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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Nicht nur Schwein gehabt</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Rio+20. &#8222;Nicht nur Schwein gehabt &#8211; Erfahrungen und Geschichten einer Bürgerinitiative.&#8220; Autor Bernhard Schneider aus Lodersleben. &#8222;Mut machen und großen Erfahrungsschatz vermitteln.&#8220; Kampf gegen gezielte Umweltvernichtung in Ostdeutschland. Wie &#8222;umweltfreundlich&#8220; sind Windkraftwerke, die sogar seltenste, streng geschützte Tiere töten?</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/nicht-nur-schwein-gehabt-erfahrungen-und-geschichten-einer-burgerinitiative-autor-bernhard-schneider-aus-lodersleben-mut-machen-und-grosen-erfahrungsschatz-vermitteln-kampf-gegen-gezielte/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262 &#8222;Er wolle mit dem Buch klar machen, dass sachliche Aufklärung, straffe Organisation, kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, überparteiliches Auftreten und schließlich der Aufbau einer breit angelegten Bürgerbewegung, die zum Sprachrohr für die Menschen der Region wurde, wichtige Bausteine des Erfolges waren. &#8222;Wir haben gezeigt, was Bürger erreichen können, wenn ihre Sorgen ein unüberhörbares Sprachrohr finden. Ich will [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262">http://www.amazon.de/Nicht-nur-Schwein-gehabt-B%C3%BCrgerinitiative/dp/3866349262</a></p>
<p><strong>&#8222;Er wolle mit dem Buch klar machen, dass sachliche Aufklärung, straffe Organisation, kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, überparteiliches Auftreten und schließlich der Aufbau einer breit angelegten Bürgerbewegung, die zum Sprachrohr für die Menschen der Region wurde, wichtige Bausteine des Erfolges waren. &#8222;Wir haben gezeigt, was Bürger erreichen können, wenn ihre Sorgen ein unüberhörbares Sprachrohr finden. Ich will auch Mut machen all denen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie wir, und ich möchte Danke sagen all denen, die mitgewirkt haben an dem Erfolg.&#8220; </strong><strong>Deshalb habe er auch den Titel &#8222;Nicht nur Schwein gehabt&#8220; gewählt. Nichts sei ihnen in den Schoß gefallen, der Erfolg wurde hart erkämpft.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291668542&amp;openMenu=1012902958704&amp;calledPageId=1012902958704&amp;listid=1018348861894">http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291668542&amp;openMenu=1012902958704&amp;calledPageId=1012902958704&amp;listid=1018348861894</a></p>
<p><a href="http://cms.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/XPage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1246046603753&amp;template=Druckfassung&amp;si=1018348862422">http://cms.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/XPage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1246046603753&amp;template=Druckfassung&amp;si%</a></p>
<p><strong>1. März 2013</strong></p>
<h1>BUND Thüringen gewinnt Klage gegen Schweinefabrik in Oldisleben</h1>
<p><strong>Der BUND Thüringen hat die Klage gegen die Genehmigung der Schweinefabrik für mehr als 8.000 Schweine in Oldisleben gewonnen. Nach mehrstündiger Verhandlung am 27.2.13 hat das Verwaltungsgericht in Weimar die Entscheidung des Landesverwaltungsamtes zur Errichtung der Anlage aufgehoben.</strong></p>
<p><strong>„Das Gerichtsurteil ist ein gutes Zeichen für die Stadt Bad Frankenhausen und die dortige Reha-Klinik, die nun nicht mehr um Ihren Status als Kureinrichtungen bangen müssen. Damit sind auch die Arbeitsplätze in diesem Bereich gesichert. Wir empfinden keinen Triumph über das Gerichtsurteil, sondern sind dankbar für die weise Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Weimar“, ist der Sprecher der Bürgerinitiative „Diamantene Aue“, Ulf Tettenborn, erleichtert. (BUND aktuell)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/die-brisante-statistik-der-vogelschutzwarte-brandenburg-uber-anflug-und-schlagopfer-von-vogeln-und-fledermausen-an-windkraftwerken-deutschlands-fakten-contra-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/die-brisante-statistik-der-vogelschutzwarte-brandenburg-uber-anflug-und-schlagopfer-von-vogeln-und-fledermausen-an-windkraftwerken-deutschlands-fakten-contra-propaganda/</a></p>
