sind die Erfolge bei der gezielten Abschaffung dieser Artenvielfalt deutlich und unuebersehbar, zudem gut messbar.</strong></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. Auch per Google-Suche hat man rasch heraus, in welchen deutschen Medien zu derartigen Themen Berichterstattungsverbote existieren. Darf in ostdeutschen Schulen diese komplexe Problematik gelehrt werden?</strong></p>
<p><strong>Die Resultate weisen auf tatsächlich verfolgte Ziele:</strong></p>
<p><strong>“Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse”.</strong></p>
<p><a title="vxc.jpg" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/vxc.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/vxc.jpg" alt="vxc.jpg" /></a></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</a></p>
<p><strong>Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/</a></p>
<p><strong>Bienenvernichtung &#8211; nach 1990 auch in Ostdeutschland gezielt betrieben:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</a></p>
<p><a title="storch3.jpg" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/storch3.jpg"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/storch3.jpg" alt="storch3.jpg" /></a></p>
<p><strong>Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: Website von Wilfried Heck)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--adsense--></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/15/arme-alte-ostdeutsche-ein-text-der-frankfurter-rundschau-die-zielstrebige-umgestaltung-ostdeutschlands-nach-dem-anschlus-und-die-vielfaltigen-folgen/feed/</wfw:commentRss>
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