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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasilien, Lula, ThyssenKrupp, 1. Mai &#8211; PACS, FDCL(Forschungs-und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika), KoBra(Kooperation Brasilien, Freiburg)</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 23:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Anläßlich des Tags der Arbeit wird der brasilianische Präsident Lula am 30. April 2009 die Baustelle der Firma Companhia SiderÃºrgica do AtlÃ¢ntico (TKCSA) besuchen. Offizieller Anlass ist die Unterzeichnung des dreißigtausendsten Arbeitsvertrags. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/thyssenkrupp-und-paramilitarische-milizen-brasiliens-desastrose-wirkung-unter-deutschen-hauptinvestoren-schreibt-monitor-mercantil-rio-de-janeiro/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/22/lula-besucht-thyssenkrupp-stahlwerksbaustelle-bei-rio-am-vorabend-des-1mai-meldet-o-globo/ Am Tag der Arbeit, wenn gewerkschaftliche und soziale Organisationen in aller Welt auf die Straße gehen, werden soziale Bewegungen und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE" align="justify"><font color="#000000"><font size="3">Anläßlich des Tags der Arbeit wird der brasilianische Präsident Lula am 30. April 2009 die Baustelle der Firma Companhia SiderÃºrgica do AtlÃ¢ntico (TKCSA) besuchen. Offizieller Anlass ist die Unterzeichnung des dreißigtausendsten Arbeitsvertrags.</font></font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/thyssenkrupp-und-paramilitarische-milizen-brasiliens-desastrose-wirkung-unter-deutschen-hauptinvestoren-schreibt-monitor-mercantil-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/thyssenkrupp-und-paramilitarische-milizen-brasiliens-desastrose-wirkung-unter-deutschen-hauptinvestoren-schreibt-monitor-mercantil-rio-de-janeiro/</a></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/gunter-nooke-beauftragter-der-bundesregierung-fur-menschenrechtspolitik-und-humanitare-hilfe-im-auswartigen-amt-ist-am-642009-zu-gesprachen-in-brasilie-die-themenpalette-ist-reichhaltig-alltagli/</a></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/22/lula-besucht-thyssenkrupp-stahlwerksbaustelle-bei-rio-am-vorabend-des-1mai-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/22/lula-besucht-thyssenkrupp-stahlwerksbaustelle-bei-rio-am-vorabend-des-1mai-meldet-o-globo/</a></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><span id="more-2151"></span></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font color="#000000"><font size="3">Am Tag der Arbeit, wenn gewerkschaftliche und soziale Organisationen in aller Welt auf die Straße gehen, werden soziale Bewegungen und Organisationen in Rio de Janeiro vor den Toren der Baustelle eine große gemeinsame Kundgebung gegen die Firma TKCSA abhalten.</font></font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font color="#000000"><font size="3">Seit Beginn der Bauarbeiten durch TKCSA &#8211; einem gemeinsamen Unternehmen der brasilianischen VALE und der deutschen THYSSEN-KRUPP &#8211; mißachtet das Unternehmen brasilianische Gesetze, stürzt Arbeiterinnen und Arbeiter ins Elend und zerstört die Umwelt. Wir werfen der Firma TKCSA vor, folgende schwerwiegende Unregelmäßigkeiten zu verantworten:</font></font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">UMWELT: Die Baustelle befindet sich in einem durch brasilianische Bundesgesetze ausgewiesenem Naturschutzgebiet. Trotz fehlender Umweltgenehmigung durch die Umweltbehörde IBAMA, trotz mehrfach gesetzlich angeordneten Baustopps gehen die Bauarbeiten weiter &#8211; und die unzähligen Unregelmäßigkeiten ebenso wie die Zerstörung von Flora und Fauna werden fortgesetzt.