<h2>“Der Milan dreht ab” &#8211; zitiert aus “Kleinod  Hakelwald”. Die wahren Ziele des heutigen offiziellen “Naturschutzes”  und der Alibi-Öko-Organisationen. Alle Warnungen zum Rotmilan waren bis  ins Detail bekannt…Mythen und Fakten. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11069" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturschutz-heute/" rel="tag">&#8222;Naturschutz&#8220; heute</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kleinod-hakelwald/" rel="tag">Kleinod Hakelwald</a></p>
<h4><a href="http://www.der-hakel.de/"> http://www.der-hakel.de/</a></h4>
<p><strong>Der Milan dreht ab</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>(von Hendrik Kranert, 06.04.2010, Mitteldeutsche Zeitung/Naumburger Tageblatt)</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>HETEBORN/MZ.  In Sachsen-Anhalt droht eines  der wichtigsten Vogelschutzgebiete seine  Bedeutung zu verlieren. Im  Hakel, einem Waldgebiet bei Aschersleben, ist  die Greifvögel-Population  dramatisch gesunken. “Es ist fünf nach zwölf,  weil Sachsen-Anhalt bis  heute keinen Managementplan für einen  allumfassenden Schutz des  Gebietes aufgestellt hat”, sagte Andreas von  Lindeiner, Präsident des  Rates für Vogelschutz in Deutschland. Den Plan  wird es indes nach  Aussagen des Umweltministeriums nicht geben. “Wir  erarbeiten  stattdessen eine alternative Regelung für die Forstwirtschaft  im  Hakel”, so Ministeriumssprecher Thomas Kunstmann.</strong></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<p><span id="more-5114"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/30/wie-war-es-im-kalten-krieg-die-zeit-uber-die-macht-der-nazis/</strong></a></p>
<p><strong>Ein mildes Licht bricht sich dieser Tage im  Hakel seine  Bahn. Noch  hält kein Blatt an uralten Eichen und Buchen die   Sonnenstrahlen zurück,  denen sich abertausende Buschwindröschen   entgegenrecken. Ein riesiger  Teppich in weißem und zartrosa Pastell   breitet sich aus. Die Idylle vom  Wald &#8211; hier, in dem winzigen   Naturschutzgebiet, das wie eine Insel  zwischen Harzvorland und Börde   liegt, ist sie zu finden. Doch Michael  Stubbe hat dafür keinen Blick   mehr. Der Zoologe von der Uni Halle, der  seit 30 Jahren im Hakel   forscht, braucht nur ein einziges Wort, um die  Situation im Hakel zu   beschreiben: “Katastrophal.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Stubbes Pessimismus nährt sich aus dem, was  der  Hakel einmal war und  inzwischen geworden ist: In dem gerade  einmal sechs  Kilometer langen  und ungefähr genau so breiten  Schutzgebiet brüteten zu  DDR-Zeiten 130  Paare des vom Aussterben  bedrohten Roten Milans. Hinzu  kamen sein  Verwandter, der Schwarze  Milan, und etliche  Schreiadler-Pärchen &#8211; beide  Arten ebenfalls stark  gefährdet. “Der Hakel  war ein Top-Gebiet in  Deutschland, ja in  Europa”, sagt Andreas von  Lindeiner, Präsident des  Rates für  Vogelschutz in Deutschland. Nirgendwo  sonst in Deutschland  gab es eine  höhere Greifvogeldichte &#8211; mehr Rote  Milane brüteten nur  noch in  Spanien auf so kleiner Fläche. Aus diesem  Grund wurde das  Reservat  1992 in den Rang eines Europäischen  Vogelschutzgebietes  erhoben.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zu diesem Zeitpunkt begann im Hakel bereits  die   Greifvogel-Population zu sinken. Den Grund sehen Experten in der    Umstellung der Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung. Von den bis  zu   30 Feldfruchtarten, die noch 1989 angebaut wurden, blieben nur etwa    fünf übrig, schätzt Stubbe. Vor allem der Raps macht den Greifen zu    schaffen. Dessen Pflanzenteppich ist so dicht, dass Milan und Co. ihre    Beute &#8211; Mäuse und Hamster &#8211; nicht mehr ausmachen können. Die Altvögel    begegnen der Misere mit einer Ausdehnung ihres Aktionsradius hin in    menschliche Siedlungen. Sie geben sich auch mit abgenagte    Kotelettknochen zufrieden. Doch für die Jungvögel im Nest reicht es    nicht &#8211; die verhungern, sagt Stubbe.