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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Wattenrat Ostfriesland über Naturschutz und Auslastungsgrad von Windkraftanlagen.</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 16:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Auslastungsgrad]]></category>
		<category><![CDATA[Reserveleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Wattenrat Ostfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Â Â Â  Zum ersten Mal wird in der ausführlichen dpa-Meldung (s.u., die Â Â Â  der Wattenrat eben von dritter Seite erhielt) von der mageren Â Â Â  Auslastung von Windkraftwerken berichtet. An der Küste liegt die Â Â Â  Auslastung der Windkraft bei mageren 16 bis 20 Prozent, will Â Â Â  sagen, die gesamte erzeugte Volllast wird rechnerisch nur an ca. Â Â Â  [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Â Â Â  Zum ersten Mal wird in der ausführlichen dpa-Meldung (s.u., die<br />
Â Â Â  der Wattenrat eben von dritter Seite erhielt) von der mageren<br />
Â Â Â  Auslastung von Windkraftwerken berichtet.</p>
<p><span id="more-888"></span>An der Küste liegt die<br />
Â Â Â  Auslastung der Windkraft bei mageren 16 bis 20 Prozent, will<br />
Â Â Â  sagen, die gesamte erzeugte Volllast wird rechnerisch nur an ca.<br />
Â Â Â  1.800 Stunden von möglichen 8.760 Jahresstunden und real in völlig<br />
Â Â Â  unregelmäßig schwankender Arbeitsleistung über das ganze Jahr<br />
Â Â Â  verteilt in das Netz eingespeist, das ist für eine &#8222;Versorgung&#8220;<br />
Â Â Â  der Industrie und der Haushalte völlig ungeeignet. Die Basiszahlen<br />
Â Â Â  dazu lieferte die Industrie und Handelskammer für Ostfriesland und<br />
Â Â Â  Papenburg. Zusätzlich schnell reagierende Wärmekraftwerke (in der<br />
Â Â Â  der Regel Gaskraftwerke) werden also nötig sein, um den stets<br />
Â Â Â  schwankenden Windstrom (auch auf See!) zu puffern, damit das<br />
Â Â Â  Stromnetz stabil bleibt und nicht zusammenbricht. Die Faustregel<br />
Â Â Â  heißt 1 MW zusätzliche Wärmekraft für 1 MW installierte<br />
Â Â Â  Windkraftleistung. Jeder Stromkunde bezahlt also nicht nur für die<br />
Â Â Â  üppige Zwangsabgabe aus dem Erneuerbaren Energiengesetz, dass den<br />
Â Â Â  Windkraftboom erst für die Betreiber rentabel macht, sondern auch<br />
Â Â Â  noch für die zusätzliche Netzinfrastuktur mit neuen Kraftwerken<br />
Â Â Â  und neuen Hochspannungsleitungen. Einige Umweltorganisationen wie<br />
Â Â Â  Greenpeace oder die Deutsche Umwelthilfe blenden diese Fakten<br />
Â Â Â  einfach aus und verharren in propagandistisch-ideologischer<br />
Â Â Â  Energieromantik. Für wen? Für die uninfomierten funktionalen<br />
Â Â Â  Analphabten im Lande, die fleißig Beitrags-Ablass für die Rettung<br />
Â Â Â  der Welt leisten? Weder auf das Wetter noch auf das &#8222;Klima&#8220; als<br />
Â Â Â  statistischem Wert von 30 Jahren Wetteraufzeichnung werden<br />
Â Â Â  Windkraftwerke irgendeinen Einfluss haben. Nur das Klima auf den<br />
Â Â Â  Betreiberkonten wird positiv verändert.</p>
<p>Â Â Â  Link:Â  <a href="http://www.wattenrat.de/wind/wind88.htm">http://www.wattenrat.de/wind/wind88.htm</a><br />
Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  IHK und Windkraftzahlen<br />
Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Schön gerechnet</p>
<p>Â Â  MK</p>
<p>Â Â  &#8212;&#8211;</p>
<p>Â taz Nord, online, 20. Sept. 2008</p>
<p>Erster Offshore-Windpark</p>
<p>Der Aufbau des ersten deutschen Offshore-Windparks hat am Freitag 45<br />
Kilometer nördlich der Insel Borkum begonnen. Realisiert wird das<br />
Projekt &#8222;alpha ventus&#8220; von der Deutschen Offshore Testfeld und<br />
Infastrukturgesellschaft (DOTI), einem Zusammenschluss der<br />
Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall. Umweltschützer beklagen,<br />
dass das Verlegen der ersten Kabeltrasse von Norderney durchs<br />
Wattenmeer massive Schäden hinterlassen habe. Zudem bestünden Zweifel<br />
am Nutzen der Offshore-Technologie. So müssten zusätzliche<br />
Regelkraftwerke die Schwankungen der Windenergie-Parks ausgleichen. DPA</p>
<p>&#8212;-</p>
<p>(19. Sept. 2008)Â  Energie/Windkraft/</p>
<p>Arbeiten auf See für Deutschlands ersten Offshore-Windpark gestartet</p>
<p>Â Â  Borkum (dpa/lni) &#8211; Der Aufbau des ersten Offshore-Windparks vor<br />
der deutschen Küste hat am Freitag in der Nordsee mit Rammschlägen für<br />