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">MILIZEN: Die Region, in der das Unternehmen baut, ist bekannt als Gebiet, in dem eine der gefährlichsten Milizen Rio de Janeiros agiert. Am 19. März dieses Jahres beraumte deshalb die Menschenrechtskommission des Parlaments von Rio de Janeiro, ALERJ, eine öffentliche Anhörung an, um den Vorwürfen einer Verbindung zwischen den Sicherheitskräften des Unternehmens und den Milizen nachzugehen. Diese Sicherheitskräfte bedrohten und verfolgten Arbeiter und Fischer, die gegen das Bauvorhaben protestierten. Im Rahmen der Anhörung wurde aufgezeigt, dass der Chef der Sicherheitsfirma des Unternehmens selbst Drohungen gegen die Fischer ausgesprochen hat und der Miliz der Region angehört.</font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font size="3">ARBEIT: Um Kosten zu senken, hat TKCSA (Im-)migranten beschäftigt, vor allem aus China und Nordostbrasilien. Das Versprechen, viele Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung zu schaffen, wurde nie eingehalten. Die Medien feiern propagandistisch den dreißigtausendsten unterschriebenen Arbeitsvertrag, vergessen dabei gleichwohl die &#8218;Qualität&#8216; der geschaffenen Arbeitsplätze zu erwähnen. Ebenso findet die Tatsache keine Erwähnung, dass die Arbeiter systematisch in kurzen Zyklen ausgetauscht werden, um die aus der brasilianischen Arbeitsgesetzgebung erwachsende Pflicht zur Festanstellung zu umgehen. Im letzten Jahr wurden auf der Baustelle 120 chinesische Arbeiter ohne irgendeinen Arbeitsvertrag angetroffen. Diese Arbeiter sind schlimmsten Lebens- und Arbeitsverhältnissen ausgesetzt, zudem werden sie von Milizen bedroht.</font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font size="3">LOKALE BEVÖLKERUNG: Das Unternehmen TKCSA bringt den 8.075 Familien der Fischer der Region Arbeitslosigkeit und soziales Elend. Durch die Bauarbeiten und die beim Ausbaggern enstandene Verschmutzung der Meeresbucht wurden die Fischgründe zerstört. Der Hafenausbau führt zu einer massiven Ausdehnung der Gebiete, in denen der Fischfang verboten ist, und trifft somit die ärmsten der Fischer äußerst hart. Des Weiteren bringt der Stahlwerkkomplex schwerwiegende Gesundheitsrisiken mit sich: steigende Verschmutzung sowie giftige Chemikalien bewirken Atemwegserkrankungen und erhöhen das Risiko von verschiedenen Krebsformen.</font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font color="#000000"><font size="3">In Anbetracht all dieser Vorwürfe, die bereits mehreren nationalen wie internationalen Instanzen vorgelegt wurden, fordern die unterzeichnenden Organisationen aus Brasilien und Deutschland, dass die brasilianische Regierung alle notwendigen Mittel ergreift, um nationales Gesetz einzuhalten, die Arbeits- und Menschenrechte der lokalen Bevölkerung respektiert werden und die Umwelt, die Grundlage für Leben und Arbeit ist, geschützt wird. Wir fordern die Bundesregierung Deutschlands, Sitz und Herkunftsland von THYSSEN KRUPP, auf, alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um diese Auslandsinvestition zu überprüfen und zu überwachen und sicherzustellen, dass die in Deutschland gültigen Umwelt-, Menschenrechts- und Arbeitsrechtsstandards auch im Ausland eingehalten werden.