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Jahr 2000 wurde der dramatische   Rückgang der Greife im Hakel  immer offenkundiger &#8211; auf mehreren   Konferenzen wurde nach einer Lösung  gesucht und auch scheinbar  gefunden:  Die Felder sollten Mäuse- und  Hamster- und damit   Greifvogel-freundlicher werden. Allein die Deutsche  Bundesstiftung   Umwelt stellten eine Dreiviertel Million Euro zur  Verfügung, um mehr  als  60 Kilometer Feldhecken zu pflanzen, Feldwege zu  schmälern,   Streuobstwiesen anzulegen und Luzerne anzupflanzen. Diese  Futterpflanze   war es, die nach Ansicht des Hederslebener Landwirts Lutz  Trautmann  zu  DDR-Zeiten dafür sorgte, dass sich der Milan so vermehren  konnte.   Luzerne wurde geerntet, wenn die Milane brüteten &#8211; der rechte   Zeitpunkt,  um ausreichend Beute zu machen. “Hinter manchem Häcksler   sind die  Milane hergezogen wie Möwen hinter einem Fischkutter”, so   Trautmann.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch als das Hakel-Projekt vor drei  Jahren  auslief, hatte sich die  Population des Roten und des Schwarzen  Milans  nicht erholt &#8211; im  Gegenteil. “Wir haben derzeit gerade noch fünf   Brutpaare je Art”, sagt  Zoologe Stubbe. Bei den Schreiadlern ist es gar   nur noch ein Pärchen.  Da ist es für Stubbe auch kein Trost, dass in   diesem Jahr zum ersten  Mal ein Paar Seeadler im Hakel brütet.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Den sich “dramatisch verschlechternden   Zustand” führt Stubbe auf  mehrere Faktoren zurück. Zum einen kümmere   sich nach Auslaufen des  Hakel-Projektes niemand mehr um die Pflege der   Feldhecken und  Streuobstwiesen. Schlimmer aber sei, dass im Hakel  selber  die  Forstwirtschaft ohne Rücksicht auf die Greife zu Werke  gehe. “Da  wird  Holz eingeschlagen, was das Zeug hält, darunter  befinden sich auch   viele Horst-Bäume”, so Stubbe. Besonders empörend  sei, dass dies auch   nach dem 15. März erfolge &#8211; wo dieses Arbeiten  hätten beendet sein   müssen. Und inmitten des Jagdreviers der Vögel  würden immer mehr   Windkraftanlagen gebaut. “Die sind gerade für den  Roten Milan   gefährlich, weil der genau in der Höhe der Rotorblätter  seine Kreise   zieht”, bestätigt Vogelschutz-Präsident von Lindeiner.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Kurz: Das Land Sachsen-Anhalt   vernachlässige sträflich das von der  EU auferlegte   Verschlechterungsverbot für solche herausragenden  Schutzgebiete. “Es   gibt noch immer keinen Managementplan für den Hakel,  obwohl wir den  seit  Jahren fordern”, sagt Stubbe. Das Land habe trotz   Millionen-Förderung  von der EU keinen aufgestellt &#8211; und will dies auch   künftig nicht tun,  wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. Man   halte  Sonderregelungen für den Holzeinschlag für ausreichend.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Derweil droht den verbliebenen Greifen im   Hakel neue Gefahr: Nur  zwei Kilometer nordöstlich beginnt die Startbahn   des Flughafens  Cochstedt. Dort soll bald der reguläre Betrieb mit   großen Jets  beginnen. Der Naturschutzbund ist zwar nach Aussagen seiner    Landeschefin Annette Leipelt nicht generell gegen den Flugbetrieb.  “Wir   pochen aber zum Schutz der Greife auf eine südliche Anflugroute.”    Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) habe ihr versprochen, sie  in   die Planungen mit einzubeziehen. “Bis heute habe ich aber noch  nichts   von ihm gehört”, so Leipelt. Zoologe Stubbe bleibt da  pessimistisch:   “Wenn das so weitergeht, kann ich 30 Jahre Forschung in  die Tonne   kloppen.”</strong></p>