ein Umspannwerk begonnen. Das teilte die Deutsche Offshore Testfeld<br />
und Infastrukturgesellschaft (DOTI) mit, die das Windparkprojekt<br />
Â«alpha ventusÂ» (Erster Wind) 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum<br />
realisiert. Eine schwimmende Arbeitsplattform verankert zunächst vier<br />
Stahlfüße im Meeresgrund. An ihnen wird ein 650 Tonnen schweres<br />
Fundament montiert, das aus der etwa 30 Meter tiefen Nordsee ragt und<br />
Platz bietet für den riesigen Transformator.</p>
<p>Â Â  Nach Angaben der DOTI ist das Umspannwerk das Â«HerzstückÂ» des<br />
geplanten Windparks. Es wird den Strom der Anlagen über Kabel zur<br />
Nordseeinsel Norderney leiten und von dort aus weiter durch das<br />
Wattenmeer ans Festland nach Hilgenriedersiel (Kreis Aurich). Bis der<br />
erste Strom fließen kann, wird es allerdings noch dauern. Der<br />
eigentlich für dieses Jahr geplante Aufbau der ersten sechs von zwölf<br />
Windrädern des Vorhabens verzögert sich vermutlich bis zum Frühjahr<br />
2009, wie die DOTI vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte. Ausgerechnet zu<br />
starker Wind hatte das Verankern der Fundamente für die riesigen<br />
Windmühlen der 5-Megawatt-Klasse unmöglich gemacht.</p>
<p>Â Â  Hinter Â«alpha ventusÂ» stehen die Energieversorger EWE, E.ON und<br />
Vattenfall, die die DOTI gründeten. Der Windpark vor Borkum gilt als<br />
Testfeld &#8211; das Vorhaben wird über das Bundesumweltministerium mit<br />
Steuergeld unterstützt. Die Erkenntnisse bei Planung und Bau von<br />
Â«alpha ventusÂ» sollen helfen, Investoren für Dutzende gewerbliche<br />
Offshore-Parks zu gewinnen. Den finanziellen Anreiz für das Wagnis auf<br />
hoher See hat die Bundesregierung, die sich für Offshore-Parks stark<br />
macht, mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bereits geschaffen.<br />
Es legt fest, dass Offshore-Strom höher vergütet wird als herkömmlich<br />
erzeugter Strom. So wird das Geschäft mit der neuen Technik für<br />
Offshore-Investoren lukrativ. Nach Angaben der Deutschen<br />
Energie-Agentur (dena) sind allein in der Nordsee Dutzende Parks mit<br />
hunderten Anlagen bereits genehmigt oder warten auf eine Erlaubnis.</p>
<p>Â Â  Der Bau der Offshore-Parks soll auch helfen, stärker auf<br />
regenerative Energien zu setzen und damit die klimapolitischen Ziele<br />
der Bundesregierung zu erreichen. Umweltschützer hingegen zweifeln an<br />
einem großen Nutzen der Offshore-Technologie. Sie sagen, dass die<br />
Windkraft keine Kraftwerke überflüssig mache. Das Gegenteil sei der<br />
Fall, weil zusätzliche Regelkraftwerke die Schwankungen der<br />
Windenergie-Parks ausgleichen müssten &#8211; denn bei Flaute stehe auch die<br />
größte Windmühle still. So gibt der Wattenrat, ein Verbund von<br />
Umweltschützern an der Küste, zu bedenken, dass auch die<br />
Offshore-Anlagen nur unregelmäßig Strom lieferten. Auch liefen diese<br />
Anlagen nur Â«unwesentlich öfterÂ» unter Vollast als an der Küste, wo<br />
die Anlagen rechnerisch nur jeden fünften Tag ihr Maximum leisteten.Â </p>
<p>Â Â  Den ersten Verlierer des Offshore-Starts haben die Umweltschützer<br />
auch schon ausgemacht: Die Natur, die eigentlich von erneuerbarer<br />
Energie profitieren soll. So hat das Verlegen der ersten Kabeltrasse<br />
von Norderney durchs Wattenmeer massive Schäden hinterlassen. Die für<br />
die Stromanbindung zuständige E.ON-Tochter hatte die Fristen für den<br />
Bau nicht einhalten können. So musste im Sommer während der Brutzeit<br />
und aktuell trotz begonnenen Vogelzuges gearbeitet werden. Viele<br />
weitere Trassen sollen in den kommenden Jahren noch folgen.<br />
(Internet: <a href="http://www.offshore-wind.de/">www.offshore-wind.de</a>, <a href="http://www.alpha-ventus.de/">www.alpha-ventus.de</a>)</p>
<p>[Geografischer Standort Â«alpha ventusÂ»]: 54.008333Â°, 6.598333Â°</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
Â Â Â Â Â  26427 Esens-Holtgast/Ostfriesland<br />
Â Â Â Â Â  Tel: +49 (0)4971 947265<br />
Â Â Â Â Â  Fax: +49 (0)12120 197360<br />
Â Â Â Â Â  <a href="mailto:Post@Wattenpresse.de">mailto:Post@Wattenpresse.de</a><br />
Â Â Â Â Â  <a href="http://www.wattenrat.de/">www.Wattenrat.de</a></p>
<p>Â Â Â Â Â  Falls Sie vom Presseverteiler gestrichen<br />
Â Â Â Â Â  werden wollen: Eine eMail genügt!<br />
___________________________________________________</p>
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