Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

“Biosprit” in Brasilien – Hintergründe. 2012 steckt die “Biosprit”-Branche des Tropenlandes in der Krise. Brasiliens Hungerprobleme.

Mittwoch, 22. August 2012 von Klaus Hart

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/

“Bündnis 90/Die Grünen halten Biosprit und Biomasse trotz allen bestehenden Verbesserungsbedarfs für dringend nötige Technologien, um unabhängiger von Erdöl, Kohle und Uran zu werden. “

Forderungen von Umweltverbänden nach einem generellen Stopp von Biosprit wies die Grünen-Politikerin zurück. Solange die Energieversorgung noch am Öl hänge, sei dieser alternative Rohstoff sinnvoll. “Falsch ist die Politik der Bundesregierung, nicht Biosprit an sich”, sagte Höhn. (Süddeutsche Zeitung)

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/

Jürgen Trittin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/

Was heute als “Bio” und “Öko” bejubelt wird – übliches flächenweises Abbrennen von Zuckerrohrblättern kurz vor der Ernte des Rohrschafts. Schauplatz Penedo am Rio Sao Francisco, Brasiliens Nordost-Teilstaat Alagoas, Januar 2011. Massive Produktion von hochgiftigen Treibhausgasen wie Dioxin, Ozon und Kohlenmonoxid, Tiere und Insekten werden massenhaft lebendig verbrannt. Hitzewalze, giftiger Ascheregen über Dörfern und Städten. “Biosprit”-und Zuckerherstellung heute. **

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/dioxin-in-rauhen-mengen-warum-brasiliens-regierung-soviel-lob-fur-klimaschutz-erhalt-massenhaftes-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-in-nordostbrasilien-im-wirtschaftlich-fuhrenden-teilstaat-sao-pa/

Wie wäre das nahe Berlin, Wien, Zürich?  Die riesigen, bis zum Horizont reichenden Zuckerrohr-Monokulturen des brasilianischen Nordostens werden je nach Bedarfslage der nächsten Zucker-und Ethanolfabriken abschnittsweise gewöhnlich in den Abend-und Nachtstunden abgefackelt – der Feuerschein brennender Blätter ist dutzende Kilometer weit zu sehen, der Gluthauch über mehrere Kilometer zu spüren. Auto-und Motorradfahrer berichteten im Website-Interview, wie ihnen Giftqualm und Hitze auf den vorbeiführenden Straßen die Sicht und den Atem nehmen, das Unfallrisiko stark erhöhen. “Nach so einer Brandnacht liegt auf Möbeln und anderen Gegenständen im Haus eine dichte Ascheschicht, stinken die Sachen nach Rauch – doch wir können nichts machen – die Zuckerrohrbarone sind hier die Herrscher”, sagte wütend ein Fischer am Rio Sao Francisco.

70 Prozent des europäischen Import-Ethanols stammen laut Statistik aus Brasilien.

Hunger in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/04/brasiliens-hungerproblem-hungernde-essen-vergorenen-abfall-matsch-aus-mulltuten-an-der-strase/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/10/brasiliens-elendsbekampfung-2012-regierung-raumt-rund-700000-bislang-statistisch-nicht-erfaste-familien-in-estremer-armut-ein-faktum-von-katholischen-menschenrechtsexperten-seit-beginn-der-l/

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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