<p><strong>Windkraftpropaganda im Internet:</strong></p>
<p><strong>“Windräder schützen Vögel”</strong></p>
<p><strong>Windräder stören weder Hasen noch Vögel”</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</strong></a></p>
<p><strong>Renommierte Artenschutzexperten Ostdeutschlands betonten 2011  im Website-Interview, beim Rotmilan seien nach dem Anschluß von 1990  nur Rückgänge zu verzeichnen. 2011 habe es im Hakel gerade drei  erfolgreiche Rotmilanbruten gegeben. Zu den Gründen allgemeinen  Artenrückgangs zähle die naturfeindliche neue Landwirtschaft, die u.a.  die letzten Hecken vernichte, den Boden auslauge, viel mehr Agrargifte  einsetze als vor dem Anschluß. Nicht zufällig nehme selbst der Bestand  an Feldlerchen ab. Windkraftanlagen werden gerade bei Greifvögeln als  wesentlicher Faktor des Artenrückgangs genannt, Fledermäuse würden  ebenfalls in großer Zahl Opfer dieser Industrieanlagen. “Als die  Windkraftbetreiber mitkriegten, daß da Leute die Kollisionsopfer  beobachteten und aufsammelten, schickten sie eigene Leute los, die rasch  getötete Vögel und Fledermäuse einsammeln mußten.”</strong></p>
<p><strong> “Ich war schockiert nach der Wende, als ich in einer  einzigen Ackerfurche von 1,2 Kilometern Tausende und Abertausende  vergifteter Laufkäfer entdeckte.” </strong></p>
<p><strong>Gerade bei Insekten sei offenbar das sehr niedrige  Biodiversitätsniveau der westlichen Bundesländer bereits erreicht  worden, hieß es von den Experten weiter. “Jenen, die heute Biologie  studieren, fällt der enorme Artenrückgang bei Insekten, darunter  Schmetterlingen, garnicht mehr auf. Studentengruppen bemerken bei  Exkursionen überhaupt nicht mehr, daß heute über Wiesen keine  Schmetterlinge mehr flattern, kaum noch eine Hummel zu sehen ist. Diese  jungen Menschen kennen bereits keine reiche Artenvielfalt mehr.”  Die  Vernichtung derArtenvielfalt falle zudem auch deshalb nicht mehr auf,  weil u.a. von den Medien nicht mehr darauf hingewiesen werde. Im  Uni-Fach Biologie gebe es heute kaum noch die Ausbildung zur  Artenkenntnis. “Die Abnahme des Bestandes an Insekten , darunter Bienen  und Schmetterlingen, ist von Jahr zu Jahr gravierender und müßte  erwachsenen Ostdeutschen eigentlich auffallen, die noch eine andere  Artenvielfalt kannten.”</strong></p>
<p><strong> Die Experten geben nur noch sehr ungern Interviews:”Meist  erscheinen dann Dinge im Text, die man garnicht gesagt hatte.” Auch bei  Naturschutz-Gutachten zeige sich viel Korruption und Manipulation. “Die  Gutachter wollen finanziell über die Runden kommen &#8211; und wenns denen an  die Existenz geht, verbiegen sie sich eben. Und wer sich nicht verbiegt,  wird beruflich ausradiert.” </strong></p>
<p><strong>Öko-Parteien, Öko-Verbände betrieben nur Alibi-Politik:”Diese  Verbände machen ein bißchen Show &#8211; weiter kommt da nichts, halt  amerikanische Verhältnisse.” Auch im Naturpark Hainich habe der  Greifvogelbestand deutlich abgenommen. “Die Wende brachte einen enormen  Rückfall im Naturschutz &#8211; viel Medienrummel, doch wenig Substanz.  Wenn  eine Windkraftanlage in einen bestimmten sensiblen Bereich gebaut werden  soll, wird dies durchgedrückt mit allen Mitteln &#8211; Proteste, gesetzliche  Bestimmungen führen zu nichts &#8211; die Wirtschaft setzt sich über alles  hinweg.” </strong></p>
<p><strong>Viele Greifvögel würden an den neuen Schnellstraßen und  Autobahnen getötet, da man dort als sogenannte Ausgleichsmaßnahme nahe  den Fahrspuren Sitzkrücken aufstelle. Wolle der Greifvogel dann  überfahrene Tiere packen, werde er überfahren. “Hirnrissiger gehts  nimmer &#8211; Anleitung zum Tod. Greifvögel sind von der Evolution nicht auf  den Umgang mit der hohen Schnelligkeit von Fahrzeugen vorbereitet  worden, verschätzen sich daher, werden getötet.” Kritisiert wird von den  Experten zudem, daß nach dem Anschluß die Wälder für den Verkehr  geöffnet wurden. “Im Hakel wird abgeholzt, daß es einem schlecht wird &#8211;  gleich nach der Wende wurden die