</font></font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font color="#000000"><font size="3">Der Tag der Arbeit ist ein historischer Tag der Arbeiterinnen und Arbeiter! Wir lehnen die Anwesenheit von Präsident Lula auf dem Gelände der TKCSA aus all den hier dargelegten Gründen ab. Wir verlangen und fordern die Respektierung der Menschenrechte, der Arbeitsrechte, der sozialen und Umweltrechte der arbeitenden Bevölkerung im westlichen Rio de Janeiro, Brasilien!</font></font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font size="3"><strong>Unterzeichnende:</strong></font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font size="3">PACS &#8211; PolÃ­ticas Alternativas para o Cone Sul, Rio de Janeiro, Brasilien</font></p>
<p lang="de-DE" align="justify"><font size="3">FDCL &#8211; Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Berlin, Deutschland</font></p>
<p><font size="3">KoBra &#8211; Kooperation Brasilien, Freiburg, Deutschlands</font>Â<br />
Â CONFAPESCA-BR Confederaçáo Nacional das FederaçÃµes de AssociaçÃµes de Pescadores e Entidades da Pesca do BrasilÂ FAPESCA-RJÂ  FederaçÃµes das AssociaçÃµes de Pescadores Artesanais do Estado do Rio de JaneiroÂ ABIT-ITACURUÃ‡Ã Associaçáo de Pescadores, Aquicultores e Barqueiros de ItacuruçÃ¡ Â APESCARIÂ  Associaçáo de Pescadores do Canto dos RiosÂ AAPP-GUARATIBA Associaçáo de Aquicultores e Pescadores da Pedra de GuaratibaÂ APGUARD AssociaçáoÂ  de Pescadores do Rio da GuardaÂ COLÃ”NIA Z-15Â  -Â  ColÃ´nia de Pescadores Z-15Â APAIMÂ  AssociaçáoÂ  de Pescadores da Ilha da MadeiraÂ Rede de Comunidades e Movimentos contra a ViolÃªnciaÂ Campanha Justiça nos Trilhos &#8211; BrasilÂ Rede Social de Justiça e Diretos Humanos “ Brasil Â Antonio Fernando Borges, Forum de Meio Ambiente do TrabalhadorÂ Central dos Movimentos Populares do Rio de Janeiro “ CMP-Â  Brasil Â Heike Hänsel, MdB DIE LINKEÂ FIAN &#8211; DeutschlandÂ Förderkreis Terra Nova Mondai e. V., Heidelberg, DeutschlandÂ Horst Kühnle, Stiftung Solidarische Welt, DeutschlandÂ Angela Hidding und Fritz Stahl, Mannheim, DeutschlandÂ Movimento dos Atingidos por Barragens “ MAB Brasil Â Rettet den Regenwald, DeutschlandÂ Movimento Consulta Popular “ Brasil Â Rede Brasil sobre Instituicoes Financeiras MultilateraisÂ Rede Jubileu Sul “ Jubilee South Brasil Â Rede de Justiça Ambeitnal &#8211; Brasil</p>
<p lang="de-DE" align="justify">################</p>
<p lang="de-DE" align="justify">em portuguÃªs:</p>
<p lang="de-DE" align="justify"><strong>Primeiro de Maio: Direitos dos trabalhadores e trabalhadoras, e náo das empresas!<br />
</strong><br />
Em celebraçáo ao dia histÃ³rico de luta pelos direito dos trabalhadores e das trabalhadoras, o presidente Lula visitarÃ¡, no dia 30 de abril, o canteiro de obras da Companhia SiderÃºrgica do AtlÃ¢ntico (TKCSA). A visita tem como objetivo assinar a 30.000Âª carteira de trabalho resultante das obras.<br />
No dia primeiro de maio, quando organizaçÃµes sindicais e sociais estaráo nas ruas em todo o mundo, organizaçÃµesÂ  e movimentos sociais no Rio de Janeiro realizaráo um grande ato unificado contra a TKCSA na porta da empresa.Â<br />
Desde o inÃ­cio das obras da TKCSA, um conglomerado entre a VALE e a alemá THYSSEN KRUPP, a empresa vem violando a legislaçáo brasileira, colocando na miséria os trabalhadores e trabalhadoras, e destruindo o meio ambiente. Denunciamos abaixo as principais irregularidades que a TKCSA vem cometendo:<br />
A NATUREZA: O canteiro de obras da TKCSA localiza-se numa Ãrea de Preservaçáo Permanente (APP) protegida pela Uniáo, dentro de uma Reserva ArqueolÃ³gica e BiolÃ³gica em Ã¡rea costeira. Sem licença ambiental do IBAMA, e mesmo sendo embargadas e interditadas pelos Ã³rgáos de fiscalizaçáo, as obras seguem, envolvidas em inÃºmeras irregularidades e destruiçáo da fauna e flora local.<br />