stärksten Stämme herausgeschlagen &#8211; die  neuen Förster von heute erzählen unglaublichen Schwachsinn über Natur  und Artenvielfalt. Im Naturschutz sitzen heute nur zu oft reine  Bürokraten an den Schalthebeln, echte Schreibtischtäter, denen es nur  darum geht, ihren Posten zu behalten. Die wissen garnicht mehr, was  draußen in der Natur vor sich geht, lassen sich von CDU-Landräten die  Arbeit diktieren, gehen jeglicher Konfrontation aus dem Weg. Aus Angst  vor Sanktionen, Entlassung will niemand von diesen Leuten mehr eine  Entscheidung fällen. Vorauseilender Gehorsam, Feigheit dominiert, obwohl  das Risiko für den Einzelnen oft garnicht so hoch ist. Viele wehren  sich nicht mal als Rentner. Die Leute werden von den Medien eingelullt,  auf Konsum gedrillt. Die Resultate sind im Bildungswesen sehr deutlich &#8211;  entsprechend niedrig ist das Niveau der Studenten an den Universitäten.  Der Niveauverlust an den Unis ist enorm &#8211; da gibt es Promovierte, die  keine Seite ohne weniger als drei Rechtschreibfehler hinbekommen. Wir  hatten andere Werte als diese nachrückenden Generationen. Auf heute  übliche Konkurrenz-Kämpfe haben wir von damals schlichtweg keine Lust,  das widert uns an. Es gab Selbstmorde von Professoren, die gemobbt  wurden.”</strong></p>
<p><strong>Den Experteneinschätzungen von 2011 ist nichts hinzuzufügen &#8211;  höchstens, daß einem Zeitzeugen ebenso auffällt, wie die frühere große  Population an intelligenten Rabenvögeln in nicht wenigen Gebieten bis  auf wenige Exemplare zielstrebig liquidiert worden ist. Selbst das  Bundesamt für Naturschutz schätzt indessen bereits 2001 ein, “dass  gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die  arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”  Mit anderen Worten &#8211; flächendeckende Artenvernichtung in  Ostdeutschland. Insofern ist bemerkenswert, daß die jedermann bekannten  politisch-wirtschaftlichen Verantwortlichen trotz entsprechender Gesetze  immer noch nicht in Haft sind.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/"><strong>http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/</strong></a></p>
<p><strong>Rainer Stadler, NZZ:</strong></p>
<p><strong>“Die Stresssymptome sind bereits jetzt unübersehbar. Was man   aus  ökonomischer Sicht gelassen als Verdrängungswettbewerb bezeichnen   kann,  bedeutet in publizistischer Hinsicht: schmalbrüstige  Redaktionen,   schrumpfende Kompetenz bei der journalistischen  Bewältigung der nahen   und fernen Ereignisse, aggressivere Schlagzeilen  als Folge wachsender   Ahnungslosigkeit, Hysterien, Missachtungen der  Unschuldsvermutung und   mehr Übergriffe in die Privatsphäre, weil  gerade dort attraktive   Unterhaltungsstoffe zu holen sind.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Was sonst Wirtschaftsmanagern vorgeworfen   wird – der bloss  kurzfristige Blick auf die Quartalszahlen –, ist im   Journalismus  weiterhin das dominierende Richtmass: die Deadline, der    Redaktionsschluss. Er gewährt in der Internet-Ära kaum noch    Besinnungszeit. Das ist umso verheerender, wenn es an Ressourcen    mangelt. Die Gefahr schrumpfender publizistischer Kompetenzen    kontrastiert scharf mit den wachsenden Ansprüchen einer Gesellschaft,    die auf die Vermittlung von komplexem Wissen angewiesen wäre. Sie begibt    sich im «Easy-News-Jet» auf einen gefährlichen Blindflug.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Der Ausleseprozess wird schon bald den   Blätterwald drastisch  auslichten. Es entsteht eine andere   (Medien-)Schweiz. Die Annahme, dass  künftig gerade noch zwei bis drei   Medienunternehmen den hiesigen Markt  prägen werden, scheint nicht mehr   abwegig. Die Spannung zwischen dem von  Zürich aus gesteuerten   Kommunikationsmarkt und der föderalistisch  geprägten politischen   Schweiz wird wachsen, die gesellschaftliche  Verständigung wird   unübersichtlicher und instabiler.”</strong></p>
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