MILÃCIAS: A regiáo em que a empresa se instala é conhecida por ser palco de uma das mais perigosas milÃ­cias que atuam no Rio de Janeiro. No dia 19 de março, a Comissáo de Direitos Humanos da ALERJ realizou uma audiÃªncia pÃºblica com o objetivo de averiguar denÃºncias de conexáo entre os seguranças da empresa e as milÃ­cias. Esses seguranças ameaçavam e perseguiam trabalhadores e pescadores que se opunham Ã s obras. Nesta ocasiáo ficou claro que o chefe de segurança patrimonial da empresa náo sÃ³ era quem ameaçava os pescadores como era integrante da milÃ­cia da regiáo.<br />
O TRABALHO: Para reduzir custos a TKCSA contrata imigrantes, principalmente chineses e nordestinos. As promessas de geraçáo de empregos maciça para a populaçáo local jamais se concretizaram. A mÃ­dia propagandeia a 30.000Âª carteira assinada, mas esquece de mencionar a qualidade dos empregos gerados e a altÃ­ssima rotatividade dos empregados no canteiro de obras, com o objetivo de reduzir os encargos dos contratados (evita o vÃ­nculo empregatÃ­cio). Ano passado foram encontrados 120 chineses trabalhando no canteiro de obras sem nenhum contrato. Esses trabalhadores enfrentam péssimas condiçÃµes de vida e de trabalho e sofrem ameaças da milÃ­cia.<br />
A POPULAÃ‡ÃƒO LOCAL: A TKCSA traz desemprego e miséria Ã s 8.075 famÃ­lias de pescadores artesanais e maricultores da regiáo. Com as obras e a contaminaçáo das Ã¡guas ocasionadas pelas dragagens, esgotam-se os recursos pesqueiros. Além disso os portos aumentaráo as Ã¡reas de exclusáo de pesca, afetando duramente os pescadores mais pobres. O complexo siderÃºrgico trarÃ¡ também sérios riscos Ã  saÃºde, com aumento da poluiçáo e exposiçáo constante a agentes quÃ­micos queÂ  ocasionam desde doenças respiratÃ³rias a certos tipos de cÃ¢ncer.<br />
Tendo em vista todas estas denÃºncias, jÃ¡ divulgadas em diversas instÃ¢ncias nacionais e internacionais, as organizaçÃµes da sociedade civil do Brasil e da Alemanha abaixo assinadas exigem que o governo brasileiro tome todas as providÃªncias devidas para fazer cumprir a legislaçáo nacional, respeitando os direitos humanos e trabalhistas da populaçáo, e preservando o meio ambiente, que é sua fonte de vida e trabalho. Exigimos também que o governo da Alemanha, sede da THYSSEN KRUPP, tome todas as providÃªncias devidas para fiscalizar e monitorar este investimento externo, fazendo com que ele siga os mesmos padrÃµes ambientais e de direitos humanos e trabalhistas vigentes dentro da Alemanha.Â</p>
<p>O dia primeiro de maio é da luta histÃ³rica da classe trabalhadora!Â  Repudiamos assim a presença do presidente Lula na TKCSA devido a todas as violaçÃµes aqui colocadas. Exigimos respeito aos direitos humanos, trabalhistas, sociais e ambientais da classe trabalhadora da Zona Oeste do Rio de Janeiro!</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/brasiliens-zunehmender-entwicklungsruckstand-immer-noch-keine-fahrradwege-in-millionenstadten-wie-sao-paulo-absurde-forderung-des-pkw-und-busverkehrs-keine-personenzuge-mehr-zwischen-rio-und-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/brasiliens-zunehmender-entwicklungsruckstand-immer-noch-keine-fahrradwege-in-millionenstadten-wie-sao-paulo-absurde-forderung-des-pkw-und-busverkehrs-keine-personenzuge-mehr-zwischen-rio-und-sao-pa/</a></p>
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